Ich verstehe es nicht zu deuten

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Katzenschmaus

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22 Januar 2014
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Hallo liebes Forum,

Nach dem wir unsere Amy gehen lassen mussten haben wir uns entschieden einem kater aus dem tierheim ein neues zu hause zu geben. Hans Dieter ( so hieß er schon) ist 6 jahre alt. Unsere püppi ist 3 Jahre alt. Wir haben uns im tierheim beraten lassen welche katze am besten zu uns passt. Alleine wegen dem hund war uns wichtig das es keine ängstliche katze ist. Wir haben dann den hans kennen gelernt und haben uns gleich in ihn verliebt. Püppi war bis jetzt immer recht entspannt, auch mit Amy gab es keine Probleme.

Das erste zusamnen treffen mit püppi und Hans war wie zu erwarten, sie war sehr neugierig aber auch dominant, sie hat ihm immer den weg versperrt und hat dann angefangen ihn an zu knurren.

Als püppi draußen war konnte Hans das erste mal alles in Ruhe erkunden (püppi geht Tags über meistens raus. Das ging ca 3 tage so aber hans machte einen entspannten eindruck. Dann kam der knack punkt denke ich.

Püppi lag auf dem tisch und hans kam Stück fur Stück näher, nicht heimlich sondern ganz offensichtlich. In Schritt für schritt Etappen kam hans bis auf den tisch püppi war bis dahin ruhig und beobachtete ihn. Er hat ihr freundliche gesten gesendet und sie wurde dann nicht mehr so freundlich legte die Ohren an und knurrte. Ich habe überlegt was ich machen soll und hielt es das beste mich raus zu halten und fing an es mit Fotos festzuhalten um die situation jemanden zu zeigen ( ich lerne ja immer noch) so..... Nun liegt püppi da ubd hans schaut zur seite und blinzelt, dann tipt er wirklich vorsichtig die püppi an und dann ging das Geschrei los von ihr, er hat sie wirkluch nur ganz leicht getippt. Er entfernte sich und es war erstmal ruhig.

Ja und dann 1 tag später schlug alles um, der Spieß hat sich gewendet und hans ist auf püppi los gegangen. Die beiden haben sich nach einer Woche zusamnen geprügelt. Es war schneller vorbei als es angefangen hat, aber seit dem hat Hans hier wohl das sagen. Püppi ist eher versteckt, kommt kaum raus pinkelt und schiddert manchnal irgendwo hin.
Wir haben mehrer Klos und haben ihr eins in die Nähe gestellt. Wenn sie hans nur gesehen hat fing sie an zu knurren und zu fauchen. Mittlerweile lässt hans sie in ruhe und wenn er zu ihr geht schreit sie und er setzt vor ihr hin und geht wieder. Wir haben es sogar soweit das sie zusammen gefressen haben, er provoziert sie manchmal schon in den er sue aufsucht und sich in ihrer Nähe aufhält, geht aber nicht auf sie los. Püppi hat Angst vor ihm das merkt man und sie war schon lange nicht mehr hier bei uns in der Stube zum kuscheln, wenn sie Hans sieht haut sie ab und ist auch immer auf der lauer wi er stecken könnte. Wir mussten sie aus den Schlafräumen verbannen weil sie alles voll gepischert hat und auch hin geschiddert hat. Obwohl wir ihr klo da hin Gestellt haben.

Heute saß püppi auf der fensterbank im Katzen zimmer und hans ist da hoch sein schwanz ging Ruck artig hin und her und sie fauchte und knurrte, und er tipte sie wieder an. Und dann ist er wieder gegangen. Warum macht er das.? Manchmal sieht das so aus als wenn er sie vollig ignoriert auch auf dem kratzbaum. Sie liegt oben völlig agro und er sitzt da drunter und es lasst ihn völlig kalt. Er ist jetzt 3 wochen hier und er und der hund sind schon voll die Kollegen, wenn der Hund gassi geht sitzt hans an der Tür und miaut so lange bis sie wieder da sind. Sie schlafen und kuscheln zusammen. Aber püppi zieht sich immer mehr zurück, obwohl ich das beim fressen schon ein guten Fortschritt finde. Ich weis das es lange dauern kann aber wie deute ich das verhalten von ihm? Und muss ich irgendwann einschreiten? Kann ich irgendwas tun um das alles zu entspannen? Einmal ist sogar der hund dazwischen gegangen. Beide saßen im flur und zickten sich an, da bellte der hund einmal und stellte sich dazwischen und stupste hans weg. Danach war wieder ruhe.

Ich habe sämtliche Beiträge durch von katzen sprache und zusammenführen usw. Aber ich werde nicht schlau was unsere situation angeht.

Ich hoffe ich könnt mir ein paar Ratschläge geben oder mich korrigieren.

Liebe sonntags grüße
 
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catmax2000

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Revierkampf

Ich glaube ,dass die Katzen einfach nur Revierkämpfe machen sonst nichts
aber wenn mann Katzen hat muss man nicht unbedingt einen Hund dazu halten
und wenn die Katzen sich von klein auf kennen
dann passiert sowas im Normalfall eher nicht.

ich hoffe ich konnte dir helfen :)
 
J

Jonika

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@catmax: Was hat das mit dem Hund zu tun:confused:? Da gibt es doch offenbar keine Probleme. Wir leben auch mit Hunden und Katzen zusammen...

@Katzenschmaus: Das liest sich, als hättest du das typische Kater-Katze Problem. Kater spielen anders, viel rüpeliger als Katzen. Hans scheint mit Püppi spielen zu wollen, sie hat aber auf sein Geraufe wohl keine Lust.

Lies mal hier: http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/katzen-kater.html

Es ist auch die Frage, ob ihr nicht vielleihct ein bißchen schnell wart, mit der Zusammenführung. Wenn die Miez nun solche Angst hat, würde ich nochmal von vorne anfangen. Lies mal zum Thema langsame Zusammenführung (mit Gittertür), vielleicht kriegt ihr das noch wieder hin...

Daß Püppi vor Angst überall hinmacht, ist natürlich furchtbar - vor allem für die Katze! Wenn ihr sie dann zusätzlich noch aus dem Schlafzimmer sperrt, wirds für sie nicht besser, leider.
Kannst du da Krankheiten ausschließen? Blasenentzündung?

Ich würde doie beiden nochmal trennen und dann eine langsame ZuSaFü starten. Sicher bekommst du noch mehr gute Ratschläge!

LG
 
huckelberry

huckelberry

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Katzenschmaus

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Guten morgen, ja also was der hund jetzt mit der Aussage zu tun hat weiß ich auch nicht. Püppi kannte damals hunde als sie zu uns kam und hans auch also zwischen denen gibt es ja keine Probleme.

Ja vielleicht waren wir zu schnell das kann sein aber ich habe das Gefühl gehabt das sie bereit wären und die ersten 2 tage sah es auch normal aus. Im tierheim meinten sie das es egal ist ob katze oder kater. Wir wissen von püppi das sie vorher auch mit jatzen und kater zusammengelebt hat ja und hans durch das tierheim auch. Deswegen haben wir gehofft das es etwas leichter wird.

Der hund war zuerst hier als Welpe, püppi kam als Notfall katze zu uns. Wir wussten das django alle tiere liebt und haben sie bei uns aufgenommen damit sie nicht ins tierheim muss. Und es war eine sehr gute entscheidung. Amy kam mit ca 12 wochen verwahrlost zu uns und nach 6 wochen haben wir sie einschläfern lassen weil sie langsames organversagen hatte. Und wie gesagt da war die chemie besser. Gut hans. Ist im besten alter und nicht mit einem kitten zu vergleichen aber ich muss zugeben das ich ein bisschen naiv war und dachte das die besser klar kommen.

Ich musste sie einfach aus dem schlafzimmer verbannen, wir haben ein Box. Spring bett da kann man nicht mal eben Matratzen austauschen. Aber es darf erstmal kein tier ins Kinderzimmer und schlafzimmer. Wir haben aber auch ein katzen zimmer wo der hund auch nicht rein darf, ein großen kratzbaum im flur und ein riesigen in der stube. Wie gesagt Katzen Klos haben wir auch genug.

Glaubt mir das püppi hier hin pisselt ist zwar nervig aber wir haben mit allem gerechnet. Wenn wir sie jetzt trennen kann es den nicht sein das hans pissig wird? Er ist sehr kuschel bedürftig und liebt den hund wirklich und wenn er jetzt wieder weg gesperrt wird hab ich schon ein bisschen angst das er abdreht... :'(
 
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Katzenschmaus

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Ach so. Ja sie waren beide bzw. Alle drei vorstellig... Und kot proben haben wir auch abgegeben. Es ist alles ok und es gab keine negative Diagnose. Sie sind alle drei gesund. Habe mit unserem Tierarzt gesprochen und er meinte das wir etwas geduldig sein sollen. Hans darf ja auch bald raus. Und er meinte es kann sein das die beiden dann ausgelastet sind und sich dann wirkluch akzeptieren
 
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Katzenschmaus

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@ jonika der link ist super.... Da finde ich due Aufklärung aus dem tierheim gerade total scheiße... Sorry wenn ich das so sage aber da hätten sie einfach mal sagen können das es keine gute idee ist.. Sie haben uns ja noch zugeredet. Hmmm....
 
S

Starfairy

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Es ist ein riesiger Unterschied, ob Katzen in einer größeren Gruppe mit Katzen und Katern zusammenleben, oder ob 1 Katze und 1 Kater sich arrangieren müssen.
In einer großen Gruppe findet meistens jeder einen passenden Partner zum spielen, und wenn der nicht will, dann eben wer anderes.

Aber bei 2 Tieren ist das nicht möglich, dann müssen genau diese beiden miteinander klar kommen.
Im besten Fall werden sie Freunde, manchmal arrangieren sie sich und kommen miteinander klar, ohne echte Freunde zu sein, und manchmal geht es einfach gar nicht.

Was bei dir zutrifft, läßt sich noch nicht wirklich sagen. Gut es schon mal, das der Kater wohl eher nicht ernsthaft angreifen möchte. Schlecht ist, das sich die Katze doch recht offensichtlich fürchtet und sich nicht wohl fühlt.

Läßt sie sich von euch zum Spielen, Kuscheln usw. auffordern? Fängt sie wieder an, am normalen Leben teilzuhaben?

Ich würde sie übrigens nicht zwingen, neben ihm zu fressen. Sondern würde ihr zeigen, das ich ihre Angst ernst nehme und ihr das Futter wo anders anbieten.
Und ihr müßt auch nicht zwingend den Kater wegsperren. Vielleicht könnt ihr die Wohnung in 2 gleichwertige Reviere teilen. Wichtig ist vor allem, das ihr auch euere Aufmerksamkeit und die Anwesenheit bei den Tieren gut verteilt.

Der spätere Freigang kann schon etwas entspannen, aber meine Erfahrung sagt, wenn es nicht passen sollte, hilft das auch nicht.

Ihr könnt im Moment nur entweder weitermachen und hoffen, das die beiden sich arrangieren, oder nochmal mit einer langsameren Vergesellschaftung von vorne anfangen.
 
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