Katze hat blutigen Durchfall

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
H

Hinni

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17 September 2011
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Hallo an alle,

ich würde euch hier gerne mal schildern was mit meiner norwegischen Waldkatze namens Bjarne los ist. Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen der das gleiche oder etwas ähnliches mit seiner Katze schon durchgemacht hat und der mich etwas aufmuntern kann.

Alles fing damit an, dass meine Katze in der letzten Woche deutlich schlechter gefressen hat. Da haben wir uns aber noch keine Sorgen gemacht da sie immernoch etwas gefressen hat. Wir meinten wir müssen das beobachten aber erstmal haben wir uns nichts dabei gedacht da sie auch aktiv war wie immer und sich nicht auffällig benommen hat. Wir haben dann an einem Tag eine leicht bräunliche Flüssigkeit im Haus endeckt konnten es aber nicht genau zuordnen ob es von der Katze kam oder nicht. Da machten wir uns schon größere Sorgen und am nächsten Tag blieb unsere Bjarne mehrere Stunden weg (sie ist ein Freigänger darf also immer raus wenn sie will) was sie normalerweise nicht tut da sie meist nach 1 Stunde wieder vor der Tür steht. Seitdem frisst sie nichts mehr und wir sind dann am Donnerstag mit ihr zum heimischen Tierarzt gefahren. Diagnose Zahnenzündung und Loch im Kiefer. Sie hat eine Antibiotika-Spritze bekommen und sollte dann nächste Woche operiert werden. Wir haben sie dann erstmal nicht mehr rausgelassen. Doch am Freitagmorgen endeckten wir in der Küche einen tiefroten Schleim in der Küche. Uns war sofort klar das da etwas ganz und garnicht Inordnung ist und das nicht nur der Zahn ist. Also sind wir zu einer anderen Tierärztin gefahren wo dann der gesammte Bauchraum untersucht wurde und ihr 3 Zähne gezogen wurden, wobei diese wohl nicht so schlimm waren wie die erste Ärztin beschrieben hat und ein Loch war auch nicht zu finden. Direkt bei der Nakose hat sie schweren blutigen Durchfall bekommen. Auf den Röntgenbildern ist zu sehen das die Darm- und Margenwände dicker geworden sind was laut Tierärztin auf eine Entzündung hinweißt. Meine kleine hat dann noch einn Tropf bekommen und ist zur Überwachung jetzt seit einen Tag beim Tierarzt. Die Ursache wissen wir leider nicht aber die Tierärztin meint das es eine Vergiftung mit Rattengift sein könnte oder auch eine Reaktion auf das Antibiotika. Natürlich kommen auch Viren usw. infrage. Wir wissen halt einfach nicht was sie macht wenn sie draußen ist. Blut wurde ihr auch abgenommen. Die Niere und Leberwerte sind soweit ok und im Blut ließ sich wohl auch nichts finden. Achja einen Tropf hat sie auch noch bekommen.

Wir dürfen sie heute Nachmittag wieder zu uns holen damit sie sich hier erholen kann. Seit der Operation gestern hat sie keinen Durchfall mehr gehabt aber sie ist ziemlich fertig und frisst auch weiterhin nichts. Sie fühlt sich im Käfig aber auch nicht wohl und wir hoffen das es hier besser wird.

PS. Unsere Mietze ist 10 Jahre alt und ist natürlich sterilisiert.

:(
 
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Heirico

Heirico

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ich weiß leider nichts, was euch helfen könnte :( aber ich schubs Dich mal hoch.

und ich wünsche gute Besserung und päppel Dein Mäuschen gut :(
 
H

Hinni

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17 September 2011
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So wir haben sie jetzt wieder Zuhause. Ihr geht es den Umständen entsprechend ganz gut. Sie sieht natürlich ziemlich fertig aus da sie rasiert wurde am Bauch und Zähne gezogen wurden usw.

Die Tierärztin macht aber einen klasse Job, ich bin froh das wir den Tierarzt gewechselt haben. Wir haben eine flüssige Aufbaunahrung mitbekommen wovon unsere Mieze auch gleich ne halbe Pulle ausgetrunken hat. Sie nimmt viel Wasser zu sich was ja auch schonmal deutlich besser ist als vorher. Wir sollen jetzt bis Montag versuchen eine Kotprobe zu sammeln und die dann zu ihr bringen. Natürlich hat sie jetzt striktes Draußenverbot.

Leider vermutet bzw. ist es möglich das sie Fib oder andere Arten der Krankheit hat. Eigentlich ist sie aber geimpft gegen Fib. Eine Blutprobe wird derzeit auf diese Krankheiten getestet und Montag erhalten wir eine Nachricht. Wenn es sich wirklich um eine unheilbare und tötliche Krankheit handeln sollte was ich nicht hoffe werden wir sie einschläfern. So viel steht fest denn dann dürfte sie nicht mehr raus und müsste jede Woche behandelt werden und das wäre kein Leben das ich meiner Bjarne wünsche.
 
Z

Zugvogel

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Ich denke, die Tierärztin hat FIP gemeint, eine tödliche Mutation des Coronavirus'. Die Impfung dagegen ist sehr umstritten.
Diese Diagnose wird m.E. zu oft und voreilig gestellt, wenn die Tiere so schwach sind, aber am lebenden Tier ist diese Krankheit nicht genau nachzuweisen!

Päppel jetzt den Kater, daß er die gesamte Behandlung gut überwindet und wieder zu Kräften kommt.

Wichtig ist jetzt der Kottest, um zu erkennen, ob sich krankhafte Erreger nachweisen lassen.


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