Giorgio...zum Tode verurteilt?!?

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Giulie

Giulie

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Hallo liebe Forummitglieder,

ich hatte bereits einen anderen Thread über Giorgios Erkankung eröffnet.
Nochmal kurz die Zusammenfassung:
Am 23.01.12 wurde er kastriert, danach war er fit wie ein Turnschuh.
Leider wurde er danach etwas ruhiger. ich weiß nich genau ab wann. Kann ca. 1 Woche nach der Kastration gewesen sein, oder 1,5..2.
Er wurde jedenfalls immer ruhiger, schleif viel, hatte aber immernoch guten Appetitt. Sein Spieldrang nahm ab.

Letzten Mittwoch sah er nicht mehr gut aus. Er trank viel. Beim TA hatte er 41 °C
Er nahm Blut, großes Blutbild. Alle Werte waren ok, nur die Leucos waren deutlich erhöht mit einem Wert von 16,3.
Der TA gab eine Antibiotikaspritze und Fiebersenkende Mittel. Am Freitag waren wir wieder da. 40,5 °C :( Wieder Spritzen. Für Sonntag hatte er mir eine Spritze mitgegeben.

Heute war der nächste Termin. Er hat Blut für das FIP-Screening genommen und einen Ultraschall gemacht.
Nun die erschütternde Nachricht:
Eine Niere ist noch ok. Die andere Niere ist auf dem Ultraschallbild nur noch als schwarzer Klumpen zu erkennen.
Die Leber sieht auch nicht mehr gut aus. Er meinte,wie eine Leber von einer alten Katze.
Der Rest war ok. Kein Wasser im Bauchraum.
Er meinte, er könnte FIP oder Leucose haben. Aber egal was auch immer, sein Ultraschall sieht nicht gut aus, so dass er keine Hoffnung mehr sieht :(

Ist es so? Oder nur eine Folge des Fiebers, dass die Niere und Leber drunter leiden?
Die Nierenwerte vom Blutbild waren letzten Mittwoch noch i.o.
Heute muss ich sehen,dass die eine Niere alles andere als i.o. ist.

Ich hab nun ewig mit dem Züchter telefoniert. Die meinten, Infusionen könnten ihn noch retten. Ich soll zu ihrem TA fahren.
Und dass Leukose und FIP nicht auf die Nieren gehen :confused:
Aber da ist immernoch das Problem, dass das Fieber nicht weg geht.
Heute hat er beim Arzt 39,3 °C gehabt.

Ich weiß nicht mehr weiter. Mir ist so schlecht. Ich weiß nicht, was ich noch glauben soll.
Lohnt es sich noch eine Zweitmeinung einzuholen und ihn zum nächsten TA zu schleifen?
Ich dachte ja jetzt,dass wir bei einem guten TA wären...ich kann nicht mehr:(:(:(:(:(:(:(:(:(:(
 
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EagleEye

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Fahr in die nächste Tierklinik!

Jetzt!

Wir können hier nicht helfen!

Warte nicht auf den TA, der eh nicht weiter weiß. Wenn die TK ihn nicht reten kann machst du dir wenigstens keine Vorwürfe nicht alles versucht zu haben.
 
L

Lilienbecker

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Erstens ist in den Tierkliniken um die Zeit eh nur ne Notbesetzung da und zweitens ist es oft so, dass da nicht die Spezialisten sitzen, außer es ist ne Uniklinik. Sondern junge TÄ. Aber das nur mal am Rande.
Mit einer Niere könnte er gut klar kommen und eine Leber kann sich wieder regenerieren, zumal ja die Werte noch alle gut waren. Leukose kann man ja einfach testen, das wurde sicher im großen Blutbild gemacht.
Das Fieber ist runtergegangen. Die Normaltemperatur bei der Katze liegt zwischen 38 und 39. 39,3 beim TA, wo er ja aufgeregt ist, ist erhöhte Temperatur.
Klar, ich bin kein TA und habe auch das Ultraschallbild nicht gesehen. Aber ich meine, es besteht da noch Hoffnung. Klar, kann es FIP sein, das wäre wirklich schlimm. FIP zerstört die Organe, das kann schon sein. Und es gibt auch einen rasanten Verlauf, aber selten. Aber das Fieber ist gesunken auf erhöhte Temperatur. Ich würde tatsächlich noch mal zu einem anderen TA fahren, mir eine Zweitmeinung holen. Davor aber die Ergebnisse der Blutunterschung abwarten. Obwohl das, was dazu beitragen könnte, eine Diagnose FIP wahrscheinlicher machen, ja im großen Blutbild enthalten ist. Ich würde alle Unterlagen nehmen und damit zu einem anderen TA.
Infusionen tun immer gut, gerade wenn die Nieren schwach sind.
Wie geht es ihm denn generell? Ist er sehr schwach? Frisst er?
Ich drücke alle Daumen! Gruß, Ulli
 
EagleEye

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Erstens ist in den Tierkliniken um die Zeit eh nur ne Notbesetzung da und zweitens ist es oft so, dass da nicht die Spezialisten sitzen

Ich würde mit keiner Katze, die offensichtlich sehr krank ist zu Hause bleiben.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit TKen gemacht und weniger gute mit "normalen" TApraxen.
In den beiden Kliniken wo ich war sind durchaus Spezialisten.
Um diese Uhrzeit mögen die nicht unbedingt da sein, aber die Katze ist unter Beobachtung und nicht mit einem Laien daheim.
 
Sahayes

Sahayes

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Nach meinem Wissen nach kann Leukose auf die Nieren gehen.

Und dadurch kann die Niere sich auch vergrößern. :/

Wurde er auf Leukose getestet?

Ich wünsche Dir und Deinem kater alles Gute.
 
L

Lilienbecker

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Was will man in der TK um die Zeit machen? Genau, Fieber messen, ein AB geben, noch nen Fiebersenker und sagen, kommen sie morgen wieder. Aber klar, kommt auf die Situation drauf an, ob er sehr hohes Fieber hat, etc. Und ob es ne gute oder schlechte TK ist.
Leukose kann es auch sein, aber dazu ist er eigentlich noch zu jung mit seinen 6 Monaten. Ich würde zu dem TA des Züchters gehen, der kennt die Katzen am besten. Ihn erst mal anrufen und alles erzählen und dann nach Absprache mit ihm den Kater mitnehmen. Vielleicht hat er ne Leberentzündung oder so was ? Das AB hat doch angeschlagen, das ist doch ein gutes Zeichen.
Noch nicht aufgeben, auch wenn Dir im Moment der Mut fehlt. Das ist verständlich. Giorgio ist ein ganz hübscher und süßer Knopf. Er ist noch jung und stark, der hat noch was vor im Leben.
Ganz ganz viele liebe Grüße, Ulli
 
L

Lilienbecker

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Leukose wurde doch mitgetestet? Ansonsten soll das Labor das noch nachmachen, das geht und wenn man drängelt, kriegt man das Ergebnis schnell.
 
Giulie

Giulie

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Ich werde nachher mal den TA anrufe und fragen, ob er auch Leukose mit testet und ob, er mir die Ultraschallbilder geben kann, weil ich mir noch eine Zweitmeinung einholen möchte.
Heute nacht lagen alle drei in meinem Bett. Das kann doch einfach noch nicht vorbei sein :(
 
S

SILKCHEN

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nein, das kann noch nicht vorbei sein....

und ich würde auch weiter untersuchen lassen und kämpfen.
das mit den infusionen würde ich in jedem fall machen, sprich mit einem artz in einer tierklinik.

ich drücke die daumen !!
 
S

Simpat

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  • #10
Tut mir so leid für euch, wie schon in einem anderen Thread geschrieben, ich würde in eine TK mit ihm und noch eine zweite Meinung einholen.
 
Aradis

Aradis

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  • #11
Hier sind alle Daumen und Pfoten für dich und den süßen Kerl gedrückt. Ich bin in Gedanken ganz fest bei dir.
 
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Giulie

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  • #12
Danke an alle.
Ich hab heute lange mit der Ärztin der Praxis telefoniert, da der berufsfelder Arzt erst, abend arbeitet.
Die Ultraschallbilder wurden nicht gespeichert. Das Ergenis vom FIP-Screening ist noch nicht da. Sie riet mir so lange zu warten bis es da ist.
Ich werde heute nochmal anrufen. Irgendwas muss man.doch für die Niere tun können. :(
 
F

FrauFreitag

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  • #13
ab in die uniklinik!

in leipzig ist eine - das ist doch eine perfekte situation. ich wäre gottfroh, wenn ich eine uniklinik im ort hätte und nicht ständig über 200 km mit meiner katze/meinen katzen fahren müsste in notfällen bzw. bei ernsthaften erkrankungen.

dort sitzen spezialisten, ärzte mit auf dem studium aufbauenden langjährigen facharztausbildungen. derartiges benötigt man nicht, um eine "normale" klinik aufzumachen. z.b. bei mir in der umgebung hier gibt es zwar diverse kliniken, aber keinen einzigen internisten, pneumologen, hno-arzt oder ähnliches.

ich würde hier nicht zögern und mein tier sofort bei einem spezialisten vorstellen. zumal unikliniken in der regel oft noch billiger sind als hausärzte, die bei vielen speziellen erkrankungen ohnehin, sagen wir mal: überfordert sind.
 
L

Lilienbecker

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  • #14
Wenn man ne Uniklinik hat, ist das super, gibt es ja nicht oft. Da sind dann tatsächlich auch Fachtierärzte und nicht wie in einer normalen Klinik, die halt Klinik heisst, weil da 24 Stunden ein TA da ist. Wie geht es dem Kater denn generell? Das ist ja auch wichtig, hängt er total durch oder geht es ihm eigentlich ganz ordentlich. Vielleicht mal mit dem TA der Züchterin telefonieren und dann einen Termin für heute nachmittag in der TK ausmachen.
Ach, Mensch, ich wünsch Dir so, es geht alles gut aus. Gruß, Ulli
 
S

SILKCHEN

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  • #15
also...ich habe damit ja keinerlei erfahrung.

aaaber...wenn es mein tier wäre, würde ich nicht noch warten, sondern in eine tk fahren und auf infusionen "bestehen"...denn die können ja eigentlich nur helfen....zumindest sicher nicht schaden.

*toi toi toi*
 
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Batida

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  • #16
Also ich bin kein Profi, ich kann nur soviel sagen, dass mein Kater, den ich vor gut einer Woche an FIP verloren habe, Nierenwerte hatte, die vollkommen im Rahmen lagen. Da war bei ihm nichts.

Allerdings war seine Leber sehr stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass man gerade über den Augen unter dem Fell und im Maul schon gelbliche Verfärbungen feststellen konnte.

Das ist mit Sicherheit kein Beweis für FIP. Wollte Dir nur sagen, dass es auch FIP-Fälle mit Lebersymptomatiken gibt. Kenne selbst 3 davon.

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen dass alles gut wird. Würde an deiner Stelle sofort eine Klinik oder einen sehr guten Tierarzt aufsuchen.

Warten würde ich an deiner Stelle nicht mehr. Ich habe mit meinem Batida leider viel zu lange gewartet.

Davon abgesehen dass in unserem Falle leider nicht mehr zu helfen war, hätte es ihm (wäre es nicht FIP gewesen) geholfen ihn früher zu infundieren.
 
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F

FrauFreitag

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  • #17
Wenn man ne Uniklinik hat, ist das super, gibt es ja nicht oft. Da sind dann tatsächlich auch Fachtierärzte und nicht wie in einer normalen Klinik, die halt Klinik heisst, weil da 24 Stunden ein TA da ist.

ich wäre wirklich gottesdankbar, wenn ich eine direkt neben dran hätte. es gibt ja nur fünf unikliniken in deutschland.

ich kann nicht verstehen, wie man in anbetracht dessen überhaupt noch zu einem normalen tierarzt geht (in notfällen), zumal diese ohnehin meist teurer sind und, ja, weder über spezifische zusatz- und/oder spezialausbildungen verfügen, noch über derartige erfahrung. ganz abgesehen davon, dass man in einer uniklinik ganz andere intensivmedizinische möglichkeiten hat - die hat ein tierarzt meist gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anneli

Anneli

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  • #18
Ich habe das mit deinem Süßen jetzt schon eine Weile verfolgt.
Leider kann ich dir da nicht weiterhelfen, dennoch würde ich persönlich den Kater einpacken und sofort in die Uniklinik fahren. Wenn man schon eine im Ort hat, würde ich die auf jeden Fall nutzen.

Ich wollte auch alles alles Gute für den kleinen Kerl wünschen. Hier sind die Daumen gedrückt, dass alles gut wird!

@FrauFreitag: Wo sind die 5 Unikliniken denn?
 
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Lilienbecker

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  • #19
Bei den Unikliniken kann man auch reinfliegen, je nachdem. Aber sie haben halt schon alles an Diagnosemöglichkeiten. Ich kenne München, Gießen, Hannover.
Ich lebe auf dem Land, die nächste TK ist 25 Minuten entfernt, da hat dann immer der jüngste Assistenztierarzt Dienst am Wochenende. Für Groß und Kleinvieh. Dann die nächste 45 Minuten, die ist gut, aber nur ein TA, aber der kann was. Wenn ich dann bei den Spezialisten war, zwei Stunden Fahrt, haben die so gut wie immer das bestätigt, was meine TÄ als Praktikerin vermutet hat. Aber dann weiß man es wenigstens genau.
Jetzt hoffen wir einfach mal, es ist kein FIP.
 
Rana

Rana

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  • #20
..... Ich kenne München, Gießen, Hannover.....

wenn die gemeint sind wo man auch Tiermedizin studieren kann und ich geh mal davon aus, dass ihr die meint. Gibt es noch Berlin und Leipzig.

Ich würd auch nicht zu lange warten und mal in der Klinik fragen. Da gibt's zur Not auch Intensivstation mit rund um die Uhr Überwachung und ein haufen Spezialisten.

Drück auch die Daumen, dass es noch eine Lösung gibt.
 
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