Hilfe! Katze knicken hinten die Beine weg!

  • Themenstarter Alex31
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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Primusfuchs

Primusfuchs

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  • #121
Ich denke damit haben auch die wenigsten ein Problem, aber via Internet und Glaskugel zu sagen: Das Globuli in der und der Potenz, finde ich erschreckend gefährlich. Nur weil es mir geholfen hat bei einem Problem, muss es nicht bei meiner Katze genauso helfen. Und das ist genau das was hier ganz bitterböse aufstößt bei den Beiträgen von Eucony



An sich finde ich sehr interessant, was Eucony schreibt. ;)

Aber: Es ist doch so, dass man auch bei alternativen Behandlungsmethoden jemanden ran lassen sollte, der Ahnung davon hat. Eine vernünftige Anamnese gehört in meinen Augen ebenso zur Behandlung wie eine Untersuchung des Tieres. Und die geht halt nur höchstpersönlich. So einfach ist das.
Wenn ich die grundsätzliche Behandlungsmethoden/-mittel & Co. und den Behandlungsplan habe, kann ich natürlich immer wieder darauf zurückgreifen, aber so etwas per Ferndiagnose und/oder mal eben selbst schnell zusammen zu zimmern, halte ich auch für gewagt.
 
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Leni

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  • #122
nur mal ein Beispiel:

Habe gerade mein Repertorium (Synthesis) zur Hand genommen und willkürlich aufgeschlagen.

Bin beim Erbrechen gelandet: Da stehen so viele Mittel zur Auswahl, dass ich keine Lust zum Zählen habe. Es sind bestimmt an die 80-100 Mittel.

Da kann ich nur eines davon auswählen, wenn ich eine gründliche Anamnese mache.

Und das Repertorium werden wir nie im Internet finden. Nur die Materia Medica. Und das ist auch das, was die Leute dann lesen und auch die Mittel auswählen. Und selbst die Materia Medica ist im Internet nicht ausführlich.

Aber ohne Repertorium geht das halt nicht.
 
Leni

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  • #123
Zudem gibt es auch feindliche Mittel zueinander.

Wenn Leute was im Internet raussuchen, versuchen sie das nächste Mittel.

Kann durchaus gefährlich werden, weil die manchmal feindlich zueinander stehen.
 
Leni

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  • #124
Oder die Auswahl der Potenzen. Da kräuseln sich mir hier manchmal die Haare, wenn ich lese, mit was für Potenzen hier gehandelt wird.

Auch da muss ich das Individuum betrachten.

Ich muss wissen, wann ich mit Hoch- Niedrig oder LM-Potenzen arbeite.

Und ich muss auch ein fundiertes Fachwissen haben, wenn sich die Frage der Wiederholung des Mittels stellt.
 
Primusfuchs

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  • #125
nur mal ein Beispiel:

Habe gerade mein Repertorium (Synthesis) zur Hand genommen und willkürlich aufgeschlagen.

Bin beim Erbrechen gelandet: Da stehen so viele Mittel zur Auswahl, dass ich keine Lust zum Zählen habe. Es sind bestimmt an die 80-100 Mittel.

Da kann ich nur eines davon auswählen, wenn ich eine gründliche Anamnese mache.

Und das Repertorium werden wir nie im Internet finden. Nur die Materia Medica. Und das ist auch das, was die Leute dann lesen und auch die Mittel auswählen. Und selbst die Materia Medica ist im Internet nicht ausführlich.

Aber ohne Repertorium geht das halt nicht.




Hört sich kompliziert an..... :D
Wie gesagt, meine THP hat schon für die Anamnese viel Zeit aufgewandt. Mit eingehender Untersuchung sind da gut zwei Stunden weg. Den Behandlungsplan gibt es dann schriftlich mit genauen Erläuterungen für das, was man selbst machen kann. Blutegelanwendungen, Lasern macht die THP selbst. Alles in allem auf jeden Fall auch nicht "billig" zu haben. :D


Aber jetzt würde mich doch mal interessieren, ob an dem Knie der Miez operativ ´was gemacht werden soll und kann. Gibt´s neue Infos?
 
Maiglöckchen

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  • #126
Bin beim Erbrechen gelandet: Da stehen so viele Mittel zur Auswahl, dass ich keine Lust zum Zählen habe. Es sind bestimmt an die 80-100 Mittel.

Aber was passiert hier ständig? Da wird einfach mal flott zu nux vomica geraten, wenn Katze Kotzattacken hat. Ich bekomme immer Zustände, wenn ich so etwas lese.
 
S

SILKCHEN

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  • #127
Könntet Ihr bitte mal einen eigenen (extra) Thread aufmachen und DA weiterdiskutieren ?! :rolleyes:

Ich habe gedacht, es hätte sich was bei dem Mäusel getan, daß es so viele neue Seiten gibt....
Und dann sind das lediglich diese Diskussionen zwischen Euch...und die TE wollte DAS bestimmt nicht !!!!!!
Laßt doch bitte der TE ihr Thema hier...damit sie von ihrem Kätzchen schreiben kann.




Alex31
Wie sieht es bei Euch aus?....wie geht es dem Mäuslein ?
 
Leni

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  • #128
Könntet Ihr bitte mal einen eigenen (extra) Thread aufmachen und DA weiterdiskutieren ?! :rolleyes:

Ich habe gedacht, es hätte sich was bei dem Mäusel getan, daß es so viele neue Seiten gibt....
Und dann sind das lediglich diese Diskussionen zwischen Euch...und die TE wollte DAS bestimmt nicht !!!!!!
Laßt doch bitte der TE ihr Thema hier...damit sie von ihrem Kätzchen schreiben kann.




Alex31
Wie sieht es bei Euch aus?....wie geht es dem Mäuslein ?

Ja genau, Du hast recht!

Wie geht es Deinem Schatz?
 
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Gwion

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  • #129
Nicht nur bei TÄ, sondern auch bei vielen Usern hier, die immer wieder nach klinischen Doppelblind-Studien fragen:D
Mal abgesehen, daß "hilft es bei X, muß es auch bei Y helfen" auch in der Schulmedizin nicht so einfach gilt, - das ist dann natürlich die Legitimation für HP, aber auch alles andere, was irgendwer als Heilmethode verkaufen will.

"Es ist so individuell, daß man es nicht in Studien erfassen kann.
Aber wirken tut es, keine Frage. Also zahlt schön brav und wenn ihr verzweifelt seid, zahlt für mein Geheimwissen noch mehr."

Es wird IMO hier im Forum generell oft viel zu leichtfertig mit Diagnosen und Therapien um sich gescmisse

Und das ohne die rudimentärsten Informationen zu haben, die man in einem Forum sammeln kann - weil ein TE es nicht weiß, nicht sagen will oder kann, zu bequem ist oder sich das auf 25 Posts in 4 Threads verteilt und niemand das überblicken kann. Oder leider auch, weil man zu ungeduldig oder unbedarft ist, auf solche Informationen zu warten bzw. sie einzufordern.

Auch in der Schulmedizin schaut man im Idealfall auf den ganzen Patient, wenn es auch etwas anders angelegt ist, als in der HP, und auch dort sollte man dem Patient etwas Zeit widmen.
 
Schatzkiste

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  • #130
Könntet Ihr bitte mal eine klarere Grenze ziehen zwischen 'Homöopathie' und 'anderen alternativen Heilmethoden'?

Hier ging es zuletzt um Homöopathie.

Deren Wirkung hielt wissenschaftlichen Studien nicht stand.
Homöopathie gilt also mittlerweile als unwirksam.

Andere alternative Heilmethoden sind wie gesagt andere alternative Heilmethoden und jeweils gesondert zu betrachten.

Heilpraktiker und Homöopath schließen einander nicht aus, ist aber nicht dasselbe.
 
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Zugvogel

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  • #131
Deren Wirkung hielt wissenschaftlichen Studien nicht stand.
Homöopathie gilt also mittlerweile als unwirksam.
Ich denke, daß diese 'wissenschaftlichen' Studien nicht für Homöopathie wirklich geeignet sind. Das was ich bisher darüber gelesen habe, richtet sich immer nach den 'wissenschaftlichen' Studien von Allopathie, doch es ist in Fachkreisen schon ein alter Hut, daß man ganz andre Prämissen und Parameter anlegen sollte.

Und mir ist wurscht, ob Homöopathie als unwirksam gilt, weil sie in ungezählten Fällen bei Mensch, Tier und Pflanzen hier geholfen hat.

Wie wohl Placebo auf Tiere und Pflanzen festzustellen ist? :p

Und mir ist eine eingebildete gesunde Pflanze oder ein eingebildetes Tier lieber als ein realistisch krankes :D


Zugvogel
 
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Jandara

Gast
  • #132
Ich weiß, dass sich an Homöopathie und einigen anderen alternativen Heilmethoden die Geister scheiden und man da wunderbar tagelang drüber diskutieren kann.
Aber ich glaube, dass diese Grundsatzdiskussion der TE und ihrer Katze gerade nicht weiter hilft, und das war doch ursprünglich das Ziel, oder? Von daher wäre es super, wenn die Grundstzdiskussion an dieser Stelle aufhören könnte und man sich wieder der TE und ihrem Problem widmet.

Wenn das gewünscht ist, kann ich die Grundsatzdiskussion auch gerne auslagern und ihr könnt dort weiter diskutieren.
 
Fellmull

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  • #133
Ich denke, daß diese 'wissenschaftlichen' Studien nicht für Homöopathie wirklich geeignet sind. Das was ich bisher darüber gelesen habe, richtet sich immer nach den 'wissenschaftlichen' Studien von Allopathie, doch es ist in Fachkreisen schon ein alter Hut, daß man ganz andre Prämissen und Parameter anlegen sollte.

Und mir ist wurscht, ob Homöopathie als unwirksam gilt, weil sie in ungezählten Fällen bei Mensch, Tier und Pflanzen hier geholfen hat.

Wie wohl Placebo auf Tiere und Pflanzen festzustellen ist? :p

Und mir ist eine eingebildete gesunde Pflanze oder ein eingebildetes Tier lieber als ein realistisch krankes :D


Zugvogel

Immer wieder liest man davon, dass für Studien die HP betreffen, andere Parameter angelegt/genutzt werden sollen. Welche sind das?
Die Zielvariable wird ja auch hier wohl der Behandlungserfolg sein, die Besserung einer Symptomatik speziell unter h. Therapie, oder? Wie könnte man einen besseren Wirknachweis erbringen?
Die gãngigen biometrischen Verfahren werden abgelehnt, jedoch kein konkreter Vorschlag bzgl eines passenderen Versuchsaufbaus gebracht, das finde ich schade.

Liegt es vielleicht daran, dass HP immer als individuell amgesehen wird und nicht bei jedem gleich wirkt?

Mit einem sehr großen Stichprobenumfang, der die Grundgesamtheit gut widerspiegelt, könnte man auch hier versuchen eine Wirksamkeit nachzuweisen, die nicht aufgrund des Zufalls auftritt. Auch bei den schulmedizinischen Medikamenten hat man u.a. eine große interindividuelle Wirkabweichung, welche eben über große Stichproben ausgeglichen werden kann.
Ich denkexalso daran liegt es eher nicht, oder,

Wo GENAU sind die Schwachstellen in der momentanen wissenschaftlichen Versuchsführung und der allgemeinen Statistik, die eine Testung homöopathischer Mittel nicht möglich macht?
 
Fellmull

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  • #134
Ich denke noch eine HP Diskussion brauchen wir eher nicht, oder?
Zugvogel kann ja gerne, wenn sie möchte, mir meine Frage per PN beantworten dann muss das zumindest nicht hier geklärt werden.
 
Eucony

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  • #135
Ich denke damit haben auch die wenigsten ein Problem, aber via Internet und Glaskugel zu sagen: Das Globuli in der und der Potenz, finde ich erschreckend gefährlich. Nur weil es mir geholfen hat bei einem Problem, muss es nicht bei meiner Katze genauso helfen. Und das ist genau das was hier ganz bitterböse aufstößt bei den Beiträgen von Eucony
Hallo Puckih, kannst Du mir bitte ein Zitat von mir aus diesem Thread geben, wo ich eine Potenz genannt habe? Ich unterstreiche die Antwort von Leni:
Wobei ich aber auch davor warnen möchte, nach irgendwelchen Listen für irgendwelche Krankheiten zu suchen.

So funktioniert Homöopathie nicht. Das Individuum muss immer beachtet werden und ohne gründliche Anamnese würde ich (THP, Klassische Homöopathie) niemals ein Mittel verschreiben.

Selbst wenn ich die klinische Wirkungen der Mittel kenne. In 70% meiner Anamnesen kommt nämlich ein völlig anderes Mittel raus, als ich mir vorher gedacht habe
und:
Schulmedizin und Homöopathie müssen sich nicht gegenseitig ausschließen.
Bitte auch alle weiteren Antworten von Leni beachten.

Wenn Heilpraktiker und/oder Homöopath nicht Tiermedizin studiert haben, folglich nicht über die Möglichkeiten verfügen, ein Tier beispielsweise zu röntgen, um herauszufinden, was dem Tier fehlt, muß er mit einem schulmedizinisch ausgebildeten TA zusammen arbeiten. Denn zunächst muss man erstmal wissen, was dem Tier fehlt. Erst wenn man das weiß, kann man mithilfe von sehr viel Zusatzinformation über den kleinen Patienten entscheiden, welches Mittel in welcher Potenz wie oft eingenommen werden soll. Das findet man nicht übers Internet raus, wie Leni bereits aufgezeigt hat, dazu benötigt man seine Bücher. Ohne den Patienten geht es überhaupt nicht, denn jede Behandlung ist individuell.

Hier ging es zuletzt um Homöopathie.

Deren Wirkung hielt wissenschaftlichen Studien nicht stand.
Homöopathie gilt also mittlerweile als unwirksam.
Die wissenschaftlichen Studien analysieren die Nachweisbarkeit der Inhaltsstoffe. Sie sind aber nicht in der Lage die Wirkung der Inhaltsstoffe zu analysieren, denn dazu würden sie Individuen benötigen, deren Krankheitssymptome direkt diesen Inhaltsstoffen entsprechen. Das kann man aber nicht pauschalisieren. Um ein Individuum homöopatisch zu behandeln, muss man es untersuchen, sich möglichst viel Wissen zur Situation des Gesamtindividuums einholen und dann abwägen, welches Mittel in welcher Potenz zu diesem Individuum passen könnte. Das geht nur mit Fachwissen, anhand von Fachbüchern, Erfahrung und Können. Man kann Fallstudien betreiben, die aber nur auf den betreffenden Fall anwendbar sind. Die Pauschalisierung von Substanzen und ihrer Wirkunsgweise auf das Individuum fällt bei der Homöopathie weg. Folglich sind die wissenschaftlichen Studien verkehrt. Sie setzen am falschen Punkt ein und belegen, dass die Menge eines Inhalsstoffs angeblich entscheidend sein solle für die Effektivität einer Behandlung. Da homöopathische Mittel verdünnt sind, kann also keine Wirkung erfolgen, folglich sind sie unwirksam: ein Placebo Effekt. Wirklich? Man kann die Homöopathie nicht auf diese Weise analysieren, das geht nicht. Die wissenschaftlichen Studien sind falsch. Die Ergebnisse einer am falschen Ansatzpunkt erfolgten wissenschaftlichen Anaylse bestimmen über die Wirkung der Homöopathie und erklären diese Wissenschaft für nichtig. Homöopathie sei unwirksam als Rückschluß. Sie ist es aber nicht, wie eine sehr lange Reihe von Heilerfolgen beweist.

Sorry Jandara, Du hast vollkommen recht:
Ich weiß, dass sich an Homöopathie und einigen anderen alternativen Heilmethoden die Geister scheiden und man da wunderbar tagelang drüber diskutieren kann.
Aber ich glaube, dass diese Grundsatzdiskussion der TE und ihrer Katze gerade nicht weiter hilft, und das war doch ursprünglich das Ziel, oder? Von daher wäre es super, wenn die Grundstzdiskussion an dieser Stelle aufhören könnte und man sich wieder der TE und ihrem Problem widmet.
 
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