Kater ohne Besitzer in Nachbarschaft

S

sari93

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Hallo,

ich bin neu hier und hab mich angemeldet, damit mir jemand Ratschläge zu einem Kater geben kann, dem hier keinem gehört.

Also:

Vor ca. 5 Jahren habe ich ihn zum ersten mal gesehen und mir gedacht, dass er irgendjemandem in der Nachbarschaft gehört. Jedoch kam er immer zu uns und saß vor der Terrassentüre. Ab und zu haben wir ihm was kleines gegeben und er wollte dann immer mehr zu essen. Streicheln ließ er sich nur kurz und schnappte sich dann das essen und rannte damit ein Stück weg. Er streunte durch die anliegenden Gärten und kam immer öfters zu uns. Wir fragten uns, wieso er den ganzen Tag bei uns ist und man ihn nie wo anders hingehn sieht. Irgendwann erkundigten wir uns bei den Nachbarn, ob sie eine (neue) Katze haben. Alle meinten, dass sie ihnen nicht gehört und auch nicht wissen, wem sie gehört (manche dachten schon, es sei unsere). Ich bekam mit, dass 2 der Nachbarn die Katze immer aus dem Garten scheuchten, weil er in der Erde gebuddelt hat und dann da reingemacht hat... .

Mit der Vermutung, dass er niemand gehört, haben wir ihm ein Katzenkörbchen mit Kissen gekauft. Füttern tun wir ihn auch. Morgens liegt er da auch schon immer drin, nachts ist er oft weg. Er ist auch nicht gechipt und ein Halsband hatte er auch noch nie. Letztes Jahr war er allerdings ca. 3 Monate komplett verschwunden und eines Morgens saß er plötzlich wieder vor unserer Tür als wär nichts gewesen, nur etwas dünner war er.

Seit ca. einem Jahr hat er geschwollene Ohren. Vielleicht kommt es von einem Kampf mit einer anderen Katze, aber er kratzt es immer wieder neu auf und somit heilt es nicht. Es sieht schon aus, als hätte er Hängeohren, weil es so geschwollen ist. Was könnte das noch sein? Milben oder so? Flöhe hat er nicht, ich hab ihn mit einem Läusekamm gründlich durchsucht und er kratzt sich eben immer nur am Kopf an den Ohren.

Ich will umbedingt, dass er wieder gesund ist und sich nicht ständig aufkratzt :(. Da der Kater jetzt wohl definitiv niemandem gehört, möchte ich jetzt zum Tierarzt mit ihm. Danach entweder ins Tierheim, was ich ihm eigentlich nicht zumuten möchte oder ihn komplett aufnehmen, dass wir die Besitzer sind.
Da er sich inzwischen zwar gern streicheln lässt, aber einfangen ein ziemliches Problem ist, frag ich mich, wie ich ihn überhaupt zum TA bringen werde? Wenn ich ihn in eine Transportbox sperre - wie auch immer - bekommt er doch bestimmtm ein Schock und kommt danach nicht mehr zurück, wenn man ihn wieder freilässt :(.

Was soll ich nur tun, um ihm zu helfen?

LG sara
 
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KiaraMN

KiaraMN

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Hallo Sara,

leider ist Dein Beitrag nach hinten gerutscht und nicht beantwortet worden.
Der Kater müsste unbedingt zum Tierarzt, damit die Ohrenerkrankung behandelt und sein Gesundheitszustand kontrolliert wird. Außerdem ist er bestimmt nicht kastriert.

Er frisst doch bei Euch und hat auch einen Schlafkorb (wahrscheinlich auf der Terrasse oder im Garten?). Locke ihn doch mit Futter an und bringe ihn dann im Korb zum TA. Wenn Du es allein nicht schaffst, kannst Dir bestimmt jemand dabei helfen. Er wird danach nicht weglaufen, sondern an seinen Futterplatz zurückkehren.

Schön, dass Du mit dem Gedanken spielst, ihn ganz aufzunehmen.
 
S

sari93

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Hallo,

wer übernimmt dann die Kosten für den TA? Ich weiß, dass ich ihn irgendwie hinbringen muss, aber zurzeit hab ich echt nicht viel Geld für einen TA :(. gibt es auch TAs, die Ratenzahlungen annehmen?
 
Paulone

Paulone

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Hallo Sari,

normalerweise kann man bei fast jedem Tierarzt Ratenzahlungen vereinbaren. Ich würde das bereits bei der Terminabsprache im Vorfeld mit dem TA klären.
 
M

Miomomo

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Du kannst dir auch bei manchen Tierärzten bzw. Tierschutzvereinen eine Katzenfalle ausleihen.

Es kann sein, dass er dir die Einfang- bzw. Tierarztaktion eine Weile übel nimmt. Aber zurück kommen wird er in jedem Fall.

Dass er tierärztlich versorgt und kastriert wird, wäre wirklich nötig und für ihn bestimmt auch eine enorme Erleichterung.
 
KiaraMN

KiaraMN

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Die von Paulone erwähnte Ratenzahlung wird bestimmt vom Tierarzt akzeptiert. Falls Du es finanziell nicht schaffen solltest, bleibt noch der Weg ins Tierheim übrig. Kranke Tiere werden dort versorgt (zumindest hoffe ich es). Für einen langjährigen Freigänger wäre das Tierheim natürlich ein Gefängnis.

Vielleicht kannst Du Dir Geld von Verwandten leihen?
 

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