Ist es noch zu früh für einen Katzen-Kumpel?

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Bergkatze

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Hallo zusammen,

jetzt bin ich nicht einmal eine Woche hier angemeldet und stehe schon wieder vor einer Frage, zu welcher ich gerne eure Einschätzung hätte.

Erstmal zur Vorgeschichte:

Mein Freund und ich leben in einer Wohnung auf dem Land - so richtig Land, mit Kühen und Ziegen als Nachbarn und einigen Bauernhöfen um uns herum. Hier gibt es auch einige Bauernhof-Katzen. Die meisten sind sehr scheu und halten sich fern von Menschen. Mäuse sind die Hauptspeise, aber es gibt auch viele Nachbarn, die regelmäßig Futter für die Vierbeiner rausstellen.

Vor ca. etwas über einem Jahr wurde ich von einem der Kater als Frauchen ausgesucht. Mein Balkon ist direkt von der Scheune erreichbar und bietet ziemlich viele Sonnenplätze. Nachdem wir uns viele Monate den Balkon wortlos geteilt haben, ist der Kater immer zutraulicher geworden und hat sich dann auch irgendwann in der Wohnung einquartiert.
Seitdem ist er sozusagen mein Kater und wird von mir versorgt, bei Bedarf zu TA gebracht etc. Er hat dann den Namen Merlin bekommen. Er ist kastriert und der TA schätzt ihn auf 7-8 Jahre.

Mit den anderen Katzen hatte er nie so ganz viel Kontakt und war eher ein Einzelgänger. Mit den Katern der Nachbarn gabs ein paar Mal Streit, mit den Damen war der Umgang eher ruhig, aber auch nicht sehr intensiv.
So hat er sich eigentlich immer mehr zu uns Menschen zurückgezogen.

Trotzdem hatte ich immer den Wunsch irgendwann eine zweite Katze oder einen lieben Kater für ihn als Kameraden zu haben. Seit Herbst halte ich auch immer die Augen offen bei den Inseraten vom Tierheim oder anderen Vermittlern.

Stand heute:
Vor ca. 4 Wochen hatte Merlin eine Thrombose. Hier findet ihr seine ganze Krankengeschichte:
http://https://www.katzen-forum.net/herzerkrankungen/237686-wie-geht-es-weiter-nach-thrombose-ta-odyssee.html
Glücklicherweise ist alles gut gelaufen und Merlin ist trotz Bein-Amputation und seinen Herz-Medikamenten "top fit". Nur Fressen tut er noch immer nicht so viel wie früher, aber das versuche ich gerade mit Reconvales in den Griff zu bekommen. Würde man seine Geschichte nicht kennen, würde ein Außenstehender wahrscheinlich nichts merken :omg:
Auch unser TA ist super zufrieden mit dem Verlauf und hat uns keinerlei Einschränkungen bzgl. Freigang o.ö. gegeben. Sobald der Schnee hier geschmolzen ist und es wieder stabil wärmer wird, werde ich ihn auch für kurze Ausflüge wieder raus lassen.

Tja, und jetzt kommt die eigentlich Frage:
Ab wann können wir das Thema zweite Katze wieder aufnehmen?
Eine Zusammenführung kann ja doch recht aufregend sein und ich möchte Merlin nach den ganzen TA-Besuchen und seiner OP nicht zu viel Stress auf einmal zumuten.
Ursprünglich hatten mein Freund und ich geplant ab Februar/März einen Kumpel zu holen, da wir beide jetzt weniger arbeiten und Zeit bzw. Geduld für eine Zusammenführung hätten.
Durch Merlin's Krankengeschichte wird sich unser Plan wohl etwas nach hinten verschieben oder doch nicht?

Mein Bauchgefühl sagt abwarten, aber mein Herz hüpft bei jedem Foto, dass ich auf der Tierheim-Seite sehe und zu unserem Merlin passen könnte.

Was denkt ihr? Wie lange sollte ich mich noch gedulden?
 
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tiha

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Ich würde da frühstens Anfang des nächsten Winters ein zweites Tier dazuholen, wenn überhaupt. Dann gehen sie auch nicht mehr so viel raus und sich gegenseitig auch nicht so viel aus dem Weg wie in der schönen Jahreszeit.

Schaut euch im Laufe der Monate an, wie er zurecht kommt. Und dann überlegt, ob ER wirklich eine weitere Katze dazu will - so wie du ihn beschreibst klingst das nicht so. Und schließlich soll ja er glücklich werden damit ;)
 
Bergkatze

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Ich würde da frühstens Anfang des nächsten Winters ein zweites Tier dazuholen, wenn überhaupt. Dann gehen sie auch nicht mehr so viel raus und sich gegenseitig auch nicht so viel aus dem Weg wie in der schönen Jahreszeit.

Ach so habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich habe sogar eher gedacht, dass Freigang vielleicht gut wäre, damit so von Anfang an mehr Raum haben und sie nicht aufeinanderhocken. Danke für deine Perspektive!


Schaut euch im Laufe der Monate an, wie er zurecht kommt. Und dann überlegt, ob ER wirklich eine weitere Katze dazu will - so wie du ihn beschreibst klingst das nicht so. Und schließlich soll ja er glücklich werden damit ;)

Genau das kann ich so schwer einschätzen.
Für mich gehören einfach mind. 2 Katzen in einen Haushalt, aber vielleicht hast Du Recht und Merlin ist wirklich eher ein Einzel-Kater.

Merlin's Befinden steht aber auf jeden Fall im Vordergrund, auch wenn ich mich schon soooo auf eine zweite Katze gefreut hatte.

Dann werden wir uns einfach in Geduld üben müssen und die Situation noch ein paar Monate beobachten.
 
ottilie

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Ich würde auch noch abwarten.
Du hattest ja geschrieben, dass sich in drei Wochen wieder die Medikamente verändern.
Ich würde warten bis er ganz stabil auf eine Medikamentendosis eingestellt ist

Als Dreibein und herzkranke Katze müsstest du schon schauen, dass es wirklich ein ruhiger Kumpel ist, mit dem er sich nicht zofft
 
Bergkatze

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Ich würde auch noch abwarten.
Du hattest ja geschrieben, dass sich in drei Wochen wieder die Medikamente verändern.
Ich würde warten bis er ganz stabil auf eine Medikamentendosis eingestellt ist

Als Dreibein und herzkranke Katze müsstest du schon schauen, dass es wirklich ein ruhiger Kumpel ist, mit dem er sich nicht zofft


So wäre eigentlich auch meine erste Einschätzung gewesen. Noch ein paar Wochen warten, bis die Medis alle passen und dann auf die Suche nach einer wirklich passenden Katze/Kater gehen. Die Suche darf dann auch länger dauern.

Das Dilemma ist gerade eher, dass sich gestern eine Tierschutz-Orga bei mir gemeldet hat, dass sie gerade einen super lieben und sozialen Kater haben, der gut zu uns passen könnte und so bald wie möglich vermitteln werden soll. (Der Kontakt wurde schon vor Merlins Krankengeschichte hergestellt und sie wussten bisher nichts von der geänderten Situation)

Da ist mein Herz eben gleich wieder gesprungen und ich würde so gerne "Ja" sagen. Zum einen, um dem armen Kerl ein Zuhause zu geben und zum anderen, weil er laut Papier einfach wunderbar zu uns passen würde.

Deshalb habe ich gestern Abend noch diesen Thread eröffnet. Eigentlich eher damit ihr mir nochmal auf die Finger haut und mir sagt, dass es noch zu Früh ist :oops:

"Nein"-Sagen fällt mir gerade einfach wirklich schwer!
 
nicker

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Die Amputation als solche muss einer Vergesellschaftung nicht zwingend im Wege stehen; das hängt sehr an der einzelnen Katze.

Bei Pfötchen, die ja direkt nach der Amputation im Alter von ca. sechs Monaten bei uns einzog (Seniorenkater, Chef, und junges Weibchen, damals knapp zwei Jahre alt), ging die Vergesellschaftung ruckzuck. Sie wohnte - von Nine Katharine dorthin gescheucht - ein, zwei Tage unterm Bett, zog aber ruckzuck nach oben unter die Bettdecke und war seitdem im Rudel integriert. Innerhalb von einer Woche wurde - wie bei den Orientalen üblich - mit Nine gestapelt, und auch der Nickerkater war von Anfang an ausgesprochen sozial und freundlich.

Insofern gab es seitens der anderen Katzen keine Vorbehalte wegen Pfötchens Körperbehinderung; Katzen bewerten das nicht untereinander. Und Pfötchen zeigte auch keine Anzeichen, dass sie mit der Vergesellschaftung überfordert wäre; sie stagnierte später in ihrer Entwicklung der körperlichen Fähigkeiten (vor allem aus der Rückschau betrachtet!), das war einige Monate nach ihrem Einzug und hatte insofern mit der Vergesellschaftung als solcher nichts zu tun. Aus diesem Grund zog dann ja auch Mercy als Leitkatz für Pfötchen bei uns ein.

Allerdings würde ich, wie gesagt, auch genau auf die Entwicklung und die individuellen Bedürfnisse von Merlin schauen und nicht überstürzt eine weitere Katze in den Haushalt aufnehmen.
Sicherlich wird auch in Hinblick auf einen potentiellen Notfall die Möglichkeit bestehen, dass du die Sache überschlafen kannst! :)
 
Margitsina

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Wenn du ein gutes Gefühl hast, dass der Kater passen wäre, dann leg los.
Mach es.
Wenn man zu viel überlegt, der Zeitpunkt ist immer falsch. :D
 
Bergkatze

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Und Pfötchen zeigte auch keine Anzeichen, dass sie mit der Vergesellschaftung überfordert wäre; sie stagnierte später in ihrer Entwicklung der körperlichen Fähigkeiten (vor allem aus der Rückschau betrachtet!), das war einige Monate nach ihrem Einzug und hatte insofern mit der Vergesellschaftung als solcher nichts zu tun. Aus diesem Grund zog dann ja auch Mercy als Leitkatz für Pfötchen bei uns ein.

Liebe nicker,

wie hast du denn die Stagnation der körperlichen Fähigkeiten bemerkt?
Und wie hat Mercy dabei helfen könne?

Allerdings würde ich, wie gesagt, auch genau auf die Entwicklung und die individuellen Bedürfnisse von Merlin schauen und nicht überstürzt eine weitere Katze in den Haushalt aufnehmen.
Sicherlich wird auch in Hinblick auf einen potentiellen Notfall die Möglichkeit bestehen, dass du die Sache überschlafen kannst! :)

Genau so werden wir es auch machen.
Ich habe das "Notfellchen" letztes Wochenende besucht, um den Kater, den ich ja bisher nur von Erzählungen und Bildern kannte kennen zulernen.
Der Kater wäre mMn tatsächlich die perfekte Ergänzung zu Merlin, aber wir werden uns mit der Zusammenführung noch Zeit lassen. Zum Glück ist es kein akuter Notfall.

Ich werde den TS bzw. die Familie, bei der der Kater wohnt, mit Futterspenden für die kommenden Wochen unterstützen und je nach Merlin's Befinden darf der Neue dann irgendwann einziehen...das kann in 3 Wochen oder eben auch erst viel später so sein.
 
Bergkatze

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Wenn du ein gutes Gefühl hast, dass der Kater passen wäre, dann leg los.
Mach es.
Wenn man zu viel überlegt, der Zeitpunkt ist immer falsch. :D

Ich habe tatsächlich ein sehr sehr gutes Gefühl. Ich habe den neuen Kater am Wochenende besucht und er passt so gut zu meinem Merlin.

Gerade hab ich nicker geantwortet und schon beschrieben wie wir es machen werde. Der neue Kater ist erst einmal für mich "reserviert", darf aber noch bei seiner jetzigen Familie bleiben, bis Merlin wieder fit ist. Die Zeit spielt erst einmal keine Rolle.
 
ottilie

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  • #10
Dann hänge ich dir vorsichtshalber gleich mal die langsame Zusammenführung hin. So ist es am schonendsten für die Nerven von Mensch und Katz :

Die langsame Zusammenführung
 
Bergkatze

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  • #11
Dann hänge ich dir vorsichtshalber gleich mal die langsame Zusammenführung hin. So ist es am schonendsten für die Nerven von Mensch und Katz :

Die langsame Zusammenführung

Danke Dir, ottilie.
Den Beitrag habe ich schon mind. 3x durchgelesen :D
Und noch ganz viel andere Literatur und Erfahrungsberichte.
Theoretisch weiß ich alles.....haha, schauen wir mal, was die Praxis später so macht.

Wir haben letztes Wochenende schon Spielzeug und eine Decke, die nach dem Neuen riecht mitgenommen und ganz unauffällig in der Wohnung verteilt.
Merlin fand alles ziemlich interessant und liebt die neuen Raschel-Mäuse, die Kuscheldecke hat ihn überhaupt nicht interessiert - dran geschnuppert und dann einfach danebengelegt :p
 
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nicker

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  • #12
Liebe nicker,

wie hast du denn die Stagnation der körperlichen Fähigkeiten bemerkt?
Und wie hat Mercy dabei helfen könne?



Genau so werden wir es auch machen.
Ich habe das "Notfellchen" letztes Wochenende besucht, um den Kater, den ich ja bisher nur von Erzählungen und Bildern kannte kennen zulernen.
Der Kater wäre mMn tatsächlich die perfekte Ergänzung zu Merlin, aber wir werden uns mit der Zusammenführung noch Zeit lassen. Zum Glück ist es kein akuter Notfall.

Ich werde den TS bzw. die Familie, bei der der Kater wohnt, mit Futterspenden für die kommenden Wochen unterstützen und je nach Merlin's Befinden darf der Neue dann irgendwann einziehen...das kann in 3 Wochen oder eben auch erst viel später so sein.

Sry, dass ich jetzt erst antworte, Bergkatze; im Augenblick passiert so viel anderes im rl, dass ich mit dem Forum nicht mehr hinterher komme. ;)

Wie kam es zu Mercy.....
An einer konkreten Situation kann ich das im Grunde nicht festmachen, eher war es so, dass Pfötchen die Kratzbäume nicht völlig ausnutzte und zeitweise auch Nine und dem Nickerkater recht sehnsüchtig hinterher guckte. Sie konnte ja nur schlecht nach oben springen. Sofahöhe war kein Problem (also rd. 40 cm), aber was darüber war, machte ihr Mühe bzw. fand sie nicht so recht in die dafür notwendigen Bewegungen rein, hatte ich damals den Eindruck.
Ich ermunterte Pfötchen, wenn sie zögerte, z. B. durch Klopfen mit der flachen Hand auf die Oberfläche, wo sie eigentlich hin wollte, es aber nicht gebacken kriegte. Das reichte aber nicht, und Nine und Nicki gaben Pfötchen nicht recht den Anreiz zum Turnen.
Obwohl Pfötchen wirklich gut integriert war in Nickis kleinen Harem (er war der Boss und Übervater :pink-heart:), war sie doch nicht so dicke angedockt an die beiden anderen, dass sie den wirklichen Ehrgeiz aufgebracht hätte, es ihnen auch in diesen Sachen gleichzutun.

Ich kann es besser in der Rückschau beschreiben: als Mercy eingezogen war, musste sie - wie Nine und Pfötchen vor ihr (Nine hatte da von Jeannie gelernt gehabt :D) - unters Bett, und sie zog unter Dementias Bett statt unter mein Bett im Schlafzimmer. Sofort war nach Mercy auch Pfötchen spurlos verschwunden!
Ich suchte, wo die Neue sich denn versteckt hätte, und erst, als ich wirklich die ganze Wohnung umgekrempelt hatte, fand ich die beiden, eng aneinander gekuschelt, unter Dementias Bett stapelnd. Es war wirklich eine absolut anrührende Szene, wie Pfötchen, die ja ein Dreivierteljahr älter ist, dem kleinen Etwas, das von Nine unters Bett gejagt worden war, tröstend zur Seite stand, und ich werde nie Pfötchens große blaue Augen vergessen:
"Ein Katz für mich? Wirklich, Dosine? Für MICH ganz allein!!!?????"
Dieses ungläubige und total überwältigte Staunen in Pfötchens spitzen Gesichtchen. Und die völlig sorgenfreie Mercy, die sofort mit allem gut Freund war, was sich anschmusen ließ. :pink-heart:

Natürlich saß Pfötchen auch weiterhin unten, wenn Mercy mit den beiden anderen fröhlich durch die Gegend turnte, aber sie hatte etwas Neues in ihrem Gesichtsausdruck: diesen unbändigen Ehrgeiz, unbedingt auch dorthin zu wollen. Dass, wenn Mercy es kann, Pfötchen es auch können wollte.

Und Pfötchen übte. Sie machte immer wieder neue Versuche, auch wenn sie anfänglich immer wieder scheiterte, aber sie übte und trainierte, und ich erinnere mich noch genau, wie ich staunte, dass sie auf einmal auf dem Badewannenrand saß und die Welt zusammenbrüllte zu sehen, was für Großtaten Ihre Pfotigkeit zu begehen in der Lage war. :grin:
(Bescheidenheit war noch nie eine Eigenschaft, die Pfötchen bei sich gefördert hätte.... :D)

Ein Sprung von über 60 cm. Für ein beinamputiertes Dreirädchen ist das schon was - vor allem, wenn man bedenkt, dass Pfötchen am Badenwannenrand ja nichts hatte, wo sie ihre Handkrallen einhaken konnte.
Und genauso eroberte Pfötchen auch die ganzen Liegeflächen auf den Catwalks und auf Regalen und Schränken und kletterte in Windeseile die großen Kratzsäulen an einem Stück hoch. Vier mächtige "Sprünge", dann ist sie oben. Gut zwei Meter, auch das ist schon ordentlich. :)

Und in der Zwischenzeit, bis Pfötchen all diese Fertigkeiten erworben hatte, das frustrierte Gebrüll, wenn sie wieder gescheitert war. :dead:



Man wird das nicht eins zu eins auf Merlin übertragen können. Aber ein Spielkumpel für ihn ganz allein, das könnte der Schlüssel sein, dass Merlin einfach da hin will, wo der Kumpel ist. Zum Stapeln oder um ihn zum Raufen zu animieren. Oder einfach "because I can". ;)

Ich freue mich sehr, dass du in Bezug auf den Kumpel nun doch nicht so sehr unter Zeitdruck bist, wie du ursprünglich befürchtet hattest! :)
Meiner Meinung nach solltest du es nach deinem Bauchgefühl machen, also das Datum festlegen, wann der Neue einziehen soll. Wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass Merlin seinen ganz eigenen Weg in die Dreibeinigkeit findet und dass er mit dem neuen Kumpel - wie es bei Pfötchen auch war - einen Freund fürs Leben findet und dass die beiden wie Arm und Eimer sein werden! :pink-heart:
 
ottilie

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  • #13
Das finde ich gut, dass sich Merlin nicht für den Geruch des anderen interessiert. Nicht Beachtung kann eine besonders friedliche Form des Zusammenlebens sein.
Bei der Gittertür empfehle ich, am unteren Ende einen Stoffstreifen hin zu tackern. Dann verkratzt mehr mit dem ständigen auf und zu schieben den Fußboden nicht so sehr.
 
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  • #14
Ich freue mich sehr, dass du in Bezug auf den Kumpel nun doch nicht so sehr unter Zeitdruck bist, wie du ursprünglich befürchtet hattest! :)
Meiner Meinung nach solltest du es nach deinem Bauchgefühl machen, also das Datum festlegen, wann der Neue einziehen soll. Wir drücken alle Daumen und Pfoten, dass Merlin seinen ganz eigenen Weg in die Dreibeinigkeit findet und dass er mit dem neuen Kumpel - wie es bei Pfötchen auch war - einen Freund fürs Leben findet und dass die beiden wie Arm und Eimer sein werden! :pink-heart:

Jetzt bin ich sooo spät mit meinen Antworten :oops: Der (Katzen)-Alltag frisst gerade etwas viel Zeit.

Danke für die schöne Geschichte von Pfötchen und Mercy. Ich habe fast ein Tränchen verdrückt, weil die beiden einfach zuckersüß sind.
So wie es bei dir gelaufen ist, wäre natürlich meine Traumvorstellung für meinen Merlin. Aber auch wenn es nicht ganz so harmonisch wird, Hauptsache er muss nicht mehr alleine sein.
 
Bergkatze

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  • #15
Das finde ich gut, dass sich Merlin nicht für den Geruch des anderen interessiert. Nicht Beachtung kann eine besonders friedliche Form des Zusammenlebens sein.
Bei der Gittertür empfehle ich, am unteren Ende einen Stoffstreifen hin zu tackern. Dann verkratzt mehr mit dem ständigen auf und zu schieben den Fußboden nicht so sehr.

Danke für den Tip mit dem Stoffstreifen. Dann hab ich endlich mal eine Verwendung für ein paar alte T-Shirts ;) Wir haben hier ziemlich alte Holzdielen, das wäre wirklich schade um den Boden.
 
Bergkatze

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  • #16
Und das wichtigste Update überhaupt - das neue Katerchen durfte letztes Wochenende bei uns einziehen.

Warum so früh? Diamond (so heißt der "Neue") konnte nicht mehr länger bei seiner Familie bleiben. Die Besitzerin konnte ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr viel länger behalten und wir haben dann beschlossen ihn schon früher zu uns zu nehmen. Alternativ wäre er im Tierheim "zwischen-geparkt" worden und das wollten wir ihm nicht zumuten.

Das fröhliche Katzen-Zusammenführen hat also am Wochenende begonnen.

Bisher wohnt Diamond in unserem Schlafzimmer. Merlin hat den Rest der Wohnung für sich. Die beiden haben sich noch nicht gesehen, aber es wird fleißig alles abgeschnuppert.

Am Wochenende bauen wir eine Gittertür, so dass die beiden sich bald aus sicherer Distanz einmal sehen können.
 
nicker

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  • #17
Wow, jetzt wird es spannend! :)

Für die Zusammenführung wünsche ich euch aber sowas von Langeweile!!! :grin:


Diamonds ehemalige Dosine wird sicherlich sehr traurig sein. Aber vielleicht auch erleichtert, dass er direkt von ihr in seine neue Familie wechseln konnte und dass überhaupt ein schönes neues Zuhause für ihn gefunden wurde! :)


Wir drücken die Daumen für eine gaaaaaanz gaaaaaanz langweilige Zusafü!

Und büddebüdde Foddos! :pink-heart:
 
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  • #18
Na dann: herzlichen Glückwunsch zum Neuzugang !
Und alles Gute für die Zusammenführung.
Meine Tierschutzorga hatte damals gesagt, nicht zu lange trennen. Sonst könnten sich die Hormone hochschaukeln.
Wir hatten allerdings Glück und sie haben sich nach drei Tagen schon vertragen
 
Bergkatze

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  • #19
Hallo ihr lieben,

dank Quarantäne (hier in Tirol schon seit letzter Woche) mussten wir bei unserer Zusammenführung ziemlich improvisieren :rolleyes:

Statt selbstgebauter Gittertür haben wir unsere Wäscheständer mit Nägeln und Kabelbinder in den Türrahmen gespannt....achja, Not macht erfinderisch.

Mittlerweile ist unser Wäscheständer-Konstrukt schon wieder abgebaut und wir lassen die beiden Kater untertags zusammen. In der Nacht trennen wir sie aber noch, da sie sich einfach noch nicht soooo geheuer sind und ab und zu noch fauchen und einen Pfotenhieb austauschen. Auch wenn sie sich danach auch gleich wieder vertragen und nebeneinander fressen, ist es uns momentan noch so lieber.

Ich versuche heute Mal schöne Fotos von den beiden zu machen :)
 
ottilie

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  • #20
Freut mich, wenn es funktioniert.
Ich halte es für besser, sie nicht zu zwingen, eng nebeneinander zu futtern.
Ich würde sie auf 50 cm Abstand lassen, damit es wirklich ganz tiefenentspannt ist
 
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