Katze macht dauernd in den Garten. Wie wieder an Katzenklo gewöhnen?

  • Themenstarter Angy83
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Angy83

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Hallo

Ich habe eine kleine Frage betreffend die Katze meiner Mutter.

Meine Mam hat letzten Herbst eine ca. 2-Jährige Katze aus dem Tierheim adoptiert. Die Katze wurde vom vorigen Besitzer total vernachlässigt (oft tagelang ohne Wasser und Futter in der Wohnung eingesperrt) und hatte keine Auslaufs-Möglichkeit. Nun hat sich die Katze prächtig bei meiner Mam eingelebt und seit dem Frühling ist sie nun tagsüber Freigängerin. Sie liebt den Garten so sehr, dass sie keine Zeit verschwenden will schnell nach Hause auf die Toilette zu gehen. :cool: Also verrichtet sie ihre Geschäfte im Garten. Nun ist es so, dass durch den Urin der halbe Rasen verbrannt ist. Wie könnte man die Katze wieder in ihr Katzenklo locken?

Das Katzenstreu hat meine Mam vom Tierheim übernommen und auch das Klo selber, d.h hier gab es keine Veränderungen. Im Winter funktionierte das prima, da es ihr draussen zu kalt war. Auch sonst hat sich in ihrem Umfeld nichts verändert. Stress schliessen wir also aus. Die letzte Untersuchung beim Tierarzt liegt nun 3 Wochen her. Alles bestens, die Kleine ist kerngesund. :yeah:

Wir haben versucht ein paar Tropfen Javel-Wasser in die Kiste zu träufeln, aber das lockt sie nicht an. Wir wären für jeden Tipp dankbar.
 
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Katzlinchen

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hallo,

sie macht auf den Rasen, ohne zu verbuddeln?

ich würde ihr einfach draußen ein paar Toilettenstellen einrichten - vielleicht nimmt sie das ja an?

und wie wäre es mit noch einer Freundin dazu?
 
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Mäuseplatz

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Das Katzen ihr Geschäft draußen verrichten, ist nicht ungewöhnlich, sondern eher normal. Merkwürdig finde ich allerdings, dass sie es nicht verbuddelt. Vielleicht kannst du in einer Ecke des Garten neben Büschen die Erde schön fein auflockern und Sand untermischen. Wenn du ihr das dann zeigst, macht sie ihr Geschäft vielleicht dort und verbuddelt es auch. Dann bliebe der Rasen verschont.
 
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Angy83

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Also das grosse Geschäft verbuddelt sie und das ist eigentlich auch nicht ein Problem. Aber das urinieren. Sie pinkelt direkt auf die Grashalme. Ein bis zwei Tage später ist dann die Stelle total verbrannt.

Das ist keine schlechte Idee mit der Katzentoilette. Müsste nur irgendwie schauen, dass Nachbars' Katze nicht auch zu uns auf's Klo kommt. Wird aber schwierig, denn hier handelt es sich um ihre "Freundin". Sie leben zwar nicht im selben Haushalt, sind aber oft zusammen im Garten und spielen oder jagen zusammen.

Ihr Mitbewohner ist ein Australischer Schäfer. Die beiden waren von Anfang an beste Freunde und im Winter wird er von ihr als beheizbares Kissen verwendet :omg:
Meine Mam möchte zurzeit keine zweite Katze.

Wir werden das mit einer Outdoor-Toilette mal versuchen. Vielen dank für den Tipp!
 
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Katzlinchen

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naja, oder ihr richtet eben ein paar mehr Toiletten ein - welche beim Nachbarn und welche bei euch, die dann auch gemeinsam genutzt werden können

ist doch schön, wenn die zwei sich so gut verstehen!

unsere verbuddeln auch ihr Pipi

also, ich würde erst einmal mit ein paar attraktiven Stellen anfangen
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Merkwürdig finde ich allerdings, dass sie es nicht verbuddelt.

So ungewöhnlich ist das nicht, hier wird gleich von mehreren Katzen auf den Rasen gepieselt. Ist bequemer, als im entweder knochentrockenen Lehm zu scharren oder im feucht-matschigen Lehm.

Verbrannt ist der dadurch aber noch nie - daran dürfte eher das heiße, trockene Wetter schuld sein...
 
Louisella

Louisella

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Verbrannt ist der dadurch aber noch nie - daran dürfte eher das heiße, trockene Wetter schuld sein...
Darauf tippe ich auch - wir haben derzeit auch jede Menge verbrannte Löcher in dem, was wir so "Rasen" nennen, aber das kommt ganz sicher nicht von Katzen sondern einfach durch das Wetter.
 
Maiglöckchen

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Darauf tippe ich auch - wir haben derzeit auch jede Menge verbrannte Löcher in dem, was wir so "Rasen" nennen, aber das kommt ganz sicher nicht von Katzen sondern einfach durch das Wetter.

Der schattige Rasen hier in Nordost-Richtung, der gerne von meinen Katzen und den Nachbarskatzen als Bedürfnisanstalt genutzt wird, zeigt kein einziges Loch.

Der Rasen im Süd-Westen hingegen hat was von Andalusien im September:D
 
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Mäuseplatz

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Ist bequemer, als im entweder knochentrockenen Lehm zu scharren oder im feucht-matschigen Lehm.
Das ist in der Tat mühsam. :grin: Ich kenne das so, dass sich dann eine andere Stelle (wo auch immer) gesucht wird, wo der Boden lockerer ist oder wo Laub zum Scharren liegt.
 
Louisella

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  • #10
Der schattige Rasen hier in Nordost-Richtung, der gerne von meinen Katzen und den Nachbarskatzen als Bedürfnisanstalt genutzt wird, zeigt kein einziges Loch.
Seit Nachbars Hexe nicht mehr lebt wird bei uns nicht mal der schattige Teil der Wiese entsprechend genutzt. Wo Ella ihre Geschäfte lässt weiss der Himmel (allerdings gibt's hier so einiges an halbverwildertem Gelände, vermutlich dort).

Der Rasen im Süd-Westen hingegen hat was von Andalusien im September:D
Ganz so schlimm isses bei uns noch nicht, aber es entwickelt sich zunehmend in die Richtung. Und dabei ist dieses Jahr gartentechnisch für uns hier eh schon ziemlich katastrophal, das macht das Elend um so schlimmer (der "Rasen" war zwar noch nie Rasen sondern schon immer "schwäbische Grünfläche", aber so löchrig und kahl war er noch nie). Sehr schade...
 
senoritarossi

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  • #11
Mal ganz ehrlich, wie soll denn das Verscharren von Urin auf dem Rasen praktisch funktionieren :p Da kann doch Katz' soviel scharren und verbuddeln wollen, wie sie will. Der Urin ist auf den Grashalmen, alles ist nass, die Erde darunter fest, da lässt sich nix verbuddeln ;)

Ich danke der TE für diesen Thread! Unsere Katzen dürfen seit Ostern in den gesicherten Freigang. Und Leeon macht seitdem sein großes Geschäft nur noch auf dem Rasen :rolleyes: Er scharrt danach natürlich auch wie wild, aber es sieht dann eher wie mit Rasenschnipseln garniert aus :D Bei Druck auf der Blase rennt er allerdings wie von der Tarantel gestochen ins Haus ins nächste Katzenklo, das ihm über den Weg läuft.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wie oder ob überhaupt ich ihm das abgewöhnen kann? Erde ist für ihn kein Thema, davon haben wir hier auch genug, er liebt offensichtlich den flauschigen Rasen :wow:

Sorry TE, dass ich mich hier anhänge, aber das Thema brennt mir auch unter den Nägeln :)
 
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Maiglöckchen

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  • #12
Das ist in der Tat mühsam. :grin: Ich kenne das so, dass sich dann eine andere Stelle (wo auch immer) gesucht wird, wo der Boden lockerer ist oder wo Laub zum Scharren liegt.

Nun ja, im Sommer ist das Laub längst verrottet, da gibt es nicht mehr zum scharren;)

Außerdem ist pieseln auch "Duftmarken setzen" und wenn Du in der Nachbarschaft 12 weitere Katzen rumlaufen hast, wollen die Herrschaften natürlich zeigen, dass die Nachbarn nichts auf unserem Rasen zu suchen haben.

Im ersten Jahr wurde hier auch häufig noch mit Kot markiert, von den Nachbarn und auch meinen Katzen. DAs ist besonders prickelnd, wenn man so einen Haufen mit dem Rasenmäher erwischt. Zum Glück hat aber wenigstens das deutlich nachgelassen
 
Louisella

Louisella

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  • #13
Mal ganz ehrlich, wie soll denn das Verscharren von Urin auf dem Rasen praktisch funktionieren :p Da kann doch Katz' soviel scharren und verbuddeln wollen, wie sie will. Der Urin ist auf den Grashalmen, alles ist nass, die Erde darunter fest, da lässt sich nix verbuddeln ;)

Ich danke der TE für diesen Thread! Unsere Katzen dürfen seit Ostern in den gesicherten Freigang. Und Leeon macht seitdem sein großes Geschäft nur noch auf dem Rasen :rolleyes: Er scharrt danach natürlich auch wie wild, aber es sieht dann eher wie mit Rasenschnipseln garniert aus :D Bei Druck auf der Blase rennt er allerdings wie von der Tarantel gestochen ins Haus ins nächste Katzenklo, das ihm über den Weg läuft.

Vielleicht hat jemand eine Idee, wie oder ob überhaupt ich ihm das abgewöhnen kann? Erde ist für ihn kein Thema, davon haben wir hier auch genug, er liebt offensichtlich den flauschigen Rasen :wow:

Sorry TE, dass ich mich hier anhänge, aber das Thema brennt mir auch unter den Nägeln :)
Vielleicht ist das auch 'ne individuelle Geschichte?
Meine eigene Erfahrung ist jetzt nicht sooooo groß, Ella und Louis (die mit 7 Monaten zu uns kamen) sind die ersten 24/7-Freigänger mit denen ich zusammenlebe (die WG-Katzen hatten "nur" gesicherten Freigang).

Ich wohne hier (EFH auf ca. 700m² Grundstück) schon länger, will heissen auch schon einige Jahre ohne eigene Katzen (diverse Sanierungsmaßnahmen und eigene Unsicherheiten haben das verzögert) und konnte beobachten was hier passiert seitens der "Fremdkatzen":
Nachbars Hexe hat bei uns im Schatten unter die Scheinzypressenhecke ihre Häufchen gesetzt (auch verbuddelt). Klar - da drunter gibt's eine Variante unseres hiesigen Bodens die ziemlich nah an feinem Bentonit-Streu ist, nur halt in Form von feinkrümeligem trockenem Lehm. Das dann auch noch durchsetzt mit Trichterspinnen-Kratern/Höhlen, fluffiger geht kaum. Und bleibt selbst bei Starkregen trocken, weil die Hecke gigantisch groß ist. Dass das allein Hexe gewesen sein muss weiss ich, weil das aufgehört hat mit dem Tag ihres Todes - sonst hätte ich sämtliche Freigänger und Streuner hier im Verdacht gehabt.

Freigänger/Streuner: Der Garten wurde* durchquert von diversen Katzen, allen voran von zwei "Silberrücken" (echte Prachtkater mit locker 7-8kg, der Weissbauchtiger zum Bäcker oben an der Durchfahrtsstraße in ca. 220m Luftlinie, der Langhaar-Mix in Weiss zu einer Wohnung in einem MFH in ca. 165m Luftlinie). Die beiden haben sich gekloppt bis zum geht nicht mehr quer durch die Gärten. Und natürlich haben die beiden (obwohl kastriert) auch markiert, aber für Menschennasen eben "unstinkig" und es ist bisher auch keine Pflanze eingegangen.

Katzenstraßen: Kenn ich schon von Kindheit an. Mein Elternhaus wurde auf eine Katzenstraße gebaut und die führt jetzt "notgedrungen" dort über die Terrasse. Hier bei mir im Garten gibt es auch eine, die ist auch jederzeit erkennbar (außer vielleicht wenn gerade frisch gemäht wurde). Und sie verläuft immer gleich. Natürlich hinterlassen die Herren und Damen ihre Visitenkarte an gewissen Durchgängen, die kastrierten halt weniger brachial.
Man kann Katzenstraßen auch in begrenztem Umfang "umleiten", so konnte ich mir mein Kräuterbeet "ergattern".

Mitten auf dem Rasen? Hab ich auf dem Grundstück hier mit Durchgangsverkehr auf einer Katzenstraße nicht erlebt.
In frisch aufgelockerten Blumenbeeten oder eben unter der oben erwähnten Hecke schon.

Ob man sie an irgendwas gewöhnen kann? Keine Ahnung.
Aber ich bin mir ziemlich sicher dass das auch Zeit braucht, Louis z.B. blieb lange "Heimscheisser", aber irgendwann wurde es auch da weniger im Klo. Ella hat SOFORT ab Einbau der Katzenklappe das Indoor-Klo nur noch bei Ausgangssperre aufgesucht. Wo sie ihre Geschäfte erledigt weiss kein Mensch. Vermutlich ein Platz mit Aussicht :)
Entwicklungsfrage? Lass ma wenigstens einen Jahreslauf vergehen :)
Aber individualistisch wie Katzen nun mal sind werden das persönliche Vorlieben sein.

Ich glaub nicht ans Verbrennen durch Urin oder Markierung, jedenfalls nicht bei Gras, das wächst so schnell nach...
 
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