Kater schlägt nach Dosi und faucht, wenn sie gehen will. Weiß jemand Rat??

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Rayden

Gast
Hallo liebe Foris,

eine sehr gute Freundin von mir hat ein kleines oder auch ein etwas größeres Problem. Da ich ihr nicht helfen kann, schreib ich einfach mal hier rein, was passiert, in der Hoffnung, dass sich jemand einen Reim darauf machen kann.

Früher - in der alten Wohnung - war es häufig so, dass Ginger (Kater, ca. 5 Jahre) nach meiner Freundin gehauen hat, wenn sie auf den Balkon wollte, vor allem wenn sie in der Nähe der Brüstung war und drüberschauen wollte. Er fauchte sie an, schlug nach ihr. Das war nicht oft, aber oft genug, um eben aufzufallen. Sonst zeigte er dieses Verhalten nicht.

Heute morgen rief sie mich an und sagte, eben wäre genau dasselbe passiert, allerdings als sie aus der Haustür zur Arbeit wollte (sie ist inzwischen in eine größere, wunderschöne Wohnung gezogen). Er stellte sich zwischen sie und die Tür, fing an zu fauchen und nach ihr zu schlagen. Sie wusste sich einfach nicht zu helfen, schnappte sich dann den Kater, schmuste ihn 10 Min. ab und ging dann ganz schnell.

In der Wohnung leben noch ihr Freund und ein Hund. Der Hund ist zur Zeit nicht da (ist bei der Mutter meiner Freundin), weil sie wegen der Arbeit kaum zu Hause ist und ihn nicht so lang allein lassen will.

Ginger ist ein absoluter Einzelkater. Er mag keine Katzengesellschaft, mit Hunden hat er kein Problem. Er ist sonst auch eine Katze die ziemlich viele Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Er stellt sich zb. gerne vor den Spiegel und fängt an sich zu übergeben :rolleyes: Oder hoch auf den KB und übergibt sich dann schön gegen die Wand. :eek: In der kleineren Wohnung hat er auch immer wieder auf Möbel gepinkelt. Einmal stellte er sich sogar AUF meine schlafende Freundin und übergab sich auf ihren Rücken!!! :eek:

Sie hat ihm nie was böses getan, hat immer unglaublich viel Geduld mit ihm, fragt ständig um Rat wenn sie nicht weiter weiß und geht auch mit ihm regelmässig zum Tierarzt. Ginger ist körperlich wohl gesund. Aber psychisch scheint er wirklich neben der Spur zu sein. Er ist ein Flaschenkind, die Mutter wurde überfahren als er ca. 3 Tage alt war. Meine Freundin nahm ihn und seinen Bruder - James - auf. James war superlieb, zeigte keine Verhaltensauffälligkeiten, starb leider an akkutem Nierenversagen mit 3 Jahren :( Ginger hingegen ist körperlich total fit, allerdings hat er irgendwie einen Hau weg. Einen gewaltigen :(

Hat vielleicht jemand eine Idee, was dieses Schlagen, Fauchen und so weiter wenn sie gehen will zu bedeuten hat?? Ich würde ihr gerne helfen, bzw. auch dem Kater, denn sie weiß echt nicht weiter.

Vielen lieben Dank

Dragana
 
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Wieso ist er denn eine absolute Einzelkatze, wenn er die ersten 3 Jahre mit seinem Bruder zusammengelebt hat ?
 
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Rayden

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Wieso ist er denn eine absolute Einzelkatze, wenn er die ersten 3 Jahre mit seinem Bruder zusammengelebt hat ?

Er hat James immer total unterdrückt, ihn attackiert wo es nur ging. Seine Anwesenheit hat er mit einem Knurren "geduldet" und sich eigentlich mehr verkrochen als alles andere. Als James weg war, ist Ginger total aufgeblüht, ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Er ist viel freier geworden, hat sich ganz anders gegeben. Wie gesagt mit Hunden hat er kein Problem. Man hat auch einen neuen Katzengefährten geholt und es über 6 Monate versucht, es endete immer in einem echt schon blutigen Kampf :(

Ginger ist glücklich(er) wenn er seine Ruhe, seine Menschen und den Hund hat, den er "terrorisieren" kann.
 
Mafi

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Ich würde sagen es ist doch überdeutlich was das Problem ist.
Noch präziser kann ein Tier das nicht ausdrücken.

Er ist einsam und möchte nicht mehr alleine bleiben.

Da sich an der Situatzion mit der Arbeit wahrscheinlich nichts änder lässt, muss entweder eine zweite Katze her, (sind schon mal versuche gestartet worden?) oder er muss in ein neues Zuhause.

Was ich sehr traurig finde ist das der Hund irgendwo untergekommen ist damit er nicht einsam ist. Und was ist mit der Katze?
Katzen haben genauso wie Hunde Gefühle und wollen beschäftigt werden.
Traurige Geschichte.
 
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Conny87

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Ginger ist glücklich(er) wenn er seine Ruhe, seine Menschen und den Hund hat, den er "terrorisieren" kann.

Und genau das macht er auch ;).

Er sieht sich eindeutig als Oberkatze und ihr seit die untergebenen.

Wie reagiert ihr denn, wenn er auf den Balkon nach euch haut oder wenn er an der Tür steht und euch nicht rauslassen will?
 
Halastjarna

Halastjarna

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Er ist sonst auch eine Katze die ziemlich viele Verhaltensauffälligkeiten zeigt. Er stellt sich zb. gerne vor den Spiegel und fängt an sich zu übergeben :rolleyes: Oder hoch auf den KB und übergibt sich dann schön gegen die Wand. :eek: In der kleineren Wohnung hat er auch immer wieder auf Möbel gepinkelt. Einmal stellte er sich sogar AUF meine schlafende Freundin und übergab sich auf ihren Rücken!!! :eek:
Also das sind in meinen Augen keine Verhaltenauffälligkeiten, sondern wenn sich unsere Tiger so oft übergeben würden, dann gäbe mir das eher zu denken, DASS sie kübeln anstatt wo und wie sie es tun. Unsere haben auch schon an den unmöglichsten Stellen ihr Essen wieder hochgewürgt. Gerade vorgestern erzählte mir mein Freund, dass unser Kater die Mäusereste von seiner nächtlichen Tour direkt in den Fressnapf gespuckt hat :eek: Oder unsere Lillykatze sucht sich in solchen Fällen immer ein Plätzchen auf einem Teppich aus, statt auf die Fliesen zu spucken. Ich denke nicht, dass die Katzen das absichtlich machen, sondern der Würgreiz ist dann halt da, die sagen sich ja wohl nicht "hee, ich merk da grad was im Magen hochkommen, will ich Frauchen mal die Wand ein bisschen verschönern" :rolleyes:;)

Hat vielleicht jemand eine Idee, was dieses Schlagen, Fauchen und so weiter wenn sie gehen will zu bedeuten hat??
Meine erste Assoziation war "er will nicht alleine sein und sie daran hindern wegzugehen". Ob das jetzt aber zu menschlich gedacht ist, weiß ich nicht.

Die Frage, die "Katzenschutz" stellt, kam mir auch zuerst in den Sinn. Vielleicht will er jetzt einfach nicht mehr alleine sein, denn 2 Jahre ohne Katzengesellschaft heißt ja nicht, dass er ein absolutes Einzeltier ist. Oder hat er sich mit seinem Bruder nicht vertragen? Wobei selbst das für mich kein Grund wäre zu sagen, er ist von sich aus gewollt ein Einzeltier, sondern vielleicht passte einfach die Kombination nicht und ein ruhigeres/sanfteres Kätzchen wäre eine Alternative als Gesellschaft. Und gerade, wenn er es so deutlich zeigt, dass er unglücklich ist, wenn sein Frauchen geht, wären das für mich Anzeichen, ob er vielleicht unausgelastet ist und mehr Gesellschaft bräuchte.

Aber wie gesagt, sind nur so meine Gedanken. Was wirklich mit dem Kater los ist, kann ich aus der Ferne ohne ihn zu kennen nicht beurteilen.

Viele Grüße
Sandra
 
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Kleeblatt

Kleeblatt

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Was der Kater für ein Problem hat, kann ich dir sicher auch nicht sagen, aber schon ab deinem ersten Thread kam mir in den Sinn, das dies ein Superfall für eine(n) TK wäre. Oder?
 
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tiha

Gast
.. sucht sich in solchen Fällen immer ein Plätzchen auf einem Teppich aus, statt auf die Fliesen zu spucken. Ich denke nicht, dass die Katzen das absichtlich machen, sondern der Würgreiz ist dann halt da, die sagen sich ja wohl nicht "hee, ich merk da grad was im Magen hochkommen, will ich Frauchen mal die Wand ein bisschen verschönern" :rolleyes:;)

Also mein Kater sucht sich GEZIELT den Teppich aus. Und wenn er dazu noch einen kleinen Spurt einlegen muss. Aber gekotzt wird nur auf den Teppich... :oops:
 
Halastjarna

Halastjarna

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Also mein Kater sucht sich GEZIELT den Teppich aus. Und wenn er dazu noch einen kleinen Spurt einlegen muss. Aber gekotzt wird nur auf den Teppich... :oops:
Trotzdem denke ich nicht, dass da Boshaftigkeit, Mutwille oder Verhaltensauffälligkeiten dahinter steckt, sondern dass es für sie so vielleicht einfach angenehmer ist. Wir versuchen in so Fällen ja auch irgendwie Richtung Klo, Eimer oder ähnlichem zu kommen, auf Fliesen spritzt die Pampe vielleicht zu arg ;)

Grüßle
Sandra
 
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derfremde

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  • #10
Wer hat die Katzen mit der Flasche großgezogen?

Normalerweise wird ein Kater, sobald er geschlechtsreif ist, von seiner Mutter verjagt, in diesem Fall ist der Kater geblieben wo er war (vermute ich).
Jetzt ist er der Masterkater und alle haben nach seiner Pfeife zu tanzen.
Ihn 10 Minuten zu beschmusen, nachdem er nach Deiner Freundin geschlagen hat, war wohl die falscheste aller möglichen Reaktionen -> Belohnung für böse Katze.

OK - Lederhosen kaufen, Attacken ignorieren und Kater nur noch knuddeln wenn er sich benimmt.
Gelegentlich mal unvermittelt vom Platz verjagen, immer wieder Macht demonstrieren. Der muss mal lernen, wer der Boss ist - und das ist nicht er.

Ich behaupte, dem Kater geht´s zu gut.
Und dafür muss ich keine hartverdienten Euronen an einen womöglich selbsternannten Wunderheiler verschenken.
Kann mir mal einer sagen, was ein(e) "TK" für ne Ausbildung braucht / hat / haben muss??
Oder reicht es wenn man was von PR versteht und einigermaßen skrupellos ist?


dF
 
Mafi

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  • #11
Wer hat die Katzen mit der Flasche großgezogen?

Normalerweise wird ein Kater, sobald er geschlechtsreif ist, von seiner Mutter verjagt, in diesem Fall ist der Kater geblieben wo er war (vermute ich).
Jetzt ist er der Masterkater und alle haben nach seiner Pfeife zu tanzen.
Ihn 10 Minuten zu beschmusen, nachdem er nach Deiner Freundin geschlagen hat, war wohl die falscheste aller möglichen Reaktionen -> Belohnung für böse Katze.

OK - Lederhosen kaufen, Attacken ignorieren und Kater nur noch knuddeln wenn er sich benimmt.
Gelegentlich mal unvermittelt vom Platz verjagen, immer wieder Macht demonstrieren. Der muss mal lernen, wer der Boss ist - und das ist nicht er.

Ich behaupte, dem Kater geht´s zu gut.
Und dafür muss ich keine hartverdienten Euronen an einen womöglich selbsternannten Wunderheiler verschenken.
Kann mir mal einer sagen, was ein(e) "TK" für ne Ausbildung braucht / hat / haben muss??
Oder reicht es wenn man was von PR versteht und einigermaßen skrupellos ist?


dF

Super, damit hätten wir dann das Symptom bekämpft.
Du behauptest dem Kater geht es zugut?
Ohne Kumpel, ohne Dosi (arbeitet ständig) ohne Freigang?

Da braucht es in meinen Augen auch keinen TK um herauszufinden was mit ihm los ist.
Er ist einsam.
 
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tiha

Gast
  • #12
Super, damit hätten wir dann das Symptom bekämpft.
Du behauptest dem Kater geht es zugut?
Ohne Kumpel, ohne Dosi (arbeitet ständig) ohne Freigang?

Da braucht es in meinen Augen auch keinen TK um herauszufinden was mit ihm los ist.
Er ist einsam.


- Du bist heute irgendwie schneller als ich - Ja - so sehe ich das auch!
 
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derfremde

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  • #13

Ja, weil er keinen mehr zum terrorisieren hat.

OK - lass uns was ausprobieren und eine zweite Katze dazusperren.
Was wird passieren?

Es muss eine dominante erwachsene Katze oder besser ein Kater sein. Jeder andere würde in der Luft zerrissen.
Die beiden werden sich gegenseitig im Kotzen, Koten und Pieseln auszustechen versuchen, meinst Du nicht?

Gut - das fällt also aus.
Bringen wir den Kater da hin, wo der Hund ist - zu Muttern.
Dort darf er dann dreimal auf die Auslegeware kotzen und dann?
Dann fliegt er raus, weil er sich nicht benehmen kann.

Bleibt gesundbeten.
Das wird nicht funktionieren weil Flaschenaufzuchten eben nun mal nicht korrekt geprägt sind und die Zweibeiner als Katzen betrachten. Oder sich als Zweibeiner.
Schuld ist am Ende "der Dosi" (ein Term bei dem es mich würgt) und es wird sich NICHTS ändern.

Wenn körperliche Ursachen auszuschließen sind (sind sie nicht, weil keiner weis was Kater frisst, wenn keiner da ist, und Tepppichflusen wie Katzenhaare wirken) dann bleibt nur der Versuch der Umerziehung oder eine Abgabe in einen Haushalt mit mehr Zuwendung.

Wobei ich Dir zustimme - letzteres ist, was dem Kater fehlt und vermutlich ist das der Grund für seine "Auffälligkeiten".
Aber ein(e) "TK" wird das nicht ändern.

dF
 
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derfremde

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  • #15
Denken ist das eine. Wissen, nachdem man es ausprobiert hat, das andere... ;)

Dann erkläre mir bitte, wie ein(e) "TK" die Situation ändern soll.
Finanziert er/sie dem verzweifelten Katzenhalter ein nettes Leben, damit der Zeit hat, sich um Katz zu kümmern?




dF
 
Halastjarna

Halastjarna

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  • #16
Dann erkläre mir bitte, wie ein(e) "TK" die Situation ändern soll.
Ändern nicht, aber Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Davon mal abgesehen, woher weißt du denn genau wie das ablaufen würde, wenn eine zweite Katze hinzukäme? Woher willst du wissen, dass sie sich zoffen? Woher willst du wissen, dass der Kater sich nicht doch unterordnet, hat er doch bei seinem Bruder auch gemacht, warum nicht diesmal wieder?

Sorry aber bei solchen Postings geht mir der Hut hoch. Jedes Tier ist unterschiedlich und nur weil es bei zig Katzen nicht klappt und es zu Reibereien und Pinkelproblemen kommt heißt das doch nicht, dass es NIE klappt?! :confused:

Selbst unsere beiden, die sich ständig Kloppen sind glücklich wenn sie jemand zum Spielen und Toben haben, sieht man allein daran, dass die Rangniedrigere den Kater ruft, wenn sie ihn mal eine ganze Weile nicht gesehen hat. Dann wartet sie auf ihn und danach wird sich gemeinsam durch den Wald (oder über die Wiese) gejagt.

Und deine Patentlösung mit Lederhose etc. ist wohl das einzig Mögliche? Und die Störungen und das Machtgehabe des Menschen kann dann nicht auch in Pinkelproblemen enden? Der Kater hat nicht viele Möglichkeiten sich auszudrücken. Wenn du ihm die eine Möglichkeit nimmst, dann sucht er sich eine andere, das kann dann Pinkeln, Sofakrallen oder irgendwas zerfetzen sein, dem Kater fällt da bestimmt was ein, wie er auf sich aufmerksam machen kann. D.h. nicht Symptome bekämpfen, sondern Ursachenforschung betreiben und daran dann was ändern.

Grüßle
Sandra
 
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tiha

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  • #17
Ich würde es drauf ankommen lassen.

Wir spekulieren und denken, drehen gedanklich etc. Aber wir wissen nicht, was als "Kommentar" vom Kater kommt. Was spricht denn dagegen, außer ein paar Euronen und dass es evtl. nichts bringt? Schlechter wird die Situation davon nicht...
 
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derfremde

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  • #18
Sorry, ich bin hier raus.

Nachdem klar da steht, dass der überlebende Kater seinen Bruder unterdrückt hatte, man das hier aber weils grad reinpasst umdreht sehe ich keine weitere Chance dass hier irgendwer irgendwas wirklich liest. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.



dF
 
Halastjarna

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  • #19
Nachdem klar da steht, dass der überlebende Kater seinen Bruder unterdrückt hatte, man das hier aber weils grad reinpasst umdreht sehe ich keine weitere Chance dass hier irgendwer irgendwas wirklich liest. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Also den Satz
Seine Anwesenheit hat er mit einem Knurren "geduldet" und sich eigentlich mehr verkrochen als alles andere.
sehe ich nicht als Unterdrückung an. Wenn du das so siehst ist das deine Meinung aber ein Knurren und Verziehen kann auch von dem unterlegenen Tier kommen.

Grüßle
Sandra
 
Mafi

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  • #20
Ändern nicht, aber Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Davon mal abgesehen, woher weißt du denn genau wie das ablaufen würde, wenn eine zweite Katze hinzukäme? Woher willst du wissen, dass sie sich zoffen? Woher willst du wissen, dass der Kater sich nicht doch unterordnet, hat er doch bei seinem Bruder auch gemacht, warum nicht diesmal wieder?

Sorry aber bei solchen Postings geht mir der Hut hoch. Jedes Tier ist unterschiedlich und nur weil es bei zig Katzen nicht klappt und es zu Reibereien und Pinkelproblemen kommt heißt das doch nicht, dass es NIE klappt?! :confused:

Selbst unsere beiden, die sich ständig Kloppen sind glücklich wenn sie jemand zum Spielen und Toben haben, sieht man allein daran, dass die Rangniedrigere den Kater ruft, wenn sie ihn mal eine ganze Weile nicht gesehen hat. Dann wartet sie auf ihn und danach wird sich gemeinsam durch den Wald (oder über die Wiese) gejagt.

Und deine Patentlösung mit Lederhose etc. ist wohl das einzig Mögliche? Und die Störungen und das Machtgehabe des Menschen kann dann nicht auch in Pinkelproblemen enden? Der Kater hat nicht viele Möglichkeiten sich auszudrücken. Wenn du ihm die eine Möglichkeit nimmst, dann sucht er sich eine andere, das kann dann Pinkeln, Sofakrallen oder irgendwas zerfetzen sein, dem Kater fällt da bestimmt was ein, wie er auf sich aufmerksam machen kann. D.h. nicht Symptome bekämpfen, sondern Ursachenforschung betreiben und daran dann was ändern.

Grüßle
Sandra

DANKE! Das erspart mit jetzt eine Menge getippe!
 
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