Ich brauch dringend Hilfe - SDÜ - schlimme Verschlechterung Gesamtzustand

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    apathie frist und trinkt nicht mehr gewichtsverlust lymphknoten

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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mylumis

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Liebes Forum,
ich quäle mich seit Tagen durch diverse Foren um Antworten auf meine Fragen zu bekommen - ich bin grad so hilflos und am verzweifeln.
Bei meiner süßen Maggie wurde aufgrund Gewichtsverlust (1,0 kg in ca. 1 Jahr) ein Blutbild von der TÄ gemacht. Diagnose SDÜ im Oktober 2014. Im November haben wir dann die Behandlung mit Felimazole begonnen. Bereits in den ersten Wochen hat sich Maggie mehrfach übergeben, wurde immer apathischer und als sie dann Blut gespuckt hätte wurde das Medikament abgesetzt. Ein Ultraschall im Dezember hat ergeben, dass sie am Darm eine Auffälligkeit hat. Am 12. Dezember wurde der Bauch geöffnet und eine Biopsie gemacht. Ergebnis: vergrößerter Lymphknoten am Dünndarm und Übergang Dünndarm zu Dickdarm, kein bösartiger Tumor, keine Entzündungsanzeichen. Ursache unerklärlich. Es wurden bei der OP sowie dem Ultraschall alle Organe unter die Lupe genommen. Nur die Nieren waren noch leicht verändert. Nach dem für uns positiven Ergebnis haben wir nach der OP-Erholung am 10.01. erneut eine SDÜ-Behandlung diesmal mit Carbimazol 5mg 2x tgl. gestartet. Die ersten Wochen Erbrechen morgens auf nüchternen Magen. Mit gastricumeel schnelle Besserung. Nun nach zwei Wochen ist mir aufgefallen, dass Maggie sich nicht mehr richtig auf den Po sitzt. Also waren wir am Freitag 27.01. wieder beim TA. Die Ärztin hat die Kleine untersucht und bis auf eine sehr emfpindliche Stelle an der Wirbelsäule (Maggie hat Arthrose), war alles in bester Ordnung. Nach dem TA-Besuch wollte mein Freund ihr die Tablette geben. Was überhaupt nicht klappte. Ich übernahm und wurde angefaucht und angeknurrt wie noch nie. Die Tablette haben wir aber doch noch verabreicht. So auch am Wochenende. Am Samstag war Maggie sehr unruhig, lief auf und ab, kam nicht zur Ruhe, aß wenig und trank ein bisschen. Meistens nahm sie eine kauerstellung ein. Wenn sie sich normal hin setzte, dann war der Popo immer ein wenig vom Boden angehoben. Als ich sie hoch heben wollte kam ein Laut den ich von ihr noch nie so gehört hatte. Also lies ich sie wieder laufen. Entspannt hat sich Maggie wenn dann nur nach gewisser Zeit auf der wärmedecke oder im Bad auf der Fußbodenheizung. Da ging sie dann von der kauerstellung auf eine seitliche Lage. Ich durfte auch leicht am Bauch streicheln wobei sie das generell nie gern möchte. Am Sonntag kam sie nochmals in der Früh zum kuscheln, auch nach der Tabletteneingabe, aber danach...nur in die Höhle auf der Fußbodenheizung, maximal 15-20 g Trockenfutter, kein Toilettengang, kaum getrunken. Hab sie nun schweren Herzens gestern zur stationären Behandlung bei der Ärztin gelassen. Im Moment ist sie jedoch ratlos. Maggie isst nur ganz wenig Astronautennahrung. Der Zustand seit Sonntag hat sich aber noch nicht verändert. Die Ärztin war sichtlich erschrocken dass sich der Zustand von Freitag auf Montag soooo verschlechtert hat dass Maggie selbst in der Kauerstellung den Hintern vom Boden abhebt. Carbimazol bekommt sie seit gestern Abend nicht mehr. Hat aber auch keine Besserung bis jetzt gezeigt.
Hat hier irgendjemand in diesem Forum eine Idee, was das sein könnte? Ich mache mir so große Sorgen!
Blutwerte hab ich leider nicht...bis auf den erhöhten Schilddrüsenwert war damals nichts auffällig. Wie sich die Tabletten auf das Blutbild auswirken könnten wir noch nicht feststellen, weil immer etwas dazwischen kam.
Maggie ist sehr ruhig, isst ganz wenig, trinkt nicht viel, sitzt nicht richtig, schläft fast durchgehend, scheint Schmerzen zu haben. Schmerzmittel hat sie so nicht bekommen, weil sehr empfindlicher Magen. Am Samstag hatte ich es mal mit metacam probiert aber das hat auch keine Besserung gezeigt.
Ich weiß dass ich irgendwann die Kleine über die Regenbogenbrücke ziehen lassen muss, aber vielleicht gibt es doch noch Hoffnung...vielleicht durch das Forum hier...
Mit verzweifelten Grüßen und leichten Tränen in den Augen

Birgit &
Lucy (12-jährige Katze mit Diabetes, diagnostiziert 27.01.2015)
 
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Hallo Birgit,

wie oft habt Ihr seit Oktober den T4 testen lassen? Und wie hoch ist der Wert aktuell?

Welches Carbimazol habt Ihr genommen, das von Henning oder das von Aristo?

Wie hoch war vorher das Felimazole dosiert?
 
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mylumis

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Hallo Birgit,

wie oft habt Ihr seit Oktober den T4 testen lassen? Und wie hoch ist der Wert aktuell?

Welches Carbimazol habt Ihr genommen, das von Henning oder das von Aristo?

Wie hoch war vorher das Felimazole dosiert?

Wir haben nur damals testen lassen. Die Dosis war 2x2,5 mg. Da wir damals nach knapp einer Wochen abrechen mussten wegen des schlechten Zustandes haben wir seitdem nicht mehr gemessen. Ich weiß leider weder den alten noch wie der Wert aktuell ist.

Carbimazol von Henning.

Ich arbeite schon lange mit meiner Tierärztin zusammen so dass ich ihr einfach vertraut hab. Maggie hat seit gestern kein Carbimazol bekommen aber der Zustand scheint sich dennoch nicht zu bessern. Sie spricht derzeit weder auf Infusionen noch Schmerzmittel an.

Ich bin momentan ziemlich durch den Wind...vielleicht vergess ich deswegen vieles zu fragen...
 
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Leider haben die meisten Tierärzte sehr wenig Ahnung von Schilddrüsenerkrankungen. Hat Deine TÄ den T4 denn jetzt wenigstens bestimmen lassen? Und warum ist sie nicht sofort auf das Carbimazol gewechselt, als das Felimazole nicht vertragen wurde? Und warum diese eigentlich unnötige OP? Weil sie gekotzt hat? Dass das als Nebenwirkung beim Felimazole vorkommen kann, ist doch hinlänglich bekannt.

Ich kann Dir nur raten, Dir immer die Blutwerte in Kopie geben zu lassen.

Wenn Ihr seit Oktober nicht wieder getestet habt, dann kann es sein, dass ihr T4 jetzt astronomisch hoch ist. Das kann unter Umständen sehr schnell gehen und würde auch ihren Zustand erklären. Ich hatte hier auch den Fall, dass bei deutlich erhöhten Werten das Futter verweigert wurde und nur ein bisschen Trockenfutter ging. Auch Aggressionen können dann auftreten.

Das Carbimazol von Hennig wird offenbar deutlich schlechter vertragen als das von Aristo oder Hexal. Mein Merlin hat sich mit dem Medi von Henning die Seele aus dem Leib gekotzt, mit dem Carbimazol von Hexal und Aristo geht es ihm gut. Das liegt wohl an den unterschiedlichen Trägerstoffen, die da verwendet werden und Merlin ist da auch kein Einzelfall, ich hab das jetzt schon mehrfach gelesen.

Eine Alternative, die Deine TÄ Dir eigentlich genannt haben sollte, wäre die Thiamazol-Salbe, die ins Öhrchen einmassiert wird und damit den Verdauungstrakt nicht belastet. Es gibt auch Injektionslösungen aus der Humanmedizin, die gespritzt werden, wie zum Beispiel Favistan und die oft besser vertragen werden.

Wie hoch der T4 bei Diagnose war, weißt Du das noch?

@Edit: Wie alt ist die Süße denn eigentlich?
 
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Maggie wird elf Jahre alt.
Die OP wurde aufgrund einer Ultraschalluntersuchung gemacht, weil hier die "Knoten" am Darm entdeckt wurden.
Ultraschall wurde gemacht, weil Maggie eine komische Sitzposition einnahm (extreme Kauerstellung) und sie auf Berührungen im Magen-Darm-Bereich empfindlich reagierte. Und das noch nachdem wir das Medikament über eine Woche abgesetzt hatten.
Die Ärztin hatte mir damals den Wert genannt aber da ich dachte wir bekommen das schnell in den Griff hab ich nicht weiter nachgefragt und vergessen.
Maggie hat die Tage kaum noch gespuckt. Sie konnte nur nicht mehr sitzen und auch in der Kauerstellung wollte sie den Po nicht absenken. Und sie hat aufgehört zu essen und zu trinken sowie die Tabletten verweigert und geknurrt und gejault beim Hochheben. Sie lag nur noch in Kauerstellung zum Schluss. Morgens nach dem schlafen war sie immer ein wenig fitter. Bevor sie die Tabletten bekommen hat.
Ja danke die Werte werde ich mir zukünftig geben lassen.

Ich will die kleine nicht gehen lassen wenn es nicht notwendig ist und man noch eine Chance hat.
 
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Eine SDÜ kann sich auch massiv auf den Magen-Darm-Bereich auswirken und auch für heftige Krämpfe sorgen. Wie sieht es denn bei ihr mit dem Kotabsatz aus? Ist das eher sehr fest, eher breiig, gibt es vielleicht auch Kotabsatzprobleme?

Natürlich kann es sein, dass auch noch was anderes im Busch ist, aber genauso gut können das alles auch Symptome einer unbehandelten SDÜ sein.

Wurde denn der T4 jetzt noch mal bestimmt?

@Edit: Ich würde auch den fPli (feline Pankreaslipase) bestimmen lassen. Die ganzen endokrinen Drüsen hängen eng zusammen und von den Symptomen her könnte da auch was mit der Bauchspeicheldrüse im Busch sein. Wie ging es ihr denn, bevor Ihr mit der Therapie gegen die SDÜ angefangen habt? Welche Symptome hat sie gezeigt? Die Blutwerte wären wirklich gut, um das besser einschätzen zu können. Wenn sie die Tabletten so schlecht verträgt, würde ich mit der Salbe oder mit Injektionen therapieren. Was die Injektionen angeht, könntest Du die Userin ELIA per PN anschreiben. Die hat ihre Mietzi damit behandelt. Der ging es mit den Tabletten auch sehr, sehr schlecht, durch die Umstellung auf das gespritzte Medikament hat sie die Kurve gekriegt und konnte noch drei Jahre mit guter Lebensqualität verbringen. Wie auch immer, die SDÜ muss behandelt werden, sonst drohen früher oder später schwere Herzschäden, Leberschäden und Nierenschäden. Elf Jahre ist ja wirklich noch kein Alter.
 
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mylumis

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Da ich zwei Katzen hab die beide eine Toilette aufsuchen ist das eher schwierig auszumachen. Ich würde aber vermuten dass von Maggie der Kot ist, der eher wie so Kaninchenkot aussieht. Kleine harte Teilchen.

Ich werd versuchen von der Ärztin morgen den Wert zu erfahren. Sie meinte heute dass sie nochmal ein Blutbild machen lässt damit sie die Organwerte erhält. Ob sie da auch Schilddrüse mit macht weiss ich gar nicht. Muss ich fragen.
 
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Auf die SDÜ sind wir nur aufmerksam geworden, weil sie immer viel gegessen hat und immer dünner wurde. Sie war schon plötzlich aktiver als sonst, hat auf einmal mehr gespielt, war immer sehr fröhlich. Aber sie hat abgenommen.

Mit dem Magen war sie auch schon immer empfindlicher.

Ohne den Gewichtsverlust wären wir nie zum Arzt gefahren.
 
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Da ich zwei Katzen hab die beide eine Toilette aufsuchen ist das eher schwierig auszumachen. Ich würde aber vermuten dass von Maggie der Kot ist, der eher wie so Kaninchenkot aussieht. Kleine harte Teilchen.

Ich werd versuchen von der Ärztin morgen den Wert zu erfahren. Sie meinte heute dass sie nochmal ein Blutbild machen lässt damit sie die Organwerte erhält. Ob sie da auch Schilddrüse mit macht weiss ich gar nicht. Muss ich fragen.

Kaninchenköttel sind zwar eher ungewöhnlich, aber es gibt eigentlich nichts, was es bei einer SDÜ nicht gibt. Dann kann es durchaus sein, dass bei ihr jetzt auch massive Kotabsatzprobleme vorliegen, die den Po in der Luft erklären könnten.

Schickt die TÄ das Blut denn in ein externes Labor? Dazu würde ich auf jeden Fall raten. In der eigenen Praxis haben TÄ in der Regel Schilddrüsenschnelltests, die nicht so zuverlässig sind. Wenn sie die Schilddrüse jetzt nicht bestimmt hat, würde ich Dir zu einem Tierarztwechsel raten. Es gibt auch immer die Möglichkeit, bestimmte Werte nachtesten zu lassen. Denn zumindest die externen Labore bewahren das Serum eine Woche auf. Wir haben solche Nachtests auch schon öfter in Anspruch genommen, wenn wir zum Beispiel einen T4 im Graubereich hatten und dann noch den TSH haben bestimmen lassen.

Den fPli fände ich bei Euch aufgrund der Symptome auf jeden Fall auch sinnvoll.
 
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  • #10
Wenn die Tabletten so schlecht vertragen werden, wuerde ich an deiner Stelle deine TÄ auf die Salbe ansprechen.
Nicht jedem TA ist die bekannt.
Ich hatte auch 2 Katzis mit SDÜ, die ich mit der Salbe behandelt habe. Das Handling ist eigentlich sehr einfach. Und die Organe werden nicht so belastet, da der Wirkstoff über die Haut aufgenommen wird und garnicht erst in die Verdauungsorgane geht.
 
Maiglöckchen

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  • #11
Kerstin, hast Du zufällig eine Ahnung, wo man das Video findet, in dem eine Userin die Anwendung der Salbe zeigt? Vielleicht wäre das hier auch ganz hilfreich, damit Birgit sich vorab darüber informieren kann?
 
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  • #12
Nein, leider nicht.

@ mylumis

Die Salbe wird in die Oehrchen massiert.
Möglichst an einer Fellfreien Stelle, und man wechselt dabei auch die Oehrchen ab, nicht tgl in das gleiche.

Je nach Dosierung, 1 oder 2 mal tgl.
Wir hatten die Tagesdosis auf morgens und abends verteilt.
Für die Katzen war es angenehm und sie liessen sich das gerne gefallen.



Aber die Bestimmung in einem externen Labor wuerde ich da auch zusätzlich machen.
Hatten wir hier damals auch machen lassen.
 
ottilie

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  • #13
Ich habe die Salbe immer auf ein Wattestäbchen gemacht und etwas liegen lassen, bis sie Zimmertemparatur hatte, da ich sie im Kühlschrank aufbewahren musste.
Dann habe ich die Katze gemütlich zu mir aufs Sofa gesetzt und das Wattestäbchen innen in die Ohrmuschel oben rein, das Öhrchen zugeklappt, dabei die Salbe abgestreift und sanft mit den Fingern außen am Ohr einmassiert.
Das ließ mein Kater gut mit sich machen und ich brauchte keine Handschuhe; da wäre er nämlich sofort auf und davon, wenn er mich mit Handschuhen gesehen hätte.
 
balulutiti

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  • #14
Ich behandel meinen Kater schon seit einem Jahr mit der Salbe, das geht wirklich einfach. Ich fülle die benötigte Dosis in Insulinspritzen (da kann ich mehrere vorbereiten) und spritze sie so in das Katerohr, einmal zugeklappt und ein bißchen drüber streicheln und fertig.

Zusätzlich zum T4 würd ich mir die Nierenwerte anschauen.
 
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  • #15
Ich behandel meinen Kater schon seit einem Jahr mit der Salbe, das geht wirklich einfach. Ich fülle die benötigte Dosis in Insulinspritzen
Zusätzlich zum T4 würd ich mir die Nierenwerte anschauen.

So wurde es hier auch gemacht. Damit lässt es sich einfacher dosieren.
Gut, ich habe allerdings, da Handschuhe Misstrauen erzeugten, die Salbendosis auf den Finger gemacht und dann ins Oehrchen.

Soll man eigentlich nicht, da der Mensch dadurch den Wirkstoff auch evtl minimal aufnehmen koennt aber war nur sekundenmaessig.
 
Leela

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  • #16
Es wäre mE wirklich zu wissen, wo der T4 liegt bzw. wenigstens wo er im Oktober lag.
Dieser Wert sollte sich doch in Erfahrung bringen lassen.

Die Nebenwirkungen der oralen Gabe kenne ich nur zu gut, genauso auch die Vorteile der Salbe.
Aber mE und meiner Erfahrung nach ist die Salbe eher leider keine Option bei vergleichsweise hohen Werten, die schnelles Handeln erfordern.
Alternativ kann der Wirkstoff auch gespritzt werden (z.B. Favistan), damit haben einige Userinnen hier auch gute Erfahrungen gemacht.
 
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  • #17
Vielen lieben Dank für die vielen Infos. Das hilft mir wieder neuen Mut zu schöpfen und gezielt nachzuhaken.

Beim nächsten Gespräch mit der Ärztin werde ich gezielt fragen nach:
- Schilddrüsenwert
- Nierenwerte
- Bauchspeicheldrüsenwerte
- Herz ??

Ich werde die Laborergebnisse von Oktober und jetzt anfordern in Kopie für mich und ggf. nachuntersuchen lassen.

Das mit der Salbe klingt gut und einfach...und Maggie liebt es an den Ohren gestreichelt zu werden. Sie neigt nur zu vermehrtem Ohrenschmalz, daher Hofe ich das es da dann auch geht.

Eine CNI halte ich eher für unwahrscheinlich, weil sie während der Tabletten nicht vermehrt uriniert oder getrunken hat.

Hat irgendwer eine Idee woher das komische Sitzen kommen könnte? Sie hat normale Sitzposition, aber das Hinterteil ist nicht ganz am Boden aufgesetzt...so ca. 0,5-1,0 cm vom Boden entfernt. Es gibt keinen Zusammenhang ob der Boden warm oder kalt ist. Wenn es sie friert nahm sie schon immer gern die Kauerstellung ein. Ich glaube aber seit den Tabletten hat sie auch noch Magenschmerzen, bzw. seitdem sie wegen der Arthrose mal Metacam bekam. Nicht als tägliche Therapie aber bei Bedarf. Das verträgt sie meines Erachtens überhsupt nicht.

Liebe grüße und danke für alle Beiträge

Birgit mit Lucy und Maggie
 
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  • #18
Für den Magen kannst du dir SEB (Slippery Elm Bark) besorgen, das legt sich wie ein Film über die Magenschleimhaut und schützt ihn. Bekommst du im Internet!
 
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  • #19
Wenn die SDÜ nicht zu massiv ist, halte ich die Salbe auch - im "Lehrbuchfall" - für das "Nonplusultra" ... mein Kurzer neigte auch zu Ohrenschmalz, das sollte kein Hindernis darstellen ;)

Das wichtigste sind mE einfach die Blutwerte, darauf kann man aufbauen.
 
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  • #20
Eine CNI versteckt sich gern mal hinter einer SDÜ.
Mit sinkenden T4 Wert kann es passieren, erst dann zeigen sich erhöhte Nierenwerte.
Meine beiden sind regelmäßig zur Kontrolle mit BB.
Bei meiner Pinselchen zeigte sich mit dem sinken des T4 Wertes dann erhöhte Nierenwerte.
 
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