Katze und Kind

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Alwine

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Hi,

wir ( mein 3jähriger Sohn und ich) haben seid Mitte Dezember ja eine Katze.

Sie ist eine geschätzt 8-12 Jahre alte weibliche Katze aus einem Katzenschutzverein, eine Wohnungskatze, die plötzlich auf der Futterstelle auftauchte.

Da sie weder auf der Futterstation noch in der Katzenschutzhilfe selbst mit anderen Katzen zu vergesellschaften war, vermutet man, dass sie allein aufgewachsen ist und wurde zunächst auch allein vermittelt, was mir ja zunächst auch entgegenkam.

Also ist sie zunächst allein, wobei nicht ausgeschlossen ist, in naher Zukunft nochmal in der dann gewohnten Umgebung einen Vergesellschaftungsversuch zu unternehmen.

Sie war aber sehr gut gepflegt und ist seeeeehr verschmust. Eigentlich eine ganz Liebe.

Mir war natürlich bei der Suche auch wichtig, dass sie mit Kindern gut klar kommt. Nun kennt man ihr Vorleben ja nicht so, aber da sie in der Katzenschutzhilfe nicht sofort vor ihm geflohen ist, sich auch von ihm streicheln ließ und insgesamt ein sehr sanftmütigen Eindruck macht, entschlossen wir uns dazu.

Es läuft aber leider gar nicht so wie erhofft.

Zunächst: Der Kleine ist nie mit der Katze allein und verhält sich vorbildlich. Hatte ja auch schon immer Tierkontakt.

Er rennt also nicht hinter ihr her, ärgert sie nicht, wenn sie mal faucht, läßt er sie sofort in Ruhe etc. Er macht das wirklich gut. Umso mehr betrübt mich das Ergebnis.

Es ist natürlich laut und lebhaft bei uns und klar ist er auch manchmal etwas ungeschickt, damit muss sie erst klar kommen, aber im Grunde läßt sie ihm auch überhaupt keine Chance mehr. Nachts schläft sie auf meinem Bett, trotz Kind, aber sobald er aufwacht, versteckt sie sich unter Sofa, seinem Bett, hinterm Schrank etc. Wir suchen sie dann einmal morgens, ( wegen Türen, Fenstern, sagen ihr guten Morgen, sie bekommt ein paar Leckerli und manchmal läßt sie sich auch von ihm kraulen und schnurrt. Manchmal faucht sie und er zieht sich dann zurück, auch ok. Ist ja eine Warnung.
Heute aber hat er ihr nur die Hand zum Schnuppern hingehalten ( und quasi gewartet, ob sie den Kopf entgegenreckt oder sich zurückzieht ) und sie hat voll zugehauen ohne Vorwarnung mit Krallen. Ich saß daneben, er hat wirklich nichts gemacht, und das geht nicht.
Gut, man könnte natürlich sagen, er soll sie gar nicht ansprechen, Kontakt suchen, aber er ist dann auch traurig und es soll ja letztlich eine Familienkatze sein, außerdem hat er ja manchmal Glück und er darf sie kurz kraulen.

Sobald er abends im Bett ist, kommt sie raus und ist die Schmusekatze schlechthin.

Ich wollte die Bindung stärken, indem sie das Futter von ihm bekommt, leider ist si ganz anders diesbezüglich als meine ersten beiden Katzen. Sie interessiert sich null für Futter und wenn wir es abends fertig machen, kommt sie nicht. Sie frißt halt irgendwann nachts bzw über den ganzen Tag verteilt. Meine beiden früheren hatten feste Zeiten und kamen beim Futterruf sofort angeschossen.

Gut, sie ist erst 3 Wochen da, aber da die Tendenz eher schlechter als besser wird, frage ich mich, kann man das Verhältnis Kind / Katze irgendwie unterstützen. Kann man hoffen, dass es besser wird? Ist für sie ja sicher auch schöner auf dem Sofa als unter dem Sofa zu liegen. Können Katzen auch im Alter das noch lernen?

Sie wirkt jetzt nicht mega gestresst, verkriecht sich halt und wen er in ihre Nähe kommt, maunzt sie ihn an, oder läuft weg.

Ich verstehs halt auch deswegen nicht so, weil er ihr echt null tut. Klar, wenn wir toben, aber oft sitzen wir ja auch und lesen oder malen, da könnt sie ja auch mal rauskommen bzw es ist schon etwas übertrieben, dass sie sofort losrennt nur weil er sich im Bett aufsetzt, da hat er ihr noch nicht mal Aufmerksamkeit geschenkt.

Und wenn sie neben mir abends auf dem Sofa liegt und er kommt rein, weil er aufgewacht ist, läuft sie zwar nicht weg, mauzt ihn aber ganz böse an. Als was sieht sie ihn? Das wirkt auf mich, wie etwas Eifersucht, bzw sie meint, er käme in ihr Revier?

Das war jetzt lang, aber vielleicht versteht das ja jemand besser als ich . Ich möchte halt gerne gegensteuern bevor es sich irgendwie verhärtet.

Ich kenn nur die Situation wo Babykatzen ( damals ) mit uns Kindern aufgewachsen sind. Das gibt natürlich keine Probleme.

LG,

Alwine
 
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Woher will der Tierschutz wissen, dass sie eine Wohnungskatze war?
Wie seid ihr darauf gekommen, dass sie Kinder mag?
 
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Alwine

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Wissen tut mans nicht.

Aber sie ist wohl a ) nicht rausgegangen und b) läßt sich die Tendenz wohl an dem Zustand Bild der Pfoten etc erkennen.

Auch bei mir zeigt sie keine Anzeichen einer Unruhe, kein großes Interesse am Balkon etc.

Das sie Kinder mag auch nicht, aber sie zeigte wohl an, dass sie keine Probleme mit Kindern hatte. Sie haben sie ja 3 Wochen beobachtet und als wir da waren, zeigte sie ja zunächst auch keine Angst, schon gar nicht Aggressionen oder ähnliches und ließ sich von allen beschmusen.

Man geht also zwar davon aus, dass sie in einem Kinderlosenhaushalt gelebt hat, aufgrund ihres Charakters, den sie zeigte, aber kein Problem mit Kindern hat. Bzw es aufgrund ihres WEsens lernen kann.

Letztlich haben wir uns auf ihr Verhalten dort und die Einschätzung verlassen. Ist ja nicht mal ein Tierheim sondern ein privater Katzenschutzbund ( Verein).

Sie ist auch eigentlich eine Traumkatze, aber mit der Einschränkung.

Insgesamt ist sie eine sehr ruhige Katze, etwas zu dick, die sich gemächlich und besonnen bewegt.

Nun ist sie ja nunmal da und ich will ja auch nicht gleich das Handtuch werfen. Solange sie ihn nicht aktiv angreifen würde, würd ichs letzendlich so aktzeptieren, aber natürlich gerne erst versuchen, es zu ändern.
 
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Ich würde mal sagen, die Einschätzung war falsch!
Die Katze ist gestresst ohne Ende und wirkt auf mich nicht wie eine Kinderkatze.

Ich würde es so versuchen, dass ihr sie komplett ihn Ruhe lasst und wartet, ob sie mit der Zeit auftaut.
Kein suchen am morgen, kein gezwungenes kopfkraulen, einfach gar nichts.
Natürlich ist das blöd für deinen Sohn, aber die Katze ist kein Spielzeug für ihn und er wird verstehen, dass sie Zeit braucht.

Und wenn es gar nicht geht, sucht ihr bitte ein ruhiges zuhause ohne Kinder. Sie ist schon älter und es kann sein, dass sie die Umstellung auf einen Haushalt mit Kind einfach nicht mehr mitmacht.
 
JeLiGo

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Hallo, so wie Du das Verhalten der Katze schilderst, würde ich fast wetten, sie kennt keine (kleinen) Kinder bzw. eine turbulente Umgebung. Und neu ist sie ja auch noch bei Euch, Ihr seid noch fremd. Sie braucht einfach Zeit, Zeit und nochmal Zeit, um sich in Ruhe einzuleben und sich an Euch zu gewöhnen. Schön, dass Dein Sohn bereits so verständig ist, aber trotzdem mein Rat, ihm beizubringen, dass er die Katze auf sich zukommen lassen soll und dass es noch dauert, bis er mit ihr schmusen kann. Auch wenn er anfangs traurig ist, er sollte schon gleich zu Anfang verstehen, dass man Tiere nicht "zwingen" kann zum schmusen oder kuscheln, dass Tiere Lebewesen mit ihrem eigenen Kopf und Charakter sind. Mit der Zeit wird die Katze sicher merken, dass ihr nichts passiert und dann auch mal rauskommen, wenn Sohnemann unterwegs ist. Geduld :)
 
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Alwine

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Hm, aber wieso schläft sie ruhig auf dem Bett weiter, wenn er zu mir ins Bett kommt?

Wieso ( er hält ihr ja erstmal nur die Hand hin) streckt sie ihm zwar selten mal doch den Kopf zum Kraulen hin?

Wenn sie gestresst wär, würd sie dann nicht noch andere Verhaltensauffälligkeiten zeigen? Außer sich unters Sofa, unter sein Bett zu legen?
Auch abends ist sie dann völlig entspannt und schmust ohne Ende mit mir.

Das haben wir von vornherein gesagt, gerade, weils nicht so bekannt war, dass, wenns gar nicht geht, sie wieder vermittelt wird.

Der Lütte aktzeptiert es , dass meinte ich ja. Wenn sie weggeht, oder den Kopf zurückzieht, zieht er sich auch zurück. Und außer morgens einmal ( da ich durchlüften muss, muss ich wissen, wo sie steckt) beachtet er sie dann den Rest des Tages nicht.

Aber ich kann natürlich verstehen, dass er das auch etwas doof findet, wenn sie schon abhaut, nur, weil er sich im Bett aufsetzt, er sagt Oh, Minou, guten Morgen.

@JeLi: Ich hatte den Beitrag noch vor deiner Antwort geschrieben :) Daher überschneidet sich das jetzt.

Ja, ich hoffe es. Wenn ich das mal mit den Katzen von Bekannten vergleiche: Da kam das Kind nach den Katzen. Der Kater hat ihn sich erzogen und ihn störts null ( obwohl er es ja auch nicht kannte), die 2. hingegen, kommt seit 2,5 Jahren nur noch raus, wenn das KInd schläft oder nicht da ist. Deswegen dachte ich, es kann funktionieren.
 
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Es kann an seiner Stimme liegen. Mein Freund hat einen kleinen sehr süßen Bruder von jetzt 7 Jahren und der Zwerg hat eine hohe stimmt und plappert sehr schnell.
Sobald er den Mund aufmacht gehen alle Katzen flüchten :aetschbaetsch1:
Da kann er nichts für und auch leider nichts gegen machen.
Vielleicht ist es die Tonhöhe oder das schnelle reden.

Probiert doch mal, wie sie reagiert wenn dein Sohn flüstert und ganz langsam spricht.
 
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@Havanna: Das wär ne Möglichkeit. Sein Grundtenor ist in der Tat sehr laut.

Ich hab auch nicht so das Problem mit dem Zurückziehen.

Ich hab aber die letzten Tage den Eindruck, dass, wie soll man sagen, sie ihn aktiv ablehnt, so in Konkurrenz zu mir, also ihn quasi nicht mehr als Rudelmitglied haben will. Und das geht natürlich nicht.

Schwer zu erklären, versteht ihr was ich meine? Und dieser Tendenz ( gibt es sowas eigentlich bei Katzen; wäre das nicht eher Hundtypisch) der muss ich natürlich rechtzeitig gegensteuern.

Also als Beispiel. Wenn sie auf meinem Bett liegt und er kommt auch rein ( sie liegt am Fußende), darf sie ihn natürlich nicht irgendwann angehen. Er darf genauso ins Bett. Soll man solche Allüren einfach ignorieren?

Aber da sie insgesamt etwas wiedersprüchlich ist, bin ich auch etwas verirrt.

Vielleicht brauchts einfach Zeit. Man kann nur sicher auch viel falsch machen. Und ich will nicht versehentlich etwas machen, was das ganze in die falsche Richtung schubst.
 
JeLiGo

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Alwine;4321049Also als Beispiel. Wenn sie auf meinem Bett liegt und er kommt auch rein ( sie liegt am Fußende) hat gesagt.:
Hat es denn dort schon einen Vorfall gegeben? Natürlich sollte das unterbunden werden, die Katze dann nehmen, vom Bett runtersetzen mit einem lauten Nein verbunden. Vorsorglich würde ich sie jedenfalls nicht verscheuchen, denn das kann nach hinten losgehen. Ich denke ja mal, Du schaust sowieso etwas genauer hin, wenn Sohn und Katze zusammentreffen, dann wirst Du merken, wenn sich etwas anbahnen sollte. Auch sollte Sohnemann natürlich leise und vorsichtig ins Bett kommen, damit die Katze sich nicht erschreckt.

Und wie gesagt, 3 Wochen sind keine Zeit. Ich würde auf jeden Fall noch einige Zeit abwarten, wie sich die Situation entwickelt. Solange es keine wirklichen "Übergriffe" auf Deinen Sohn gibt und die Katze nicht extremst gestresst wirkt, kann es doch noch funktionieren. Es wäre schade für die Katze, wenn zu früh aufgegeben würde...
 
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  • #10
Körperlich noch nicht, ne.

Nur die letzten 2 Abende verbal sehr energisch ihren Unmut kundgetan, dass er kommt. Also das war definitiv ein "Hau ab".

Ich habs ignoriert. ER interessiert sich eh nicht für sie abends. Er krabbelt halb schlafend ins Bett , schnappt sich einen Teil der Decke, kuschelt sich an und schläft weiter.

Heut morgen hat sie ihn aber grundlos gehauen, ohne Vorwarnung.

Und Ablehnung ist mir völlig neu in meinem Katzenleben. Daher stellte sich mir die Frage, wie reagiert man richtig. Falsches Reagieren könnte ja auch erst Recht Unmut und Eifersucht auslösen. Daher.
Aber ist es schon so, dass man ihr dann die vorherrschende Rangordnung wie bei Hunden quasi nochmal klarmachen sollte, dass wenn sie sie unpassenderweise übergriffig wäre ( wenn er in ihr Reich eindringen würde, wärs ja was anderes) indem sie dann bspw runtergesetzt wird?

Ne, so schnell will ich auch nicht aufgeben. Eigentlich vertrete ich die Meinung, dass, wenn man sich erstmal entschieden hat, es dabei bleibt. jedenfalls solange keine Gefahr fürs Kind entsteht.

Ich lass sie nie allein, allerdings muss ich ja schonmal auf die Toilette oder so. Aber sonst hab ichs immer im Blick. ZUm Schutze beider. Man kann ja auch nie wissen, was Kindern so einfällt.

Außerdem ist sie auf der anderen Seite für mich die perfekte Katze ( eine 3farbige sanfte Kuschelkatze. )Ich häng also schon an ihr.
 
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  • #11
Ich denke einfach, eure Katze kennt keine kleinen Kinder und ist überfordert mit dem kleinen Wesen. Auch wenn sich dein Sohn echt lieb verhält und es für uns Menschen nicht so aussieht, ist er vielleicht doch aus Sicht der Katze etwas unberechenbar.
Gebt ihr Zeit und lasst sie von alleine die Situation einschätzen und ihre Entscheidungen treffen.

Du schreibst, sie geht immer unter's Sofa? Gibt es denn höher gelegene Aussichtspositionen, von denen aus sie alles aus sicherer Entfernung beobachten kann? Also wirklich so hoch, dass keiner dran kommt und sie sich sicher fühlen kann?
 
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Alwine

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  • #12
In den Zimmern, wo wir uns vornehmlich aufhalten gibt's das durchaus. Da sie sehr gesellschaftlich wirkt, hätte ich auch gedacht, dass sie das in Anspruch nimmt.

Allerdings habe ich den Eindruck, Bewegung ist generell nicht so ihrs, denn auch abends klettert , springt sie nicht rum. Wenn sie mich anders nicht erreicht, dann notgedrungen eben auf Sofa, Bett, aber allem anderen, wo man sich hinaufbemühen müsste, wird zwar mal beäugt, aber nicht erklimmt, sozusagen. Selbst ein Karton mit höheren Wänden ist sehr unbeliebt zum drüberkraxeln. Sie scheint eine totale Bodenkatze. Bisher.

Sie mag unter sein Bett, dort auf so einen Stoffkasten, unter mein Sofa, hinter mein Bett und... was ich aber unterbinde, durch geschlossene Tür, wenn ichs nicht vergesse, unter die Badewanne. Das find ich echt eklig. Hätte auch nie gedacht, dass sie da hinpasst. Ganz blöde. Abends kommt dann eine grau / schwarz / rote Katze raus, niesend. Ich auch und wenn ich dann den Waschlappen hol, den sie total liebt, ist er auch ganz schmutzig. Komisch eigentlich, dass sie das so toll findet, feucht abgerieben zu werden. Ok, ist schön warm, aber trotzdem.
Na, mal sehen. Die ersten Tage ist sie ja schon abgehauen, wenn der Nachbar den Schlüssel ins Schlüsselloch steckte.

Ich möchte nur keine Kind / Katze-Feindschaft.

Ich hoffe, sie gewöhnt sich noch dran.
 
Trifetti

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  • #13
Vielleicht hat sie ja auch altersbedingt etwas Arthrose oder Ähnliches, das bereitet ihr Schmerzen, schränkt sie in der Bewegungsfreiheit ein, sie fürchtet, dass sie dem kleinen Mann nicht schnell genug entkommen kann und startet eben dann lieber gleich den Gegenangriff.
Würde auch die "Bodenkatze" erklären.

Biete ihr doch mal Aufstiegsmöglichkeiten/Treppen an um auf das Sofa, Fensterbrett & Co zu kommen.
Bei meiner älteren Dame sind das Stufen in ca 20 cm Schritten. seit ich das gemacht habe, ist sie wieder viel Unternehmungslustiger und besser drauf.

Vielleicht findet sie ja so zu erhöhten Ruheplätzen die dein Sohn nicht erreichen kann?!
 

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