Katze trotz Allergiker im Haus

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Marc804

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Hallo,
ich weiß Katze trotz Allergie wurde schon tausendmal gefragt, allerdings wollte ich nicht jeden Beitrag durchlesen, bis ich einen mit der selben Situation finde, wie ich sie habe.
Ich hätte gerne eine Katze, aber es wohnt ein Familienmitglied mit starker Allergie im Haus.

Ich wohne im Keller und die besagte Person im Erdgeschoss. Die Katze hätte aus meinen Kellerräumen direkten Zugang nach draussen und müsste nie durch den Flur, oder gar deren Wohnung (es wird wohl nicht vermeidbar, dass sie ab und zu irgendwie anders ins Haus gelangt). Allerdings bin ich noch jeden Tag wenigstens einmal beim Allergiker in der Wohnung, haben also täglich Kontakt. Des weiteren benutzen wir die selbe Waschmaschine und Trockner.

Nun hab ich schon einiges zum Thema gelesen und verschiedenste Meinungen gesehen. Manchmal heißt es es gäbe Katzenrassen die besser für Allergiker geeignet sind als andere und manchmal komme es nur auf das Individuum und nicht die Rasse an. Manche empfehlen einen Luftreiniger und andere sagen es bringe kaum was.
Regelmäßiges saugen und entfusseln von Klamotten und Sofa solle auch helfen. Und Kater seien schlimmer als Katzen was das auslösen der Allergie betrifft.

war schonmal jemand in einer ähnlichen Situation? Auch wenn nicht, was haltet ihr davon?
 
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Yarzuak

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Auch wenn nicht, was haltet ihr davon?
Das kommt so drauf an, wie etwaige allergische Reaktionen aussehen könnten, sollte etwas "schiefgehen".
Wenn du von einer starken Allergie sprichst, denke ich an "im schlimmsten Fall allergischer Schock" und dann würde ich das nicht riskieren. Der Kontakt kann zwar auch anderweitig passieren, wenn die betroffene Person auch zur das Haus verlässt, aber ich würde dafür kein Risikofaktor sein wollen.

Was sagt den die allergische Person denn dazu?
 
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Marc804

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Das kommt so drauf an, wie etwaige allergische Reaktionen aussehen könnten, sollte etwas "schiefgehen".
Wenn du von einer starken Allergie sprichst, denke ich an "im schlimmsten Fall allergischer Schock" und dann würde ich das nicht riskieren. Der Kontakt kann zwar auch anderweitig passieren, wenn die betroffene Person auch zur das Haus verlässt, aber ich würde dafür kein Risikofaktor sein wollen.

Was sagt den die allergische Person denn dazu?
Sie hat kein Problem mit Katzen im Haus, solange die allergische Reaktion nicht schlimm wird. Sie meinte auch schon man könne es Mal probieren, allerdings möchte ich die Katze nicht wieder abgeben müssen falls es nicht geht.
 
GroCha

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Eine Katzenrasse, die für Allergiker geeignet ist, gibt es nicht. Das kommt immer auf die Katze selbst und den allergischen Menschen an.
Wenn ein Verkäufer mit diesem Slogan wirbt, ist das zu 99% kein echter Züchter, sondern ein so genannter Vermehrer. Ein seriöser Züchter weiß das nämlich und hat es auch nicht nötig, seine Katzen derart anzupreisen.

Was richtig ist, ist, dass unkastrierte Kater mehr Fel d 1 produzieren als Kätzinnen und am wenigsten des allergieauslösenden Proteins erzeugen Kitten. Deswegen ist es auch nicht ratsam Kitten zu einem Allergiker zu holen, weil diese dann in der Pubertät anfangen das Protein zu erzeugen und dann evtl. wieder abgegeben werden müssen.

Ich würde Dir raten, Dir Katzen (! Mehrzahl: Katzen werden immer mindestens zu zweit gehalten. Einzelhaltung ist nicht artgerecht) anzuschauen, und wenn diese für Dich in Frage kommen, Haarproben mitzunehmen und die allergische Person damit zu konfrontieren (also auf die Haut kleben und mal ne Nacht aufs Kopfkissen legen). Dann kann man testen, wie stark sich die Allergie zeigt.
Es gibt Menschen, die eben auf die eine Katze mehr reagieren auf andere weniger auf manche gar nicht.

Bei einer, wie Du schreibst, starken Allergie, würde ich kein Risiko eingehen und einfach irgendwelche Katzen ins Haus setzen, dann kann schon ein indirekter Kontakt gefährlich werden.

Ich würde auch schauen, dass man zukünftig getrennte Waschmaschinen benutzt. Sicher is sicher.
 
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Grinch2112

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Ich würde es bei schon vorhandener Allergie nicht riskieren. Das kann unter anderem schnell zu Asthma werden usw und für die Katzen wäre es schade dann wieder weg zu müssen. Alleine das ihr die selbe Waschmaschine und den selben Trockner nutzt sehe ich als sehr kritisch.
 
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Margitsina

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Die Allergene sind leicht fliegend, d.h. sind im Haus überall und auch an dir.
Desweiteren hält man Katzen immer zu zweit.
Jede Katze ist da so individuell, es ist quasi der genetische Fingerabdruck. Passende Katzentischen gibt es nicht!
 
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Pinku

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Allergiker reagieren auf jede Katze anders. An der Rasse hängt das jedoch nicht, sondern an dem individuellen Tier.

Wenn du dir Katzen anschaffen möchtest, dann auf keinen Fall Kitten, da diese noch keine Allergene produzieren: Man weiß also noch gar nicht, wie schlimm es werden könnte.

Bei erwachsenen Tieren aus dem Tierheim oder einer Pflegestelle besteht ja die Möglichkeit, dass die betroffene Person diese erstmal kennenlernt um die Reaktion zu testen. Oder ihr lasst euch Haare von den Katzen schicken. Da gibt es auf jeden Fall Mittel und Wege.

Mein Schwiegervater z.B. reagiert auf unsere Bonny gar nicht, auf andere Katzen schon 😉
 
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Sancojalou

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Ich würde sagen, bitte keine Katzen holen. Die Allergene verbreiten sich wirklich überall und du wirst es nicht verhindern können, sie in die Wohnung der allergischen Person zu schleppen.
Informationen dazu findest du überall im Netz.

Für den Allergiker ist dein Ansinnen ein unkalkulierbares Risiko.
 
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Black Perser

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Ich bin Allergiker mit allergischem Bronchialasthma.
Ich kann dir sagen, jede Katze ist anders, aber manchmal ist es auch bei mir nicht immer gleich. Kommt vermutlich auch drauf an, wieviele Pollen draussen rumschwirren, obwohl ich keine nachgewiesene Pollenallergie hab.

Ich reagiere unterschiedlich auf die Mietzen. Es gibt welche, da reicht es, wenn Haare der Katze in einem Raum sind, ohne dass die Katze da ist.
Ich habe eine Freundin, wenn die zu Besuch bei mir ist, reagier ich auf die Katzenhaare auf ihrer Kleidung.
Dann gibt es welche, auf die reagier ich erst bei zu nahem Kontakt, also wenn ich mich zur Katze runterbeuge und streicheln will.

Und dann gibt es meine, auf die reagier ich fast gar nicht. Nur wenn sie wieder mal zu anhänglich ist und mir zu sehr ihre Liebe zeigt, dann machts mir meine Bronchien zu, ich huste, niese und meine Augen brennen. Ganz selten hab ich auch um die Augenpartie einen leichten Ausschlag.
Zudem hatte ich in den letzten Monaten 2 Asthma Anfälle. Ich weiß allerdings, wie ich damit umzugehen hab, habe auch immer Notfallsprays dabei.

Ich habe ständig meine Fenster und Türen offen, ich sauge sehr oft, ich wische alles feucht ab, Kleidung und Möbel werden immer von Haaren entfusselt. Es kommt bei mir auch alles in den Trockner, da gehen die Haare besser ab.
Ich habe von Anfang an das Schlafzimmer zur Tabuzone erklärt. Das wurde auch schnell akzeptiert. Heute kann ich die Tür offen lassen, sie kommt mich nur morgens wecken, aber sie weiß, da darf sie nicht rein.
Allerdings merke ich sie aktuell ein bisschen mehr, liegt vermutlich daran, dass sie mehr Fell bekommt und nicht mehr so oft rausgeht, nachts sind nun auch die Fenster zu. Sie kuschelt auch mehr.

Wildflower hatte mal die Idee, ob es vielleicht daran liegen könnte, wieviele Haare aus der Unterwolle rauskommen. Meine Persermix haart kaum. Wenn ich mit der Bürste durchgeh, sind nur ein paar Häärchen drinnen, wenn ich mit der feinen Unterhaarbürste rangeh, ist ein ganz kleiner Knäul in der Bürste.
Das könnte man mal testen. ☺️

Ich würde mit dem Allergiker mal im Tierheim oder bei einer Pflegestelle testen gehen. Babykatzen nutzen allerdings nichts, die Allergene kommen erst bei erwachsenen Katzen.
Ich merke sofort, wie ich auf eine Katze reagier.

Ich persönlich bin auch sehr viel an der frischen Luft, kann sein, dass dies auch hilft. Wenn meine Bronchien zu sind, dann mach ich einen langen Spaziergang und atme die frische Luft tief ein. Das hab ich aber halt für mich rausgefunden, dass dies hilft. Wissenschaftlich bewiesen ist das glaub nicht. 😅
 
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Ute74

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  • #10
Ich bin seit wenigen Tagen erst hier und möchte dazu etwas sagen. Ich selber Katzenallergikerin, dies habe ich leider erst gemerkt als ich sie hatte. Es war eine leichte Allergie und ich habe es nicht übers Herz gebracht sie abzugeben. Gott sei dank hatte ich eine Allergologin gefunden wo ich eine Hyposensilisierung durchführen konnte und es hat geholfen. In der Vergangenheit musste ich Augentropfen und Allergietabletten nehmen. Das ist nicht mehr so. Ich reagiere z.b. auf schwarze oder fremde Katzen stärker. Also Flo neu war und wir geschmust haben, musste ich mal niesen und mit der Zeit ist es besser geworden. Ich habe viel Glück. Was mir noch einfällt das die Allergie schlimmer im Herbst und Winter schlimmer war, da durch die Heizungsluft die Katzenhaare aufgewirbelt. Damit habe ich auch keine Probleme mehr.
 
Margitsina

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  • #11
Ich bin seit wenigen Tagen erst hier und möchte dazu etwas sagen. Ich selber Katzenallergikerin, dies habe ich leider erst gemerkt als ich sie hatte. Es war eine leichte Allergie und ich habe es nicht übers Herz gebracht sie abzugeben. Gott sei dank hatte ich eine Allergologin gefunden wo ich eine Hyposensilisierung durchführen konnte und es hat geholfen. In der Vergangenheit musste ich Augentropfen und Allergietabletten nehmen. Das ist nicht mehr so. Ich reagiere z.b. auf schwarze oder fremde Katzen stärker. Also Flo neu war und wir geschmust haben, musste ich mal niesen und mit der Zeit ist es besser geworden. Ich habe viel Glück. Was mir noch einfällt das die Allergie schlimmer im Herbst und Winter schlimmer war, da durch die Heizungsluft die Katzenhaare aufgewirbelt. Damit habe ich auch keine Probleme mehr.
Blödsinn, dass du angeblich auf schwarze Katzen mehr reagierst. Das hängt individuell jeweils vom Tier ab, nicht von der Fellfarbe.
 
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Sancojalou

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  • #12
Gott sei dank hatte ich eine Allergologin gefunden wo ich eine Hyposensilisierung durchführen konnte und es hat geholfen.
Was für eine Hyposensibilisierung wurde bei dir vorgenommen?

Mir wurde vor über 20 Jahren erklärt, dass in der Zeit, in der gespritzt wird, kein Kontakt mit Katzen bestehen sollte. 🤷‍♀️

Zwei verschiedene Formen der Eigenbluttherapie habe ich gemacht.
 
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  • #13
Blödsinn, dass du angeblich auf schwarze Katzen mehr reagierst. Das hängt individuell jeweils vom Tier ab, nicht von der Fellfarbe.
Angeblich? Ich habe bei meinen schwarzen Katzen mehr genießt. Das andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben, kann man im Internet nachlesen. Wissenschaftler haben in den USA haben festgestellt, dass die Beschwerden bei Haltung einer schwarzen Katze zwei- bis viermal stärker waren als bei Haltern von Katzen mit hellem Fell. Auch dies ist im Internet nachzulesen. Natürlich reagiert jeder Mensch anders.
 
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  • #14
Ich habe bei meinen schwarzen Katzen mehr genießt.
Jep. Kenn auch wen persönlich, die auf schwarze Katzen heftiger reagiert.
Ich denke, es wird tatsächlich noch an nem anderen Faktor liegen, den wir nicht mit bloßem Auge sehen, aber das ändert ja nix an der Auswirkung.
 
Ute74

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  • #15
Was für eine Hyposensibilisierung wurde bei dir vorgenommen?

Mir wurde vor über 20 Jahren erklärt, dass in der Zeit, in der gespritzt wird, kein Kontakt mit Katzen bestehen sollte. 🤷‍♀️

Zwei verschiedene Formen der Eigenbluttherapie habe ich gemacht.
Das Allergen wurde mir gespritzt. Ich hatte damals (vor ca. 12 Jahren) Glück, dass die Ärztin das mit mir durchgezogen hat und vor allem das es geholfen hat. Normalerweise wird gesagt, dass man die Katze(n) abschaffen muss. Ich muss zugeben, dass es riskant war. Meine Allergie war wie gesagt leicht. Hätte ich gemerkt, dass die Symptome sich verschlechtert hätten, hätte ich sie abgeben müssen.

War die Eigenbluttherapie erfolgreich?
 
Sancojalou

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  • #16
Bei der oralen Einnahme habe ich 0,0 Verbesserung verspürt.
Bei den Spritzen mit dem "aufgearbeitetem" Blut in verschiedenen Potenzen gab es eine Verbesserung, die aber mit der Einnahme von einem AB wieder weg war. So mein Empfinden.
Ist jetzt aber auch ewig her.
 
Louisella

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  • #17
Black Perser

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  • #18
Ich als Allergiker reagier auf meine schwarze Katze nur ganz wenig..😅
 

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