Hund und Katze...

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katzl1

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Hallo Zusammen,

ich bin kürzlich auf dieses Forum gestoßen und ich habe mir Interesse viele Beiträge gelesen und konnte viel an Wissen über die kleinen Vierbeiner mitnehmen. Ich habe zwei Katzen Lilly und Mini. Sie sind Schwestern und ca. ein Jahr alt. Ich und mein Mann lieben Tiere, wir wohnen in einem Haus am Land, daher haben wir die perfekte Bedingung dafür. Seit längerer Zeit sind wir schon beim Überlegen uns einen Hund anzuschaffen. Wir hätten an einen Australian Shepherd gedacht. Im Internet gehen die Meinungen dabei ziemlich auseinander, ob es eine sinnvolle Idee ist oder nicht. Daher probiere ich hier nun mein Glück. Vielleicht hat jemand schon Erfahrung damit oder kann mir ein Experten empfehlen, an dem ich mich wenden kann.
Vielen Dank schon mal und noch einen schönen Abend.
 
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Circe

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Willkommen erstmal! :)

Möglich, dass ich wieder auf dem Schlauch stehe aber wie genau lautet deine Frage? Ob generell Hund und Katze geht? Ob die Rasse speziell mit Katzen verträglich ist? Was bei der Vergesellschaftung zu beachten ist..?
 
Poldi

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katzl1

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Willkommen erstmal! :)

Möglich, dass ich wieder auf dem Schlauch stehe aber wie genau lautet deine Frage? Ob generell Hund und Katze geht? Ob die Rasse speziell mit Katzen verträglich ist? Was bei der Vergesellschaftung zu beachten ist..?
Danke Circe für deine Antwort. :)
Tut mir leid, habs vielleicht etwas unklar formuliert. Wir sind noch in der Entscheidungsphase, ob die Idee der Anschaffung eines Hundes eine gute ist... Wir sind einfach hin und hergerissen, weil wir Angst haben, dass die Tiere sich dann nicht verstehen und wir wollen natürlich nicht, dass sich unsere Katzen unwohl fühlen. Also ja die Frage ist mehr, ob Hund und zwei Katzen gehen, wenn diese schon älter sind. Ich habe einmal gelesen, dass das häufig nur gut funktioniert, wenn beide Tiere noch klein sind.
 
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Circe

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Danke Circe für deine Antwort. :)
Tut mir leid, habs vielleicht etwas unklar formuliert. Wir sind noch in der Entscheidungsphase, ob die Idee der Anschaffung eines Hundes eine gute ist... Wir sind einfach hin und hergerissen, weil wir Angst haben, dass die Tiere sich dann nicht verstehen und wir wollen natürlich nicht, dass sich unsere Katzen unwohl fühlen. Also ja die Frage ist mehr, ob Hund und zwei Katzen gehen, wenn diese schon älter sind. Ich habe einmal gelesen, dass das häufig nur gut funktioniert, wenn beide Tiere noch klein sind.

Okay, damit kann ich arbeiten :D

Bevor unser Schäfi kam, hatte ich schon 3 Katzen, alle erwachsen. Katzen kannte er nicht, hat aber ausschließlich neugierig und gar nicht aggressiv auf Unsere reagiert. Trotzdem habe ich mir damals zur Vergesellschaftung eine Hundetrainerin ins Haus geholt. Um auf Nummer sicher zu gehen, da er mein erster Hund ist und ich sowas noch nie gemacht habe.

Die Katzen fanden ihn anfangs doof. Jetzt wird er toleriert und Ivy fordert ihn sogar zum Spielen auf und lässt sich ausgiebig beschnuppern. Letztes Jahr im August zog dann ungeplant ein Kitten ein und auch das hat funktioniert. Mittlerweile kuscheln und schlafen die Beiden zusammen.

Also: Ich würde vielleicht zu einem Hund raten, der Katzen schon kennt. Die Katzen werden möglicherweise anfangs eher mit Ablehnung reagieren aber zumindest meine haben schneller als erwartet das neue Familienmitglied akzeptiert.
 
Rewana

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Wir haben eigentlich nie Probleme gehabt einen Hund zu den Katzen zu setzen.

Unser erster Hund war ein Rottweilerwelpe und die Katzen schon einige Jahre alt. Sie sind dem tolpatschigen kleinem Rüpel aus dem Weg gegegangen wenn sie anfing zu toben und spielen wollte. Als sie dann groß war haben sie zusammen auf dem Sofa gelegen. Es wurde ihr aber auch ganz klar gezeigt wenn sie zu nervig war, allerdings nach zwei oder drei Rügen der Katzen hat sie es sehr schnell gelernt.

Die anderen Hund die schon als erwachsene Tiere zu uns gekommen sind haben auf die Katzen eigentlich gar nicht reagiert, klar wurde mal die Nase in die Richtung gedreht, aber eigentlich waren die Katzen uninteressant. Interessant war nur das Katzenfutter.

Bei Welpen solltet ihr aber beachten dass diese viel Zeit und Erziehung brauchen und nicht lange bzw. Anfangs gar nicht alleine bleiben können. Also falls ihr einen Welpen nehmen wollt sollte es schon so sein das einer von euch ständig zuhause ist, zumindest so lange bis der Hund so groß ist das er das alleinsein gelernt hat.

Vielleicht wäre, falls das nicht möglich ist ein katzenverträglicher Hund aus dem Tierheim eine Alternative. Ältere Hunde haben schon mehr gelernt und können oft auch alleine bleiben und kennen sich mit Katzen aus und das macht vieles einfacher.
 
Poldi

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Wichtig ist das Katzen Rückzugsorte haben, wo der Welpe/Hund nicht hin kommt. Ein eigenes Zimmer gesichert mit einer Hundegittertür, gibt es auch mit Katzenklappe, zB.
Der Welpe sollte auch nicht die Hinterlassenschaften aus dem KaKlo fressen, Streu im Magen ist ungesund.
Mit dem Welpen sollte vom ersten Tag an trainiert werden, das schlafende Katzen, rennende Katzen tabu sind. Geschirr und Hausleine sind dabei hilfreich.
So, meine dominaten Hunde, Katzen und Streuner haben Hunger.
Achso mein Mann auch 🤣
 
Cookie-Pina

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Ich plane in einigen Monaten auch einen Hund zu adoptieren und habe mich schon in das Thema eingelesen. Es gibt Hundezüchter, die die Welpen von Anfang an die Katzen gewöhnen und die Möglichkeit bei einer großen Wohnung einen Teil (erst mal) abzusperren, dahin können die Kätzchen sich dann zurück ziehen. Die mögen es wohl nicht gerne, wenn der Hund in ihren Essen und Ihrer Toilette unterwegs ist 😊
 
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  • #10
Okay, damit kann ich arbeiten :D

Bevor unser Schäfi kam, hatte ich schon 3 Katzen, alle erwachsen. Katzen kannte er nicht, hat aber ausschließlich neugierig und gar nicht aggressiv auf Unsere reagiert. Trotzdem habe ich mir damals zur Vergesellschaftung eine Hundetrainerin ins Haus geholt. Um auf Nummer sicher zu gehen, da er mein erster Hund ist und ich sowas noch nie gemacht habe.

Die Katzen fanden ihn anfangs doof. Jetzt wird er toleriert und Ivy fordert ihn sogar zum Spielen auf und lässt sich ausgiebig beschnuppern. Letztes Jahr im August zog dann ungeplant ein Kitten ein und auch das hat funktioniert. Mittlerweile kuscheln und schlafen die Beiden zusammen.

Also: Ich würde vielleicht zu einem Hund raten, der Katzen schon kennt. Die Katzen werden möglicherweise anfangs eher mit Ablehnung reagieren aber zumindest meine haben schneller als erwartet das neue Familienmitglied akzeptiert.
Oh das ist ja eine wirklich erfreuliche Nachricht. Danke, genau solche Erfahrungswerte habe ich mir in diesem Forum erhofft. Ich hoffe bei mir wird es dann auch so gut ausgehen. Ich hatte nur etwas Angst, da meine Katzen doch etwas eigensinnig sind, aber wahrscheinlich gewöhnen sie sich dran und meine ganzen Sorgen sind umsonst. 😅
 
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  • #11
Danke für eure Beiträge, das freut mich unheimlich, dass Hund und Katzen bei vielen so gut funktioniert. Auch über die Tipps bin ich froh, die zu machen sind, wenn es so weit kommt. (Eigentlich war ja mein Mann der Skeptiker und ich die Optimistin, das muss ich ihn dann gleich erzählen :yeah:)
 
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  • #12
Oh das ist ja eine wirklich erfreuliche Nachricht. Danke, genau solche Erfahrungswerte habe ich mir in diesem Forum erhofft. Ich hoffe bei mir wird es dann auch so gut ausgehen. Ich hatte nur etwas Angst, da meine Katzen doch etwas eigensinnig sind, aber wahrscheinlich gewöhnen sie sich dran und meine ganzen Sorgen sind umsonst. 😅

Meine Katze Sora ist ne wahre Diva. Wenn die gerade auf Hund keine Lust hat, bekommt er Eine gepfeffert. Dann geht er weg und guckt vorwurfsvoll. Cassy miaut lautstark, wenn er aufdringlich ist und wirft sich theatralisch hin. Die anderen Zwei suchen halt dann Plätze, an die der Hund nicht rankommt.

Solange der Hund nicht in Einzelteile zerlegt wird, ist dieses Verhalten für mich okay :sneaky:

Die Katzen haben hier aber auch die komplette obere Etage für sich, wenn sie sich wirklich komplett zurückziehen möchten.
 
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katzl1

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  • #13
Ich plane in einigen Monaten auch einen Hund zu adoptieren und habe mich schon in das Thema eingelesen. Es gibt Hundezüchter, die die Welpen von Anfang an die Katzen gewöhnen und die Möglichkeit bei einer großen Wohnung einen Teil (erst mal) abzusperren, dahin können die Kätzchen sich dann zurück ziehen. Die mögen es wohl nicht gerne, wenn der Hund in ihren Essen und Ihrer Toilette unterwegs ist 😊
Das ist ein guter Tipp, da werde ich mich gleich informieren, ob es einen Züchter in meiner Nähe gibt. Aber einen älteren Hund aus dem Tierheim würde ich jetzt mal noch nicht ausschließen. Welpen sind zwar süß, aber bedeuten auch sehr viel Arbeit.
 
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  • #14
Meine Katze Sora ist ne wahre Diva. Wenn die gerade auf Hund keine Lust hat, bekommt er Eine gepfeffert. Dann geht er weg und guckt vorwurfsvoll. Cassy miaut lautstark, wenn er aufdringlich ist und wirft sich theatralisch hin. Die anderen Zwei suchen halt dann Plätze, an die der Hund nicht rankommt.

Solange der Hund nicht in Einzelteile zerlegt wird, ist dieses Verhalten für mich okay :sneaky:

Die Katzen haben hier aber auch die komplette obere Etage für sich, wenn sie sich wirklich komplett zurückziehen möchten.
Das klingt ja wirklich sehr unterhaltsam. Meine Katze Lilly ist auch sehr dominant, daher meine Zweifel. Aber gut zuhören, dass das nichts ausmacht.
 
Margitsina

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  • #15
Hunde und Katzen zusammen geht super. Du solltest keinen Aussi holen, Zuviel genetische Defekte in der Rasse.
Geh ins Tierheim. Schau dich auf Tierschutz Seiten um und suche nach einem katzenverträglichen Hund mittleren Alters. Am besten von einer PS. Auch Auslandshunde sind sehr oft katzentauglich. Guck nicht so auf das äußere, wichtiger ist der Charakter.
Bitte auf keinen Fall von einem Vermehrer oder wie sich manche nennen Züchter.
Ich hatte hier viele Jahre Hunde und Katzen zusammen auf PS und das war für Interessanten immer erstaunlich, wie gut alle zusammen harmoniert haben.
 
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  • #16
Das ist ein guter Tipp, da werde ich mich gleich informieren, ob es einen Züchter in meiner Nähe gibt. Aber einen älteren Hund aus dem Tierheim würde ich jetzt mal noch nicht ausschließen. Welpen sind zwar süß, aber bedeuten auch sehr viel Arbeit.
Hört auf zum Züchter = Vermehrer zu rennen. Es sitzen tausende Hunde mit gutem Charakter in Tierheimen.
 
Margitsina

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  • #17
Ich plane in einigen Monaten auch einen Hund zu adoptieren und habe mich schon in das Thema eingelesen. Es gibt Hundezüchter, die die Welpen von Anfang an die Katzen gewöhnen und die Möglichkeit bei einer großen Wohnung einen Teil (erst mal) abzusperren, dahin können die Kätzchen sich dann zurück ziehen. Die mögen es wohl nicht gerne, wenn der Hund in ihren Essen und Ihrer Toilette unterwegs ist 😊
Besser wäre es, einen Hund von einer PS zu adoptieren, wo auch Katzen sind.
Welpen sind für Katzen sehr anstrengend. Besser ist immer einen erwachsenen Hund dazu holen.
Und nicht wieder Züchter - Hundeproduktion zu unterstützen.
 
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katzl1

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  • #18
Hunde und Katzen zusammen geht super. Du solltest keinen Aussi holen, Zuviel genetische Defekte in der Rasse.
Geh ins Tierheim. Schau dich auf Tierschutz Seiten um und suche nach einem katzenverträglichen Hund mittleren Alters. Am besten von einer PS. Auch Auslandshunde sind sehr oft katzentauglich. Guck nicht so auf das äußere, wichtiger ist der Charakter.
Bitte auf keinen Fall von einem Vermehrer oder wie sich manche nennen Züchter.
Ich hatte hier viele Jahre Hunde und Katzen zusammen auf PS und das war für Interessanten immer erstaunlich, wie gut alle zusammen harmoniert haben.
Was wirklich? :wow: danke für die Information, da werde ich mich gleich mal informieren. Ach bin ich froh, auf die Seite gestoßen zu sein. So viele Sachen, die ich nicht gewusst habe...
 
Margitsina

Margitsina

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  • #19
Wichtig ist auch, wieviel Zeit hast du, was willst du mit dem Hund machen?
Aussi ist ein absoluter Arbeitshund. Da ist es mit 3 mal 30 Minuten gassi am Tag nicht getan. Kopfarbeit ohne Ende brauch der.
Viele Orgas arbeiten mit Pflegestellen. Die können dann ihre Tiere extrem gut einschätzen und vor allem ist das katzenthema dann klar. Geht oder geht nicht.
 
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  • #20
Wichtig ist auch, wieviel Zeit hast du, was willst du mit dem Hund machen?
Aussi ist ein absoluter Arbeitshund. Da ist es mit 3 mal 30 Minuten gassi am Tag nicht getan. Kopfarbeit ohne Ende brauch der.
Viele Orgas arbeiten mit Pflegestellen. Die können dann ihre Tiere extrem gut einschätzen und vor allem ist das katzenthema dann klar. Geht oder geht nicht.
Ja genau das war mir schon bewusst und daher wollte ich auch gerne einen. Ich hatte früher einen Border Collie und mit dem habe ich viel trainiert. Aber mit dem Aussi ist es natürlich noch keine beschlossene Sache, das war jetzt mal unser erster Gedanke, haben uns aber noch nicht ausreichend damit beschäftigt.
 

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