Katzen als Student - einige wichtige Fragen

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Sugar glider

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Hallo liebes Forum,

da ich neu bin, hier erstmal eine kurze Vorstellung: Ich bin 20, Student und habe eigentlich schon Erfahrung mit Katzen, da ich als Kind sehr viele Tiere hatte, mit der Ausnahme, dass ich damals nicht selbst für sie aufkommen musste und wir ein großes Haus mit großem Garten hatten. Das hier ist jetzt etwas ganz anderes.

Allerdings hatte ich auch seit 9 Jahren kein Haustier mehr, und möchte schon lange eine Katze. Was mich im Endeffekt hierher führt.


Da ich als Student alleinwohnend bin und natürlich nicht den ganzen Tag zuhause, überlege ich wirklich stark, ob es für die Katzen gut wäre, sich diese anzuschaffen. Damit der Katze nicht langweilig wird, sollen es zwei werden - ich denke, die Kosten werden sich nicht allzu sehr unterscheiden, außer dass ich zwei Versicherungen brauchen würde.

Jedenfalls, ich arbeite nachts und tagsüber bin ich etwa 2-6 Stunden abwesend, allerdings die 6 Stunden auch nie am Stück. Dazu kommen natürlich alltägliche Sachen wie Einkaufen etc. Wenn die Katzen zu zweit sind, sollte es doch relativ im Rahmen sein, oder nicht?


Kommen wir nun zu meinen Punkten/Fragen, um das Ganze übersichtlich zu machen:

1) Wie viel teurer ist die Haltung zweier Katzen im Vergleich zu einer einzelnen?

2) Brauchen beide Katzen einen Korb, oder teilen die sich ihn (reines Interesse, natürlich keine Kostenfrage)?

3) Da ich nicht in meinem Heimatort studiere, müsste ich ab und an mal verreisen. Maximal 4 Stunden mit dem Zug, kein oder 1 Umstieg. Wie nehmen das die Katzen hin? Ein No-Go, oder werden sie sich gewöhnen? Ab und an heißt alle 3 oder alle 6 Monate. Können zwei Katzen in einer Transportbox reisen, oder wäre das zu stressig für die Katzen? Und können überhaupt zwei Transportboxen im Zug mitgenommen werden? Da bräuchte ich doch quasi einen extra Sitzplatz :confused:

4) Wie viel Abwesenheit von mir ist eine Maximalgrenze? Ich kenne meine Abwesenheitszeiten natürlich nur semesterweise, zwar sollte es nach oben immer freier werden, aber man kann nie wissen. Ich möchte nicht gezwungen werden, irgendwann die Katzen abzugeben, weil ich zu wenig Zeit haben sollte :(

5) Ist es sinnvoll, eine Versicherung abzuschließen? Deckt sie dann jegliche Tierarztkosten ab? Oder nur "besondere Eingriffe"? Wie steht es um Impfungen, sollte ich diese selbst in Angriff nehmen müssen?

6) Ich würde gerne im Idealfall zwei junge Kätzchen zu mir holen. Nicht, weil sie niedlicher sind als erwachsene Katzen, sondern weil ich denke, dass die Charakterentwicklung wichtig ist und die Bindung so verstärkt wird. Ich hatte schon einmal eine junge Katze von meiner Tante erhalten, sobald sie fähig dazu war, ihre Mutter zu verlassen, und zu dieser Katze hatte ich wirklich eine starke Bindung. Oder sie zu mir. Deshalb würde ich gerne auch junge Katzen holen.

Hier stellt sich bloß die Frage: Wie viel MEHR Zeit brauchen diese als eine erwachsene Katze? Ändert sich hier war, muss ihn deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, oder verhält es sich relativ gleich? Das wäre natürlich ein entscheidender Faktor, wegen der Uni.

7) Der wohl wichtigste Faktor neben der Zeit - die Wohnung. Es ist eine 1ZKB-Wohnung mit ~ 33m² und einem Balkon. Es müssten also Wohnungskatzen sein. Ist es zu klein für eine Katze? Ist es vor allem zu klein für zwei?

7.1) Wird die Wohnungskatze unglücklich, wenn sie zum Beispiel in meinem Heimatsort einen Garten hatte, für ~1 Woche, und dann in die pure Wohnung zurückkehren muss?


Ich glaube das war es soweit. Hoffe, ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.
 
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An-Ka

An-Ka

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Hallo,

schön, dass du dir viele Gedanken im Vorfeld machst.

Allerdings: 1 Zimmer-Küche-Bad ist für die Katzenhaltung viel viel viel zu klein, egal ob eine oder zwei Katzen. Abgesehen davon, dass Einzelhaltung bei jungen Katzen eh ein No-Go ist.
Gerade bei jungen Katzen müsste Minimum die doppelte Wohnungsgröße vorhanden sein, eher mehr.

Ich habe am Anfang mit zwei jungen Katzen für wenige Monate auf 48qm gewohnt. Ich würde es nie wieder machen.

Warte mit der Katzenhaltung besser noch ein bisschen, bis du dir eine größere Wohnung leisten kannst oder denke über einen Umzug nach.
 
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Sugar glider

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Danke für die Antwort, die leider keine ist!

Ich weiß nicht was für Vorstellungen man im Allgemeinen so hat, aber a) ich kenne Studenten mit Katzen und b) eine größere Wohnung kostet 600-800€/Monat. Wie genau soll das ein Tipp sein, vor allem für Studenten?

Zumal man über Umwege die Wohnung katzenfreundlicher machen kann, zumal auch noch ein Balkon zur Verfügung steht und die Wohnung sehr großzügg geschnitten ist.

Und die restlichen Fragen blieben auch offen...
 
An-Ka

An-Ka

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Ich habe mir meine Katzen auch während Ausbildung und Studium angeschafft und weis wie es da um die Finanzen und Wohnungssuche bestellt ist.;)

Ich bin damals auch in eine größere Wohnung umgezogen - als Student. Auch in HD sind die Mieten alles andere als günstig. Wäre ich zum Einzug der Katzen nicht sowieso auf der Suche nach einer größeren Wohnung gewesen, hätte ich mir keine angeschafft.:cool:

Schön, wenn die 33qm großzügig geschnitten sind - an der Wohnungsgröße ändert das per se gar nichts und die ist nunmal zu klein.
Catwalks o.ä. sind eine nette Deko, gleichen aber die fehlenden (mindestens) 30qm nicht im geringsten aus.
Gerade junge Katzen brauchen viel Platz zum toben und auch mal eine längere Rennstrecke. Beides bei 33qm nicht vorhanden.;)

Die restlichen Fragen kann ich gerne beantworten, allerdings erschließt sich mir der Sinn dahinter nicht, da es ja schon an der Grundvoraussetzung zur Katzenhaltung mangelt und die ist nun mal ausreichend Platz. Gerade bei Wohnungskatzen.

1.) Der Unterschied ist in den Alltagskosten extrem gering bis nicht vorhanden - meine Katzen kosten mich 100-150€ im Monat. Einziger Unterschied ist bei den TA-Kosten, die doppelt anfallen. Wird eine Katze krank, kann das schnell in den 4stelligen Bereich gehen.
2.) Katzen brauchen mindestens einen Kratzbaum, am besten mehrere, noch besser deckenhoch und wenn möglich nicht verbaut und hochwertig (Petfun, Katzenglück, Kirstins etv.). Für die Erstaustattung werden schnell mehrere hundert Euro fällig.
3.) Katzen sind reviergebunden. Wenn man junge Katzen daran gewöhnt kann es evtl. funktionieren. Ich würde es meinen Katzen nicht zumuten wollen.
4.) Schmerzgrenze hier maximal 24h, eher 12h.
5.) Bei geringen Rücklagen sinnvoll. Welche Kosten abgedeckt werden und wie hoch die Selbstbeteiligung ist unterscheidet sich je nach Versicherung.
6.) Bindung ist unabhängig vom Alter. Auch ältere Katzen können eine sehr enge Bindung zum Besitzer aufbauen, genauso wie junge Katzen manchmal distanziert sind.
 
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steinhoefel

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33 qm sind einfach zu wenig für Wohnungskatzen.
Auch wenn du Catwalks oder Balkon dazurechnest.
Junge Katzen wollen toben und rennen das ist auf so beengtem Raum
Nicht möglich.
Zu der Frage nach den Kosten.
Wenn sie gesund sind kannst du vielleicht mit 100 Euro im Monat hin kommen.
Aber alleine die Erstausstattung wird dich ein vielfaches kosten.
Und sollte eine Katze krank werden was jederzeit passieren kann sind schnell mal
mehrere hundert € weg.
Wenn du sie mit nach hause nimmst und dort raus lässt müssen sie vorher mindestens 6
Wochen drin bleiben erst dann wäre Freigabe möglich.
Dann wieder zurück in eine 1Zimmerwohnung wird mit Sicherheit nicht gut gehen.
Alles mehr als genug Gründe die gegen Katzen sprechen.
 
nemaira

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Ich weiß nicht was für Vorstellungen man im Allgemeinen so hat, aber a) ich kenne Studenten mit Katzen und b) eine größere Wohnung kostet 600-800€/Monat. Wie genau soll das ein Tipp sein, vor allem für Studenten?

Wohngemeinschaft ;). Zieh mit Jemandem zusammen, der 1. entweder schon Katzen hat oder 2. ebenfalls den Wunsch nach Katzen hegt oder 3. zumindest nichts dagegen hat.

Ich habe waehrend meiner gesamten Ausbildung in WGs gewohnt, mit meinen Katzen. Und obwohl ich (nicht die Katzen) mit meiner Wohnsituation teilweise ungluecklich war, bin ich nicht auf die Idee gekommen, meine Katzen in ein Wohnklo zu sperren.
 
Barbarossa

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Da du anscheinend Probleme mit deiner Impulskontrolle hast wäre es ganz schlecht sich Haustiere anzuschaffen.

Ist mangelnde Impulskontrolle mit Sockenschuss gleichzusetzen? ;)

Hoffentlich bekommt der Typ nirgendwo Katzen her. Nicht nur wegen der Minibutze, eher wegen der Probleme mit der Impulskontrolle.
 
Akina

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b) eine größere Wohnung kostet 600-800€/Monat.

Mal davon abgesehen, das Dein Tonfall und Wortwahl unter aller Kanone ist (da haben meine Kinder mit 2 und 4 mehr Anstand:rolleyes:), wo wohnst Du bitte, das eine Wohnung für einen Studenten so teuer sein soll?

Sorry, wenn ich es überlesen habe, auch wenns eigentlich eh egal ist.
 
neanriver

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Hoffentlich bekommt der Typ nirgendwo Katzen her. Nicht nur wegen der Minibutze, eher wegen der Probleme mit der Impulskontrolle.

Woher weißt du, dass es ein Mann ist und keine Frau? :hmm: (bin ja noch neu hier im Forum und weiß vielleicht gar nicht, dass man das sehen kann? :zufrieden:)

Danke für die Antwort, die leider keine ist!

Ich weiß nicht was für Vorstellungen man im Allgemeinen so hat, aber a) ich kenne Studenten mit Katzen und b) eine größere Wohnung kostet 600-800€/Monat. Wie genau soll das ein Tipp sein, vor allem für Studenten?

Es wird immer Personen geben, die sich nicht um das artgerechte Wohl eines Lebewesens scheren (so auch Studenten mit viel zu kleinen Wohnungen und Katzenhaltung) - willst du es aber dadurch legitimieren, nur weil diese es praktizieren?
Dass eine größere Wohnung mehr Geld kostet, ist halt so. Dann musst du wohl in den sauren Apfel beißen und warten, bis du das Geld aufbringen kannst. Vielleicht hast du auch Katzen, die 600 Euro Tierarztkosten über Monate hinweg benötigen (vielleicht ein Beinbruch oder sonst irgendetwas) und dann?
Wo ist denn das Problem, einfach noch ein paar Jahre zu warten und NACH dem Studium Katzen zu bekommen? So habe ich das übrigens auch gemacht. Dann hat man ein Ziel, auf das man hinarbeitet und genug finanzielle Rücklagen durch einen Job, sodass man sich auch keine Gedanken um das Wohl der Tiere machen braucht - sowohl deren Wohnsituation, wie auch die finanzielle Versorgung.

Ansonsten bin ich als Studentin regelmäßig in das örtliche Tierheim gefahren. Da kann man auch die Katzen betüddeln oder mit den Hunden spazieren gehen. Oder zu Freunden fahren, die Katzen haben.

Was bringen dir zwei junge Katzen in einer 33qm Wohnung, wenn sie dir sprichwörtlich die Bude auseinander reißen. Ist Katzenhaltung und die Balkonabsicherung überhaupt erlaubt?

Mal davon abgesehen, das Dein Tonfall und Wortwahl unter aller Kanone ist (da haben meine Kinder mit 2 und 4 mehr Anstand:rolleyes:), wo wohnst Du bitte, das eine Wohnung für einen Studenten so teuer sein soll?

Sorry, wenn ich es überlesen habe, auch wenns eigentlich eh egal ist.

Ich wohnte beispielsweise in Trier zum Studium und habe da für 20qm schon 300 Euro hinblättern müssen. Zu viele Studenten in einer zu kleinen Stadt.
 
Paty

Paty

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  • #10
Hallo,
auch wenn deine Wortwahl unhöflich ist will ich trotzdem mal versuchen zu antworten.

Ich nehme an du meinst mit Körben Transportboxen? In solchen Weidekörben trägt man schon lange keine Katzen mehr durch die Gegend.

Und ja - man braucht eine je Katze, solange sie ganz klein sind mag ja eine reichen aber sobald sie ca. 6-9 Monate sind brauchst du eine für jede Katze.

Und zur Bindung aufbauen bei kleinen Katzen. Ich erzähl jetzt mal von meinen:

Hier leben Samson (EHK, 8,5 Jahre hier seit er ca. 13 Wochen ist) sehr verschmust, würde am liebsten ständig rumgetragen werden.

Merlin (Mix, 5,5 Jahre - kam mit ca. 4 Wochen als Pflegekatze zu mir) schmust nur wenn er möchte, ist immer etwas distanziert

Dominic (Brite, 5,5 Jahre - kam nach einer Massenzuchtauflösung ins Tierheim dann zu uns - war bei seinem Einzug hier 2,5 Jahre) er ist wohl der anhänglichste von den dreien. Er fängt an zu jammern wenn er mich nicht sieht)

Soviel zur Bindung - Katzen sind Idividuen, jede hat ihren eigenen Charakter, besondere Eigenarten - wenn eine Katze anhänglich und verschmust ist, ist es völlig egal wie alt sie ist - sie wird es immer bleiben und wenn eine Katze das eben nicht ist wird sie es auch vermutlich nie werden.

Ich weiß wie schwer es ist als Student eine bezahlbare Wohnung zu finden, unser großer Sohn ist seit knapp 2 Jahren durch mit dem Studium und der Kleine hat jetzt gerade seine Masterarbeit durch

Was ich aber auch noch bedenken würde - meine beiden Söhne haben Auslandssemester gemacht - wird inzwischen in vielen Studienbereichen erwünscht. Was machst du dann mit den Katzen? Längere Exkursionen - wohin mit den Katzen?

Ich weiß natürlich nicht was du studierst aber meine beiden Söhne haben auch völlig unterschiedliche Fächer studiert (Archäologie und Wirtschafts Ing.)

Beide sind mit Katzen aufgewachsen und hätten auch gerne selbst welche gehabt aber sie haben eingesehen dass es einfach nicht möglich ist.

Die Idee Katzen immer wieder für längere Zugreisen mitzunehmen halte ich auch nicht für gut da Katzen sehr reviergebunden sind. Und dort raus zu lassen kannst du auch vergessen. Wie schon meine Vorschreiber geschrieben haben - sie müßten 6 Wochen im Haus bleiben bevor sie raus könnten.

33 qm sind auch zu wenig, ich denke auch dass die vermutlich kein Tierheim Katzen auf diese Wohnungsgröße vermitteln wird.

Und wenn du Katzen vom Vermehrer holst ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß dass du kranke Katzen bekommst. Und dann auch die Impfkosten, Kastration usw. selbst zahlen musst (ist bei Tierschutzkatzen fast immer im Preis mit drin)

Mein Rat an dich - genieße die Studienzeit, geh ins Ausland und wenn du dann ein geregeltes Leben und eine größere Wohnung hast hol dir die Katzen.

Ein anderer Punkt der mir noch einfällt, ich weiß ja nicht ob du eine Freundin hast aber falls nein - was ist wenn du jemanden kennen lernst und sie eine Katzenallergie hat? Ist nämlich gerade bei unserem Großen der Fall, seine Freundin hat eine extreme Katzenallergie und wenn sie bei uns zu Besuch ist muss sie Allergietabletten nehmen die auch nicht wirklich helfen.
 
Margitsina

Margitsina

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  • #11
Studierst du wirklich? :confused: ...dann setze ich mal ein wenigstens mittelmäßig geistiges Niveau voraus und damit wundere ich mich extrem,
wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, Katzen in einen Schuhkarton stecken zu wollen. :eek:
 
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Kätzchen2

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  • #12
Für Tierarztbesuche reicht, solange die Katzen klein sind, eine große Transportbox für beide aus.... aber spätestens im Alter von 9-12 Monaten braucht jede Katze eine eigene Transportbox.
Katzen hassen es, transportiert zu werden. Man sollte es ihnen nur um Notfall, wie zum Beispiel einem Tierarztbesuch, antun. Von Zugfahrten und anschließend kurzweiliger fremden Unterkunft ist dringend abzuraten.
Deine Wohnung ist leider zu klein für Katzen, erst Recht für zwei Jungkatzen....sie werden dir die Wohnung regelrecht auseinander nehmen und vor allem Tod unglücklich sein.
Bitte überdenke den Katzen zuliebe Deinen Wunsch nochmal und warte noch ein paar Jahre, bis Du ihnen eine artgerechte Haltung zusichern kannst.
 
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FaithCiara

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  • #13
Du solltest lieber warten, bis du mit dem Studieren fertig bist. Ob Kitten oder erwachsen: beide brauchen viel Aufmerksamkeit. Was haben die davon, wenn du nur unter Stress stehst und keine Zeit für sie hast? Katzen sind sehr empfindsame Wesen und spüren alles. Wenn du Pech hast wenden sie sich irgendwann gegen dich oder zerlegen dir die Bude.

Die Wohnung ist viel zu klein. Vor allem für Kitten. Wenn du dann noch die komplette Ausstattung für die Katzen brauchst (2-3 Klos, Näpfe, mind. 1 Kratzbaum, Spielzeug), dann wirst du keinen Platz mehr haben.

Du fragst hier um Rat, der passt dir aber nicht, da du anscheinend unbedingt Katzen haben willst. Hier geht es dir nur um dich und nicht um das Wohl der Katzen.
Tiere zu haben heißt, darauf zu gucken was für SIE gut ist. Da musst DU zurückstecken, nicht die Tiere.
Nur weil die Mehrheit Katzen immer noch falsch hält, heißt es nicht, dass es auch richtig ist.

Da du anscheinend Probleme mit deiner Impulskontrolle hast wäre es ganz schlecht
sich Haustiere anzuschaffen.
Die funktionieren nämlich nicht auf Ansage und was machst du dann?
Anschreien?
Da stimme ich voll und ganz zu:zufrieden:
 
bunteriro

bunteriro

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  • #14
Die gerade für einen Studenten mehr als unpassende Ausdrucksweise übelese ich jetzt mal.

Ich bin Studentin mit 4 Katzen (und kurz vor dem Staatsexamen).

Auf 33qm geht einfach gar nicht. Da ich mir eine ausreichend große Wohnung auch nicht leisten könnte, habe ich eine entsprechend große Wohnung (95qm + Altbau, damit viel Platz für Hochbetten und Catwalks vorhanden ist) als Hauptmieterin gemietet und mir katzenfreundliche Untermieter gesucht, die auch in ihren Zimmern gerne Katzen um sich haben. Das hat auch den Vorteil, dass ich die Katzen nicht duch die Weltgeschichte schippern muss, wenn ich mal ein paar Tage weg bin, die Mitbewohner kümmern sich dann um die Bande. Und auch längere Uni/Arbeitstage sind nicht problematisch, weil es eine große Katzengruppe ist, die sich auch untereinander zu beschäftigen weiß, und im Zweifelsfall auch die Mitbewohner da sind.

Ich habe mich absichtlich für Katzen ab 1 Jahr, also gegen Kitten entschieden. Genau, damit sich schon die Charaktere abzeichnen und ich eine passende Gruppe habe. Kitten hätten sich gegenteilig eintwickeln können - worauf ich als Mensch keinen Einfluss habe - und es ist allgein und bei Wohnungskatzen nochmal besonders wichtig, dass die Katzen zueinander passen. Außerdem machen Kitten sehr viel mehr Arbeit als erwachsene Katzen, was auch tierfreundlichen Menschen (und Mitbewohnern) gewaltig auf die Nerven gehen kann. Das rettet auch nicht der "Niedlichkeitsfaktor".

Die Kosten verdoppeln bzw. vervierfachen sich nicht. Bei Wohnungskatzen sollte die Wohnung allgemein sehr katzengerecht ausgestattet sein. Bei mir haben da 4 Katzen nicht doppelt so viel Katzenmöbel usw. als 2 Katzen.
Ein Vorteil bei einer Katzengruppe ist, dass sie sich auch miteinander beschäftigen. Ein lebendiger Spielgefährte ist schlicht viel interessanter als jede Austattung an spielzeug und Katzenmöbeln, auch wenn davon natürlich was vorhanden sein sollte und "mehr" selbstredend auch nicht schadet.
Die Futterkosten vervielfachen sich auch nicht, da man größere Mengen (Sparpakete, Mengenrabatte) und größere Verpackungseinheiten (ich kaufe hauptsächlich 800g Dosen Nassfutter) kauft.
Einzig die Tierarztkosten steigen wirklich entsprechend der Katzenzahl, weil nunmal pro Tier abgerechnet wird und jede Katze versorgt werden muss.

Ansonsten hoffe ich, dass es mit deiner Studierfähigkeit besser bestellt ist als mit deiner Ausdrucksweise.
 
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An-Ka

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  • #15
wo wohnst Du bitte, das eine Wohnung für einen Studenten so teuer sein soll?

Sorry, wenn ich es überlesen habe, auch wenns eigentlich eh egal ist.

Das sind durchaus normale Preise, mit denen man für eine 2-Zimmerwohung in einer Studentenstadt rechnen muss. ;) Oft bekommt man nicht mehr als 50-60qm dafür. Hier bezahlt man je nach Lage schon für ein Zimmer (auch in einer WG) zwischen 300-450€.
Sorry fürs OT.:oops:
 
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Gast
  • #16
aber falls nein - was ist wenn du jemanden kennen lernst und sie eine Katzenallergie hat? Ist nämlich gerade bei unserem Großen der Fall, seine Freundin hat eine extreme Katzenallergie und wenn sie bei uns zu Besuch ist muss sie Allergietabletten nehmen die auch nicht wirklich helfen.

Ein sehr schöner Kommentar, der alles wichtige beinhaltet. Allerdings möchte ich mich noch zu dem Zitat hier äußern.
Wenn es nachdem geht, dürfte doch niemand mehr Katzen aufnehmen, weil jeder in die Situation kommen könnte, einen Allergiker kennen zu lernen. Es ist zwar gut, dass das erwähnt wurde, aber das kann doch echt jedem passieren und wäre für mich persönlich kein Grund die Katzenhaltung abzulehnen.
Aber vielleicht bin ich da auch etwas eigen, weil ich auch keinen daten würde, der auf Katzen allergisch reagiert :D

@ TE:
Da siehst du wie toll dieses Forum ist. Obwohl du sehr beleidigend und ausfallend wird, erhältst du trotzdem nette und kompetente Tipps, die du eigentlich nicht verdient hättest.
Und wenn es schon mal an der Hauptursache scheitert, ist es auch irrelevant zu wissen, wieviele Transportkörbe man braucht, weil die Katzenhaltung unter deinen derzeitigen Bedingungen einfach egoistisch wäre.
 
doppelpack

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  • #17
Für Dritte, die das eventuell lesen, bei so einem Ausbruch kann man ja noch kaum davon ausgehen, dass der TE mitliest.

Ich habe mir mir meine Katzen auch als Studentin angeschafft, aaaaaber 2 Kitten auf eine 72qm Wohnung (2 Zi), gut, wir sind auch zwei Erwachsene. Auf 33qm geht eine Haltung absolut nicht.
Und ja, ich weiß wie teuer Wohnungen sind, ich sag nur studiert in Heidelberg.
Im Endeffekt habe ich also meine Nebenjobs auch einen Großteil für die Katzen ausgeübt.

Ich beantworte die anderen Fragen dennoch.

Zu den anderen Fragen: Katzen können sehr schnell sehr teuer werden, 1000€ sind da nichts. Also entweder muss man dieses Polster zunächst haben und weiter ansparen, oder eine Versicherung.

Die laufenden Kosten würde ich so mit 100€ im Monat veranschlagen, damit kommt man gut hin und kann sich auch mal etwas leisten.

Die Katzen kann man theoretisch mitnehmen, wobei ich eine Reise per Auto immer bevorzugen würde, Zug erscheint mir arg stressig für alle Beteiligten. Das muss man aber auch alles mit den Tieren üben.

Körbe würde ich mehrere anbieten, einfach als Abwechslung für die Tiere. Ebenso Kratzbäume usw.

Das mit dem Garten geht nicht.


Hallo liebes Forum,

da ich neu bin, hier erstmal eine kurze Vorstellung: Ich bin 20, Student und habe eigentlich schon Erfahrung mit Katzen, da ich als Kind sehr viele Tiere hatte, mit der Ausnahme, dass ich damals nicht selbst für sie aufkommen musste und wir ein großes Haus mit großem Garten hatten. Das hier ist jetzt etwas ganz anderes.

Allerdings hatte ich auch seit 9 Jahren kein Haustier mehr, und möchte schon lange eine Katze. Was mich im Endeffekt hierher führt.


Da ich als Student alleinwohnend bin und natürlich nicht den ganzen Tag zuhause, überlege ich wirklich stark, ob es für die Katzen gut wäre, sich diese anzuschaffen. Damit der Katze nicht langweilig wird, sollen es zwei werden - ich denke, die Kosten werden sich nicht allzu sehr unterscheiden, außer dass ich zwei Versicherungen brauchen würde.

Jedenfalls, ich arbeite nachts und tagsüber bin ich etwa 2-6 Stunden abwesend, allerdings die 6 Stunden auch nie am Stück. Dazu kommen natürlich alltägliche Sachen wie Einkaufen etc. Wenn die Katzen zu zweit sind, sollte es doch relativ im Rahmen sein, oder nicht?


Kommen wir nun zu meinen Punkten/Fragen, um das Ganze übersichtlich zu machen:

1) Wie viel teurer ist die Haltung zweier Katzen im Vergleich zu einer einzelnen?

2) Brauchen beide Katzen einen Korb, oder teilen die sich ihn (reines Interesse, natürlich keine Kostenfrage)?

3) Da ich nicht in meinem Heimatort studiere, müsste ich ab und an mal verreisen. Maximal 4 Stunden mit dem Zug, kein oder 1 Umstieg. Wie nehmen das die Katzen hin? Ein No-Go, oder werden sie sich gewöhnen? Ab und an heißt alle 3 oder alle 6 Monate. Können zwei Katzen in einer Transportbox reisen, oder wäre das zu stressig für die Katzen? Und können überhaupt zwei Transportboxen im Zug mitgenommen werden? Da bräuchte ich doch quasi einen extra Sitzplatz :confused:

4) Wie viel Abwesenheit von mir ist eine Maximalgrenze? Ich kenne meine Abwesenheitszeiten natürlich nur semesterweise, zwar sollte es nach oben immer freier werden, aber man kann nie wissen. Ich möchte nicht gezwungen werden, irgendwann die Katzen abzugeben, weil ich zu wenig Zeit haben sollte :(

5) Ist es sinnvoll, eine Versicherung abzuschließen? Deckt sie dann jegliche Tierarztkosten ab? Oder nur "besondere Eingriffe"? Wie steht es um Impfungen, sollte ich diese selbst in Angriff nehmen müssen?

6) Ich würde gerne im Idealfall zwei junge Kätzchen zu mir holen. Nicht, weil sie niedlicher sind als erwachsene Katzen, sondern weil ich denke, dass die Charakterentwicklung wichtig ist und die Bindung so verstärkt wird. Ich hatte schon einmal eine junge Katze von meiner Tante erhalten, sobald sie fähig dazu war, ihre Mutter zu verlassen, und zu dieser Katze hatte ich wirklich eine starke Bindung. Oder sie zu mir. Deshalb würde ich gerne auch junge Katzen holen.

Hier stellt sich bloß die Frage: Wie viel MEHR Zeit brauchen diese als eine erwachsene Katze? Ändert sich hier war, muss ihn deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, oder verhält es sich relativ gleich? Das wäre natürlich ein entscheidender Faktor, wegen der Uni.

7) Der wohl wichtigste Faktor neben der Zeit - die Wohnung. Es ist eine 1ZKB-Wohnung mit ~ 33m² und einem Balkon. Es müssten also Wohnungskatzen sein. Ist es zu klein für eine Katze? Ist es vor allem zu klein für zwei?

7.1) Wird die Wohnungskatze unglücklich, wenn sie zum Beispiel in meinem Heimatsort einen Garten hatte, für ~1 Woche, und dann in die pure Wohnung zurückkehren muss?


Ich glaube das war es soweit. Hoffe, ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.
 
Akina

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  • #18
Das sind durchaus normale Preise, mit denen man für eine 2-Zimmerwohung in einer Studentenstadt rechnen muss. ;) Oft bekommt man nicht mehr als 50-60qm dafür. Hier bezahlt man je nach Lage schon für ein Zimmer (auch in einer WG) zwischen 300-450€.
Sorry fürs OT.:oops:

Danke An-Ka, wieder etwas gelernt. Haben hier nur eine FH, die nächste Uni ist in der Nachbarstadt und da kommts sehr auf die Lage an.
 
Miss_Katie

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  • #19
7 ja, ist zu klein
7.1. ja, werden sie. Mal Freigang und mal keiner, das geht nicht bei Katzen. Wenn sie es einmal kennengelernt haben und es gut finden, draußen einfach Katze sein zu können, werden sie es immer wollen. Und Katzen verstehen nicht, dass Garten mal möglich ist und mal nicht.
 
Louisella

Louisella

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  • #20
Ich bin 20, Student und habe eigentlich schon Erfahrung mit Katzen, da ich als Kind sehr viele Tiere hatte, mit der Ausnahme, dass ich damals nicht selbst für sie aufkommen musste und wir ein großes Haus mit großem Garten hatten. Das hier ist jetzt etwas ganz anderes.

Allerdings hatte ich auch seit 9 Jahren kein Haustier mehr, und möchte schon lange eine Katze. Was mich im Endeffekt hierher führt.
Bis Du 11 warst, hatten Deine Eltern also Freigänger-Katzen?
Ich frage das vor allem, weil ich einen großen Unterschied zwischen Wohnungs- und Freigängerkatzen sehe, aber auch weil ich nicht einschätzen kann wie gut Du Dich noch an diese Zeit erinnern kannst.

Da ich als Student alleinwohnend bin und natürlich nicht den ganzen Tag zuhause, überlege ich wirklich stark, ob es für die Katzen gut wäre, sich diese anzuschaffen. [...]
Jedenfalls, ich arbeite nachts und tagsüber bin ich etwa 2-6 Stunden abwesend, allerdings die 6 Stunden auch nie am Stück. Dazu kommen natürlich alltägliche Sachen wie Einkaufen etc.
Wieviel Zeit verbringst Du denn WACH zuhause? Wenn Du nachts arbeitest, wirst Du ja vermutlich einen Teil des Tags zuhause schlafen?

1) Wie viel teurer ist die Haltung zweier Katzen im Vergleich zu einer einzelnen?
Wurde mittlerweile ja schon mehrfach beantwortet: Beim Futter verdoppeln sich die Kosten nicht (weil Du z.B. 800g-Dosen und somit günstiger kaufen kannst), aber von der Menge her brauchst Du natürlich schon mehr.
Aber ACHTUNG: Kitten bis ca. 1 Jahr (bzw. bis sie ausgewachsen sind) futtern DEUTLICH mehr als erwachsene Katzen und brauchen das auch.

2) Brauchen beide Katzen einen Korb, oder teilen die sich ihn (reines Interesse, natürlich keine Kostenfrage)?
Früher oder später brauchst Du definitiv 2 Boxen (falls es um die Transportboxen gehen sollte).
Die Weidenkörbchen mit Gitter davor wie man sie früher oft hatte und wie man sie auch heute noch kaufen kann sind für den Transport aus mehreren Gründen ungeeignet: Sie sind zum einen nicht ausbruchsicher (die meisten Katzen haben ruckzuck raus wie man sich daraus befreien kann) und lassen sich im Auto nicht anschnallen, zum anderen sind sie schlecht zu reinigen - und dabei geht's nicht nur um evtuelle Verunreinigungen durch Kot, Urin, Blut usw. sondern auch um Parasiten, Pilze usw.
Stabile Kunststoffboxen sind also besser für den Transport geeignet.

Falls es um Bettchen gehen sollte: Davon kannst Du Hunderte haben oder auch garkeine - die Fellnasen suchen sich eh ihren eigenen Platz und wechseln da im Lauf der Zeit auch immer mal wieder. Decken, Felle usw. als Unterlage sind natürlich immer beliebt, aber auch Bettchen mit einem erhöhten Rand werden geliebt zum Einkuscheln oder auch Köpfchen auflegen.
Ist aber sehr individuell je nach Katze.

3) Da ich nicht in meinem Heimatort studiere, müsste ich ab und an mal verreisen. Maximal 4 Stunden mit dem Zug, kein oder 1 Umstieg. Wie nehmen das die Katzen hin? Ein No-Go, oder werden sie sich gewöhnen? Ab und an heißt alle 3 oder alle 6 Monate.
Die Katzen, die mit Reisen gut klarkommen, sind eher sehr selten. Die Reise allein ist schon großer Stress für sie, der Aufenthalt in einem fremden Revier meist noch mehr. Viel besser ist es für die Katzen, wenn sie zuhause von jemand betreut werden, der mindestens zwei mal täglich zum Füttern UND Spielen/Beschmusen vorbeischaut (und dann natürlich auch die Klos reinigt usw.).

Können zwei Katzen in einer Transportbox reisen, oder wäre das zu stressig für die Katzen?
Mit kleinen Katzen die sich gut verstehen (!) in einer großen Transportbox kann das funktionieren - es besteht aber immer auch das Risiko dass sie sich während der Fahrt erschrecken und dann Streit miteinander kriegen. Ich würde es nicht riskieren wollen, schon im Auto nicht, erst recht nicht im Zug.

4) Wie viel Abwesenheit von mir ist eine Maximalgrenze? Ich kenne meine Abwesenheitszeiten natürlich nur semesterweise, zwar sollte es nach oben immer freier werden, aber man kann nie wissen.
Das kommt drauf an ob's Kitten sind oder erwachsene Katzen.
Und wieviel von der Zeit, die Du zuhause bist, Du dann tatsächlich auch wach bist (wenn Du nachts arbeitest und tagsüber ca. halbtags an der Uni bist ist das durchaus ein Thema).
Für längere Abwesenheitszeiten empfiehlt sich - gerade bei Kitten - ein Catsitter.

Ich möchte nicht gezwungen werden, irgendwann die Katzen abzugeben, weil ich zu wenig Zeit haben sollte :(
Das kann leider jedem passieren - weshalb die meisten lieber abwarten bis sie einen einigermaßen festen Lebensplan (Job) haben.

5) Ist es sinnvoll, eine Versicherung abzuschließen?
Das hängt davon ab wie's bei Dir finanziell aussieht. Wenn Du problemlos ein extra "Katzenkonto" führen und befüllen kannst auf dem immer mehrere Tausend Euro liegen bist Du damit besser dran als mit einer Versicherung.
Wenn Du aber eher weniger Geld zur Verfügung hast und keinerlei "Puffer" so dass Du Dir z.B. eine Operation und die entsprechende Nachsorge nicht leisten kannst, oder irgendwelche Tests, Blutbilder usw. bist Du mit der Versicherung besser dran.

Deckt sie dann jegliche Tierarztkosten ab? Oder nur "besondere Eingriffe"?
Da gibt's verschiedene Modelle - ich glaube aber gelesen zu haben dass es keine Tierversicherung mehr gibt die tatsächlich alle Tierarztkosten abdeckt. Bei manchen Modellen hast Du eine Selbstbeteiligung.

Wie steht es um Impfungen, sollte ich diese selbst in Angriff nehmen müssen?
Wenn Du Katzen vom seriösen Züchter oder aus dem Tierschutz nimmst, sind die normalerweise schon gegen Schnupfen und Seuche geimpft. Ob Du dann selbst noch gegen Tollwut, Leukose und diverse andere Sachen impfen lässt musst Du selbst wissen.
Den Abschluss der Grundimmunisierung für Schnupfen und Seuche macht man normalerweise nach einem Jahr - das musst Du auf jeden Fall selbst machen.
Meines Wissens tragen die Versicherung keine Impfungen - aber das solltest Du selbst recherchieren, sicher bin ich mir da nicht.

6) Ich würde gerne im Idealfall zwei junge Kätzchen zu mir holen. Nicht, weil sie niedlicher sind als erwachsene Katzen, sondern weil ich denke, dass die Charakterentwicklung wichtig ist und die Bindung so verstärkt wird.
Ob das so hinhaut - ich weiss nicht...
Der Charakter ist so oder so bei jeder Katze anders und eine starke Bindung kann sich auch mit erwachsenen Katzen bilden.

Ich hatte schon einmal eine junge Katze von meiner Tante erhalten, sobald sie fähig dazu war, ihre Mutter zu verlassen, und zu dieser Katze hatte ich wirklich eine starke Bindung. Oder sie zu mir.
Was ist aus der Katze geworden? Katzen können ja durchaus über 20 Jahre alt werden, und wenn Du die Katze als Kind mit unter 11 Jahren bekommen hast, müsste sie ja noch leben, oder?
Zudem: Die Kleine war ja eine Einzelkatze - da ist die Situation ein wenig anders.

Hier stellt sich bloß die Frage: Wie viel MEHR Zeit brauchen diese als eine erwachsene Katze? Ändert sich hier war, muss ihn deutlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, oder verhält es sich relativ gleich? Das wäre natürlich ein entscheidender Faktor, wegen der Uni.
Kitten brauchen schon deutlich mehr Zeit als erwachsene Katzen - nicht nur die Beschäftigung mit ihnen, sondern auch das drumrum (und ja, damit ist auch gemeint das Chaos aufzuräumen das sie 24/7 veranstalten).
Aber allgemein solltest Du beachten dass Wohnungskatzen (ob Kitten oder Erwachsene) schon deutlich mehr Zeit brauchen als Freigängerkatzen - und ich gehe jetzt davon aus dass Deine frühere(n) Katze(n) Freigänger waren, da Ihr ja in einem großen Haus mit großem Garten gewohnt habt. Die Reize aus dem Freigang fehlen einer Wohnungskatze, Du musst Dich also deutlich mehr mit ihnen beschäftigen als mit Freigängerkatzen, Dir immer wieder was neues einfallen lassen, täglich regelmässig mit ihnen spielen usw.

7) Der wohl wichtigste Faktor neben der Zeit - die Wohnung. Es ist eine 1ZKB-Wohnung mit ~ 33m² und einem Balkon. Es müssten also Wohnungskatzen sein. Ist es zu klein für eine Katze? Ist es vor allem zu klein für zwei?
Ja, das ist zu klein. Wenn ein Balkon dabei ist, ist das zwar schon eine Verbesserung, aber den muss man ja dann auch mindestens zur Hälfte von der angegebenen Quadratmeterzahl abziehen.

7.1) Wird die Wohnungskatze unglücklich, wenn sie zum Beispiel in meinem Heimatsort einen Garten hatte, für ~1 Woche, und dann in die pure Wohnung zurückkehren muss?
Das wird nicht funktionieren. Wenn Du sie einmal rausgelassen hast, werden sie immer wieder rauswollen (bis auf ganz wenige Ausnahmefälle).
Zudem kannst Du sie nicht einfach mal eben an einem fremden Ort 'ne Woche lang rauslassen - dort musst Du sie auch zuerst einmal eingewöhnen damit sie wissen wo sie wohnen.

Ich würde Dir empfehlen mit den Katzen zu warten, bis Du eine größere Wohnung hast und beruflich einigermaßen Sicherheit hast.

Oder es so zu machen wie bunteriro.
Ich gehöre selbst zu denjenigen, die während der Studienzeit in einer "Katzen-WG" gewohnt haben und fand das absolut super - zumal ich alle Vorteile hatte aus dem Zusammenleben mit Katzen aber nur wenig bis garkeine Verantwortung. In Abwesenheit des Haupt-Dosis habe ich natürlich gefüttert, Katzenklo geputzt usw. und hatte dann auch geringfügige Einschränkungen, aber die traurigeren Seiten wie z.B. Tierarzt blieben mir da erspart und ich musste mich auch nicht mit Futterentscheidungen usw. rumplagen.
 
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