Junger Kater reagiert aggressiv auf Abmahnung

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dexteroo

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  • #41
Er ist nicht kastriert? Das hatte ich überlesen :oops:
Er ist ca 4 1/2 Monate, da kannst du ihn getrost kastrieren lassen, keine Sorge, abends wird er wieder fit sein :) Es kann gut sein, dass das dazu beiträgt, dass er so aufgedreht ist und er danach zumindest etwas ruhiger wird.

Okay, dann muss ich das nochmal mit der TÄ ausdiskutieren. Aber viel früher als Mitte Januar wird es wahrscheinlich eh nicht werden, mit Feiertagen/Ferien. Genug auf den Rippen hat er ja :D
 
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A (nett)

A (nett)

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  • #42
Und die "jetzige Situation" hat ihn auch nicht psychisch angeknackst.

edit: Sorry, aber so langsam reißt mir die Hutschnur.

Du könntest die Situation für euch ALLE entspannen, wenn Du ihm eine Tobekumpel an die Seite stellen würdest.

Ich weiss jetzt nicht was Du hören oder lesen willst, wenn ein Zweittier aufgrund der finanziellen Situation keine Option ist?

Retterarien werden erst wieder im Frühjahr geträllert.

*EinlangesStückHutschnurrüberreich*
 
Gissie

Gissie

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  • #43
Jup, viel Erfolg.


Bin mal wieder weg. Falls du deine Abwehrhaltung irgendwann mal aufgibst, es gibt hier ziemlich gute Threads. Einfach mal rein lesen. Ich hatte meinen Großen auch schon zehn Jahre, hab aber trotzdem noch wahnsinnig viel gelernt.

Mit Tierärzten ist das ähnlich. Manche arbeiten immer gleich und andere Tierärzte bilden sich weiter.
Meine gehört zur zweiten Kategorie, was für ein Glück!
 
M

May Belle

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  • #44
Wenns nichtmal für die Kastra reicht, bring ihn zum Tierheim.
Und ja, auch mir gehen Retterarien auf den Senkel.
 
C

Catma

Gast
  • #45
Dann nerve ich auch nochmal schnell :oops: ;) und lasse mal diesen Thread zum stöbern da
Einzelkitten-Erfahrungen,
vielleicht findest Du ja mal Zeit, es sind Erfahrungsberichte, es werden viele ganz typische Probleme beschrieben aber auch viele unglaubliche Happy-ends - Gerade so junge Katzen raufen sich schnell zusammen und sind in dem Alter noch superlernfähig :)

Deinen Beschreibungen nach finde ich sein Verhalten schon auch recht krass und es kann gut sein, dass einfach einiges ineinanderspielt, vielleicht ist er ohnehin etwas schlecht sozialisiert, zudem jetzt ohne Kumpel, zudem unkastriert, zudem ohnehin eine niedrige Frusttoleranz oder schlechte Erfahrungen gemacht. Oft findet man nicht "die" eine Ursache, aber im o g Thread kannst du gut nachlesen, dass sein Verhalten "eigentlich" so unnormal nicht ist, eher recht typisches Verhalten von Einzelkitten und wenn er erst kastriert ist, ist das vielleicht schonmal ein kleiner Schritt zur Entspannung :)
 
Zuletzt bearbeitet:
neko

neko

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  • #46
Auch wenns das ist, was du am wenigsten hören willst:
"Gut gemeint" ist selten auch "gut gemacht"

Dass dein Tierarzt zb erst ab 6 Monaten Katzenalter kastriert ist auch ein Zeichen, dass der jenige nicht auf dem Laufenden ist. Mittlerweile werden oft schon 4 Monate alte Katzen potent. Deswegen ist es empfehlenswert eine Katze/Kater spätestens mit 4 Monaten kastrieren zu lassen.

Wie wäre es, wenn du dir Zeit nimmst und mal hier im Forum einige Threads liest, die sich auch mit Katzen"erziehung" bzw. deren Problemen befassen. Eventuell bekommst du dann ein Gefühl dafür, was bei euch schiefläuft.

Wichtig ist es eben seine Fehler nicht nur zu erkennen, sondern dann auch logisch zu handeln und im Falle eines Lebewesens, welches zu 100% von euch abhängig ist vorallem dessen Wohlergehen zu beachten. Auch wenn das heisst, dass ihr ihn wieder abgebt.
Euch ist klar, dass die Situation derzeit nicht so bleiben kann wie sie ist. Jetzt ist es an euch zu überdenken, welche Möglichkeiten euch bleiben und in wie weit ihr bereit seid (und finanziell aufgestellt seid) eine Lösung zu finden.

Es gibt hier einige User, die den emotional sehr harten Weg gegangen sind, eine ihrer Katzen wegzugeben, weil sie gemerkt haben, sie können dem Tier nicht gerecht werden. Sowas ist nicht einfach, aber sie haben gesehen, dass die Katze bei ihnen nicht so glücklich ist und sie an den Umständen (zb kein Freigang möglich, kein passender Spielpartner möglich, keine adäquate medizinische Versorgung möglich...) nichts ändern können, ausser eben sie in ein gutes und passendes neues zu Hause zu geben.

Katzen zu retten ist ein zweischneidiges Schwert, denn wenn man anschliessend nicht ideal für sie sorgen kann, dann leiden die Tiere doch wieder. Vielleicht weniger oder anderweitig... aber das macht es nicht besser.
 
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dexteroo

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  • #47
Okay. Jetzt aber mal langsam ...

Ich habe doch geschrieben, dass die Kastra für Januar geplant ist. Wo ist denn da das Problem? Wie kommt ihr darauf, dass ich das nicht bezahlen kann? Ich habe geschrieben, dass ich jetzt im Moment nicht genügend Geld habe, einen zweiten jungen Kater dazuzuholen, weil ich für Dex auch schon viel ausgebe und mir die doppelten Kosten gerade nicht leisten kann, weil ich überraschend, nachdem er schon bei uns war, arbeitslos geworden bin. Wie das in einem Monat aussieht, weiß ich noch nicht.
Ist die finanzielle Lage entspannter, spricht absolut gar nichts gegen einen zweiten Kater, aber jetzt gerade hat niemand etwas davon, wenn ich dann nichtmal mehr Geld für Futter habe.

Und dann beide abgeben oder wie? Verstehe ich nicht.

Und nein, sein Verhalten ist eben nicht typisch.
 
R

Rattentod

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  • #48
Ich finde sein Verhalten auch nicht typisch, auch nicht für einen unkastrierten Jungkater ohne Tobekumpel.
Kastration, ein zweiter Kater, klar, alles wichtig und sehr wünschenswert, aber das weisst du selbst und es hat mit dem momentanen Problem nichts zu tun.
An deiner Stelle würde ich die verbalen Ermahnungen komplett lassen - ist doch toll, dass es die Alternative gibt, ihn einfach wegzusetzen/wegzuschieben!
Das ist bei vielen Katzen ja viel schwieriger, die werden dann aggressiv, weil sie es einfach nicht mögen, wenn man sie z.B. hochhebt.
Da habt ihr also sogesehen Glück.
Und dann würde ich, sobald möglich, eine Verhaltenstherapeutin einschalten, denn so, wie du es schilderst, ist es eben nicht normal und es braucht einen Fachmenschen.
Alles Gute für euch!
 
A (nett)

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  • #49
Und nein, sein Verhalten ist eben nicht typisch.

In seiner Situation ist das Verhalten nicht untypisch!
Wie heisst es so schön "You have two choices".
Entweder das Tier ergibt sich seinem Schicksal, wird lethargisch und menschenbezogen und der Mensch kann sich selbstverliebt einreden wie gut es dem Tier doch geht oder es wird "aggressiv" und lebt sein normales Verhalten an anderen Dingen/Lebewesen aus.

Unser allererster Katerjunge 1996 war Einzeltier/Freigänger (zu früh von der Mutter getrennt --> schlecht sozialisiert) und zeigte exakt die von Dir beschriebenen Reaktionen.
Das besserte sich schlagartig als ein kleiner Kumpel im Nachbarhaus einzog.
Meine Lernkurve: keine junge Katze mehr -egal ob Freigang oder Wohnungsknast- alleine.

Ich wünsche Dir, dass sich das Verhalten mit der Kastra bessert und dem Kater wünsche ich von Herzen einen Rauf- und Schmusekumpel.
 
clematis

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  • #50
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An deiner Stelle würde ich die verbalen Ermahnungen komplett lassen - ist doch toll, dass es die Alternative gibt, ihn einfach wegzusetzen/wegzuschieben!
Das ist bei vielen Katzen ja viel schwieriger, die werden dann aggressiv, weil sie es einfach nicht mögen, wenn man sie z.B. hochhebt.
Da habt ihr also sogesehen Glück.

Das ist auch meine Meinung, ich würde ihn dann eben auch einfach wegschieben oder runter setzen, wenn ich du wäre. Ist doch auch eine Form der Maßregelung und wenn er die akzeptiert ist doch super, da muß man schon ein wenig auf sein Tier eingehen, wenn das so zart beseidet ist.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #51
wie alt er genau ist kann ich nicht sagen, tippe ca. 4,5 Monate. Die Vorbesitzerin war komisch und wusste nicht genau, wann er geboren wurde, bzw hat uns verschiedene Daten genannt, die nicht übereinstimmten. Er wiegt jetzt ca. 4 Kilo

Wenn der wirklich schon vier Kilo wiegt, ist der ganz sicher keine 4,5 Monate mehr alt, sondern deutlich älter.
 
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purecreek

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  • #52
Ich weiß nicht, ob es schon gesagt wurde. Wenn habe ich es überlesen.
Dass die finanzielle Situation keinen weiteren Kater zulässt, ist zu kurz gedacht. Folgendens gilt nämlich auch, bei zwei Katzen kannst ud große Dosen füttern. Die Kosten bleiben somit fast gleich. Statt teurem KAtzenklo haben wir einfache Plastikboxen. Spielzeug gerade Fummelbretter kann man prima selbst basteln.

Zwei Katzen bedeuten wirklich weniger Stress. Klingt komisch ist aber so. Wichtig ist nur, dass die beiden vom Charakter (nicht Aussehen) zusammenpassen.

Und wenn du einen jungen Kater aus dem Tierschutz nimmst, ist der bereits geimpft und kastriert. Du bekommst gegen einen Unkostenbeitrag ein rundum versorgtes Tier. Hier im Notfellchenbereich suchen z. B. viele Katzenteenies ein schönes Zuhause. Vlt. kannst du ja handeln ;-)
 

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