Hundeschuhe bei Katzen? Selbstgebaute Alternativen?

  • Themenstarter Max Hase
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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Max Hase

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Ich habe seit einem guten Jahr eine körperbehinderte Katze, Alter unbekannt, etwa 7 - 8 Jahre, war ein Ladenhüter im Tierheim.

Frau Königin hat viele Wirbelsäulenveränderungen mit Knochenausziehungen und teilweise schon Knochenspangen, die die Wirbelkörper miteinander verbinden. Daraus resultieren Lähmungen der Hinterhand, rechts mehr als links. Springen geht nicht, sie zieht sich überall hoch. Und als hilfreicher Hofstaat baue ich wo immer möglich Treppchen. Trotzdem hat sie inzwischen diverse Arthrosen, am schlimmsten in der rechten Hüfte und am linken Sprunggelenk.
Zusätzlich muss sie einen Unfall gehabt haben. Die oberen Fangzähne waren abgebrochen und am rechten Hinterfüßchen sind drei Zehenglieder verkrüppelt.

Aufgrund der Lähmungen dreht sie beim Laufen mit den Hinterfüßen, rechts mehr als links. Deshalb ist auch eine (Teil-)Amputation nicht möglich.

Aber sie hat sich an einer Stelle des kaputten Füßchens eine dicke Hornschwiele angelaufen, die trotz aller Pflege unter dem nicht mehr funtkionierenden Krallenapparat oft einreisst.
Natürlich wäre ein mechanischer Schutz hilfreich, aber die Hundeschühchen in Mini, die ich bisher in der Hand hatte, sind so steif, dass ich bezweifle, dass sie sie toleriert. Frau Königin ist schließlich eigen. Und auch Freigängerin, darauf besteht sie.
Somit sind meine Möglichkeiten eingeschränkt.

Ich habe sie in dem Wissen überommen, dass wir wenig Möglichkeiten haben. Und dafür geht es ihr gut - noch.

Aber: Habe ich was übersehen? Hat noch jemand eine Idee?
 
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Miomomo

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Wären evtl. Babysöckchen eine Möglichkeit? Jedenfalls in der Wohnung.
Sonst fallen mir kleine "Leder"schühchen wie sie für Bären oder Puppen benutzt werden ein. Da müsste man im Hobby- oder Künstlerbedarf gucken.

Es gibt auch bei z. B. Dawanda selbstgenähte Babyschuhe aus weichem Leder zu kaufen. Wenn man jetzt jemanden kennt, der gut nähen kann und ihr welche anpasst?
 
Pepemaus

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hallo erstmal hier im Forum :)

toll das Du dem Kätzchen mit Handycap ein Zuhause gegeben hast, super :yeah:

Für die Wohnung würden evtl. auch Puppensocken gehen die sind noch kleiner als Babysocken, es gibt auch Puppenschuhe. Mein große Tochter hat Puppenschuhe als Gummistiefel und Reitstiefel die sind aber zu starr für Katzen. Sie hat aber auch welche mit Schnürsenkel als Stiefel gemacht und die haben sogar innen Fell :wow:.
Dawanda ist auch eine gute Idee, da könntest Du jemanden direkt anschreiben und Maße angeben.... dann hast Du was maßangefertigtes für die Mieze.
 
Petra-01

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Ich würde wohl eher darauf achten die Schwiele nicht zu trocken werden zu lassen so daß sie geschmeidig bleibt und damit nicht reissen kann.
Melkfett wäre eine Idee oder Ringelblumensalbe, damit würde ich die Stelle täglich pflegen.
 
doublecat

doublecat

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Ich denke, dass, wenn überhaupt, nur ein angepasster Schuh in Frage kommt, der also speziell für deine Katze angefertigt wird. Alles andere wird wahrscheinlich zu unbequem und sie wird ihn sicher schnell verlieren bzw. abschütteln. Es gibt da sicherlich auch Dinge zu beachten, die man jetzt als Laie auf dem Gebiet so gar nicht im Kopf hat.
Wenn schon einen Schuh, dann sollte es auch eine vernünftiger vom Fachmann sein, denke ich.

Das Tierheim beteiligt sich, wenn es nötig sein sollte, hoffentlich an den Kosten für einen Spezialschuh.

Ich würde mich wahrscheinlich mal direkt mit einem Fachmann in Verbindung setzen, es gibt da einige Hersteller im Internet. Die hier bieten beispielsweise Pfotenschutz und/oder Hundeschuhe an: http://www.tierhilfelid.de/hilfsmittel.htm
http://www.safebrace.de/
Das waren jetzt nur die ersten beiden, die Google ausgespuckt hat. Es gibt noch deutlich mehr Anbieter.
 
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Max Hase

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@ Miomomo
Babysöckchen sind erst mal eine leicht umzusetzende Idee, die nicht viel kostet. Wenn Frau Königin die Dinger nicht will, brauche ich dann nicht wirklich weiter suchen.

@ Pepemaus
Danke für den Link.

@ Petra
Gecremt wird täglich, mit Panthenol und Salicyl-Vaseline, immer bei unserer Bauchliegeeinheit, damit auch alles gut einziehen kann. Wenn die Verhornung zu groß wird, knipse ich etwas ab.

@ Doublecat
Das Problem ist, dass es für so etwas nicht wirklich einen Fachmann gibt. Ich brauche für einen Schuh eigentlich einen Orthopädieschuhmacher, der es mit einem Katzenfüßchen probieren will und auch ihre Abrollgegebenheiten berücksichtigt. Manchmal hat man Glück, und der Spezialist für Zweibeiner findet den Vierbeiner zur Abwechslung interessant und macht sowas sehr gut. Das hatte ich schon im Hinterkopf.
Danke für Deinen Link. Die Sache mit dem Tape war auch eine meiner Alternativen. Zur Wasserdichtigkeit ein Kondom nehmen... ;)
Das Tierheim wird sich nicht beteiligen, Frau Königin gehört mir mit Haut und Haaren - und den bisherigen Tierarztrechnungen. Ich wusste, was ich bekomme, und sehe das als angewandten Tierschutz.


Es wird keine Zauberlösung für unser Problem geben, das weiß ich. Und so häufig, dass viele hier schreien und das kennen, sind solche Behinderungen bei Katzen nicht. Ich suche einfach Denkanstösse.
 
Birgitt

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Selbstetwas zu basteln ist warscheinlich keine so gute Idee.
Du brauchst schon speziell für sie angepaste Orthesen damit keine druckstellen entstehen.
Hast du mal google befragt?

Schick doch mal eine PN an Jaqueca.
 
Birgitt

Birgitt

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  • #10
Versuchs mal hier https//de-de.facebook.com/PaffVetMedOrtho da hab ich viel gutes von gehört.
 
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Max Hase

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  • #11
Kurzes Update:
Wie das immer so ist, spricht man über ein Problem, löst es sich meist in Luft auf. Im Moment sind die bisherigen Pfötchen-Problemzonen nicht mehr unser Problem.
Dafür beißt sie sich das Pfötchen beim Putzen auf, sei es, weil es zurzeit druckschmerzhaft ist, sei es, weil es Mißempfindungen durch die neurologische Symptomatik (der Rücken hat ja Veränderungen von Hacken bis Nacken) sind.

Bis zum Termin in einer Facharztpraxis habe ich deshalb das Pfötchen eingewickelt, was sie überraschend gut toleriert. Und bei frostigem Wetter ist auch weiter Freigang drin, denn sie geht nur kurz. Anschließend kann ich den Verband wechseln, wenn er nass ist. Sollte keine Dauerlösung sein.

Der Doktor sieht nun leider keine Möglichkeit, ein kleines Wunder zu vollbringen, und entliess uns mit Fortführung von Schmerzmittelgabe und Verband. Wie weit das fortzuführen sein wird, werden wir sehen.

Ich schreib das jetzt hier rein, in der Hoffnung, dass wir das Problem, nachdem es hier steht, auch in den Griff kriegen - genau wie das andere. ;)
 
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Miomomo

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  • #12
Ich drücke fest die Daumen!
 
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Max Hase

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  • #13
Die Königin geht jetzt mit Gummi raus

Neues Update:
Natürlich ist es nicht besser geworden.

Der Fachdoktor sprach, dass er leider nur Doktor, kein Wunderheiler sei. Ich hatte sowas ja erwartet... Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

In der Woche nach dem Termin wurde Frau Königin richtig schlecht, struppig und beginnend ausgetrocknet. Das Funkeln in den Augen wurde jeden Tag weniger und erlosch schließlich. Ich war schon so weit über das Ende nachzudenken.
Eine nette Chirodame hat uns dann in die Anwendung ihres Lasers eingewiesen (Wärmebehandlung, nicht Akupunktur), das Ding entsprechend eingestellt und auch über ihren Urlaub geliehen. Fand ich ganz toll.
Die Königin fand es nicht toll, wachte aber wieder auf. Nur das Pfötchenbeissen geht weiter. Ein Tag nach dem Lasern ist meist alles ok, dann geht es wieder los. Temperatur spielt auch eine Rolle. Im Moment erwäge ich die Anschaffung eine Laser-Pens.

Geröntgt habe wir das Füßchen auch noch, aber nur mehr Arthrosen und wohl eine Knochenhautreizung in dem Bereich gesehen, auf dem sei laufen muss. Aufbeißen tut sie den Fuß aber an anderer Stelle, möglicherweise reizt das Putzen mit der Raspelzunge, denn sie hat wohl Mißempfindungen durch die Rückenveränderungen, dazu auch sensible Störungen und wahrscheinlich auch neuropathische Schmerzen.
Zudem ist sie in der Hinterhand in den letzten acht Wochen deutlich schwächer geworden.

Neuropathische Schmerzen kann man bei Mensch und Hund wohl ganz gut behandeln, Katzen vertragen diese Medikamente leider nicht. Da werde ich aber noch mal die Uni anfragen, ob es da neuere Erkenntnisse oder irgendwelche Fallberichte gibt.

Somit trägt sie weiter Verband (Mullkompresse und Haftelast) und geht mit einem Gummi drüber raus. Meine Frauenärztin hat mir ein paar Ultraschallkondome geliehen, das geht prima. Somit habe ich ein Kistchen geordert. Und wenn sie mit so einem Verband im Gebüsch verliert, hängt sie wenigstens nicht fest.

Gestern war sie den ganzen Tag in der Sonne unterwegs und hat alle ihre Lieblingsplätze im Garten beschlafen. Wenn es irgend möglich ist, soll sie das den kommenden Sommer nochmal tun können. Was dann kommt, nun ja.
 
Trifetti

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  • #14
Was hältst Du von klassischer Homöopathie?
Die könnte parallel zur schulmedizinischen Behandlung sicher viel für das Wohlbefinden deiner Königin tun.
Dafür solltest Du einen erfahrenen Homöopathen befragen!
 
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Max Hase

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  • #15
Meine Tierärztin ist auch Homöopathin, die empfiehlt mir dann schon was.

Aber Frau Königin muss so viele Behandlungen erdulden, da will sie oft gar keine Königin und nur noch mein Börti sein. Das muss ich alles einteilen.
Wir haben ja noch mehr Baustellen.

Im Moment müssen wir die Nebenhöhlen wieder sanieren, heißt bei multiresistentem Keim 5 Tabletten Suanatem, Sinupret und mindestens zweimal täglich Inhalierknast am Tag. Immerhin ist das die erste Antibiotikabehandlung diesen Winter, bisher sind wir mit Inhalieren und teilweise Sinupret ganz gut gefahren.
Metacam ist Dauertherapie, ohne geht es nicht, auch nicht mit Alternativmedikament.
 
A (nett)

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  • #16
Neuropathische Schmerzen kann man bei Mensch und Hund wohl ganz gut behandeln, Katzen vertragen diese Medikamente leider nicht.

Mein Oldikater bekommt u.a. gegen seine Spondylosen und Arthrosen Keltican forte.
Es wird bestens vertragen. Allerdings kann und werde ich Dir keine Dosierung empfehlen da es ein Komplettprogramm abgestimmt mit unserer THP auf meinen Dicken ist.

Was hältst Du von klassischer Homöopathie?
Die könnte parallel zur schulmedizinischen Behandlung sicher viel für das Wohlbefinden deiner Königin tun.
Dafür solltest Du einen erfahrenen Homöopathen befragen!

Ist auch meine Empfehlung.
Optimalerweise auch jemand aus deiner Gegend der Akkupunktur machen kann.
 
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Max Hase

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  • #17
Akupunktur machen wir schon, macht auch meine vielseitige Tierärztin. Aber überwiegend mit dem Laser, Nadeln lehnt Frau Königin meist ab.

Keltican ist ein Präparat, das den Vit. B- Stoffwechsel und damit die Nervenregeneration unterstützt. Sowas hatten wir schon, hat nichts gebracht.
 
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Trifetti

Trifetti

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  • #18
Meine Tierärztin ist auch Homöopathin, die empfiehlt mir dann schon was.

Aber Frau Königin muss so viele Behandlungen erdulden, da will sie oft gar keine Königin und nur noch mein Börti sein. Das muss ich alles einteilen.
Wir haben ja noch mehr Baustellen.

Im Moment müssen wir die Nebenhöhlen wieder sanieren, heißt bei multiresistentem Keim 5 Tabletten Suanatem, Sinupret und mindestens zweimal täglich Inhalierknast am Tag. Immerhin ist das die erste Antibiotikabehandlung diesen Winter, bisher sind wir mit Inhalieren und teilweise Sinupret ganz gut gefahren.
Metacam ist Dauertherapie, ohne geht es nicht, auch nicht mit Alternativmedikament.

Bei klassischer Homöopathie ist es nicht einfach "noch eine Pille mehr am Tag", oft kann schon eine einzelne Gabe viel ausrichten, oder ein paar Tropfen einer wässrigen Lösung täglich mit ein paar Tropfen Sahne zum aufschlecken, das ist ja schon fast ein Leckerchen!
Es kann ihr viele Beschwerden so viel erleichtern, dass manch andere Behandlung nur noch seltener oder schwächer sein muss.
So gibt es zB ganz hervorragende Mittel bei Nebenhölengeschichten.

Die wenigsten Schulmediziner sind gute erfahrene klassische (!) Homöopathen. Ich würde Dir zu einer zweiten Person raten, die Euch parallel zum TA berät.

Mal ein Beispiel: Ich habe hier eine Katze mit eosinophilen Granulom. Sie putzt sich auf bis zum Fleisch, hat Asthma, juckt und putzt sich den ganzen Tag, hatte eine haselnussgroß Wucherung im Rachen..... Die Schulmedizin hat da nur Kortison, 5mg und mehr pro Tag. Heute sind wir bei 0,75mg/Woche und Homöopathie, haben ein aufgewecktes gut gelauntes Kätzchen hier, ohne Kortison Nebenwirkungen!
 
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Max Hase

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  • #19
@ Trifetti
Wo ist der Unterschied zwischen einem klassichen Homöopathen und einem Tierarzt, für den Schulmedizin und Homöopathie seit vielen Jahren gleichberechtigt nebeneinander stehen?


Die Königin ist noch immer da.
Die Schwäche im Bein (vor allem rechts hinten) wird mehr, ich habe alle Wege zu den Lieblingsplätzen nochmals umgebaut. Die Zwerchfelllähmung scheint auch zuzunehmen, die Atmung wird noch auffälliger. Atemnot hat sie noch nicht, kann aber in diesem Zuge auch noch kommen.
Das Pfötchen zuckte immer gruseliger, als letzte Idee bekam sie Diazepam, was von Katzen im Vergleich zu den aus der Humanmedizin bekannten Coanalgetika gut vertragen wird. Das Zeug hat eine lange Halbwertzeit und wirkt auch im Rückenmark / am peripheren Muskel. Eigentlich war es nur dazu gedacht, zwei Tage erträglich zu überbrücken, aber mit 0,5 mg zweimal pro Woche geht es ihr seit drei Wochen relativ gut.
Der Verband kann nachts ab, sie beißt sich nichts mehr auf. Tags schütze und polstere ich das Pfötchen damit trotzdem. Mit Verband und Gummi nimmt sie dann tags ihren Freigang und sonnt sich bei besser werdendem Wetter im Garten.
Das Funkeln in den Augen ist wieder da, zurzeit hat sie Lebensqualität.

Trotzdem ist die Geschichte endlich, und ich denke in Wochen, nicht mehr Monaten. Wobei Totgesagte ja manchmal lange leben. Hoffentlich.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #20
@ Trifetti
Wo ist der Unterschied zwischen einem klassichen Homöopathen und einem Tierarzt, für den Schulmedizin und Homöopathie seit vielen Jahren gleichberechtigt nebeneinander stehen?

Da gibt es häufig einen Unterschied in der Ausbildung. Ob Dein Tierarzt wirklich auch klassischer Homöopath mit der entsprechenden langjährigen Ausbildung ist, kannst Du ganz einfach herausfinden, indem Du Dir anschaust, wie er da arbeitet.

Wenn er viel mit Komplexmitteln oder bestimmten Standard-Einzelmitteln wie Nux Vomica oder Arnica arbeitet und wenn er die Globuli im Ganzen verabreichen lässt, ist er kein klassischer Homöopath.

Wenn er Dir aber hin und wieder auch mal homöopathische Mittel in C oder LM-Potenzen verordnet, bei denen Du ein Globuli in 100ml Wasser auflösen musst, um davon der Katze dann einen ml zu verabreichen, dann könnte er tatsächlich die entsprechende Ausbildung haben.

Meine TÄ arbeitet auch gerne und viel mit Homöopathie oder anderen naturheilkundlichen Ansätzen. Aber dann eben mit Komplexmitteln.
 
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