katzen erziehen mit einer abgeschwächten technik von cesar milan (der hundeflüsterer)

isaengelhexe

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ich schau mir schon seit ein paar wochen den hundeflüsterer cesar milan an
dabei bin ich auf die idee gekommen, die technik mit dem stupsen um vom vorhaben abzulenken mal bei meinen katzen zu probieren...
zum beispiel wenn die herrschaften den eigenen napf leer gefuttert haben und dann beim geschwistertier weiterfuttern wollen... ich mach das nun schon ein paar tage und es funzt recht gut...
ich stupse die katzen nur ganz sachte in die seiten oder auf den kopf und sie setzen sich hin und warten ab... meistens muss ich das nur 1 oder 2 mal machen und sie haben verstanden... im gegensatz zu der hundeerziehung muss ich das aber jeden abend von neuem durchsetzen...

ich werde euch auf dem laufenden halten ob die idee erfolg zeigt
 
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nandoleo

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Da ich von Cesar Milan schon in der Hundeerziehung nicht besonders viel halte, kann ich mir nicht vorstellen, dass es bei Katzen funktionieren soll.

Ich bin ein Anhänger der "Positiven Konditionierung". Erwünschtes wird belohnt, Unerwünschtes wird ignoriert.
Bei Katzen im Sinne von kommentarlos runtersetzen, wenn sie irgendwo nicht hoch sollen, loben, streicheln und Leckerchen, wenn sie unten bleiben.
 
Kalintje

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Da ich von Cesar Milan schon in der Hundeerziehung nicht besonders viel halte, kann ich mir nicht vorstellen, dass es bei Katzen funktionieren soll.

Ich bin ein Anhänger der "Positiven Konditionierung". Erwünschtes wird belohnt, Unerwünschtes wird ignoriert.
Bei Katzen im Sinne von kommentarlos runtersetzen, wenn sie irgendwo nicht hoch sollen, loben, streicheln und Leckerchen, wenn sie unten bleiben.

Dem möchte ich mich unbedingt anschliessen. Nicht nur was postive Konditionierung angeht, sondern auch was den sogenannten "Hundeexperten" angeht. Die Begeisterung für diesen Typen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen- von den Vorwürfen, die man beim googlen finden kann mal ganz abgesehen. Die "Erziehungsmethoden" mit z.b. Elektroschocks lehne ich ab, egal ob Hund oder Katze. Das ist nicht anderes als Tierquälerei.

Schlimm finde ich, dass die Medien diesem Typen ein Forum geboten haben und dass jetzt jede Menge ahnungsloser Tierhalter versuchen dem nachzueifern. Wäre sicher sinnvoll, wenn man sich vorher mal mit dem Wesen seines Haustieres beschäftigen würde.
 
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isaengelhexe

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wie erwähnt, es ist nur ein sanftes stupsen...es tut den katzen nicht weh und ich würde niemals mit diesen würgehalsbändern oder elektroshocks arbeiten....
ich habe gemerkt, dass ich mti diesem sanften stups die aufmerksamkeit der katze auf mich lenken kann.... und solle ich in den nächsten tagen eine negative auswirkung feststellen werde ich das natürlich sofort lassen... mir gehts einfach darum, das jede katze ihr futter bekommt und ausreichend ohne dass die mitbewohner sich darüber her machen
 
Jilian_28

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Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.

Habe selber keinen Hund und kenn mich auch nicht sonderlich gut aus mit Hunden, aber so viel kann ich sagen: Der erzieht die Tiere mit Gewalt und Angst.
Konnte mir die Sendung noch nie lange angucken, ich muss da immer umschalten, ich werd da wütend.
Dieser Typ ist echt das allerletzte. Und so einer nennt sich dann auch noch "Hundeflüsterer".
Dass diese Sendung überhaupt in Deutschland ausgestrahlt wird finde ich sehr traurig.

Würde keinen einzigen seiner "Tips" oder "Methoden" nachmachen wollen, bei keinem Tier weder Hund noch Katze oder sonst einem Lebewesen. Das grenzt schon an Misshandlung was der da teilweise betreibt.

Und um auf das Thema dieses Threads zurück zu kommen: Ich würde meine Katzen auch nicht mit "Stupsern" erziehen. Das einzige was man damit erreicht ist, dass deine Katzen eventuell irgendwann Angst vor dir haben.
 
Feena

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Mh ich muss sagen ich habe sehr viele Folgen von CM gesehen und auch von Martin Rütter.. Ich selbt hatte 15 Jahre einen Hund ( Laprador mischling ) und wir haben bei ihm die positive Verstärkung genommen. ( nicht mit großem Erfolg + Hundeschule etc etc )

Ich selbst muss sagen das ich am CM zumindest was ich von ihm gesehen habe überhaupt nichts Negatives sehen konnte.
Ich habe mich auch bereits auf Seiten durchgeguckt wo gesagt wurde das CM Hunde quälen würde, indem er sie würgt und tritt etc..

Ich selbst habe bis jetzt nie einen richtigen Tritt gesehen, der wirklich schmerzhaft für den Hund wäre.. eher als einen Touch, damit der Hund von seiner fixierung gegen eine bestimmte Sache "herausgeholt" wird und somit die Konzentration auf CM lenkt.
Auch habe ich noch nie Stachelhalsbänder oder so gesehen. Und auch noch nie einen Hund gesehen der halber am ersticken war.( im Gegensatz zu meinem Umfeld auch ohne Würgeleine, wenn der Hund nach vorne zieht und zurückgezerrt wird.)

Tatsache ist das Hunde sehr oft vermenschlicht werden und das bei Tieren so gut wie nie gut läuft. Wenn man dem Hund als Rudel betrachtet, bekommt er oft genug Bisse von der Mutter oder dem Rudelführer die härter sind als die von CM damit das Rudel sich benimmt. Der Rudelführer kommt net mit nem Stück Fleisch und sagt hier sei brav und du kriegst Fleisch.
Ich finde Tiere sollten so behandelt werden wie Sie auch in wirklichkeit Agieren würden..denn nur dann können Sie auch das sein was Sie sind Hunde und keine Menschen.
( Ich bin extrem Tierlieb und würde niemals einen Hund schlagen oder sonstiges - und konnte dies auch nie bei CM sehen )

Das was ich zumindest bei CM gesehen habe war weder brutal oder nicht angemessen. Eher so wie sich ein Anführer benehmen würde..und ein Rudel braucht einen Anführer so ist bei dennen die Natur.
(habe schon viele Folgen gesehen. Vll noch nie die wo er so brutal sein soll? wie es oft im Internet behauptet wird)

Zum eigentlichen Thema: ich denke nicht das diese Methoden auf Katzen wirklich übertragbar sind.. den Katzen sind keine Hunde.. Katze haben in dem Sinne keine Anführer und müssen von Natur aus auf keinen Anführer hören. Das ist ja auch das Besondere an Katzen..das Freie und die Selbstständigkeit und den eigenen Willen. In diesem Fall bringt es nix den Anführer spielen zu wollen. Hier wiederum ist positive Verstärkung durchaus sinnvoller.

Das wäre zumindest meine Meinung :)
 
zuri.denia

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Soso,

Du kannst, wenn Du möchtest, mehr als genug Videos von DEM oder anderen AmiLand-"Hundetrainern" im internet finden.

Das, was im Fernsehen läuft ist weichgespült und natürlich zusammengeschnitten, quasi mit einem Drehbuch hergestellt.

Labrador heißt der Hund, den Du 15 Jahre lang hattest!

Der Mensch ist kein Hund und kann einen Hund natürlich nicht wie ein Hund behandeln, klar oder?!

Was Du unter Vermenschlichung von Tieren verstehst ist ein anderes Thema...?!

Katzen "schubsen" ist natürlich Blödsinn - Erika!
 
Feena

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Du kannst, wenn Du möchtest, mehr als genug Videos von DEM oder anderen AmiLand-"Hundetrainern" im internet finden.

Das, was im Fernsehen läuft ist weichgespült und natürlich zusammengeschnitten, quasi mit einem Drehbuch hergestellt.

Was andere Hundetrainer in Amerika oder in anderen Ländern machen war ja nicht das Thema oder? sondern die Methode von CM und die Anwendbarkeit von seiner Methode auf Katzen.

Ich habe im Internet bereits geschaut und bis JETZT zumindest keine Gewalt gesehen wie brutale Tritte oder Stachelketten oder sowas. Wenn du diese Videos kennst kannst du sie mir gerne zeigen. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Denn ich bin lediglich für die Methode ein Tier so zu erziehen, das es auch so leben kann, wie es wirklich lebt ( soweit wie es eben möglich ist ) Und nicht dafür ein Tier zu quälen, was ich bereits sagte.

Labrador heißt der Hund, den Du 15 Jahre lang hattest!

Ich weiss jetzt nicht was du mit dieser Aussage bezwecken willst? Das ich keine Ahnung habe, da ich statt einem B ein P verwendet habe, oder was ist nun der Sinn dahinter?

Der Mensch ist kein Hund und kann einen Hund natürlich nicht wie ein Hund behandeln, klar oder?!

Das ein Mensch kein Hund ist, ist klar aber man sollte sich zumindest bemühen einem Rudel gerecht zu werden, denn Hunde sind nunmal Rudeltiere und brauchen einen Rudelanführer. Wenn du die Rolle des Anführers nicht übernimmst, dann macht es dein Hund. Zu welchen Problemen dies führen kann, wurde oft genug gezeigt.

Das heisst jedoch nicht das du nun zum Hund wirst auf 4 Beinen läufst und anderem am Hintern beschnüffelst :D Wobei es bestimmt Publikum anziehen würde :D

Was Du unter Vermenschlichung von Tieren verstehst ist ein anderes Thema...?!

was viele machen ( ich rede nicht von allen) : Sie denken im Handeln eines Hundes oft so als sei er ein Mensch. Er reagiert aus trotz, er will mich ärgern. Eine allgemeine Bemutterung des Tieres, was nicht in der Natur so auftreten würde und so vieles verstärkt, was zu Problemen führen kann.
( Das heisst nicht das er keine Zuneigung haben darf, denn im Rudel gibts auch Zuneigung)

Katzen "schubsen" ist natürlich Blödsinn - Erika!

Na immerhin hier einer Meinung :D
 
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Gwion

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muss ich das aber jeden abend von neuem durchsetzen...
Wozu soll das dann gut sein?
Ob Stups oder Ablenkung mit irgendwas anderen ist dann doch egal - das ist ja keine "Erziehung". Du hältst einfach eine vom Napf der anderen fern.

Geht es darum, daß sie die andere wegdrängt oder zuviel frißt? Oder willst du daß jede "ihren" Napf hat?

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß du eines Tages so erreichst, daß eine Katze deshalb den Napf der anderen ignoriert.

Und eine negative Reaktion, um etwas zu erreichen, finde ich auch nicht so toll.
 
sinnfrei

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  • #10
Hust CM ist in jedem Hundeforum ein Explosivthema.

Ich persönlich schaue mir jeden Sonntag die Wiederholungsfolgen im TV und kenne auch die Videos im Internet von ihm. Ich suche mir egal bei welchem selbst ernannten Guru das raus was für mich und meinen Hund passt.

Was nicht zu verleugnen ist das CM sehr viel erzählt es durch aus Hand und Fuß hat.
1. Bewegung
2. Disziplin
3. Zuwendung

warum sollte ein Mensch einen Hund nicht wie ein Rudelmitglied behandeln können?

Beim Mensch-Pferd-Team wird von den s.g. Pferdeflüsterern immer wieder gesagt man muss das Leittier sein etc. Es ist ähnlich dem was CM erzählt.

(Ich arbeite bei meinem Hund als auch bei meinem Pferd sowohl mit positiver Bestärkung als auch nach CM - nicht strikt) so langs es für unser Team passt why not.

Man sollte nicht alles s-w sehen.

Ob das ganze auch Katzen übertragbar ist habe ich mich auch schon ab und an gefragt.
Da ist aber ganz klar, man muss sich vorher schlau machen, wie Katzen untereinander in einem Rudel umgehen.
Gibt es eine Hierarchie, wo es einen Chef gibt der vorgibt was das Rudel macht (so wie bei Hunden) oder gibt es zwar eine Rangordnung die aber eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Bevor ich mir über die Verhaltensweisen von Katzenrudeln nicht im klaren bin würde ich sowas nicht ausprobieren.
 
zuri.denia

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  • #11
***
Was nicht zu verleugnen ist das CM sehr viel erzählt es durch aus Hand und Fuß hat.
1. Bewegung
2. Disziplin
3. Zuwendung
***

Natürlich hat DAS Hand und Fuß!!!

Das sollte ja wohl selbstverständlich sein?!

Man darf nicht vergessen, dass in den USA völlig anders mit Haustieren/Hunden umgegangen wird.

Krallen ziehen bei Katzen sagt doch wohl alles ?!

Ich habe übrigens zwei Hunde, die "erziehen" sich gegenseitig zu gar nix, die kommunizieren auf Hundeart, also ganz dezent, man muss schon richtig "beobachten" damit man mal was sehen/erkennen kann.

Bei mir leben auch vier Katzen, die "Chef"-Katze würde auch den anderen das Futter wegnehmen!
Ich sorge durch Abstand voneinander und "zufälliges" Vorbeikommen dafür, dass sie es nicht tut!

Und die Hunde sind in der Lage den Katzen beim Fressen zuzugucken - fällt ihnen schwer, sie würden schon gerne mal die Katzen "schubsen" und dann blitzschnell mit der Zunge über den Teller...!

Jeder soll zu "seinem" Recht kommen, die Hunde brauchen Führung, die Katzen brauchen "Betreuung" und unaufgeregtes Management.

WauWauMiau - Erika!
 
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sinnfrei

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  • #12
Ich habe übrigens zwei Hunde, die "erziehen" sich gegenseitig zu gar nix, die kommunizieren auf Hundeart, also ganz dezent, man muss schon richtig "beobachten" damit man mal was sehen/erkennen kann.


Ja und was meinst du woher das kommt? Weil die Rangfolge klar ist. Da aberbin den meiyten Fällen von CM und auch bei vielen hier in D die Rangfolge im Rudel nicht klar ist muss man eben anders vorgehen.
Meinst du einer deiner Hunde würde einen anderen nicht in die Schranken weisen wenn ihm was nicht passt (zu aufdringlich etc.?) deine Hunde sind ein eingespieltes Rudel die brauchen meist nur noch ein Ohrzucken, ein Zwinkern oder eine Muskelanspannung. An diesen Punkt muss man aber erstmal hinkommen. Das man diese Verhaltensweisen nicht sein lebenlang oder ein hundeleben lang beibehält sollte auch klar sein.
Meist wird das ja nur angewandt wenn der Hund blödsinn macht.
Hat man dann einen Hund der bei jeder Gelegenheit die Rangfolge ändern will da mussbman tatsächlich am ball bleiben.
(das problem habe ich mit meinem Pferd z.b)
Aber ich bin der Meinung das die wenigsten Hunde uuunbedingt der chef sein wollen. das ist viel zu stressig und sie geben die Leitrolle gern ab. Aber dazu muss man ihnen zeigen das man dafuer geeigent ist.
Ein chef in einer firma gibt ja auch nicht jedem ständig nen keks fuer seine leistungen. Lob ja muss sein aber mMn nicht ständig und in jeder Situation.
Mein Hund ist zum Beispiel erst durch Zeigen&Benennen leinenaggresiv geworden hubs also keky rein heißt nicht immer das der Hund auch das gewünschte Verhalten zeigt.

Ich habe erst Erfolge erzielt als ich ihn konsequent unterbunden habe. Sprich seinen "Gedankengang unterbrochen" z.b. mim fuss angetippt mit der hand angetippt mit der leine ueber den ruecken gestrichen. erstmal damit er merkt das ich noch da bin. dann umgedreht und weg.
Mittlerweile sind wir soweit das wir nur nochh starren ohne einen ausraster an der Leine zu haben.

Das Problem liegt mE auch nicht in den Trainern selbst sondern bei denen die das blauäugig nachmachen.
Da find ich es sogar toll das bei Cm im Vor und Abspann gesagt wird das man seine techniken nicht ohne professionelle hilfe anwenden soll.
 
Feena

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  • #13
Ja und was meinst du woher das kommt? Weil die Rangfolge klar ist. Da aberbin den meiyten Fällen von CM und auch bei vielen hier in D die Rangfolge im Rudel nicht klar ist muss man eben anders vorgehen.
Meinst du einer deiner Hunde würde einen anderen nicht in die Schranken weisen wenn ihm was nicht passt (zu aufdringlich etc.?) deine Hunde sind ein eingespieltes Rudel die brauchen meist nur noch ein Ohrzucken, ein Zwinkern oder eine Muskelanspannung. An diesen Punkt muss man aber erstmal hinkommen. Das man diese Verhaltensweisen nicht sein lebenlang oder ein hundeleben lang beibehält sollte auch klar sein.
Meist wird das ja nur angewandt wenn der Hund blödsinn macht.
Hat man dann einen Hund der bei jeder Gelegenheit die Rangfolge ändern will da mussbman tatsächlich am ball bleiben.
(das problem habe ich mit meinem Pferd z.b)
Aber ich bin der Meinung das die wenigsten Hunde uuunbedingt der chef sein wollen. das ist viel zu stressig und sie geben die Leitrolle gern ab. Aber dazu muss man ihnen zeigen das man dafuer geeigent ist.
Ein chef in einer firma gibt ja auch nicht jedem ständig nen keks fuer seine leistungen. Lob ja muss sein aber mMn nicht ständig und in jeder Situation.
Mein Hund ist zum Beispiel erst durch Zeigen&Benennen leinenaggresiv geworden hubs also keky rein heißt nicht immer das der Hund auch das gewünschte Verhalten zeigt.

Ich habe erst Erfolge erzielt als ich ihn konsequent unterbunden habe. Sprich seinen "Gedankengang unterbrochen" z.b. mim fuss angetippt mit der hand angetippt mit der leine ueber den ruecken gestrichen. erstmal damit er merkt das ich noch da bin. dann umgedreht und weg.
Mittlerweile sind wir soweit das wir nur nochh starren ohne einen ausraster an der Leine zu haben.

Das Problem liegt mE auch nicht in den Trainern selbst sondern bei denen die das blauäugig nachmachen.
Da find ich es sogar toll das bei Cm im Vor und Abspann gesagt wird das man seine techniken nicht ohne professionelle hilfe anwenden soll.

Stimme dir vollkommen zu :)
 
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LarandBruno

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  • #14
Cesar Millan geht garnicht.
Natürlich hat er auch einige gute Ansätze, aber welcher Hundetrainer hat die nicht?
Die Hunde werden eingeschüchtert und das "touchen" ist viel zu oft treten, ein einer Folge wurde ein Hund solange gewürgt, bis er am Boden lag.
Warum sollte man das um Himmels Willen auf Katzen anwenden?

Video von angeblichen Touchs:
https://www.youtube.com/watch?v=yGuuQO54hPo

Vieles fällt in den Folgen nicht auf, oder wird heruntergespielt. Verschonen wir doch wenigstens die Katzen damit.

edit: hier ist das Spektakel in voller Länge:
https://www.youtube.com/watch?v=Qh9YOyM2TAk
 
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zuri.denia

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  • #15
*** Aber ich bin der Meinung das die wenigsten Hunde uuunbedingt der chef sein wollen. das ist viel zu stressig und sie geben die Leitrolle gern ab. Aber dazu muss man ihnen zeigen das man dafuer geeigent ist.***

Du meinst der Chef in der gesamten Familie oder?

Also Mit-Hund/e, Menschen, falls vorhanden andere Tiere (Katzen)?

Meine beiden Hunde untereinander... ich würde sagen der Rüde ist der Chef und lässt seine "Frau" großzügig gewähren, sie hat so halbwegs Narrenfreiheit, weiß aber wo die Grenze ist.

Die Katzen sind "unantastbar", die dürfen alles (sollen sie auch), da haben die Hunde nix zu melden.

Und wenn doch schreite ich ein und sorge für Ordnung.

Ich bin der "Rudelführer" für die Hunde und bestimme was passiert und in welcher Form, vom ersten Tag an!

Begegnungen mit anderen, fremden Hunden sind unspektakulär, meine Hunde haben kein übersteigertes Interesse und "übergriffige" Hunde weise ich ab, da bin ich doch derjenige, der die Hunde "schützt", sie sollen sich nicht wehren müssen.

Die Sachen, die man im Fernsehen sieht, sind doch hausgemachte Probleme, natürlich haben die Leute, aus welchen Gründen auch immer, die Sache aus dem Ruder laufen lassen!

Ein Sonderfall sind Hunde aus dem Tierschutz, man kennt fast nie die Lebensgeschichte bei erwachsenen Hunden.
Welpen und Junghunde können auch schon "ihr Päckchen zu tragen haben", da sollte man Hundeerfahrung haben oder sich direkt Hilfe holen und zwar bei Leuten, die sich damit auskennen.

Vermehrerwelpen und ausgemusterte "Zucht"-Hunde sind noch spezieller...?!

Meine Hunde sind immer "ansprechbar", Name sagen, an der Leine einen Impuls geben, mit den Bein/Fuß anstupsen, was mir nicht gefällt wird abgebrochen/unterbunden.

Die stellen da nix infrage, ICH Cheffe - Erika!
 
zuri.denia

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  • #16
Cesar Millan geht garnicht.
Natürlich hat er auch einige gute Ansätze, aber welcher Hundetrainer hat die nicht?
Die Hunde werden eingeschüchtert und das "touchen" ist viel zu oft treten, ein einer Folge wurde ein Hund solange gewürgt, bis er am Boden lag.
Warum sollte man das um Himmels Willen auf Katzen anwenden?

Video von angeblichen Touchs:
https://www.youtube.com/watch?v=yGuuQO54hPo

Vieles fällt in den Folgen nicht auf, oder wird heruntergespielt. Verschonen wir doch wenigstens die Katzen damit.

edit: hier ist das Spektakel in voller Länge:
https://www.youtube.com/watch?v=Qh9YOyM2TAk

Danke!!!

Ich wollte den "Scheiß" nicht 'raussuchen, da schwillt mir der Kamm!

Katzen sollte man "managen" nicht erziehen, körperlich schon gar nicht!

Viele Probleme sind auch bei Katzen "hausgemacht", man kann Katzen nicht auf Biegen und Brechen in die eigenen unpassenden Lebensumstände zwingen, vieles lässt sich im Vorfeld vermeiden und durch kluges Vorgehen hoffentlich wieder gutmachen.

Die Lebensumstände für Katzen müssen einfach passen - wenn ich weiß, dass die Katze einen Höllenspaß am Sachen 'runterschmeißen hat dann steht da eben nix mehr von mir und die Katze kann "Katzenzeug" 'runterschmeißen, das ich ihr da hinlege, nur so als Beispiel für "Probleme", die immer wieder als Frage auftauchen.

Auch Hunde sollten "verschont" werden - Erika!
 
Feena

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  • #17
Also ich hab mir diese Videos mal angesehen.

Diese Tritte, die nun oft genug da gezeigt werden, wo teilweise der Hund zur Seite bewegt wird: Hunde sind nicht aus Glas und werden in einem Rudel noch ganz anderst vom Anführer behandelt wo es teils wirklich zu nem Schmerzensschrei kommen kann, wenn das Rudel unsinn macht.
So wie CM überwiegend tritt von der hinteren Bewegung haste garnicht die Kraft so einen Tritt zu machen, das wirklich was passieren könnte.
Und überwiegend geht es auf den Hinteren Schenkel des Fußes wo viele Muskeln sind.

Wenn du den Hund nur anstupst wenn er wirklich auf etwas konzentriert ist ( im Sinne duhuuuu lass das bitte ), wird er sich nicht von beeindrucken lassen.
Da muss schon etwas mehr kommen, damit der Hund blickt hey was war das.
Dieser tritt ist einem leichten Biss ähnlich und das verrücken des Hundes kommt teilweise aus der Reaktion von einer Konzentration heraussgerissen zu werden worauf er nicht gefasst war.

Dieser Hund der auf ihn losgegangen ist hatte deutliche Agression auf den anderen Hund gezeigt. CM wollte dies durch bemerkbares Rucken des Hundes aus der Konzentration lenken. Da der Hund jedoch so auf dem Hund fixiert war, übersprang die Agro auf ihn. Das er dann dementsprechen den Hund von sich erstmal wegziehen muss ist doch klar, oder soll er sich fressen lassen? was macht Ihr wenn der Hund auf einen Menschen los geht der so riesig ist? den würdet ihr erstmal heftig wegziehen. Was entsteht? ein Würgen.
Warum CM teilweise Hunde Tritt oder reagiert obwohl der Hund noch garnichts macht ist, da ein Hund bevor er angreift ( wie auch eine Katze ) Signale gibt, die jedoch nicht jeder kennt. Fixiren, die Rutenstellung die Körpersprache sagt schon viel.. CM versucht es zu unterbinden BEVOR es zu einer Reaktion des Hundes kommt und dadurch das geschieht was ja garnicht erst geschehen soll. Und der Hund lag nicht stranguliert am Boden sondern wurde unterworfen und das Hecheln kam durch die Aufregung und Anstrengung ( auch Katzen hecheln bei großer Anstrengung und Aufregung ) Und danach war der Hund ruhig ( sehr kurz darauf ) und zeigte keine Anzeichen von Schmerzen oder Strangulierung. Und ich kenn ganz andere Hunde die richtig ausarten wenn man dies nicht unterbindet und teils Menschen angegriffen haben, da eben nichts gemacht wurde.

Das auch ein Hundeprofi falsch reagiert wie bei dem Hund der plötzlich auf Ihn losging, was er sicher nicht gedacht hatte. Kann passieren. Aber keiner kann mir erzählen das er nicht den Hund so von sich weggehalten hätte und keine Maßnahmen vorgenommen hätte, damit das nicht nochmal passiert.

Was viele nicht wissen, die vll nur die Ausschnitte von dem Folgen sehen, die dann natürlich auch Brutal aussehen. Er kümmert sich nicht wesentlich um Hunde die Bellen wenns an der Tür klingelt oder der nur beim Gassigehen zieht. Da geht es um Hunde die teils wirklich Agression gegenüber anderen Hunden Aufweisen und auch Menschen angegriffen haben. Wird in Amerika ein Hund so Agro und greift Menschen an oder andere Tiere, wird dieses Tier sehr schnell eingeschläfert. CM hat schon sehr viele Hunde das Leben gerettet und das Tier konnte sein Zuhause behalten.

Man kann über Fernsehen vieles unterschiedlich sehen ( was ich oft bei Videos erlebt habe, wo die Meinungen sehr verschieden sind und vieles sehr schlimm aussieht) Um wirklich sagen zu können ob seine Tritte schlimm sind oder nicht müsse man ihn wirklich sehen. Er zeigt auch oft genug an den Menschen wie fest sie es machen sollen, damit die es wissen und nicht zuhart werden.

Ich würde ihn jetzt nicht als Tierquäler bezeichnen und bin jetzt auch keine die Ihn Vergöttern und permanent verteidigen will.
Wenn ich sehe das er einen Hund wirklich schlägt sag ich auch was anderes.
Aber So geht er auch nicht mit seinen Hunden um die in einem Rudel angepasst sind, sondern er arbeitet mit Extremfällen wo Ihr warscheinlich ganz anderst reagieren würdet.

Meine Meinung zumindest.
 
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  • #18
Cesar Milan ist gut in vielen Dingen...

Aber an Katzen? Würde ich nicht ansatzweise daran denken.
Das einzige wo ich "unsanft" werde, ist wenn mein Jüngster seinen Tick bekommt und beisst, daran arbeite ich mit deutlichem Absetzen, einem deutlichem Nein und es wird auch deutlich besser. Kam schon einige Wochen nicht mehr vor.
Ansonsten wird "Fehlverhalten" bestraft in Form von "Nein", ignorieren, weg"schubsen" ( ich schlechter Mensch) , je nach Situation.

Diese sinnlos Diskusionen in Bezug auf Youtubeschnitzeleien, ist mir persönlich zu doof, nichts aussagend und hetzerisch, gegen einen Mann der in seinem Land nach seinen Möglichkeiten viel für Hunde tut und einiges kann man sich wenn man richtig hinsieht auch tatsächlich abgucken, wenn auch lange nicht alles.
Der Mann ist toll und hat mehr Hundeleben gerettet als die meisten seiner Gegner, mehr Hundeleben verschönert als die meisten die in Foren gegen ihn hetzen..
Jeder der das einfach so tut, sollte sich in meinen Augen schämen und sich mal mit Hundehaltung in den Staaten befassen und damit was mit Problemhunden in den Staaten passiert..

Die Fernsehsendung gehört nur deshalb abgesetzt weil sie wie die meisten Nannysendungen fürs TV zurechgeschnitten ist und da kommt selbst bei dem Goldjungen Rütter ja nur Mist rum wie man sieht. Nur das dieser "Mist" für manche Augen hübscher anzusehen ist...

Ich konnte mir bei C.M. auch einiges abgucken, anderes nur bestaunen..sein Umgang mit Hunden, seine Austrahlung..einfach toll.

ich habe lange Zeit nicht verstehen können, warum jemand der mit freilebenden Hunden in der Pampa aufwuchs, Hunde auf Laufbänder schickt ..bis ich mich mehr damit belesen habe in amerikanischen Foren was da an Hundehaltung so angesagt ist..
Da schüttelts einen ...

Wer ihn nicht mag kann ich verstehen, aber diese populistische Hetze von Möchtegerntierschützern in Foren von Menschen die auch nur schreiben können, aber nie im Leben einen echten Problemhund gesehen haben..also einen Hund der mehr will als einen in die Wade beissen, nervt...

Es gibt niemals den einen richtigen Weg, der für alle auch richtig sein muss...
 
K

Kampftiger

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  • #19
Ich habe selber immer wieder Hunde, wo die Besitzer nicht mehr mit klar kommen. Die Hunde machen was sie wollen. Und ich muß sagen, das sind immer Hunde, die soft erzogen wurden und keine Konsequenzen gespürt haben. Ich bin ganz sicher nicht dafür Tiere zu schlagen, aber wenn der Rudelführer was sagt, dann ist das Gesetz. Im übrigen arbeite ich auch mit dieser Kickmethode. Und das nicht mit dem Fuß, leider bin ich nicht so gelenkig, sondern mit einem Stock. Es geht ja nur darum den Hund aus der Situation rauszuholen und er soll ja keine Verknüpfung mit dem Menschen binden. Und wenn wir ehrlich sind, dann sind 90 % aller Hunde gar nicht abrufbar und machen was sie wollen.
 
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  • #20
Wenn es nicht Kick heissen würde, sondern Knuff und die Menschen begreifen würden warum er diesen einsetzt, würden sich viel weniger Menschen aufregen..

Milan hat einen Fehler gemacht, sich bei seiner Arbeit filmen lassen..was in deutschen Hundeschulen passiert ist manchmal viel schlimmer und viel unsinniger aus Hundesicht. Milans Knuff hat einen guten Grund und wird abgewandelt auch von anderen eingesetzt.

Ich knuffe meine Hündin auch..sofort Ansprechbar..
Anders als mit Leckerchen um mich zu werfen, ôder wie manch einer sinnlos rumzubrüllen....in bestimmten Situationen sind die ihr nämlich gerade mal ziemlich egal, da steht sie stur..dieser Knuff holt sie aus dem Verhalten, sie ist Ansprechbar und dann gibts auch ein leckerchen..

Übrigends sehr schade das nur die bösen Videos von Milan gezeigt werden..es gibt auch Arbeit von ihm zu sehen mit sensiblen Hunden, mit Leckerchen und viel Eititei..aber da kann man n icht so schön drüber absemmeln...
 
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