Katze greift Hund nach 3 Monaten an

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Schlumpfinsche

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Hallo ihr lieben,
ich muss mich nun auch mal melden wegen einer meiner Katzen...

Ich habe mir vor ungefähr drei Monaten einen Border-Collie gekauft, der sich seit dem ersten Tag sehr gut mit meinen Katzen verstand!!!
Atila (mein Hund) hat die Katzen direkt akzeptiert und meine kleine Diva ihn auch. Sie ist von ihrer Art her ein wenig dominant, was bisher aber nicht wirklich viel ausmachte. Seit ungefähr 3 Wochen kommt meine kleine Diva zu Atila leckt ihm den Kopf und die Pfoten ab und danach greift sie ihn richtig an. Mein Hund hütet und jagt meine Katzen NICHT er geht ihnen sogar ein wenig aus dem Weg wenn eine Katze kommt.

Schmerzen kann sie nicht haben, war mit ihr erst beim TA zum checken lassen. Vielleicht eifersüchtig, aber es wird jede der drei Katzen gleich behandelt und geknuddelt. Manchmal muss mein Hund eben ein wenig zurückstecken,wenn ich mit meinen Katzen spiele.

Ich weiß mitlerweile echt nicht mehr weiter. Ich hoffe jemand von euch kann mir einen Tipp geben,was das auf sich hat.



LG Schlumpfinsche
 
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Schlumpfinsche

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Hallo Nike74,
also nach spielen sieht das gar nicht aus. Mein Hund jault danach wie verrückt und blutet an Beinen und an der Schnauze. Rangabfrage, hmmm, Atila fletscht danach die Zähne und knurrt sie an.

Ich weiß im Moment echt nicht was meine Katze für ein Problem hat. Ich habe sie bisher 1 Minute in ihre Box gesetzt und sie danach wieder rausgelassen (dann war alle für 3 Stunden gut).
 
doppelpack

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Klingt für mich nach kätzischem Spielen, genau so beobachte ich es zwischen meinen : hingehen, Kopf putzen, Pfoten drum, raufen.
Wie alt ist deine Katze, kann es sein, dass der vorhandene Partner zu ruhig ist?
 
Nike74

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Hm das hört sich nicht gut an wenn es zu Verletzungen kommt,..schwierig zu beurteilen.. und Eifersucht schliesst du aus?


War der Hund ein Welpe als er kam? Die fordern ja extrem viel Aufmerksamkeit.
Hat er vielleicht doch mal die Katze bedrängt?

Was ich seltsam finde ist das sie ihn erst putzt und dann angeht.
Wird sie durchs knurren abgeschreckt? Das wäre ja gut...ich finde der Hund hat ein Recht sich da auch bemerkbar zu machen.
Meine dürfen das auch, sonst würden denen die Katzen manchmal auch ganz schön auf der Nase rumtanzen und man steht ja nicht 24/7 dabei und will auch niemanden wegsperren.

Schwierig, das mit dem wegsperren wird sie nicht verstehen, es reisst sie evtl aus der Stimmung dem Hund gegenüber aber wird das Problem nicht lösen.
Ich würde der Katze das klar verbieten wenn sie aggressiv anfängt..
Sie wenn sie den Hund angeht runter/wegsetzen, und sobald die Katze das Interesse verliert am Hund mit ihr spielen, sie streicheln, Lecker geben sowas.

Hast du schonmal mit Bachblüten gearbeitet?

Lg
 
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Schlumpfinsche

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Meine Katzen sind 2x 4Jahre (Kater und Kätzin) und Diva wird dieses Jahr 3 Jahre.

Ja vorallem sie haut immer in Augenpartie!! Und jedesmal wenn sie ihn angreift,will ich nicht zum TA rennen, das wird mit der Zeit lästig. Wenn Atila sie anknurrt schreckt sie kurz zurück und nach 5 Minuten geht das ganze Spiel von vorn los :-(.
Nein, Atila ist 1 1/2 Jahre, er bedrängt die Katzen nicht, er ist desinteressiert. Ich will ja, dass die vier sich verstehen und miteinander auskommen, auch wenn sie mal alleine sind, aber das würde im Moment überhaupt nicht gehen.

Nein, darüber habe ich mich noch nicht informiert. Muss ich mal tun :)
 
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daliah

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Rückfrage: Wie alt ist Diva?

Denn ich beobachte just bei meinem Kater Ähnliches, nur nicht so krass. Doch auch er zeigt auf einmal Dominanzverhalten, was er zu Beginn nicht tat.

Zur Situation: Katerle ist 15, Hundi ist 3 1/2. Im Grunde hat zu Beginn der Kater den Hund mit erzogen, aber sehr sanft und total akzeptabel, bis sie auf einer Ebene waren.

Das hier, das ist neu und bisher hab ichs aufs Alter des Katers, der sich irgendwie auch mental generell verändert (Nähe suchen (meine), gleichzeitig nicht mehr (auch mit mir) so verträglich seiend wie früher) geschoben.

Vielleicht ists das ja auch, deshalb frag ich nach dem Alter von Diva.

Ich merke nur, dass es Momente gibt, wo mein Hundi Angst vor dem Kater hat, was bisher nie der Fall war.

Und auch, dass ich vorsichtiger sein muss, denn es kann sein, dass der Kater urplötzlich zubeißt (sorry, eher zwickt, es ist kein richtiges Beißen) oder kratzt (was er nicht mal als Baby gemacht hat...

LG

Daliah
 
Nike74

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Haben eure Katzen Spielpartner mit denen die sich richtig austoben können/wollen? Mal an beide gefragt..;)
 
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Schlumpfinsche

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Einen Spielpartner hätte sie zwei. Der Kater ist viieeeeel zu faul und liegt den ganzen Tag nur im Kratzbaum und die andere Kätzin ist viel zu schüchtern.
Selten fängt Katerle mal an, aber das kommt vielleicht einmal im Monat vor. Die Katzen haben ausreichend Spielzeug, Kratzbaum, Höhle und und und.
 
Nike74

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  • #10
Hm..grübel grübel..

Also irgendwie vermute ich nicht das es ein grundsätzliches Problem mit dem Hund von Hundeseite aus gibt.
Ich tippe eher darauf das der Hund ein wenig zum Mobbingopfer wird. Du solltest ihn klar schützen wenn er wirklich in Stress gerät oder Gefahr läuft eine Attacke ausstehen zu müssen, aber auch gleichzeitig der Katze mehr Aufmerksamkeit und Beschäftigung geziehlt zukommen lassen.

Scheint ja ne dominante Raufebiene zu sein deine Diva, wenn die anderen Katzen nicht so wollen ist der Hund evtl ein dankbares "Opfer" ..
Vermute ich einfach..

Du sagst vorher gab es keine Probleme, sie putzt ihn kurz bevor sie ihn angeht also sie hat keine Angst oder sowas.
Eifersucht ist auch ziemlich ausgeschlossen und du wirkst per Text auch so als wenn du dich mit deinen Katzen ingesamt beschäftigst sie auszulasten.

Merkst du denn am Hund das er leidet dauerhaft unter der Katze oder "nur" situativ?

Bachblüten wären evtl für beide gut.
Wende dich da am besten an einen THP oder evtl gibts im Forum auch "Fachleute" die dir beim Zusammenstellen helfen können.
Die laufen in der Regel dann übers Trinkwasser oder werden mehrmals täglich eingegeben. Ist unterschiedlich.

Ich drück die Daumen das sich die Lage wieder entspannt und alles ein wenig entzerrt wird.
 
FelineMilo

FelineMilo

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  • #11
Ich denke auch, ganz wichtig ist es, den Hund vor schlimmeren Verletzungen zu schützen.
Bachblüten sind bestimmt eine gute Idee, aber ich würde auch mal versuchen, ganz klar einzugreifen, z. B. in Form der Blumenwasserspritze.
Diva sollte schon klar gemacht werden, daß sie eine Grenze übertritt.
 
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DragonIce

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  • #12
Einen Spielpartner hätte sie zwei. Der Kater ist viieeeeel zu faul und liegt den ganzen Tag nur im Kratzbaum und die andere Kätzin ist viel zu schüchtern.
Selten fängt Katerle mal an, aber das kommt vielleicht einmal im Monat vor. Die Katzen haben ausreichend Spielzeug, Kratzbaum, Höhle und und und.

Du redest da von den beiden 4-jährigen Katzen oder?

Also ich würde dann eher das Problem da sehen als beim Hund.

Diva braucht jemand zum raufen,der Kater hat keine Lust da viel zu faul und die andere Katze traut sich nicht und will auch lieber ihre Ruhe.

ALSO,muss der Hund dran glauben.Da dieser aber keine Katzenrauferei ertragen kann zieht es Verletzungen mit sich.

Vielleicht solltest du dir überlegen Diva noch mehr auszulasten oder ebend eine Kumpeline im gleichen Alter mit Raufpotential dazu zu nehmen.
 

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