Kater kurz vor Leberversagen

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Itsjustme

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Hallo ihr,

ich wollte Euch kurz den kleinen Leidensweg meines Katers mitteilen, um mir vielleicht ein paar Sorgen loszureden und um andere Gedanken zu diesem Thema zu bekommen. Er ist momentan 6 Jahre, also noch relativ jung.

Wochenende, 2. - 4. März:

Diese Woche hat eigentlich ganz normal angefangen, mein Kater war munter, hat gut geschlafen, gut gegessen, hat tagtäglich sein Geschäft verrichtet - alles war also in bester Ordnung. Zum Wochenende bemerkte ich dann ein verändertes Fressverhalten, er aß so gut wie gar kein Nassfutter mehr, hat ein paar Stückchen Trockenfutter zu sich genommen sowie ein paar Schluck Wasser, ansonsten war er relativ schlapp und hat viel rumgelegen. Dazu muss ich sagen, dass mein Kater kein Freiläufer ist. Dass es hin und wieder Tage gab, wo er nur rumlag und sonst nichts machte, ausser Fressen, Trinken und aufs Klo zu gehen, gab es durchaus. Samstag und Sonntag merkte ich, dass seine Mimik eine ganz andere war. Er schaute sehr finster und ansonsten war er nicht wirklich interessiert an seiner Umwelt, reagierte somit auf keine Reize wie Namen rufen oder über die Nase/Pfoten fahren. Ausserdem weigerte er sich von nun an etwas zu essen oder zu trinken. Da beschloss ich, den Tag darauf sofort zum Tierarzt zu fahren.

Montag, 5. März:

Sein Verhalten war immernoch das selbe und beim Tierarzt traf mich dann der Schlag. Es lautete, dass mein Kater sehr unterkühlt war (35,8°), er total ausgetrocknet und er kurz vorm Leberversagen war. Es hieß, dass eine erneute Nacht zuhause tödlich für ihn geendet hätte und es schlecht um ihn steht. Der Verdacht war eine Vergiftung, da er allerdings kein Freiläufer ist, hätte es nur im Haushalt passieren können, allerdings konnte ich mir nicht erklären, woher. In diesem Augenblick raste mein Herz und ich musste mich zusammenreißen, dass ich nicht lauthals losheule. Er blieb natürlich die Nacht beim Tierarzt wegen Infusion, Blutentnahme und Körpertemperatur erhöhen. Nächsten Tag sollte ich beim Tierarzt anrufen und nachfragen, wie es um ihn steht.

Dienstag, 6. März:

Am Morgen rief ich also schweren Herzens die Tierärztin an. Sie sagte, dass eine Blutentnahme am vorherigen Tag unmöglich war, da er wie gesagt ausgetrocknet war und somit kein Blut hergegeben hat. Am Dienstag nach der Infusion sah das schon anders aus. Sie nahm also Blut und das Blutbild sollten wir nächsten Tag bekommen. Ansonsten hat es die Tierärztin geschafft, dass er wieder Temperatur bekommen hat (37,4°), dass er ein bisschen gefressen hat (Gelee vom Nassfutter) und wie gesagt wieder Flüssigkeit bekommen hat. War eine große Erleichterung für mich. Ich entschied, dass ich ihn noch eine weitere Nacht in der Praxis lasse und ihn am nächsten Tag abends zusammen mit dem Blutbild abhole.

Mittwoch, 7. März:

Ich hab mich riesig gefreut, dass ich diesen Tag meinen Kater wieder nach Hause holen konnte, allerdings sollte in der Praxis der nächste Schock auf mich warten. Das Blutbild sah gar nicht gut aus. Ich werde Euch die erhöhten Werte aufschreiben, wobei die erste Zahl seinen aktuellen Wert widerspiegelt, der zweite den Normalwert:

Harnstoff-N: 51,9 | 16 - 38
Natrium: 146 | 149 - 163
Bilirubin: 0,44 | < 0,3
GPT: 3117,8 | < 175
GOT: 1391,1 | < 71
GLDH: 314,5 | < 11
Gesamteiweiß: 5,3 | 6,2 - 8,6
Albumin: 2,51 | 2,9 - 4,6
Globulin: 2,75 | 2,5 - 5,0
CK: 6623 | < 542
LDH: 380 | < 182

Wie man sehen kann sind seine Leberwerte extrem erhöht, die Niere ist auch angeschlagen und er baut Eiweiß ab. Das war der zweite Schock, der mich traf. Sie sagte, dass aus der Wunde, wovon sie das Blut genommen hat, viel Blut geronnen ist somit auch seine Blutgerinnung nicht mehr funktionierte, was alles zur Leber zurückzuführen ist. Sie hat eine Röntgenaufnahme gemacht, worauf man allerdings nichts sah. Es war nie die Rede von einschläfern, ich konnte also trotzdem meinen Kater mit nach Hause nehmen. Zur Vorsicht ließ sie allerdings den Katheter drin, falls unerwartet etwas passieren sollte und wir ihn doch einschläfern mussten. Da meine Tierärztin auch mit Homöopathie arbeitet, schreib sie uns drei Medikamente davon auf. Abschließend fiel mir auf, dass er eine erhöhte Atmung hatte, was natürlich ebenfalls auf die Leber zurückzuführen war. Ausserdem konnte zu diesem Zeitpunkt eine Vergiftung ausgeschlossen werden.

Zuhause angekommen war er natürlich noch relativ tapsig und schwach, er ging gleich zum Wasser und hat davon viel getrunken, das Essen hat er links liegen lassen. Danach legte er sich hin und schlief.

Donnerstag, 8. März:

Der Tag fing eigentlich gut an, er ging selbstständig um 7 Uhr morgens zu seinem Nassfutter und hat die Soße davon geschlabbert. Das hat er über den Tag verteilt insgesamt 5 mal gemacht. Natürlich war das keine feste Nahrung aber es war ein Anfang. Er ging aufs Klo und machte sein Geschäft, allerdings nur Urin. Dazwischen hab ich ihm dann die Homöopathischen Mittel gegeben, je 3 Globuli über den Tag verteilt. Am späten Abend ging er dann erneut zum Klo und leckte ein bisschen an seinem Katzenstreu. Hat mich ein bisschen irritiert und wollte die Tierärztin nächsten Tag um Rat bitten. Das hat er allerdings nur am Donnerstag gemacht, ansonsten nicht. Zwischen seinen Wanderschaften musste er sich oft hinlegen, weil er sehr geschwächt war. Hat 2 - 3 Schritte gemacht und legte sich dann hin. Alles in allem empfand ich den Tag als einen guten Tag und ich dachte, dass es mit ihm bergauf geht.

Freitag, 9. März:

Am Vortag bekam ich den Tipp, dass kranke Katzen gern gekochte Hühnerbrust essen also besorgte ich für ihn welches und siehe da, er hat mindestens 10 - 15 Stückchen an diesem Tag verdrückt. Hat ansonsten einmal an seinem Nassfutter geschlabbert und getrunken hat er ebenfalls. Er schien mir ein bisschen kräftiger, sah vom Gesicht her gut aus, gutes Fell, klare Augen und feuchte Nase. Bewegt hat er sich allerdings nicht viel, die meiste Zeit blieb er liegen und bewegte sich nur auf diesem Fleck, wenn er sich anders hinlegen wollte. Ausserdem legte er sich hin und wieder auf seine Seite, was er das Wochenende davor überhaupt nicht gemacht hat. An diesem Tag entfernte ich auch seinen Katheter (ja, ich durfte das zuhause machen) und ich war erstaunt, dass nur ein paar Tropfen Blut nachgekommen sind, da es hieß, dass er durch seine andere Wunde sehr viel Blut verloren hat, da die Blutgerinnung nicht mehr vorhanden war. Ich habe das noch den Tag über kontrolliert aber es blieb zu. Wegen dem Katzenstreu hab ich die Tierärztin noch gefragt und sie sagte, dass es unbedenklich ist, wenn sie nur daran lecken, wenn sie es verschlucken ist das wieder was anderes. Ich hab sie noch über den aktuellen Stand meines Katers informiert und sie war positiv überrascht, dass es ihm so gut geht, die Tage darauf hieß es noch, dass er vielleicht die eine Nacht nicht übersteht. Alles in allem weitere Fortschritte für meinen Kleinen.

Samstag, 10. März:

Von dem Tag heute weiß ich nicht was ich halten soll, um ehrlich zu sein. Heute hat er sein Nassfutter nicht angerührt, keine Hähnchenbrust gegessen aber dafür getrunken. Ich hab ihm etwas Sahne gekauft, die er auch geschlabbert hat. Er ist wieder zum Klo gegangen, diesmal in einem Durchgang, hat uriniert (immernoch kein Kot) und ist wieder zu seinem Schlafplatz gegangen. An sich sieht er vital aus, bewegen tut er sich aber nicht wirklich viel, ausser wenn er sich anders hinlegen möchte und wenn er trinkt. Vorhin bemerkte ich, dass seine Vorderbeine oben geschwollen sind. Wassereinlagerung? Ist es das Herz oder die Niere? Diese Fragen gehen mir gerade durch den Kopf und ich weiß nicht, was ich ansonsten damit anfangen soll. Und nein, ich laufe nicht vor Sorgen geplagt in der Wohnung herum, schon alleine deswegen nicht, weil es bestimmt mein Kater mitkriegen würde. Ich versuch alles so normal wie möglich für ihn zu halten. Er soll meinen, dass alles in Ordnung ist. Ansonsten schläft er viel, seine Atmung ist ruhiger geworden und er reagiert mehr wie zb. über die Pfoten streichen (er zieht sie zurück), wenn etwas in der Wohnung passiert dann nimmt er davon Kenntnis und wenn man den Raum verlässt, dann sieht er einem nach.

Bis hierhin geht zurzeit der Weg und ich hoffe, dass seiner noch sehr lange und gesund sein wird.

Was mich allerdings beschäftigt sind wie gesagt die jetzigen geschwollenen Vorderbeine, wozu ich natürlich meine Tierärztin befragen werde, und inwieweit seine Niere und Leber wieder arbeiten.

Wäre sehr nett, wenn ihr Eure Gedanken dazu hier postet, damit ich auch weiß, was andere Leute von seiner momentanen Situation halten.

Ansonsten danke ich schonmal im vorraus und werde das hier alles aktuell halten.
 
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moamty1985

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gibt es denn eine konkrete diagnose, oder stehen die ärzte vor einem rätsel?

mir wurde bei nahrungsverweigerung reconvales hier im forum empfohlen und bei meinem kater hat es damals funktioniert.
 
Musepuckel

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Was hast du denn für Homöopath. Mittel bekommen?
Das wäre schon maö wichtig zu wissen und Reconvales wäre auch wichtig wenn er nicht frisst.
 
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JackDawson

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Zunächst mal, um dir eine Sorge zu nehmen: Dass die Blutgerinnung nicht funktioniert kommt bei Leberpatienten fast immer vor. Die Tierärzte können das mit Vitamin K sehr gut behandeln.
Wichtig ist jetzt, dass der Kater frisst. Je länger er nicht frisst, destso mehr wird die Leber belastet. Du kannst jetzt also für eine begrenzte Zeit sämtliche Ernährungsweisheiten über Bord werfen, was rein geht darf gefressen werden. Putenbrust, Wurst, Milch, Sahne, Butter, selbst wenn er anfangen würde Nutella zu essen, alles rein - außer TroFu.
Lass dir zur Not von deiner Tierärztin zeigen, wie man zwangsernährt. Er sollte am Tag mindestens 20 Gramm fressen, damit die Verdauung nicht leerläuft.
Unterstützend soll Mariendistel wirken, damit habe ich aber keine Erfahrung.

Vom Verhalten her benimmt er sich übrigens ähnlich wie meine Siobhi bei deren Leberschaden, und die tollt heute wieder munter durch die Gegend :)
 
Uhrenteddy

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Ich würde auch auf jeden Fall zum zwangsfüttern raten... wir hatten das Problem mit der Leber mal bei unserem Wombel, der wurde ungefähr fünf Tage lang zwangsgefüttert, bis er plötzlich wieder von selbst gefressen hat. Solange die Leberwerte hoch sind, ist es der Katze ständig übel... sie gehen aber erst runter, wenn gefressen wird, bloß bei der Übelkeit mag sie natürlich nicht. Da hilft leider wirklich nur zwangsfüttern... wir haben dafür immer Convalescence Support (so ein Pulver zum Anrühren, da kann man einen schönen Brei machen, den man dann mit der Spritze oder als Batzen ins Maul bekommt), oder irgendein Pate, das schön klebt... am besten beim TA fragen (bei uns hatte der TA das leider nicht gesagt, dass es der Leber schadet, wenn eine Katze taglelang nicht frisst, Auslöser war damals eine Lungenentzündung, die zur Nahrungsverweigerung geführt hat... Wombel lag auch schon ziemlich fertig in der Tierklinik, als die TÄ endlich drauf gekommen ist, dass er schwer krank ist...)

Mich würde ja auch die Diagnose sehr interessieren... wenns wirklich eine Vergiftung war, ist es klar, dass er sich langsam erholt... allerdings wäre da vielleicht auch eine intensivere Behandlung (Dauertropf) sinnvoll gewesen... ich würde glaube ich noch mal eine andere Meinung einholen...
 
Musepuckel

Musepuckel

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Zunächst mal, um dir eine Sorge zu nehmen: Dass die Blutgerinnung nicht funktioniert kommt bei Leberpatienten fast immer vor. Die Tierärzte können das mit Vitamin K sehr gut behandeln.
Wichtig ist jetzt, dass der Kater frisst. Je länger er nicht frisst, destso mehr wird die Leber belastet. Du kannst jetzt also für eine begrenzte Zeit sämtliche Ernährungsweisheiten über Bord werfen, was rein geht darf gefressen werden. Putenbrust, Wurst, Milch, Sahne, Butter, selbst wenn er anfangen würde Nutella zu essen, alles rein - außer TroFu.
Lass dir zur Not von deiner Tierärztin zeigen, wie man zwangsernährt. Er sollte am Tag mindestens 20 Gramm fressen, damit die Verdauung nicht leerläuft.
Unterstützend soll Mariendistel wirken, damit habe ich aber keine Erfahrung.

Vom Verhalten her benimmt er sich übrigens ähnlich wie meine Siobhi bei deren Leberschaden, und die tollt heute wieder munter durch die Gegend :)

Ich schließe mich dem Ganzen an, bis auf die Tatsache ,das er auch Trofu fressen dürfen sollte wenn er es annimmt.
Es ist im Moment nämlich wie du gesagt hast egal was er frisst,hauptsache er frisst.

Als Mariendistel kenne ich das PHYTO-LAGASEL, das hat meiner Leberkatze sehr gut geholfen und wir haben das mit Hepar Ampullen und Terrakraft kombiniert und hatten die Leberwerte wieder ziemlich im Normbereich.
 
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Itsjustme

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Erstmal danke für die ganzen Antworten.

@ Moamty: Nein, die Ursache weiß man nicht. Man vermutet einen Lebertumor aber das konnte man auf Röntgenbilder nicht beweisen. Schleimhäute und Innenohren sind auch nicht gelb, was jetzt nichts heißen muss und danke für den Tipp mit dem Reconvales, werd ich mir besorgen.

@ Mexe: Ne, es gab nur das eine Blutbild und ja, das sind alle Werte, die entgleist sind. Der CK-Wert war wirklich so hoch und ja, er lebt nach wie vor und liegt neben mir. Eine Entzündung der Leber kann man ausschließen, da seine Leukozyten im Normalbereich sind also keine erhöhte Aktivität, was bei einer Entzündung der Fall wäre.

Die Vorderbeine sind am Ansatz geschwollen ja und es ist eine schwabbelige Maße, wobei es schon zurückgegangen ist und man nur noch leicht etwas merkt von der Schwellung.

Das Leberversagen wurde nur aus dem Stegreif diagnostiziert. Nach dem Äußerlichen, der Temperatur und der Flüssigkeit im Körper hat sie darauf geschlossen.

@ Musepuckel:

Chelidonium D 30
Flor de piedra D 30
Lycopodium D 30

Das wären die drei Mittel, die sie mir aufgeschrieben hat.

@ JackDawson:

Eigentlich hat er die letzten Tage immer zufriedenstellend gegessen aber gestern war mir Sahne und n bisschen Eis doch etwas zu wenig. Das mit der Zwangsernährung werd ich dann versuchen. Da ich leider keine Spritze zur Verfügung habe, reicht es aus, wenn ich das Essen um sein Mäulchen schmiere bzw. ihm es direkt in den Mund geben? Ich denke erstmal daran, das Nassfutter zu Brei zu machen und ihm es dann so zu geben.

Und das freut mich natürlich, dass es deiner Katze wieder gut geht und nimmt mir ein paar Sorgen. ;)

@ Uhrenteddy:

Deinen Rat werd ich befolgen. :)

Und dass es eine Vergiftung war, konnte ausgeschlossen werden. Am Anfang dachte man, als noch kein Blutbild vorhanden war, dass es eine wäre, hat sich dann aber anders rausgestellt.
 
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JackDawson

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@ JackDawson:

Eigentlich hat er die letzten Tage immer zufriedenstellend gegessen aber gestern war mir Sahne und n bisschen Eis doch etwas zu wenig. Das mit der Zwangsernährung werd ich dann versuchen. Da ich leider keine Spritze zur Verfügung habe, reicht es aus, wenn ich das Essen um sein Mäulchen schmiere bzw. ihm es direkt in den Mund geben? Ich denke erstmal daran, das Nassfutter zu Brei zu machen und ihm es dann so zu geben.

Und das freut mich natürlich, dass es deiner Katze wieder gut geht und nimmt mir ein paar Sorgen. ;)

Spritzen habe ich damals von meiner TA bekommen. Wenn er sichs ins Mäulchen geben lässt kannst du natürlich auch das machen, bei den meisten Katzen endet das dann aber meistens mit blutenden Händen und Essen auf dem Boden ;)
Wenn er sich noch putzt müsste um den Mund rum schmieren oder ins Fell schmieren auch gehen - aber auch da besteht natürlich die Gefahr, dass er das Fressen dann eher in der Wohnung verteilt.
Wenn es die Leber ist und er keine Gelbsucht hat ist das ein gutes Zeichen, dann ist die Schädigung nämlich noch nicht so weit fortgeschritten.
 
Uhrenteddy

Uhrenteddy

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So Zwangsfütteraktionenn sind immer eine ziemliche Sauerei und für alle Beteiligten quälend... aber manchmal muss es halt sein. Wir haben unseren Wombel bei den letzten solchen Aktionen immer in ein Handtuch gewickelt (er konnte kräftig beißen und kratzen) und dann den Brei direkt in den Mund gegeben... wie gesagt, nicht gerade angenehm, aber bei Leberproblemen muss das sein...Wombel hatte damals übrigens auch so extrem hohe Leberwerte...
 
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Itsjustme

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  • #10
Ich hab jetzt das Nassfutter so klein wie möglich zerrieben und ein bisschen Joghurt dazu gegeben. Zum Glück kratzt oder beißt er nicht, somit geht es relativ schön ihm es in den Mund zu geben. Klar sind n paar Stückchen wieder aus seinem Mund geschossen aber er hat immerhin jetzt etwas im Magen. Sahne hat er auch ein bisschen bekommen.

Morgen fahren wir nochmal zum Tierarzt wegen der geschwollenen Beine. Laut Tierärztin kann es wegen dem Eiweißabbau dazu gekommen sein, dass er Wasserablagerungen im Bein hat, dazu morgen aber mehr.
 
Conception

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  • #11
ich kann eigentlich gar nix beitragen, wollte aber trotzdem unbedingt alles gute für den süßen wünschen. ich drücke ganz fest die daumen, dass es bergauf geht.
alles liebe!
 
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Itsjustme

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  • #12
Mein Kater hats nun hinter sich, er ist jetzt wieder mit seiner Schwester vereint...

Durch seinen Eiweißabbau lagerte sich überall in seinem Körper Wasser ab, seine Leber machte nicht mehr mit und er hatte eine starke Unterkühlung von 32°, er war also schon am sterben. Man erwartet zwar irgendwann den Tod, aber er war erst 6 Jahre alt und hat das mit Sicherheit nicht verdient...

Es wird schwierig sein, seinen geliebten, besten Freund nicht mehr an seiner Seite zu haben, keiner mehr da ist, wenn man die Haustüre aufschließt, er nicht mehr zu einem gerannt kommt, weil er sich freut, dass man endlich nach Hause gekommen ist und man ihm keinen Kuss mehr auf seine Tigernase geben kann. Ich werde es vermissen mit ihm zu spielen, ich werde seine Art vermissen, seine komischen aber lustigen Aussetzer und letztendlich seinen schnurrenden Körper neben mir im Bett...

Er war ein einzigartiger Kater... mein bester Freund... mein Seelenverwandter... Ich werde ihn so sehr vermissen... und ich werde ihn weiterhin so sehr lieben...

Ich hoffe dir geht es jetzt besser, Bart. Du wirst immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben. Ich werde dich nie vergessen...


Ich danke Euch, dass ihr das alles durchgelesen und mir Ratschläge gegeben habt. Ihr seid klasse!

Ich hoffe, dass es Euren Stubentigern gut geht und dass ihr noch sehr lange mit ihnen zusammen seid. Auf gesundem Wege natürlich.
 
minnifand

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  • #13
Alles Gute, lieber Barth, komm gut rüber und grüße unsere Sternchen, sie werden ihn abholen und alles zeigen.....

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRQFRGn8DOP7zXLekC_aDKVxa8u-l8wfl6LYHMp2HA5Gznq77W1
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JackDawson

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  • #14
Oh Mann :(
Machs gut, Bart, und komm gut rüber.
 
Sammy100

Sammy100

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  • #15
Mein Kater hats nun hinter sich, er ist jetzt wieder mit seiner Schwester vereint...

Durch seinen Eiweißabbau lagerte sich überall in seinem Körper Wasser ab, seine Leber machte nicht mehr mit und er hatte eine starke Unterkühlung von 32°, er war also schon am sterben. Man erwartet zwar irgendwann den Tod, aber er war erst 6 Jahre alt und hat das mit Sicherheit nicht verdient...

Es wird schwierig sein, seinen geliebten, besten Freund nicht mehr an seiner Seite zu haben, keiner mehr da ist, wenn man die Haustüre aufschließt, er nicht mehr zu einem gerannt kommt, weil er sich freut, dass man endlich nach Hause gekommen ist und man ihm keinen Kuss mehr auf seine Tigernase geben kann. Ich werde es vermissen mit ihm zu spielen, ich werde seine Art vermissen, seine komischen aber lustigen Aussetzer und letztendlich seinen schnurrenden Körper neben mir im Bett...

Er war ein einzigartiger Kater... mein bester Freund... mein Seelenverwandter... Ich werde ihn so sehr vermissen... und ich werde ihn weiterhin so sehr lieben...



Ich hoffe dir geht es jetzt besser, Bart. Du wirst immer einen speziellen Platz in meinem Herzen haben. Ich werde dich nie vergessen...


Ich danke Euch, dass ihr das alles durchgelesen und mir Ratschläge gegeben habt. Ihr seid klasse!

Ich hoffe, dass es Euren Stubentigern gut geht und dass ihr noch sehr lange mit ihnen zusammen seid. Auf gesundem Wege natürlich.
Das tut mir superleid für dich - und ich muss sagen, was du schreibst, ist wunderschön geschrieben, du hast all das zum Ausdruck gebracht, was ich über meinen Sammy denke, der nicht weit entfernt ist von der gleichen Situation :-(((

http://www.katzen-forum.net/innere-krankheiten/120495-hilfe-leber-gelbsucht-notfall.html

Du hast all das zum Ausdruck gebracht, was ich zur Zeit fühle. Scheiss-ungerechtes Leben, deiner ist erst 6 Jahre gewesen, zum KOTZEN. Sammy ist 9 und ich bin nicht sicher ob ich noch helfen kann.......ohne Worte :-(((
 
Conception

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  • #16
oh nein! das tut mir so leid ... :reallysad:
 
Inki1956

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  • #17
Auch von mir mein Beileid.
Nach der Geschichte - ich habe sie täglich verfolgt - hab ich mir schon fast gedacht, dass er es nicht schafft. Bei Hercules war es ähnlich - die Leber arbeitete nicht mehr richtig - die Augen waren schon gelb verfärbt. So traurig es ist, da ist es wirklich die beste Lösung seine geliebte Fellnase zu erlösen.
Ich wünsche Dir viel Kraft.
Gruß Inki
 
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Itsjustme

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  • #18
Danke für all Eure netten Worte, die helfen wirklich weiter.

Und dir Sammy100 wünsch ich alles Gute und drücke beide Daumen, dass dein Kater wieder gesund und munter wird. Vergiss nicht, dass dein Kater für dich kämpft und er froh ist, dass er dich hat.

Ich habe beschlossen, dass ich die Lebensgeschichte von Bart niederschreiben werde. Meine Zeit mit ihm war immerhin besonders, da er in meinen schwierigsten Zeiten da war. Vielleicht hilft es mir auch ein bisschen Abschied zu nehmen. Mir ist es wichtig, dass ich Erinnerungen an ihn habe und das will ich mit der Geschichte bezwecken. Wahrscheinlich werd ich sie dann hier veröffentlichen, wenn ich die 6 Jahre seines Lebens fertig geschrieben habe.

Nochmals danke an alle und alles Gute, Sammy100!
 
Musepuckel

Musepuckel

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  • #19
Mir fehlen die Worte,ausser lass dich drücken.:(
 
Herr Manski

Herr Manski

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nördlichster Zipfel Bayerns
  • #20
Alles Gute, Bart!

Verfl... - Oh mann!

Lieber Bart - komm gut rüber - du wirst immer in Erinnerung bleiben!

Ich habe mich auch am Wochenende mit dem eventuellen Tod meines Tigers auseinandersetzen müssen und denke momentan noch ständig an Sammy 100 und hoffe, dass er es schafft!
Du hast es so wunderschön beschrieben - es sind genau diese Momente des Alltages, die so fehlen werden - aber gleichzeitig sind es vielleicht auch die Momente, an die wir uns dann immer erinnern - hab gerade noch ne Stelle im kleinen Prinzen nachgelesen:

„Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer),
wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein.
Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen....“

Aber ich weiss, dass das momentan nich tröstet: es tut einfach sauweh! Ich kann so gut verstehen, was Du durchgemacht hast und wünsche Dir, dass Du irgendwann mit einem Lachen an Barts komische Aussetzer denken kannst!
 
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