Katzen "gefunden", was nun?

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Hallo :smile:

hoffentlich bin ich hier richtig...
Vor wenigen Monaten bin ich in eine schöne Wohnung gezogen, quasi direkt am Waldrand gelegen. Hinter dem Haus nur Feld, Wiese und Wald. Eigentlich habe ich nur drei Meerschweinchen - eigentlich... Aber vor vier Wochen tauchte spät nachts an der Terrassentür ein kleines Kätzchen auf (ich schätze sie auf ein halbes Jahr), das von dem Tag an regelmäßig abends an die Tür kam. Ich also los und Katzenfutter gekauft, denn sie erschien uns recht dünn. Das Futter wurde rasend schnell weggeputzt! An den nächsten Abenden kam sie, "Neo", immer wieder und schlang gierig das Essen runter. Doch vor zwei Wochen stand plötzlich eine weitere Katze neben Neo. Sie war auch völlig ausgehungert. Ich also noch mehr Katzenfutter gekauft. Am nächsten Abend dann schließlich erschien ein drittes Kätzchen... Alle drei sehen sich zum Verwechseln ähnlich und sind wohl aus ein und dem selben Wurf. Zu meiner Überraschung tauchte last but not least schließlich eine vierte Katze (ich nehme an, die Mutter) auf :wow: Sie ist sehr groß, macht aber keinen gesunden Eindruck auf mich, da ihr Fell sehr struppig und schmutzig ist. Sie ist extrem scheu und meidet den Kontakt zu uns. Eine von den kleinen Kätzchen (wir haben sie "Manitoba" genannt) hat uns nach nur wenigen Tagen quasi adoptiert. Wenn es nach ihr ginge, würde sie sich am liebsten Tag und Nacht in der Wohnung aufhalten - das geht aber leider nicht. Sie genießt die Streicheleinheiten und die Wärme. Neo und Sinie kommen auch ab und an in die Wohnung, aber beide markieren und pinkeln :dead: Ich kenne mich mit Katzen nicht sehr gut aus und bin nun auf Ratschläge und Tipps von Euch angewiesen. So wie es aussieht, will Manitoba zur Hauskatze mutieren, denn irgendwie mag sie gar nicht mehr aus der Wohnung raus. Die Mutter, "Silver", betritt die Wohnung erst gar nicht, aber Neo und Sinie kommen schon gerne mal rein. Allerdings reagieren sie nicht so positiv auf Manitoba, die ja ständig drinnen ist. Markieren sie deshalb?
Die Katzen scheinen niemandem zu gehören, denn sie streunen Tag und Nacht da draußen rum - und das bei der nassen Kälte :( Sie tun uns sehr leid, aber wir können keine vier Katzen aufnehmen. Es ist schon nicht so leicht, sie alle zu füttern, aber jetzt machen wir uns auch Gedanken, ob wir sie nicht auch mal einem Tierarzt vorstellen sollten?!? Sie sind ja bestimmt schon geschlechtsreif oder haben vielleicht Würmer... Das Problem ist: wie soll ich das finanzieren? Vier Katzen! In der Nachbarschaft weiss angeblich niemand was von ihnen, also was soll ich tun?
Ich wäre sehr froh, wenn mir jemand von Euch Tipps/Infos geben könnte!
Vielen Dank fürs Lesen,
Watching
 
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NadjaS

NadjaS

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guten morgen :D schön, dass du dir gedanken über die mietzen machst... in der nachbarschaft hast du schon nachgefragt, wie ich rauslese? ich würde an deiner stelle zettel aushängen (großflächig). vielleicht weiss ja doch noch jemand etwas...

auf jeden fall solltest du dich mit einem ansässigen tierschutzverein in verbindung setzen. die tiere müssen kastriert und tierärztlich versorgt werden. tsv´s fangen verwilderte hauskatzen mit lebendfallen, so kommt man auch an scheue kandidaten ran :D ich weiss nicht wo du wohnst, aber in eurer nhe gibt es mit sicherheit auch einen verein, den du kontaktieren kannst..
lg und viel erfolg
nadja
 
ALF83

ALF83

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Guten morgen!
Finde es toll, dass du dich um die katzen kümmerst:pink-heart:
Bei uns ist es so, wenn man eine katze findet, die anscheinend keinen besitzer hat, kann man sich an den tierschutz wenden, und die kümmern sich dann um tierärztliche versorgung, auch um die kastration. Bin mir nicht sicher, ob du einen kleinen beitrag dazu bezahlen musst:rolleyes: Aber auf jedenfall nicht alles. Probier doch die kleinen zu vermitteln, wenn dir 4 zuviel sind.
Ich habe hier im dorf auch schon einige kitten auf genommen, und diese dann weiter vermittelt. So gerne wie man sie alle behalten will, geht es nun mal nicht:(
Wenn sie schon geschlechtsreif sind, fangen sie an zu makieren, glaube nicht dass es was mit zutun hat, dass sie sich nicht "mögen"!
 
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@Nadja und @Alf: vielen Dank für Eure Antworten! :smile:

Eigentlich möchte ich nicht, dass die Katzen vermittelt werden. Die große Katze ist sehr scheu und ich glaube, für sie käme es einem Trauma gleich, wenn man sie einfangen und hier weg bringen würde. Diese vier Katzen leben wie in einem Rudel zusammen (wusste nicht, dass Katzen sowas tun), aber ich könnte mir vorstellen, wenigstens die Katzenkinder mit Hilfe von einem TSV von einem Tierarzt durchchecken zu lassen. Aber trennen würde ich sie nicht.

Ist es denn okay, dass ich "Manitoba" einfach so bei mir aufnehme? Im Prinzip hat sie es ja so entschieden :rolleyes: Falls sich von den Nachbarn niemand melden sollte, darf ich sie dann einfach behalten??
Und wenn ja, worauf muss ich generell bei einer Katzendame achten?
 
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Miomomo

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Ich finde es gut, dass du dich kümmerst.

Zunächst würde ich in der Nachbarschaft herumfragen, Handzettel mit Foto z. B. im Supermarkt und an der nächsten Tankstelle aushängen: so in der Art "Wem gehören diese Katzen?"

Nach deiner Beschreibung könnte es gut sein, dass es sich um herrenlose Streuner handelt. Aber sicher kann man da nie sein. Das Muttertier könnte auch irgendwo abhanden gekommen sein und sich jetzt so durchschlagen.

Super-Wichtig finde ich es, daß die Katzen alle kastriert werden. Da würde ich mich mit dem örtlichen Tierschutz kurzschließen. Die scheue Mutterkatze müsste man mit der Falle fangen und könnte sie dann auch am gewohnten Ort wieder aussetzen, wenn sie wieder fit ist. Das wird meist bei "wilden" Katzen auch so gemacht. Aber wenn da nichts passiert, werden sehr bald wieder verwahrloste Kitten bei euch auf der Matte stehen....

Gleich vier Katzen aufzunehmen ist natürlich viel: Aber könntest du die Tiere weiter versorgen? Wenn sie eine geschützten Unterschlupf (Streunerhütte) und regelmässig Futter bekommen, kommen sie meist gut klar. Könntest du das machen?

Es wäre ja irgendwo nicht richtig, wenn du ein "Lieblingskätzchen" ins Haus holst und versorgst die anderen in die Röhre schauen. Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber wie planst du das für die Zukunft? Weil du schreibst, dass du sie nicht trennen willst.
 
nikita

nikita

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Eigentlich möchte ich nicht, dass die Katzen vermittelt werden. Die große Katze ist sehr scheu und ich glaube, für sie käme es einem Trauma gleich, wenn man sie einfangen und hier weg bringen würde.

Die große Katze sollte wenigstens einmal mit einer Falle gefangen und kastriert werden, anders geht es leider nicht.
Ich habe das letztes Jahr zusammen mit einem TSV gemacht, wir haben die sehr wilde, sehr scheue Mutter mit einer Falle vom TSV gefangen, sie wurde sofort kastriert. Danach war sie knapp 2 Tage bei mir in einem separaten Zimmer, in einem relativ großen Kennel, zur Überwachung.

Anschließend habe ich sie an ihrer Futterstelle wieder in die Freiheit entlassen und es hat alles wunderbar geklappt.
Sie hat uns das nicht krumm genommen, kommt immer noch regelmäßig futtern.
So müßte es bei dir auch laufen, also frag einen TSV in deiner Nähe nach Hilfe.

Wie alt sind die Kitten denn?
Ich denke, sie sollten tatsächlich gleich mit kastriert werden, denn im Januar kann das mit der Rolligkeit schon losgehen.
Dann verschwindet evtl. auch das Markieren, das ist doch ein deutliches Zeichen für die beginnende Geschlechtsreife.
Und glaub mir, das ist dann nicht mehr lustig, dann hast du ruck zuck zwanzig Katzen da rumlaufen.

Dort, wo wir letztes Jahr geholfen haben, hatte die ältere Dame anfangs "nur" eine Streunerin gefüttert, am Ende waren es sieben, und viele Kitten dazwischen haben nicht überlebt.
Sie sind jetzt alle kastriert, die Dame füttert weiter und die Gruppe bleibt stabil.

Du kannst mir, gern per PN, schreiben, woher du kommst, vielleicht gibt es ja Foris in deiner Nähe, die dir helfen könnten.
Wie gesagt, getrennt werden müßte dein "Rudel" nicht, aber kastriert und die Kleinen sollten auch geimpft werden.
 
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Wow, danke für Eure Hilfe!
@kattepukkel's: was Manitoba und das Alleinhalten angeht, vergiss bitte nicht, dass ich nie vor hatte, mir eine Katze anzuschaffen. Ich habe drei Meerschweinchen - eine Katze war da nie geplant. Momentan zeigt nur Manitoba Interesse an uns Menschen. Die anderen Kätzchen lassen sich nicht mal streicheln und sobald man sich auch nur bewegt, rennen sie weg.
Und was das Kastrieren betrifft: ja, mir ist klar, dass das nun sehr wichtig ist, aber ich kann es mir nicht leisten, fünf (ja, heute Abend tauchte doch tatsächlich noch eine Katze auf - wo ist der Ohnmachtssmiley?) Katzen tierärztlich versorgen zu lassen :( (allein die Ernährung ist finanziell gesehen schon recht heftig für meine Verhältnisse). Darum werde ich versuchen müssen, mit einem TSV vor Ort eine Lösung zu finden.
Ich musste schon ein wenig Schmunzeln, als ich las, dass Du geschrieben hast, dass ich die drei nach dem Kastrieren dann für ein paar Tage drinnen lassen soll... Wo bitte schön soll ich hier drei, vier oder fünf Katzen unterbringen :confused:

@Miomomo: danke für Deine Tipps :) Ja, ich tue mein Bestes, um sie alle 2x tgl. mit Nass- und Trockenfutter und Wasser zu versorgen. Habe extra Näpfchen gekauft und natürlich Massen von Katzenfutter. Du fragst nach der Zukunft...das frage ich mich auch. Ich bin irgendwie immer noch etwas "geschockt", dass hier plötzlich fünf hungrige und scheinbar streunende Katzen sind. Für mich ist das alles gerade sehr neu und leider auch schwer, weil ich eine schlimme Katzenallergie habe. Aber das ist für mich kein Grund, sie nicht alle weiterhin zu versorgen. Ich könnte niemals ein Tier verjagen oder es im Stich lassen. Ich bewundere Katzen und habe großen Respekt vor ihnen, darum möchte ich auch nichts falsch machen und für alle eine gute Lösung finden.

@nikita: danke auch Dir, Du hast mir Mut gemacht :) Heute Abend kam die Mutter an die Tür und schaute mich unverwandt an, bis ich schließlich aufstand, um die Tür zu öffnen. Da sah ich dann ein weiteres Kätzchen. Es war so, als hätte die Mutter mir ihr viertes Kind gebracht, damit ich ihm Futter geben kann. Ich fand das unglaublich toll, wie sie sich um ihren Nachwuchs sorgt und kümmert. Sie gehört einfach hierher, darum will ich nicht, dass man sie fängt und hier wegbringt.
Ich weiss nicht, wie alt die Kitten sind, schätze sie auf ca. 6-9 Monate.
 
nandoleo

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Du wirst trotzdem nichts an der Tatsache ändern können, dass es unverantwortlich ist, die Katzen unkastriert draussen zu lassen. Nur mit Futter ist es leider nicht getan. Deshalb melde die Streuner beim nächsten TSV! Die werden Dir sicher helfen. Wenn die Situation bei Dir so ist, dass die Streuner die Möglichkeit haben, Unterschlupf zu finden und Du eine Futterstelle anbieten kannst, dann wird sicher niemand die Katzen dort ohne Not wegholen.
Allerdings übernimmst Du dann auch Verantwortung! Ob Du willst oder nicht. Deshalb überlegt Dir gut, was Du möchtest und was Du leisten kannst. Und ein Kitten allein zu behalten ist keine Option.
 
kattepukkel's

kattepukkel's

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  • #10
Perlen vor die...
 
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engelsstaub

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  • #11
Schlaue Katzen, dass sie dich ausgesucht haben. :)
Ich möchte dir auch sehr ans Herz legen, dass du dich an den örtlichen Tierschutzverein wendest, damit die Katzen zum Tierarzt kommen und kastriert werden. Auf jeden Fall.
Damit könnte sich auch die Unsauberkeit legen.

Wenn du die Mutter weiterhin mitfüttern willst, könntest du ihr eine geschützte Hütte aufstellen?
Ich habe für meinen Streuner eine Hütte bei Ebay günstig gekauft. Sie ist isoliert und mit Stroh ausgekleidet. Da eine Kuhle im Streu ist, wird er sie also nutzen, um trocken und warm schlafen zu können.
Mir steht es auch noch bevor, ihn einzufangen und kastrieren zu lassen.

Die Katze alleine zu halten, fänd ich bei einem Freigänger nicht so dramatisch. Sie sollte nur auf jeden Fall die Möglichkeit haben, rausgehen zu können.

Ich denke, dass die Katzen entwurmt und kastriert werden sollten. Impfen wäre sicher auch angeraten bei "deiner" Katze, aber das musst du dir durch den Kopf gehen lassen.
Frag doch mal bitte bei einem Tierarzt oder bei einem Tierschutzverein nach. Oft arbeiten Tierärzte mit einem TSV zusammen. Meine TÄ ebenfalls und ich konnte bei ihr die Katzenfalle abholen und Katzen zur Kastration abgeben.
Bezahlen musste ich nichts, aber ich spende dem TSV gerne etwas.
Von Futter bis Geld.
 
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carassi

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  • #12
ich hab hier so nen kater der das erste halbe jahr wild gelebt hat, dann ein halbes jahr tierheim, dann zu mir. der ist den großteil des tages drinnen, findet das warm und kuschelig und trocken. wenn er erstmal rausgeht, dann verschwindet er aber auch gleich für 3 bis 5 stunden. mindestens.

als er vor nem halben monat zur jährlichen impfung musste hab ich ihn ned rausgelassen um sicher zu sein dass er zum impftermin auch da ist. er war überhaupt nicht glücklich damit, nicht weil er raus wollte, sondern weil er es nicht konnte.
es könnte sein dass manitoba ähnlich tickt. dass drinnen sein gaaanz toll ist solang sie raus kann sofern sie es will. das wäre dann keine wohnungshaltung sondern wohnungshaltung mit freigang.. wäre vllt wegen der allergie auch besser^^

fallen meerschweine ins beuteschema von katzen? wenn ja musst du da aufpassen wenn sie drinnen ist.
 
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RILI

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29 Mai 2011
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  • #13
Die Katze alleine zu halten, fänd ich bei einem Freigänger nicht so dramatisch. Sie sollte nur auf jeden Fall die Möglichkeit haben, rausgehen zu können.

Nein! einzelhaltung bei so jungen tieren ist ein absolutes nogo!
freigang ersetzt das nicht und es entstehen in den seltesten fällen echte freundschaften.jede katze hat ein revier,was sie auch verteidigt und andere katzen werden meist nur geduldet.
oft macht es auch keinen unterschied ob es die eigene familie ist.... wenn katzen geschlechtsreif werden,merken sie eh nicht mehr ob es zB.die eigene schwester ist die sie grad besteigen!

hier nochmal wichtige links zum thema kitten und einzelhaltung:

http://www.katzen-forum.net/die-anfaenger/8827-warum-zwei-katzen-besser-sind-als-eine.html
http://www.katzen-forum.net/die-anfaenger/41071-warum-2-kitten-unbedingt-noetig-sind.html

aber mal ganz ehrlich,ich will der te ja nicht zu nahe treten....
aber ich kann doch nicht nur einem zwerg von vieren + mutter ein zuhause geben und die anderen sich selbst überlassen bzw dem TH übergeben.das kitten brauch seine geschister,man kann es doch nicht einfach trennen weil man nur eins will.
ich könnte das nicht übers herz bringen :reallysad:

außerdem glaube ich,ist es keine gute idee eine katze zu halten wenn man eine allergie hat.sowas würde ich garnicht erst riskieren bzw erst mal eine desensibilisierung probieren und mich paar stunden ins tierheim setzten und gucken wie ertragbar es ist.
es landen täglich tiere im tierheim wegen einer allergien....

bitte lass das den tierschutzverein regeln,sie müssen so schnell wie möglich kastriert werden und dann entweder im zweierpack vermittelt oder wieder ausgewildert werden.
 
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Miomomo

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  • #14
Dass das eine Kätzchen auch mal in die Wohnung kommt und näheren Kontakt hat (weil sie das so will), finde ich nicht so dramatisch. Wichtig wäre nur, dass sie auch raus kann, wenn und wann sie will. Ehrlich gesagt würde ich mir hier um die Einzelhaltung eines Kittens die wenigsten Gedanken machen.

Damatisch könnte es aber werden, wenn du dich nicht um die Kastration der Katzen kümmerst. Dann hat das Muttertier im Frühjahr wieder Kitten, die Töchter ebenfalls und die Kater machen Terror. Abgesehen davon, daß Verletzungen bei Revierkämpfen entstehen, markiert wird und die Tiere schnell krank werden, weil es zu Inzucht kommmen kann. Das will und braucht doch kein Mensch!

Ich bin auch nicht der Meinung, daß man die Katze unbedingt einfangen und ins Tierheim verfrachten muss. Halbwilde Streuer wären da bestimmt nicht glücklich. Aber kastriert werden müssen sie. Da hilft alles nichts.

Nachdem die die Tiere kastriert worden sind, könnte man sie am Fundort wieder aussetzen. Werden sie regelmässig mit Futter versorgt und hat jemand ein Auge drauf, können sie sehr gut klar kommen. Natürlich brauchen sie auch einen wetterfesten Unterschlupf.

Natürlich müssen sie nach der OP erst wider fit sein. Wenn du sie selbst nicht reinnehmen kannst, könnten sie ja evtl. auchsolange beim Tierschutz bleiben. Die Kater können meist am nächsten Tag schon wieder in die Freiheit.

Es könnte jedoch auch sein, daß zumindest die jüngeren eine Chance auf Vermittlung haben.

Sie kastrieren zu lassen ist unumgänglich! Ich verstehe es so, daß du sie weiterhin mit Futter versorgen würdest. Hier wäre der Vorteil, daß in so eine Gruppe von kastrierten Tieren sehr wahrscheinlich auch keine fremden Katzen mehr einwandern würden. Daher würde die Anzahl der Katzen überschaubar bleiben. Natürlich auch, weil Nachwuchs ausgeschlossen ist.


Du musst dich unbedingt kurzfristig mit dem Tierschutzverein in Verbindung setzen und beratschlagen was zu tun ist. Handlen ist nötig, sonst hast du bald eine Katzenkolonie am Hals. Und dann?

Auch wenn es unangenehm zu hören ist: Damit, daß du die Tiere angefüttert hast, hast du die Verwantwortung übernommen. Sie sind nun auch von dir abhängig.

Du sollest es vielleicht nicht an die große Glocke hängen, daß du die Tiere schon länger versorgst. Dann könnte es nämlich sein, daß die Kosten für die Kastration nicht übernommen werden bzw. es da Schwierigkeiten gibt bezüglich der Zuständigkeit. Streng genommen sind die Tiere ja nicht mehr "herrenlos".


Ich kann nachvollziehen, wenn dir der ganze Aufwand, der mit Einfangen, Kastrieren und Separieren verbunden ist Sorgen macht. Aber da könnte dir der örtliche Tierschutz behilflich sein.

Du hast die Katzenhaltung nicht geplant. Das verstehe ich schon. Aber nun hast du mit den Anfüttern sozusagen A gesagt - Bitte sage auch B und hilf den Katzen weiter.
 
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  • #15
Oha, na hier bin ich ja an zwei Schlaumeier geraten :rolleyes:

Du wirst trotzdem nichts an der Tatsache ändern können, dass es unverantwortlich ist, die Katzen unkastriert draussen zu lassen. Nur mit Futter ist es leider nicht getan.

Hallo Nandoleo, hättest Du meine Beiträge vorher aufmerksam gelesen, wüsstest Du, dass ich nicht vorhabe, die Katzen lediglich zu füttern, sondern dass ich den TSV um Hilfe bitten werde, was die tierärztliche Versorgung angeht.

Also, was daraus wird, wenn jemand so handelt, wie du es vorhast, nämlich nicht kastrieren aber füttern, das haben wir in unserer Ortsgruppe der Katzenfreunde diesen Sommer gehabt.



Bezüglich Wohnungshaltung:

Sorry, aber das ist einer Katze so etwas von schxxegal, ob du geplant hast, dir eine anzuschaffen oder nicht.

Deine Meeris hältst du ja auch nicht alleine, oder?

Käme für dich nie in Betracht, wäre ja nicht artgerecht.

Aber, so ein Meerschweinchen hat nur eine Lebenserwartung von 6 bis 8 Jahren, eine Katze hingegen mehr als das Doppelte, die kann und soll gerne 20 Jahre oder sogar älter werden.

Und das in Einzelhaft?

Nur weil DU nie geplant hattest, eine Katze zu halten??

Nein, das kann doch wirklich nicht dein Ernst sein.

Auch an dieser Stelle, liebe kattepukkel's, sei noch mal gesagt: wer lesen kann, ist klar im Vorteil :cool: Aber ich werde mich nicht wiederholen, das ist mir zu stupide.

So, bezüglich Wohnungshaltung: was bitte haben nun meine Meerschweinchen damit zu tun?? Lass uns doch bitte beim Thema bleiben, nämlich die Kätzchen. Ich verstehe nicht, weshalb Du Dich so echauffierst?!?
Ich kann keine der anderen Katzen dazu zwingen, in meine Wohnung zu kommen. Manitoba tut dies freiwillig und sehr gerne. Wenn sie Sehnsucht nach Ihresgleichen hat, dann wird sie raus gelassen - ist doch ganz einfach :)
Also nun übertreib' mal nicht so und mal hier nicht den Teufel an die Wand. Bei mir gibt es keine "Einzelhaft". Und noch was: mir passt Dein Ton nicht. Ändere das bitte, ansonsten werde ich in Zukunft Deine Beiträge (von denen sich übrigens noch eine Menge anderer User gestört fühlen) ignorieren. Ich bin hier neu, habe viele Fragen und ein echtes Interesse an dem Wohl der Katzen. Hättest Du meine Beiträge aufmerksam gelesen, wüsstest Du das. Aber Du scheinst auf Streit/Provokation aus zu sein - da bist Du bei mir an der falschen Stelle.

@engelsstaub: ja, ich habe schon darüber nachgedacht, eine Art Hütte zu besorgen, damit die Mutter und/oder die Katzenkinder darin schlafen können bzw. einen Schutz vor Nässe und Kälte haben. Ich werde das alles mit dem TSV vor Ort besprechen, die werden sicher auch noch eine Menge Tipps für uns haben. Mal die Tierärztin zu fragen, ist eine super Idee - danke Dir :)


@carassi: hey :) Du hast die Situation voll erfasst! Ich glaube, genauso wird es sich oder hat es sich schon entwickelt. Manitoba maunzt mich immer an, wenn sie wieder raus will. Für meine Allergie ist das übrigens eine tolle Herausforderung. Ich habe lange Zeit den Kontakt zu Katzen gemieden, aber durch die ungeplante Konfrontation kann sich vielleicht in mir etwas verändern und die Allergie heilen, ich glaub' an so was.
Was die Meerschweinchen angeht: oh ja, die wären eine tolle Beute^^ Aber die haben einen extra Raum und sind somit geschützt.


@RILI: nein, ich könnte es auch niemals über's Herz bringen, diese kleine Katzenfamilie zu trennen. Aber wie kommst Du darauf, dass ich das tue?? Lest Ihr denn alle meine Beiträge nicht richtig? :verstummt:
Wenn Ihr mir weiterhelfen wollt, dann müsst Ihr bitte richtig lesen, ansonsten quatschen wir ja alle aneinander vorbei...
 
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  • #16
Ich bin auch nicht der Meinung, daß man die Katze unbedingt einfangen und ins Tierheim verfrachten muss. Halbwilde Streuer wären da bestimmt nicht glücklich. Aber kastriert werden müssen sie. Da hilft alles nichts.

Auch wenn es unangenehm zu hören ist: Damit, daß du die Tiere angefüttert hast, hast du die Verwantwortung übernommen. Sie sind nun auch von dir abhängig.

Du sollest es vielleicht nicht an die große Glocke hängen, daß du die Tiere schon länger versorgst. Dann könnte es nämlich sein, daß die Kosten für die Kastration nicht übernommen werden bzw. es da Schwierigkeiten gibt bezüglich der Zuständigkeit. Streng genommen sind die Tiere ja nicht mehr "herrenlos".


Ich kann nachvollziehen, wenn dir der ganze Aufwand, der mit Einfangen, Kastrieren und Separieren verbunden ist Sorgen macht. Aber da könnte dir der örtliche Tierschutz behilflich sein.

Du hast die Katzenhaltung nicht geplant. Das verstehe ich schon. Aber nun hast du mit den Anfüttern sozusagen A gesagt - Bitte sage auch B und hilf den Katzen weiter.

Okay, um es noch mal auf den Punkt zu bringen: ich bin ebenfalls der Meinung, dass alle kastriert werden müssen und ich werde mich darum kümmern, zusammen mit dem zuständigen TSV.
Dass ich mit dem Anfüttern die Verantwortung übernommen habe, ist mir bewusst.
 
engelsstaub

engelsstaub

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  • #17
Super! :smile:

Ich denke, dass das erst mal wichtig ist. Die Katzen kastrieren, ein Unterschlupf, Futter und dass sie tierärztlich versorgt werden.

Ich finde es (sorry) übertrieben, dass man gleich nach einem Artgenossen schreit, wenn es Katzen sind, die draußen leben. Ich denke mal, dass die anderen eh folgen werden und nach der Kastration auch nicht mehr markieren. ;)
Die Katzen werden eher kommen und gehen, wie sie es wollen.
Da würde ich abwarten, wie es sich entwickelt. Ich freue mich, dass sich hier jemand kümmert und Tipps annimmt sowie aktiv wird. Das machen ja eher die wenigsten.
 
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Katzenkeks

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  • #18
Super! :smile:

Ich denke, dass das erst mal wichtig ist. Die Katzen kastrieren, ein Unterschlupf, Futter und dass sie tierärztlich versorgt werden.

Ich finde es (sorry) übertrieben, dass man gleich nach einem Artgenossen schreit, wenn es Katzen sind, die draußen leben. Ich denke mal, dass die anderen eh folgen werden und nach der Kastration auch nicht mehr markieren. ;)
Die Katzen werden eher kommen und gehen, wie sie es wollen.
Da würde ich abwarten, wie es sich entwickelt. Ich freue mich, dass sich hier jemand kümmert und Tipps annimmt sowie aktiv wird. Das machen ja eher die wenigsten.


Obwohl es natürlich stets viel eloquenter herüber kommt, aufwändig auszuformulieren, kann ich hier eigentlich nur zustimmen.

*nick* Danke, dass du dich um die Katzen kümmerst, Watching. :zufrieden: Ich glaube durchaus, dass es andere Leute geben würde, die aus Bequemlichkeit einfach keinen Handschlag machen würden. Toll, dass du da aktiv wirst.
 
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  • #19
Danke Euch beiden. Ich werde alles versuchen, was geht. Aber ob die Katzen rein kommen, wie lange sie drin bleiben und wer mit wem sich die Kuscheldecke teilt, das überlasse ich den Katzen und der Zeit. Da ich von Zuhause aus arbeite kann ich alles gut beobachten und mich kümmern.
 
engelsstaub

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  • #20
Ich finde das richtig so. Schritt für Schritt und die Katzen entscheiden eh, was passiert bzw. folgt.
Sie bekommen Futter, werden bald tierärztlich versorgt und können wählen, ob sie eine Kuscheldecke haben möchten oder nicht. Das ist so viel mehr, als manch vergessener Streuner draußen hat.

Das kann man mit den kuscheligen Wohnungskatzen, die sich auf unseren Sofas breit machen, wirklich nicht vergleichen. Ich habe nun alles hier. Vier zufriedene Wohnungskatzen (die Gesellschaft wollen und schätzen) und immer wieder Streuner, die so versorgt werden, wie es eben geht. Meine "fauchende Hecke" ist dermaßen scheu, dass er mich "zusammenfaucht", wenn ich 2 m "nahe" bin und ihm Futter serviere.

Nochmal danke für dein Bemühen.
 
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