Herpes - Famvir - Dosierung

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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vanitas02

Forenprofi
Mitglied seit
25. Juni 2013
Beiträge
1.898
Hallo zusammen,

ich habe leider wieder eine Frage bzgl. Herpes-Augenentzündung.

Wir haben ja Mila und Emil vor fast einem Jahr aus Bulgarien bekommen. Beide diagnostizierter Herpes.
Mila hat nur noch ein Auge. Emil hat ein kaputtes Auge, auf dem er weniger sieht und das zweite Auge ist noch ok.

Kurz nachdem die beiden eingezogen sind haben sie ja - ganz klassisch - eine Augenentzündung bekommen. Also einen Herpesschub.

bei Interesse ist das alles detailiert hier nachzulesen:
Herpes - Augenentzündung
der Vorteil ist - es ist immer noch ätzend für alle Beteiligten. Aber zumindest habe ich bzgl. Augensalbengabe nciht mehr die Panik wie letztes Jahr. Das hat letztlich ja wirklich super funktioniert. Dann packen wir das dieses Mal auch gut.

meine akute Frage dazu ist jetzt folgende:
vor einem Jahr haben wir 2x täglich 1/4 Tablette Famvir 125 mg gegeben. Pro Katze. Das haben sie super vertragen und wir haben den Schub in den Griff bekommen.
dieses Mal empfielt (eine andere) Tierärztin 2x täglich 1/4 Tablette Famvir 500 mg. Also die 4-fache Dosierung von damals.
Ich habe extra noch mal angerufen und nachgefragt. Aber das ist korrekt so.
Im Internet habe ich natürlich auch nachgelesen. Da gibt es beide Dosierungen. Also ganz verkehrt scheint weder das eine noch das andere zu sein.

Gibt es hier Erfahrungen / Empfehlungen?

Tabletten sind jetzt bestellt und ich kann sie heute abend ab 18 Uhr abholen. Und würde dann auch direkt mit der Gabe beginnen.
Drückt mir jedenfalls bitte mal fest die Daumen, dass wir es auch dieses Mal gut in den Griff bekommen. Letztes Mal hat es (bei Emil) fast 2 Monate gedauert, glaube ich ... aber wir hatten jetzt wirklcih lange Ruhe.

Das wir genau letzte und diese Woche eigentlich im Urlaub gewesen wären und wir jetzt quasi eigentlich in der gemieteten Wohnung in Kroatien sitzen würden, brauche ich sicher nicht zu erwähnen. Ganz klassisich. Aber so war wegfahren letzte Woche natürlich keine Option. Immerhin haben wir Zeit für die Augensalben alle 4 Stunden ... haha

hier mal noch die Entwicklungim Detail, falls es jemand genauer lesen möchte:

vor ca. 3 Wochen hat Milas Auge angefangen zu tränen. Aber nicht mehr. Nur manchmal getränt. Nicht mal immer. Manchmal. Ich habe das natürlich beobachtet. War aber lange soweit unverändert. Jetzt vor genau einer Woche hat sie angefangen, es manchmal (selten) etwas zuzukneifen.
Also eingepackt und auf zum (neuen) Tierarzt.

23.8. Tierarzt --> Virgangel, 5x/Tag; Emil hatte ich gleich mit dabei. Alles ok bei ihm
leider nicht wirklich besser geworden. Eher etwas mehr zugekniffen. Daher wieder zum Tierarzt
26.8. Tierarzt --> zusätzlich Antibiotische Salbe gent ophtal, 2x/Tag; Virgangel dann 3x/Tag
leider gar nicht besser geworden, eigentlich deutlich schlechter. Auge hat viel mehr getränt, sie hat häufiger zugekniffen. Daher heute wieder zum Tierarzt
30.8. Tierarzt --> Salben wie gehabt, zusätzlich nun Famvir; Emil hatte ich mit dabei, da sein Auge auch am Wochenende zeitweise etwas (ganz leicht) getränt hat; Emil hat jetzt auch leicht gerötete Bindehaut. also gleich mitbehandeln

an sich ist das nun die Behandlung, die wir vor einem Jahr auch so hatten. Und seitdem war ja Ruhe. Ich bin daher erst einmal optimistisch, dass wir das wieder in den Griff bekommen. Die Tierärztin fand ich allerdings etwas - äh - negativ. Bzw. hat sie mich ziemlich verunsichert. Wenn das jetzt nicht schnell besser wird, sollen wir zum Augenspezialisten gehen. Dann ist das ein chronischer - dauerhafter - Herpesschub, der sich gerade aufbaut.
Also - ich finde, so negativ bräuchte man die Sache jetzt nicht angehen, oder? Ich mein, es dauert halt immer etwas, bis das wieder im Griff ist. Aber wir hatten jetzt fast ein Jahr lang gar nichts. Da müssen wir doch nicht von dauerhaft sprechen? Es hat mich jedenfalls verunsichert. Aber gut, letztlich ändert es ja erst mal im Moment nichts am Vorgehen.
Außerdem tränt Milas Auge "nur". Äußerlich ist es nicht mehr gerötet (Bindehaut schon ordentlich). Sie kneift es vor allem in hellem Licht schon oft zu. Aber es ist nicht zugeschwollen, vereitert oder ähnliches. Also weit weg von gut. Aber auch ganz weit weg von der Vollkatastrophe.
 
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