Katerzoff - Jetzt ist es passiert.

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Ich brauch Hilfe.

Meine beiden Jungs (Diego crica 7 und Lír circa 10) die ich schon mehrere Jahre (eigezogen Nov. 2016) habe (gemeinsam bei mir eingezogen) und sich eigentlich auch immer gut verstanden haben, sofern Diego in seiner Spiellaune nicht zu aufdringlich wurde vertragen sich seit gestern Nacht nicht mehr.

Schuld war ich, als ich vom Schreibtischstuhl im Dunklen aufstehen wollte, habe ich versehentlich meine Kopfhöhrer fallen lassen. Einer der Kater hatte da wohl unter meinem Stuhl gedöst oder daneben. Was danach genau passiert ist, kann ich so gar nicht sagen, weil meine Beleuchtung am PC eher spärlich ist. Einer oder beide Jungs haben sich erschreckt, ich kann nichtmal sagen wer von den beiden unter/am Stuhl lag, der andere kam angerannt und schon wurde gebrüllt, gefaucht, geknurrt und es flogen die Tatzen. Ich hatte sie dann kurz beide voneinander getrennt, sie waren aber noch im selben Raum und wollten dann aber erneut aufeinander los. Einer ist dann im Schlafzimmer gelandet,der andere durfte im Wohnzimmer (welches ein Durchgangszimmer ist) verbleiben.
Meine Burschen begleiten mich in der Regel in der Wohnung auf Schritt und Tritt. Ich kann keinen Raum betreten und die Tür schließen ohne dass die Jungs anschließend vor der Tür stehen und weinen. Egal wo sie liegen und schlafen, sie stehen auf, wenn ich den Raum wechsle und folgen mir. Voneinander trennen endet dann so ähnlich. Sie rufen und suchen sich, bis sie wieder beisammen sind.

Kaum getrennt haben sie natürlich beide gejammert. Halbe Stunde später wollte ich sie wieder zusammen lassen, Lír ist auch direkt raus und wollte Diego abschnuffeln, macht er auch immer, wenn Diego mal Haare auskötzelt. Diego fand dies aber gar nicht gut, gefaucht gebrüllt... darauf Lír zurück gebrummt und dann waren schon die Tatzen wieder oben und Diego hatte die ganze Nachtbarschaft wachgeschrien, als ob ihn grade Jemand bei lebendigen Leib das Fell über die Ohren ziehen würde. Eigentlich wollte ich sie dann durch die Tür trennen die direkt vom Wohnzimmer abgeht zum Flur und Schlafzimmer. Dann hätte Lír Badezimmer, Schlafzimmer und nen Miniflur für sich gehabt und Diego dafür das Wohnzimmer, nen weiteren kleinen Flur und die Küche für sich. Funktionierte nicht, sobald die sich durch den unteren Türspalt gesehen haben oder durchs Milchglas sind beide wieder grantig aufeinander geworden. Dann habe ich den Rest der Nacht mit Diego im Wohnzimmer und der weinende Lír im Schlafzimmer verbracht. Richtig zur Ruhe kam Diego dabei jedoch auch nicht.

Für gewöhnlich liegen beide Kater die Nacht immer irgendwo bei mir, quetschen sich sogar mit aufs schmale Sofa. Diese Nacht ist Diego dann ständig zur Tür (hatte dann beide Türen zu... vom Schlafzimmer in den Flur und die Milchglastür vom Flur ins Wohnzimmer) und hat ab und an gejammert. Heute hatte ich dann Lír einen Besuch abgestattet, der sich ganz normal benommen hatte. Also zweiter versuch.
Selbes Spiel wie zuvor. Lír will Diego begrüßen/abschnuffeln, Diego flippt erneut aus brüllt und wieder wurden die Tatzen gehoben. Ich hab sie das jedoch nicht austragen lassen. Danach sind beide auf circa ... 2 Meter Abstand, haben sich mit den Augen belauter, Lír dabei viel gebrummt aber auch sehr viel geblinzelt. Ich würde sagen Diego hatte sparsamer zurückgeblinzelt. Ich war dann quasi auf dem Boden sitzen ihr Puffer... das Brummen hörte auch wieder auf... aber sobald einer der beiden dann 'mich' umrunden wollte, dabei nen langen Hals machte, brummte Lír wieder und Diego begann darauf mit singen und fauchen. Ich hab sowohl das Brummen als auch das Fauchen nach Möglichkeit unterbunden, indem ich ihren Blickkontakt unterbrochen habe (Karton/Decke). Leckerchen gab es auch, wobei Lír grade selbst die nur mit spitzen Zähnen frisst. Den Spielversuch nimmt nur Diego an, dann auch nur halbherzig. Verlasse ich den Raum und kommt eine Katze mit, kommt die andere nach, weil sie gucken will wo der andere ist und dann rappelt es wieder.
Ich bin mir grade auch irgendwie gar nicht mehr klar, wer von den Jungs nun der ängstliche ist und wer nicht.

Normalerweise ist Diego ein richtiger Schisser... Duckmäuschen und sofort verschwunden wenn fremde Leute auch nur an der Tür klingeln. Er wird sogar verunsichert wenn ich mal zügig von einem Raum in den anderen muss und er dann im 'Durchgang' hockt. Ist ansonsten aber eher nen Schmuser, bei dem man nur vorsichtig sein muss, weil er sich gern manchmal dabei 'hochfährt' bzw. in Tobelaune kommt (dann beisst er auch sehr herzhaft in Hände und Arme, ich bin mir jedoch sehr sicher, dass es nicht dieses 'jetzt hab ich genug vom Schmusen' ist, weil er ohne zutun seinen Kopf immer wieder an der Hand reibt). Ich meine er spielt sehr grob. Ab und an sind Raufspiele von nem jaulenden Lír unterbrochen worden. Nebenbei würde ich auch sagen, dass er nicht die hellste Kerze auf dem Leuchter ist. Mehr so'n Kitten im Körper eines ausgewachsenen Katers.

Lír ist dagegen eigentlich die coole Socke. Neue Leute? Her damit. Er rauft zwar auch, spielt aber glaube ich lieber fangen. Beim spielen mit Spielzeug rennt er mal lieber am Spielzeug vorbei anstelle es fest zu halten. Schmusen nur wenn er will oder wenn er mich versucht mit 'betteln' zu bestechen, ich solle ihm doch was anderes zu futtern geben. Ich meine der Bursche ist sehr clever.

Beide waren seit ich sie habe nie getrennt, selten Mal wegen Tierarzt, aber auch da versuche ich beide mit zu nehmen weil sonst Lír alleine die Fahrt über weint. Mit Diego an Bord ist er gelassener.

Aktueller Stand: Wir sitzen immer noch im Wohnzimmer zusammen. Diego gibt sich 'normal' blinzelt aber nicht zu Lír zurück oder nur spärlich. Schläft, frisst, putzt sich, spielt... kommt wenn er sich dem Bereich mit Lír nähert aber geduckt daher.
Lír ist total unentspannt... hockt entweder unterm Stuhl oder hinter nem Blumenkübel, blinzelt wie ein Weltmeister, auch wenn Diego grade schläft, beobachtet ihn die ganze Zeit, brummt wenn sich Diego zu sehr nähert oder zuviel bewegt und macht dann nen langen Hals wenn ich sie wieder mit ner Decke oder nem Karton 'optisch' voneinander trenne.
Trenne ich sie nicht gibt es den Punkt... kommt Diego trotz brummen von Lír näher dran bis er beginnt Lír anzufauchen oder umgekehrt, kurz drauf beginnt Diego zu singen und steigert sich zum kreischen hoch, wenn ich nicht 'Blocke'.
Weiter hab ich das nicht gehen lassen. Weil ich gerne hier weiter wohnen würde und ich gestern schon Angst hatte das meine Nachbarn sich wegen dem Katzenlärm beschweren. Diego ist echt verdammt laut, wenn er will.
Verlässt Diego den Raum, kommt Lír hinter seinem Eck hervor oder unter dem Stuhl wo er grade sitzt... aber auch nur um nach Diego zu suchen. Da trenne ich wieder, weil sie ansonsten wieder giftig werden, sobald sie sich gefunden haben mit fauchen, kreischen und spucken.
Als ich in die Küche bin und Lír mitgenommen hatte, wollte Diego einmal nach... hatte die Küchentür dann geschlossen und sie sich unter den Küchentürspalt angegiftet, mit Pfoten... weil da Pfoten durchpassen.
Lír spielt nicht, er schläft nicht, er nimmt grade so die Leckerlies noch an, mit denen ich versuche nicht brummen und blinzeln zu belohnen. Ich hab hier auch die ganze Zeit Katzenschnurrgeräusche laufen in der Hoffnung dass das hilft.

Ich bin mir nicht sicher, was ich machen soll. Aktuell sind alle Läden zu... Gittertür kann ich also nicht herzaubern. Ich kann mich auch schlecht in zwei Teile teilen. Jammern wird immer einer vor der Tür, wenn ich sie räumlich trenne. Das hier ist aber auch kein Zustand.
Ich möchte meine beiden sich vertragenden Jungs wieder haben. :( Ich wohne alleine mit den beiden.
Kann mir Jemand einen Rat geben?
Einen guten Freund hatte ich angerufen, ob der einen der Jungs vorrübergehend nehmen könnte (bis nächsten Freitag), damit ich Zeug wie Gittertür, Feliwaystecker usw. am Dienstag vorbereiten könnte und vielleicht eine Mütze schlaf bis dahin bekomme. Ich weiß aber gar nicht ob die Idee gut ist. Ich hätte, weil sich Diego recht sicher hier benimmt im Vergleich zu Lír erstmal Diego abgegeben, damit Lír hier zur Ruhe kommen kann. Urlaub nehmen wäre im Moment auch eher schlecht drin und ich bin von 5:45-16 teils 17 Uhr von Di-Do definitiv außer Haus wegen Arbeit.

Gleichzeitig habe ich Angst dass sie sich jetzt zu sehr voneinander entfremden könnten.

Ich hab was von Bachblüten und Zylkene gelesen... Wo bekomme ich sowas her außer im Internetshop? Wie schaut es mit der Dosierung aus?

Danke fürs lesen.

Gruß Lev
 
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Danke Lillyrose
Ich stöbere da die ganze Zeit schon zwischen rein und was das Internet sonst noch her gibt.
Daher hatte ich das ja auch mit Bachblüten, Zylkene und Gittertür.
Bei den Bachblüten scheiden sich auch die Meinungen zwischen - "Mischen lassen passend auf die Tiere" "Rescuetropfen für Kinder" was halt besser wirkt. Ebenso bei der Zylkene? Irgendwo hatte ich gelesen in den vielem was ich gelesen habe, dass nur der nicht agressive die bekommen soll. Woanders das beide das Zeug haben können. Ich bin mit den Informationen etwas überfordert grade.

Eben hatte ich mit Diego gespielt... damit Lír in ruhe aufs Klo gehen kann (er musste an Diegos Liegeplatz vorbei)... Lír hat anschließend Diegos vorherigen Liegeplatz abgeschnüffelt... kam ruhig zum gucken auf Abstand dazu und erst nachdem Diego Lír bemerkt hats wieder geknallt zwischen den beiden, war nicht schnell genug beim trennen. Nun hockt Diego, weil ich den schneller bekommen habe (heulend) im Schlafzimmer. Lír ist uns sogar nachgegangen grummelnd als ich Diego ins Schlafzimmer gebracht hatte. Ich werde sie die Nacht definitiv trennen, weiß nur noch nicht ob lieber hier im Haushalt oder eben kurzfristig an nen Kumpel geben. Umzugsstress vs. Alleinsein. Alleine können sie beide nicht gut. Kennen sie ja auch gar nicht. Ohne Gittertür werde ich es aber defintiv kein weiteres Mal versuchen, also geht vor Dienstag nix. :cry:
 
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Danke Lillyrose
Ich stöbere da die ganze Zeit schon zwischen rein und was das Internet sonst noch her gibt.
Daher hatte ich das ja auch mit Bachblüten, Zylkene und Gittertür.
Bei den Bachblüten scheiden sich auch die Meinungen zwischen - "Mischen lassen passend auf die Tiere" "Rescuetropfen für Kinder" was halt besser wirkt. Ebenso bei der Zylkene? Irgendwo hatte ich gelesen in den vielem was ich gelesen habe, dass nur der nicht agressive die bekommen soll. Woanders das beide das Zeug haben können. Ich bin mit den Informationen etwas überfordert grade.

Eben hatte ich mit Diego gespielt... damit Lír in ruhe aufs Klo gehen kann (er musste an Diegos Liegeplatz vorbei)... Lír hat anschließend Diegos vorherigen Liegeplatz abgeschnüffelt... kam ruhig zum gucken auf Abstand dazu und erst nachdem Diego Lír bemerkt hats wieder geknallt zwischen den beiden, war nicht schnell genug beim trennen. Nun hockt Diego, weil ich den schneller bekommen habe (heulend) im Schlafzimmer. Lír ist uns sogar nachgegangen grummelnd als ich Diego ins Schlafzimmer gebracht hatte. Ich werde sie die Nacht definitiv trennen, weiß nur noch nicht ob lieber hier im Haushalt oder eben kurzfristig an nen Kumpel geben. Umzugsstress vs. Alleinsein. Alleine können sie beide nicht gut. Kennen sie ja auch gar nicht. Ohne Gittertür werde ich es aber defintiv kein weiteres Mal versuchen, also geht vor Dienstag nix. :cry:
Wegen Zyklene, Bachblüten und Rescue melden sich bestimmt noch andere.

Du solltest die zwei aktuell getrennt halten, jedoch würde ich beide in der Wohnung lassen um nicht noch den Umzugsstress, neue Umgebung, neue Leute etc zumuten.
 
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Danke für den Rat. Werde ich so machen.
 
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Hi Lev,

Ich war ja kürzlich in der gleichen Situation, oben ist mein Thread angepinnt. Am Ende habe ich nochmal eine Zusammenfassung geschrieben davon, was ich glaube bei uns zum Erfolg, also zur Versöhnung geführt hat. War aber echt ein langwieriger Prozess und wir haben alle drei sehr dabei gelitten - ich vielleicht sogar am meisten. Sie zu trennen und nur bei einer sein zu können war auch mit das Schwerste. Ich hatte das Glück, die komplette Zeit aus dem HomeOffice arbeiten zu können, war also fast 3 Monate fast ausschließlich Zuhause. Gesund war das allerdings auch nicht. Und ich habe mir Hilfe geholt: Freund*innen, Familie, Kolleg*innen - ich hatte immer jemanden da, damit die zweite Katze nicht alleine sein muss. Auch die Übungen am Gitter hätte ich nicht gewusst wie ich die alleine hätte schaffen können. Vielleicht hast du ja auch jemanden, der oder die für eine Weile zu dir ziehen könnte?

Gittertüren habe ich übrigens in Nullkommanix über EBay Kleinanzeigen bekommen. Gab es da ohne Ende.

Und es war super, dass meine beiden den Klicker schon kannten.

Es ist gut, dass du bisher immer geschafft hast, ernsthafte Kämpfe zu vermeiden. Ich glaube, damit stehen deine Chancen auf eine viel schnellere Versöhnung als bei uns hoch. Bei uns gab es ja leider einen schlimmen Angriff mit unter sich koten und das Trauma sitzt auch heute noch tief.

Ich wünsche dir viel Kraft und starke Nerven - ihr schafft das und bald hast du deine lieben Jungs wieder. Ganz sicher!
 
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Hallo JeKiMa,

Ich meine ich hab darin schon Etwas gestöbert. Danke für die aufmunternden Worte.
Ich hab die Situation verbockt nun muss ich sie auch irgendwie, wieder grade bekommen. Wäre ich nur nicht so ungeschickt aufgestanden oder schon früher ins Bett. Dann wäre das alles nicht passiert.
Mit Familie, Kolleg*innen usw. eher schwierig. Freunde haben in der Regel alle selbst Tiere um die sie sich nach der Arbeit kümmern müssen. Familie wohnt mehrere 100 Kilometer weit weg. Die Trennung ist glaube ich wirklich das Schwerste, grade in Verbindung damit dass ich sehr lange Arbeitsbedingt aus dem Haus bin. War eigentlich der Grund wieso ich gesagt habe, zwei Katzen oder keine, damit sie eben nicht alleine sind. Urgh...

So ganz ohne Blessuren waren die Begegnungen leider nicht verlaufen. Zwar hat sich weder jemand eingekotet noch eingenässt... aber es gab blutige Schrammen... aber die meisten davon hab wohl ich abbekommen, weil ich dazwischen war um sie in unterschiedliche Zimmer zu bringen. Soll man nicht, ich weiß. Doch seh ich lieber aus, wie Jemand der in den Fleischwolf geraten ist, als dass die Burschen sich da mehr Verletzen als nötig.
War schließlich auch meine Schuld, wieso sie überhaupt aufeinander los sind.

Es sind nun zwei Türen zwischen beiden und beide hocken vor 'ihrer' Tür. Dienstag werde ich direkt nach der Arbeit den nächsten Baumarkt überfallen und das Feliway besorgt. Hier in der Nähe leider nichts mit Gittertür gefunden, aber ich glaube, die bekomm ich auch noch irgendwie hin. So'n dünnen Hühnerdraht hab ich noch vom Federvieh. Nach einer die sich mit Katzenpsychologie auskennt eben auch geguckt, gibt es sogar 15KM weiter, für den Fall der Fälle, behalte ich mir die im Kopf.

Ich sortier mich noch ein wenig und... überlege dann bei wem von den beiden ich die Nacht verbingen kann/soll/muss.

Ich halt euch auf dem laufenden.

Gruß Lev
 
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Hallo JeKiMa,

Ich meine ich hab darin schon Etwas gestöbert. Danke für die aufmunternden Worte.
Ich hab die Situation verbockt nun muss ich sie auch irgendwie, wieder grade bekommen. Wäre ich nur nicht so ungeschickt aufgestanden oder schon früher ins Bett. Dann wäre das alles nicht passiert.
Mit Familie, Kolleg*innen usw. eher schwierig. Freunde haben in der Regel alle selbst Tiere um die sie sich nach der Arbeit kümmern müssen. Familie wohnt mehrere 100 Kilometer weit weg. Die Trennung ist glaube ich wirklich das Schwerste, grade in Verbindung damit dass ich sehr lange Arbeitsbedingt aus dem Haus bin. War eigentlich der Grund wieso ich gesagt habe, zwei Katzen oder keine, damit sie eben nicht alleine sind. Urgh...
Es sind nun zwei Türen zwischen beiden und beide hocken vor ihrer Tür. Dienstag werde ich direkt nach der Arbeit den nächsten Baumarkt überfallen und das Feliway besorgt. Hier in der Nähe leider nichts mit Gittertür gefunden, aber ich glaube, die bekomm ich auch noch irgendwie hin. So'n dünnen Hühnerdraht hab ich noch vom Federvieh. Nach einer die sich mit Katzenpsychologie auskennt eben auch geguckt, gibt es sogar 15KM weiter, für den Fall der Fälle, behalte ich mir die im Kopf.

Ich sortier mich noch ein wenig und... überlege dann bei wem von den beiden ich die Nacht verbingen kann/soll/muss.

Ich halt euch auf dem laufenden.

Gruß Lev

Schau im Baumarkt nach ob die Reste-türen haben, die haben manchmal Kratzer oder ähnliches und werden dann billiger verkauft.
Ausschnitt reinsägen, Kaninchendraht dran befestigen und statt Türe einhängen.
 
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Hallo JeKiMa,

Ich meine ich hab darin schon Etwas gestöbert. Danke für die aufmunternden Worte.
Ich hab die Situation verbockt nun muss ich sie auch irgendwie, wieder grade bekommen. Wäre ich nur nicht so ungeschickt aufgestanden oder schon früher ins Bett. Dann wäre das alles nicht passiert.
Mit Familie, Kolleg*innen usw. eher schwierig. Freunde haben in der Regel alle selbst Tiere um die sie sich nach der Arbeit kümmern müssen. Familie wohnt mehrere 100 Kilometer weit weg. Die Trennung ist glaube ich wirklich das Schwerste, grade in Verbindung damit dass ich sehr lange Arbeitsbedingt aus dem Haus bin. War eigentlich der Grund wieso ich gesagt habe, zwei Katzen oder keine, damit sie eben nicht alleine sind. Urgh...

So ganz ohne Blessuren waren die Begegnungen leider nicht verlaufen. Zwar hat sich weder jemand eingekotet noch eingenässt... aber es gab blutige Schrammen... aber die meisten davon hab wohl ich abbekommen, weil ich dazwischen war um sie in unterschiedliche Zimmer zu bringen. Soll man nicht, ich weiß. Doch seh ich lieber aus, wie Jemand der in den Fleischwolf geraten ist, als dass die Burschen sich da mehr Verletzen als nötig.
War schließlich auch meine Schuld, wieso sie überhaupt aufeinander los sind.

Es sind nun zwei Türen zwischen beiden und beide hocken vor 'ihrer' Tür. Dienstag werde ich direkt nach der Arbeit den nächsten Baumarkt überfallen und das Feliway besorgt. Hier in der Nähe leider nichts mit Gittertür gefunden, aber ich glaube, die bekomm ich auch noch irgendwie hin. So'n dünnen Hühnerdraht hab ich noch vom Federvieh. Nach einer die sich mit Katzenpsychologie auskennt eben auch geguckt, gibt es sogar 15KM weiter, für den Fall der Fälle, behalte ich mir die im Kopf.

Ich sortier mich noch ein wenig und... überlege dann bei wem von den beiden ich die Nacht verbingen kann/soll/muss.

Ich halt euch auf dem laufenden.

Gruß Lev

Abwechselnd. Dann hat jeder dich mal …
 
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Lillyrose - Danke für den Rat mit der Tür, ich schau mal... was ich einfacher ins Auto und in den 3. Stock bekomme.
Shaman - Deswegen durfte Lír auch heute die Nacht bei mir bleiben, letzte Nacht war es Diego. Die Nacht war Semischön.

Diese heulenden Katzen vor den Türen, brechen mir das Herz.
Ich hoffe meine Nachbarn machen das mit, davor hab ich grade die meiste Angst gleich nach 'das wird nix'. Hellhöriges Haus.

Soll ich die Räume jetzt schon jeden Tag wechseln? Oder wäre das eher Kontraproduktiv? Halt so dass sie sich nicht sehen natürlich. Mein Schlafzimmer benutze ich eigentlich gar nicht zum Schlafen sondern das Wohnzimmer. Ich bring im Schlafzimmer eher Dinge unter. Papierkram, Kleiderschrank, Regale usw. stehen da drin. Hatte sich so ergeben, weil ich früher noch Vögel hatte und Diego die Nachts zu interessant fand, dass ich im Wohnzimmer geschlafen habe und das Schlafzimmer war bis die Vögel mal nicht mehr waren Tabuzone für die Jungs. Seit dem die Vögel weg sind dürfen sie in das Zimmer, aber ich hab es trotzdem nie als Schlafzimmer genutzt. :I Das ganze 'Leben' fand bisher eigentlich meist im Wohnzimmer statt. Jetzt fürchte ich dass die 'Schlafzimmerkatze' sich immer besonders ausgegrenzt fühlt.

Ich überlege ob ich jetzt erstmal noch im Schlafzimmer schlafen soll, wenn der andere Raum schon der ist, in dem ich mich sonst am meisten aufhalte. Damit es nicht das 'Bähzimmer' quasi wird.

Urgh. Jetzt geht das Tür angucken wieder los und beide weinen die Türen an.

Lír hat sein bettelt-miau-schnurren drauf, obwohl ich hier sitze. Er wuselt nun schnurrend und jammernd hin und her. Balkon ist auch keine Ablenkung. Er sitzt nahe der Tür, guckt zu mir... weint. Rennt weg... mauzt... kommt wieder. Schnurrt, lässt sich kuscheln... selbes Spiel von vorne. (Macht er sonst wenn er Hunger hat und der Napf leer ist) Ab und an hör ich Diego weinen, aber seltener.

Diego hat vorhin schon nen bisschen Kuscheln, Spielen und Futter erhalten. Da hatte Lír dann natürlich noch mehr gejammert vor der Tür. :cry:
Ich ertrage keine weinenden Katzen.
 
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  • #11
Mein herzliches Mitgefühl, das glaube ich dir, könnte das auch nicht ertragen. :cautious:
Aber so richtig die Knalleridee hab ich da auch nicht. Ich würde da auch alles mögliche ausprobieren, du kennst ja deine Katzis am besten und ihre Reaktionen beobachten und darauf reagieren. Das kann man so aus der Ferne schlecht beurteilen.
Wenn die so ein Problem mit den geschlossenen Türen haben, viell. dann lieber aufmachen und die beiden machen lassen?
Ich hätte dann die Hoffnung, wenn sie sich ne weile "beharkt" haben, dann das Mütchen gekühlt ist und man sich wieder einkriegt und Arangiert.
 
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  • #12
Lillyrose - Danke für den Rat mit der Tür, ich schau mal... was ich einfacher ins Auto und in den 3. Stock bekomme.
Shaman - Deswegen durfte Lír auch heute die Nacht bei mir bleiben, letzte Nacht war es Diego. Die Nacht war Semischön.

Diese heulenden Katzen vor den Türen, brechen mir das Herz.
Ich hoffe meine Nachbarn machen das mit, davor hab ich grade die meiste Angst gleich nach 'das wird nix'. Hellhöriges Haus.

Soll ich die Räume jetzt schon jeden Tag wechseln? Oder wäre das eher Kontraproduktiv? Halt so dass sie sich nicht sehen natürlich. Mein Schlafzimmer benutze ich eigentlich gar nicht zum Schlafen sondern das Wohnzimmer. Ich bring im Schlafzimmer eher Dinge unter. Papierkram, Kleiderschrank, Regale usw. stehen da drin. Hatte sich so ergeben, weil ich früher noch Vögel hatte und Diego die Nachts zu interessant fand, dass ich im Wohnzimmer geschlafen habe und das Schlafzimmer war bis die Vögel mal nicht mehr waren Tabuzone für die Jungs. Seit dem die Vögel weg sind dürfen sie in das Zimmer, aber ich hab es trotzdem nie als Schlafzimmer genutzt. :I Das ganze 'Leben' fand bisher eigentlich meist im Wohnzimmer statt. Jetzt fürchte ich dass die 'Schlafzimmerkatze' sich immer besonders ausgegrenzt fühlt.

Ich überlege ob ich jetzt erstmal noch im Schlafzimmer schlafen soll, wenn der andere Raum schon der ist, in dem ich mich sonst am meisten aufhalte. Damit es nicht das 'Bähzimmer' quasi wird.

Urgh. Jetzt geht das Tür angucken wieder los und beide weinen die Türen an.

Lír hat sein bettelt-miau-schnurren drauf, obwohl ich hier sitze. Er wuselt nun schnurrend und jammernd hin und her. Balkon ist auch keine Ablenkung. Er sitzt nahe der Tür, guckt zu mir... weint. Rennt weg... mauzt... kommt wieder. Schnurrt, lässt sich kuscheln... selbes Spiel von vorne. (Macht er sonst wenn er Hunger hat und der Napf leer ist) Ab und an hör ich Diego weinen, aber seltener.

Diego hat vorhin schon nen bisschen Kuscheln, Spielen und Futter erhalten. Da hatte Lír dann natürlich noch mehr gejammert vor der Tür. :cry:
Ich ertrage keine weinenden Katzen.
Ansonsten habe ich im Forum auch schon gesehen das Leute Babygitter genommen haben, zwei übereinander in die Türe gespannt und Netz eingezogen damit keine Katzen/Pfoten durchpassen.

Wegen Bedenken bezüglich Nachbarn :
Zettel an die Türe hängen das , falls sie deine Katzen hören, keine Schmerzen leiden sondern das diese in einer Vergesellschaftung stecken da Katzen keine Einzelgänger sind und falls es denen zu laut wird sie auf dich zukommen können.

Aktuell sind sie seit wann räumlich getrennt ?

Du schreibst "Macht er sonst wenn er Hunger hat und der Napf leer ist".
Wie/was/wieviel verfütterst du ?
Satte Katzen sind einfacher zu handeln als hungrige und würde sich evtl auch auf die Gesamtsituation auswirken.

Du kannst dich nicht teilen daher muss eine Katze dann eben warten, schwer zu ertragen aber geht aktuell nicht anders.

Hast du evtl ältere Kinder im Haus, Familie, Freunde (die wissen wie man sich Tieren gegenüber verhält) die Lust haben ab und an auf Besuch zu kommen und sich mit einer der Katzen zu beschäftigen, zu bespielen usw ?

Eben gelesen du lässt Katzenschnurrgeräusche laufen. Was versprichst du dir davon ?

Mein herzliches Mitgefühl, das glaube ich dir, könnte das auch nicht ertragen. :cautious:
Aber so richtig die Knalleridee hab ich da auch nicht. Ich würde da auch alles mögliche ausprobieren, du kennst ja deine Katzis am besten und ihre Reaktionen beobachten und darauf reagieren. Das kann man so aus der Ferne schlecht beurteilen.
Wenn die so ein Problem mit den geschlossenen Türen haben, viell. dann lieber aufmachen und die beiden machen lassen?
Ich hätte dann die Hoffnung, wenn sie sich ne weile "beharkt" haben, dann das Mütchen gekühlt ist und man sich wieder einkriegt und Arangiert.
Beide machen lassen wenn es schon blutige Schrammen gab ?
Ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist.
 
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  • #13
Ich würde sie auf keinen Fall „machen lassen“. Wenn du niemanden hast der oder die gerade zu euch kommen kann, dann musst du dich für den Moment bestmöglich aufteilen und wenn du es nicht mehr aushältst mal rausgehen und die beiden getrennt alleine lassen. Wie ich oben geschrieben habe, ich glaube ich habe insgesamt unter allem viel mehr gelitten als die beiden. Die überleben das auch wenn sie jetzt im Moment unzufrieden sind.

Morgen kannst du ja schon die Gittertür holen (das Konstrukt mit den beiden Babytüren war bei mir - gibt Fotos im Thread) und dann dort mit ihnen arbeiten und positive Momente schaffen und stärken. Mir hat dabei geholfen, einen klaren Plan zu haben dem ich dann folgen konnte.

Hol Snackies die sie unwiderstehlich finden und für die sie alles stehen und liegen lassen würden. Ob ihr klickert hast du nicht geschrieben, also wahrscheinlich nicht.

Und heute geh einfach mal eine Runde spazieren und hol dich selber ein bisschen runter. Das merken sie ja auch, wenn du unglücklich bist.
 
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  • #14
Zettel klingt nach einer guten Idee.

In dem Haus hier sind mir die Leute leider zu toxisch um da genug vertrauen zu haben, einen hier rein zu lassen. Es wird geguckt wer wie wo Müll in die Tonne wirft und wehe Jemand macht seinen Treppenhaus oder Hofkehrdienst nicht. Bei jeder Gelegenheit wird über die Nachbarn gelästert wenn die grade nicht zuhören können. Das ist mir ehrlich gesagt zu heikel. Ich bin froh, wenn ich mit 'Hallo' und 'Guten Tag' unbeheligt durchs Treppenhaus komme, ohne mir anhören zu müssen wer schon wieder was nicht gemacht hat. Gegen die Familie unten gab es auch schon mal eine Sammelunterschrift, wegen Lärm, wenn der älteste (ausgezogene) Sohn mit Frau und Baby regelmässig zu besuch kam. Nein danke. Am Ende sind denen meine Fenster nicht gut genug geputzt oder einer der Jungs macht grade nen Stinker und dann heißts die Katzen riechen. Ich bin da super Misstrauisch.

Nen Freund hab ich gefragt, ob er sobald die Tür da öfter vorbei kommen könnte, wenn es darum geht an der Tür zur Arbeiten. Das würde er definitiv tun.

Zur Fütterung:
Für gewöhnlich haben beide hier fast Rund um die Uhr Futter stehen, außer das Futter wird in meiner Abwesenheit oder über Nacht aufgefuttert. Je nach dem 2-4 Mal am Tag pro Mahlzeit 200g Nass. Lír meldet sich dann zügig, wenn das Futter leer ist oder als 'Abgestanden' gilt und ich nicht 'schnell' genug für Besserung sorge. Bei abgestandenen Futter gibts dann frisches mit der selben Marke und Sorte nochmal, damit sich kein ('Ich will was anderes essen' gebettel einstellt). Lír ist leider ein absoluter Häppchenesser, ich hatte das früher mal Versucht über Monate langsam zu ändern (3 feste Futterzeiten am Tag), das Ergebniss war dann das er zuviel Gewicht verloren hatte und auf leeren Magen zu spucken begann.

Dass ich eine Fütterung definitiv mit einem Zeitfenster versetzen muss in Zukunft, damit das Füttern an der Gittertür klappt, ist mir bewusst. Denke das bekommen wir aber hin. Wird dann die sein wenn ich direkt nach Hause komme oder nach dem aufstehen Morgens, dass ich es dann doch mal über Nacht wegnehme.

Klickern tun wir nicht. Ich hatte es mal 'Angefangen', aber dann keine Ausdauer gehabt. Ich werde mich da aber nochmal dran versuchen.

Aktuell ist es ruhig hier. Lír hockt bei mir und döst auf dem Schoß... Diego ist alleine im Schlafzimmer, schläft wohl weil ruhig. Unter der Woche bin ich um diese Zeit in der Regel auch arbeiten. Da hatten sie dann eh meist immer geschlafen bis sie mich verpennt an der Tür begrüßt haben. Schlimm ist es wenn ich ins Bad gehe und keiner mit darf, dann hab ich hier Konzert. Lír ist deutlich ausdauernder im Jammern, war er aber immer schon. Schreiben hilft ein wenig runter zu kommen. Weil mein Kopf dann mit Formulierungen beschäftigt ist.

Wenn Diego nicht im Schlafzimmer grade wäre sondern hier schlafen würde auf nem Kratzbaum, wäre es eigentlich eine 'normale' Situation. Ich weiß grade gar nicht wie ich euch danken kann. Hier Leute mit Anteilnahme zu haben, die sich mit gedanken machen, auch mal solche Situationen hatten hilft mir schon viel, im Vergleich zu den Gesprächen die ich bisher mit meiner Familie oder besagten Freund über das Thema hatte.

Danke!

Edit: Die Katzenschnurrgeräusche und ruhige Klaviermusik. Ich hatte gehofft dass es entspannt und wenn nicht die beiden, dann zumindest mich. Sowas lasse ich im Hintergrund eigentlich öfter Mal laufen, wenn ich schlafen gehe... so zum einschlafen hilft mir das. Es ist den Jungs daher also zumindest nicht unbekannt.

Edit 2: Komplett getrennt sind sie seit gestern Nacht circa 20 oder 21 Uhr, mit eben zwei Türen dazwischen, weil eine Milchglas drin hat und damit sie sich nicht darüber oder den Türspalt angiften. Gleichzeitig hab ich damit auch quasi eine Schleuse im Moment, so dass sich selbst wenn sie es schaffen sich an mich vorbei drücken, nicht angehen können.

Edit 3: Tschuldige für die späte Reaktion. Danke für die Anteilnahme Pattsy
 
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Mein herzliches Mitgefühl, das glaube ich dir, könnte das auch nicht ertragen. :cautious:
Aber so richtig die Knalleridee hab ich da auch nicht. Ich würde da auch alles mögliche ausprobieren, du kennst ja deine Katzis am besten und ihre Reaktionen beobachten und darauf reagieren. Das kann man so aus der Ferne schlecht beurteilen.
Wenn die so ein Problem mit den geschlossenen Türen haben, viell. dann lieber aufmachen und die beiden machen lassen?
Ich hätte dann die Hoffnung, wenn sie sich ne weile "beharkt" haben, dann das Mütchen gekühlt ist und man sich wieder einkriegt und Arangiert.
Sie machen lassen? Was ist das denn für ein Ratschlag? Zumal der TE schon von blutigen Schrammen berichtet hat.
 
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  • #16
Huff. Lír weint... ununterbrochen oder nur zum Luft schnappen sobald ich im Schlafzimmer verschwinde... das hält er bis zu ner Stunde durch und da bin ich eingeknickt und hab das Zimmer verlassen als mal ganz kurz Ruhe war. Auch wenn ich dadrin Muksmäuschenstill bin und nur lese, hilft das nicht, er ruft und ruft... und ruft... und ruft.

Das geht so nicht, wenn ich ihn höre, tun das die Nachbarn bestimmt auch, ich hoffe nur dass sie vielleicht Schwerhörig sind.

Er labert sowieso schon recht viel. Ich hab ein wenig Sorge vor heute Nacht, wenn die Zimmer gewechselt werden und er alleine schlafen muss. Diego kam gar nicht mehr aus dem 'Schmuss und Spiel mit mir' Modus raus und wäre am liebsten mit in meine Klamotten gekrabbelt. Sobald ich da bin geht bei beiden sofort der Schnurrmotor an, Köpfchen und 'Hab mich lieb'. :( Dann ist ihre Welt in Ordnung und die Welt des anderen geht den Bach runter.

Das werden harte Tage. Ich glaube wenn ich das hier wieder hin bekomme, wird nach den beiden keine Katze mehr bei mir einziehen solange ich alleine wohne.

Morgen Arbeiten... einkaufen. Da bin ich so lange aus dem Haus. Ich hoffe die Jungs packen das.
Lír liegt nun auf mir drauf, damit ich auch ja nicht wieder weggehen kann. Mhrm. Dabei dachte ich, dass er die Trennung für eine kurze Weile am Besten wegsteckt. Flauschefussel.
 
Lillyrose

Lillyrose

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  • #17
Huff. Lír weint... ununterbrochen oder nur zum Luft schnappen sobald ich im Schlafzimmer verschwinde... das hält er bis zu ner Stunde durch und da bin ich eingeknickt und hab das Zimmer verlassen als mal ganz kurz Ruhe war. Auch wenn ich dadrin Muksmäuschenstill bin und nur lese, hilft das nicht, er ruft und ruft... und ruft... und ruft.

Das geht so nicht, wenn ich ihn höre, tun das die Nachbarn bestimmt auch, ich hoffe nur dass sie vielleicht Schwerhörig sind.

Er labert sowieso schon recht viel. Ich hab ein wenig Sorge vor heute Nacht, wenn die Zimmer gewechselt werden und er alleine schlafen muss. Diego kam gar nicht mehr aus dem 'Schmuss und Spiel mit mir' Modus raus und wäre am liebsten mit in meine Klamotten gekrabbelt. Sobald ich da bin geht bei beiden sofort der Schnurrmotor an, Köpfchen und 'Hab mich lieb'. :( Dann ist ihre Welt in Ordnung und die Welt des anderen geht den Bach runter.

Das werden harte Tage. Ich glaube wenn ich das hier wieder hin bekomme, wird nach den beiden keine Katze mehr bei mir einziehen solange ich alleine wohne.

Morgen Arbeiten... einkaufen. Da bin ich so lange aus dem Haus. Ich hoffe die Jungs packen das.
Lír liegt nun auf mir drauf, damit ich auch ja nicht wieder weggehen kann. Mhrm. Dabei dachte ich, dass er die Trennung für eine kurze Weile am Besten wegsteckt. Flauschefussel.

Du machst dir einen Kopf was die Nachbarn denken und das merken deine Kater.
Lass die Nachbarn Nachbarn sein, ob sie es hören oder nicht, das ist aktuell nun Mal so.

Hast überlegt deine Kater mit spielen, clickern oder Fummelbrett auszulasten ?

Du kannst dich aktuell nun mal nicht teilen da müssen sowohl Kater als auch du durch.

Von daher versuch so entspannt wie möglich zu sein und mach dir einen Kaffee.

Vielleicht ist es auch so das die Kater so viel rufen weil sie dann merken du kommst dann schon.
 
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KleinerZoo

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  • #18
Oh man das tut mir leid ich kann dir leider keine guten Tipps geben außer schau das du ruhig bist das überträgt sich auf deine Katzen ihr drei werdet das sicher schaffen drücke euch ganz fest die Daumen
 
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Pitufa

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  • #19
Mein herzliches Mitgefühl, das glaube ich dir, könnte das auch nicht ertragen. :cautious:
Aber so richtig die Knalleridee hab ich da auch nicht. Ich würde da auch alles mögliche ausprobieren, du kennst ja deine Katzis am besten und ihre Reaktionen beobachten und darauf reagieren. Das kann man so aus der Ferne schlecht beurteilen.
Wenn die so ein Problem mit den geschlossenen Türen haben, viell. dann lieber aufmachen und die beiden machen lassen?
Ich hätte dann die Hoffnung, wenn sie sich ne weile "beharkt" haben, dann das Mütchen gekühlt ist und man sich wieder einkriegt und Arangiert.
Pattsy, nur Personen, welche noch nie eine umgeleitete Agression erlebt haben, können so einen Rat geben, wie "machen lassen"! So ein Rat ist absolut fahrlässig!
Deswegen, wenn man etwas nicht weiss, einfach mal nix sagen.
Ich hatte hier auch schon umgeleitete Agression! Meine beiden Katzen konnten nicht mal mehr in einem Raum zusammen sein. Die einfach mal "machen zu lassen"...ich sag dir ganz ehrlich, der eine hätte den Anderen umgebracht. Da gabs nicht mal eine Vorwahrnung zur Attacke. Er sah ihn und drauf!

@Lev ich drücke dir ganz arg die Daumen und hoffe, dass du bald an eine Gittertüre kommst....ich glaube, dass würde dich innerlich schon wieder beruhigen.
Ansonsten würde ich auf die Ratschläge von @JeKiMa hören....oder @pfotenseele hat auch super Tipps.
Schreib hier im Forum auch Fortschritte oder Rückschläge....so etwas nieder zu schreiben hilft oftmals und wir können dir moralische Unterstützung geben!🙂
 
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JeKiMa

JeKiMa

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  • #20
Für mich war das Forum damals auch ein Segen. Neben den guten Tipps hat mir das Mitfühlen der anderen unglaublich geholfen. 💛
 
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