Katzenallergie

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CosiDude

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Hi ihr :grin:

ich bräuchte mal einen Rat von Leuten, die mit so etwas schon Erfahrung haben.
Ich beschreibe am besten erstmal die aktuelle Situation:

Mein Freund und ich wohnen zusammen. Er ist Katzenallergiker und ich bin Katzenfanatiker (super :wow:) Ich möchte unbedingt wieder einen eigenen Stubentiger; mein Freund ist nicht abgeneigt von der Idee, nur die Allergie steht uns im Weg.

Er hatte früher eine Katze auf die er nicht allergisch reagiert hat.
Als eines Tages (die andere wurde vom Auto erwischt :( ) eine neue kam, war er plötzlich allergisch.

Jetzt meine Frage: Habt ihr irgendwelche Tipps oder Erfahrungen zu diesem Thema, die uns weiterhelfen können?

Ich freue mich auf eure Antworten!
Liebe Grüße,

Cosi
 
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DaisyPuppe

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Wie stark reagiert dein Freund denn auf Katzen? Davon würde ich es abhängig machen. Man kann einiges tun, um einem Allergiker das Leben einfacher zu machen - vorausgesetzt er reagiert nicht wahnsinnig sensibel.
Ich finde es immer schwierig jemanden zu empfehlen, Tiere vorsätzlich in so eine Situation zu bringen. Wenn das nicht klappt, gehts meisten für die Tiere schlecht aus.
Von Kitten würde ich abraten. Ich meine mal gelesen zu haben, dass sich deren Speichel mit dem Älterwerden verändern kann.
 
C

CosiDude

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Er reagiert ganz verschieden, manchmal muss er nur niesen, manchmal juckt die Haut und manchmal wird es schon unangenehm im Hals...
Ich habe deshalb schon überlegt Haarproben von verschiedenen Tieren zum Hautarzt zu bringen um ihn speziell auf diese Katzen testen zu lassen.

Ich finde die Situation auch sehr schwierig :oha:, deshalb suchen wir schon über ein halbes Jahr nach Informationen und Lösungen und übereilen nichts. Ich würde eine Katze nur dann aufnehmen, wenn das Problem sicher gelöst wurde, denn ich möchte auf jeden Fall der letzte Besitzer dieser Katze sein! :pink-heart:

Wir würden uns sowieso nur einen Kater ab dem Alter von 3 Monaten holen, oder meinst du das ist immernoch zu früh?
 
Trifetti

Trifetti

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Ich würde Probekuscheln gehen zu Pflegestellen! Und das bei etwas älteren Tieren. 1-2 Jahre?!?
Meine 2 Bauernhof EKH sind extrem schwach allergen. Wir haben einige Freunde die stark allergisch sind und auf unsere fast nicht reagieren. Die gebe ich aber nicht her ;)

Darum denke ich, dass ausprobieren sich lohnen wird.
Man kann dann auch nochmal gezielt die Haare von den Katzen Eurer Wahl testen lassen oder glaube ich sogar eine Hypersensibilisierung auf ein spezielles Tier machen.
 
Jasi_87

Jasi_87

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Ich kenne Fälle, die reagieren weniger auf Perser und sibirische Waldkatzen. So sagen sie zumindest. Darauf würde ich es aber keinesfalls ankommen lassen.

Ich kann auch nur das "Probekuscheln" empfehlen und zusätzlich jetzt schon ne Kur mit Schwarzkümmelöl Kapseln machen. Ich schwöre auf diese Kapseln bei Allergien im allgemeinen. Du kannst auch gerne mal die Suchmaschine dazu bedienen und hier im Forum gibt es auch einen extra Tread dazu.
 
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CosiDude

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Ja gute Idee, am liebsten würde ich einer Katze aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben :D
Ich denke ich werde beim Tierarzt mal nachfragen, wann das perfekte Aufnahmealter für unsere Situation ist ;)

Ja, mein Freund reagiert auch auf verschiedene Katzen unterschiedlich stark.

So eine Hypersensibilisierung ist aber denk ich ganz schön kostspielig :D
 
C

CosiDude

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@Jasi_87

Die Schwarzkümmel-Kapseln hören sich wirklich interessant an und es scheint bei vielen wirklich zu helfen! Danke für den Tipp :):)
 
elenayasmin

elenayasmin

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten - ganz klassisch beim Allergologen hypersensibilisieren lassen, beim Heilpraktiker (Eigenblut, Bioresonanz etc.), Schwarzkümmelöl hilft oder auch Nachtkerzenöl (gibt es als Kapseln). Das Putzmanagement kann man anpassen, also immer feucht wischen und Staub wischen, täglich saugen, Sauger mit HEPA Filter, Bettwäsche oft wechseln, Schlafzimmer tabu machen. Klar kostet das teilweise (ich hab Bioresonanz gemacht, für das Geld hätte ich mir 2 Rassekitten beim guten Züchter kaufen können). Da müsst Ihr abwägen, was Euch die Katzenhaltung wert ist. Erst einmal kommen ja auch ziemlich hohe Einmalkosten auf einen zu (Kaufpreis oder Schutzgebühr, vernünftiger Kratzbaum und sonstiges Zubehör, hochwertiges Futter kostet pro Monat auch pro Katze ca. 40 - 50 Euro), dazu noch laufende Kosten für Futter, Streu und Tierarzt bzw. eine Krankenversicherung. Oft wird das doch stark unterschätzt.

Lasst erst einmal testen, ob und wie stark er reagiert. Aber egal was ihr macht - nehmt bitte auf jeden Fall 2!!! Katzen (Du hattest mehrfach von einer Katze geschrieben). Katzen sind keine Einzelgänger, lies Dich dazu bitte ein.
Ich würde Euch auch zu erwachsenen Katzen raten, Kitten verändern die Speichelzusammensetzung noch, wenn sie geschlechtsreif werden, dann kann es sein, dass er doch noch reagiert. Also mindestens 1 Jahr alt und schon kastriert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jasi_87

Jasi_87

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Sehr gerne :)!!! Und nicht gleich aufgeben, immer über einen längeren Zeitraum einnehmen. Ich wünsch euch viel Erfolg auf der Suche! Aber bitte nur einer Katze ein zu Hause geben wenn auch wirklich sicher gestellt ist, dass dein Freund nicht reagiert.
 
Jasi_87

Jasi_87

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  • #10
Lasst erst einmal testen, ob und wie stark er reagiert. Aber egal was ihr macht - nehmt bitte auf jeden Fall 2!!! Katzen (Du hattest mehrfach von einer Katze geschrieben). Katzen sind keine Einzelgänger, lies Dich dazu bitte ein.

Dem schließe ich mich an!!!
 
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*kräh*

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  • #11
Mein dritter Sohn ist auch Allergiker, gegen alles und Jedes :(
Wir hatten vor unserer Luzy auch eine Langhhar Katze, damals war alles ok.
Als er älter wurdefing das an mit Hausstaub-Pollen etc. Dann kam Luzy mit ihren beiden Kleinen zu uns und es dauerte nicht lange bis Sohnemann reagierte und zwar recht heftig.
Beim Allergologen kams ans Licht: Katzenhaar Allergie :wow:

Das war schlimm da die Süßen inzwischen so sehr zu unserer Familie gehörten.
Für Sohn war der Gedanke so schlimm dass er der Schuldige wäre wenn wir die Katzen abgeben müßten. Dieser Leidensdruck war fürihn schlimmer als die Allergie Symptome.

Der Arzt sagte gegen Tierhaare kann man nicht desensibilisieren. Inzwischen hatten wir leider nur noch Luzy, die anderen beiden gibt es leider nicht mehr :reallysad:

Fazit: Sohn hat sich quasi selbst desenibilisiert :D
Vor jedem Kontakt mit Luzy mußte er Handschuhe und eine extra Jacke anziehen, anfangs noch ein Tuch über Nase und Mund. Das ging erstaunlich gut. Und irgendwann hat er es (und ich auch im Familienalltag) vergessen.
Und plötzlich war es kein Thema mehr :verstummt:

Hätten wir auf den Arzt gehört hätten die Katzen sofort weg gemußt.
Ob das natürlich bei anderen auch so klappt weiß ich nicht.
Schwarzkümmel und diverese andere pflanzlichen Antiallergen Mittelchen haben wir auch eine Weile genommen.
 
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Pegasine

Pegasine

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  • #12
Ich kann von mir selbst berichten:
Ich hatte früher selbst eine Katzenallergie. War ich bei jemandem, der Katzen hatte, ging mir nach spätestens 2 Stunden die Lunge zu, von Augen und Nasenlaufen ganz zu schweigen.
Trotzdem wollte ich sooo gerne Kätzchen.

Ich hab also in unser Haus zwei kleine Kätzchen geholt. Die wurden 1x wöchentlich mit einem feuchten Waschlappen Allerpet abgerieben.
Die erste Woche durften sie nicht ins Schlafzimmer. Das habe ich aber nicht allzu lange durchgehalten und so schliefen sie nach kurzer Zeit dann doch bei uns im Bett.

Ich bekam natürlich meine Symptome, die ich mit Cetrizin und leider auch 2 Hüben Asthmaspray morgens und abends bekämpfen musste.

Im Laufe der Zeit wurden die Symptome dann aber deutlich besser.

Heute sind meine Katzen ca. 3 Jahre alt und ich brauche wegen ihnen keine Medikamente mehr außer 1 Hub Asthmaspray abends, was ich auch vorher genommen hatte.

Ich kann wieder alle meine Verwandten besuchen ohne dort krank zu werden.

Bei mir hat die Hyposensibilisierung also geklappt.

Wird aber vermutlich auch damit zu tun gehabt haben, dass ich meine beiden sooo lieb hab.

Das selbe hab ich übrigens auch mit meiner schweren Pollenallergie gemacht:
- Aufhören, sich vor den Pollen zu verstecken - war sowieso unmöglich und führte fast zu Depressionen
- Ein Pferd kaufen, in die Pampa ziehen und täglich zwischen all den bösen Pollen rumreiten
- Im ersten Jahr fast den Heldentot sterben
- Heute bis auf leichte Symptome erheblich besser leben.

Ich bin davon überzeugt, dass das Vermeiden seiner Allergene nur dazu führt, dass man auf immer kleinere Dosen reagiert und somit sich die Allergie noch verstärkt.
Hab es zwei mal selbst erlebt!
 
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*kräh*

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  • #13
:yeah: Ist im Grunde das gleiche Prinzip wie bei uns mit Sohnemann :yeah: In dem Fall haben wir beide wohl instinktiv das Richtige gemacht und das Desensibilisieren selbst in die Hand genommen :rolleyes:
Nur leider bei den Pollen hat das nicht geklappt, das schleppt er nach wie vor mit sich rum, trotz 3 jähriger Desens. beim Arzt. :sad:
Und dem Hausstaub kann man sowieso nicht entgehen da kann man putzen wie man will. :(
Aber toll dass das bei Dir so gut funktioniert hat.
 
Pegasine

Pegasine

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  • #14
Das Schlimme war, dass ich gegen alles und jedes allergisch war.

Zeitweise hab ich auf Anraten des Arztes sogar diese Tesa-"Bettlaken" gegen Pollen vor die Fenster gehängt, nur noch Allergie-Bettwäsche benutzt, bin in der schlimmsten Zeit nicht aus dem Haus gegangen (inkl. Krankschreibung!) und bin vom Heuschnupfen trotzdem fast verrückt geworden.

Hab ich aus dem Fenster geschaut und Blumen gesehen, hab ich die gehasst. Natur böse, Pflanzen böse, Katzen böse, Pollen Mörder!
Ich hab mir nur noch über schlechtes Wetter gefreut.

Das war keine Lebensqualität mehr.

Nachdem ich dann beschlossen habe, dass die Pollen eigentlich ja gar nichts dafür können, dass ICH so dämlich auf sie reagiere und mich bewusst wieder an der Natur erfreut habe, anstatt sie als Feind zu sehen ging es mir zumindest Mental wieder besser.
Gut, am Anfang dachte ich echt, ich würde am Heuschnupfen krepieren, das geb ich zu. Aber schon die zweite Saison war erheblich besser.

Zu so einem Schritt gehört aber eine gehörige Portion Motivation, um das durchzuhalten und man muss sich immer wieder deutlich klar machen, dass nicht die Pollen die bösen sind.

Die Ärzte halten mich übrigens immer noch für bekloppt. Allerdings muss ich da ja heute nicht mehr wegen meiner Allergien hin :)
 
Catlady1969

Catlady1969

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  • #15
Pegasine, so eine ähnliche Geschichte mit der Selbstdesensibilisierung hat mein Freund auch durch :)
Als wir uns vor zwei Jahren kennenlernten, hatte er mit Katzen bisher wenig zu tun und wußte nicht, daß er eine Allergie hat.
Die ersten Abende bei mir waren fürchterlich ! Es war quasi eine Verwandlung zum Zombie mit dicken rotgelben Augen, Niesen, Husten, Augenjucken etc, das volle Programm.
Cetirizin und Vivimed brachten anfangs nur langsam Linderung, bis seine Beschwerden sich peu à peu reduzierten.
Ein Jahr später zogen wir zusammen und unsere drei Katzen bereiten so gut wie keine Beschwerden mehr. Ganz selten, daß ihm mal ein Auge brennt.
 
K

*kräh*

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  • #16
Auf jeden Fall finde ich man sollte nicht gleich aufgeben. Und wenn wir auf die Ärzte gehört hätten hätten wir keine Luzy :sad:
 
Filoukeks

Filoukeks

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  • #17
Mein Freund ist auch allergisch, vor allem auf eine von meinen beiden, aber das Schwarzkümmelöl hilft ihm richtig gut (wenn es regelmäßig genommen wird).

Was hier auch noch hilft, ist Allergonspray für die Möbel, das dafür sorgt, dass Allergene in den Polstern bleiben und nicht überall herumfliegen. Eine Freundin von mir reagiert auch sehr stark auf besagte Katze und bevor sie zu mir kommt, sauge ich gründlich und sprühe mit dem Zeug herum, dann hat sie keine Probleme. Allerpet hat hier dagegen nichts gebracht.
 

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