Kater hat große Unruhe

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Ramonelli

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Hallo, ihr Lieben, vielleicht könnt ihr uns mit unserem kleinen Krawallkater helfen.

Wir haben zwei siebenjährige Wohnungskatzen, ein Geschwisterpärchen Iwi und Mio (Kater und Katze)

Die beiden wurden mit nur wenigen Wochen als Findlinge im Tierheim abgegeben, wir wussten damals nicht, dass Kater und Katze eine ungünstige Kombination ist.

Anfangs haben sie sich sehr gemocht, seit der Sterilisation haben sie sich aber immer mehr voneinander abgewendet.
Der Kater will zwar immer wieder mit seiner Schwester spielen/raufen, die ist aber nur halb so groß und viel schmächtiger als er und fühlt sich schnell angegriffen, weswegen sie faucht und brummt, was er aber nicht so recht versteht und einfach weitermacht.

Er hat auch eine sehr geringe Frusttoleranz. Er ist sehr auf Futter fokussiert und wenn es z.B. auf die Fütterungszeiten zugeht (so ab eine Stunde vorher) wird er sehr unruhig, Maunzt laut und drängelt sehr. Wenn wir nicht reagieren, bedrängt er seine Schwester und wenn der Frust oder die Unruhe besonders stark ist, geht er auch ziemlich wüst auf sie los.

Auch wenn er aus anderen Gründen gefrustet oder aufgeregt ist geht er auf seine Schwester los. Manchmal so wild, dass wir sie kaum trennen können. Die Kleine hat überhaupt keine Chance sich gegen ihn zu wehren.
Er weckt uns auch regelmäßig nachts auf. Wenn wir nicht reagieren greift er seine Schwester an, wenn ich aufstehe um zu schauen ob alles in Ordnung ist und danach wieder ins Bett steige krallt er mich manchmal in den Fuß vor lauter Frust. (Nicht schlimm, mehr so wie ein Festhalten)

Blöderweise lässt er sich von uns nur sehr schwerfällig zum Spielen überreden und macht wenn überhaupt, nur ganz kurz mit.
Stattdessen habe ich mit Klickertraining angefangen, das er sehr liebt und das sein Tageshighlight ist (klar, gibt ja Leckerlies :D ). Im Moment üben wir Agility und ich lasse ihn über Stühle, Schränke und Kratzbäume hüpfen. Auch um ein wenig Stress durch Bewegung abzubauen.

Er bekommt über den Tag verteilt drei kleinere Nassfutterportionen, nachts füllen wir eine Handvoll Trockenfutter in eine Kugel, die er dann durch herumschubsen herausholen kann. Der Gedanke dabei war, ihm ein bisschen Beschäftigungstherapie zu geben.
Trotzdem hat er mehrmals am Tag diese Anfälle von großer Unruhe, bei der wir kaum etwas tun können, um ihn zu beruhigen. Er streift dann maunzend durch die Wohnung oder sitzt mit schlagendem Schwanz da und man kann richtig fühlen, wie seine Unruhe größer und größer wird.
Es kann schon sein, dass er Hunger hat, wenn wir ihm aber mehr Futter geben, wird er sofort dicker, daher schauen wir, dass die Portionen nicht zu groß sind.

Iwi, die Schwester, hat schon nervöse Zuckungen und hört auf zu spielen, wenn er in den Raum kommt.
Wir nutzen Feliway, ohne dem ist die Situation noch schlimmer.

Ich versuche seit Jahren, ihn an die Leine zu gewöhnen, damit wir Spaziergänge machen können und er vielleicht auf diese Art ausgelastet wird, aber er ist überhaupt nicht davon zu überzeugen. Eine dritte Katze zu holen ist uns schlicht zu riskant. Was ist, wenn sich hier dann drei Katzen nicht verstehen?
Wir sind langsam mit unserem Latein am Ende. Es bricht mir das Herz, aber ich habe den Eindruck, dass weder er noch seine Schwester mit der Situation so glücklich sind und es vielleicht besser wäre, ein anderes Zuhause für ihn zu finden.

Habt ihr eine Idee was ich noch tun könnte? Über Tipps wie es vielleicht auch ohne weggeben klappen könnte, wäre ich sehr dankbar.
Viele lieben Grüße,
Ramona
 
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Poldi

Poldi

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Mein Tipp ist den Katzen mehr Futter zur Verfügung zu stellen. Drei kleine Nassfutterportionen ist viel zu wenig. Katzen sind von Natur aus Häppchenfresser, und brauchen rund um die Uhr Zugang zum Nassfutter. Trockenfutter nur fürs Training nehmen, werfen, clickern, suchen
Hungrige Katzen sind aggressiv.
 
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Margitsina

Margitsina

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Wieso hast du Fütterungszeiten? Was soll das? Katzen sollten immer Zugang zu gutem Nassfutter haben. Alles andere entspricht einer nicht artgerechtes Haltung.
Stell ihnen Tag und Nacht Futter hin, lass sie fressen, das pegelt sich ein.
was fütterst du?

Im übrigen hättest du längst einen weiteren Kater dazu holen sollen.
 
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andkena

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Abgesehen davon, daß du recht hast, muss der vorwurfsvolle Ton nicht sein.❤️
Es wird ja jetzt am richtigen Ort nachgefragt um das Problem zu lösen.
Aber die Vorredner haben recht, getreidefreies Nassfutter ohne Zucker mit mindestens 60% Fleischanteil all you can eat wäre wichtig.
Trockenfutter nur als Leckerli beim Spiel.
Für die Zahnpflege passt Rohfleisch wie Hühnerhälse, Trockenfleisch oder es gibt auch spezielle Hölzer für Katzen zum kauen.
Wäre es denn möglich, einen weiteren gleichaltrigen Kater, der auch gerne rauft, aufzunehmen?
Ansonsten kann sich die Lage leider noch zuspitzen.
 
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Froschn

Froschn

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Er ist sehr auf Futter fokussiert und wenn es z.B. auf die Fütterungszeiten zugeht (so ab eine Stunde vorher) wird er sehr unruhig,
Auf jeden Fall mehr Futter Wenn immer was im Napf ist, ist das Problem schonmal weg
 
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Cat_Berlin

Cat_Berlin

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Ich finde, dafür dass er dauerhaft hungrig ist und keinen Raufkumpel hat, ist sein Frust und wie er ihn raus lässt, noch sehr dezent.
Das kann sich aber natürlich noch ausweiten.

Bitte mach die Näpfe voll. Jetzt. Und immer, wenn sie leer sind.
 
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Thora1978

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Zur Futterthematik wurde ja schon einiges gesagt, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann.
Und ja, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es erst mal einige Überwindung kostet, einen bisher futtertechnisch reglementierte Kater fressen zu lassen, soviel er will ;). Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass satte Kater entspanntere Kater sind (wir Menschen sind ja auch oft gereizt, wenn wir Hunger haben).
Er wird wahrscheinlich erst mal zunehmen. Er wird vielleicht auch einige Male soviel in sich reinstopfen, bis er kotzt. Aber in der Situation ist das auch erst mal normal. Wenn er bisher sein Leben lang reglementiert wurde, hatte er ja nie die Chance, ein gesundes Sättigungsgefühl zu entwickeln und dass muss sich dann erst langsam aufbauen. Bei den allermeisten Katzen regeln sich Fressverhalten und Gewicht nach einiger Zeit von selbst, wenn sie erst mal verinnerlicht haben, dass sie nun nicht mehr sofort jeden Krümel vertilgen müssen, weil immer Nachschub vorhanden ist.


Mir sind allerdings auch noch zwei andere Punkte aufgefallen, die evtl. zum Problem beitragen könnten:
Anfangs haben sie sich sehr gemocht, seit der Sterilisation haben sie sich aber immer mehr voneinander abgewendet.
Der Kater will zwar immer wieder mit seiner Schwester spielen/raufen, die ist aber nur halb so groß und viel schmächtiger als er und fühlt sich schnell angegriffen, weswegen sie faucht und brummt, was er aber nicht so recht versteht und einfach weitermacht.
Bist du sicher, dass die beiden nur sterilisiert sind? Dass wäre unüblich, weil normalerweise sowohl Katzen als auch Kater kastriert werden. Sollte aber tatsächlich aus irgendeinem Grund nur sterilisiert worden sein, könnte das die Kater-Katze-Problematik noch verschärfen, weil dann die ganzen Hormone noch aktiv sind.

Ich versuche seit Jahren, ihn an die Leine zu gewöhnen, damit wir Spaziergänge machen können und er vielleicht auf diese Art ausgelastet wird, aber er ist überhaupt nicht davon zu überzeugen.
Waren die Gewöhnungsversuche bisher nur "Trockenübungen" in der Wohnung, oder warst du tatsächlich schon mal mit ihm draußen? Falls er das draußen jetzt schon kennt und du ihm das nun nicht regelmäßig ermöglichen kannst, könnte es sein, dass zumindest ein Teil seiner Unausgeglichenheit daher kommt. Wenn er die große Freiheit quasi schon mal geschnuppert hat und jetzt nicht regelmäßig die Möglichkeit hat, kann sowas auch zu Frust führen.

Das ihr versucht, ihn möglichst gut auszulasten, ist auf jeden Fall schon mal ein guter Ansatz.
Die Möglichkeit für tatsächlichen Freigang werdet ihr vermutlich nicht haben, wenn ihr über Leinenspaziergänge nachdenkt. Oder wäre das von den örtlichen Gegebenheiten her auch eine Alternative?

Eine dritte Katze zu holen ist uns schlicht zu riskant. Was ist, wenn sich hier dann drei Katzen nicht verstehen?
Wir sind langsam mit unserem Latein am Ende. Es bricht mir das Herz, aber ich habe den Eindruck, dass weder er noch seine Schwester mit der Situation so glücklich sind und es vielleicht besser wäre, ein anderes Zuhause für ihn zu finden.
Ein weiterer Kater ist natürlich immer ein gewisses Risiko, weil man nie hundertprozentig vorhersagen kann, wie es sich entwickelt. Ich würde aber, wenn sich die Situation mit mehr Futter und regelmäßiger Auslastung nicht bessert, die Möglichkeit trotzdem in Erwägung ziehen. Fakt ist leider einfach, dass wir Menschen nie in der Lage sind, einen Kater so gut auszulasten, wie es ein gut passender Raufkumpel könnte.
Wichtig wäre in dem Fall aber, dass der Neuzugang sehr sorgfältig (quasi auf die Bedürfnisse eures Erstkaters zugeschnitten) ausgesucht wird und alle Beteiligten langsam und überlegt zusammengeführt werden.

Und sieh es doch mal so: die Sucherei nach was passendem (mit evtl. langwieriger Vergesellschaftung) würde dir auch nicht erspart bleiben, wenn du ihn weggeben würdest. In diesem Fall müsstest du ja für den Kater ein neues Zuhause mit einem passenden Kumpel suchen und für die bei euch verbleibende Schwester eine neue Kumpeline.
 
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teufeline

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Hallo, ihr Lieben, vielleicht könnt ihr uns mit unserem kleinen Krawallkater helfen.

Wir haben zwei siebenjährige Wohnungskatzen, ein Geschwisterpärchen Iwi und Mio (Kater und Katze)
Moin , denn dazu habe ich eine Frage, denn die Katzen sind wirklich 7 Jahre alt? oder meinst du 7 Monate?
 
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Moin , denn dazu habe ich eine Frage, denn die Katzen sind wirklich 7 Jahre alt? oder meinst du 7 Monate?
Hallo! Ja sie sind wirklich schon sieben Jahre alt. Es ging eine Weile ganz gut mit ihnen, seit ungefähr zwei Jahren wird es aber schleichend immer schwieriger zwischen ihnen.
 
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  • #10
Zur Futterthematik wurde ja schon einiges gesagt, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann.
Und ja, ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es erst mal einige Überwindung kostet, einen bisher futtertechnisch reglementierte Kater fressen zu lassen, soviel er will ;). Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass satte Kater entspanntere Kater sind (wir Menschen sind ja auch oft gereizt, wenn wir Hunger haben).
Er wird wahrscheinlich erst mal zunehmen. Er wird vielleicht auch einige Male soviel in sich reinstopfen, bis er kotzt. Aber in der Situation ist das auch erst mal normal. Wenn er bisher sein Leben lang reglementiert wurde, hatte er ja nie die Chance, ein gesundes Sättigungsgefühl zu entwickeln und dass muss sich dann erst langsam aufbauen. Bei den allermeisten Katzen regeln sich Fressverhalten und Gewicht nach einiger Zeit von selbst, wenn sie erst mal verinnerlicht haben, dass sie nun nicht mehr sofort jeden Krümel vertilgen müssen, weil immer Nachschub vorhanden ist.
Hey, Danke sehr für deine ausführliche Antwort und entschuldigung, dass ich erst jetzt reagiere. (Ich habe das nicht richtig kapiert, wo ich die Antworten im Forum sehen kann ...) 😳
Der Tipp mit dem Nassfutter war super, es gibt es jetzt rund um die Uhr Nassfutter und Mio ist schon ein wenig ruhiger geworden. Er überfrisst sich nicht, oft lässt er das Nassfutter auch einfach stehen. Und schlanker geworden ist er sogar auch. Das war ziemlich überraschend für uns.
Mir sind allerdings auch noch zwei andere Punkte aufgefallen, die evtl. zum Problem beitragen könnten:

Bist du sicher, dass die beiden nur sterilisiert sind? Dass wäre unüblich, weil normalerweise sowohl Katzen als auch Kater kastriert werden. Sollte aber tatsächlich aus irgendeinem Grund nur sterilisiert worden sein, könnte das die Kater-Katze-Problematik noch verschärfen, weil dann die ganzen Hormone noch aktiv sind.
Ich wusste gar nicht, dass zwischen den Begriffen ein Unterschied besteht. Ich habe nochmal nachgeschaut: in ihrem Tasso Tierausweis steht, dass sie kastriert sind.
Waren die Gewöhnungsversuche bisher nur "Trockenübungen" in der Wohnung, oder warst du tatsächlich schon mal mit ihm draußen? Falls er das draußen jetzt schon kennt und du ihm das nun nicht regelmäßig ermöglichen kannst, könnte es sein, dass zumindest ein Teil seiner Unausgeglichenheit daher kommt. Wenn er die große Freiheit quasi schon mal geschnuppert hat und jetzt nicht regelmäßig die Möglichkeit hat, kann sowas auch zu Frust führen.
Er war noch nie draußen, es ist leider schon an den Trockenübungen gescheitert. Ich habe da auch keine Hoffnung mehr, ehrlicherweise. Ich habe es über mehrere Jahre mit aller Geduld und mit den allerwinzigsten Schritten versucht, aber er kann die Leine überhaupt nicht ausstehen. Einen Halsring erträgt er mittlerweile, aber nichts, das auch um seinen Bauch geht.
Das ihr versucht, ihn möglichst gut auszulasten, ist auf jeden Fall schon mal ein guter Ansatz.
Die Möglichkeit für tatsächlichen Freigang werdet ihr vermutlich nicht haben, wenn ihr über Leinenspaziergänge nachdenkt. Oder wäre das von den örtlichen Gegebenheiten her auch eine Alternative?
Leider ist echter Freigang bei uns hier schwierig. Wir wohnen im dritten Stock und noch dazu mitten im Ort. Ich habe aber schon den Eindruck, dass ihn Freigang glücklich machen würde. Er fordert immer lautstark ein, ins Treppenhaus gelassen zu werden und schnüffelt dann wie wild im Keller herum. Ich wünschte mir so ich könnte ihm Freigang ermöglichen. Deswegen habe ich das mit dem Leinentraining auch so lange versucht.
Ein weiterer Kater ist natürlich immer ein gewisses Risiko, weil man nie hundertprozentig vorhersagen kann, wie es sich entwickelt. Ich würde aber, wenn sich die Situation mit mehr Futter und regelmäßiger Auslastung nicht bessert, die Möglichkeit trotzdem in Erwägung ziehen. Fakt ist leider einfach, dass wir Menschen nie in der Lage sind, einen Kater so gut auszulasten, wie es ein gut passender Raufkumpel könnte.
Wichtig wäre in dem Fall aber, dass der Neuzugang sehr sorgfältig (quasi auf die Bedürfnisse eures Erstkaters zugeschnitten) ausgesucht wird und alle Beteiligten langsam und überlegt zusammengeführt werden.

Und sieh es doch mal so: die Sucherei nach was passendem (mit evtl. langwieriger Vergesellschaftung) würde dir auch nicht erspart bleiben, wenn du ihn weggeben würdest. In diesem Fall müsstest du ja für den Kater ein neues Zuhause mit einem passenden Kumpel suchen und für die bei euch verbleibende Schwester eine neue Kumpeline.
Du hast total recht, ein dritter Kater wäre wahrscheinlich eine super Lösung. Wir sind aber gerade in der Kinderplanung und ich kann es mir mit Baby und drei Katzen einfach überhaupt nicht vorstellen. Die Vergemeinschaftung ist es überhaupt nicht, was mich abschreckt. Ich bin geduldig und einfühlsam und bin sicher, das würde irgendwie klappen. Ich habe nur wirklich Sorgen, wie die drei Katzen miteinander und dann auch mit der Stresssituation "Baby" zurechtkommen würden.
 
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  • #11
Ich finde, dafür dass er dauerhaft hungrig ist und keinen Raufkumpel hat, ist sein Frust und wie er ihn raus lässt, noch sehr dezent.
Das kann sich aber natürlich noch ausweiten.

Bitte mach die Näpfe voll. Jetzt. Und immer, wenn sie leer sind.
Haben wir gemacht. Danke dir, für deinen Tipp!
 
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  • #12
Abgesehen davon, daß du recht hast, muss der vorwurfsvolle Ton nicht sein.❤️
Es wird ja jetzt am richtigen Ort nachgefragt um das Problem zu lösen.
Aber die Vorredner haben recht, getreidefreies Nassfutter ohne Zucker mit mindestens 60% Fleischanteil all you can eat wäre wichtig.
Trockenfutter nur als Leckerli beim Spiel.
Für die Zahnpflege passt Rohfleisch wie Hühnerhälse, Trockenfleisch oder es gibt auch spezielle Hölzer für Katzen zum kauen.
Wäre es denn möglich, einen weiteren gleichaltrigen Kater, der auch gerne rauft, aufzunehmen?
Ansonsten kann sich die Lage leider noch zuspitzen.
Danke dir für deinen Zuspruch und für deine Tipps! Das ist sehr hilfreich. Das Nassfutter, das wir geben ist hochwertig und wir achten jetzt darauf, dass der Napf immer voll wird. Auch das Trockenfleisch und die Hühnerhälse werden wir noch probieren. Die Hölzer waren irgendwie leider nicht so spannend für unsere beiden, naja. Einen Versuch wars wert.

Das mit dem gleichaltrigen Raufkater ist auch ein sehr guter Rat, in unserer Lebenssituation aber gerade schwierig. Wir müssen schauen, wie es weitergeht.
 
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  • #13
Mein Tipp ist den Katzen mehr Futter zur Verfügung zu stellen. Drei kleine Nassfutterportionen ist viel zu wenig. Katzen sind von Natur aus Häppchenfresser, und brauchen rund um die Uhr Zugang zum Nassfutter. Trockenfutter nur fürs Training nehmen, werfen, clickern, suchen
Hungrige Katzen sind aggressiv.
Danke dir! Das hat die Situation auf jeden Fall verbessert. Ich denke, er hatte von der Menge her schon genug, denn er lässt das Essen jetzt auch oft genug einfach stehen, aber es scheint ihn gestresst zu haben, dass nicht immer etwas zur Verfügung war, wenn er etwas wollte.
 
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Thora1978

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  • #14
Freut mich, dass die Änderung im Futtermanagement die Situation zumindest etwas verbessert hat. Und ich finde es toll, dass ihr das gleich so konsequent umgesetzt habt.

Leider ist echter Freigang bei uns hier schwierig. Wir wohnen im dritten Stock und noch dazu mitten im Ort. Ich habe aber schon den Eindruck, dass ihn Freigang glücklich machen würde. Er fordert immer lautstark ein, ins Treppenhaus gelassen zu werden und schnüffelt dann wie wild im Keller herum. Ich wünschte mir so ich könnte ihm Freigang ermöglichen. Deswegen habe ich das mit dem Leinentraining auch so lange versucht.
Okay, das klingt tatsächlich nicht nach einer idealen Freigangsituation. Obwohl ich mir von deiner Beschreibung her schon vorstellen könnte, dass Mio von Freigang profitieren würde und dadurch auch einiges ausgelasteter wäre. Aber wenn die örtliche Situation es nicht hergibt, hat es ja auch keinen Sinn, eine Katze unter Ausblendung aller Risiken rauszulassen.

Ich persönlich bin kein Freund von Leinenfreigang (hab ihn selbst auch nie praktiziert, sondern es nur im Bekanntenkreis erlebt, wo es aber letztlich auch nicht wirklich funktioniert und letztlich im uneingeschränkten Freigang geendet hat). Wenn Mio bisher noch nie draußen war und die Leine auch so vehement ablehnt, würde ich das glaube ich auch nicht weiter versuchen. Zumal ich da Bedenken hätte, dass es ihm, wenn er doch mal an der Leine raus kommt, danach nicht genug ist und er mehr einfordert.

Du hast total recht, ein dritter Kater wäre wahrscheinlich eine super Lösung. Wir sind aber gerade in der Kinderplanung und ich kann es mir mit Baby und drei Katzen einfach überhaupt nicht vorstellen. Die Vergemeinschaftung ist es überhaupt nicht, was mich abschreckt. Ich bin geduldig und einfühlsam und bin sicher, das würde irgendwie klappen. Ich habe nur wirklich Sorgen, wie die drei Katzen miteinander und dann auch mit der Stresssituation "Baby" zurechtkommen würden.

Schwierige Situation :unsure:. Vor dem Hintergrund kann ich eure Bedenken wegen einem zweiten Kater schon irgendwie nachvollziehen.
Wenn seine Schwester so gar keine Lust zum Raufen hat, besteht zwar eine gute Wahrscheinlichkeit, dass Mio mit einem Kumpel besser ausgelastet und dann auch alle Katzen entspannter wären (was sich ja auch positiv auf die Stressituation "Baby" auswirken könnte), aber Garantien gibt´s halt leider nicht.
 

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