Katze und Kater. Geht, geht nicht?

Tigermiez

Tigermiez

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Och mensch, ich bin total verunsichert jetzt...

So viele Leute sagen hier: Katze und Kater, nicht sooo gut.

Viele Katzenleute aus der Umgebung meinen: Wir haben Kater und Katze, beide kastriert, alles is gut.


Soll ich jetzt unbedingt eine Katze zu meiner suche, oder tut es ein Kater eigentlich auch, nur will er nochmal mehr Aufmerksamkeit von mir? :confused:

Ich will schon das richtige tun, aber vor allem finde ich Kater die zu uns passen... die Tierheime sind voll von Katern..


Was kann ich tun, damit die Kater/Katzenkobi funktioniert?

Liebe Grüße,
Tiger
 
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Starfairy

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Nun, eine wirklich generell richtige Antwort auf diese Frage gibt es einfach nicht.

Es gibt nur Erfahrungswerte, und entsprchend weit ist hier der Spielraum.

Es kommt halt auch sehr auf die vorhandene Katze an. Wie alt ist sie, ist sie verspielt, selbstbewußt oder eher schüchtern, kennt sie andere Katzen.

Wenn die Katze eher selbstbewußt ist und der Kater eher ruhig und nicht dominant, kann das durchaus passen. Vor allem, wenn die Katze sagen wir mal älter als 3 Jahre ist.
Oder vielleicht sollte man eher sagen, wenn der Kater so 3 ist, ist i.d.R. die größte Flegelphase vorbei, und das tolle Spiel "Katze jagen, so das sie laut kreischt und ihr noch ein Büschel Haar ausreißen" verliert ein wenig den Reiz.

Vor allem, wenn es eine selbstbewußte Katze ist, die dem Kater auch deutlich Paroli bietet.
Wenn jedoch die Katze eher schüchtern ist oder jünger als 2 Jahre, so das kein Partner zum Kuscheln, sondern wirklich ein aktiver Spielkamerad gesucht wird, würde ich auf jeden Fall eine Katze nehmen.
Das ist natürlich auch kein Garant dafür, das es passt, aber es minimiert halt das Risiko, das es nicht passt.

Laß dir Zeit, hör auf dein Bauchgefühl, und such den Partner sorgfältig aus. Dann wird das bestimmt auch klappen.
 
doublecat

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es gibt halt immer wieder user, die berichten, dass katze und kater zusammen nicht funktioniert. das liegt in erster linie daran, dass katzen und kater meistens sehr unterschiedliche spiel- und raufbedürfnisse haben und dass das dann oft nicht zueinander passt.
kater raufen viel heftiger und spielen meistens auch anders als katzen. und das kann zu problemen führen.
ist ja klar. wenn so ein unausgelasteter raufkater sich spielwütig auf die katze stürzt, hat die ihm nicht viel entgegenzusetzen und haut ab. ein kater würde dann aber einfach mitraufen, höchstwahrscheinlich zumindest. die katze braucht aber auch einen spielepartner. wenn der kater zu stürmisch ist, hast du zwei unausgelastete tiere da sitzen.

die wahrscheinlichkeit, dass es harmonisch läuft zwischen einem katzenpaar, ist größer, wenn man katze zu katze und kater zu kater gesellt. dann noch ähnliches alter und ähnlichen charakter beachten und die chancen für ein harmonisches miteinander stiegen.

eine garantie gibt es natürlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Venus

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Also ich habe auch Kater und Katze. Bei uns funktioniert es im großen und ganzen eigentlich sehr gut.

Es stimmt, dass Kater lieber raufen aber unsere Katze lässt sich das gefallen, wenn sie die Schnauze voll hat zeigt sie das dem Kater deutlich.
Unsere kuscheln zusammen, fressen zusammen (ohne Futterneid) und spielen zusammen.
Kastriert wurden sie vor 2 Wochen und davor war auch Friede Freude Eierkuchen.

Natürlich ist das keine Garantie, dass es bei dir auch so gut gehen kann.
 
Roma

Roma

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Das wichtigste ist der Charakter.

Ich hatte eine Kater-Katze-Kombi, die wunderbar harmoniert hat und habe jetzt 2 Kater, die sich super verstehen.

Aber auch ich konnte bei beiden Kombis beobachten, dass Kater und Katzen unterschiedlich spielen. Arthus, der erst von Moira (der Katze) richtiges Spielen beigebracht bekommen hat (sie haben sich beide meistens gegenseitig gejagd), war anfangs von Pinos typischer Kater-Art schwer überrascht - und inzwischen wird sich hier "geprügelt", als hätte er nie was anderes getan. :D
 
Mon_ty

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Wir haben auch Kater und Katze und es klappt auch alles sehr gut zusammen. Sicherlich möchte der Kater ab und zu mal ein bissl härter spielen, aber diesen Zahn hat ihm Molly schon des öfteren gezogen ;)

Sie raufen, sie fressen, sie kuscheln und sie putzen zusammen :pink-heart: Und wenn sie oder er mal keine Lust auf den anderen haben, dann suchen sie sich schon einen " ruhigen Platz wo sie vom anderen nicht gestört werden.

Also ich finde die Mischung Kater und Katze zusammen sehr gut. Er ist ein wenig der Macho und sie eher der Ruhepol :yeah:
 
C

curie

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Und hier wiederum funktioniert es zwar auch im Großen und Ganzen, aber ich weiß schon, warum ich eigentlich zwei Kater haben wollte.

Meinen Lorian muss ich immer wieder mal bremsen, weil Silver schon faucht wie verrückt und er sich immer weiter in ihr verbeisst.

Sie spielt schon gerne mit ihm, auch "ringen", aber es wird ihr ganz schnell zu fest, zu heftig.

Einer meiner Kater war dann eben eine "Sie", und ich geb keinen wieder her.

Aber wenn ich (in 20 Jahren bitte) wieder ein Pärchen nehme, dann zwei Kerle.

Möchte, dass mal die Fetzen fliegen können und BEIDE glücklich sind.

Lori tut mir nämlich so leid, wenn er nicht volle Kanne kloppen kann und sich "bestraft" vorkommt. :(
 
FineLine

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vielleicht sollte ich noch sagen dass unsere Katze nen Maine Coon Mix ist und dadurch dem Kater gut Paroli bieten kann, bzw eigentlich hier die Hosen an hat weil sie sehr gut rauft ;)
 
doppelpack

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  • #10
Also man sagt es eben allgemein so, weil dann die Wschlichkeit höher ist, dass es klappt.
Wir hatten mal zwei Mädels, Geschwister, sie liebten sich anfangs, später haben sie sich gehasst und bekämpft.
Ich habe mir ein Geschwisterpaar Kater+Katze geholt, sie mögen sich gerne, der Kater rauft nicht, die Katze ist aufgedrehter. Mein zweiter Kater ist auch aufgeweckter, spielt aber auch keine Raufspiele. Deshalb passt es hier.
Wenn du aber eine Katze hast, die eben lieber jagt und vorsichtig spielt und einen Kater, der nur beißen, raufen.... will, dann wird das zum Problem.
 
N

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Gast
  • #11
Die Katze-Kater-Kombi funktioniert dann, wenn man den Charakter und die Art des Spielens berücksichtigt.

Zu einer sanft spielenden Kätzin würde ich nur eine weitere sanfte Kätzin oder einen sanften Kater nehmen.

Bei einer robusten Kätzin ginge sicher auch ein passender Kater, wenn dieser nicht grob rauft.

Zu einem Rüpel-Raufkater würde ich nur einen Rüpel-Raufkater dazunehmen, alles andere geht langfristig nicht gut.
 
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bonzo

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  • #12
Katze und Kater geht genau so oft gut oder daneben wie gleichgeschlechtliche Vergesellschaftungen - es muss eben Sympathie da sein ...
 
Murasaki

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  • #13
Wir hatten lange eine reine Katrgruppe und haben dann die Schwester unseres einen Katers dazugenommen, weil sie aus der Vermittlung zurückkam.
Madame lebt inzwischen mit 6 Katern im Alter von 7 Monaten bis 4 Jahren zusammen (sie selbst ist 3 Jahre alt) und es geht super. Sie ist allerdings auch sehr selbstbewußt und kann auch mal rabiat werden, wenn die Kater ihr zu ruppig sind.
Im Großen und Ganzen spielt und tobt sie aber wie die Jungs: die jagen sich und raufen auch.
Wenn du dir Gedanken darüber machst, wie deine Katze ist und einen passenden Kumpel aussuchst, kann beides funktionieren. Es hängt von dem Charakter der Katzen ab, nicht notwendigerweise vom Geschlecht.
 
Tigermiez

Tigermiez

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  • #14
Super, ihr seid Klasse!!!

Es ist gut, hier in guten Händen zu sein!
Danke für eure Hilfe!

Zu meiner wildspielenden Katze KÖNNTE also ein ruhigerer Kater durchaus passen, hab ich das richtig verstanden?

Wäre sie selbst eher Damenhaft - nur Katze ?

Es kommt also eher auf das Verhalten der Katze als auf das Geschlecht an..

Danke :)
 
Bea

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  • #16
Katze und Kater geht genau so oft gut oder daneben wie gleichgeschlechtliche Vergesellschaftungen - es muss eben Sympathie da sein ...

Treffend ausgedrückt.

Zu meiner wildspielenden Katze KÖNNTE also ein ruhigerer Kater durchaus passen, hab ich das richtig verstanden?

Wäre sie selbst eher Damenhaft - nur Katze ?

Es kommt also eher auf das Verhalten der Katze als auf das Geschlecht an..

Jein.

In erster Linie kommt es auf einen zusammenpassenden Charakter an.

Ein ruhiger Kater ( Definition ruhiger Kater?:confused:), würde mit einer sehr lebhaften Dame auch nicht unbedingt harmonieren.

Kater sind meist "anders" als Katzen, das ist richtig... aber es gibt halt auch nicht typische Kater bzw. nicht typische Katzen.

Vielleicht ein etwas doofer Vergleich mit Menschen, aber es gibt durchaus auch nicht hier immer typisch männliches oder typisch weibliches Verhalten: Mädchen die lieber mit Autos als mit Puppen spielen; Jungs die auch Puppenwagen durch die Gegend schieben.
 
FineLine

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  • #17
Super, ihr seid Klasse!!!

Es ist gut, hier in guten Händen zu sein!
Danke für eure Hilfe!

Zu meiner wildspielenden Katze KÖNNTE also ein ruhigerer Kater durchaus passen, hab ich das richtig verstanden?

Wäre sie selbst eher Damenhaft - nur Katze ?

Es kommt also eher auf das Verhalten der Katze als auf das Geschlecht an..

Danke :)

Ich denke es könnte gehen. An deiner Stelle würde ich mich weder auf das eine noch das andere versteifen :) Du solltest auf die Suche gehen und die "neue" Katze oder eben den Kater kennenlernen und dann musst du es einschätzen können. Meine beiden haben viel gemeinsam, manches unterscheidet sie. Ich liebe dass sie unterschiedlich sind, trotzdem haben sie eben eine gute Ebene auf der sie sehr schön zusammen spielen.
Wenn es dir hilft kann ich es auch näher beschreiben, musst du mir dann sagen ;)

Ich wünsche euch, dass ihr einen passenden Artgenossen findet - ob dies nun Katze oder Kater sein wird, werden wir dann ja sehen :)
 
Cera

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  • #18
Ich bin gegen die Kater +Katze Kombi, außer in größeren Gruppen, da relativiert es sich ja wieder etwas :smile:
Ich hatte zwei Katzen (W), Wurfgeschwister und dann kam ein halbes Jahr später ein kleines Katerchen dazu... Es ging so lange gut, wie er ihnen noch körperlich unterlegen war. Als die Damen dann 2,5 Jahre wurden und er 2 Jahre, begann er die Mädels immer mehr zu bedrängen, wollte in katermanier spielen und toben - nur die beiden Damen wollten das nicht... Es wurde oft relativ heftig gejagt, gefaucht und es flog viel Fell :reallysad:

Dann zog Kater 2 ein und die beiden freundeten sich (Gott sei Dank) sehr schnell an, seitdem geraten Damen und Herren nur noch sehr selten aneinander - 'befreundet' sind sie nur untereinander in ihren Gruppen richtig, mit Kuscheln, spielen, putzen etc... Aber sie aktzeptieren sich so und es gibt kaum noch stress :zufrieden:
 
Larciel

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  • #19
Es kann klappen, muss aber nicht...
Mein Kater wollte absolut keinen anderen Kater neben sich, egal ob im gleichen Alter, oder etwas jünger..
Gab hier zum Teil Kämpfe ohne Ende, die auch beim Tierarzt endeten..
Ich dachte schon, okay alles zu spät, dann will er eben alleine bleiben, gibt es ja auch...
Als dann eine Bekannte Katzenjunge hatte, und mich gefragt hatte, ob ich eines nehmen würde, überlegte ich lange hin und her.
Eben weil er schon zwei andere aus dem Haus geprügelt hatte..
Und dann auch noch ein Mädchen.. und gleich viel jünger als er.
Letzten Endes wagte ich den Versuch mit Nami, und siehe da, es hat von Anfang an super funktioniert.
Aber das liegt denke ich auch nur daran, weil Nami sehr sehr wild ist, und mich mehr an einen Kater als an eine Kätzin erinnert...:grin:
Also mein Fazit, kann klappen, muss aber nicht.
Liegt glaube ich auch sehr an den Katzen selbst...
 
January54

January54

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  • #20
Wie hier ja schon passend beschrieben wurde, kommt es immer auf die jeweilige Einzelsituation an.Ich hab ja nun erst seit 11 Tagen eine Kater/Katze Kombi.Einen Freigängerkater,der 3 Jahre Einzelprinz war und eine sensible aufgeweckte Katzendame ,die dazu gekommen ist.ZUERST wollte ich ja einen sozialen Kater etwa gleichen Alters dazu holen.Ich bin heute sehr froh,das nicht getan zu haben.Einen *männlichen*Konkurenten im Haus,denke da wären die Fetzen geflogen,.Die *Rangordnung* war hier relativ schnell und unblutig geklärt.Maxie hat grossen Respekt vor Miro,wirkt aber nicht eingeschüchtert ,nur vorsichtig. Die Revieraufteilung im Haus funktioniert recht gut. Abwechselnd werden die Liegeplätze des anderen belegt.Miro möchte sich ja wohl ab und an anschmusen...aber das ist Maxie noch zu unsicher.
 
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