Ich kann nicht mehr

Mienchen

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  • #41
Seit zwei Wochen sind sie jetzt bei meiner Mutter. Sie sagt, sie haben ihren Rhythmus.
Früh schreien beide und danach sind sie im Haus unterwegs und schlafen in ihrem Zimmer.

Abends sitzen sie mit meiner Mutter im Wohnzimmer zum Fernsehen und wenn sie ins Bett geht, dann verschwinden beide auch in ihr Zimmer.

Wir wollen eine Katzenklappe in die Zimmertür bauen, für den Winter. Weil das Haus generell nicht im Flur beheizt wird und sie es trotzdem warm haben sollen bei sich oben.

Sie wirken viel entspannter, obwohl meine Mutter keine ist, sie die Katzen im Bett haben will oder Küsschen gibt.
 
tiha

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  • #42
Das klingt doch recht gut :)

Wie geht es dir denn inzwischen? Und wie geht's deiner Mutter mit der Entscheidung?
 
Mienchen

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  • #43
Mir geht es nicht so gut. Ich vermisse die beiden so unendlich und ich fühle mich wie ein Verräter, der seine Katzen einfach weggegeben hat.

Manchmal hab ich das Gefühl, sie sind traurig, weil ich sie natürlich mehr gehätschelt habe. Meine Mutter kommt mehr schlecht als recht mit ihnen klar. Sie sagt, die kleine ist ausgeglichen aber er ist extrem unruhig, macht alles kaputt, wirkt wie ein trotziger Junge.

Im. September gehe ich zum Check mit ihm noch mal zum Arzt. So unruhig wie er ist, das ist wirklich nicht normal.
 
tiha

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  • #44
Mir geht es nicht so gut. Ich vermisse die beiden so unendlich und ich fühle mich wie ein Verräter, der seine Katzen einfach weggegeben hat.

Manchmal hab ich das Gefühl, sie sind traurig, weil ich sie natürlich mehr gehätschelt habe. Meine Mutter kommt mehr schlecht als recht mit ihnen klar. Sie sagt, die kleine ist ausgeglichen aber er ist extrem unruhig, macht alles kaputt, wirkt wie ein trotziger Junge.

Im. September gehe ich zum Check mit ihm noch mal zum Arzt. So unruhig wie er ist, das ist wirklich nicht normal.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass deinem Kater organisch was Ernsthaftes fehlt. Ggf. hat er was mit dein Zähnen, das kommt schon mal vor, deshalb ist aber ein Tier nicht so wie bei euch. Ich denke, dass er schlichtweg total unterfordert und unausgelastet ist. Da könnte Freigang natürlich abhelfen. Nur ... wenn deine Mutter nicht wirklich glücklich mit ihnen ist, dann würde ich ein neues Zuhause suchen. Ich weiß, dass du das nicht möchtest, aber sie sind noch sehr jung und es sollen ja alle irgendwie einigermaßen glücklich sein.

Weißt du, wir können hier alle schreiben, dass du die kleinen Mäuse in ihrem Sinne weggeben hast und dass das gut und richtig war ... es wird dir nicht helfen, du musst dir da selber verzeihen, nur so wird es dir wieder gutgehen. In meinen Augen hast du es in jedem Fall richtig gemacht und ich wünsche dir wirklich, dass du auch deinen Frieden findest.
 
Mienchen

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  • #45
Bei meiner Mutter ist nur Wiese und Feld, nur ab und zu mal ein Auto, wir wohnen am Rande des Dorfes.

Er schreit oft am Fenster, wenn ich nur wüßte, das er sich nicht verläuft dann würde ich es probieren. Das wäre für alle eine Entlastung. Abends schauen sie mit meiner Mutter fern, kuscheln ein bisschen. Aber am Tage ist er extrem heftig.

Haben schon überlegt ob wir ihn mit der Leine zu Beginn ein bisschen herum führen, das er sich anschaut wo er wohnt und sich daran gewöhnt. Und irgendwann dann bei Regenwetter ihn einfach mal raus lassen. Vom Gefühl her ist es das, was er sich sehnlichst wünscht
 
Vitellia

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  • #46
Verlaufen? Hast du Angst, dass er zu deiner Wohnung zurück läuft? Sorry, ich hab gerade nicht auf dem Schirm, wie weit ihr auseinander wohnt :oops:

Denn normalerweise "verlaufen" Katzen sich nicht. Wie lange ist er jetzt bei deiner Mutter? Faustregel sind so 4-6 Wochen warten (hängt von der Katze ab, bei manchen geht es früher, andere brauchen länger), damit er weiß, wo sein Zuhause ist, und dann einfach raus lassen. Der findet schon zurück ;)
Erst die Umgebung an der Leine zeigen, halte ich für unnötig.
 
biveli john

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  • #47
Tiha hat das sehr berührend und lieb geschrieben. Ich glaube dass da Freigang für deinen Kater angebracht wäre. Vielleicht klappt das irgendwie. Ich habe eine fast 20-jährige Kätzin die schläft tagsüber, in der Nacht wird sie aktiv und raubt mir mittlerweile den Schlaf. Alle 2 Stunden kommt sie daher und kündigt ihr Weggehen oder ihr Kommen an, aber das ohrenbetäubend. Sie ist halt senil und ich glaube ein wenig dement. Wenn ich nicht reagiere kommt sie ins Bett und schleckt mir das Gesicht ab. Naja werde ich auch überstehen, ist halt so. Ich denk mir wer weiß wie lange ich sie noch habe. Liebe Grüße und alles Gute
 
M

Myma

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  • #48
Denn normalerweise "verlaufen" Katzen sich nicht. Wie lange ist er jetzt bei deiner Mutter? Faustregel sind so 4-6 Wochen warten (hängt von der Katze ab, bei manchen geht es früher, andere brauchen länger), damit er weiß, wo sein Zuhause ist, und dann einfach raus lassen. Der findet schon zurück ;)
Erst die Umgebung an der Leine zeigen, halte ich für unnötig.
Naja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich habe so einen Deppen, den ich die ersten Tage immer wieder draußen einfangen und heimschleppen musste. Das arme Vieh ist verzweifelt die Gasse rauf und runter gelaufen und hat sich dann kläglich jammernd im Gebüsch verschanzt, weil er nicht mehr wusste, um welches Haus er herumlaufen muss, um zur richtigen Hintertür zu kommen. Dabei ist das absolut nicht so eine Gasse, wo alle Häuser gleich ausschauen. :rolleyes:

Aber bei "durchschnittlicher Intelligenz" :D klappt es meistens problemlos und da du auch schon eine gute Bindung zu den beiden hast, werden sie die ersten male sicher gern mit dir zusammen raus gehen und sich (eventuell mit Leckerchen) auch wieder zurück locken lassen. :)
 
biveli john

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  • #49
Myma du schreibst mir aus der Seele, sind nicht alle Katzen gleich intelligent und auch manchmal nervöser und panischer. LG
 
These

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  • #50
Naja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich habe so einen Deppen, den ich die ersten Tage immer wieder draußen einfangen und heimschleppen musste. Das arme Vieh ist verzweifelt die Gasse rauf und runter gelaufen und hat sich dann kläglich jammernd im Gebüsch verschanzt, weil er nicht mehr wusste, um welches Haus er herumlaufen muss, um zur richtigen Hintertür zu kommen. Dabei ist das absolut nicht so eine Gasse, wo alle Häuser gleich ausschauen. :rolleyes:

Aber bei "durchschnittlicher Intelligenz" :D klappt es meistens problemlos und da du auch schon eine gute Bindung zu den beiden hast, werden sie die ersten male sicher gern mit dir zusammen raus gehen und sich (eventuell mit Leckerchen) auch wieder zurück locken lassen. :)
Kann ich auch bestätigen :rolleyes:
Merlin kein Thema. Der hat vorsichtig sein Revier Stück für Stück erweitert. Lino? Mister lilalaune rannte einfach drauf los um dann festzustellen „Mist wie komm ich jetzt zurück?“ ca 50m vom Garten entfernt war er dann fix und alle hinter Mülltonnen versteckt und kläglich maunzend :rolleyes:
Das Spiel gabs noch zig Mal :rolleyes:
Da beide aus der alten Wohnung ein Jahr Leine gewohnt waren, bin ich mit ihm auch mit Leine einen Umkreis von 100m abgelaufen und quasi aus allen Richtungen mal zurück zur Wohnung. Danach wars kein Thema mehr. :)
 
Mienchen

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  • #51
Habe mit der Züchterin geschrieben und sie hat auf die Freigang Idee geschrieben, das er weglaufen wird, weil er zu "dekadent" ist.

Und bei der Idee mit der Leine hat sie gespottet und mir viel Spaß gewünscht. Ich bin wieder sowas von am Ende, ich verliere meine Katzen
 
tiha

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  • #52
Tu dir selber einen Gefallen und breche zu dieser ******* den Kontakt ab!

Das mal wieder zum Thema Züchter und Liebe zu Tieren ...:rolleyes:

Und für dich selber: versuch dich bitte mal zu beruhigen. Es ist alles noch offen. Nur weil jetzt 1! dagegeben geredet hat, muss doch das alles nicht schlecht sein. Ich finde, du steigerst dich gerade richtig rein, was total unsinnig ist.
 
biveli john

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  • #53
Warum hörst du auf deine Züchterin und nicht hier auf die Forenmitglieder die dir wirklich gute Ratschläge geben, jetzt gib nicht auf und probier das mit der Leine, aber mit der Richtigen wo er nicht rausschlüpfen kann. Da ist ja nichts verhaut, vom Nichtstun wird auch nichts besser und warum verlierst du deine Katzen? Geduld bitte Geduld:sad:
 
GroCha

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  • #54
Thema Freigang geh ich in diesem Fall voll mit consti:

Habe nun mit meiner Mutter gesprochen, sie nimmt sie übergangswese und wir überlegen, ob wir sie an die Freiheit gewöhnen sollen.

Wenn es klappt, dann besteht die Option, das sie da bleiben können. Nur ist meine Mutter Keine, die sich stundenlang zum kuscheln her gibt :(
Ab und zu natürlich schon, aber nicht im Bett schlafen oder sowas, das macht sie nicht mit
Dann würde ich mir das mit dem Freigang gut überlegen.
Gute Freigängerplätze sind sehr viel rarer gesät als gute Wohnungsplätze für ein Duo.
Ich bin wirklich kein Gegner von Freigang, aber wenn eine Katze denn einmal hatte, dann kann man sie nie wieder guten Gewissens in der Wohnung halten.
Und wenn unklar ist, ob die Mutter sie behält, finde ich das Wahnsinn, um nicht zu sagen Schwachsinn, denn Freigängerkatzen lassen sich xmal schwerer vermitteln als Wohnungskatzen.
Denn das hört sich ja auch nicht gerade nach dem perfekten Zuhause an
Meine Mutter meint auch, wir schauen erst mal wie sie sich verhalten im Haus. Sie dürfen das ganze Haus benutzen, ich bin auch oft dort und wir machen den beiden ein katzengerechtes Zimmer, was nur den beiden gehört.
 
tiha

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  • #55
GroCha

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  • #56
Du hast aber schon gelesen, wie es sich jetzt entwickelt hat? So wird die Mutter das mit Sicherheit nicht dauerhaft mitmachen ;)
Genau darum geht es ja.
Mienchen hat gesagt.:
Meine Mutter kommt mehr schlecht als recht mit ihnen klar. Sie sagt, die kleine ist ausgeglichen aber er ist extrem unruhig, macht alles kaputt, wirkt wie ein trotziger Junge.
Was, wenn das Wundermittel Freigang nicht wie gewünscht greift?
 
tiha

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  • #57
Genau darum geht es ja.

Was, wenn das Wundermittel Freigang nicht wie gewünscht greift?
Denkst du, dass jemand anders - egal ob Wohnungs- oder Freigängerhaltung - ernsthaft einen ständig schreienden und zerstörenden Kater aufnimmt?
Also ich nicht. Dafür bin ich sehr viel mehr davon überzeugt, dass für diesen Kater Freigang eine große Chance ist.
 
consti

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  • #58
Die Mutter ist doch weiterhin genervt von den Katzen, vor allem vom Kater.
Ich habe den Eindruck, sie hat die Katzen ihrer Tochter zuliebe aufgenommen, aber sie liebt diese Tiere ja nicht. Daher bleibe ich bei meiner Meinung, dass Freigang nicht die Lösung ist.

Ich glaube, der Kater bräuchte einen passenden Kumpel zum Raufen und Spielen und nicht nur die Schwester zum Kuscheln.
Zudem scheint er sehr intelligent und unausgelastet. Da wäre Kopfarbeit wichtig.
Klickern könnte die Situation sicher entspannen.
Aber ich verstehe auch, dass jemand, der sowieso eher zur Katzenhaltung überredet wurde, es einfacher findet, die Tür aufzumachen und Katze rauszulassen.

Da hoffe ich wirklich, dass diese Rechnung aufgeht und der Kater und die Mutter zufrieden sind.:confused:
 
tiha

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  • #59
Mich musste man nicht überreden zur Katzenhaltung, und ich würde es genau so machen: Leine und den Kater an Freigang gewöhnen. Nicht weil es so "einfach" ist, sondern weil ich absolut davon überzeugt bin, dass es für den Kater das Beste ist. Nicht jedes Tier ist für ausschließliche Wohnungshaltung geeignet, egal wieviel Kumpel er hat.

Und selbst, wenn es nicht perfekt klappen sollte ... so unausgeglichen und unausgelastet, schreiend und zerstörend wie jetzt (und nachdem er schon schlimmer war, wird sich das auch weiter steigern), wird er gesichert nicht mehr sein. Selbst für einen Freigänger wird es leichter ein Freigangszuhause zu finden (unter anderen auch, weil es ein Rassetier ist), als in seinem bisherigen Zustand einen Wohnungsplatz.


So gehen Meinungen auseinander ...
 
Mienchen

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  • #60
Sie hat angeboten, das ihre Bekannte sie nimmt und vermittelt. Ich war damals von der Züchterin überzeugt, sie hat auf alles geachtet, wir mussten Fragebogen ausfüllen und all sowas. Sie war wirklich korrekt.

Sie sagt, ihre Bekannte hat auch Oris und würde schauen, das sie an einen Platz kommen, an den sie besser passen.

Ich weiß nicht was ich machen soll, ich weiß nicht wie ich entscheiden soll, ich weiß auch, daß ich damit jeden nerve, aber ich gehe an der Tatsache kaputt, vielleicht die falsche Entscheidung zu treffen. Ich würde jeden Weg gehen nur um zu wissen, das sie glücklich werden. Gleichzeitig zerreißt es mich in tausend Stücke, wenn ich mir vorstelle, daß ich sie nie wieder in den Arm nehmen kann und sie einfach abgebe.

Ich bin tatsächlich momentan wie in einem schlechten Film und jeder Liebeskummer war ein Witz gegen dieses Gefühl der Machtlosigkeit. Viele sagen, es ist nur eine Katze, für mich waren sie mein Halt, meine Liebe und meine Kinder, meine Seelentröster und meine Idioten, die mich oft zum Lachen gebracht haben.
 
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