Katze mitnehmen?

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Zarafina

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Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und habe gleiche eine Frage.


Man sagt ja immer, dass fremde Umgebungen / Autofahren für Katzen Stress bedeuten.

Kann man es einer Katze beibringen, dass sie 2 Zuhauses hat?
Also ich bin desöfteren am WE bei meinem Freund, der ca. 1 Stunde mit dem Auto von mir entfernt wohnt. Könnte man eine Katze dort mithinnehmen, wenn sie von klein auf daran gewöhnt wird? Natürlich wären dann dort Kratzbaum, Katzenklo usw. ebenfalls vorhanden.
Oder würde es eine Katze nur völlig verwirren, wenn sie mal hier ist und mal da?

Vielleicht hat ja jemand dazu Erfahrungen.
Danke im Voraus...

LG Zara
 
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Hexi

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Ich habe zwar keine Erfahrung - aber ich kann mir vorstellen, dass - wenn es regelmässig und von klein auf geübt wird (und somit nix besonderes, sondern lediglich ein "Zweitrevier"), es keine Probleme gibt. Aber ich würde es von der Katze abhängig machen. Wie sie reagiert oder sich fühlt.

Wie JEDER Dosi dir bestätigen kann - es gibt KEINE allgemeingültigen "Katzenverhaltensregeln" :D :D
 
NellasMiriel

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Es gibt Einige hier, die das wohl praktizieren - wobei das eher die Ausnahme ist....
Vielleicht melden Diejenigen sich noch - und können Dich an ihren Erfahrungen teilhaben lassen.
Katzen sind ja eigentlich Reviertiere und von daher mögen sie Veränderungen nicht so - aber wenn Du es von Kleinauf so machst und immer dabei bist - vielleicht klappt es ja....
Auf alle Fälle würde ich ein paar Liter Rescuetropfen einkaufen:D:D:D:D
lg Heidi
 
Los Gatos

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Hallo,

ich denke, das deine Katze das ganz gut abkann. Nach dem zweiten Mal erinnert sie sich wieder an das zweite Zuhause.

Eine Stunde Fahrt ist auch nicht so schlimm. Na ja, bei meinen wenigstens.

Unsere Katzen fanden es immer spannend und wir fanden es sehr schön, auch dort unsere Katzen um uns zu haben.
 
Petra

Petra

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Die Eltern des Freundes unserer Tochter machen das seit Jahren so und nehmen ihre Fellnasen immer mit zum Wochenendhaus (incl. Freigang hier und da) und es klappt wunderbar.

Herzlich Willkommen im Forum, fühl dich wohl bei uns!
 
Brezel

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Tiggi, der "Reisekater" meiner Tochter hat da auch mehrere Jahre Erfahrung. Er war es von klein auf gewöhnt. Meine Tochter hat in Mainz studiert, da war Tiggi die Woche über. Am Wochenende kam sie mit Tiggi zu uns. Es war sein zweites Zuhause. Wichtig ist, die "Zweitwohnung" auch katzengerecht einzurichten. Wir hatten hier alles, vom Kratzbaum bis zum Katzenklo. Tiggi ist aber ein sehr robuster Kater, ich denke, letztlich muss man es vom Tier abhängig machen.
LG Karin
 
schiriki

schiriki

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meine stehen auf chaos, stress und umzug *G*
ABENTEUER!
Sie gehen eh an der Leine und waren schon mehrfach mit im Urlaub.
Vor allem mein Großer liebt das, die Kleine macht, was er macht ;)
Auto.. TOLL! Leine..TOLL!Fahren.. TOLL! Fremde Umgebung.. TOLL! Fremde Menschen.. TOLL! Neue Sofas...GEIL!

(ähh.. hab ich wirklich Katzen? keine Hunde ...mmh.. *grübel*)

ich stimme den anderen zu, es hängt von der Katze ab.

grüße
shiri
 
Alannah

Alannah

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Wenn Katzen es von klein auf gewöhnt sind, spricht grundsätzlich nichts dagegen. Wichtig ist, daß sie aber vom Charakter her nicht gerade Sensibelchen und Angsthasen sind. Mein Kater kennt sogar insgesamt 3 Wohnungen (inklusive meiner) sehr gut, eine 4. etwas, und er kam bisher auch super damit klar.
 
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Coonaddict

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Unsere Freigängerdame Bonnie hatte sozusagen zwei Zuhause.

Das erste, wo wir früher mit ihr wohnten - in der Nähe meiner Eltern -, das zweite dann hier, wohin wir umgezogen sind.

Wenn wir in Urlaub fuhren, brachten wir Bonnie immer zu meinen Eltern, die sich dort sofort wieder in ihrem alten Revier draußen zurechtfand.

Aber ich denke, das ist eher die Ausnahme.

Mit meinen beiden Angsthasen hier könnte ich das glaube ich nicht machen:).
 
Flusenkatze

Flusenkatze

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  • #10
Hallo,
meine Katze Hexe hat damit keine Probleme gehabt. Sie hat drei Zuhauses gehabt. Bei meinem Freund (eine Stunde Fahrt ) und bei meiner Mutter (1,25h Fahrt). Mit meinem jetzigen Kater Mortimer hab ich da glücklicherweise auch keine Probleme. Er wurde auch schon zu beiden mitgenommen und hat sofort beide Wohnungen mit Beschlag belegt, bei meinem Freund schon den ersten Ausflug genossen, obwohl ich ihn (den Kater :)) auch erst seit Anfang März aus dem Tierheim geholt hab und er nicht ganz jung ist (5 Jahre). Wenn man die Katze von klein auf daran gewöhnt, dürfte es keine Probleme geben. Sicher Dich anfangs mit einer Leine und einem Katzengeschirr ab.
 
Sanny

Sanny

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nicht bei dir :-)
  • #11
Ich denke auch,wenn du sie von klein an daran gewöhnst,sollte es keine Probleme geben.
Allerdings kommt es auch auf den Charakter der Katze an.
Eine sowieso schon sensible und schreckhafte Katze wird wohl sehr schlecht damit zurecht kommen.

Vielleicht probierst du es einfach mal und schaust,wie sie reagiert.
 
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beaty1973

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  • #12
eine freundin von mir hat nen hund und einen kater schon von klein auf und der kommt grundsätzlich überall mit, auch in den urlaub. es ist kein problem für ihn, da er dran gewöhnt ist und nicht ängstlich.

meine verstorbene katze gina hatte auch später 2 zuhause, bei meinem exfreund und meins. sie fühlte sich überall wohl.

und mein neuer kater, Leopold, wird sich auch dran gewöhnen :) ich hab ihn seit pfingsten, er ist ein perser, ca. 2 jahre, aus spanien, es geht ihm echt gut und er ist überhaupt nicht ängstlich. obwohl er gestern bei der autofahrt zum tierarzt die ganze zeit geweint hatte... vielleicht dachte er er kommt wieder weg oder so... ich denke aber auch dass es bei den meisten katzen so ist wie beim hund, denn mein Alwin kommt selbstverständlich überall mit, wenn sie bei herrchen und frauchen sind, dann ist alles gut. wieso sollte es ihnen besser gehen, wenn sie ganz alleine tagelang zuhause sind??? ist doch langweilig, hauptsache frauchen ist da, egal wo man ist.

jedenfalls werde ich leopold auch überall mitnehmen :) es sei denn ich bleibe nur eine nacht weg oder so, das kann er schon verkraften und es kommt bei mir echt super selten vor.

liebe tierische grüße
Beate & Eurasier Alwin & Perserkater Leopold
 
Emmy

Emmy

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  • #13
...bei uns klappt das ohne Probleme.:D

Wir haben unsere beiden Katzen von klein auf daran gewöhnt im Auto mitzufahren.
Zu unseren Eltern sind es ca. 2 Stunden Fahrt.
Dort fühlen sie sich wie zu Hause und ich habe dort eben auch eine komplette "Zweitausrüstung".

Versuche es ruhig. Deine Miezen werden sich bald daran gewöhnen und es genießen 2 Reviere zu haben.

Ich hab immer das Gefühl, dass meine die Abwechslung toll finden und wir fahren nur ca. alle 6 Wochen für ein W-Ende mit den Katzen los.

Unsere TÄ hat mir anfangs mal gesagt, dass sich Katzen, sofern sie es von klein auf lernen, an 4-5 verschiedene "Reviere" gewöhnen können.

Viel Spaß mit den Fellnasen.

P.S.
Bei meinen Eltern machen unsere 2 allerdings erheblich mehr Blödsinn als zu Hause - warum auch immer? Vielleicht ist es das Urlaubsfeeling;).
 
Z

Zarafina

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  • #14
Erstmal danke für die vielen Antworten!

Also ist es durchaus möglich und je nach Katze auch keine Zumutung für sie.

Ich habe schon eine Katze oder eher gesagt einen Kater. Der kam mit ca. 1 Jahr aus dem Tierheim zu uns. Er ist ein absoluter Angsthase....Autofahren geht gar nicht. Allerdings wird er auch nur zum TA gefahren und verbindet damit dementsprechend nichts gutes. Mit ihm könnte man sowas allein wegen der Autofahrt nicht machen. Er ist inzwischen auch schon 7 Jahre.

Ich wohne noch bei meinen Eltern und dort auf dem Land hat er Freigang. Habe aber vor in die Stadt zu ziehen und da werde ich ihn nicht mitnehmen, weil er Freigang braucht und es mir in der Stadt zu gefährlich wäre.
Spiele allerdings mit der Überlegung mir dann dort 2 Wohnungskatzen zuzulegen.
Deswegen die Frage mit der Mitnahme, wenn ich übers WE bei meinem Freund bin. Meine Mutter hat zwar auch angeboten, dass sie dann in meiner Wohnung vorbeischauen könnte, um die Katzen zu versorgen.; aber erstens will ich nicht so von meiner Mutter abhängig sein und zweitens wäre die Katzen dann in der Wohnung auch allein.

Danke nochmal für die Antworten, die haben mir auf jeden Fall bei meiner Entscheidung geholfen. Allerdings bin ich ja auch noch nicht umgezogen, aber man muss sich ja vorher Gedanken machen.

LG Zara
 
K

Kater_Hagen

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  • #15
Unser Katerchen liebt Autofahren.

Er ist es von klein auf gewohnt und liegt beim fahren immer ganz relaxt auf dem Armaturenbrett, schnurrt oder inspiziert genau die Ladefläche. Er darf im Auto rumklettern, wir haben ihm beigebracht wohin er darf (Ladefläche, Beifahrersitz und Armaturenbrett des Beifahrers) und wohin nicht (Fahrersitz und den Pedalraum sowie den Bereich von Handbremse und Schalthebel)

Ich seh da eigentlich kein Problem, ihr müsst höchstens damit rechnen, dass andere Leute sich über eure Katze amüsieren wenn ihr im Stau steht. Letztens hatten wir nen Reisebus voller Rentner der neben uns stand und scheinbar war der Kater DIE Attraktion schlechthin. Die hatten vielleicht einen Spaß :eek:

Aber ich rate euch dazu, ein Katzenklo auf der Ladefläche aufzustellen, wenn ihr länger als ne halbe Stunde rumfahrt.

Achja: was ich beinahe vergessen habe und eigentlich sehr wichtig ist: wir sind immer zu zweit wenn wir den Kater mitnehmen im Auto. Nur als Fahrer wäre das zu gefährlich ihn frei im Auto rumspringen zu lassen! Wenn jemand allein fährt muss er mit dem verhassten Katzenkorb vorlieb nehmen. Aber Anleinen mit so nem Katzengeschirr ist sicher auch eine gute Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
S

shyva

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  • #16
Also ich habe meinen Muffin eine Zeit lang auch regelmäßig zwischen Elternhaus und eigener Wohnung hin und her geschleppt.
Und da lagen mit dem Auto gut 3 Stunden fahrt zwischen.
Muffinn hat das alles nicht so interessiert und das auch sehr gut verkraftet.

Mit meinen anderen Katzen würde ich das nie machen. Die sind viel zu sensibel, außer Toffee vielleicht.

Man muss eben sehen, wie die Katze an sich ist und natürlich auch, wie alt sie ist.
Mit einem alten Senior macht man sowas natürlich nicht, wenn er es nicht kennt.
Jungkatzen hingegen kann man sicher an sowas gewöhnen :)
 
Alannah

Alannah

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  • #17
Unser Katerchen liebt Autofahren.
Er ist es von klein auf gewohnt und liegt beim fahren immer ganz relaxt auf dem Armaturenbrett, schnurrt oder inspiziert genau die Ladefläche. Er darf im Auto rumklettern, wir haben ihm beigebracht wohin er darf (Ladefläche, Beifahrersitz und Armaturenbrett des Beifahrers) und wohin nicht (Fahrersitz und den Pedalraum sowie den Bereich von Handbremse und Schalthebel)
Das kann übel ausgehen, wenn du mal eine Vollbremsung machen mußt oder gar ein Unfall passiert! Da kann es schnell zu Verletzungen oder gar zum Tod der Katze kommen. So schnell kann auch ein Mitfahrer nicht reagieren!
 
K

Kater_Hagen

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27 Mai 2008
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  • #18
Da hast du recht. Wir haben auch lange überlegt wie wir das am besten lösen.

Der Kater legt sich meist dahin wo er sicher ist (die Ladefläche oder auf dem Schoß des Beifahrers) und wenn er z.b. auf dem Armaturenbrett liegt (das macht er eher zum rausgucken mal, ansonsten ists ihm etwas zu rutschig in den Kurven), dann habe ich eigentlich immer die Arme so, dass ich ihn schnell abfangen kann.
Man muss dabei bleiben und immer ein Auge auf so ein Tier haben. Insgesamt finde ich das jedoch besser, als diese Katzenkisten. Und die können bei einer starken Bremsung genauso rumfliegen und ich hab lieber ne weiche Katze am Kopp als son Plastikdingens.
 
S

Silverbanshee

Gast
  • #19
Hallo,
also, ich habe das mit meiner Amy aufgrund meines Studiums etwa drei Jahre praktiziert, und das hat ganz gut geklappt. Sie mochte die Autofahrten nicht, aber mit zwei Revieren (nachdem mein Freund dazu kam, sogar drei) hatte sie kein Problem. Sie wurde auch von klein auf daran gewöhnt, da war das keine große Sache. Jetzt sind wir sesshaft geworden, das findet sie auch toll (im Gegensatz zum Pendeln war der Umzug nämlich schlimm für sie, weil ihre geliebten Möbel weg kamen), , aber wie gesagt, wenn die Katze beide Wohnorte mag, stellt das kein Problem dar. :)
 
S

Silverbanshee

Gast
  • #20
Da hast du recht. Wir haben auch lange überlegt wie wir das am besten lösen.

Der Kater legt sich meist dahin wo er sicher ist (die Ladefläche oder auf dem Schoß des Beifahrers) und wenn er z.b. auf dem Armaturenbrett liegt (das macht er eher zum rausgucken mal, ansonsten ists ihm etwas zu rutschig in den Kurven), dann habe ich eigentlich immer die Arme so, dass ich ihn schnell abfangen kann.
Man muss dabei bleiben und immer ein Auge auf so ein Tier haben. Insgesamt finde ich das jedoch besser, als diese Katzenkisten. Und die können bei einer starken Bremsung genauso rumfliegen und ich hab lieber ne weiche Katze am Kopp als son Plastikdingens.

Sorry, aber das finde ich ziemlich unverantwortlich. Diese Transportkisten kann man festschnallen, und dann sind sie sowohl für Fahrer als auch für Katze die bessere Alternative. So ne Katze kann dich auch umbringen, wenn sie bei nem Crash durchs Auto fliegt.
 
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