In zwei Wochen zieht Nachwuchs ein

senoritarossi

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Hallo und guten Morgen,

bald ist es soweit, in zwei Wochen zieht dieser kleine Kerl bei uns ein:



Leeon (spricht sich Li-on, also nicht wie der Löwe ;)) kommt als Spielkumpel für unseren Sibi-Kater Eeno (spricht sich Ino, wir haben's mit dem Doppel-E), der seit etwas über zwei Jahren mit seiner Schwester Amy bei uns wohnt. Beide kamen im Alten von 13 Wochen zu uns. Inzwischen hat sich allerdings herausgestellt, dass beide sich zwar nach wie vor mögen, aber Spielen ist nicht so Amys Ding und Eeno ist oft unausgelastet und läuft maunzend und gurrend durch die Wohnung.

Natürlich stürmen jetzt diverse Fragen mein Hirn, die sich insbesondere mit der Fütterung der Raubtiere beschäftigen, vielleicht könnt Ihr mir bei der Beantwortung etwas helfen.

Amy & Eeno werden zu 100 % gebarft, Leeon soll zunächst sein bekanntes Dosenfutter der Züchterin bekommen. Ich denke da so an ein halbes Jahr, danach werde ich auch ihn auf Barf umstellen. Da Kitten ja den Tag über soviel essen sollen wie sie wollen, wir aber 10 Stunden täglich außer Haus sind, ergeben sich daraus folgende Probleme:

- Wie sollen wir Leeon ausreichend Futter geben, wenn wir so lange nicht zu Hause sind? Er bekäme morgens zwei und abends zwei bis drei Mahlzeiten. Denkt Ihr, in der Anfangsphase kann man tagsüber mit Trockenfutter überbrücken (normalerweise bekommen unsere Katzen das nur gelegentlich als Leckerli)? Ich kann ja schlecht das Dosenfutter den ganzen Tag stehen lassen.

- Eeno & Amy lieben Trockenfutter und würden dem Kleinen wahrscheinlich alles wegknuspern. Habt Ihr eine Idee, wie ich es hinbekomme, dass wirklich nur Leeon ans Trofu kommt (falls er es denn bekommen sollte)?

- Amy findet zudem auch Dosenfutter ziemlich legga (eigentlich frisst sie alles, was ihr in die Quere kommt :rolleyes:). Gibt beim Barfen natürlich das Problem, dass wenn sie vom Dosenfutter nascht, die Abstände zwischen Barf und Dosenfutter nicht eingehalten werden und sie DF bekommt. Sollte ich für Leeon den ganzen Tag Dosenfutter zur Verfügung stellen müssen, wie stelle ich es geschickt an, dass Amy nicht rankommt?

Gedanklich baue ich schon kleine Kisten und Höhlen, in die Amy & Eeno nicht reinkommen, um dort das Futter zu platzieren. Aber ob das so das Richtige ist, ich weiß nicht. Vielleicht habt Ihr ja noch Ideen.

Sorry, dass es etwas länger geworden ist und danke schon mal fürs Lesen :oops:

Über Tipps und Gedankenanstöße würde ich mich sehr freuen!
 
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HappyKerky

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Liebe Andrea,

Was spricht denn dagegen, wenn du den Kleinen direkt mitbarfst? Das ist doch die natürlichste Nahrung für Katzen und ist auch für Kitten das Beste. Trockenfutter würde ich an deiner Stelle komplett weglassen, auch für die erwachsenen Katzen. Ich habe meine Miezen auch mit 14 Wochen bekommen und musste sie auch als Kleinchen 8,5 Stunden mindestens täglich allein lassen, das war okay mit Nassfutter. Einfach morgens bevor ich zur Arbeit ging, gabs Futter, als ich nach Hause kam, gabs Futter und vor dem Schlafengehen auch.

Was ich allerdings nicht verstehe, warum setzt du zu den Großen so einen Mini dazu? Da sehe ich Konfliktpotenzial, denn Welpenschutz gibt es nicht bei Katzen. Ich hoffe natürlich für dich, dass die Zusammenführung trotzdem klappt...
 
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Usambara

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Liebe Andrea,

Was spricht denn dagegen, wenn du den Kleinen direkt mitbarfst? Das ist doch die natürlichste Nahrung für Katzen und ist auch für Kitten das Beste. Trockenfutter würde ich an deiner Stelle komplett weglassen, auch für die erwachsenen Katzen. Ich habe meine Miezen auch mit 14 Wochen bekommen und musste sie auch als Kleinchen 8,5 Stunden mindestens täglich allein lassen, das war okay mit Nassfutter. Einfach morgens bevor ich zur Arbeit ging, gabs Futter, als ich nach Hause kam, gabs Futter und vor dem Schlafengehen auch.

Was ich allerdings nicht verstehe, warum setzt du zu den Großen so einen Mini dazu? Da sehe ich Konfliktpotenzial, denn Welpenschutz gibt es nicht bei Katzen. Ich hoffe natürlich für dich, dass die Zusammenführung trotzdem klappt...

Deinen letzten Satz kann ich so überhaupt nicht bestätigen!
Wir haben hier Anfang Juni ein 12 Wochen Kitten zu unseren 2-3 jährigen drei Katzen hinzubekommen!
Kennel auf, Baby raus...............als wäre sie nie woanders gewesen!
Es gab hier wirklich keinerlei Konflikte, obwohl die Kleine wirklich (und noch immer) ein wildes Teufelchen ist! Sie hüpft auf die Großen, jagd sie und und und! Seit ich das erlebt habe, glaube ich an eine Art Welpenschutz! Ich muss allerdings dazu sagen, die Kleine ist äußerst selbstbewußt und angstfrei!
Die Einzige, die mal etwas grummelt, wenn es zu wilde wird, ist Samie! Da gibts halt mal einen Faucher und Maja versteht das! Und das, obwohl Maja vom Gewicht her inzwischen deutlich schwerer als Samie ist!:stumm:

Andrea, wenn du schon barfst, würde ich über eine andere Ernährungsform gar nicht nachdenken!
Die Kleinen benötigen unwahrscheinlich viel Energie!
Trofu gibts zwar hier etwas für die Kater, aber meine Miezen rühren es GsD nicht an!
Hier gibts auch früh Futter, bleibt auch stehen und wer zuerst zu Hause gibt, füttert erneut!

Ein wirklich süßes Kerlchen, der kleine Leeon!!:pink-heart:
Schade, dass sie so furchtbar schnell wachsen!:oops:
 
senoritarossi

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Hallo, liebe Happy, vielen Dank für Deine Antwort.

Zum Barfen: Ich bin Fertigsuppi-Barfer mit FC, easyBarf und TC Premix. Weiß nicht, ob das für einen Kleini so gut ist. Keine Frage, wenn es da keine Bedenken gäbe, dann würde ich ihn auch sofort barfen. Meinen "Großen" bekommt das außerordentlich gut.

Warum einen Kleini - ich weiß, dass es keinen Welpenschutz bei Katzen gibt. Aber der Charakter bei so einem Mini ist noch nicht so gefestigt und er wird dann quasi von Amy & Eeno "erzogen". Mir ist vor allem wichtig, dass Amy nicht einfach einen ausgewachsenen Kater vor die Nase gesetzt bekommt, sondern dass sie ihn als im ersten Moment nicht ebenbürtigen Partner kennen und lieben lernt. Und mit Eeno hätte ich bei einem ausgewachsenen Kater die gleichen, gedanklichen Probleme, Eeno ist ein echtes kleines Sensibelchen :rolleyes:.

Natürlich wird es irgendwann zu Revierverhalten kommen, aber bis es soweit ist, haben sich alle schon aneinander gewöhnt, so meine Hoffnung. Außerdem habe ich über die Zusammenführung mit Minis bisher fast nur Positives gelesen.

Du denkst also nicht, dass 10 Stunden ohne Futter zu viel sind? Die Züchterin war da etwas anderer Meinung und ziemlich skeptisch. Ich würde dann morgens zwei Mal und abends zwei bis drei Mal füttern.
 
U

Usambara

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Hallo, liebe Happy, vielen Dank für Deine Antwort.

Zum Barfen: Ich bin Fertigsuppi-Barfer mit FC, easyBarf und TC Premix. Weiß nicht, ob das für einen Kleini so gut ist. Keine Frage, wenn es da keine Bedenken gäbe, dann würde ich ihn auch sofort barfen. Meinen "Großen" bekommt das außerordentlich gut.

Warum einen Kleini - ich weiß, dass es keinen Welpenschutz bei Katzen gibt. Aber der Charakter bei so einem Mini ist noch nicht so gefestigt und er wird dann quasi von Amy & Eeno "erzogen". Mir ist vor allem wichtig, dass Amy nicht einfach einen ausgewachsenen Kater vor die Nase gesetzt bekommt, sondern dass sie ihn als im ersten Moment nicht ebenbürtigen Partner kennen und lieben lernt. Und mit Eeno hätte ich bei einem ausgewachsenen Kater die gleichen, gedanklichen Probleme, Eeno ist ein echtes kleines Sensibelchen :rolleyes:.

Natürlich wird es irgendwann zu Revierverhalten kommen, aber bis es soweit ist, haben sich alle schon aneinander gewöhnt, so meine Hoffnung. Außerdem habe ich über die Zusammenführung mit Minis bisher fast nur Positives gelesen.

Du denkst also nicht, dass 10 Stunden ohne Futter zu viel sind? Die Züchterin war da etwas anderer Meinung und ziemlich skeptisch. Ich würde dann morgens zwei Mal und abends zwei bis drei Mal füttern.

10 Stunden ohne Futter geht gar nicht!!:eek:
 
senoritarossi

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Deinen letzten Satz kann ich so überhaupt nicht bestätigen!
Wir haben hier Anfang Juni ein 12 Wochen Kitten zu unseren 2-3 jährigen drei Katzen hinzubekommen!
Kennel auf, Baby raus...............als wäre sie nie woanders gewesen!
Es gab hier wirklich keinerlei Konflikte, obwohl die Kleine wirklich (und noch immer) ein wildes Teufelchen ist! Sie hüpft auf die Großen, jagd sie und und und! Seit ich das erlebt habe, glaube ich an eine Art Welpenschutz! Ich muss allerdings dazu sagen, die Kleine ist äußerst selbstbewußt und angstfrei!
Die Einzige, die mal etwas grummelt, wenn es zu wilde wird, ist Samie! Da gibts halt mal einen Faucher und Maja versteht das! Und das, obwohl Maja vom Gewicht her inzwischen deutlich schwerer als Samie ist!:stumm:

Andrea, wenn du schon barfst, würde ich über eine andere Ernährungsform gar nicht nachdenken!
Die Kleinen benötigen unwahrscheinlich viel Energie!
Trofu gibts zwar hier etwas für die Kater, aber meine Miezen rühren es GsD nicht an!
Hier gibts auch früh Futter, bleibt auch stehen und wer zuerst zu Hause gibt, füttert erneut!

Ein wirklich süßes Kerlchen, der kleine Leeon!!:pink-heart:
Schade, dass sie so furchtbar schnell wachsen!:oops:

Danke, Simone. Ich hoffe wirklich, dass unser Mini, genau wie bei Dir, aus dem Kennel steigt und sich auf Anhieb wohlfühlt. Wenn's etwas länger dauert, ist es auch nicht sooooo wild, kaufe ich halt mehr Baldrian-Tee für mich ein ;).

Vielleicht könnte ich Leeon dann gleich ans "richtige" Barf gewöhnen, also mit natürlichen Supplementen, das wäre toll. Amy & Eeno haben das leider total verweigert :oops:. Aber ich denke, besser als Dose ist Rohfleisch mít abwechselnden Fertigsuppis allemal.
 
senoritarossi

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10 Stunden ohne Futter geht gar nicht!!:eek:

Gell, das ist tatsächlich zu lange, oder? Die Züchterin hat mir auch sofort gesagt, dass das nicht geht. Aber dann müsste ich tatsächlich Trockenfutter oder Dosenfutter zur Überbrückung geben - und hätte die Probleme wie oben beschrieben :oops:. Rohfleisch kann ich soooo lange nicht stehen lassen.
 
HappyKerky

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Schau doch mal im Barf-Forum, dort steht einiges über Barfen für Kitten.
 
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Tikka

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Hallo,

für das Problem, dass die großen Katzis nicht an das NaFu / Trofu des Nachwuchskaters kommen, habe ich leider keine Idee.

Aber das BARF könntest Du doch mit so einem Futterautomaten stehen lassen?
Die gibt es mit Kühlakku und dann könnten sie auch nicht gleich an alles dran, sondern hätten nach einigen Stunden eine 'frische' Mahlzeit. Und für den kleinen Kerl könntest Du dann morgens / abends unter 'Aufsicht' sein bekanntes Futter füttern. Ist nur so eine Idee, weil Du geschrieben hattest, dass Du das BARF nicht so lange stehen lassen kannst.

Liebe Grüße und alles gute für die Zusammenführung,
Tina
 
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Usambara

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  • #10
Gell, das ist tatsächlich zu lange, oder? Die Züchterin hat mir auch sofort gesagt, dass das nicht geht. Aber dann müsste ich tatsächlich Trockenfutter oder Dosenfutter zur Überbrückung geben - und hätte die Probleme wie oben beschrieben :oops:. Rohfleisch kann ich soooo lange nicht stehen lassen.

Das ist in der Tat eine schwierige Situation!:(
Ich nehme mal an, du hast niemanden, der zwischenzeitlich mal füttern kann?
Da fällt mir fast nur die Trockenfuttervariante ein, aber das ist eine denkbar schlechte Lösung!
Futter verstecken??.... deine Großen werden sich einen Spaß draus machen!:D
 
senoritarossi

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  • #11
Schau doch mal im Barf-Forum, dort steht einiges über Barfen für Kitten.

Das werde ich mal machen, danke!

Hallo,

für das Problem, dass die großen Katzis nicht an das NaFu / Trofu des Nachwuchskaters kommen, habe ich leider keine Idee.

Aber das BARF könntest Du doch mit so einem Futterautomaten stehen lassen?
Die gibt es mit Kühlakku und dann könnten sie auch nicht gleich an alles dran, sondern hätten nach einigen Stunden eine 'frische' Mahlzeit. Und für den kleinen Kerl könntest Du dann morgens / abends unter 'Aufsicht' sein bekanntes Futter füttern. Ist nur so eine Idee, weil Du geschrieben hattest, dass Du das BARF nicht so lange stehen lassen kannst.

Liebe Grüße und alles gute für die Zusammenführung,
Tina

Das ist eine sehr gute Idee, danke! Ich könnte dann Eeno & Amy auch auf mehrere Mahlzeiten täglich "einstellen", sodass alle zur gleichen Zeit ihr Futter mit dem Futterautomaten bekommen und Leeon zumindest noch eine Mahlzeit mittags bekommt. Das muss ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.

Das ist in der Tat eine schwierige Situation!:(
Ich nehme mal an, du hast niemanden, der zwischenzeitlich mal füttern kann?
Da fällt mir fast nur die Trockenfuttervariante ein, aber das ist eine denkbar schlechte Lösung!
Futter verstecken??.... deine Großen werden sich einen Spaß draus machen!:D

Nein, leider habe ich niemanden, der zwischendurch mal kommen könnte. Futter verstecken, haaaa, haaaa, haaaa :D. Amy Spürnase hat garantiert sofort alle Verstecke gefunden und geplündert, sobald wir aus dem Haus sind :D
 
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