Katze traut sich nicht raus

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    freigang kratzen nachts scheu
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Fvf

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9. Juni 2017
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Hallo ihr,

ich habe folgendes Problem. Meine Katze ist früher immer nachts rausgegangen da sie sehr scheu ist und Menschenmengen meidet. Ich musste sie leider iwann drinnen lassen da ein Nachbarskater sie immer prügelte und sie dadurch psychische Probleme bekam. Jetzt bin ich umgezogen und würde sie gerne rauslassen. Sie miaut auch ständig nachts und kratzt an der Wohnungstür. Allerdings ist das nur eine Tür zum Flur und erst dann kommt die richtige Haustür. Wenn ich die Tür aufmache geht sie ängstlich raus und wieder rein und wieder raus und wieder rein....wird richtig panisch sobald sie ein Geräusch hört. Langsam geht das echt auf meine Nerven und manchmal würde ich am liebsten die Tür hinter ihr zumachen. Dann habe ich aber wieder Angst dass sie panisch wird, an der Tür von außen kratzt und ich das nicht mitbekomme 😔 Tagsüber kann ich es vergessen dass sie rausgeht und ich weiß nicht was ich machen soll. Habt ihr eine Idee?
 
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winky

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Wenn ich das richtig verstehe, bist Du neu umgezogen, dieKatze ist also in einer für sie völlig fremden Umgebung? Der prügelnde Kater war in der alten Wohnung?
War sie denn schon mal draußen?
Wenn obiges stimmt, dann macht ihr die fremde Umgebung natürlich Angst und das ist m.E. gut so, denn Vorsicht ist immer gut.
Ich würde sie auf ihren ersten Erkundungstouren begleiten, damit sie beschützt ist. Ich würde erst kleine Runden drehen und diese dann nach und nach erweitern. Immer so, dass sie sich auskennt und alleine zurückfinden kann. Denn wenn sie neu ist, ist die Gefahr groß, dass sie sich verläuft.
Ich würde dann die Zeit wählen, wo es ruhiger ist.
Für den Fall, dass sie erschrickt und wegläuft. Könnte sie sich für die ersten Gänge mit einer Leine anfreunden?
Wenn nicht: sehr kleine Runden mit ständiger Fluchtmöglichkeit (Hunde z.B.)
 
Kaly

Kaly

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Langsam geht das echt auf meine Nerven und manchmal würde ich am liebsten die Tür hinter ihr zumachen.

Sehr liebevoll klingt das nicht, aber vielleicht täuscht das.
Du hast da eine kleine Angstmaus, die deine Hilfe braucht - nicht deine Nerven. ;)
Nimm dir ein Stühlchen und ein Buch mit raus, setz dich hin und lass die Kleene machen.
Sie geht genau richtig vor: Stück für Stück das neue Revier kennen lernen und den Rückweg in die Sicherheit immer im Auge behalten.
 
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Fvf

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Ich liebe meine Katze und bin sehr fürsorglich deswegen hab ich ja Angst dass ich sie nicht höre wenn sie reinwill. Wenn man nachts nicht mehr schlafen kann dann ist man natürlich iwann genervt aber ich will das ja ändern. Ich versuche es jetzt jeden Abend aber ich muss eine Treppe zur Straße hoch und das ist schon eine mega Überwindung für sie. Sie ist schon immer ängstlich gewesen nur damals hab ich sie durch mein Zimmerfenster raus gelassen und hab es ja dann direkt gesehen wenn sie wieder rein wollte.
Danke für eure Antworten. Ich werde es weiterhin versuchen
 
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Barbara E

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Ich bin mir über Deine Wohungssituation nicht so im klaren. Wohnen denn noch andere Leute in dem Haus?
Ich würde die Katze erst mal "nur" in den Flur lassen und zwar dann, wenn niemand mehr unterwegs ist. Die Haustür bleibt erstmal zu und die Wohnungstür offen; dann kann sie in aller Ruhe den Flur erkunden und lernt schon mal den Fluchtweg nach Hause.
Mein erster Kater hat sich lange nur in den Flur getraut und erst anschließend raus. Wenn die Katze ängstlich ist, dann braucht das Zeit.
Vielleicht magst Du Deine Wohnungssituation genauer beschreiben? So kann ich mir das gar nicht vorstellen.
 
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Fvf

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Also ich wohne in einer Kellerwohnung in einem Einfamilienhaus in einem Neubaugebiet. Ich habe große Fenster durch die meine Katze auch nach draußen gucken kann. Meine Wohnungstür geht zum Keller der Familie wo meine Katze sich sehr gut auskennt und immer mit zum Wäsche waschen kommt. Deswegen kann ich auch nicht stundenlang alle Türen auflassen da ich jetzt im Sommer dann sehr viele Viecher in die Wohnung bekomme. Zum Beispiel Kellerasseln oder riesige Spinnen. Die Tür nach draußen führt zu einer Kellertreppe die rechts am Haus vorbeigeht. Ich gehe schon manchmal hoch und rufe sie aber sie miaut dann unten oder kommt kurz und rennt nach 1 min direkt wieder panisch rein. Raustragen kann ich sie nicht da sie sonst zappeln würde. Und eine Leine würde sie sich nie anziehen lassen. Ich habe gar keine Bedenken dass sie nicht mehr zurückfindet sondern dass sie panisch vor der Haustür steht und kratzt und Ich das nicht mitbekomme. Sie hat sich damals schon den Fuß verstaucht als sie die Wand vor meinem Fenster 1000 mal hochgesprungen ist obwohl neben ihr die katzenleiter war. Aber sie ist dann immer so gestresst dass sie völlig ängstlich wird. Ich muss wohl einfach noch mehr Geduld haben aber iwann werde ich halt auch müde und möchte ins Bett...ich versuche das ja schon ein paar Wochen lang
 
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winky

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Wenn ich das richtig verstehe, wohnst Du im Keller und sie traut sich nicht aus dem Keller raus?
Dann würde ich sie nach und nach raus locken, oben vor der Tür aber sitzen bleiben, damit sie sich überhaupt erst einmal umschaun kann. Offensichtlich ist ihr ja die Umgebung völlig fremd. Sie war ja schon in der alten Wohnung ängstlich und ging am Tage nicht raus. Jetzt doch erst recht: Sie überwindet die angstmachende Kellertreppe, kommt oben an und stellt fest. "Mist, das kenne ich gar nicht, wo bin ich?" und rennt wieder runter.
Tja; Da hilft nur: Wie oben gesagt, kleine Schritte und begleite sie. Lasse sie nicht alleine draußen. Dann nimm sie wieder rein. Nach und nach wird sie angstfreier werden, dann kannst du die Runde erweitern. Aber erst mal würde ich nur bis vors Haus gehen und dort mit ihr sitzen bleiben, dann kann sie in Ruhe und Sicherheit alles auf sich einwirken lassen.
 

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