Heimatlose Katzen versorgen - aber richtig

Stubentiger

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Aus falsch verstandener Tierliebe Katzen zu füttern kann zu solchen Situationen führen.

idylle.jpg

©Streunerhof

Innerhalb kurzer Zeit werden aus wenigen angefütterten Katzen immer mehr, wenn nicht die Kastration an erster Stelle steht.

Das Foto gehört zu einem Fall, in dem es anfangs zwei Katzen waren, die gefüttert wurden. Am 01.07.2011 wurden 8 Kitten gesichtet, ca. 6-8 Wochen alt. Ausserdem zwei Jungtiere vom Herbst und 8 weitere erwachsene Katzen. Also insgesamt "nur" 18 Miezen.

Alle Tiere die geborgen werden konnten sind unterernährt, medizinisch unversorgt und von Würmern und anderen Parasiten befallen.

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Purnimo

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es reicht einfach nicht aus die Katzen zu füttern aber viele sehen das nicht
ich finde jeder der anfängt eine herrenlose Katze zu füttern sollte sich Gedanken über's kastrieren und die TA Versorgung machen
aber leider ist es auch oft so das Menschen die füttern und alles andere allein nicht finanzieren können keine Hilfe bekommen
Tierheime und Tierschutzvereine blocken da oft ab und viele haben nich die Energie und auch nich den Mut drum zu kämpfen und wissen auch nicht wie und wo, ich finde es nich gut alles denen anzuhängen die füttern
man kann nich die welche eigentlich helfen wollen zu Tätern machen
ich weiß wie schwer es ist an die finanzielen Mittel für Hilfsaktionen zu kommen
und man kann auch nich erwarten das die Leute die Katzen verhungern lassen damit die Natur das regelt
 
Jaqueca

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Hallo,

prinzipiell finde ich es richtig ausgesetzten Tieren zu helfen, ob durch füttern, medizinische Versorgung, Schlafplatze im Winter bereitstellen oder Vermittlung. Vorraussetzung ist natürlich abklären zu lassen, ob die Tiere einen Besitzer haben und vermißt werden. Auch macht es keinen Sinn Nachbars Katzen zuzufüttern, da es sein kann daß sie vomfalschen füttern erkranken ( Nierenkrank, Allergiker ... ).


@ Stubentiger:

hilfreich fände ich, wenn du einen Beitrag dazu schreiben könntest, wie es richtig funktioniert. Wie kann Mann/Frau Streunern sinnvoll helfen ? Wo bekommt man Unterstützung.

LG Silke
 
Stubentiger

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Hallo,

prinzipiell finde ich es richtig ausgesetzten Tieren zu helfen, ob durch füttern, medizinische Versorgung, Schlafplatze im Winter bereitstellen oder Vermittlung. Vorraussetzung ist natürlich abklären zu lassen, ob die Tiere einen Besitzer haben und vermißt werden. Auch macht es keinen Sinn Nachbars Katzen zuzufüttern, da es sein kann daß sie vomfalschen füttern erkranken ( Nierenkrank, Allergiker ... ).


@ Stubentiger:

hilfreich fände ich, wenn du einen Beitrag dazu schreiben könntest, wie es richtig funktioniert. Wie kann Mann/Frau Streunern sinnvoll helfen ? Wo bekommt man Unterstützung.
LG Silke

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Mascha04

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Leider ist es auch oft so das Menschen die füttern und alles andere allein nicht finanzieren können keine Hilfe bekommen
Tierheime und Tierschutzvereine blocken da oft ab und viele haben nich die Energie und auch nich den Mut drum zu kämpfen und wissen auch nicht wie und wo, ich finde es nich gut alles denen anzuhängen die füttern
man kann nich die welche eigentlich helfen wollen zu Tätern machen
ich weiß wie schwer es ist an die finanzielen Mittel für Hilfsaktionen zu kommen
und man kann auch nich erwarten das die Leute die Katzen verhungern lassen damit die Natur das regelt

Da kann ich Purnimo nur zustimmen, es ist verdammt schwer da Hilfe zu bekommen. Eigentlich wäre es ja Aufgabe der Kommune sich um die herrenlosen Katzen auf ihrem Stadtgebiet zu kümmern, vor allem wenn sie die Kastrationspflicht in ihre Satzung aufgenommen haben, aber die ziehen sich mit ihrem minimalen Zuschuss ans Tierheim aus der Verantwortung. :mad:

@ Stubentiger, die verlinkte Seite ist sehr informativ, ich habe da einiges gelesen, was ich noch nicht wusste, z.B. das es nicht erlaubt ist Katzen unter freiem Himmel zu füttern.

Und was mach ich nun, wenn weit und breit kein Dach für die Tiere in der Nähe ist und überdachte Futterstellen vom Grundstückseigentümer nicht erlaubt werden? Sollen wir die Tiere verhungern lassen, weil es den meisten Mitmenschen am A...h vorbei geht?
 
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Juik

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Ja ein ähnliches Problem haben wir hier auch. Sehr viele die füttern, aber keiner der ans kastrieren denkt :(.
Die Stadt verweist an das Tierheim, was dafür Zuschüsse bekommt. Die haben allerdings kein Geld.
 
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inschana

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man kann nich die welche eigentlich helfen wollen zu Tätern machen
ich weiß wie schwer es ist an die finanzielen Mittel für Hilfsaktionen zu kommen
und man kann auch nich erwarten das die Leute die Katzen verhungern lassen damit die Natur das regelt

Und wer kümmert sich dann um die vielen Katzen die dann da heranwachsen? Die werden weiter gefüttert, für Kastra ist kein Geld da, die vermehren sich weiter und irgendwann sind es dann, so wie im oben genannten Fall, viel zu viele.

Und dann? Dann müssen die ran, die es richtig machen. Die immer irgendwie irgendwoher das Geld, die Zeit und die Nerven haben zum aufräumen.

So hart das ist: Entweder man macht es richtig, oder man läßt es. Alles andere hilft niemanden, und schon gar nicht den Katzen.
 
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turmalin

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Tja ich weiß nicht. Ich denke man kann es sich auch leicht machen; so als politisch super korrekter Tierschützer mit weißer Weste, wenn man genau weiß, wo es langgehen muß. Das ist vielleicht für Ballungsräume passend, anscheinend gibt es bei euch überall aufnahmebereite Tierheime und taffe Tierschützer in jedem Viertel.
Wir hatten hier letzten Herbst einen Streuner in der Nachbarschaft, von dem ich erst nach zwei Wochen erfahren habe, denn bei mir war er nicht. Hat wohl verzweifelt versucht, einer Nachbarin zuzulaufen. Sah angeblich auch verlaust und hungrig aus.
Aber gefüttert hat ihn niemand denn: MAN SOLL JA KATZEN NICHT FÜTTERN; WEIL DIE SICH SONST VERMEHREN UND WIR HABEN SCHON EINE KATZE UND WIR KÖNNEN DIE NICHT AUFNEHMEN."
Leider ist die arme Katze verschwunden - wir haben hier die Wahl zwischen Bundestrasse, Jägerschaft oder Füchsen.
Schade. Hätten die Leute gefüttert und Zettel aufgehängt, hätten sie gefütttert und in der Nachbarschaft herumgefragt - hätte ich mich um die Katze ganz regelgerecht kümmern können. Jetzt ist sie wahrscheinlich tot, aber die Leute haben sich ganz im Sinne eurer Ratschläge verhalten: Wenn man sie nicht aufnehmen will, gar nicht erst füttern.

Ich frage mich, wieso ihr nicht auch noch dazu schreibt, dass man sie mit Wasserpistolen gut in Richtung des nächsten mutmasslichen Tierschützers mit gefülltem Portemonnaie treiben kann.
:massaker:
 
Jaqueca

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richtig und falsch liegen sehr dicht beieinander !
Man sollte die Fälle, die hier zur Sprache kommen nicht über einen Kamm scheren. Je nach Region und den dort vorhandenen Möglichkeiten muß jeder sein Handeln bemessen. Jeder erfahrene Tierschützer weiß, daß die Versorgung der Tiere nur mit Kastra sinnvoll ist. Doch vielen Vereinen fehlt das Geld und Privatpersonen sowieso ( oft versuchen Leute zu helfen, die eh fast nichts in der Tasche haben ). Vereine haben Einfangsaktionen zwecks Kastration in diesem Frühjahr eingestellt, weil die Kommunen die Gelder gestrichen haben.
Anderen fehlt einfach das Wissen. Da hilft nur Aufkärung und nicht der erhobene Zeigefinger.

LG Silke
 
Mascha04

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  • #10
Jeder erfahrene Tierschützer weiß, daß die Versorgung der Tiere nur mit Kastra sinnvoll ist. Doch vielen Vereinen fehlt das Geld und Privatpersonen sowieso ( oft versuchen Leute zu helfen, die eh fast nichts in der Tasche haben ). Vereine haben Einfangsaktionen zwecks Kastration in diesem Frühjahr eingestellt, weil die Kommunen die Gelder gestrichen haben.
LG Silke

Genau so ist es, eine Rentnerin und eine ältere Frau, die von Hartz IV lebt haben sich um die Katzen in unserer Streunerkolonie gekümmert und versucht sie über den letzten Winter zu bringen. Mit Kastration und Gesundheitsvorsorge waren sie komplett überfordert aber beim Anblick der elenden und hungrigen Tiere konnten sie einfach nicht wegschauen, die meisten anderen die dort arbeiten aber schon. Die Futterstellen wurden auch einige Male zerstört. :mad:
 
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inschana

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  • #11
Genau wie in diesem Fall oben beschrieben: Es waren nur zwei arme Hascherl, die sind durchgefüttert (billig Tro-Fu) worden, aber nicht kastriert, nicht medizinisch versorgt.

Jetzt sind es insgesamt 18 noch ärmere Hascherl, die jetzt kurz vorm verhungern sind, da soviele Katzen nicht mehr richtig gefüttert werden können. Und die jetzt medizinisch versorgt und kastriert werden.

Jetzt erst wurde aufgeschrieen.

Jeder der Energie und Zeit in die Fütterung von Streunern stecken kann, kann diese Energie und Zeit sinnvoller "investieren", diesen Streunern im TS eine Zukunft MIT Kastra und Medizinischer Versorgung zu verschaffen.

Alles andere ist falsch verstandene Tierliebe.
 
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Purnimo

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  • #12
@inschana
tja dann hol den goldenen TS doch mal bittschön nach Krefeld
ich hasse es wenn Tierschützer meinen sie wären besser als andere
am Friedhof sind fast alle Tiere kastriert doch selbst das reicht eigentlich nicht da auch hier oft genug das Geld für medizinische Versorgung fehlt und wenn unsere Friedhofskatzen auf den ach so goldenen TS warten müssten wären sie längst tot

ich bin ja auch für's kastrieren und medizinisch versorgen aber es muss nun mal auch das Geld dafür da sein !!!!!
und nich überall finden sich so wie bei uns privat Personen die das oft aus eigener Tasche bezahlen

und ich finde es unverschämt zu sagen entweder alles oder nichts
man sollte die Leute die eben nur füttern können unterstützen und sie nich noch zu Tätern machen !!!!
ihnen Wege zeigen den Tieren sinnvoll zu helfen
mit deiner Einstellung wäre ich hier nich weit gekommen !

edit ;
und ich mag es schon mal garnicht wenn neue User meinen sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen
Sorry an alle anderen aber da geht mir echt der Hut hoch
 
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inschana

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  • #13
Purnimo, ich unterstütze als Pflegestelle diejenige, bei der diese Katzen jetzt aufgelaufen sind.

Ich bleibe dabei: Entweder ganz oder gar nicht.

Sage mir bitte, was ist für diese zwei Katzen, die es ursprünglich waren, gewonnen dadurch, das sie gefüttert wurden und nicht kastriert? Sie sind jetzt nicht mehr zu zweit, sonder 18... Kurz vorm verhungern gewesen. Verwurmt, verfloht und was weiß ich noch alles. 6 neue Babies von diesem Frühjahr, zwei junge Kater vom Herbst und ein Haufen größere Mädchen.

Das was die vielen Mietzen mehr futtern, hätte von Anfang an in die Kastra der zwei ursprünglichen fließen müssen. Wäre auf Dauer auch nicht teurer gewesen. Dann wären es weiterhin nur zwei.

Man kann nicht allen helfen, aber denen, den man hilft, muss man richtig helfen.

Und ich werde weiterhin einfach in Ruhe meine Arbeit mit verwilderten, nicht gewollten und gehoardeten Mietzen machen. Ganz still und ruhig. Ich brauche dafür nicht die Anerkennung eines ganzen Forums. Mir reicht es, wenn ich diese Mietzeln zu einem tollen Zuhause verhelfen kann. Und ich bin mir durchaus bewußt, das ich nicht alle retten kann. Aber den paar, denen ich helfe, helfe ich richtig.
 
Purnimo

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  • #14
Was für diese zwei Katzen gewonnen ist ? Sie haben überlebt !

Und ich brauche das Forum auch nich zur Anerkennung sondern zur Unterstützung meiner Arbeit und um mich auszutauschen
weil es hier nämlich Menschen gibt denen die Tiere wichtig sind und die auch was dafür tun

Ich weiß nicht was du tust und wie du lebst aber ich mag einfach nich wenn Menschen die helfen wollen nieder gemacht werden
und für viele ist es ein Unterschied ob sie täglich einen Euro für Futter opfern oder auf einmal 80 Euro für ne Kastra ausgeben müssen
den Helfern helfen sollte auch ein Ziel sein

und übrigens müssen tut niemand
Tierschutz ist immer noch freiwillig und jeder sollte selbst entscheiden wie er hilft
man kann Wege zeigen wie es besser geht aber das geht nur wenn man das was bisher getan
wurde auch anerkennt
 
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inschana

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Warngau
  • #15
Sie hätten dort nicht weiter überlebt. Sie wären dort verhungert. Mamas, Babies, Halbstarke, werdende Mamas, Papas....

Weil es viel zu viele geworden sind, um sie mit einem Euro pro Tag auch nur halbwegs satt zu bekommen.

Ohne Kastra und ohne Medizinische Versorgung ist das doch ein Teufelskreis, den früher oder später jemand anderes "ausbaden" muss. Das Tierheim mit einem Haufen wilder, nicht vermittelbarer Katzen, offizielle TS-Orgas oder eben Privatpersonen die den Teufelskreis erkannt haben und ihn mit aller Macht durchbrechen wollen.

Diesen Katzen hat es ein paar schöne Monate gebracht, bis sie rollig wurden und das erste Mal trächtig. Die Jungen wild blieben und die Katzen wieder rollig wurden. Mit jedem Wurf wurde es weniger zu Essen pro Tier.

Den Tieren wurde damit nicht geholfen.
 
Stubentiger

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  • #16
Wer hat hier jemanden zum Täter gemacht?
Es ging darum, weiter zu denken. Ich weiss sehr gut wie schwer es ist, an Mittel zu kommen. Aber füttern allein ist keine Lösung. Hier lesen die Menschen die denen, die draussen versuchen, mit ihrer Futterstelle ein gutes Werk zu tun, die nötigen Informationen geben können. Wer füttert, der sollte versuchen, notfalls mit Hilfe anderer die Tiere kastrieren zu lassen, ehe die Population vollends entgleitet. Die Katzen dürfen nicht zum Ungeziefer werden, nur weil sie sich immer mehr vermehren.
 
Mascha04

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  • #17
Sie hätten dort nicht weiter überlebt. Sie wären dort verhungert. Mamas, Babies, Halbstarke, werdende Mamas, Papas....

Und da hättest du zuschauen können? Das widerspricht jeder Humanität, die wir als "die über den Tieren stehenden Geschöpfe" doch haben sollten.

Dann wäre es humaner die Tiere zum Abschuss freizugeben, als sie so elend krepieren zu lassen.

Natürlich ist die Kastration der wildlebenden Katzen das wichtigste, aber wie ich schon mal geschrieben hatte, sind es oft alte Leute mit kleiner Rente, die Mitleid haben und füttern. Sie haben keine Möglichkeiten die Tiere weiter zu versorgen und haben auch nicht die Kontakte.

Die Leute in unserem Fall waren wirklich froh, als wir ihnen Hilfe angeboten haben. Ihnen war auch schon lange klar dass die Zustände so nicht weitergehen konnten, aber sie wußten sich nicht zu helfen und verfügen auch nicht über die finanziellen Mittel.

Da muss schon Hilfe von außen kommen, ganz sicher ist füttern alleine nicht der richtige Weg, aber auch viele Tierheime können oder wollen sich nicht um die wilden Katzenpopulationen kümmern.

Deswegen wäre es Aufgabe der Gemeinden für diese Katzen zu sorgen, aber die Verantwortlichen bestreiten ja das es dieses Problem überhaupt gibt, weil diese Tiere oft sehr versteckt leben und in der Öffentlichkeit kaum in Erscheinung treten.
 
Leila

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  • #18
Katzen-Hilfe Uelzen

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  • #19
auch im Landkreis Uelzen war es im Gespräch eine Kastrationspflicht einzuführen, jedoch hat man sich dagegen entschieden. Laut meiner Quelle, würde eine Kastrationspflicht nicht vor dem Gesetz standhalten, sollte sich ein Bürger dagegen gesetzlich zur Wehr setzen.
Ist dem wirklich so????

Nun stand am Wochenende bei uns in der Zeitung ein Artikel, der mich sehr an das "Leiden in Schleiden" erinnert. Wobei ich noch nicht wirklich sehe, dass es da ein Gesetz gibt. Die Gemeinde Bad Bodenteich appelliert wohl "nur", dass man diese Katzen nicht füttert.

Da kann ich nur noch den Kopf schütteln.
Hier geht es zu dem Artikel:
http://www.az-online.de/nachrichten...teich/katzenplage-kurort-1305481.html#1928150

Natürlich ist es mit Füttern nicht getan, Kastration ist wichtig... nur so kann man das Leid und die Vermehrung unterbinden, nicht durch verhungern!!!

Wir können doch nicht erwarten, dass die Menschen dabei zuschauen, wie nebenan zig Katzen verhungern. Und das die alte Frau auf der Sitzbank im Park keine andere Möglichkeit sieht, als zu füttern ist doch auch verständlich.
 
Mascha04

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  • #20
Man benutzt wohl den Begriff Ungeziefer wenn die entsprechenden Tiere wie Ratten oder hier die Katzen sich zu stark vermehren und zu einer gesundheitlichen Bedrohung für die Menschen werden. Das meinte Stubentiger wohl damit.

Das gleiche gilt auch für die Stadttauben, das ist auch ein Problem, was mir am Herzen liegt. Für die gibt es auch ein Fütterungsverbot, was ich sehr inhuman finde, dazu werde ich mal an anderer Stelle etwas schreiben.
 
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