Hexes Pankreatitis

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
Hallo Miteinander,

ich bräuchte mal wieder Hilfe und gute Ratschläge, dieses Mal für meine Hexe (12 Jahre alt).

Im Frühjar wurde sie plötzlich mäkelig, nahm 500 Gramm ab und bekam quasi über Nacht ganz struppiges Fell. Zunächst hatten wir Würmer in Verdacht, die sie auch definitiv hatte, also gab es erst einmal eine Wurmkur. Nur leider besserte sich ihr Zustand nicht, hinzu kam dann auch noch Breikot, der rötlich gefärbt war und ziemlich heftig müffelte. Geriatrisches BB war in Ordnung, aber der fPli deutlich erhöht, er lag bei 11,4 (kleiner als 3,5).

Aufgrund diverser Umstände bekam ich diesen Wert aber erst mehr als zwei Wochen später. Aus einem Bauchgefühl heraus hatte ich Hexe aber schon auf fettreduziertes Futter gesetzt und B-Vitamine gegeben. Innerhalb kurzer Zeit ging es ihr wieder blendend. Sie frass gut, nahm zu, das Fell war wieder schön, den Sommer über war sie so munter wie schon lange nicht mehr.

Im Oktober hatte ich dann den fPli erneut testen lassen und bin fast vom Stuhl gefallen. Er lag bei 17,4. Hexe zeigte aber da noch keine Symptome. Neben erneuter fettreduzierter Diät bekam sie wieder B-Vitamine und auf Anraten meiner TÄ das Pankreas-Compositum. Da es im BB keinerlei Hinweise auf eine bakterielle Ursache gibt, hält unsere TÄ eine AB nicht für sinnvoll, ich stimme ihr da zu.

Nach diesem Tierarztbesuch verhielt sich Hexe phasenweise deutlich gedämpfter als bisher, zog sich auch öfter zurück. Das kann allerdings auch am Tod meines Dicken gelegen haben, Hexe reagiert sehr stark auf "bad vibrations". Vor zwei Wochen kam dann aber erneut Breikot hinzu. Daraufhin setzten wir das Pankreas Compositum ab, weil ich das Gefühl hatte, dass es auch daran gelegen haben kann. Einige Tage lang war der Kot wieder fest, seit zwei Tagen gibt es erneut Breikot. Der Kot zeigt nicht die "typische" lehmfarbene Pankreasfarbe, sondern ist wieder rötlich-braun. Er sieht kurioserweise genauso aus, wie der Breikot, den ihr Bruder Merlin hatte - bei ihm lag es an der SDÜ und durch die Behandlung normalisierte sich Merlins Verdauung ganz schnell wieder.

Ende letzter Woche dann erneute Blutentnahme, Hexes fPli ist nur leicht auf 16,1 gesunken, also immer noch viel zu hoch.

Sie frisst nach wie vor gut, das Fell ist schön, seit zwei Tagen ist sie auch wieder deutlich munterer. Seit einigen Tagen gibt es hier nur noch Futter, das noch weniger Fett enthält als bisher, also nur noch Almo Nature oder Porta 21, aber ewig kann ich das ja auch nicht durchziehen. Vom Breikot abgesehen, der aber erst nach Beginn der Behandlung einsetzte, zeigt Hexe im Gegensatz zum Frühjahr überhaupt keine pankreastypischen Symptome. Sie scheint auch keine Bauchschmerzen zu haben, sondern lässt sich genussvoll das Bäuchlein durchkraulen. Und das ist das, was mich so maßlos irritiert. Im Frühjahr gab es klare Symptome, im Oktober aber gab es die trotz eines noch höheren Wertes nicht.

Bei der letzten Blutentnahme hatten wir auch den TLI testen lassen. Der liegt mit 12,7 (12-82) noch in der Norm. Ein Mangel an B12 und Folsäure liegt auch nicht vor.

Und ich bin jetzt gerade etwas ratlos, wie wir weiter verfahren sollen. In welchen Fällen einer Pankreatitis wäre denn Cortison angeraten? Und wann Enzyme? Bei ihr liegt ja offenbar keine Insuffizienz vor und zum Einsatz von Enzymen bei Pankreatitis habe ich schon die unterschiedlichsten Meinungen gelesen.

TÄ geht bei Hexe von idiopathischer Pankreatitis aus, ausgelöst durch Stress, von dem wir in diesem Jahr so einigen hatten.

Welche Untersuchungen wären denn noch sinnvoll? Kotuntersuchung? Aber worauf? Gegen bakterielle Überflutung des Darms spricht ja eigentlich der hohe B12 Wert in Hexes Blutbild.

Wie sehen denn Eurer Erfahrung nach die Chancen aus, dass das wieder ganz ausheilt?

Hexe hatte in der Vergangenheit niemals Probleme mit der Verdauung. Man konnte fast die Uhr nach den relativ festen Würstchen stellen, die sie morgens und abends im Katzenklo ablegte. Selbst nach AB-Gabe gab es da nie nennenswerte Probleme.

LG Silvia
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
SiRu

SiRu

Forenprofi
Mitglied seit
4. September 2011
Beiträge
9.932
Ort
Hemer, NRW, D
Du sollst doch nicht immer "Hier!" schreien...

Ganz ehrlich:
Ich würd auf den TLI pfeifen - und es einfach mal mit den Enzymen probieren. Bessert sich der Kot, bleibt's dabei (das geht, wenn's die Enzyme sind, fix).
Bessert sich nix... dann geht immer noch das Cortison.

Ich geh mal davon aus, das bei Kotuntersuchung auch nix ein- bis mehrzelliges mehr gefunden wurde?
Man kann auch Nahrungsausnutzung testen lassen...

Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgeschlossen?
Nicht mal Allergien - ich denk jetzt eher in Richtung Farbstoffe und Verdickungsmittel, Stabilisatoren und so weiter...

Leber ist okay?
(Ich find das mit der Farbe seltsam - das passt für mich so rein gefühlsmäßig irgendwie nicht?)

Und bei idiopathischer Pankreatitis... ich würd mal sagen, die gehört zu den Sachen, die kommen, um zu bleiben.
Du kannst die Symptome lindern - fast bis zum völligen Verschwinden. Solange Du konsequent durchtherapiertst.
Aber was red ich - das Du alles menschenmögliche für die Katze(n) tust, weiß ich ja.

(PS. Meine beiden Pankreatitis-Katzen lassen sich problemlos die Wampe kraulen - bei Minka darf ich die sogar mit dem Striegel bearbeiten.
Und Symptome... unklare Kotzattacken. Schlammfarbene Würschtel waren sehr selten - und wenn, dann fest.
Rein von den sichtbaren Symptomen - da war nix. kein Breikot, keine Fressverweigerung, nicht mal Gewichtsverlust.)
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
Nicht ich schreie "Hier", das tut die Bande von ganz alleine.

Ich hatte mit unserer TÄ auch über das Thema Enzyme gesprochen, da sie durchaus zu den offenen Vertreterinnen ihres Berufsstandes gehört. Sie meinte, darüber lasse sich trefflich streiten, aber sie gebe zu bedenken, dass Enzyme die BSD auf Dauer träge machen könnte.

Kreon für Kinder habe ich aber schon da, vielleicht sollte ich einfach einen Versuch damit starten.

Kot sammele ich gerade. TÄ meinte bislang, es sei nicht nötig, weil ja nichts für eine Insuffizienz spreche. Und bei Hexes B12-WErt im BB ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass eine Bakterienüberwucherung im Darm vorliegt, eher gering...Aber für mich sind Darmgeschichten im Moment noch böhmische Dörfer, wenigstens dadurch waren wir bislang nicht geplagt.

Leberwerte sind bestens. Über Nahrungsmittelunverträglichkeiten hatte ich auch schon nachgedacht, auch wenn sie 12 Jahre lang keinerlei Anzeichen dafür gezeigt hat. Aber was nicht ist, kann ja trotzdem kommen. Ich würde sie ja auch gerne barfen, aber im Gegensatz zu den Jungs findet Hexe Rohfleisch absolut bäh. Und viele gute Futtersorten sind auch bäh.
 
caramiabella

caramiabella

Forenprofi
Mitglied seit
10. Oktober 2012
Beiträge
18.797
Alter
50
Ort
Saarland
Mensch, Silvia....ihr lasst aber wirklich nichts aus :(

Ich stimme SiRu völlig zu, versuche es mit Enzymen.....ein TLI von 12,7 ist extrem niedrig ( Graubereich ) und du solltest den Test nach einiger Zeit nochmals wiederholen
Amy's "erster" TLI lag bei 17, 9 und jetzt ist die EPI amtlich, wie du weißt
Die B12- und Folsäurewerte waren da auch noch völlig ok

Auf jeden Fall würde ich ein Kotprofil auf Clostridien und häm. e-coli machen lassen, wichtig sind auch die Gesamtfettsäuren und die Nahrungsausnutzung

Was mich allerdings etwas irritiert, ist der rötlich-braune Kot...der passt so gar nicht ins Bild :confused:

Welches Pankreas-Compositum hattest du denn für Hexe? Evtl. ist Kreon da die bessere Wahl

Ich drück dich und knuddel die Hexe von mir
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
Danke Michaela,

dass der TLI schon recht niedrig ist, das hatte mir auch schon zu denken gegeben. Und dass Hexe seit dem Sommer mehr frisst als früher, passt da auch ins Bild. Ich hatte Amys Werte natürlich nicht mehr im Kopf, aber das hilft mir jetzt wirklich weiter.

Wir hatten das Pankreas-Compositum von Planta Vet, das ist ein homöopathisches Komplexmittel. Meine TÄ arbeitet sehr viel mit sanfter Medizin, was mir prinzipiell sehr sympathisch ist. Aber bei uns hat es ja nun nichts gebracht.

Ja, den rötlichen Kot finde ich auch irritierend. Vor allem, da der genauso aussieht wie bei Merlin im letzten Frühjahr. Aber Hexes SD-Werte sehen super aus. In den Tagen dazwischen, als sie keinen Breikot hatte, war ihr Kot wieder ganz normal mittelbraun.

Wie dosiert man denn das Kreon bei Katzen? Genauso nach Gewicht wie bei Kindern?
 
Zuletzt bearbeitet:
caramiabella

caramiabella

Forenprofi
Mitglied seit
10. Oktober 2012
Beiträge
18.797
Alter
50
Ort
Saarland
Das weiss ich leider nicht, ich habe für Amy bis jetzt nur Enzymopank gehabt
Kreon kann Verstopfung auslösen, deswegen habe ich das bisher nicht probiert

Frag mal Muggili und ValVal, die haben Kreon im Einsatz....die können dir da sicher helfen

Wenn ich das richtig verstehe, ist das Compositum kein "richtiges" Enzympräparat?
Also aus Schweine-Pankreas? :confused:
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
Wenn ich das richtig verstehe, ist das Compositum kein "richtiges" Enzympräparat?

Nein, mit Enzymen hat das gar nichts zu tun, das ist eine Mischung verschiedener homöopathischer Einzelkomponenten.

Hexe hat bislang noch niemals irgendwelche Tendenzen in Richtung Verstopfung gezeigt. Bei Merlin würde ich mir da eher diesbezüglich Gedanken machen, da der oft einen sehr harten, festen Kot hat. Das "knallt" manchmal richtig, wenn er aufs Klöchen geht.
 
caramiabella

caramiabella

Forenprofi
Mitglied seit
10. Oktober 2012
Beiträge
18.797
Alter
50
Ort
Saarland
Hast du Hexes Kot-Konsistenz mal genauer geprüft?
Ist der irgendwie fettig, lehmig, pastös?
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
Hast du Hexes Kot-Konsistenz mal genauer geprüft?
Ist der irgendwie fettig, lehmig, pastös?

Gute Frage, ich hatte ja heute mit dem Löffelchen drin rumgestochert, um so viele Streustreusel wie möglich zu entfernen. Den Breikot würde ich aktuell als cremig bezeichnen (*würg*). Ob der jetzt besonders fettig ist, ich weiß es nicht. Ich muss wohl mal googlen, wie Fettstuhl genau aussieht. Lehmig ist er jedenfalls nicht. Ich hab sehr lehmige Erde im Garten - die Konsistenz kenne ich. Riechen tut er irgendwie chemisch. Ich bin nur leider sehr schlecht darin, Gerüche zu beschreiben.

Ich glaube, ich werde wegen der rotbraunen Farbe meiner TÄ eine mail schicken. Irgendwie finde ich das auch merkwürdig.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
  • #10
Und noch eine Frage an SiRu. Eigentlich hatte ich ja immer vor, hier alles auf barf umzustellen. Bei Merlin sehe ich da nicht so das Problem, aber bei Hexe. Da sie aber auf Trofu absolut abfährt und ich Dickie damals mit der Trofu-Panade-Methode auf den Geschmack gebracht habe, wäre das auch bei Hexe einen Versuch wert.

Aber: Trofu=viel Getreide=Mist für die Pankreas. Wäre das mit Enzymeinsatz vielleicht eher machbar? Im Moment bekommt sie Trofu nicht einmal als Leckerchen. Was mich vor das nächste Problem stellt. Ich hatte in der alten Wohnung mit ihr das clickern angefangen. Aber leider mag sie als Belohnung entweder nur Trofu oder Kaustangen (zuviel Fett...?).
 
SiRu

SiRu

Forenprofi
Mitglied seit
4. September 2011
Beiträge
9.932
Ort
Hemer, NRW, D
  • #11
Möglich... ich mein, die Getreideverdau-Enzyme werden ja dann automatisch mitgeliefert.
Aber ob das für Hexe funktioniert? Keine Ahnung.

Ich hab mit Trofu und Enzymen gegensätzliche Erfahrungen:
Grundsätzlich: beide Pankratitis-Patienten fressen Barf. Mit Enzymen drin und ohne Rückwärtsgang oder Matschkot oder sonstiges.
Wenn, dann gibt's Trofu mal zum Spielen und Naschen.
Aber: Nur für Taps. Der verträgt das nämlich.
Für Minka geht das gar nicht - sie kotzt anschließend. Und zwar nicht nur das bißchen Mageninhalt...
Aldistängelchen gehen bei beiden. So lange es nicht zuviel davon gibt (also max. 2/3 Stange pro Fellnase).

Kurz gesagt: Das ist was ganz individuelles.

(Minka kotzt aber eh schneller, als Taps.
Mal eben Dose geben, weil das Barf alle ist - oder ich vergessen habe, rechtzeitig aufzutauen: Minka kotzt.
Bei Taps geht das - der beschwert sich nur, das Dosenfutter nicht richtig satt macht...)

Übrigens, Kot - meine beiden hatten und haben keinen Matschkot.
Minka produziert ab und zu hell-ockerfarbene Würschtel - aber schön fest und ausgeformt. Wenn man die ockerfarbene dann aufpult - jepp. Das fühlt sich anders an.
Nicht faserig, obwohls ein bißchen danach aussieht - wenn's faserig wäre, dann wär's Fell. Das hatten wir auch schon.
:confused:Äh - durchwachsen? Irgendwie streifig? Anderes Gleitgefühl über'm Finger :oops: Ich weiß wirklich nicht, wie ich das Griffgefühl beschreiben soll - es ist anders.
(Bevor hier jeder Ihhh! schreit: Einmalhandschuhe sind Gold wert - mit bloßen Fingern mach ich das auch nicht.)

Taps Kot sieht immer vorbildlich aus. (Da hab ich noch keine Veranlassung gesehen, drin rumzuwühlen...)


Und - hey. Das Du Dir schöneres vorstellen kannst, als die nächste kranke Katze zu haben, war klar. Der Spruch mit dem Hier-schreien war auch nur als Oh, ne. Nicht schon wieder dem armen Maiglöckchen ihre Katzinger! gemeint.
 
Werbung:
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
  • #12
Und - hey. Das Du Dir schöneres vorstellen kannst, als die nächste kranke Katze zu haben, war klar. Der Spruch mit dem Hier-schreien war auch nur als Oh, ne. Nicht schon wieder dem armen Maiglöckchen ihre Katzinger! gemeint.

Ich weiß doch, wie Du das gemeint hast. Ich frag mich ja selbst, warum alle meine Katzen an irgendeinem endokrinen Scheiß (sorry) erkranken. Futter? Der Bauer, der sein Feld mit Pestiziden tränkt? Irgendwelche toxischen Holzschutzmittel in der alten Bude? Eine Antwort werde ich wohl nie bekommen.

Mit Versuchen, Hexe auf Barf umzustellen, warte ich dann lieber noch etwas. Heute gab es mal wieder keinen DF. Ich teste gerade, ob das nur bei bestimmten Filetfuttersorten vorkommt, dann könnte natürlich wieder irgendein Zusatzstoff im Futter eine Rolle spielen...

Dafür habe ich heute bei Vetconcept eine Probedose vom Pankreas Futter und vom Pferd sana bestellt. Mal schauen, ob Madame das mag. Ich kann sie ja nicht ewig mit Almo ernähren und ich vermute auch, dass sie nach ein paar Tagen eh verweigern wird, so gerne sie das normalerweise auch mag.

Hexes Output werde ich dann in Zukunft auch näher in Augenschein nehmen und die Konsistenz prüfen. Heute habe ich sie noch nicht beim Kotabsatz "erwischt", also kann ich die Kotuntersuchung für diese Woche knicken. Morgen ist Freitag und am Wochenende geht ja nichts.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
  • #13
Hab heute Hexes Kotbefund bekommen (bzw. einen Zusammenfassung per Telefon durch unsere TÄ) Und ich bin nicht schlauer als zuvor.

Nahrungsauswertung ist in Ordnung, Fettverdauung auch, nur bei den Gallensäueren gibt es leichte Auffälligkeiten, die auf eine Fehlbesiedlung im Darm hindeuten - aber auch nur minimal.

Ansonsten keine bösen Parasiten oder Bakterien.

Aber: Es wurde auch kein Hinweis auf Würmer gefunden. Und ich habe das Würmchen, dass sich ganz fix ins Innere des Köttels zurückzog, doch selbst gesehen. Ich hab doch keine Halluzinationen. Warum wurde der Wurm bei der Kotuntersuchung nicht gefunden? Ich weiß ja, dass Kotbefunde da auch falsch negativ sein können, aber in Hexes Kot befand sich definitiv ein Wurm, als ich den eingetütet hatte.

Das ist doch komplett irre:eek:

Hexe frisst gut, sie verdaut offensichtlich gut, sie verliert kein Gewicht - wieso hat diese Katze einen dermaßen erhöhten fPli?

Hab die TÄ auch noch mal auf Cortison angesprochen. Sie meint, sie gibt das sehr ungern und nur im äußersten Notfall. Denn es gibt wohl Erkenntnisse, dass Cortison durch das Drücken des Immunsystems weitere Schübe auslösen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Plum

Plum

Forenprofi
Mitglied seit
16. Oktober 2006
Beiträge
17.264
  • #14
Aber: Es wurde auch kein Hinweis auf Würmer gefunden. Und ich habe das Würmchen, dass sich ganz fix ins Innere des Köttels zurückzog, doch selbst gesehen. Ich hab doch keine Halluzinationen. Warum wurde der Wurm bei der Kotuntersuchung nicht gefunden? Ich weiß ja, dass Kotbefunde da auch falsch negativ sein können, aber in Hexes Kot befand sich definitiv ein Wurm, als ich den eigetütet hatte.

Weil das Labor nie den ganzen Kot, sondern nur einen Teil untersucht.
 
tiha

tiha

Forenprofi
Mitglied seit
30. November 2010
Beiträge
13.918
Ort
Düsseldorf
  • #15
Silvia, vielleicht nehmen die nicht die kpl. Kotprobe, sondern nur einen Teil (und in euren Fall den ohne Wurm)
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
  • #16
Danke Euch für die Erklärung. Ich hatte allerdings explizit dazu gesagt, dass da ein Wurm drin ist und ich gerne wissen würde, was das für einer ist. Allerdings hatte ich das nur der Arzthelferin gesagt, beim nächsten Mal schicke ich den Kot am besten direkt ans Labor und bespreche das mit denen.

@Edit: Ob die den Kot auch eine Woche aufbewahren? Ich ruf morgen mal bei Laboklin an und frag nach.
 
tiha

tiha

Forenprofi
Mitglied seit
30. November 2010
Beiträge
13.918
Ort
Düsseldorf
  • #17
Danke Euch für die Erklärung. Ich hatte allerdings explizit dazu gesagt, dass da ein Wurm drin ist und ich gerne wissen würde, was das für einer ist. Allerdings hatte ich das nur der Arzthelferin gesagt, beim nächsten Mal schicke ich den Kot am besten direkt ans Labor und bespreche das mit denen.

@Edit: Ob die den Kot auch eine Woche aufbewahren? Ich ruf morgen mal bei Laboklin an und frag nach.

Du bist es auch langsam leid, gell? Ich kann dich so gut verstehen.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
  • #18
Du bist es auch langsam leid, gell? Ich kann dich so gut verstehen.

Ja, das kannst Du laut sagen. Meine neue TÄ ist wirklich gut, aber ob die Arzthelferinnen immer so fit sind, das weiß ich nicht.

TÄ und ich sind uns aber einig, dass wir im Moment keine Wurmkur geben, weil das die Pankreas noch mehr belasten kann, sondern erst einmal die nächste Blutuntersuchung abwarten.
 
tiha

tiha

Forenprofi
Mitglied seit
30. November 2010
Beiträge
13.918
Ort
Düsseldorf
  • #19
Ja, das kannst Du laut sagen. Meine neue TÄ ist wirklich gut, aber ob die Arzthelferinnen immer so fit sind, das weiß ich nicht.

TÄ und ich sind uns aber einig, dass wir im Moment keine Wurmkur geben, weil das die Pankreas noch mehr belasten kann, sondern erst einmal die nächste Blutuntersuchung abwarten.


Ohne jetzt wirklich in der Sache mitreden zu können, klingt das für mich auf jeden Fall plausibel. Wann ist denn das nächste BB geplant?
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

Forenprofi
Mitglied seit
23. Oktober 2006
Beiträge
54.335
Ort
NRW
  • #20
Ohne jetzt wirklich in der Sache mitreden zu können, klingt das für mich auf jeden Fall plausibel. Wann ist denn das nächste BB geplant?

In zweieinhalb Wochen, dann liegt ein Monat zwischen dem letzten und dem neuen BB. Wobei wir beim letzten Mal ja nur die Pankreaswerte bestimmt haben, beim nächsten Mal ist dann wieder das Komplettprogramm fällig, weil man da ja auch hin und wieder schauen sollte, wie die Leberwerte aussehen.
 
Werbung:

Ähnliche Themen

A (nett)
Antworten
3
Aufrufe
2K
Maiglöckchen
Maiglöckchen
CutePoison
Antworten
24
Aufrufe
8K
Maiglöckchen
Maiglöckchen
Annemone
2
Antworten
29
Aufrufe
11K
Annemone
Annemone
laFinee
Antworten
70
Aufrufe
18K
laFinee

Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
Oben