Katze erbricht / Fellprobleme

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Fineya

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2. August 2018
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1
Hallo ihr Lieben,

ich erstelle das Thema unter "Sonstige Krankheiten" aufgrund, dass eventuell beide Problematiken miteinander zusammen hängen könnten.

Unsere Katze, Lizzy, wurde vor 4 Jahren mit in die Ehe gebracht. Er selber hatte sie 2 Jahre vorher von einer Familie übernommen, dessen Tochter allergisch auf sie reagierte. Mittlerweile ist Lizzy 9 Jahre alt. Lizzy ist eine EKH Katze, die jedoch alles andere als kurzhaarig ist. Sie ist KEINE Freigängerin, jedoch hat die normalen Impfungen und eine regelmäßige Wurmkur. Zu ihrer persönlichkeit: Sie schläft den ganzen Tag und will ihre Ruhe -> Unserem 2-jährigen Sohn geht sie aus dem Weg, bzw. aktzeptiert sie ihn, solange er nicht zu nahe kommt.
Außerdem war sie schon immer ein nimmersatt! Sie hat gegessen? 10 Minuten später ging das Betteln wieder los!

Nun zum Problem:
Unsere Katze erbricht ziemlich oft. Sie hatte schon immer das Problem gehabt, sagte mir mein Mann. Da der Tierarzt nach Blutbild und Ultraschall gesagt hatte, dass sie kerngesund ist, haben wir es auf Unverträglichkeiten geschoben und verschiedene Sachen ausprobiert, welches sie überhaupt aß (wählerisch). Da sie dann aber anfing auch irgendwann das zu erbrechen, was sie vorher gut vertragen hatte und es meist direkt nach dem Essen passiert ist, haben wir das Essen reduziert. erst hatte sie 3x eine Tüte Felix Gemüse und dauerhaftem TK. Dann haben wir ihr das TK weggenommen. Danach auf 2 Tüten. Mittlerweile bekommt sie morgens eine halbe Tüte und Abends eine halbe Tüte bzw. 1 ganze Sheba Fresh&Fine. Dazu gegen nachmittag Thunfisch, oder frisches Fleisch. und 1x am Tag bekommt sie Anti-Hair-Paste bzw. leckerli.
Sie hat nicht abgenommen, sondern wiegt so wie immer. Stuhlgang ist völlig in Ordnung und regelmäßig. (Bevor jemand meckert das es ja zu wenig sei)
Das hat eine Weile gut funktioniert, bis sie angefangen hat zu schlingen. Aufgrund dessen haben wir ihr "Anti-Schling-Näpfe" besorgt und danach ging es auch wieder.
Und jetzt... Jetzt geht es wieder los. Es passiert wieder kurz nach dem Essen, aber es sieht so aus, als würde sie Haarbälle mit erbrechen.

Wir wissen langsam nicht mehr weiter. Immer wenn wir denken: "Jetzt haben wir es geschafft" Geht es wieder von vorne los.
Aufgrund der Haarbälle haben wir zwar Anti-hair-Sachen probiert, aber scheinbar hilft es nicht. Wir bürsten sie 2x täglich je 1 Stunde, am WE sogar 3x, denn sie hat einfach zu viel Fell. Laut den Vorbesitzern und dem Aussehen nach ist sie eine EKH, aber ihr Fell ist sehr dicht und ziemlich lang.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr was ich machen soll. Mein Mann ist kurz davor ihr das Fell ab zu schoren, damit es vielleicht kürzer nach wächst. Ich halte das für Quälerei und konnte es ihm erst einmal ausreden.
Hättet ihr vielleicht einen Rat für mich?
Ich bedanke mich vielmals.
 
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MissEni

MissEni

Erfahrener Benutzer
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Lüneburg
Hallo.
Zuerst einmal, ich verstehe die Sorge!
Wenn sie schon immer viel gespuckt hat würde mich interessieren ob ihr mal einen Allergietest habt machen lassen. Vielleicht hat sie tatsächlich eine Lebensmittelunverträglichkeit oder Allergie und ihr wisst gar nicht worauf eigentlich. Vielleicht ist es nicht mal eine Fleischsortte sondern irgendwelche Zusatzstoffe oder Getreidearten die in Sheba usw. sicher drin sind.
Habt ihr mal eine reine Ausschlussdiät über mehrere Wochen gemacht und einen Allergietest?

Was genau wurde bei dem Blutbild untersucht und wie lage ist das her? Wurden explizit die Schilddrüsenwerte untersucht?

Und im übrigen glaube ich nicht dass eine Schur eine Qual ist und schon gar nicht bei diesen Temperaturen!:rolleyes: Aber ich könnte mir gut vorstellen dass eine medizinische Ursache in Frage kommt.

Viel Glück.🍀
 
C

catmolly

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14. März 2013
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Wenn es wirklich "nur" an den Haaren (der Unterwolle) liegt, dass sie erbricht, kämmst Du mit einer gängigen Bürste vielleicht nicht genug aus. Ein bißchen kommt mir das bekannt vor - wir haben eine Maine-Coon-Mix mit extremer Unterwolle. Sie braucht Monate, bis das Winterfell weg ist. Nur Bürsten hilft da nix. Ich habe einen Rasierer gegen die Verfilzungen und für Spezialstellen wie Kragen und Hosen. Außerdem rupfe ich Massen Wolle mit einem Striegel, der eine Reihe kleiner gebogener Messerchen hat, raus. Zuerst mochte sie das gar nicht - ist aber dennoch beliebter als der Furminator (den ich wieder abgeschafft habe, einen Versuch aber wert ist!).
Zur Zeit sieht sie richtig gut aus - aber immer noch hole ich beim fast täglichen Bürsten Wolle raus.
Übergeben tut sie sich selten - aber dann heftig. Ich mache mir dann auch immer Sorgen und kriege ein schlechtes Gewissen, weil ich zu wenig gestriegelt habe ...
Und keine Angst vor dem Rasieren!
 
C

catmolly

Erfahrener Benutzer
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14. März 2013
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412
Nachtrag: kürzer wächst das Fell natürlich nicht nach dem Scheren! Meines Erachtens hilft Scheren eben am besten bei Verfilzung oder man kürzt eben zu langes Haar - wie z.B. am Kragen. Um Unterwolle rauszuziehen, damit die nicht verschluckt werden kann (was schlimmstenfalls zum Darmverschluss führen kann), braucht man einen vernünftigen Striegel oder Furminator und einige Trainingseinheiten.
 

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