Kater flippt zZ total aus - Rat gesucht

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Nebula

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Hallo,

nach einer Weile melde ich mich mal wieder, wegen unserem Sorgenkind Gizmo. Wir sind einfach ratlos, wissen nicht was mit ihm los ist und haben das Gefühl, alles falsch zu machen. Da man ja oft den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, wären wir über eine Einschätzung von eurer Seite sehr froh. Vielleicht habt ihr ja einen Tipp, was wir noch versuchen können oder was Gizmo's Problem ist.

Also:
Nächste Woche ist der Umzug in die neue Wohnung. In den letzten Wochen ist sehr viel Mist passiert, vieles hat sich anders entwickelt als erwartet. Wir versuchen allerdings, den Stress so weit wie möglich von den Katzen fern zu halten und auch den Umzug recht entspannt abzuwickeln. Mit Packen haben wir erst heute angefangen, machen aber auch nur ein paar Kartons am Tag.
Seit etwa 5 Wochen haben wir auch den Feliway Optimum Stecker in Gebrauch, allerdings haben wir bisher keinerlei Veränderungen feststellen können.

Nun war Gizmo ja schon immer Dr. Jeckyl/Mr. Hyde-artig drauf. Klingt fies, soll aber nur ausdrücken, dass er manchmal wirkt, als hätte er 2 Persönlichkeiten. Er ist phasenweise die liebste, süßeste Katze der Welt, will kuscheln und knuddeln, köpfelt mit uns usw. Und dann schlägt es ohne Vorwarnung einfach um, er rennt wie angestochen durch die Wohnung, verprügelt den Großen, will uns schlagen etc. Diese Woche ist es sehr extrem gewesen und wir wissen nicht warum, machen uns aber Sorgen.

Wir haben eine abendliche Routine, die wir nahezu täglich genau gleich durchführen. Ich schließe so gegen 23 Uhr das Arbeitszimmer ab, dann gehts ins Bad - beide Katzen mit. Dann legen wir uns ins Bett, quatschen noch eine Weile, während beide sich hinlegen. Dann geh ich um spätestens 12 noch mal ins Bad und danach schlafen. Normalerweise ist das kein Problem. Sie toben vll. noch 30min, dann legen sie sich hin und schlafen durch.
Jetzt rastet Gizmo aber Abends ab dem Moment, wo wir ins Schlafzimmer gehen, total aus. Und hört halt erst Stunden später auf. Es wird gemaunzt wie verrückt, er springt Wände hoch, zerkratzt die Tapeten, greift Loki, das Bett, die Jacken im Flur, das Sofa etc. an, springt und rennt rum wie ein Eichhörnchen auf Drogen, immer mit plüschigen Schwanz. Tagsüber ist er deutlich entspannter.

Wenn er sich irgendwann abreagiert hat (Mit Glück dann so um 2 Uhr), schläft er erstmal eine Runde und dann ist alles gut. Bis er irgendwann frühmorgens wach wird, kuscheln will. Ab dann ist mein Schlaf vorerst vorbei, Er nuckelt entweder an meinen Füßen oder zerkratzt mir die Decke. Wenn er Glück hat, erwischt er unter der Decke noch meine Füße, was echt weh tut. Dass er kuscheln will, ist gar nicht das Problem. Er findet nur kein Ende, wechselt zwischen Kuscheln und Angriff ab. Greift - wenn ich ihn zu lange ignoriere - dann Loki an.

Man kann nicht sagen, dass er zu wenig Aufmerksamkeit bekommt oder zu wenig beschäftigt wird. Wir spielen mit ihm mehrmals täglich, bis er keine Lust mehr hat oder kaum noch atmen kann. Das hilft nur leider nur bedingt, denn aktuell hat er Energie für 3 Katzen. Ich kann echt ne Stunde am Stück mit ihm durch die Wohnung rennen oder ihn rennen lassen, er kann kaum noch atmen aber er macht danach dennoch das Eichhörnchen. Ich wünschte, ich hätte auch nur halb so viel Energie wie er. 😅

Zwischen ihm und Loki ist die Situation leider weiterhin schwierig. Gizmo greift Loki weiterhin bei jeder Gelegenheit an, besteigt ihn, will ihm in die Hoden beißen, rupft ihm Fell raus. Loki darf nicht mit uns spielen, wenn Gizmo im Raum ist. Wenn Gizmo sieht, das Loki abends ins Schlafzimmer will, passiert es aktuell in 2 von 3 Fällen, dass er ihn anspringt und kämpfen will. Aufs Klo wird Loki häufiger mal verfolgt, gehen wir dazwischen, wartet Gizmo dann aber an der Tür, bis Loki fertig ist - um ihn dann anzuspringen. Loki ist, auch durch den Krach der Baustelle vor einigen Wochen, mittlerweile schreckhaft geworden und zuckt oft zusammen. Erschreckt sich auch vor uns, teilweise reichen Kleinste Bewegungen aus.
Größere Verletzungen gab es nicht, das 'Schlimmste' war ein sehr langer Kratzer bei Loki, an dem auch viel Fell fehlte. Wir haben es erst gesehen, als es schon am abheilen war.

Wir wissen nicht genau, ob Gizmo einfach unzufrieden oder gestresst ist. Oder letztendlich vielleicht sogar einfach ganz normal drauf ist.
Ob er Loki mobbt oder nur sehr unbeholfen versucht, ihn zum spielen zu animieren.
Wir hoffen, dass es nach dem Umzug besser wird. Geplant ist, sich die Situation bis Januar anzusehen und dann zu entscheiden, was wir tun. Wir überlegen ja schon länger, ob nicht eine größere Gruppe mit rauffreudigeren Katern besser für Gizmo wäre, während ein ruhigerer Kater für Loki idealer wäre. Ein dritter Kater kommt für uns nicht in Frage, daher bliebe nur die Trennung. Wir fühlen uns aber schon alleine mit dem Gedanken nicht wohl. Wir lieben beide und haben Angst, ihnen damit unrecht zu tun. Gleichzeitig haben wir aber auch die Verantwortung beiden gegenüber, dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht. Und das ist gerade der Punkt, an dem wir das Gefühl haben, nicht rational genug entscheiden zu können. Daher wären wir auch froh, wenn uns da jemand weiter helfen könnte.

Liebe Grüße
Nebula
 
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dexcoona

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Wie alt ist er?

Ich frage mich, ob Schmerzen für das Verhalten die Ursache sein könnten. Habt ihr gesundheitlich schon was abgeklärt, insbesondere auch Blutbild und Zähne (Dentalröntgen)?
 
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Lord

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Er braucht Action.
 
Gigaset85

Gigaset85

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Oje Nebula, da haste aber nen "Prachtkater".......wenns keine Schmerzen sind, was ich doch sehr hoffe, würde ich sagen ER hat nen sehr gepflegten Knall......es gibt so "komische" Katzen mit Persönlichkeitsstörung. Kann man nur mit leben....oder eben nicht?
 
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Wally87

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Wie alt sind die beiden denn? Hormonschub? "potente-Kater-Gehabe"?
 
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Nebula

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Wie alt ist er?

Ich frage mich, ob Schmerzen für das Verhalten die Ursache sein könnten. Habt ihr gesundheitlich schon was abgeklärt, insbesondere auch Blutbild und Zähne (Dentalröntgen)?

Er ist 1 1/2, Loki etwa 3 Monate älter. Beide auch kastriert.

Wir waren erst letzte Woche beim Tierarzt, da wurden seine Medikamente umgestellt.
Er bekam Flutide, Casivan und Pretnidol (Ich kriege den Namen gerade nicht beisammen). Jetzt Flutide und Clavaseptin, weil ein sehr hartnäckiges Bakterium nachgewiesen wurde, was im Zusammenhang mit seinem chronischen Katzenschnupfen stehen soll.
In etwa einer Woche müssen wir noch einmal hin, da wollte ich mit ihr noch einmal wegen seinem Verhalten sprechen. Diese komplett unterschiedlichen 2 Verhalten, die er an den Tag legt (und das ja schon immer), machen mir halt mittlerweile zu denken. Es wurde auch vermutet, dass er Epilepsie haben könnte, das muss noch einmal abgeklärt werden. Mein Freund hatte es beim letzten Termin vergessen.
 
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Nebula

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Er braucht Action.

Die hat er ja. Ich binde sie beide in alles ein. Nach dem Einkauf können sie sich alles anschauen, beim Kochen sitzen sie auf einem Stuhl neben mir. Wenn ich male, schauen sie zu. Es wird gespielt, gibt Intelligenzspielzeug, etc. Nur Clickern funktioniert mit ihm aktuell nicht, weil er zu unruhig ist. Das haben wir zwischendurch auch schon mal mit ihm gemacht, da lief es besser.

Uns wundert es halt, dass es gerade so extrem wird. Klar, es kann durch den Umzug kommen. Auch wenn wir versuchen, alles so stressfrei wie möglich zu machen, sie kriegen es ja dennoch mit. Das Problem zwischen beiden Katern besteht aber schon seit ihrem Einzug. Am Anfang hat Gizmo noch an Loki genuckelt, wie ein Kitten an seiner Mutter. Aber das hörte schnell auf und schlug dann um, in die stetigen Angriffe. Im Tierheim hieß es nur, dass die beiden auf keinen Fall getrennt würden. Sie wären ewig lang zusammen in Quarantäne gewesen und würden sich lieben. Im Tierheim mag das ja so ausgesehen haben, aber wenn das hier wirklich Liebe ist, dann ist es eine sehr gewöhnungsbedürftige für mich. ^^
 
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dexcoona

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Hmm...vielleicht hat es was mit der Umstellung der Medikamente zu tun? Ich würde das auch beim Tierarzt ansprechen, irgendeine Ursache muss es ja haben, wenn es so extrem geworden ist.

Ich glaube nicht, dass es reine Langeweile ist, er hat ja viel Beschäftigung. Er und Loki scheinen nicht die ideale Kombination zu sein, aber das neue Extreme dürfte eine andere Ursache haben.
 
Poldi

Poldi

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Hallo Nebula, ich bin jetzt nicht so auf dem laufenden. Wie alt ist Gizmo? Und wo kommt er her?
So wie du Gizmo beschreibst, hat sich damals vor ca 18 Jahren mein Lucky benommen.
Er hatte auch zwei Persönlichkeiten, genannt Dr. Jekyll/Mr. Hyde.
Er war ein verschmuster Herzenskater, der plötzlich zum Biest mutierte.
Trotz Freigang, allerdings musste Lucky warten bis ich ihn rein oder raus lassen konnte.
Wenn es nicht schnell genug ging, griff er uns an. Ich habe einige Naben davon. Sprang an die Tapete, zerfetzte unseren Sessel (leider habe ich das Foto nicht mehr).
Er war nicht Einzelkatze, es gab damals noch eine zwei Jahre ältere Katze, auch Freigängerin.
Lucky ist im Alter von 4 Jahren nicht mehr vom Freigang nach Hause gekommen.

Heute würde ich sagen das Lucky unterfordert war. Das ihm ein Raufpartner gefehlt hat. Und eine Katzenklappe.

Sollen deine Katzen nach dem Umzug Freigang bekommen?
Vielleicht fehlt ihm das.
 
Hazle

Hazle

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  • #10
Hmm...vielleicht hat es was mit der Umstellung der Medikamente zu tun? Ich würde das auch beim Tierarzt ansprechen, irgendeine Ursache muss es ja haben, wenn es so extrem geworden ist.
Das habe ich auch direkt gedacht… vielleicht Nebenwirkungen der Medis..? Manche Wirkstoffe machen ja unruhig und aggressiv.
 
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Nebula

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  • #11
Hallo Nebula, ich bin jetzt nicht so auf dem laufenden. Wie alt ist Gizmo? Und wo kommt er her?
So wie du Gizmo beschreibst, hat sich damals von ca 18 Jahren mein Lucky benommen.
Er hatte auch zwei Persönlichkeiten, genannt Dr. Jekyll/Mr. Hyde.
Er war ein verschmuster Herzenskater, der plötzlich zum Biest mutierte.
Trotz Freigang, allerdings musste Lucky warten bis ich ihn rein oder raus lassen konnte.
Wenn es nicht schnell genug ging, griff er uns an. Ich habe einige Naben davon. Sprang an die Tapete, zerfetzte unseren Sessel (leider habe ich das Foto nicht mehr).
Er war nicht Einzelkatze, es gab damals noch eine zwei Jahre ältere Katze, auch Freigängerin.
Lucky ist im Alter von 4 Jahren nicht mehr vom Freigang nach Hause gekommen.

Heute würde ich sagen das Lucky unterfordert war. Das ihm ein Raufpartner gefehlt hat. Und eine Katzenklappe.

Sollen deine Katzen nach dem Umzug Freigang bekommen?
Vielleicht fehlt ihm das.

Freigang können wir nicht anbieten, wir wohnen aktuell und auch in Zukunft mitten in der Innenstadt und dazu auch wieder im zweiten OG. Da Gizmo aufgrund des Katzenschnupfenproblems auch noch nicht geimpft ist und 2x täglich das Flutide braucht, können wir ihm das auch nicht anbieten. Wir würden es gerne, weil wir auch schon gedacht haben, dass das für ihn vielleicht genau das Richtige wäre. Daher war auch die Idee: Sollten wir ihn wirklich abgeben, dass er dann zu jemanden mit 1-2 Katern seiner Größenordnung kommt, der am Besten einen abgezäunten Garten anbieten kann. Er sitzt hier ja auch unfassbar gerne am offenen (gesicherten) Fenster, egal wie kalt es ist.
Erst einmal hoffen wir natürlich, dass wir eine andere Lösung finden und ihn eben nicht abgeben müssen. Das soll wirklich nur die Notlösung sein.

Wir haben beide aus dem Tierheim, sind beides Kitten die in unterschiedlichen Orten aufgegriffen wurden und dann in unserem TH zusammen in Quarantäne gepackt wurden. Da haben sie dann auch etwa ein Dreivierteljahr gelebt.


Das habe ich auch direkt gedacht… vielleicht Nebenwirkungen der Medis..? Manche Wirkstoffe machen ja unruhig und aggressiv.

Zum Clavaseptin habe ich dazu leider nichts gefunden, das war nämlich auch meine erste Idee. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall waren die 3 Nebenwirkungen, von denen ich weiß.
 
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Poldi

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  • #12
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dexcoona

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  • #13
Kann Hyperaktivität nicht auch mit der Schilddrüse zusammenhängen? Meine das mal gelesen zu haben, ist aber kein Thema, bei dem ich mich auskenne. Aber Blutbild mit Schilddrüsenwerten wäre was, was ich abklären bzw. beim TA ansprechen würde...
 
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Nebula

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  • #14
Ist der Katzenschnupfen viral? Hepes oder Caliciviren? Wenn ja, sollte auch Cortison (Prednisolon) verzichtet werden. Cortison vermindert die Funktion des Immunsystems, und bei Katzenschnupfen muss das Immunsystem gepusht werden.
FAQ - Atemwegsinfektionen, Erkältungen, Katzenschnupfen & Co.

Wenn ich das richtig verstanden habe, soll es bakteriell sein. Zumindest wurde ein Bakterium nachgewiesen, ich weiß nur nicht wie es heißt. Muss ich später mal meinen Freund fragen, er war mit ihm beim Tierarzt.
Das Problem war, dass das Tierheim (über die lief das finanziell ja auch) offenbar viele Tests und Behandlungen bei dem eigenen Tierarzt nicht hat machen lassen oder zumindest nicht übernehmen wollte. Das wurde uns aber erst vor kurzem gesagt, daher haben wir auf den TA vor Ort gewechselt und bezahlen nun selbst.
Wir wissen nur, dass das sehr sehr hartnäckig war, er viel Flüssigkeit in der Lunge hatte. Beim letzten Herzschall & Röntgen war es zumindest besser, da war nur noch ein Lungenflügel auffällig. Er hat jetzt lange Zeit Cortison bekommen, seit wir das nicht mehr geben, hustet er wieder 1-2x täglich.

Beim Bluttest kam dann raus, dass seine FIP-Werte sehr hoch sind, aber es ist nicht ausgebrochen (Der Test ist schon Monate her) und das bleibt hoffentlich auch so. Ansonsten ist er fit. Für einen Kater mit derartigen Atemproblemen ist er halt auch erstaunlich aktiv. Wenn ich sehe, wie der hier rum hechelt und pumpt, würde ich erwarten, dass er nach 10min Getobe erstmal 3h pennt. Sieht er anders. 😅


Kann Hyperaktivität nicht auch mit der Schilddrüse zusammenhängen? Meine das mal gelesen zu haben, ist aber kein Thema, bei dem ich mich auskenne. Aber Blutbild mit Schilddrüsenwerten wäre was, was ich abklären bzw. beim TA ansprechen würde...
Hatten wir auch schon vermutet, die Tierheim-Tierärztin (die übrigens sehr nett und kompetent war) meint, die wären iO. Vielleicht hat sich da aber was geändert.
Vermutlich wäre es das Beste, wenn die TA vor Weihnachten nochmal alles abcheckt und ein gescheites Blutbild macht.
 
Cat_Berlin

Cat_Berlin

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  • #16
Er hat jetzt lange Zeit Cortison bekommen, seit wir das nicht mehr geben, hustet er wieder 1-2x täglich.

Vermutlich wäre es das Beste, wenn die TA vor Weihnachten nochmal alles abcheckt und ein gescheites Blutbild macht.

Also bei "kein Kortison und dann Husten" gehen bei mir alle Asthmaglocken an.
Wieso bekommt er denn Flutide? Das ist doch zum Inhalieren bei Asthma. Inhaliert Ihr damit?
Flutide wegen Katzenschnupfen habe ich persönlich noch nie gehört.

Wenn es keine Asthmadiagnostik gab bisher, bitte dringend die Reihenfolge nacheinander abarbeiten. Zügig.
Röntgen in 2 Ebenen plus Kot- und Bluttests.
Herzschall mit Doppler.
Wenn unauffällig, Bronchioskopie mit Lavage.

Wenn es Asthma ist, ist das kein Husten, sondern ein Asthmaanfall mit absoluter Atemnot. Und dann braucht er zwingend Kortison (aber keine Tabletten oder Spritzen, weil die langfristig die Organe schädigen), sondern er muss inhalieren, 2x am Tag alle 12 Std.

Sollte es aber kein Asthma sein (es kann auch das Herz sein oder Lungenwürmer etc), dann wär Kortison allerdings kontraproduktiv.
 
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Nebula

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  • #17
Also bei "kein Kortison und dann Husten" gehen bei mir alle Asthmaglocken an.
Wieso bekommt er denn Flutide? Das ist doch zum Inhalieren bei Asthma. Inhaliert Ihr damit?
Flutide wegen Katzenschnupfen habe ich persönlich noch nie gehört.

Wenn es keine Asthmadiagnostik gab bisher, bitte dringend die Reihenfolge nacheinander abarbeiten. Zügig.
Röntgen in 2 Ebenen plus Kot- und Bluttests.
Herzschall mit Doppler.
Wenn unauffällig, Bronchioskopie mit Lavage.

Soweit wir wissen wurde das gemacht und von Asthma war da nie die Rede. Immer nur "Wasser in der Lunge, daher der Husten." So klingt es oft auch, er hustet ja zB. nicht immer nach seiner Rennerei oder so. Wenn er hustet, klingt es oft, als würde er Schleim oä. hochholen und wieder runterschlucken.

Das Cortison (also Tabletten) wurde abgesetzt, weil das die Organe langfristig schädigen soll und es zwar während der Behandlung den Husten lindert, beim Absetzen der Husten direkt wieder da ist. Deswegen wurde ja der Abstrich bei unserer TA gemacht, wo dann das Bakterium nachgewiesen wurde (Freund weiß den Namen nicht mehr, ich ruf da morgen mal an). Aufgrund dessen soll er jetzt die Antibiotika-Behandlung machen, weil das Bakterium wohl gegen die meisten Antibiotika sehr resistent ist und deshalb die Behandlung wohl nicht angeschlagen hat.
Wenn in einer Woche die Antibiotika-Behandlung durch ist und sich weiter nichts getan hat, will sie nochmal tiefer graben.

Flutide bekam er als Ersatz für das Cortison, weil er ja sofort beim ausschleichen wieder mit dem Husten anfing. Die Begründung war, dass das direkt in der Lunge wirkt und somit effektiver ist.
 
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