Hilfe - Zusammenführung mit zwei extremen

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Karinak

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Hi, ich hab nun seit gestern eine zweite Katze zu uns geholt und diese ist aus dem Tierschutz..
Mein Kater war natürlich nicht so begeistert, is ja logisch und fauchte sofort beim reinkommen in die Wohnung. Es folgte eine sofortige Trennung und die Gittertür wurde auch angebracht.

Das Problem.. die Kätzin ist sooo dermaßen scheu und eingeschüchtert angeblich ist sie mit "Katern super ausgekommen"..
Ihr Verhalten allerdings zeigt, dass sie sehr verstört ist und immer in der Ecke sitzt und sich noch fester reindrückt und es so wirkt, als würde sie permanent gemobbt von den anderen Katzen.
Wenn man sie einmal hat, dann schmust sie sehr extrem meinte das TH. Richtig, aber sich verschwindet nach jeder Sekunde sofort wieder in einem Loch und frisst und trinkt einfach gar nichts. Heute hat sie 10 Schlückchen Milch zu sich genommen aber war immer noch nicht auf Toilette und ich vermute Sie hat einfach extrem Angst. (Ich mache mir sehr große sorgen, wenn sie einfach nichts trinkt..)

Gestern ist mein Kater beim fressen geben (Gitternetz war unten minimal locker) durchgehuscht und hat sich in eine Position gebracht und Sie einfach penetrant angestarrt und egal was ich gemacht hab, er hat nicht weggeguckt. Er fauchte und kam ihr näher aber sooooo dermaßen langsam und sie hat sich gleich unterworfen trotz fauchen.. ich vermute so lief das auch im TH ab.

Nun ja. wir trennen Sie nun so lange, bis sie sich erstmal in ihrem Zimmerchen wohlfühlt, dass sie ordentlich frisst und trinkt.

Findet ihr das richtig? Sie (9 Monate) war trotzdem ständig unter katzen und angeblich sehr sozial.. aber mein Kater eben nicht (7 Mon.alt)..sondern er kennt nur uns..

Achja, beide kastriert.

Bei so vielen hat wohl eine direkte Konfrontation gleich geholfen.. aber ich finde das irgendwie sehr falsch.
 
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Daannem

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Hallo,
schön dass du deinem Kater Gesellschaft geholt hast, auch wenn deine Wahl mit einem Mädchen nicht die idealste war. Idealer wäre ein 2. Junge gewesen.
Ich würde das Mädchen erst einmal in dem Raum abkommen lassen. Ohne dass sie ihn sieht, sie riechen sich ja trotzdem. Wenn beide entspannt sind würde ich dann die Gittertür nutzen.
Direkte Konfrontation kann gut gehen, muss aber nicht. Ich habe selbst vor kurzem zwei 2er Paare zusammen geführt. Wir haben rund 2 1/2 Monate mit der Gittertür gearbeitet. Lass den beiden etwas Zeit 😄
 
Karinak

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Ja das Problem ist, dass mein Kater einfach so krass dominant ist und echt genauso wie vor der Kastration ist und wir das ewige gezanke unter "Männern" vermeiden wollten..
Uns wurde zu einem weibchen des gleichen Alters oder minimal älter/jünger geraten und ja so kams dann..

Ab wann plant man dann einen Reviertausch?
 
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Daannem

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Ja das Problem ist, dass mein Kater einfach so krass dominant ist und echt genauso wie vor der Kastration ist und wir das ewige gezanke unter "Männern" vermeiden wollten..
Uns wurde zu einem weibchen des gleichen Alters oder minimal älter/jünger geraten und ja so kams dann..

Ab wann plant man dann einen Reviertausch?
Naja was verstehst du den unter Gezanke unter Männern?
Das „Problem“ ist, dass unterschiedliche Geschlechter ein unterschiedliches Spielverhalten haben. Das kann gut gehen, kann aber halt auch doof sein. Das kann man etwas vermeiden indem man zum gleichen Geschlecht greift (klar 100% Sicherheit hat man nie).
Bei uns war es eben so, dass Männlein und Weiblein sich zwar verstanden haben, aber beim spielen genervt voneinander waren.

Ich bin kein Experte, das war meine 1. Zusammenführung. Wir haben sie sich halt aneinander gewöhnen lassen und dann genutzt, wenn die Ureinwohner gerade eh im Wohnzimmer waren um da zu zu machen und die anderen den Rest der Wohnung erkunden zu lassen.
 
Razielle

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Wenn du magst, lies mal da und zieh dir raus was du brauchst. Katzen zusammenführen

Revier tauschen würde ich erst wenn die Katze sich in ihrem Zimmer sicher und wohl fühlt. Eher wird sie da auch gar nicht rauswollen.
 
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Karinak

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muss man seine Altkatze bestrafen wenn er faucht? Er haut auch nach mir, wenn er ihren Geruch riecht .. und ich merke er ist ganz schön frech.

Danke schonmal :)
 
Daannem

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muss man seine Altkatze bestrafen wenn er faucht? Er haut auch nach mir, wenn er ihren Geruch riecht .. und ich merke er ist ganz schön frech.

Danke schonmal :)
Nee Katzen niemals bestrafen... eher belohnen wenn er ruhig ist und nur interessiert, aber das wir ein paar Tage dauern..
 
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Falls es dich interessiert wie es bei uns lief Kannst du hier mal vorbei schauen.

Das wichtige ist wirklich Geduld und Zeit. Besonders für dich und ich weiß wie schwer das ist. Aber die Regeln das schon, du musst sie nur machen lassen.
 
Karinak

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Wenn du magst, lies mal da und zieh dir raus was du brauchst. Katzen zusammenführen

Revier tauschen würde ich erst wenn die Katze sich in ihrem Zimmer sicher und wohl fühlt. Eher wird sie da auch gar nicht rauswollen.
Das ist ein toller Beitrag!!
Allerdings habe ich mir den Beitrag mit der "lili" durchgelesen.. mein Katerchen ist in meinen Augen auch ein verhaltensgestörter..
hat sich aber soo gut weiterentwickelt - meine Hände allerdings sind durch... :ROFLMAO::ROFLMAO::eek:
 
Razielle

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  • #10
Gestern ist mein Kater beim fressen geben (Gitternetz war unten minimal locker) durchgehuscht und hat sich in eine Position gebracht und Sie einfach penetrant angestarrt und egal was ich gemacht hab, er hat nicht weggeguckt. Er fauchte und kam ihr näher aber sooooo dermaßen langsam und sie hat sich gleich unterworfen trotz fauchen.. ich vermute so lief das auch im TH ab.

Das ist Dominanzverhalten. Quasi eine Drohung. Solltet ihr nicht dulden. Blickkontakt unterbrechen - sich dazwischen stellen oder etwas dazwischen halten, Kissen, Jacke, egal. Damit kommen beide aus der Situation raus ohne das Gesicht zu verlieren und euer wohl etwas rüpeliger Kater lernt dass das kein erwünschtes Verhalten ist.
Aber lass sie erstmal in ihrem eigenen Zimmer ankommen.
 
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Quilla

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  • #11
Hi, ich hab nun seit gestern eine zweite Katze zu uns geholt und diese ist aus dem Tierschutz..
Mein Kater war natürlich nicht so begeistert, is ja logisch und fauchte sofort beim reinkommen in die Wohnung. Es folgte eine sofortige Trennung und die Gittertür wurde auch angebracht.

Das Problem.. die Kätzin ist sooo dermaßen scheu und eingeschüchtert angeblich ist sie mit "Katern super ausgekommen"..
Ihr Verhalten allerdings zeigt, dass sie sehr verstört ist und immer in der Ecke sitzt und sich noch fester reindrückt und es so wirkt, als würde sie permanent gemobbt von den anderen Katzen.
Wenn man sie einmal hat, dann schmust sie sehr extrem meinte das TH. Richtig, aber sich verschwindet nach jeder Sekunde sofort wieder in einem Loch und frisst und trinkt einfach gar nichts. Heute hat sie 10 Schlückchen Milch zu sich genommen aber war immer noch nicht auf Toilette und ich vermute Sie hat einfach extrem Angst. (Ich mache mir sehr große sorgen, wenn sie einfach nichts trinkt..)

Gestern ist mein Kater beim fressen geben (Gitternetz war unten minimal locker) durchgehuscht und hat sich in eine Position gebracht und Sie einfach penetrant angestarrt und egal was ich gemacht hab, er hat nicht weggeguckt. Er fauchte und kam ihr näher aber sooooo dermaßen langsam und sie hat sich gleich unterworfen trotz fauchen.. ich vermute so lief das auch im TH ab.

Nun ja. wir trennen Sie nun so lange, bis sie sich erstmal in ihrem Zimmerchen wohlfühlt, dass sie ordentlich frisst und trinkt.

Findet ihr das richtig? Sie (9 Monate) war trotzdem ständig unter katzen und angeblich sehr sozial.. aber mein Kater eben nicht (7 Mon.alt)..sondern er kennt nur uns..

Achja, beide kastriert.

Bei so vielen hat wohl eine direkte Konfrontation gleich geholfen.. aber ich finde das irgendwie sehr falsch.
Servus! :smile:
Die Kombination finde ich ehrlich gesagt nicht so glücklich gewählt, da Kater und Kätzin grade in dem jungen Alter unterschiedliches Spielverhalten zeigen, was zu Problemen führen kann (ab einem gewissen Alter später finde ich es persönlich dann wieder unkritischer, ist aber nur meine Erfahrung).

Da du die Kätzin nun schon hast ... lass ihr erstmal ihr Zimmer und pass bitte auf, dass der Kater da nicht mehr reinkommt und sie bedrängen kann.
Sie muss sich erstmal langsam orientieren können und sicher fühlen.
Für sie ist ALLES neu, ihr, der Kater, der Raum, die Gerüche, die Geräusche .... alles!
Versetz' dich einfach nur in ihre Lage - dann verstehst du bestimmt, was ich meine. ;)

Was heisst, "sie hat sich gleich unterworfen" ??
Hat sie sich auf den Rücken gedreht?
Das ist keine Unterwerfungsgeste bei Katzen - im Gegenteil, sie bringt sich so in Verteidigungsposition (so kann sie alle 4 krallenbewehrten Tatzen optimal einsetzen).

Die neue Katze ist "seit gestern" bei dir.
Du darfst hier nicht gleich so viel erwarten.
Bitte um einiges mehr Geduld. :)
Natürlich ist sie verstört und schüchtern .... das ist völlig normal.
Lass sie in ihrem Tempo jetzt ankommen und bedränge sie bitte nicht.
(Wie meintest du das "wenn man sie mal hat, dann schmust sie" ?? Bitte nicht die Katze irgendwo hervorziehen und zwangsbekuscheln.)

Kredenze ihr diverse Leckereien - aber geh nicht alle 10 Minuten nach ihr schauen, das stresst sie.
Ich würde die Türe zu ihrem Zimmer jetzt erstmal auch ganz zu machen und das mit der Gittertür (oder wie ist das konstruiert bei euch mit dem "Netz" an der Tür?) jetzt noch nicht machen - erst, wenn sie frisst, sich umschaut und sich sicher fühlt.

Bitte nix überstürzen!
(damit kann man so viel kaputt machen)


Du könntest Feliway Verdampfer einsetzen.
In ihrem Zimmer würde ich einen Feliway CLASSIC Stecker einsetzen - in der Steckdose vor ihrer Türe (auf Seite des Katers) würde ich einen Feliway FRIENDS Stecker einstöpseln.

Den Kater für nichts bestrafen bitte - andersrum, er muss jetzt denken, da ist was neu - das macht alles noch viel toller hier!
Also jetzt viel Schmusen (wenn er will), mit ihm Spielen und Toben, Leckerchen werfen .... :)

Und - hab ich das schon erwähnt ;) - - - Geduld, Geduld, Geduld !!
 
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Karinak

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  • #12
Servus! :smile:
Die Kombination finde ich ehrlich gesagt nicht so glücklich gewählt, da Kater und Kätzin grade in dem jungen Alter unterschiedliches Spielverhalten zeigen, was zu Problemen führen kann (ab einem gewissen Alter später finde ich es persönlich dann wieder unkritischer, ist aber nur meine Erfahrung).

Da du die Kätzin nun schon hast ... lass ihr erstmal ihr Zimmer und pass bitte auf, dass der Kater da nicht mehr reinkommt und sie bedrängen kann.
Sie muss sich erstmal langsam orientieren können und sicher fühlen.
Für sie ist ALLES neu, ihr, der Kater, der Raum, die Gerüche, die Geräusche .... alles!
Versetz' dich einfach nur in ihre Lage - dann verstehst du bestimmt, was ich meine. ;)

Was heisst, "sie hat sich gleich unterworfen" ??
Hat sie sich auf den Rücken gedreht?
Das ist keine Unterwerfungsgeste bei Katzen - im Gegenteil, sie bringt sich so in Verteidigungsposition (so kann sie alle 4 krallenbewehrten Tatzen optimal einsetzen).

Die neue Katze ist "seit gestern" bei dir.
Du darfst hier nicht gleich so viel erwarten.
Bitte um einiges mehr Geduld. :)
Natürlich ist sie verstört und schüchtern .... das ist völlig normal.
Lass sie in ihrem Tempo jetzt ankommen und bedränge sie bitte nicht.
(Wie meintest du das "wenn man sie mal hat, dann schmust sie" ?? Bitte nicht die Katze irgendwo hervorziehen und zwangsbekuscheln.)

Kredenze ihr diverse Leckereien - aber geh nicht alle 10 Minuten nach ihr schauen, das stresst sie.
Ich würde die Türe zu ihrem Zimmer jetzt erstmal auch ganz zu machen und das mit der Gittertür (oder wie ist das konstruiert bei euch mit dem "Netz" an der Tür?) jetzt noch nicht machen - erst, wenn sie frisst, sich umschaut und sich sicher fühlt.

Bitte nix überstürzen!
(damit kann man so viel kaputt machen)


Du könntest Feliway Verdampfer einsetzen.
In ihrem Zimmer würde ich einen Feliway CLASSIC Stecker einsetzen - in der Steckdose vor ihrer Türe (auf Seite des Katers) würde ich einen Feliway FRIENDS Stecker einstöpseln.

Den Kater für nichts bestrafen bitte - andersrum, er muss jetzt denken, da ist was neu - das macht alles noch viel toller hier!
Also jetzt viel Schmusen (wenn er will), mit ihm Spielen und Toben, Leckerchen werfen .... :)

Und - hab ich das schon erwähnt ;) - - - Geduld, Geduld, Geduld !!
Ja sie hat sich erst ganz klein gemacht, dann als er ihr näher kam ist sie gleich in so ne Art Rolle gefallen und auf dem Rücken geblieben. Ich hab das dann wohl falsch gedeutet.

Also mit dem "das man sie dann hat" war so gemeint, dass wenn sie einem ihr Vertrauen schenkt, dass sie dann die verkuschelteste Kätzin ist usw.
:)
 
Quilla

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  • #13
Also mit dem "das man sie dann hat" war so gemeint, dass wenn sie einem ihr Vertrauen schenkt, dass sie dann die verkuschelteste Kätzin ist usw.
:)
Alles klar - dann habt ihr ja schon mal ein Ziel, auf das ihr euch freuen könnt. :)
 
Quilla

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  • #14
Wie heißen die zwei Süßen denn eigentlich? :smile:
 
Karinak

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  • #15
Mein Kater heißt Agust und die kleine heißt Mildi :)
Bin so stolz-sie hat das erste mal pipi gemacht. Sie ist tatsächlich mit meinem Freund sicherer als mit mir und mein Kater ist bei mir lieber als mit ihm. :D
Wir sind blutige Anfänger. Es hat schon auch etwas gedauert bis ich meinen kater verstehen konnte.. er nuckelt übrigens immer noch:D
Wie viele Katzen hast du?
 
Margitsina

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  • #16
Gezanke unter kastrierten Katern gibt es nicht. Der Kater brauch einen Kumpel, mit dem er richtig raufen und balgen kann. Das kann die Kätzin nicht bieten.

Das Spielverhalten von Katzen und Katzen ist unterschiedlich. Deshalb ist es in den meisten Fällen sinnvoller zwei Kater oder zwei Mädels zusammen zu halten.
 
Quilla

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  • #17
Mein Kater heißt Agust und die kleine heißt Mildi :)
Bin so stolz-sie hat das erste mal pipi gemacht. Sie ist tatsächlich mit meinem Freund sicherer als mit mir und mein Kater ist bei mir lieber als mit ihm. :D
Wir sind blutige Anfänger. Es hat schon auch etwas gedauert bis ich meinen kater verstehen konnte.. er nuckelt übrigens immer noch:D
Wie viele Katzen hast du?
Na, also ...... ist ja prima, wenn ihr euch so aufteilen könnt für die beiden.
Dann hat jede Mieze nen' Favoriten und keiner kommt zu kurz.
Jetzt noch viel Geduld (sagte ich das schon? ;)) und dann laaaaangsam weitermachen.
Runter mit der Erwartungshaltung und hoch mit der Geduld. Ist wirklich so! :grin:

Wir haben drei Katzen.
(und ich hab in den letzten ca. 28 Jahren 6 Vergesellschaftungen durch)
 
Karinak

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  • #18
Ich lese nebenei ein Buch: "Zusammenführung mit Herz und Verstand"
.. da steht tatsächlich dass man die beiden Art von Katze nicht vergesellschaften soll:

Katze die eine Opferrolle einnimmt
Kater mit territorialer Agression...

Also dann müsste man ja 80% der Katzen in Einzelhaltung halten..?
 
Quilla

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  • #19
Was verstehen die in dem Buch unter "Opferrolle" ??

Natürlich sollte man keinen extrem dominanten Charakter mit einem deutlich passiven Tier zusammen zwingen.

Aber Opfer-Rolle?
Das ist jedenfalls nicht, wenn sich eine Katze auf den Rücken dreht ........ diese "Unterwerfung" gibt es bei Katzen so nicht (das machen evtl. Hunde).
Wenn eine Katze einen Rückzieher aus einer Konfrontation macht, dann geht sie langsam und in Zeitlupe rückwärts bzw. aus der Situation raus.


Die meisten Katzen lassen sich vergesellschaften.
Ich hab mir mit lebenslang als Wohnungs-Einzelkatzen gehaltenen Miezen die schwierigsten Kandidaten ausgesucht - und es hat auch funktioniert, aber dazu braucht man enorm Geduld und schlichtweg eine "mir egal was kommt" Haltung - man darf nicht ausstrahlen, dass man was erwartet - das spüren die Tiere (und unsere Körpersprache haben wir meist schlecht im Griff - deshalb "lesen" sie uns so gut). ;) ;) ;)
 
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Irmi_

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  • #20
Also dann müsste man ja 80% der Katzen in Einzelhaltung halten..?
nö.

Diese beiden sollte man ganz sicher nicht kombinieren.

Grundsätzlich gibt es extrem liebe Katzen, die selbst Opferrollen-Katzen nichts tun.
Wirkliche territoriale Aggressionen haben fast keine Tiere. Allerdings gibt es besonders unter den jüngeren Katern respektlose Kerle, die glauben die ganzen Welt gehört ihnen. (Ich glaube, so einer ist Froschn's Urmel. Klein Urmel stößt bei ihr aber auf den großen Rambo der ihm eine klopft wenn er nicht nett ist, dann ist er doch wieder brav.)


Zum Fauchen von Agust.
Fauchen ist auch ganz oft Unsicherheit. Das hat meine Erstkatze (Irmi) auch bei jeder Vergesellschaftung gemacht. Sie war da ein paar Tage lang extrem schlecht gelaunt und hat alles und jeden angefaucht und auch mal nach einem gehauen. Aber nach den paar Tagen war sie wieder ganz die alte. Ich würde es je nach Situation einfach ignorieren bzw. möglichst oft ihm den Freiraum geben den er braucht.

zur scheuen Mildi.
Oben erwähnte Irmi ist gleichzeitig scheu und ein Kuscheltier. Die lässt sich von Fremden nicht anfassen und findet auch alles neue enorm beunruhigend. Das Rezept ist da Geduld. Katze nicht bedrängen. Wenn sie einem vertraut darf man alles mit ihr machen (buchstäblich).
Wenn Mildi jetzt eine Woche lang oder sogar zwei in irgendeinem Eck sitzen will wenn ihr wach seid, dann ist das absolut in Ordnung.
Futter rein stellen, Klo machen und sie dabei ignorieren. Bewegt Euch normal. (nur zu hektisches oder lautes Verhalten würde ich vermeiden.) Leckerli(s) in einem Abstand hin legen, bei dem sie keine Angst hat.
Vorlesen. Vorlesen ist super um sie an Euch zu gewöhnen. Ihr achtet dabei automatisch nicht auf sie (sehr beruhigend und höflich aus Katzensicht), verhaltet Euch ruhig (auch beruhigend) und gleichzeitig kann sie sich Eure Stimme anhören und sich daran gewöhnen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Tierheim recht hat und sie sehr kuschelig ist. Sie muss nur herausfinden, dass ihr ungefährlich seid. :)
 
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