Ich verstehe unseren Kater nicht

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Hallo zusammen :)

Meine Tochter und ich haben seit 2 Wochen einen ca 4 jährigen Kater. Er hat zuvor, mit
drei anderen Katzen zusammen, bei ihrem Vater gelebt. Dort konnte er aber nicht mehr bleiben weil die Vier ständig aneinander geraten sind.
Also durfte er jetzt bei uns einziehen. Er hat von den 4 Katzen das beste Verhältnis zu meiner Tochter. Ich konnte es nicht übers Herz bringen nein zu sagen.
Allerdings sind wir oft nicht zuhause. Zwei mal war er auch schon über Nacht allein.
Leider.
Aber nun zu meinem Problem. An den ersten beiden Tagen war unser Kater, nach anfänglicher Zurückhaltung richtig verschmust und entspannt. Nach einigen Tagen allerdings hat er angefangen zu zwicken. Auch seine Krallen haben wir schon des Öfteren abbekommen.
Ich nehme an in manchen Situationen dachte er, dass wir mit ihm spielen möchten aber zwei, drei Mal ist es auch einfach so passiert. Meiner Tochter kamen z. B. bei den Hausaufgaben die Tränen und er kam an und zwickte sie in den Oberarm.
Außerdem beobachtet er mich oft als ob er mir nicht trauen würde. Was nur verständlich ist, da ich ja noch ganz neu für ihn bin.

Anfangs habe ich ihn nie lang in die Küche gelassen weil ich nicht wollte, dass er auf Tisch und Arbeitsplatte geht. Habe aber gelesen, dass zu viele Regeln auch für aggressives Verhalten bei Katzen sorgen können. Jetzt darf er rein und ich desinfiziere die Oberflächen devor wir sie benutzen.
Ich mache jetzt aber nachts meine Schlafzimmertür zu da ich kaum geschlafen habe während er immer wieder über mich getappst ist.
Meint ihr das war zu viel hin und her?
Was kann ich tun damit er sich wohler fühlt...
Bzw. ist sein Verhalten bedenklich?
 
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ElfiMomo

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Willkommen im Forum. Schön, dass ihr dem Kater ein Zuhause gebt.

Als erstes fällt natürlich ins Auge, dass der Kater nun bei euch alleine ist. Selbst wenn es zuvor mit den kätzischen Mitbewohnern nicht die innige Freundschaft war, es ist Gesellschaft von Artgenossen, die ihm ganz sicher fehlt. Denkt doch in Ruhe darüber nach, ob nicht ein gleichaltriger Kater mit ähnlichem Charakter in Frage kommt. Ist Entlastung für Tier und Mensch, weil ihr kein schlechtes Gewissen haben müsst, wenn ihr mal etwas länger weg seid.

Eingewöhnung und/oder Medizinisches könnten auch die Ursache sein. Da fällt mir nur nicht so viel ein. Ich nehme an, er ist kastriert?
 
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Lirumlarum

Lirumlarum

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..ich schließe mich da an ElfiMomo's Rat an.
Ein zweiter Kater, wäre wirklich gut für ihn. Er ist noch jung und ein Kater im besten Flegelalter. Auch wenn es mit den anderen Katzen mitunter Streit gab, er ist es gewohnt mit anderen Katzen Kräfte messen zu können, zu raufen, sich austauschen zu können in seiner eigenen Sprache...... und auch Streit unter Katzen ist gerne mal eine willkommene Abwechslung..in diesem Alter ist einfach meist jegliche Action besser, als sich zu langweilen..so zumindest aus Katersicht..


Insofern würde ich raten, ihn sich etwas eingewöhnen zu lassen und zu schauen, dass ihr euch auch etwas kennenlernt. Wenn du in etwa weißt, wie sein Charakter ist, dann geh auf die Suche nach einem Kater mit ähnlichen Charakter und
in etwa ähnlichem Alter. (vielleicht gibt es ja auch eine der Katzen bei dem Vorbistzer, welche gut mit ihm konnte..und vielleicht besthet die Option diese Katze einfach dazu zu holen)

In der Zwischenzeit müsst ihr Zwei schauen, dass ihr dem Schlingel viel Abwechslung bietet. Clicker-Trainig z.B ist eine gute Sache sie lastet das Katzenköpchen gut aus und zeitgleich stärkt es die Bindung zu euch..
Pappkartons sind tolle Allround-Spielzeuge: an einem Tag ein toller neuer Liegeplatz, am nächsten Tag mit reingeschnitten Löchern zur Höhle umfunktioniert..oder einfach gefüllt mit zerknüllten Altpapier und ein paar Leckerlis drin versteckt..und in Zeiten des Onlineversandes immer wieder neu zur Verfügung..
Snackbälle/Snackrollen bringen Kurzzeitentertainment. Rascheltunnel, Spielschienen etc. kann man immer mal wieder aufbauen..
Aus alten Papprollen von Küchenpapier oder Klopa lassen sich gefühlt trillionen schnelle kleine Spiezeuge basteln, stöber da mal im Netz..

Hat der Kater bei euch Freigang? Wenn nein, dann vernetzt den Balkon/Terrasse oder einige Fenster, so dass er auf Balkon/Terrasse oder am Fenster sich den Wind durch den Pelz wehen lassen kann...

Ein weitere Punkt wäre noch die Fütterung.
Wie und was bekommt er denn bei euch..und wieviel? Hungrige Katzen können echte Diven sein.. vielleicht kann man da mit der Einen oder Anderen kleinen Veränderung schon einiges an Ausgeglichenheit bescherren..

Wie reagiert ihr, wenn ihr die Krallen abbekommt? Wie reagiert dann wiederum darauf der Kater? Evtl. gibt es auch hier die eine oder andere Möglichkeit etwas zu ändern, damit es gar nicht erst zu den kralligen Dolchen im Arm kommt.

Magst du einfach noch ein bisserl mehr zum "Drumrum" schreiben? Also eben z.B was füttert ihr, wie reagiert ihr, wenn euch die Krallen erwischen? Kann er raus? Ist er Wohnungskatze? Hat er Dinge zur Beschäftigung wie Kratzbäume etc.? Spielt ihr mit ihm und wenn ja was und wie? Hat er Rückzugorte wo er mal seine Ruhe hat? Wenn ihr mal Beide ne Nacht weg seid, wie ist für den Kater gesorgt, was hat er um sich die Langeweile zu vertreiben? ..usw. etc. ...
 
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Margitsina

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Ihr seid nicht oft zu Hause, der Kater sitzt also ewig alleine da.....
Finde den Fehler.
 
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ich denke, dem kater fehlt einmal die kätzische gesellschaft. kläre mal, ob er sich mit allen drei katzen nicht verstanden hat (was ich mir tatsächlich nicht vorstellen kann)

und überhaupt fehlt ihm gesellschaft, wenn du ihn auch aus dem schlafzimmer aussperrst.

und er braucht auch etwas zu tun, den lieben langen tag. und natürlich wird er mal auf arbeitsplatten und tisch hüpfen und alles untersuchen (wollen) in abwesenheit muss man vermutlich als katzenhalter damit leben, bei anwesenheit kann man das aber - langsam, konsequent, mit extrem langen atem schaffen, den katzen das abzugewöhnen. das wäre dann der kompromiss.

vorab dann die flächen abwischen vorm kochen / essen etc.
 
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Hallo zusammen :)

Meine Tochter und ich haben seit 2 Wochen einen ca 4 jährigen Kater. Er hat zuvor mit, drei anderen Katzen zusammen, bei ihrem Vater gelebt. Dort konnte er aber nicht mehr bleiben weil die Vier ständig aneinander geraten sind.
Also durfte er jetzt bei uns einziehen. Er hat von den 4 Katzen das beste Verhältnis zu meiner Tochter. Ich konnte es nicht übers Herz bringen nein zu sagen.
Allerdings sind wir oft nicht zuhause. Zwei mal war er auch schon über Nacht allein.
Leider.
Aber nun zu meinem Problem. An den ersten beiden Tagen war unser Kater, nach anfänglicher Zurückhaltung richtig verschmused und entspannt. Nach einigen Tagen allerdings hat er angefangen zu zwicken. Auch seine Krallen haben wir schon des Öfteren abbekommen.
Ich nehme in manchen Situationen dachte er, dass wir mit ihm spielen möchten aber zwei, drei Mal ist es auch einfach so passiert. Meiner Tochter kamen z. B. bei den Hausaufgaben die Tränen und er kam an uns zwickte sie in den Oberarm.
Außerdem beobachtet er mich oft als ob er mir nicht trauen würde. Was nur verständlich ist, da ich ja noch ganz neu für ihn bin. Anfangs habe ich ihn nie lang in die Küche gelassen weil ich nicht wollte, dass er auf Tisch und Arbeitsplatte geht. Habe aber gelesen, dass zu viele Regeln auch für aggressives Verhalten bei Katzen sorgen können. Jetzt darf er rein und ich desinfiziere alles devor wir es benutzen.
Ich mache allerdings jetzt nachts meine Schlafzimmertür zu da ich kaum geschlafen habe während er immer wieder über mich getappst ist.
Meint ihr das war zu viel hin und her?
Was kann ich tun damit er sich wohler fühlt...
..ich schließe mich da an ElfiMomo's Rat an.
Ein zweiter Kater, wäre wirklich gut für ihn. Er ist noch jung und ein Kater im besten Flegelalter. Auch wenn es mit den anderen Katzen mitunter Streit gab, er ist es gewohnt mit anderen Katzen Kräfte messen zu können, zu raufen, sich austauschen zu können in seiner eigenen Sprache...... und auch Streit unter Katzen ist gerne mal eine willkommene Abwechslung..in diesem Alter ist einfach meist jegliche Action besser, als sich zu langweilen..so zumindest aus Katersicht..


Insofern würde ich raten, ihn sich etwas eingewöhnen zu lassen und zu schauen, dass ihr euch auch etwas kennenlernt. Wenn du in etwa weißt, wie sein Charakter ist, dann geh auf die Suche nach einem Kater mit ähnlichen Charakter und
in etwa ähnlichem Alter. (vielleicht gibt es ja auch eine der Katzen bei dem Vorbistzer, welche gut mit ihm konnte..und vielleicht besthet die Option diese Katze einfach dazu zu holen)

In der Zwischenzeit müsst ihr Zwei schauen, dass ihr dem Schlingel viel Abwechslung bietet. Clicker-Trainig z.B ist eine gute Sache sie lastet das Katzenköpchen gut aus und zeitgleich stärkt es die Bindung zu euch..
Pappkartons sind tolle Allround-Spielzeuge: an einem Tag ein toller neuer Liegeplatz, am nächsten Tag mit reingeschnitten Löchern zur Höhle umfunktioniert..oder einfach gefüllt mit zerknüllten Altpapier und ein paar Leckerlis drin versteckt..und in Zeiten des Onlineversandes immer wieder neu zur Verfügung..
Snackbälle/Snackrollen bringen Kurzzeitentertainment. Rascheltunnel, Spielschienen etc. kann man immer mal wieder aufbauen..
Aus alten Papprollen von Küchenpapier oder Klopa lassen sich gefühlt trillionen schnelle kleine Spiezeuge basteln, stöber da mal im Netz..

Hat der Kater bei euch Freigang? Wenn nein, dann vernetzt den Balkon/Terrasse oder einige Fenster, so dass er auf Balkon/Terrasse oder am Fenster sich den Wind durch den Pelz wehen lassen kann...

Ein weitere Punkt wäre noch die Fütterung.
Wie und was bekommt er denn bei euch..und wieviel? Hungrige Katzen können echte Diven sein.. vielleicht kann man da mit der Einen oder Anderen kleinen Veränderung schon einiges an Ausgeglichenheit bescherren..

Wie reagiert ihr, wenn ihr die Krallen abbekommt? Wie reagiert dann wiederum darauf der Kater? Evtl. gibt es auch hier die eine oder andere Möglichkeit etwas zu ändern, damit es gar nicht erst zu den kralligen Dolchen im Arm kommt.

Magst du einfach noch ein bisserl mehr zum "Drumrum" schreiben? Also eben z.B was füttert ihr, wie reagiert ihr, wenn euch die Krallen erwischen? Kann er raus? Ist er Wohnungskatze? Hat er Dinge zur Beschäftigung wie Kratzbäume etc.? Spielt ihr mit ihm und wenn ja was und wie? Hat er Rückzugorte wo er mal seine Ruhe hat? Wenn ihr mal Beide ne Nacht weg seid, wie ist für den Kater gesorgt, was hat er um sich die Langeweile zu vertreiben? ..usw. etc. ...

Danke für die ausführliche Antwort.
Also näheres zur Umgebung und uns.
Der Kater (Alex) ist eine reine Wohnungskatze.
Das Katzennetz für den Balkon ist schon in Planung. Im Moment darf er nur nach draußen wenn wir dabei sind.
Er bekommt 2 mal am Tag Futter. Jeweils ein handelsübliches Schälchen und nochmal soviel Trockenfutter. Allerdings isst er gern um das Trockenfutter rum. Dann gibts noch hier oder da ein Leckerli.

Am Anfang hab ich, wenn er gekratzt hat oder sich gar seine Zähne an meiner Hand oder dem Arm meiner Tochter befanden, laut "nein" gerufen und ihm einen leichten Stups auf den Kopf gegeben. So wurde mir geraten. Das gefiel mir aber nicht und ihm, was viel wichtiger ist, natürlich auch nicht.
Ich hab dann nochmal nachgelesen und im Moment sage ich moderat "Nein" und beachte ihn dann erstmal mehrere Minuten nicht bzw. entferne mich.
Er guckt uns in beiden Fällen groß an und beobachtet aufmerksam. Er wirkt ziemlich angespannt.

Ich habe einen großen Kratzbaum besorgt (und möchte noch einen holen). Habe ihm eine Fensterbank mit Katzengras und Kissen hergerichtet. Er darf jeder Zeit aufs Bett und liegt gern dort. In der Küche beansprucht er gern einen bestimmten Stuhl. Der Kratzbaum hat eine Art Höhle in der er manchmal liegt. Und wenn alles zu viel ist dann verkrümelt er sich unter das Bett meiner Tochter. Dort liegt eine Matratze, auf der sich Spielzeuge und Kuscheltiere befinden. Der Zwischenraum ist bestimmt 30 cm breit. Hat schon ziemlichen Höhlencharakter.

Wir spielen mit ihm. Ich habe 2 Katzenageln und mehrere kleine Spielzeuge die wir werfen. Er flitzt dann hinterher. Ich hab Katzenminze und ein Baldriankissen besorgt.
Letztens hab ich Lekerliin eine leere Zewapapprolle gelegt. Er schien nicht sonderlich amüsiert aber rausbekommen hat er sie. :)

Hinzukommen soll noch ein Körbchen, wie gesagt ein o zwei Kratzbäume und ein Tunnel.

Auch über das Clickertraining denk ich nach.

Ich überlege grad ob ich es mit einem Katzengeschirr probiere, damit wir mit ihm in den Hof hinterm Haus können.

Liebe Grüße
 
Pitufa

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Danke für die ausführliche Antwort.
Also näheres zur Umgebung und uns.
Der Kater (Alex) ist eine reine Wohnungskatze.
Das Katzennetz für den Balkon ist schon in Planung. Im Moment darf er nur nach draußen wenn wir dabei sind.
Er bekommt 2 mal am Tag Futter. Jeweils ein handelsübliches Schälchen und nochmal soviel Trockenfutter. Allerdings isst er gern um das Trockenfutter rum. Dann gibts noch hier oder da ein Leckerli.

Am Anfang hab ich, wenn er gekratzt hat oder sich gar seine Zähne an meiner Hand oder dem Arm meiner Tochter befanden, laut "nein" gerufen und ihm einen leichten Stups auf den Kopf gegeben. So wurde mir geraten. Das gefiel mir aber nicht und ihm, was viel wichtiger ist, natürlich auch nicht.
Ich hab dann nochmal nachgelesen und im Moment sage ich moderat "Nein" und beachte ihn dann erstmal mehrere Minuten nicht bzw. entferne mich.
Er guckt uns in beiden Fällen groß an und beobachtet aufmerksam. Er wirkt ziemlich angespannt.

Ich habe einen großen Kratzbaum besorgt (und möchte noch einen holen). Habe ihm eine Fensterbank mit Katzengras und Kissen hergerichtet. Er darf jeder Zeit aufs Bett und liegt gern dort. In der Küche beansprucht er gern einen bestimmten Stuhl. Der Kratzbaum hat eine Art Höhle in der er manchmal liegt. Und wenn alles zu viel ist dann verkrümelt er sich unter das Bett meiner Tochter. Dort liegt eine Matratze, auf der sich Spielzeuge und Kuscheltiere befinden. Der Zwischenraum ist bestimmt 30 cm breit. Hat schon ziemlichen Höhlencharakter.

Wir spielen mit ihm. Ich habe 2 Katzenageln und mehrere kleine Spielzeuge die wir werfen. Er flitzt dann hinterher. Ich hab Katzenminze und ein Baldriankissen besorgt.
Letztens hab ich Lekerliin eine leere Zewapapprolle gelegt. Er schien nicht sonderlich amüsiert aber rausbekommen hat er sie. :)

Hinzukommen soll noch ein Körbchen, wie gesagt ein o zwei Kratzbäume und ein Tunnel.

Auch über das Clickertraining denk ich nach.

Ich überlege grad ob ich es mit einem Katzengeschirr probiere, damit wir mit ihm in den Hof hinterm Haus können.

Liebe Grüße
🤔 Heisst, eine Zweitkatze kommt für euch nicht in Frage?
Weil, auf die Zukunft betrachtet, egal was du tust, du wirst ihm die kätzische Gesellschaft + Raufpartner nicht ersetzen können.
 
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MagnifiCat

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Er bekommt 2 mal am Tag Futter. Jeweils ein handelsübliches Schälchen und nochmal soviel Trockenfutter.
Lass das Trockenfutter weg! Das ist sowieso nichts für Katzen, und wenn er drum herum frisst, umso besser: weg damit, und dafür reichlich Nassfutter – nicht nur zweimal am Tag, das klingt jetzt eher etwas dünne. Es kommt natürlich etwas drauf an, was und wieviel er vorher bekommen hat, aber wenn er in neuer Umgebung und allein ist, und dann auch noch das Gefühl, daß das Futter zu knapp ist … das macht Stress.
 
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Poldi

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Herzlich Willkommen. Zu deinem Futtermanagement muss ich sagen, der Kater bekommt viel zu wenig Futter. Ein Schälchen hat max 100g. Je nach Qualität, hoher Fleischanteil, ohne Getreide und Zucker ist wichtig, sättigen diese Schalen nicht. Trockenfutter sollte nur zur Beschäftigung im Fummelbrett, oder zum Clickern, was Viele hier mit ihren Katzen machen, gegeben werden.
Katzen sind Häppchenfresser und brauchen rund um die Uhr Zugang zum Futter. All you can eat.
Hungrige Katzen sind nervig und mitunter auch aggressiv.
Da der Kater Gesellschaft kennt, braucht er, besonders wenn er gelegentlich alleine ist, einen kätzischen Partner. Gleiches Alter, gleiches Geschlecht und ähnlicher Charakter.
Dann eine langsame Zusammenführung machen.
Es kann gut sein das es durch eine falsche Konstellation mit den Katzen nicht geklappt hat. Falsches Geschlecht, und falsches Alter.
 
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Margitsina

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  • #10
Der Kater brauch gutes Nassfutter rund um die Uhr, zweimal am Tag ist ein Witz.
Und er benötigt zwingend einen passenden gleich alten Partner. Daran geht kein Weg vorbei, er wird zum Sozialkrüppel und Probleme sind vorprogrammiert.
 
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  • #11
Ja, und herzlich willkommen von uns – MagnifiCat mit Duman&Damla – natürlich auch. Sorry, das war unhöflich von mir.

Was ElfiMomo und Poldi gerade schrieben, will ich bei der Gelegenheit nochmal unterstützen.
Zusammenfassend:
– Er ist aus kätzischer Vierer-Gesellschaft, und die kann noch so blöd gewesen sein, in die Katzen-Einsamkeit gefallen. Das ist hart!
– Er kann daher auch nicht (mehr) mit anderen um Futter konkurrieren, sondern muss sich mit viel zu wenig rationiertem Futter durchschlagen. Das ist auch hart.
– An den ersten beiden Tagen verschmust und entspannt, schreibst Du, und dann fing er an zu zwicken?

und Du schriebst zweimal, daß er Dich beoabachtet: Er erwartet vielleicht etwas von Dir, was er in den ersten Tagen noch nicht gleich vermisst hatte:
Gesellschaft (kätzische!)
Satt sein (kein TroFu!)

Gib ihm das. Dann wird vielleicht schon alles gut.
 
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fancierpants

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  • #12
Hier ebenfalls eine Stimme FÜR passende, zeitnahe Gesellschaft und GEGEN Trockenfutter :)

Keine Gesellschaft ist nicht besser als doofe Gesellschaft.
Das kann dir auch unser vermeintlicher "mit anderen Katzen total unerträglicher" Kater bestätigen ;D
Der genießt seine zweit Katzenkumpels mindestens so sehr wie er die Zweibeiner schätzt.
Zwei sind auch nicht wirklich teurer als eine.
Und Liebe wird auch nicht weniger wenn man sie teilt.
 
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  • #13
Er bekommt 2 mal am Tag Futter. Jeweils ein handelsübliches Schälchen und nochmal soviel Trockenfutter. Allerdings isst er gern um das Trockenfutter rum. Dann gibts noch hier oder da ein Leckerli.
Dazu hast du mittlerweile schon ein paar Antworten bekommen.
Meine Stimme hat auch die klassische All-You-Can-Eat Nassfutter Fütterung.
Es kann sein, dass er das zu Anfang noch nicht so kennt und deshalb sich erstmal heillos überfuttert und evtl. auch das eine oder andere Gramm zulegt.
In den meisten Fällen, sobald Katze gelernt hat, dass immer rund um die Uhr ein gefüllter Napf da ist und man sich das Futter nach belieben selber einteilen kann, verwächst sich das wieder und auch die angefutterten Speckröllchen verschwinden wieder.
Trockefutter ist prima für Fummel- und Suchaufgaben oder zum hinterherjagen, wenn es geworfen wird.
Deine Sache mit der Zewa-Rolle z.B ist prima. Auch wenn Kater erstmal maulig guckt: "Wie jetzt? Was jetzt? Was'n das für ein schlechter Service..ich soll da nun selber gucken, wie ich dran komme? Das ist unter meiner Würde!!...hmm aber lecker riecht es schon ..hmmm ..najut..ich versuch mal dran zu kommen.." *missmutig rumpfötel*
Je häufiger er sich Leckerlis selber irgendwie erarbeiten muss, desto vertrauter wird das und desto schwieriger kann man die Aufgaben gestalten. Das ganze bringt zwar nicht die riesen Auslastung..aber Köpfchen, freche Nasenspitzen und Pfoten haben zumindest kurzzeitig mal ne Nuß zu knacken.
Du kannst etwas Trofu auch an Stellen (am Anfang leicht zu erreichende Plätze) verstecken/auslegen, welche er erstmal durch erschnuppern finden muss. Z.B auf Fensterbrettern, auf dem Kratzbaum recht weit oben, in Regalen, auf Schränken..sowas ist z.B toll für das Entertainment in der Nacht, wenn Alle schlafen und nix los ist.


Am Anfang hab ich, wenn er gekratzt hat oder sich gar seine Zähne an meiner Hand oder dem Arm meiner Tochter befanden, laut "nein" gerufen und ihm einen leichten Stups auf den Kopf gegeben. So wurde mir geraten. Das gefiel mir aber nicht und ihm, was viel wichtiger ist, natürlich auch nicht.
Ich hab dann nochmal nachgelesen und im Moment sage ich moderat "Nein" und beachte ihn dann erstmal mehrere Minuten nicht bzw. entferne mich.
Er guckt uns in beiden Fällen groß an und beobachtet aufmerksam. Er wirkt ziemlich angespannt.
Erste Methode, wie du selber erkannt hast, ist nicht so dolle. Die Zweite hingegen wesentlich besser.
Wenn er Dinge macht, die ihr nicht wollt, die er nicht darf, dann ist die beste Art mit totalem ignorieren und/oder wegehen zu reagieren. Er lernt dadruch, dass sein Verhalten keinerlei Aufmerksamkeit erfährt ..und was Katze keine Aufmerksamkeit bringt, wird schnell sowas an von fad.
Im Umkehrschluss dafür Verhalten ausgiebigst belohnen mit Leckerli, nem Krauler oder nem tollen Spiel, wenn er was macht, was ihr gut findet, er darf..
Positives Verhalten verstärken und negatives Verhalten ignorieren.

Ich überlege grad ob ich es mit einem Katzengeschirr probiere, damit wir mit ihm in den Hof hinterm Haus können.
Hierzu ein klares JEIN! 🙃🙃 ...mit Tendenz eher zum Nein.

Die meisten Katzen finden Katzengeschirr und Leinengang sehr gruselig, wenn nicht sogar sehr verstörend und beängstigend. Zudem drohen dabei auch ein paar fiese Gefahren. Die meisten handelsüblichen Geschirre sind nicht ausbruchsicher, d.h Katzen können sich da schnell mal rauswinden und in Angst und Panik dann auf erstmal Nimmerwiedersehen davonjagen..Unfälle sind da vorprogammiert und wenn's so richtig fies läuft, findet ihr den Kater u.U nicht mehr wieder..

Desweiteren besteht immer die Gefahr das Katze sich mit Leine unter irgendwas verstecken will und sich selber mitsamt der Leine total doof mit Büschen, Bankbeinen, Holzhaufen etc. verwickelt. Da beseht sehr schnell Strangulationsgefahr, vor Allem weil man selber in solchen Situationen meist nicht schnell genug eingreifen kann und an die total ünglücklich verwickelte Katze meist auch nicht rankommt..

Nichts desto trotz gibt es auch viele Beispiele, wo Leinengang und Katze gut funktionieren. Aber das hängt zum Einem stark vom Gemüt der Katze ab und zu Anderen wie man das Ganze mit der Katze eintrainiert hat.
Einfach Katze ins Geschirr gepackt und raus in den Hof, geht in den meisten Fällen ganz übel nach Hinten los!!

Wenn ihr versuchen wollt, Leinengang zu erproben, dann müsst ihr euch erstmal bewusst sein, dass wenn es klappt, ihr das fortan immer anbieten müsst. Also mal nen Tag nicht zu gehen oder nur mal so spradisch, funktioniert nicht. Wenn die Katze Spass dran gefunden hat, wird sie es einfordern und wenn ihr nicht "liefern" könnt, wird er Kater euch in der Wohnung die Wände hochgehen.

Seid ihr euch bewusst und sicher, dass ihr den Leinengang kontinuierlich anbieten könnt, dann besorgt euch erstmal ein ausbruchsicheres Katzengeschirr (sowas hier, wie auf diesem Blog beschrieben z.B Katzengeschirr).
Danach lasst den Kater das Geschirr erstmal einige Tage erkunden. Legt es auf den Boden, lasst es ihn beschnuppern, damit spielen, legt ein paar Leckerlis dazu..so dass er erstmal lernt, dass das komische Ding nichts zum Früchten ist, sondern was Spannendes, Spassiges.
Danach legt man es ihm mal einfach kurz auf den Rücken (ohne es zu verschliessen) nimmt es sofort wieder runter und dann gibt es Lob und Leckerli. Da macht man auch einige Tage und kann den Zeitraum, welchen das Ding länger auf dem Rücken liegt immer vorsichtig etwas erweitern.
Akzeptiert er das Geschirr schon mal auf dem Rücken, kann man sich dann trauen es mal kurz zu verschliessen, macht es aber nach ein zwei Sekunden sofort wieder auf..Loooob, Leckerli...auch hier wieder immer mehr den Zeitraum verlängern (solange der Kater eben chillig mitmacht und sich nicht wehrt oder sich bedrängt/unsicher/unwohl fühlt) ..bis man dann den Schlingel mal einige Zeit im Geschirr durch die Wohnung flitzen lassen kann und er es völlig normal und natürlich empfindet..
Je nach Katze dauert das Ganze mal Länger mal Kürzer...bei vielen Katzen klappt es aber auch gar nicht, dass sie das olle Geschirr irgendwie akzeptieren..(habe hier ein gemischtes Doppel, der Einen macht das Geschirr gar nichts und sie wuselt damit ganz normal und fröhlich durch die Wohnung. Die Andere hingegen, geht auf Tauchstation, wenn ich nur daran denke nach dem Geschirr zu greifen. Ich wollte aber auch nie Leinengang anbieten, Ihnen aber dennoch geschirrtragen beibringen, man weiß ja nie wozu man es mal brauchen kann..z.B als extra Sicherung in der Transportbox, bei absoluten Ausbruchskönigen, welche sich auch aus der sichersten Transportbox wie Houdini selbst befreien..ich hatte da mal so einen Kandidaten. Mit Geschirr extra gesichert in der Box, war Schluss mit der Houdini-Nummer)

Man braucht also viel Geduld und kontinuierliche Ausdauer und der Erfolg ist dennoch nicht gewiss..

Wie du siehst ist Leinengang nicht ganz so easy und wenn dir schon beim lesen nun schwindelig wurde, solltet ihr das Experiment nicht starten, sondern lieber schauen, dass der Balkon bald gesichert ist und ggf. die Fenster.

Dennoch ...bleibt der Punkt, dass er nen Kumpel bräuchte. Also ein zweiter Kater ist einfach langfristig noch wichtiger für ihn und sein Verhalten euch gegenüber, als alle Balkonsicherungen, Kratzbäume und Fütterungsmethoden...
 
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  • #14
Hallo Zusammen
Noch einmal herzlichen Dank für die vielen Antworten.
Nassfutter steht jetzt übrigens rund um die Uhr zur Verfügung.
Wir sind so viel zuhause wie möglich und tun unser bestes ebenfalls viel mit ihm zu spielen.
Ich renne immer wieder mit der Katzenangel durch die Wohnung. Kratzbaum hoch und runter, auf den Schrank. Das kann schonmal ne halbe Stunde am Stück dauern.. Danach ist unser lieber Alex aber auch ausgepowert.. Erstmal.. :)
Trotzdem kratzt er manchmal beim Streicheln noch. Oder schnappt nach der Hand. Gestern Abend zum Beispiel als ich meiner Tochter vorgelesen habe musste meine Hand plötzlich dran glauben. Hab ihn dann einfach vom Schoss gesetzt.
Beim Streicheln bin ich jetzt ganz vorsichtig und habe es auch meiner Tochter erklärt. Wenn er auf unserem Schoß sitzt streicheln wir ihn nur etwas und kurz am Kopf und dann ist wieder gut. Ich achte genau darauf ob er mit der Schwanzspitze oder mit den Ohren zuckt. Dann klappt es meistens.
Aber halt nur meistens
Vielleicht braucht er einfach noch etwas Zeit...

Aber nun zu etwas Wichtigerem.
Die kätzische Gesellschaft.
Ich nehme an euch werden jetzt die Haare zu Berge stehen
Beim Vorbesitzer wurde er Monate lang eingesperrt. Er durfte nur in einem Zimmer und manchmal im Flur sein. Es waren zwar noch 3 andere Katzen da aber zu ihnen hatte er keinen Kontakt. Wenn sie sich ausversehen doch mal begegnet sind, so der Vorbesitzer, dann gab es Kämpfe bis aufs Blut. Man hat sie nicht mehr auseinanderbekommen. Darüber hinaus waren Menschen oft nicht da. Sehr oft... und unser armer Alex hat sehr wenig Zuwendung bekommen.
Ich habe gelesen, dass es Katzen gibt die, leider leider leider, von Menschen zu Einzelgängern (also Gesellschaft einer anderen Katze i d Wohnung nicht möglich) gemacht worden.
Ich frage mich ob es sich bei unserem Alex um einen solchen Kater handelt.
Es wäre ja für beide Katzen richtig, richtig sch... wenn sie sich überhaupt nicht aneinander gewöhnen können und wir ständig aufpassen müssen, dass keine gefährlich verletzt wird.. So zumindest hat der Vorbesitzer gemeint als ich kürzlich mit ihm telefoniert habe.
Was sagt ihr dazu?
Ich habe einfach zu wenig Erfahrung...
Liebe Grüße
 
minna e

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  • #15
bei der vorgeschichte ist es eigentlich klar, dass das arme katzentier etwas durch den wind ist. da kann man ja wirklich nur mit dem kopf schütteln.

ich habs jetzt nicht mehr nachgelesen, wie alt ist der kater jetzt? und wie lange war der bei seinem vorbesitzer? EDITH: habs nachgelesen, jetzt wäre interessant, wie lange der arme kerl da leben musste

btw. nachdem, wie er das tierchen gehändelt hat, würd ich dem tatsächlich absprechen, eine kompetente einschätzung vorzunehmen. nix für ungut.
 
Hagebutti

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  • #16
Ich denke, eine Vergesellschaftung ist trotzdem absolut einen Versuch wert. Du weißt nicht wie die Umstände waren und natürlich kann es sein, dass einzelne Katzen sich nicht verstehen. Wenn man aber eine zweite Katze dazu holt, die charakterlich passt, wird deinem Kater viel Lebensqualität geschenkt und ich wette, das Aggressionsproblem würde sich lösen.
Frag doch mal im örtlichen Tierschutz nach. Es gibt bestimmt Möglichkeiten, dir bei der Suche nach einer zweiten, passenden Katze und auch bei der Vergesellschaftung helfen zu lassen.
 
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  • #17
Unser Alex war ca 3 Jahre bei dem Vorbesitzer. Jetzt ist er ca vier. Am Anfang, so der Vorbesitzer, wäre es nicht so schlimm gewesen.
Aber ich nehme an, dass er bestimmt 1 Jahr so wie beschrieben leben musste.
Die Frage ist jetzt nur ob er sich überhaupt noch mit anderen Katzen verträgt.
Oder liege ich falsch und es gibt diesen Fall gar nicht... Also, dass eine Katze besser allein bleibt?
 
Hagebutti

Hagebutti

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  • #18
Unser Alex war ca 3 Jahre bei dem Vorbesitzer. Jetzt ist er ca vier. Am Anfang, so der Vorbesitzer, wäre es nicht so schlimm gewesen.
Aber ich nehme an, dass er bestimmt 1 Jahr so wie beschrieben leben musste.
Die Frage ist jetzt nur ob er sich überhaupt noch mit anderen Katzen verträgt.
Oder liege ich falsch und es gibt diesen Fall gar nicht... Also, dass eine Katze besser allein bleibt?
Doch, diesen seltenen Fall ging es. Es kann sein, dass Katzen die von klein auf (oder spät sehr lange) allein sind die „Katzensprache“ „verlernen“. Aber gerade wenn dein Kater früher eben doch mit anderen Katzen zusammengewohnt hat, denke ich nicht, dass das bei ihm zutrifft. Dieses Jahr wird für ihn traumatisch gewesen sein, aber das macht ihn noch nicht zum Einzelkater. Bitte mach dich möglichst schnell auf die Suche nach einem zweiten Kater, der charakterlich passt und im ähnlichen Alter ist. Auch hier im Forum gibt es eine Ecke mit Gesuchen. Und dann langsam und vorsichtig zusammenführen.
Ist er jetzt eigentlich kastriert? Habe die Antwort dazu vielleicht überlesen.
 
A

Anfängerin

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Jap er ist kastriert...
 
A

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Nochmal hallo :)

Wäre es nicht auch eine Alternative unseren Alex zu einem Freigänger zu machen?
 
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