Gut gemeint, sch... gebaut

Katzenherzchen

Katzenherzchen

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Hallo zusammen

Also, ich habe ja eine scheue Norwegerin die dem Menschen nicht sehr zugetan ist, dem kämmen noch viel weniger :stumm:

Also dachte ich, kämmst sie so wenig wie nötig.... und jetzt hab ich den Salat.

Der komplette Bauch ist bis in die Flanken verfilzt und wenn ich das nun auskämme mit dem Entfilzungsmesser ist die arme Katze nackt an den Stellen :(

Ich könnt mich köpfen und überlege nun was schonender ist....

Stück für Stück und Tag für Tag auskämmen oder einmal in leichte Narkose/Sedierung und scheren? :dead:

Ich komm mir vor wie der allerletzte Tierquäler :sad:
 
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Jessue

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Lässt sie sich das Kämmen mit dem Entfilzungsmesser denn gut gefallen?

Wenn das Theater ist würd ich zum Scheren tendieren. Ob dafür Narkose nötig ist musst du selbst einschätzen. Hunde-/Tierfriseure machen das bei braven Katzen auch ohne normalerweise. Wenn sie dann einen Herzinfarkt kriegt oder den Friseur verdrischt ist das natürlich keine Option.

Der Vorteil ist: Wenn das Fell einmal komplett runter ist ist Kämmen super angenehm. Wenn ihr dann dran bleibt und jeden Tag kämmt und belohnt und kämmt und belohnt lernt sie es hoffentlich schätzen, bis das Fel wieder lang ist.
 
Katzenherzchen

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Gefallen lassen?

Nicht wirklich, ich muss sie leider richtig doll fest halten :(

Deswegen hab ich ja leider zu lange gewartet :sad:

Also Tierfriseur ist da glaub ich keine Option, das wird blutig.

Okay, also einmal scheren und hoffen das sie es sich danach beibringen läßt, sie ist ja auch schon 10.

Bei der Züchterin wo sie war hat sie es "über sich ergehen lassen", soweit hab ich sie im Selbstbewußtsein wieder, sie wehrt sich :massaker:
 
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Eifelkater

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Hier noch eine Stimme für scheren lassen. Und überleg gleich ob du sie dabei nicht röntgen lassen willst oder ihr Blut abnehmen läßt...die Gelegenheit ist günstig. ;)

Wenn sie sich gar nicht ans kämmen gewöhnen lassen will ist eine Schur 1-2 Mal im Jahr dann auf jeden Fall die angenehmere Variante für Mensch und Tier.
 
Katzenherzchen

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Hm, werd ich beherzigen.

Fühl mich grad so mies :sad:
 
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Jessue

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Na, du versuchst doch nunm alles wieder in Ordnung zu bringen! Selbstvorwürfe helfen da nu auch nicht weiter...

Die Katze dann wieder verfilzen und wieder Scheren zu lassen halt ich allerdings nun nicht für die beste Idee... wenn sie Kämmen an sich kennt und du nun mit Fingerspitzengefühl nach dem Scheren an die Sache rangehst ist das bestimmt aber auch garnicht nötig :) Ich drück dir jedenfalls die Daumen.

Ich würd aber auch gleichzeitg schauen, ob nicht noch andere Dinge nötig sind. Zahnstein ist ja mit 10 auch schon so eine Sache.. ^^
 
Katzenherzchen

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*grins*

Für Zahnstein bräuchte sie noch Zähne.

Die sind aber bis auf einen bereits raus.

Dienstag hab ich frei, da ruf ich Montag mal beim TA an und frag für nen Termin am Dienstag.
 
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hazelundpaul

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@ Rosenblüte: Das liest sich ja grausam - das würde ich meiner Katze nie antun, dann lieber 1 x betäuben und scheren lassen. Hinterher täglich mit Leckerli üben.

Meine Katze hat das auch gelernt - sie hasst es nach wie vor und meckert und "weint" vor sich hin, aber es geht. Sie ist Freigängerin, da muss ich 3 x wöchentl. kämmen sonst verklettet sie sofort.

Ich kämme auf der Fensterbank (meine sind schön breit), dass ist die perfekte Höhe für mich. Hinterher gibt es ihr absoutes Lieblingsleckerchen, welches sie nur nach dem Kämmen bekommt.
 
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Rosenblüte

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  • #10
@ Rosenblüte: Das liest sich ja grausam - das würde ich meiner Katze nie antun, dann lieber 1 x betäuben und scheren lassen. Hinterher täglich mit Leckerli üben.

Wenn man eine Katze hat, die zu Verfilzungen neigt und sich absolut nicht kämmen oder bürsten lassen will, dann muss man Scheren in Erwägung ziehen. Meine Erfahrung dazu beim Tierarzt war ausgesprochen schlecht, von Narkose, die da automatisch gemacht wird, mal ganz abgesehen. Wer auch immer es gemacht hat, hat es einfach nicht gekonnt.

Deswegen würde ich es auf jeden Fall beim Hunde-Frisör vorziehen, das Ergebnis war dafür sehr gut. Selbst wenn das für die Katze in Moment des Scherens nie angenehm ist. Das hat sie aber ganz schnell vergessen. Und auch schneller als die Nachwirkung einer Narkose gewesen wäre.
 
ottilie

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  • #11
Meine Freundin lässt ihren Perser auch beim Tierfriseur scheren, da er sich von ihr nicht kämmen lässt.
Die müssen doch auch ihren Lebensunterhalt verdienen :)
 
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Rosenblüte

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  • #12
@Geisterkatze

Ich kann das für mich und meine Katze überhaupt nicht bestätigen. Ich kenne aber auch mein Tier. Insofern kann ich das Verhalten von unterschiedlich geprägten Tieren nicht bewerten oder gar belegen.

Es gibt ja auch Hunde- und „Katzen-Frisöre“, die beides anbieten und für die das Alltag ist. Erst neulich gab es hier einen Thread, wo jemand gerade so jemanden gefunden hatte. Da wäre es vielleicht interessant von gerade diesen zu erfahren, wie die „Katzen-Kundschaft“ darauf anspricht. Und das sehen sie ja dann, wenn sie wieder kommt. Katzen sind auf jeden Fall schwieriger als Hunde zu scheren und deswegen gibt es auch nicht so viele solcher Frisöre für Katzen.
 
elativ

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  • #13
ich musste meine seniorin, nachdem sie sich gar nicht mehr putzte, auch teilweise scheren lassen...nachdem ich mich dahingehend ein bisschen eingelesen hatte, und meine herzkranke dame auf keinen fall dafür zum TA schleppen wollte, und schon gar nicht sedieren lassen konnte, hab ich dafür eine prof. groomerin (also hunde-/ und katzenfriseurin) nach hause kommen lassen...und das war wirklich super. es klappte wesentlich besser, als ich es erwartet hatte.

zum einen verhalten sich die tiere bei fremden leuten ja doch meist anständiger und die personen, die diesen service ausführen, sind den umgang mit widerspenstigen tieren ja durchaus auch gewöhnt. obendrein war diese dienstleistung mit round about 30 € auch noch um einiges günstiger als wenn ich es beim TA hätte machen lassen...

also ich würde mir das wirklich überlegen...nachdem ich die erfahrung gemacht habe, würde ich jederzeit wieder, wenn's denn nötig wäre, einen grooming-service in anspruch nehmen. spart zeit, nerven und kohle obendrein ;-)
 
Hazelcats

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  • #14
Wie wäre es denn statt scheren einfach selbst nach und nach die Filzstellen auszuschneiden oder sind das zu viele?

Unser Jamie ist ein Perser-Mix und hatte zu Anfang Kämm-Trauma, er hat noch immer Stellen, die brauche ich nur berühren, da zuckt er ohne daß er einen sichtbaren Grund hätte.
Seine Fellfilz-Restplatten vom Einzugstag"bestand" habe ich nach und nach rausgeschnitten, sein Fell mit Kämmen in erst grob und dann fein mit drehbaren Zinken gekämmt. Immer im Bad mit geschlossener Tür und er hat geweint, gejammert und gelitten. Es tat ihm auch weh, ich war und bin so vorsichtig wie möglich, er ist hochsensibel und so hat er Schmerzen, wo andere Katzen es mit links nehmen. Anfangs brauchte ich dünne Lederrosenhandschuhe, sonst hätte ich ständig nach Pflaster suchen müssen, denn er wehrte sich ab du an nachhaltig. Mit der Zeit hat er Vertrauen gefaßt, daß ich vorsichtig bin, anders als seine Vorbesitzer offensichtlich, aber so kommen wir zurecht.
Aktuell hat er wieder mehr Fellfilzknoten, da muß ich öfter ran, sonst reicht eigentlich alle Woche.
Von Anfang an habe ich das Kämmen/Schnippeln mit Loben und Leckerlieportion beendet, so haben wir eine Art Deal. Jamie hat sich damit irgendwie abgefunden und seine Trauma sind zurückgegangen.
In jede Fall trägt Jamie seinen Pelz auch stolz und würde ich ihn scheren... au weia, da litte er auch.

Nun hat Jeannie natürlich deutlich mehr Unterwolle und Pelz, doch ich denke wenn du ähnlich vorgehst, nur öfter, müßte sich das machen lassen. Auf jeden Fall mit unterschiedlichen Kämmen versuchen, von ganz grob zu fein und die mit drehbaren Zinken, die Ziepen sehr viel weniger.
Zum Fellrausschneiden habe ich eine Art kleine Hautschere, aber mit stumpfen Spitzen, sodaß es keine Unfälle gibt, wenn Mieze zappelt.

Lieben Gruß
Karen
 
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Pfeffertopf

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  • #15
Lass die verfilzten Stellen einmal professionell rausscheren. Darunter können sich auch schon Ekzeme oder wunde Stellen gebildet haben, wenn die Verfilzungen bis auf die Haut runter gehen. Ich muss bei meinem Perser-Waldkatze-Mix täglich kämmen/ bürsten und der gute ist auch eher unwillig. Knötchen schneide ich auch mit einer kleinen Schere oder einem Felltrimmer raus.
Mit Trockenfutter-Leckerlies während des Kämmens ist allerdings die Akzeptanz stark gestiegen :)
 
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Rosenblüte

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  • #16
Ich wollte noch etwas ergänzen, zu dem was ich schon dazu geschrieben hatte, aber auch zur Anmerkung von hazelundpaul, die die Art und Weise, wie wir es bei der Hundefriseurin praktiziert hatten, grausam fand, und auch zu Geisterkatze, die meinte, dass man auch eine Katze traumatisieren könne. Ich denke mal, Letzteres wird vermutlich bei keiner Katze, die ohne Narkose geschoren wird und für sie unangenehm festgehalten wird während dessen, passieren.

Leider kann man aus dem Internet und hier aus dem Forum Situationen und Charaktere der einzelnen Katzen nicht so praxisnah wiedergeben, als es möglich wäre, wenn man sich persönlich und die zugehörigen Katzen kennenlernen kann, so dass man davon einen Eindruck gewinnen kann. Das geht am ehesten in einer Videoaufnahme, aber auch dann nicht so richtig.

Ich möchte auch mal ergänzen, mit was für einer Art Katzen-Persönlichkeit ich das Scheren bei der Friseurin letztlich machen ließ, damit man das besser in der Gesamtheit nachvollziehen kann. Ich denke, das geht mit den sanften als auch mit den zickigen, widerspenstigen. Nur bei letzteren ist mehr Mühe angesagt, weil es einfach schwieriger ist.

Katzenherzchen hat in einem Anfangspost die Ahnung geäußert, dass das mit Katzenfriseur wohl eher nicht in Frage käme, das würde wohl blutig enden. Und andere haben hier auch schon geäußert, dass es Friseure gäbe, die das mit „lieben Katzen“ wohl machen würden. Das sehe ich auch so. Ich hätte keiner Friseurin meine Sina unter einer solchen Voraussetzung vorbei bringen wollen, weil ich genau gewusst hätte, da kommt keine noch so mit widerspenstigen Katzen vertraute fremde Person alleine mit klar.

Sie war nun mal eine Katze mit einem sehr ausgeprägten Eigenwillen, wenn sie das Gefühl hatte, unter Stress zu stehen. Das wurde mir bei meinen ersten TA-Besuchen durch die Äußerung vom TA bewusst, sonst hätte ich das als normal angesehen. War es aber offenbar nicht. Man konnte sie nicht auf dem Tisch untersuchen beispielsweise, was man mit manchen anderen Katzen mühelos kann. Die lassen sich hinstellen, abtasten usw. Aber nicht mit meiner Madame. Der TA meinte dazu: „Oh je, das hier ist eine meiner schwierigsten Patienten. Hoffentlich hat sie nie etwas Schlimmes. Ohne Narkose geht bei der gar nichts.“ Es war als ob sie einen Schalter im Kopf eben mal umdrehte und dieser Schalter befahl dann: „Situation ist unangenehm, jetzt muss ich die Abwehr-Platte volle Kanne abspulen und die heißt: Knurren, Fauchen, Kratzen, Beißen. Was um mich rum ist, ist wurscht – ich kämpfe bis zum letzten oder ich sterbe.“ So muss man sich das ungefähr vorstellen.

Für uns Menschen in solchen Situationen wesentlich unangenehmer als Katzen, die vom Charakter her sanft gepolt sind und die eben diese Zickigkeit nicht haben. Die sich brav beim Arzt auf den Tisch setzen lassen und dann eben eine nette Katze sind. Wobei ich meine Sina jetzt nicht nachsagen will, dass sie nicht nett war. Das konnte sie sehr wohl und zwar gegenüber Menschen allemal, allen gegenüber zugewandt und alle wurden nett begrüßt und neugierig beschnüffelt. Das gehörte eben auch zu dieser Persönlichkeit.

Ich will damit sagen, dass man auch mit einem solchen charakterlichen Profil von Katzen-Persönlichkeit eben auch einen Friseur zum Scheren in Anspruch nehmen kann. Es gestaltet sich nur schwieriger und aufwendiger, wenn sich der Besitzer dieser Mühe unterziehen will und sich seinerseits das Halten während der Prozedur zutraut. Dazu hatte ich das geschildert. Auch wenn die Sina das nicht mochte, hat ihr das kein traumatisches Nachspiel beschert. Eben dazu war sie ja auch viel zu standfest. Zuhause angekommen war sie wie immer drauf. Vermutlich hat sie sich mit dem fehlenden Pelz erleichtert gefühlt, besonders mit der fehlenden Filzplatte. Kein Jucken mehr, wie angenehm.

Und eine Katze, die irgendein Trauma davon trägt, stell ich mir jedenfalls so vor, würde sich vermutlich erstmal verkriechen. Anders kann ich mir auch nicht vorstellen, wie man überhaupt ein Trauma deuten könnte.

Ich finde es auf jeden Fall sehr wichtig, eigentlich unerlässlich, Filzplatten zu entfernen. Und sollten solche vorhanden sein, finde ich, dann ist es nicht mit kleinen Stellen, die heraus geschoren werden, getan. Aber diese sind meist am Rücken. Katzenherzchen hat ja vom Bauch geschrieben. Dieser Bereich ist ja besonders problematisch. Sollte ohnehin eine Untersuchung beim Arzt angesagt sein, in der es eine Narkose geben müsste, dann würde ich das grundsätzlich immer gleich mitmachen wollen.
 
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Rosenblüte

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  • #17
Ja Geisterkatze, das habe ich genauso verstanden, wie Du das gemeint hast und auch wie hazelundpaul es gemeint hat. Deshalb wollte ich auch gerade Euch beiden dazu erläutern, wie sie nun mal charakterlich einzustufen war. Das ist ja wie ein physikalisches Gesetz: Druck erzeugt Gegendruck. Mit einer solchen Katze ist das nicht anders zu machen. Die Alternative ist dann nur noch Narkose. Und leider haben TÄ und deren Personal, die das ja dann macht, nicht die Routine beim Scheren wie die Friseure, die das jeden Tag machen.

Du meinst also, Du hättest das Vertrauen von Minusch bis zum jüngsten Tag verloren, wenn Du das mit ihr veranstalten würdest. Du weißt es aber nicht. Ich glaube es aber nicht. Und zwar ganz unabhängig davon, was Deine Minusch für ein Tier ist charakterlich. Und wenn sie nicht von der rabiaten Sorte ist wie meine Sina es war, dann wäre es ohnehin eben einfacher, weil dann nicht so viel Gegenwehr von Vornherein zu erwarten wäre in so einem Fall. Ich denke deshalb, sie würde Dir nichts nachtragen, einfach aus der Tatsache heraus, dass Katzen unheimlich schnell vergessen. Kaum bist du zu Hause, dann weiß die überhaupt nicht mehr, was da war. Deshalb kann sie Dir solche augenblicklichen Dinge auch nicht nachtragen.

Mir ist das an folgendem bewusst geworden: Wenn die Sina raus wollte, dann brauchte die nur Piep zu sagen und ich habe dann die Wohnungstür geöffnet und sie in der Regel in den letzten Jahren dann auch runter aus dem 1. Stock getragen, weil sie es mit den Gelenken hatte. Bei einer dieser Mau-will-raus-Aktionen goss es draußen in Strömen. Ich denke: OK – Ich trag Dich runter und zeig Dir den Regen, dann weißt Du, dass es da nicht schön ist. Gedacht – getan. Sie sieht den Regen, schwenkt den Blick zurück und verdeutlicht mir, dass sie dann doch nicht raus will. Wir sind also wieder oben. Und ich denke: Gut, dann weißt Du das jetzt. Es dauert aber keine drei Minuten. Gleiche Situation: Mau – will raus. Oh Mann, das könnte man jetzt stundenlang so praktizieren. Sie hat das schon wieder vergessen.

Daran lässt sich ableiten, wie sich das verhält mit der Denkfähigkeit, die man mit unserer nicht gleichsetzen kann. Und letztlich hat das auch gute Seiten: Nämlich die, wenn ihnen beispielsweise durch Menschen Schlimmes angetan wurde. Da wundert man sich doch, dass sie das Vertrauen in die Menschheit nicht gänzlich verloren haben. Aber das führe ich auf diese „Denk-Eigenschaft“ zurück. Und deswegen komm ich daraus resultierend dazu, dass Deine Minusch Dir in so einer Situation, wenn sie eben für sie unangenehm ist, gar nichts nachtragen wird. Und schon gar nicht in alle Ewigkeiten.
 
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Rosenblüte

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  • #18
Ob die Sina zu dem Zeitpunkt als das mit dem Regen war und auch das mit dem Scheren beim Friseur war – da war sie ja auch schon 18 beim Friseur und vorher hatten wir das Filzproblem zumindest nicht in dem Ausmaß – das kann ich wirklich nicht ausschließen. Nachtragend war sie aber nie. Zum Beispiel nachdem ich aus dem Urlaub zurückkam, da zeigen sich ja auch manche Katzen beleidigt, das hat sie nie gemacht, im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, dass sie sich sogar freut. Ich glaub das war auch so.

Und Lernfähigkeit, da gebe ich Dir Recht, das habe ich auch festgestellt. Einmal hätte ich sie fast mit der Feuerwehr aus einer hohen Baumkrone holen müssen, dann hat sie es aber doch noch geschafft. In dem Baum habe ich sie nie wieder in der Höhe gesehen. Tabu-Zonen zu Hause, wo sie nicht drauf darf, das hat sie alles gelernt. Ein solches Lernen erfolgt aber auch durch ständiges Wiederholen. Oder Konditionieren auf Worte - Leckerchen zum Beispiel. Das haben wir ganz schnell verstanden und an welcher Stelle es diese gibt. Das ist aber auch Wiederholung. Wenn das andere Vergessen jedenfalls auf Demenz zurückzuführen wäre, dann stimmt die Theorie mit dem grundsätzlichen Vergessen vielleicht doch nicht so.
 
Fusselrolle

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  • #19
Hallo,
ich mache das auch selber. Um Filz herauszuschneiden, wickel ich Fanta in ein großes Handtuch, so dass sie sich nicht bewegen kann. Die Stellen mit dem Filz natürlich frei lassen. Dabei liegt sie auf ihrer Kratztonne, dann kann ich bequem dabei stehen. Mit Handtuch bleibt Fanta ruhig liegen, ohne würde sie versuchen zu entkommen. Dass sie es nicht schlimm findet, sieht man daran, dass sie danach mit aufgestellter Rute bei mir stehen bleibt und nicht abhaut. Dann gibt es Leckerli und fertig.
 
Katzenherzchen

Katzenherzchen

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  • #20
Mein TA ist genial :zufrieden:

Nein, ich schere sie nicht

Hä?

Das kriegen sie hin, ich empfehle Ihnen das und das Entfilzungsmesser, wenn das dann wirklich nicht klappt kommen sie damit her und wir machen das gemeinsam


Äh ahja.... was bekommen sie nun?

Stecken sie nen 2er in die Kaffeekasse.





Also versuche ich das später mal, das Messer hab ich schon hier.
 
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