Jugendprojekt "Katration von Straßenkatzen" - wer hat Lust?

dagmar.b

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Hallo,

nachdem ich jetzt viele Jahre im Tierschutz (mag das Wort nicht so gerne, lach), tätig bin und die letzten Wochen ein Resumee gezogen habe, komme ich, wie immer zu dem Schluss, dass auf Dauer nur eins hilft:

KASTRATION UND DIE SENSIBILISIERUNG von KINDERN UND JUGENDLICHEN !!!

Daher würde ich gerne mehr in diesem Bereich tun. Ich möchte ein Projekt aufstellen, dass einen Ansatz in der Vermeidung von Tierleid sieht.

Selten findet man Gehör, wenn es nur um Spenden geht, gerade für Tiere, aber wenn auch Kinder und Jugendliche beteiligt werden und eine vernünftige Zielsetzung könnte dies Interesse wecken.

Man muss natürlich klein beginnen, aber man kann es sicher ausbauen.
Eins ist sicher, eine Person schafft es nicht, hat jemand Lust mitzumachen.

Wäre natürlich toll, wenn auch jemand aus der Nähe käme (Frechen, Köln, Kerpen, Bergheim).

Dann meldet Euch einfach per pn, Mail oder Telefon:

kolibri8000@yahoo.de
02273/9388405
 
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Rickie

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Was soll denn in dem Projekt so laufen?
Aufklaerung und so, oder Kastra-Aktionen?
Waere lieb, wenn Du das Ganze mal etwas ausfuehrlicher vorstellen koenntest, denn sinnvol waere es ja durchaus.

Allerdings wohne ich zu weit weg, Sa/Anh.
 
dagmar.b

dagmar.b

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Gerne, es ist so gedacht, dass ein Konzept ausgearbeitet wird, wie es möglich ist, Kinder und Jugendliche in einer Projektarbeit zum Thema "Straßenkatzen" einzubinden. Viele Menschen wissen nichts von dem Katzenelend. Es ist jetzt zuviel sämtliche Ideen hier aufzulisten, wenn es Dich interessiert schicke ich Dir gerne meine Nummer.
Wenn das Projekt schon stehen würde, könnte ich es hier vorstellen, aber ich möchte es ja mit Interessierten erarbeiten. Würde mich sehr freuen.

Ich gebe mal ein Beispiel:

Theorie:

Einführung in das Thema "Katzen"
Kinder erhalten verschiedene Aufträge und erarbeiten in Gruppen diese Themen rund um die Katze und stellen die Ergebnisse vor.
usw.

Abschluss des ersten theoretischen Teils:
Besuch in einem Tierheim
Besuch bei einem Tierarzt

Praxis:

Beispiel für Mathe und Kunstunterricht (Handwerk)
Bau von wintergerechten Hütten für die ausgesuchte Katzengruppe
(hier muss ein Katzenschutzverein einbezogen werden, die Kinder brauchen ein Gesicht zu den Katzen)
Theatergruppe: Wie leben Strassenkatzen

Spenden:

Beispiel: Wir wandern für die Kastration unserer Strassenkatzen
etc

vieles mehr, ist halt sehr umfangreich.

Mein Traum ist es halt nicht nur zu vermitteln, Spenden sammeln, etc. das mach ich seit Jahren, sondern etwas auf die Beine zu stellen, das auf Dauer etwas bewirken könnte. Und das geht nur über Kinder und Jugendliche. So erfahren auch die Eltern, dass es eine Kastrationspflicht gibt, und wenn dadurch nur 3 Katzen kastriert werden, ist es ein Erfolg. Man muss klein anfangen.

Es ist sowohl für die Tiere als auch für die Kinder gewinnbringend, wenn man bedenkt, dass die Kids mal von ihrer Elektronik wegkommen, ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln können und Mitgefühl lernen. Mitgefühl erfordert aber ein Gesicht, ein Bezug zu der Sache.

Reicht das so, ist natürlich noch wirr.:)
 
dagmar.b

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Interessant ist, dass keinerlei Kommentar kommt, lach. Habe ich es so konfus beschrieben.
 
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Piepmatz

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Ich finde deine Idee Klasse - aber wirklich helfen kann ich nicht - bin wohl zu weit weg in Bayern oder?

Aber ich würde es zumindest gerne "verfolgen" und mitlesen was daraus wird in der Hoffnung es klappt was du dir erhoffst!

Viel Glück!!

*abonnier*
 
dagmar.b

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Dankeschön, lieb von Dir. Es wird vermutlich noch dauern, da man ja erst einmal das Konzept schreiben muss, dieses vorstellen muss, eine Jugendgruppe dafür finden muss. Tierart finden, der mitzieht, etc. Aber ich freue mich drauf.

Helfen geht immer, lass uns mal sehen.
 
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Tina_Ma

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Ein interessanter Ansatz! In anderen Bereichen wird dieser Weg ja auch gegangen z.B. Umweltschutz.

Das ist aber ein Thema, das "vom Lesen der Idee" über "jetzt arbeitet es erst einmal im Kopf" bis hin zu "ok, das wären vielleicht meine Ideen dazu" nicht über Nacht zu Ergebnissen bzw. Mitstreitern führt.

Ich denke du hast einen gute Idee als Grundstein gelegt - gib ihr ein wenig Zeit zum reifen in den Köpfen der anderen - bevor es zu "Reaktionen" kommt.

Und ich denke es ist auch kein Problem, wenn sich eine Arbeitsgruppe deutschlandweit findet. Es gibt ja immerhin neben Telefon und Mail auch Skype und andere Möglichkeiten eine Konferenzschaltung zu machen, um sich auszutauschen (Ideen und "fertige Produkte").

Und durch die deutschlandweite Gruppe - könnten dann auch verschiedenen Erfahrungen gesammelt werden.

Hast du mal überlegt, die Idee etwas mehr "öffentlich" zu machen und z.B. einen Online-Blog dazu zu machen als Möglichkeit weitere Interessenten und Mitstreiter zu gewinnen? Der Vorteil ist, das man durch einen Blog nicht auf Mitstreiter angewiesen ist. Und ein Blog ist auch nicht schwer einzurichten und mit Informationen zu "füttern".


Warum eine JG dazu finden, vielleicht das ganze als ein Angebot z.B. über ein Familienbildungszentrum oder Landesjugendring zu machen.

Um Jugendarbeit richtig machen zu können, bräuchte man eine Jugendgruppenleiterschein - den kann man bei verschiedenen Orgas machen. Das ist auch sehr interessant um mehr zu dem Thema Jugendarbeit zu lernen und andere - vielleicht auch mögliche Mitstreiter finden. Denn bei Jugendlichen und Kindern ist es wichtig, das sie ein Thema haben was sie interessiert, worfür sie sich begeistern können - das heisst auch, es "interessant zu verpacken".

Wenn du magst, können wir ja mal telefonieren.
 
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Piepmatz

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Oja, ein Blog ist eine gute Idee.

Oder zb eine Facbookseite dazu...Optionen gibt es genug glaube ich ...
 
blümchen89

blümchen89

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Also Dagmar, im Moment fehlt mir leider ein wenig die Zeit, weil ich auf Wohnungssuche bin.

Wenn das abgeschlossen ist, werde ich wohl auch noch näher an Kerpen wohnen als ohnehin schön.

Ich würde dich dann sehr gerne bei dem Projekt unterstützen!

LG
Vanessa
 
Rickie

Rickie

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  • #10
Interessant ist, dass keinerlei Kommentar kommt, lach. Habe ich es so konfus beschrieben.

Also ich war inzwischen weg und muss bald wieder los.:oops:

Ist nicht wirr, ganz im Gegenteil habe ich jetzt eine Vorstellung bekommen, die sehr konkret ist.
Ich finde das Projekt sehr gut, den guckt man mal so ins Forum, wieviel Katzenhalter keinen Schimmer haben (muss erst rollig sein, muss einmal werfen, Fruehkastra ist doof, blablabla), ist Aufklaerung dringend noetig. Am besten finde ich Vorhaben wie TH- und TA-Besuch.

Deutschlandweites Netz mit Austausch waere ein Hammer.
Zwar wohe ich eben weiter weg, bekunde aber erst mal INteresse aus der Ferne.
Finde ich ganz grosse Klasse, dass Du Dir solche Gedanken machst.
(Ein "unbeschriebenes Blatt" bin ich zwar auch nicht, habe abe rnie was in Eigenregie aufgebaut und hab hauptsaechlich in FL geholfen)
 
dagmar.b

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  • #11
Toll, natürlich braucht es Zeit, lach. Ich dachte erst einmal an eine Jugendgruppe, um zu sehen wie man am besten methodisch vorgeht. Da ich ja aus dem pädagogischen Bereich komme, sehr viel mit Jugendlichen gemacht habe, bin ich sicher, dass es klappen wird.

Projektarbeit war bisher immer nach anfänglicher Abwehr etwas, was die Kids liebten. Auch für die Arbeitswelt unschlagbar. Am nettesten war immer, wie stolz die meisten waren.

Ich habe ja auch schon viel zu Tierschutzarbeit an Schulen gelesen, finde es super.

Dieses Thema kann man unendlich ausweiten. Aber zu Beginn finde ich die Problematik der Straßenkatzen ein gutes Thema. Direkt vor der Haustüre.
Verantwortzung übernehmen, Empathie empfinden, Zusammen etwas erleben, alles Sachen, die oft nicht mehr bekannt sind.

Seitdem ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin, bin ich oft nur noch erstaunt, mit Kindern wird kaum geredet, ne, das Handy in der Hand, aber Kind soll ruhig sein.

Klar, Blog ist auch super, aber ich denke anfangs reichen zum Aufbau erstmal ein paar Leute, lach, ausbaufähig ist immer alles. Bis später.:)
 
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  • #12
dagmar.b

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  • #13
Für später sicher eine gute Idee, aber es muss ja erst einmal ausgearbeitet werden. Lg
 
dagmar.b

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  • #14
Leider kein Interesse mehr gezeigt worden. Da ich intensiv an der theoretischen Erstellung gearbeitet habe, steht die schriftliche Idee. Werde es jetzt mal Schulen und Jugendeinrichtungen vorstellen, mal sehen, was passiert.
 
Mikesch1

Mikesch1

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Im Moin-Moin-Gebiet ;-)
  • #15
Ich finde, dass es eine sehr gute Idee ist. Leider bin ich hier im Norden zu weit weg von Kerpen. Aber wie andere schon sagten, kann man so etwas sicher irgendwann deutschlandweit ausweiten. Und vielleicht kann man auch andere Tierschutzvereine mit einbeziehen.

Bitte berichte unbedingt weiter, wie sich das Projekt entwickelt!
 
Abunai

Abunai

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  • #16
Hallihallo,

ich bin leider zur zeit nicht so viel im Forum, da ich im Umzugsstress stehe, ich fange zum 1.5 meinen Vorbereitungsdienst in Oberhausen an, wenn ich mich dort ein wenig eingewöhnt habe (wechsel Uni zu Schule) dann bin ich dabei!

Über ähnliche Thematik habe ich mir die letzten Wochen sehr viele Gedanken gemacht, wie kann man die Kinder sensibilisieren, vielleicht die Kinder zur mithilfe in einem Tierheim begeistern, sie generell mal vom PC wegbekommen usw. viele viele Gedanken.

Ich weiß leider noch nicht was an meiner Schule dann möglich sein wird (Förderschule).

Aber ich bin an einer mitarbeit interessiert. Wenn der gröbste Stress hier vorbei ist (Umzug und erste Arbeitstage) würde ich gerne mit machen! Ausarbeiten von Projektplänen etc habe ich zufällig im Studium gelernt.

Ich schreibe dir mal eine PN mit meiner Email-Adresse, vielleicht magst du dich ja mal melden!

Liebe Grüße
Abunai
 
dagmar.b

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  • #17
Da freu ich mich drauf....lg
 
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LilisMami

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  • #18
Hallo Dagmar!

Ich finde Deine Idee auch klasse! Ich wohne leider in Bayern aber ich denke auch in Bayern würde dieses Projekt laufen.

Ich bin momentan selbst am überlegen, wie man z. B. Tierheim und Tiervereinen helfen kann bzw. unter die Arme greifen kann und möchte mich da in der Richtung nach Tierfreunden in der Region umschauen um Projekte auf die Beine zu stellen.

Aber Deine Idee würde das "Problem" bei der Wurzel greifen und so nachhaltig helfen und die "Menschen von Morgen" auf dieses Thema sensibilisieren und dazu beitragen, dass diese aufgeklärter sind.

Hierzu kann man super die sozialen Netzwerke nutzen, denn dort findet man häufig die Kinder von heute. Aber ein direkter Anlauf an Schulen und zum Beispiel Jugendzentren könnte begeisterte "Tierschützer" zu Tage fördern.

Man könnte hier schon viele Ideen zusammentragen und anschließend ein Konzept ausarbeiten um anschließend versuchen dies in die Tat umzusetzen und anhand von Praxis dieses ausarbeiten. Und dieses Konzept kann sich ja auch nicht nur bei euch da oben bewähren, sondern auch hier! Aber wie Du schreibst ist so eine Ausarbeitung mit sehr viel Arbeit verbunden und braucht natürlich mehrere Köpfe! Ich würde Dir gerne helfen und wenn es nur aus der Ferne ist um der Idee Hand und Fuß zu geben!

Grüße!
 
dagmar.b

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  • #19
Gerne, komme auch gut voran. Wenn Du Lust hast, schick mir deine Nummer, ich rufe Dich an. Ich denke ein Pilotprojekt, wo auch immer wäre gut und dann weitersehen. Lg
 
Rickie

Rickie

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  • #20
Leider kein Interesse mehr gezeigt worden.

Liebe Dagmar,
doch, ich habe schon noch Interesse an dem Projekt und werde es auf jeden Fall mit INteresse verfolgen.
Abe rich war eine Woche lang in Poznan (au Backe, da sind ca 300 Hunde im TH) und hatte kein I-Net.
Da ich ja in Florida im TS eingebunden war, hab ich sehr ernsthaft Interesse, wie Dinge in D laufen (bin ja immer noch etwas neudeutsch:oops:). Ist eben bloed, dass ich in Sa/Anh. zu weit weg wohne.
 
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