Kater kommt fast nicht mehr nach Hause - was tun????

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ibergi

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6 Mai 2008
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Hallo zusammen,
brauche dringend Eure Hilfe. Unser Kater Pumito ist 3,5 Jahre alt und kastriert. Er ist seitdem er bei uns ist ein Freigänger und ist immer nach Hause gekommen zum schlafen, fressen und schmusen.
Seit September 2007 habe wir eine zweite Katze dazu bekommen. Die beiden haben sich im Herbst und Winter ganz gut verstanden, täglich gespielt und gestritten oder sind sich einfach aus dem Weg gegangen.
Letzte Woche haben wir die Katze kastrieren lassen. Die ersten drei Tage durfte sie nicht raus. Unsere Kater haben wir dann immer manuell rausgelassen, weil das Katzentürchen ja zugesperrt war. Das hat ihn ziemlich genervt, trotzdem ist er immer in seinen regelmässigen Abständen wieder nach Hause gekommen.
Aber seitdem auch die Katze wieder raus darf (letzte Woche Montag) und das Katzentürchen wieder offen ist, kommt der Kater so gut wie nicht mehr nach Hause. Jeden Morgen und Abend muss ich ihn durch Rufen oder Leckerlis ins Haus locken. Ganz selten kommt er zum Fressen, stürmt danach aber gleich wieder nach draussen. Er ist immer sehr weit weg. Zu Hause schlafen tut er seidem überhaupt nicht mehr. Vorher hat er jede Nacht bei mir im Bett geschlafen, aber auch das tut er nicht mehr.

Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich ihn wieder dazu bewegen kann zu Hause zu schlafen bzw. öfter nach Hause zu kommen? Bringen Bachblüten was und wenn ja welche? Oder soll ich ihn mal mehrere Tage/Wochen einsperren? Was tu ich bloss?

Ich bin so traurig - und mache mir immer furchtbare Sorgen!!!! :(:(:(:(:(
 
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NellasMiriel

NellasMiriel

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Willkommen hier bei uns und Deine Sorgen kann ich sehr gut verstehen...
Es kann schon sein, dass er sehr irritiert ist durch die anderen Gerüche und ihn das verwirrt.
Dann hoffe ich mal dass sich das bald wieder legt - und was Du schon mal machen könntest ist Beide mit Rescue einreiben.....Stinkekissen besorgen zum Spielen und wenn sich das nicht die nächsten Tage bessert, hier hatnefer bspw. anschreiben, sie mischt sehr sehr gute Bachblütenmischungen, ausser Du hast eine THP vor Ort natürlich, die das auch macht für Dich.
lg Heidi
 
anjaII

anjaII

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Und bitte auf keinen Fall einsperren.So verunsicherst du deinen Süßen nur noch mehr.
Bachblüten und viel viel Geduld wär auch mein Rat.
Vielleicht öfters mit ihm spielen,wenn er daheim ist :):)

Edit:Sorry,habsch ganz vergessen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Buchenblatt

Buchenblatt

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Willkommen hier im Forum :D!

Ich kann verstehen, dass du traurig bist. Kann es sein, dass sich dein Katerchen irgendwo ein "Ersatzzuhause" gesucht hat? Denn irgendwo muss er ja auch satt werden.
Einsperren würde ich ihn nicht, dann kann es sein, er kommt nach dem nächsten Freigang gar nicht mehr wieder.
Ich hoffe, du kannst durch Bachblüten etwas erreichen, ansonsten wirst du sein Verhalten akzeptieren müssen, so weh es auch tut :(.
 
Katie O'Hara

Katie O'Hara

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Velleicht liegt es am Frühling, daß Dein Katerchen so viel aushäusig ist. Auch kastrierte Tiere haben noch gewisse Gefühle - das treibt sie um :)

Eine gewisse Eifersucht kommt sicherlich hinzu. Und nach der Kastra ist SIE nicht mehr so "interessant" für das Katerle.....

Wenn der für Katzen eklige Geruch der OP völlig verflogen ist, bessert sich ev. die Situation ein wenig.

Es kann helfen, sie beide (also Katze und Kater) direkt nacheinander mit einem natürlichen Duft einzureiben. Du kannst sie auch mit Urin markieren (Dein eigener: nur ganz wenig in den Händen verreiben und dann ordentlich über das Fell der Katzen streichen, beidhändig von vorne bis hinten einmal rüber reicht schon).

Tu das am besten abends, danach nicht mehr rauslassen; erst am nächsten Morgen wieder.

Vielleicht könntest Du feste Zeiten für das Heimkommen einführen. Bei meinen Freigängern funktioniert das wunderbar. Ich rufe sie in der Dämmerung hinein, als Belohnung gibt es Leckerchen und ein volles Futterschüsselchen. Danach ist spielen & schmusen angesagt, ich rede auch viel mit den Miezen.

Sie kennen und genießen diese Routine; die Heimkomm-Zeiten orientieren sich an der Jahreszeit - also können sie im Frühjahr und Sommer abends viel länger draußen bleiben :) und weiter fleissig Mäuschen fangen :)
 
O

OskarTimi

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Hallo und herzlich Willkommen.

Ich lese bei dir meine Geschicht von Oskar und Timi. Seit Timi eingezogen ist (Sommer 2007) hat sich Oskar immer mehr distanziert und kam nur noch zum Fressen nach Hause. Das aber auch nur zu Zeiten in denen Timi drausen war oder geschlafen hat.

Nun hatten wir vor wenigen Wochen die Situation, dass Oskar auf Grund starker Verfilzungen geschoren wurde (und das recht heftig und viel) und 2 Wochen drinnen bleiben mußte. Mir hat das im Vorfeld heftige Sorgen bereitet, da für ihn eingesperrt sein ein absoluter Graus ist.
In den ersten paar Tagen wollte er jedoch auch nicht so recht raus, deshalb haben wir Timi auch durch die Haustür rein und raus gelassen. Bespielt und geschmust haben wir mit beiden so viel als möglich. Da ich den ganzen tag zu Hause bin, war das auch kein großes Problem.
In der zweiten Woche hat es sich ergeben, dass auch Timi 24 Stunden nicht raus wollte/durfte. Da es keinerlei Geschrei oder sonstiges gab, natürlich mußten wir jeden Abend eine halbe Stunde das Wehklagen der beiden vor der geschlossenen Haustüre ertragen, versuchten wir es den nächsten Tag auch. Wir waren beide recht erstaunt als die 2 miteinander zu Spielen anfingen. Es schien als würden sie sich dazu durchringen miteinander zu spielen/raufen/toben, wenn sie schon nicht raus dürfen.
Wir haben diese Situation noch 2 Tage beibehalten, bis dann Samstags beide wieder "offenen" Freigang bekamen.
Das ganze ist jetzt 2 Wochen her und wir sind beide super glücklich über die Situation die jetzt hier herrscht. Oskar kommt täglich öfters nach Hause, schläft wieder im Haus, spielt/tobt mit Timi zusammen, sowohl im Haus als auch drausen. Diese Situation kannte wir vorher nicht, sie hatten sich vorher "akzeptiert" aber viel mehr auch nicht.

Das soll jetzt aber nicht heisen, dass das immer so gehen kann/muß. Du solltest sehr genau beobachten ob das Einsperren wirklich von Vorteil ist.

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Katie O'Hara

Katie O'Hara

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26 Februar 2008
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9.276
Ach, da fällt mir noch etwas ein:

Ich gehe mit allen vieren und den beiden Wauzis mindestens zweimal täglich spazieren.

Im Katzentempo: also fünf Meter laufen - stehen bleiben - 10 Meter laufen - stehenbleiben - usw. usw.

Ich rede mit allen, lobe sie für alles Mögliche, und sie werden gestreichelt und geknuddelt, wenn sie zu mir kommen und um die Beine streichen.....
Manchmal wird eine/r auch mal ein paar Meter getragen :) Paulchen liebt das sehr (auf dem Rückweg). Nach einer Minute springt er wieder runter und jagt mit den Mädels um die Wette :)

Das verbindet ganz ungemein!! Es prägt die Katzen auf den Menschen; meine folgen mir wie dem Rattenfänger von Hameln, wenn ich losgehe. Brauche gar nicht großartig zu rufen; wenn eine/r den Anschluß verpaßt, bleibe ich stehen und rufe und locke und warte selbstverständlich.

Ich gehe allerdings niemals über die Straße, immer nur hinten raus, wo nur Feldwege und Wiesen/Wald sind.
 
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