Katzen mit nach Amerika??

Highlight88

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Hallo!

Wir werden demnächst für ein paar Jahre nach Amerika gehen. Das Problem sind unsere Katzen. Wir möchten sie beide nicht einfach weggeben, aber sehen auch großes Probleme, sie mitzunehmen.

wir würden zunächst an Tag 1 ca 5 Stunden mit dem Auto zum Flughafen fahren und dort im Hotel übernachten um dann am Tag 2 zu fliegen. In Amerika haben wir noch keine Wohnung, der Arbeitgeber zahlt uns bis zu 30 Tage ein Hotel, damit wir in der Zeit etwas suchen können.

Die situation für die Katzen wäre also mehr als ungünstig. Erst zum Flughafen fahren und Hotelübernachtung, der Flug... Und mehrere Tage im Hotel funktioniert ja nunmal gar nicht! Die armen können ja nicht 10-20 Tage praktisch nur in ihren Boxen sitzen.

Dann ist die Überlegung, sie nachkommen zu lassen. Dann hätten sie allerdings etwa 4 Wochen Aufenthalt bei irgendjemand anderem (Eltern, Freunde) und würden dann nochmal umziehen. Auch irgendwie blöd...

Als dritte Möglichkeit steht dann doch die Trennung von unseren Katzen im Raum. Die Eltern eines Freundes würden unsere beiden nehmen. Deren Katze ist vor kurzem gestorben und sie wollen 2 neue. Die beiden wohnen auf einem Hof, nebenan ist ein Pferdegestüt, also durchaus ländlich. Trotzdem wird auch gut gesorgt für die Tiere, sie dürfen auch ins Haus, man fährt zum Tierarzt etc.

Trotzdem habe ich ein sehr schlechtes Gewissen, meine beiden kleinen einfach abzugeben, weil es gerade unpraktisch ist. Aber vielleicht ist es für die Kater besser?

Es wäre toll, wenn ihr mir einen Rat dazu geben könntet!

Achso - beide Kater sind etwa 1,5 Jahre alt, kastriert, geimpft und gesund. Haben keinerlei Probleme oder schlechte Erfahrungen oder so.
 
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doppelpack

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Müssten sie nicht auch eine Quarantänezeit abwarten?
Ich würde sie mitnehmen, einfach weil ich meine Tiere niemals abgeben könnte. Und dieser temporäre Stress ist doch aushaltbar.
 
Highlight88

Highlight88

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Nein, in die Quarantäne müssen sie nicht, sie brauchen lediglich ein Gesundheitszeugnis vom Tierarzt.

Aber direkt mitnehmen? Oder nachschicken? Und wie mach ich das im Hotel wenn ich die direkt mitnehme???
 
Krüümel

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also, ich würde die tiere erstmal bei freunden unterkommen lassen und wenn ihr dann eine richtige wohnung gefunden habt, die katzen dann nachkommen lassen
 
G

Gwion

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Als dritte Möglichkeit steht dann doch die Trennung von unseren Katzen im Raum. Die Eltern eines Freundes würden unsere beiden nehmen. Deren Katze ist vor kurzem gestorben und sie wollen 2 neue. Die beiden wohnen auf einem Hof, nebenan ist ein Pferdegestüt, also durchaus ländlich. Trotzdem wird auch gut gesorgt für die Tiere, sie dürfen auch ins Haus, man fährt zum Tierarzt etc.
Dann würde ich diese Möglichkeit wählen.

Den Tieren all das zuzumuten, ist meiner Meinung nach zuviel. Weniger der Transport, aber die völlige Unsicherheit danach.
Ein Hotel ist überhaupt keine Option.

Alternative wäre noch, wenn ihr getrennt fliegt und einer dort bereits alles vorbereiten kann.
Dann ist zwar immer noch die lange Reise, danach wäre es aber wenigstens überstanden.

Für die Katzen ist Option 3 vermutlich die beste.
 
A

anja87

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Ganz objektiv gesehen wäre es vielleicht wirklich besser wenn sie dauerhaft bei den Eltern des Freundes unterkommen würden. Vier Wochen lang wo anders wohnen, gerade eingelebt dann wieder ein Umzug, dann noch der Flugstress...

Aber bei so etwas handelt man selten objektiv...Wären es meine würde ich sie auch mitnehmen, bzw. nachkommen lassen.
 
Highlight88

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Sonst noch jemand ne Meinung dazu? Hat vielleicht jemand Erfahrung mit dem Fliegen mit Katzen?
 
K

Krümel-the-cat

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Das ist schwierig... Sofort mitnehmen würde ich ausschließen, das wäre vielleicht doch zu viel. Nachkommen lassen wäre eine Option, 2x umziehen ist immernoch besser als Fahren, Hotel, Flug, Hotel und dann nochmal umziehen. Und wenn ihr´s übers Herz bringen könnt, die Katzen abzugeben, dann wäre das vielleicht die stressfreieste Lösung für die Miezen. So, wie Du das geschildert hast, hätten sie´s dort ja gut und ihr könntet sie sicher auch besuchen, wenn ihr in Deutschland seid. Aber wie schon hier gesagt wurde: das ist so leicht gesagt.
Also ich an eurer Stelle würde die Miezen vielleicht zu den möglichen "Abnehmern" geben, warten bis in Amerika alles geregelt ist und dann überlegen, ob die Wohnsituation, die dort gegeben ist, auch für die Katzen schön wäre. Wenn Du dann zu dem Schluss kommst, dass es den Miezen in Deutschland besser geht, mussten sie nur ein mal umziehen und Du weißt sie in guten Händen.
 
Fietzefatze

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Erfahrungen hab ich da keine...

Aber wenn ich mal für mich sprechen darf:

Ich würde meine Katzen niemals abgeben. Wirklich niemals! Es sei denn, ich könnte sie - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr versorgen.

Das mit dem Hotel, Umzug etc. ist echt mist. Aber: Könnt ihr es nicht so einrichten, dass ihr die Katzen solange bei den Bekannten unterbringt, bis ihr dort angekommen seid, wo ihr hinwollt, sprich alle Umzüge fertig sind?
Dann können die Katzen nachkommen und ziehen in eine fertige Wohnung ein, in der sie auch bleiben können.

Klar ist das Stress, keine Frage. Aber ich denke, das ist es wert, da ihr noch so viele schöne Jahre zusammen haben könnt. Tiere, die aus dem Auslandstierschutz kommen, fliegen ja auch und haben vorher zum Teil auch schon einiges erlebt. Zumindest die Tiere, die ich kenne, haben das super weggesteckt!

Also, ich würde sie nachholen, wenn alles in geregelten Bahnen läuft...
 
T

Tilly

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  • #10
Uh, schwierige Entscheidung, wirklich schwierig.

Ich bin auch der Typ, der eine Katze nur mit gebrochenem Herzen weggeben könnte.

Aber ich habe das auch schonmal gemacht, weil's für die Katze die bessere Option war, da war mein Wohlbefinden eher nebensächlich.

Wir haben uns ein Kätzchen angeschafft als wir noch bei den Eltern meines Mannes wohnten. Naja, irgendwann sind wir da halt ausgezogen. Zwar nur 8 km weiter, aber trotzdem war die Wohnsituation gänzlich anders. Vorher Bauernhof mit beliebigem Freigang und Hühner jagen und einem Katzenfreund im Haus.
Nachher erstmal Einzelkatze, die in der Wohnung bleiben muss, weil Hauptstraße.
Wir haben es nicht über's Herz gebracht sie mitzunehmen, obwohl wir gerne wollten, aber ne Katze von nem Bauernhof wegzureißen (also keine Hofkatze, schon ne richtige Hauskatze, die auch drinnen wohnen darf, wenn sie möchte), wo sie alle Freiheiten und nen Freund hatte.

Du musst halt abwägen. Klar ist es bitterböse für euch die Katzen zurück zu lassen. Aber ist es auch bitterböse für die Katzen zurück gelassen zu werden?

Wie lange bleibt ihr überhaupt in Amerkia? Da du schreibst, dass ihr für ein paar Jahre bleibt, dann musst du auch bedenken, dass sie dann irgendwann das gleiche Spiel nochmal rückwärts hätten, also wieder langer Flug, wieder umgewöhnen und dann sind sie die paar Jahre auch schon wieder älter und haben da vielleicht noch weniger "Lust" zu.

Ich glaub, ich würde sie da lassen, wenn's mich auch viele Tränen kosten würde.
 
Highlight88

Highlight88

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  • #11
Ich danke erstmal allen für die Antworten und Meinungen.

Ich bin überrascht, dass doch viele raten, die Tiere mitzunehmen bzw nachzuholen. Hier im Forum wird man ja schon als schlechter Katzenhalter dargestellt, wenn man seine Katzen in eine Pension gibt, wenn man im Urlaub ist :aetschbaetsch2: Ich hatte wirklich gedacht, dass alle sagen, ich muss die beiden hier lassen.

Sicherlich möchte ich meine Tiere sehr gerne mitnehmen. Ich habe die beiden unendlich lieb und kann mir nur schwer vorstellen, die beiden abzugeben. Allerdings sehe ich einfach den enormen Stress, mit mehrmaligem Revierwechsel und das auch noch bei Freigängern, also müssten die ja auch einige Zeit drinnen bleiben. Alles schwierig!

Ich stelle mir einfach die Frage, ob eine Katze nicht mit dem Verlust des menschen deutlich besser klar kommen kann als andersrum. Die beiden Katzen würden zusammen bleiben, alleine würde ich sie nie weggeben. Sie hätten also sich beide und wären "nur" bei neuen Dosis. Wo ich auch wüsste, dass man sich gut kümmern würde.

Ist es egoistisch, wenn ich sie nun aus meinen persönlichen Gründen zu einem solchen Stress zwinge?? Oder hängen Katzen auch sehr an ihren Menschen? Wäre es für die beiden sehr schlimm uns zu verlieren?

Bei unserem Hund war die Entscheidung relativ einfach, der hängt enorm an meinem Mann und mir und würde das Weggeben sicherlich schlechter ertragen als wenn wir ihn mitnehmen (auch wenn mir vor dem Stress für ihn mit dem Flug auch schon schlecht ist...) Bei den Katzen bin ich einfach so unsicher.

Wir gehen für 2-5 Jahre. Zunächst sind 2 Jahre geplant, wenn es uns gefällt könnten wir den Aufenthalt bis zu 5 Jahre insgesamt ausdehnen. Im schlechtesten Fall müssten die beiden also in 2 Jahren auch wieder zurück. Aber ich denke, das wäre einfacher, weil ich in D auch eine Wohnung übers Internet mieten würde.

Ihr merkt wahrscheinlich, ich tendiere irgendwie dazu, die beiden hier zu lassen, weil ich irgendwie denke, es wäre das beste für sie. Ich finde man sollte seinem Tier immer die beste Option ermöglichen und ich sollte nicht so nach meinem Befinden gehen. Aber es fällt mir halt soooooo schwer, ich glaube ich fände eine Überzeugung, dass das gar nicht so schlimm ist die mitzunehmen nicht schlecht :grin:

Ein kleines Problem gibt es noch, wir finden im Moment übers Internet immer nur Wohnungen, wo 2 Tiere erlaubt sind. Mit dem Hund sind es aber drei. Das macht mir eben auch noch ein bisschen sorge....
 
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Alice Liddell

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  • #12
Also an und für sich kann dir keiner die Entscheidung abnehmen. :oops: Aber es sei dir gesagt: Du bist nicht der erste, der Katzen über so eine weite Entfernung mitnimmt, weil ein Umzug ansteht. Vor allem Amerika - Deutschland.

Natürlich kann ich deine Sorge verstehen. Ich erinnere mich noch an mein eines Häschen. Der war sooo alt und leider auch krank. Er besaß zwei Tumore (am Anfang drei, aber einen konnte man entfernen, weil er unter'm Auge hervorgewachsen ist), die ihm auf Gehirn und Ohren drückten. Ich glaube, am Ende war er taub. Ich bin auch umgezogen, in eine Großstadt. Nicht mal soo weit entfernt, vielleicht 20-30 Minuten Fahrt per ICE. Allerdings war mir das viel zu gefährlich, er hätte diesen Stress und die Umstellung nicht überlebt... also blieb er am Ende noch ein Weilchen bei meiner Mutter zuhause, in seiner gewohnten Umgebung, wo ich ihn bis zum Ende hin wochenendlich besucht habe. Ich denke, das war leichter zu verkraften, als alles andere. Ich danke meiner Mutter immer noch dafür, dass er da bleiben durfte. :oops:

Dieser Hase war aber alt und krank.

Zurück zu deinen Kätzchen: Es ist deine Entscheidung, ob du den Flug den beiden zumuten kannst. Umziehen werden sie ja sowieso, ob zu euren Freunden oder über langen Weg in eure neue Wohnung. Wenn die Fellnasen gesund und munter sind, würde ich es machen, da ich an meinen Tieren immer so sehr hänge, dass es mich schmerzt, wenn sie nicht bei mir sein können, sei es "nur" wegen eines Tierpraxisaufenthalts. Natürlich wäre das auch "ein wenig" Egoismus, aber es ist auch Liebe. :oops: Aber wenn alles glatt geht, wirst du mit den beiden Fellpopos in eurer neuen Wohnung sitzen, während sich beide auf deinem Schoß breitmachen, dich anschmusen und anblinzeln, und du weißt: Das war es wert.
Allerdings würde ich sie auch "nachkommen" lassen und nicht mit ins Hotel nehmen. Zu viele Umzüge sind nicht gut.

Falls du dich für die andere Option Freunde entscheidest, möchte ich aber noch sagen, dass ich dir keinesfalls unterstellen würde, die Katzen weniger zu lieben. :) Vielleicht denkst du einfach rationaler. ;)

Ich für meine Fälle würde die gesunden Kerlchen mitnehmen. Wie gesagt: Die Katzis wären nicht die ersten, die solch eine lange Reise auf sich nehmen.

Allerdings möchte ich dir noch ans Herz legen, Erfahrungsberichte mit solchen "Reise"katzen durchzulesen. Kostet ja auch Geld UND, zum Beispiel, habe ich gelesen, dass Flohmittel gut angelegt ist, da ein Reisekätzchen mal stark befloht angekommen ist, obwohl es ohne ein Flohproblem eingestiegen ist. Les dich einfach mal durch! Google - es gibt sicher dutzende Erfahrungsberichte, auch wie es Katzen überstanden haben!


Egal, wie du dich entscheidest, ich drücke die Daumen für die Kleenen und ihre Zukunft. :)
 
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Melcorrado

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  • #13
hmm also ich weiss garnicht so genau was ich dir raten soll. Ich denke auch das ich meine Drei nicht zurücklassen könnte. Aber in Erwägung ziehen würde ich es in deiner Situation sicher auch. Zu mal meine drei auch an meine Eltern und deren Hund gewöhnt sind... Aber ehrlich gesagt denke ich, ich könnte es nicht...
Der Unterschied hier ist aber, das meine drei Hauskatzen sind. Ich weiß nicht inwieweit du deinen Süssen dort drüben den Freigang ermöglichen kannst. Weiss ja nicht wo's genau dahin geht, aber wenn dort viel Verkehr herrscht würde ich persönlich wohl die risikoärmere Variante mit den Schwiegereltern wählen. Dort werden sie's, wie du schon sagst, sicher gut haben. Euch werden sie sicher anfangs auch vermissen, aber da sie ja neue leibevolle Dosis hätten denke ich, dass das für sie weniger schlimm wäre wie für euch...
Du wirst schon die richtige Entscheidung treffen.

LG
Melanie
 
kiska

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  • #14
Also wenn ihr "nur" für 2 - 5 Jahre nach Amerika geht, dann würde ich sie auf keinen Fall mitnehmen! Das ist so viel Stress für die Tiere und dann wieder alles retour... Wenn ich daran denke, wie meine leiden, wenn sie nur für die Dauer eines Tierarztbesuches in den Transportkorb müssen....
Sie sind doch noch so jung, wenn Du sie zu Bekannten oder Verwandten gibst, kannst Du sie in ein paar Jahren wieder zu Dir holen, wenn sie dann noch wollen und ihr könnt noch viele Jahre zusammen verbringen.
Schlimm genug schon, dass der arme Hund so einen langen Flug im Transportraum vom Flugzeug aushalten muss!
Ich verstehe, ehrlich gesagt, sowieso nicht, warum manche Leute ihre Lebensumstände nicht überdenken bevor sie sich Tiere anschaffen.
Für mich käme eine Trennung von meinen Tieren nie in Frage, ich fahre nicht mal in Urlaub weil ich ihnen nicht zumuten möchte einen anderen Lebensrhytmus aushalten zu müssen und andere Bezugspersonen zu haben.
Meine Katzen sind allerdings auch sehr auf mich geprägt.
 
kattepukkel's

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Fietzefatze

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  • #16
Also wenn ihr "nur" für 2 - 5 Jahre nach Amerika geht, dann würde ich sie auf keinen Fall mitnehmen! Das ist so viel Stress für die Tiere und dann wieder alles retour... Wenn ich daran denke, wie meine leiden, wenn sie nur für die Dauer eines Tierarztbesuches in den Transportkorb müssen....

Naja, Stress wäre die Hinreise und die Rückreise, also max. ein paar Tage (natürlich unter der Voraussetzung, dass dann in den USA nicht noch x Mal umgezogen werden muss.

Sie sind doch noch so jung, wenn Du sie zu Bekannten oder Verwandten gibst, kannst Du sie in ein paar Jahren wieder zu Dir holen,

Und wer sagt, dass die Bekannten sich dann von den Tieren trennen können oder wollen? Mal davon abgesehen, hätten sie dann auch 2x Stress wegen des Umfeldwechsels...

Ich verstehe, ehrlich gesagt, sowieso nicht, warum manche Leute ihre Lebensumstände nicht überdenken bevor sie sich Tiere anschaffen.

Du, manchmal kann man nicht 20 Jahre im Voraus planen. ;) Wenn ich ein unschlagbares Jobangebot im Ausland bekommen würde, dann würde ich das auch annehmen (und die Tiere mitnehmen ;) ) obwohl ich auch auf Urlaub etc. verzichte.
 
kiska

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  • #17
So ein langer Flug ist auf jeden Fall Stress und dann hieß es doch auch, dass sie erstmal in einem Hotel wohnen müssen....
Ich glaube, dass sie einen Umzug von ein paar Stunden zu Verwandten, die sie nehmen könnten, bedeutend besser verkraften. Und vielleicht kennen sie die Leute ja auch schon und vielleicht sogar die Wohnung.
Und wenn sie dann dort ihre vertrauten Sachen, Kratzmöbel, Bettchen usw. vorfinden, dann ist es doch bestimmt erträglicher als ganz andere Wohnverhältnisse, die ja sogar noch nichtmal den Menschen bekannt sind.
Ob man sie dann nach ein paar Jahren wieder zurück nimmt, kommt natürlich auf die Situation an. Wenn es den Tieren dort super gut geht und sie sich wohl fühlen, würde ich sie vielleicht dort lassen.
Man kann das aber auch vorher evtl. vertraglich regeln. Würde ich aber nicht tun, das Wohl der Tiere sollte an erster Stelle stehen.
Und: nein, auch für viel Geld würde ich nicht einen Job irgendwoanders annehmen. Ich habe meinen Job für meinen Hund, als er alt wurde und mich mehr brauchte, sogar in Teilzeit umgewandelt. Natürlich fehlt das Geld, aber meinen Tieren soll es an nichts fehlen.
Wenn es ihnen im Ausland bedeutend besser gehen würde, vielleicht ein riesiger Garten vorhanden wäre, dann und nur dann, würde ich darüber nachdenken mit meinen Tieren gemeinsam wegzugehen.
 
Cora1977

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  • #18
Hallo ihr Lieben,
ich denke auch, dass ihr für das Wohl der Katzen entscheiden solltet. Und das wäre für mich Option 3.
Ich selbst könnte mir das auch nie vorstellen, deswegen würde ich wahrscheinlich nie ein Jahr ins Ausland gehen. :)
Aber wenn ich bei Euch weiter denke.... was ist in einem Jahr? Dann würde der ganze Stress vielleicht von vorn los gehen. Wohnungssuche, Flug, Umzug... usw.

Da ihr einen schönen Platz für sie gefunden habt und ihr euch sicher sein könnt, dass es ihnen dort wirklich gut geht, würde ich mich dafür entscheiden. Die zwei sind noch sehr jung und haben keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich denke die Option würde ich wählen. Liebe Grüße
 
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Kimber

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  • #19
Meiner Meinung nach ist Option 3 die beste für die Katzen, da sie mit dem geringsten Stress für die Tiere verbunden ist. Es sei denn, sie würden sehr an Euch hängen, aber das schreibst Du ja nur von Eurem Hund.

Auf jeden Fall würde ich sie erstmal hier lassen, bis ihr dort ein finales Heim gefunden habt - ich glaube nämlich ehrlich gesagt nicht, dass ihr es in 30 Tagen schaffen werdet, das optimale Haus/Wohnung zu finden.
Wenn ihr dann dort gesettlet seid, könnt ihr die Katzen immer noch nachholen, wenn sie hier nicht glücklich sind. Es gibt mittlerweile ganz gute Betreuungen für Tiere während eines Flugs, wobei ich glaube, dass sowas für die meisten Katzen schon extremer Stress ist.
 
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  • #20
@Alice Liddell: Danke für deinen langen und netten Beitrag!


Sie sind doch noch so jung, wenn Du sie zu Bekannten oder Verwandten gibst, kannst Du sie in ein paar Jahren wieder zu Dir holen, wenn sie dann noch wollen und ihr könnt noch viele Jahre zusammen verbringen.

wieder zurückholen würde ich sie nicht, das fände ich den Katzen und den neuen Besitzern gegenüber schon ziemlich unfair.

Ich verstehe, ehrlich gesagt, sowieso nicht, warum manche Leute ihre Lebensumstände nicht überdenken bevor sie sich Tiere anschaffen.
Für mich käme eine Trennung von meinen Tieren nie in Frage, ich fahre nicht mal in Urlaub weil ich ihnen nicht zumuten möchte einen anderen Lebensrhytmus aushalten zu müssen und andere Bezugspersonen zu haben.

Ich mache mir die Entscheidung sicher nicht leicht, gerade aus dem Grund, dass ich mich FÜR die Katzen entschieden habe. Aber man kann nicht 15-20 Jahre im Voraus überblicken und wenn nur jemand Tiere halten würde, der nie wegfährt, wären die Tierheime mehr als überfüllt. Meinen Tieren fehlt es an nichts und ich sehe kein Problem, wenn sie mal 14 Tage von mir getrennt sind.

Hier im Forum war unlängst ein Erfahrungsbericht von Australien-Auswanderern: http://www.katzen-forum.net/katzen-sonstiges/58291-katzen-und-auswanderung.html

Danke für den Link!

So ein langer Flug ist auf jeden Fall Stress und dann hieß es doch auch, dass sie erstmal in einem Hotel wohnen müssen....
Ich glaube, dass sie einen Umzug von ein paar Stunden zu Verwandten, die sie nehmen könnten, bedeutend besser verkraften. Und vielleicht kennen sie die Leute ja auch schon und vielleicht sogar die Wohnung.

nein sie kennen das Zuhause überhaupt nicht, es wäre komplett neu.


Und auch allen anderen vielen Dank! Ich würde mich auch trotzdem über weitere/neue Meinungen freuen, bis zur Entscheidung ist auf jeden Fall noch Zeit und ich möchte das ganze auch sehr gut durchdacht haben!
 
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