Katze hat Lähmungen, Besitzer gehen nicht zum Arzt

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Luna333

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Hallo,

es geht um den Kater meiner Nachbarn, der mich oft besuchen kommt und nachts (ich schlafe mit offenem Fenster und wohne im Souterrain) zu mir ins Bett hüpft.

Vor etwa einer Woche, letzten Freitag, machte es nachts wie gewöhnlich irgendwann "plumps" und er stand im Zimmer. Ich sah automatisch sofort hin. Er verharrte einen Moment lang in der Stellung, in der er gelandet war und guckte dabei etwas erschrocken. Danach kam er sofort aufs Bett und blieb dort (ich weiß nicht mehr, ob er sich vorher noch so wie sonst geputzt hat) regungslos sitzen, bis er auf einmal einfach auf meine Beine klatschte. Ich war sehr verwundert, da er sich halb seitlich, halb rückwärts 'hingelegt' hatte, was keine Katze normalerweise tun würde, also fragte ich mich, ob er gerade nicht eher einfach umgefallen war...
Tagsüber sah ich ihn dann nicht, aber am Morgen/Vormittag zum Sonntag kam erneut in mein Bett. Nachdem er sich hingelegt hatte (er hatte sich in diese typische Stellung, bei der Katzen auf ihren angewinkelten Pfötchen liegen, gelegt) führte er plötzlich mit dem rechten, angewinkelten Vorderpfötchen eine ruderartige Bewegung aus, die nicht beabsichtigt aussah.
Ab dem Moment war mir klar, dass irgendetwas nicht stimmte ...
Nachdem ich aufgestanden war, blieb der kleine Kerl in meinem Bett liegen. Ich ging im Laufe des Tages ziemlich oft zurück ins Schlafzimmer, um ihn zu streicheln. 2 Mal zuckten seine Augenlieder und Barthaare.
Nachdem ich schließlich kurz vor 6 Uhr abends schnell etwas einkaufen war, huschte der andere Kater der Nachbarn mit in die Wohnung. Der kleine, müde Kerl drüben schien dadurch interessiert/gestört aufzustehen und nachsehen zu wollen, was wir gerade machten - oder er hatte einfach genug geschlafen und wollte sowieso aufstehen; auf jeden Fall kam er ins Zimmer getrottet und setzte sich in die Nähe der Eingangstür. Ich wollte ihn erst ein wenig beobachten, ehe ich ihn gehen ließ. Er kauerte dort, hatte die Augen halb bis ganz zu, sah sehr erschöpft aus, obwohl er den ganzen Tag geschlafen hatte. Ich machte den Kühlschrank auf und er reagierte nicht. (Normalerweile kommt er sofort gierig guckend angelaufen und will hineinklettern) Dann machte ich ihm die Tür auf, aber er hatte gar kein Verlangen zu gehen. Er blieb einfach nur mit diesem müden Blick sitzen.
Nach einer Weile stand er dann doch auf, um zu gehen. Als er sich in Bewegung gesetzt hatte, knickte ihm auf einmal der komplette hintere Teil des Körpers zur Seite hin weg. Nach einem Moment ging es wieder und er trottete weiter.
Ich ging sofort an diesem Tag noch bei den Nachbarn klingeln und erzählte von den Beobachtungen an ihrem Kätzchen. Diese waren verwundert, da ihnen selbst die letzten Tage noch nichts aufgefallen war und sie sagten, sie würden am Dienstag mit ihm zum Tierarzt fahren. Am Tag danach, am Montag, klingelte ich noch einmal, um eine Liste mit allem, was ich beobachtet hatte, für den Arzt abzugeben. Da sagten sie mir, sie hätten nun auch etwas gesehen: er würde immer mit den Hinterbeinen wegknicken.
Die Tage danach sah ich den kleinen Kerl ab und zu, allerdings meist nur sehr kurz (seltener als normalerweise). Er wirkte öfters noch etwas schwach und erschöpft, aber nicht so schlimm wie am Sonntag, knickte einmal weg beim Laufen, also ging ich davon aus, beim Tierarzt sei alles gut gegangen und er hätte vielleicht Medikamente bekommen, die noch eine Weile wirken müssten.
Na ja, am Donnerstag begegnete ich den Nachbarn und fragte bei dieser Gelegenheit gleich einmal nach, da sagten sie mir, sie seien noch gar nicht beim Tierarzt gewesen. Als Erklärung kam dazu eine längere Geschichte, dass sie nun zwar auch Vorfälle beobachtet hätten wie z.B. dass der Kater einfach umgekippt und einen Moment lang wie gelähmt oder verkrampt liegen geblieben wäre, er ansonsten aber noch ganz normal und munter wäre: er würde noch fressen, sich erschrecken, wenn man in die Hände klatscht usw. Den Tierarzt würden sie dann die Tage trotzdem einmal anrufen.
Donnerstag abends kam der Kater wieder in meine Wohnung. Er sah total müde und unglücklich aus. Er bewegt sich langsamer als früher und drückt sich nicht gegen die Hand, wenn man ihn streichelt. Gestern sah er tagsüber draußen etwas fitter aus, aber als ich ihn spät abends noch einmal draußen sah, wirkte er wieder etwas angeschlagen. Er folgte mir, machte aber vor den Treppen zu meiner Wohnung halt und kauerte sich erst einmal hin. Ich setzte mich neben ihn, bis er irgendwann aufstand und die Treppen in Angriff nahm: Er humpelte hinunter...
Er wirkt oft, als würde ihm alles, was er tut, Anstrengungen oder vielleicht sogar Schmerzen bereiten, doch die Nachbarn scheinen das nicht sehen zu wollen/können ...
Als ich gestern das Kind der Familie vorm Haus traf, fragte das Mädchen mich, ob ich wieder etwas an dem Kater beobachtet hätte und sagte dann, er sei ja eigentlich gesund, würde essen usw, und bei ihren ... ich glaube, Großeltern ... z.B. hätten sie noch 7 Katzen, von denen neulich eine eingeschläfert werden musste, weil sie nicht mehr essen und laufen wollte/konnte. Das sollte wahrscheinlich ein Bsp./Kontrast dazu sein, ab wann ihren Meinungen nach eine Katze als krank einzustufen ist ...
Ich kann fast nicht glauben, was ich da gehört habe und hoffe, ich habe das nur ... irgendwie falsch interpretiert ...
Ich habe ein mieses Gefühl, dass diese Leute es nicht für nötig halten, mit ihrer Katze zum Arzt zu gehen, dabei scheint diese sichtbar zu leiden. Keine Ahnung, ob sie es wirklich nicht sehen können oder nicht sehen wollen.

Ich wollte hier nachfragen, ob andere Leute, die sich mit Katzen auskennen, ebenfalls der Meinung sind, der kleine Kerl braucht einen Arzt ... und ob vielleicht jemand eine Katze mit ähnlichen Symptomen hatte und mir sagen kann, was das alles sein könnte.

Danke im Voraus
 
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Faulaffenschaf

Faulaffenschaf

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klingt nach nem Schlaganfall und / oder nem Schilddrüsenproblem...
da sollte meiner Ansicht nach auf jeden Fall ein TA draufschauen
 
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Luna333

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Danke für die schnelle Antwort.
Ich bin selbst auch schon etwas weiter ...
Ich habe gerade mit Freunden telefoniert, die mir die Nummer eines vertrauenswürdigen Tierarzts geben konnten, bei dem ich, sobald er erreichbar ist (ab 14 Uhr) anrufen werde.
Ich habe mir gedacht, dass ich, wenn ich die Meinung eines Arztes habe, diese Leute vielleicht überzeugen kann, dass ihre Katze wirklich eine Behandlung braucht...


EDIT: Ich habe eben angerufen und was mir gesagt wurde, war, dass es vielleicht Epilepsie oder vielleicht doch alles Mögliche wie etwas mit dem Nervensystem z.B. sein könnte, dass es aber natürlich besser wäre, die Katze zum Arzt zu bringen, da es natürlich etwas Gefährliches sein könnte. Ich zweifle irgendwie trotzdem, ob das die Nachbarn überreden wird ...

Kann mir jemand sagen, in welchem Rahmen der Preis für die Untersuchung ganz grob etwa liegen könnte? Ich wäre bereit, die Katze selbst zum Arzt zu bringen, wenn niemand anderes es tut ...
 
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Seidenweich

Seidenweich

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Ich würde nicht mehr zögern und mit dem armen Tier zum Tierarzt gehen. Vielleicht kann die Rechunng mit den Besitzern geteilt werden.
Vielleicht überlegst du dir auch, den kleinen Kerl zu übernehmen, wenn die Besitzer ihn abgeben würden.

Es hört sich für mich so an, als wenn er es bei dir besser hätte.
 
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Luna333

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Oh ja, übernehmen würde ich ihn sogar abgesehen von dieser ganzen Geschichte wirklich liebend gern!
Ich werde jetzt schon allein beim Gedanken hier eines Tages auszuziehen und den kleinen Kerl nie wieder streicheln zu können richtig traurig.

Er lag heute Nachmittag an seinem Lieblingsplatz (unter dem Busch im Blumenbeet) und hat seelenruhig geschlafen. Wenn ich zu ihm ging, schrie er mir sofort so wie immer freudig "miaaau~" entgegen und begann zu schnurren und sich entspannt hin und her zu wälzen; mit anderen Worten: sein Zustand ist MOMENTAN akzeptabel, aber an einem Arztbesuch führt auch meiner Meinung nach trotzdem nichts vorbei!

Das einzige Problem ist, dass ich kein Auto habe und in einem kleinen Kaff, in dem es keine vernünftigen Tierärzte gibt, lebe, aus dem ich nicht leicht wegkomme (heute fährt wahrscheinlich kein Bus mehr). Ich werde wohl warten müssen, bis die Eltern von Freunden mich fahren können.

Ich denke, ich gehe vorher noch bei den Nachbarn klingeln und stelle mich auf dumm, indem ich anbiete, den Kater für sie zum Arzt zu fahren, weil sie ja so viel um die Ohren zu haben scheinen und ich gerade frei bin. Dann müssen sie mir entweder selbst sagen, dass sie an der falschen Stelle (<- an ihren Tieren) sparen wollen oder einwilligen und werden somit auch zahlen.

So, und Folgendes muss ich nun einfach, obwohl es nicht zum eigentlichen Thema gehört, noch loswerden: Die Vorgeschichte des Katers.

Die Nachbarn hatten zuerst eine weibliche Katze, die dann Junge bekam. Davon wollten sie nur 1 Kater behalten und gabe alle weiteren weg, einen von ihnen an ihre Eltern, die hier irgendwo gegenüber wohnen. Das ist der Kater, um den es gerade geht. Die Eltern hatten irgendwann keine Zeit mehr für ihre Katze, weshalb er immer zu meinen Nachbarn zurück kam, dort mit gefüttert wurde und sich auch aufhielt. Irgendwann wollten die Eltern der Nachbarn die Katze jedoch wiederhaben, weshalb die Nachbarn, da das Tier sich schon daran gewöhnt hatte, dort zu fressen und schlafen, mit der Lösung kamen, sie von sich wegzuscheuchen, d.h. sie jedes Mal wegzujagen, wenn sie zu ihnen kam. So hatten die Eltern der Nachbarn ihre Katze wieder, doch irgendwann hatten sie wieder keine Zeit mehr für sie, weshalb der kleine Kerl wieder zu den Nachbarn zurückkam und nun seitdem wieder bei ihnen frisst und schläft...
Das alles war, ehe ich hier her gezogen bin.
Ich finde, so kann man kein Tier behandeln; es ist immerhin kein Gegenstand sondern ein Lebewesen.

Bei dem Gespräch mit der Nachbarin z.B., als ich fragte, wie es beim Tierarzt war und die Frau mir daraufhin sagte, dass er ja eigentlich noch ganz normal drauf sei etc, sagte sie dazu, dass er sich noch erschrecken würde, wenn man in die Hände klatscht, auch kurz etwas eingeschoben wie: "Der ist ja sowieso so schreckhaft."
Ich würde mich an ihrer Stelle einmal fragen, woran das liegt :/
Ich könnte so etwas nicht einfach so erwähnen als sei es einfach irgendeine Tatsache, die eben einfach da ist sondern hätte jedes Mal eher ... hm, ja, eine Art Schuldgefühl, wenn ich daran denke würde, dass er schreckhaft ist, weil es immerhin durch meine Verantwortung so weit gekommen wäre.

Uff, das musste ich einfach loswerden ...

Na ja, und zum Tierarzt gehen werden die Nachbarn aber wahrscheinlich selbst sowieso irgendwann noch einmal müssen, da ich bei dem zweiten Kater Würmer entdeckt habe (wovon sie selbst, wenn ich es ihnen nicht sagen würde, wahrscheinlich erst in 100 Jahren etwas merken würden -.-)
 
Wuselchen1006

Wuselchen1006

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Und was ist jetzt mir dem armen Kerl???

Der braucht ganz sicher einen Arzt!! Wenn Du es irgendwie hinkriegst, bring ihn zum Arzt, bitte! :(:(:(
 
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Luna333

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In den letzten Tagen ist Folgendes passiert:

Zuerst hatte ich mir überlegt, da ich so wenig Geld habe, dass ich wohl nicht einmal eine Standarduntersuchung beim Tierarzt richtig bezahlen könnte, den Nachbarn zu erzählen, Freunde von mir würden zum Tierarzt fahren und bei dieser Gelegenheit könnte ich ihre Katze gleich für sie mitnehmen, da sie selbst ja anscheinend wenig Zeit zu haben scheinen. So müssten sie entweder dankbar für die Hilfe einwilligen oder mir ins Gesicht sagen, dass sie lieber noch abwarten wollen, weil sie nicht 'unnötig' Geld ausgeben möchten.

Also fragte ich die Freundin, die zuvor ihre Mutter (die Familie hat selbst einige Tiere und wohnt hier im Gegensatz zu mir, die erst vor 3 Monaten her zog, auch schon seit Jahren oder sogar Jahrzehnten) nach einem guten Tierarzt, bei dem ich anrufen könnte, gefragt hatte, ob ihre Mutter den Kater und mich in den nächsten Tagen zu diesem Arzt, der nämlich eine halbe Stunde Autofahrt entfernt ist, fahren könnte. (Die Mutter hatte mir zuvor davon abgeraten, zu irgendeinem Tierarzt hier im Dorf zu gehen, da es hier nur Pfuscher oder Abzocker gäbe). Meine Freundin sagte gleich, sie könnte natürlich versuchen zu fragen, allerdings würde dieser Arztbesuch ja mindestens 2 Stunden dauern und sie wüsste nicht, ob ihre Mutter dafür Zeit hätte. Als Antwort von der Mutter kam dann, es gäbe doch vielleicht einen Arzt hier im Dorf, bei dem ich es mal versuchen könnte. Er sei zwar ein Abzocker, aber man könnte, wenn man sagt, man hat kein Geld, den Preis drücken ...
Wirklich wunderbar, wie hilfsbereit Menschen gegenüber anderen Lebewesen doch sind!!! :mad:

Als nächstes habe ich mich per E-Mail mitten in der Nacht, da ich aus Sorge um den Kater nicht mehr richtig schlafen konnte, beim Tierschutz gemeldet und gefragt, was ich tun soll. Sie wollten mich am Telefon sprechen, doch mein verfluchtes, altes Teil ging genau zu dieser Zeit einfach kaputt . . . .
So bekam ich meine Antwort doch als E-Mail, nämlich dass ich die Nachbarn bloß überreden oder anzeigen könnte.
Ich habe daraufhin den Nachbarn erzählt, dass ein Tierarzt mir gesagt hatte, was die Katze alles haben könnte und dass es auf jeden Fall besser wäre sie untersuchen zu lassen und dass man alte Katzen sowieso 1 mal im Jahr abchecken lassen sollte (der kleine Kerl ist 11 Jahre alt).
Da sagte die dämliche Tochter der Familie gleich, ihr Kater sei doch gar nicht alt, denn Katzen werden heutzutage schließlich 15 oder 17, woraufhin ich sie eines besseren belehrte ...
Die Leute wirkten allgemein total überrascht; sie hatten das alles natürlich nicht gewusst und die Frau meinte, sie würde dann auf jeden Fall mal zum Tierarzt gehen. Dieses Gespräch hatten wir diesen Dienstag. Wenn der Kater bis Ende nächster Woche immer noch nicht beim Arzt war, 'mache ich erneut Druck'...

Dem Kater selbst scheint zum Glück wenigstens nichts mehr weh zu tun...
Er ist wieder genau wie früher, knickt nicht mehr weg, hinkt nicht mehr beim Treppen Laufen und läuft auch nicht mehr so langsam sondern wieder wie früher ... trotzdem führt an einem Arztbesuch für mich kein Weg vorbei!!!

Ich habe erst einmal alles probiert, was mir eingefallen ist ...
Was ich ansonsten noch tun könnte, weiß ich nicht...
Als es ihm noch so schlecht ging, hätte ich ihn am liebsten sofort zum Arzt gefahren, aber ich komme dort nicht hin und kann es beim besten Willen nicht bezahlen ...
Die einzigen Leute, die ich hier kenne, sind wohl nicht bereit, sich Mühen aufzuschultern, um einem fremden Tier zu helfen ...
 
superruebe

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Ich könnte mir auch vorstellen, daß es vielleicht ein Bandscheibenvorfall ist.

Die Schwellung der Bandscheibe drückt dann auf die Nerven. Dadurch kommt es zu Lähmungserscheinungen, nachlassenden Reflexen, evtl sogar zur Blasenlähmung. Die Katzen liegen dann viel und versuchen möglichst wenig zu laufen. Wenn sie gehen sehen sie auf wie betrunken (am Hinterteil).
Sie gehen nur ein oder zwei Schritte und legen sich dann wieder hin.
 
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Luna333

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Kann sich so ein Bandscheibenvorfall auch wieder 'von alleine regeln' (damit meine ich nicht, ob alles ohne Arzt heil wird sondern ob die Symptome zurückgehen), d.h. dass die Katze nach ein paar Tagen wieder ohne Schmerzen ganz normal läuft, Durchs Fenster rein und raus springt und allgemein wieder so ist wie vorher?
 
Poldi

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  • #10
Es könnte auch Spondylose sein, da kommen die Lähmungen auch schubweise. Auf jeden Fall solte das abgeklärt werden.
 
magic70

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  • #11
Darf, ich Dich fragen, in wwelcher Gegend Du wohnst ?
Vielleicht ist jemand aus dem Forum in der Nähe und könnte Dich und den Kater zum TA mitnehmen ?
Und ja, bandscheibenbeschwerden sind mal besser und mal schlechter.
Meine 13 jährige Minka hat das mit dem wegknicken auch gelegentlich, im Herbst, wenns feucht draussen ist, ist es schlimmer, im Sommer merkt man es fast nie ...
 
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Luna333

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  • #12
Ich wohne in der Nähe von Mainz.
 
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  • #13
Hallo,
ich habe empört mitgelesen.
War denn jetzt schon Jemand beim TA? Wenn ja: Was kam denn raus dabei?
 
superruebe

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  • #14
Kann sich so ein Bandscheibenvorfall auch wieder 'von alleine regeln' (damit meine ich nicht, ob alles ohne Arzt heil wird sondern ob die Symptome zurückgehen), d.h. dass die Katze nach ein paar Tagen wieder ohne Schmerzen ganz normal läuft, Durchs Fenster rein und raus springt und allgemein wieder so ist wie vorher?

Möglich ist vieles.

Eine Nervenquetschung wird man nur im akuten Fall nachweisen können in einem CT/MRT. Sehr kostspielig.

Ein TA wird Cortison spritzen. Das kann anschlagen, muss aber nicht (wie bei meiner Katze).

Was du versuchen könntest um ihm die Schmerzen etwas zu nehmen wäre Schüssler Salz Nr.7 Magnesium phosphoricum. Das hilft super gegen Schmerzen (selbst ausprobiert bei meinem Bandscheibenvorfall).
Die Tablette würdest du auf einem Plastikteelöffel mit 3 Tropfen Wasser auflösen (sonst wirds zu dünn) und dann auf die Zunge schmieren.
 
Kuschelkiller

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  • #15
Hallo, ich habe das hier gerade mit schrecken gelesen und mich würde es brennend interessieren ob die beiden katzen nun beim tierarzt waren!?

Was ich dir noch Empfehlen könnte, ist das du eventuell eine Ratenzahlung bei einem Tierarzt vereinbaren könntest oder bei der Tiertafel nachfragen ob sie dir helfen könnten.

Hmm, hast du schonmal drüber nachgedacht den Kater (eventuell sogar beide?) bei dir auzunehmen? Ich kann mir vorstellen wenn du deine Nachbarn fragst, das sie froh sein werden sich nicht mehr um ihn kümmern zu müssen, so fahrlässig wie sie mit ihren Tieren umgehen.....

man die beiden tun mir so leid.....
 
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Luna333

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  • #16
Mir tun die Katzen auch leid ... aber alle - es sind zusammen 3 - übernehmen könnte ich auf keinen Fall. Bei mir hätten sie es bis auf mein Mitdenken auch nicht besser, da ich kein Geld für den Arzt hätte.
Für 1 Katze könnte ich auf Dauer etwas zur Seite legen, aber 2 oder 3 sind realistisch gesehen wirklich unmöglich ...
Ich denke nicht einmal, dass die Nachbarn froh wären, wenn ich ihre Katzen haben wollte, da sie in ihren Augen sicher alles richtig mit den Tieren machen.
Genau das ist ja das Problem...

Ich habe mir in den letzten Tagen Sorgen gemacht, ob man bei manchen möglichen Ursachen für die Lähmungs-/Krampfsymptome bei dem Kater durch Untersuchungen noch etwas finden wird, da er mittlerweile wieder vollkommen fit und komplett symptomfrei ist und mich darüber aufgeregt, dass sie ihn nicht sofort zum Arzt gebracht haben ... und mich außerdem gefragt, ob sie es jetzt noch als nötig sehen, ihn zum Arzt zu bringen...
Na ja, und genau das kam, als ich nun mit ihnen gesprochen habe:
Sie werden ihn nicht zum Arzt bringen, da man sicher nichts mehr feststellen kann. Wenn noch einmal etwas auftritt, werden sie ihn dann sofort zum Arzt bringen.
Das wurde mir gesagt ...
Und wegen den Würmern beim anderen Kater wollen sie eine Wurmkur besorgen.

War klar, dass das passieren würde ...
Meinen Rat, dass eine alternde Katze einmal im Jahr standardmäßig untersucht werden sollte, haben sie wohl auch schon wieder vergessen.
Hoffentlich stecken sie sich einfach bei den Würmern an... -.-
 
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Mauzi2009

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  • #17
Hoffentlich stecken sie sich einfach bei den Würmern an... -.-

:omg:
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Susa1974

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  • #18
Ich würde das Veterinäramt benachrichtigen(habe ich auch schonmal gemacht)!
Es kann nicht sein das Leute sich Tiere anschaffen und sich dann einen Scheißdreck drum kümmern, da geht mir echt die Hutschnur hoch!
Sie die Tiere tätowiert oder gechippt?
Wenn nicht würde ich den Kater schnappen und zum TA bringen!
 
Cora1977

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  • #19
Mich macht so ein Verhalten auch sehr wütend, aber in dem Fall das Veterinäramt einschalten???? Weil jemand nicht gleich zum TA gegangen ist? Was soll denn da das Amt machen? Und letztendlich kennen wir hier nur die Version von der TE. Vielleicht wollten die Besitzer ja tatsächlich zum TA und plötzlich ging es dem Kater wieder gut. Das wäre doch eine Möglichkeit, oder nicht?

Also bitte nicht falsch verstehen.... ich wäre auch schon längst beim TA. Aber man sollte auch mal die andere Möglichkeit in Betracht ziehen.
 
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Luna333

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  • #20
Sie sind tätoviert ... wäre das ein Grund sie nicht zum Arzt bringen zu können? :eek:

Ich habe wegen der Sache schon mit dem Tierschutz/Tierheim geschrieben und die meinten auch, ich könnte nur Überreden oder Anzeigen versuchen ...

Ich überlege mir, ob ich neben der Schule abends noch irgendeinen Nebenjob machen könnte (Ich bin noch Schülerin, wohne aus familiären Gründen aber schon alleine, meine Wohnung finanzieren meine Eltern...), bis ich Geld für die Untersuchungen habe, aber bis ich das Geld zusammen hätte, würde es sicher dauern und den Katzen auf Dauer sowieso nicht helfen..

Wenn ich die Nachbarn anzeige, müsste ich vielleicht ausziehen, denn ausgerechnet diese Nachbarn sind die Hausbesitzer, meine Vermieter, die mir ab da das Leben zur Hölle machen könnten...
Ich bin erst 18 Jahre alt und in den letzten 4 Jahren 8 mal umgezogen, weshalb wieder umzuziehen, nachdem ich hier erst seit 3 Monaten wohne, für mich ganz schrecklich wäre, aber für die Katzen würde ich es sogar in Kauf nehmen ...
Das Problem ist nur, dass meine Eltern diese Handlung nicht nachvollziehen könnten, es nicht einsehen würden mir einen Umzug zu zahlen und mich finanziell aus Wut dann vielleicht ganz hängen lassen würden ...

Ich weiß nicht, was ich nun am besten tun sollte.
 
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