Gina (16 J.): Pankreatitis, CNI + Leber

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Liebe Foris,

ich eröffne mal einen eigenen Thread für mein altes Mädel, die Gina (16 Jahre) und würde mich freuen, wenn jemand etwas dazu sagen kann, evtl. mit eigenen Erfahrungen mit CNI und Pankreatitis?


Bei Gina wurde am Sonntag in der Tierklinik folgende Dreierkombination festgestellt:

  • Pankreatitis ohne erhöhten SAA
  • CNI
  • erhöhte Leberwerte (GPT)

Ihre Körpertemperatur ist normal, sie hat weder Fieber noch Untertemperatur.

Sie frisst grundsätzlich (zwar nicht viel, aber sie frisst - heute hat sie sogar in der Tierklinik was gegessen, was wohl eher selten vorkommt) und sie trinkt natürlich viel durch die Nierenerkrankung, wobei sie aktuell weniger trinkt, weil sie eh große Flüssigkeitsmengen infundiert kriegt.

Sie wird seit Sonntag in der Tierklinik mit mehrstündigen, langsam tropfenden Infusionen behandelt, ich bringe sie morgens in die Tagesklinik und hole sie abends ab.

Sie erhält u. a. Novalgin, einen Appetitanreger (ich glaube, Peridol) und ein Mittel gegen Übelkeit (müsste Zofran sein) sowie Cerenia und noch etwas, ich habs leider vergessen.

Antibiotika erhält sie derzeit keine, weil ihr Entzündungswert wunderschön im untersten Bereich liegt: < 10 (Ref.: < 10)


Der heutige Bauch-Ultraschall ergab eine chronische Pankreatitis mit einem aktuellen Schub sowie Nierenschädigungen.

Vorbefunde zur Bauchspeicheldrüse gab es nicht; frühere Laborwerte vom Sommer zeigten normales Kreatinin und normalen BUN, ein Ultraschall wurde damals nicht gemacht.


Die Laborwerte (hausinternes Labor Tierklinik) von Sonntag bzw. Montag früh wie folgt:


Na: 154 mmol/l (147 - 156)
K: 3,8 mmol/l (3,8 - 4,5)
Cl: 131 mmol/l (117 - 123)
BUN: 45 mg/dl (0 - 39)
Glucose: 85 mg/dl (62 - 104)
ALP: 60 U/l (0 - 50)
T-Pro: 7,7 g/dl (6 - 8)
GPT: 242 U/l (0 - 82)
Crea: 2 mg/dl (0 - 1,4)

RBC: 10,47 M/µl (6,54 - 12,2)
HCT: 44,8 % (30,3 - 52,3)
HGB: 15,1 g/dl (9,8 - 16,2)
MCV: 42,8 fL (35,9 - 53,1)
MCH: 14,4 pg (11,8 - 17,3)
MCHC: 33,7 g/dl (28,1 - 35,8)
% RETIC: 0,1 %
RETIC: 10,5 K/µL (3 - 50)
RETIC-HGB: 15,7 pg (13,2 - 20,8)
WBC: 8,91 K/µL (2,87 - 17,02)
% NEU: 35,4 %
% LYM: 52,2 %
% MONO: 10,2 %
% EOS: 2,1 %
% BASO: 0,1 %
NEU: 3,15 K/µL (2,3 - 10,29)
LYM: 4,65 K/µL (0,92 - 6,88)
MONO: 0,91 K/µL (0,05 - 0,67)
EOS: 0,19 K/µL (0,17 - 1,57)
BASO: 0,01 K/µL (0,01 - 0,26)
PLT: 268 K/µL (151 - 600)
MPV: 14,9 fL (11,4 - 21,6)
PCT: 0,4 % (0,17 - 0,86)
LIP: 44,4 U/L (0 - 35)
T4: 2,49 µg/dl (1 - 4)


Nach der gestrigen Tagesinfusion war sie abends wie ausgewechselt, als sie heimkam: Sie war gestern ziemlich munter und aktiv, hatte Appetit, zeigte Interesse an ihrer Umgebung und an mir und auch ansonsten ein beinahe normales Verhalten wie immer.

Nach der heutigen Infusion war sie schlapp, müde, erschöpft und hatte vermutlich auch Schmerzen (gegen die ich das vorgeschriebene 1/4 Novalgin gab), wenig Appetit und schlecht war ihr auch, glaube ich.

Sie erhielt heute früh Gabapentin, damit sie sich beim Ultraschall nicht so aufregt. Sie tickt nämlich sonst regelmäßig aus in der Tierklinik und zwar gewaltig.

Jetzt weiß ich nicht, sind das die Nachwirkungen vom Gabapentin, dass sie heute so schlapp ist oder ist ihr einfach schlecht, jedenfalls wirkte sie heute viel erschöpfter als gestern und wollte daheim nur ganz wenig fressen. Ok, sie hat in der Tierklinik gefressen, aber das kann ja nicht viel gewesen sein.

Bisher hatte sie täglich Stuhlgang und zwar bald nach der Ankunft zuhause. Sonst macht sie immer zumeist dunkle "Bemmerln" (viele Bemmerln), jetzt sind es immer Würstchen, also richtig gepresster, wurstförmiger Kot wie aus der Tube und heller als sonst, mit ca. 1 cm Durchmesser. Die Menge ist aber in etwa gleich geblieben, Gina hat immer schon große Portionen geschissen.

Beim Kotabsetzen sehe ich in puncto Verhalten keinen Unterschied zu sonst, sie hockt sich immer hin, gackt und rennt dann schnell aus dem Klo (macht sie immer so), vergraben ist nicht so ihr Ding, sie lässt ihren Kot gerne obenauf liegen.
 
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Poldi

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Ah okay, dann kannst du meine Frage in deinem anderen Thread vergessen.
 
Lehmann

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Wenn du dir die Nebenwirkungen von Gabapentin auf Wikip. ansiehst, erklärt dass vermutlich einiges an ihrem Verhalten.

"Die häufigsten Nebenwirkungen während der Anwendung von Gabapentin sind ausgeprägte Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtszunahme, Nervosität, Schlaflosigkeit, Ataxie, Augenzittern, Parästhesien, gesteigerter Appetit, aber auch Appetitlosigkeit und Anorexie."

Und es dauert einige Zeit, bis das abgeflutet ist. und bei angeschlagener Leber braucht sie vermutlich noch etwas länger, um es wieder abzubauen. Heute sollte es dann eigentlich besser sein.
Ich drücke mal die Daumen.

Kreatinin war übrigens bei meiner katze , als sie eine BSD Entzündung hatte, auch erhöht, ist später wieder abgesunken. Interessant wäre, ob Phosphat als ein weiterer Marker für CNI auch erhöht ist?!?
 
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Slimmys Frauli

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Hallo,

das kommt mir leider sehr bekannt vor. Wenn du mal in unserem Thread (CNI und chronische Pankreatitis) nachschauen magst, wirst du sehen, dass wir letzten Sommer ziemlich ähnliches am Start hatten (mit mehrfachen Klinikaufenthalten).

Dass das Nebenwirkungen des Medis sein können, wurde ja schon gesagt.

Damit die Maus besser frisst könntest du versuchen, ihr immer wieder kleine Portionen anzubieten, wenn sie eigentlich gerade schläft. Direkt beim Aufwachen unter der Nase vorgefunden (gerne vom Finger) wird oft besser gefressen. Oder auch etwas angewärmt, dass es besser riecht. Ich habe Slimmy das Futter auch oft durch die ganze Wohnung nachgeschleppt, bis wir eine Stelle gefunden haben, an der sie doch ein bisschen fressen wollte.

Ansonsten möchte ich noch anfügen (für die weitere/spätere Behandlung, jetzt ist sie ja eh täglich in der Klinik am Tropf, wenn ich es richtig verstanden haben): Wir haben hier super Erfahrungen mit alternativen Ansätzen gemacht. Papayablatttee für das Pankreas, Eigenbluttheraphie etc. haben bei Slimmy mehr geholfen, als die "normalen" Medis.

Alles Gute für Euch!!!
 
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Liebe Slimmy,

deinen Thread habe ich gestern Abend schon entdeckt und begonnen zu lesen. Eine wahre Fundgrube - danke! :) Mir sind auch gestern schon beim Lesen sehr viele Parallelen aufgefallen, ich werde darin auf jeden Fall weiter stöbern. Danke!

Papayablatttee, davon habe ich noch nie gehört... Wo kriegt man das? Hast du das in der Apotheke gekauft oder beim TA?

Eigenbluttherapie klingt auch interessant, ich werde das heute den TÄ vorschlagen.

Schade, dass ich nicht schon früher auf deinen Thread gestoßen bin, vielleicht würde dann meine Minnie noch leben... Sie hatte auch Pankreatitis und ist leider letzten Freitag verstorben...
 
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Wenn du dir die Nebenwirkungen von Gabapentin auf Wikip. ansiehst, erklärt dass vermutlich einiges an ihrem Verhalten.

"Die häufigsten Nebenwirkungen während der Anwendung von Gabapentin sind ausgeprägte Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Gewichtszunahme, Nervosität, Schlaflosigkeit, Ataxie, Augenzittern, Parästhesien, gesteigerter Appetit, aber auch Appetitlosigkeit und Anorexie."

Und es dauert einige Zeit, bis das abgeflutet ist. und bei angeschlagener Leber braucht sie vermutlich noch etwas länger, um es wieder abzubauen. Heute sollte es dann eigentlich besser sein.
Ich drücke mal die Daumen.

Danke, liebe Elke!

Das beruhigt mich jetzt doch ein wenig, dass es vom Gabapentin kommt.

Ja, heute früh war sie schon etwas aktiver als noch gestern Abend, vielleicht hat sie schon etwas vom Gabapentin ausgeschieden...

Kreatinin war übrigens bei meiner katze , als sie eine BSD Entzündung hatte, auch erhöht, ist später wieder abgesunken. Interessant wäre, ob Phosphat als ein weiterer Marker für CNI auch erhöht ist?!?

Phosphor wurde letztes Mal nicht gemessen, aber ich habe den TÄ heute die Anweisung gegeben, bei der nächsten BE zusätzlich alles zu testen, was ihnen im Zusammenhang mit ihren Werten und ihrer Erkrankung sinnvoll und notwendig erscheint. Ich hoffe, dass sie somit auch an Phosphat denken.

Die Sache mit dem erhöhten Kreatinin, das eigentlich "falsch hoch" anzeigt, wenn andere Erkrankungen im Spiel sind, kenne ich schon von meinen anderen Katzen. Sobald irgendwo eine Entzündung aufflackerte, ging Krea hoch - um bei der nächsten BE wieder in der Norm zu liegen, OHNE begleitende Nierenerkrankung.

Leider hat sie tatsächlich eine Nierenerkrankung, das zeigte sich gestern auch im Schall, da wurden auch die Nieren geschallt. Und ihr Harnstoff ist ja auch erhöht, der geht ja meines Wissens erst dann hoch, wenn die Nierenfunktion wirklich nachlässt, oder?

Was mich halt wundert (und da könntest du wirklich Recht haben): Heuer im Sommer wurden u. a. Ginas Blutwerte gemessen und da waren ihre Nierenwerte in Ordnung. So viele Monate sind seither ja nicht vergangen, max. ein halbes Jahr, wenn überhaupt. Und dass sie in so kurzer Zeit dann eine CNI entwickelt hat, das hat mich selbst gewundert.

Andererseits trinkt sie schon sehr viel, das hat sie jedes Jahr im Sommer gemacht (wir haben hier in Wien extrem heiße Sommer bis zu 38 Grad), aber heuer hat es nach dem Sommer nicht mehr aufgehört.
 
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Poldi

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Mein CNI Kater Felix hatte SUC (Solidago compositum, Ubichinon, Coenzym), und Hepar compositum zur Unterstützung der Nieren bekommen. Das sind homöopathische Mittel von Heel.
 
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Danke, Babsi, das SUC hatte ich ja gar nicht mehr am Schirm, das hat meine verstorbene CNI-Katze Luna auch bekommen... Das haben sie eh in der Tierklinik.

Jetzt hab ich noch eine Frage zur Infusion zuhause:

Ich hole mir heute Abend einen gebrauchten Infusionsständer von jemandem ab, für zuhause dann.

Da ich noch niemals in meinem Leben Infusionen gesetzt habe, hab ich nicht nur ziemlich viel Schiss davor, sondern auch null Ahnung und auch nix daheim, also keine Infusionsbehälter, keine Schläuche, kein gar nix.

Wo kriegt man denn das alles (außer in der Tierklinik, eh klar, aber dort wird es ziemlich teuer sein, vermute ich) und was braucht man überhaupt alles an Materialien, um zuhause eine Infusion zu setzen?

Sorry für meine wahrscheinlich total blöden Fragen, aber bevor ich dann mittendrin draufkomm, dass mir das Wichtigste fehlt, frag ich lieber hier...

Von meiner Logik her braucht man sicher Folgendes:

  • Infusionsständer (wird heute besorgt)
  • Infusionsflüssigkeit (welche eigentlich? Ringer-Lactat oder was anderes?)
  • Infusionsschlauch oder Schläuche (wird der jedes Mal ausgetauscht?)
  • Nadeln (die gibts wahrscheinlich im Multipack zu kaufen? Und welche Nadeln, welche Stärke? Da gibts sicher auch viele verschiedene?)

Das sind die Dinge, die mir spontan einfallen, aber wahrscheinlich fehlt da noch irgendwas...

Und wie ist das, wenn ich zB in eine fertige Infusionslösung noch etwas zusetzen möchte, sagen wir mal Mariendistel oder SUC oder Papayablatt-Tee... oder auch Novalgin usw.

Kann man das Ergänzungsmittel dann einfach "dazu schütten" in die fertige Infusionslösung oder wird die dann verunreinigt oder wie funktioniert das?

Oder überlässt man die Mischung lieber den Tierärzten und gibt zuhause nur die Standardinfusionslösung?

Und wie viel gibt man da überhaupt und in welcher Zeitspanne soll es in der Katze landen? Woran erkenne ich, ob es zu wenig oder zu viel ist, zu schnell oder zu langsam rinnt?

Packt man dazu die Katze in den Transportkorb oder wie macht man das? Muss man sie währenddessen besonders warm halten oder etwas anderes beachten?
 
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Slimmys Frauli

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  • #10
Liebe Slimmy,

deinen Thread habe ich gestern Abend schon entdeckt und begonnen zu lesen. Eine wahre Fundgrube - danke! :) Mir sind auch gestern schon beim Lesen sehr viele Parallelen aufgefallen, ich werde darin auf jeden Fall weiter stöbern. Danke!

Papayablatttee, davon habe ich noch nie gehört... Wo kriegt man das? Hast du das in der Apotheke gekauft oder beim TA?

Eigenbluttherapie klingt auch interessant, ich werde das heute den TÄ vorschlagen.

Schade, dass ich nicht schon früher auf deinen Thread gestoßen bin, vielleicht würde dann meine Minnie noch leben... Sie hatte auch Pankreatitis und ist leider letzten Freitag verstorben...

Oh, das tut mir sehr leid.

Ich kaufe den Tee hier: https://lebenatur.com/shop/natursubstanzen/11/lebe-natur-papayablatttee-250-g
Ich nehme übrigens 3 gute Esslöffel voll auf 1 Liter und lasse das ganz ca. 2 Stunden köcheln, bis ich eine "Lacke" habe, die für 3 Tage reicht. Slimmy bekommt 2x täglich 10ml per Spritze ins Mäulchen. Da muss man beim Einkochen erst ein bisschen herumexperimentieren, bis man das richtige Verhältnis hat.(;
Den Tee verwahre ich in einem alten Joghurtglas im Kühlschrank auf. Dann halte ich die Spritze immer unter heißes Wasser, damit er wieder etwas erwärmt wird.
 
Slimmys Frauli

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  • #11
Danke, Babsi, das SUC hatte ich ja gar nicht mehr am Schirm, das hat meine verstorbene CNI-Katze Luna auch bekommen... Das haben sie eh in der Tierklinik.

Jetzt hab ich noch eine Frage zur Infusion zuhause:

Ich hole mir heute Abend einen gebrauchten Infusionsständer von jemandem ab, für zuhause dann.

Da ich noch niemals in meinem Leben Infusionen gesetzt habe, hab ich nicht nur ziemlich viel Schiss davor, sondern auch null Ahnung und auch nix daheim, also keine Infusionsbehälter, keine Schläuche, kein gar nix.

Wo kriegt man denn das alles (außer in der Tierklinik, eh klar, aber dort wird es ziemlich teuer sein, vermute ich) und was braucht man überhaupt alles an Materialien, um zuhause eine Infusion zu setzen?

Sorry für meine wahrscheinlich total blöden Fragen, aber bevor ich dann mittendrin draufkomm, dass mir das Wichtigste fehlt, frag ich lieber hier...

Von meiner Logik her braucht man sicher Folgendes:

  • Infusionsständer (wird heute besorgt)
  • Infusionsflüssigkeit (welche eigentlich? Ringer-Lactat oder was anderes?)
  • Infusionsschlauch oder Schläuche (wird der jedes Mal ausgetauscht?)
  • Nadeln (die gibts wahrscheinlich im Multipack zu kaufen? Und welche Nadeln, welche Stärke? Da gibts sicher auch viele verschiedene?)

Das sind die Dinge, die mir spontan einfallen, aber wahrscheinlich fehlt da noch irgendwas...

Und wie ist das, wenn ich zB in eine fertige Infusionslösung noch etwas zusetzen möchte, sagen wir mal Mariendistel oder SUC oder Papayablatt-Tee... oder auch Novalgin usw.

Kann man das Ergänzungsmittel dann einfach "dazu schütten" in die fertige Infusionslösung oder wird die dann verunreinigt oder wie funktioniert das?

Oder überlässt man die Mischung lieber den Tierärzten und gibt zuhause nur die Standardinfusionslösung?

Und wie viel gibt man da überhaupt und in welcher Zeitspanne soll es in der Katze landen? Woran erkenne ich, ob es zu wenig oder zu viel ist, zu schnell oder zu langsam rinnt?

Packt man dazu die Katze in den Transportkorb oder wie macht man das? Muss man sie währenddessen besonders warm halten oder etwas anderes beachten?

Infusionsständer brauchst du nicht unbedingt. Ich habe den Beutel einfach immer mit einem Kleiderhaken aufgehängt.

Wir haben hier immer zu zweit infundiert. Mama hat Slimmy gehalten und ich habe gestochen und die Infusion auf und zu gedreht.

Infusionsbeutel samt Besteck bekommst du in der TK/beim TA. Reinmischen solltest du da nichts. Z.B. den Tee kannst du da nicht reinmachen!!

Nadelstärke ist so eine Sache. Umso dünner, umso weniger spürt die Katze den Einstich. Aber: Je dünner, desto leichter knickt die Nadel und dann geht gar nichts mehr!!!!

Lass dir das Stechen und Regulieren der Infusion am besten einmal in der TK zeigen und mach es dort einmal unter Anleitung selbst. Zum Stechen-Üben habe ich damals einen alten Stoffhasen missbraucht. (;

Auch die Menge lass dir am besten in der Klinik sagen.
 
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  • #13
Infusionsständer brauchst du nicht unbedingt. Ich habe den Beutel einfach immer mit einem Kleiderhaken aufgehängt.

Wir haben hier immer zu zweit infundiert. Mama hat Slimmy gehalten und ich habe gestochen und die Infusion auf und zu gedreht.

Infusionsbeutel samt Besteck bekommst du in der TK/beim TA. Reinmischen solltest du da nichts. Z.B. den Tee kannst du da nicht reinmachen!!

Nadelstärke ist so eine Sache. Umso dünner, umso weniger spürt die Katze den Einstich. Aber: Je dünner, desto leichter knickt die Nadel und dann geht gar nichts mehr!!!!

Lass dir das Stechen und Regulieren der Infusion am besten einmal in der TK zeigen und mach es dort einmal unter Anleitung selbst. Zum Stechen-Üben habe ich damals einen alten Stoffhasen missbraucht. (;

Auch die Menge lass dir am besten in der Klinik sagen.


Danke für die vielen Tipps! Da ist ja echt vieles dabei, was ich nicht wusste...
 
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  • #14
Gina ist seit etwa 1 Stunde so unruhig, sie geht ständig hin und her.

Vorhin hat sie ein bissl Gourmet gefressen, jetzt war sie Lulu, dann saß sie kurz auf der Heizmatte, jetzt geht sie wieder auf und ab.

Ich weiß nicht, was genau sie braucht, Leckerlis will sie auch grad keine, sie hat mich grad grantig angemotzt und ist letztlich in ihrer Kratztonne verschwunden.

Ich glaube, dass ihr etwas weh tut, vermutlich der Bauch... Novalgin darf ich ihr heute aber keines mehr geben, weil sie in der Tierklinik alles erhalten hat.

Jedenfalls hab ich der Tierklinik vorhin gemailt, dass ich gerne einige Präparate bestellen möchte, die ihr mir empfohlen habt bzw. die ich in Slimmys Thread und noch woanders aufgestöbert habe:

  • CBD-Öl zur Beruhigung und gegen Entzündungen
  • Vitamin C
  • Vitamin-B-Komplex
  • Hericium - Extrakt oder Pulver für den Magen
  • Nux vomica für den Magen gegen Übelkeit
  • Mariendistel für die Leber
  • Zentonil für die Leber
  • Hepar Compositum für die Leber und den Verdauungsapparat
  • SUC für die Nieren
  • Papayablatt-Tee gegen Entzündungen
 
Slimmys Frauli

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  • #15
Wie geht's ihr denn jetzt? Hat sie sich wieder etwas beruhigt? Das kann sicherlich von Schmerzen/Übelkeit/Unwohlsein kommen....

Was mir noch eingefallen ist: Pulsatilla hat Slimmy bei Bauchweh super geholfen.

Zu deiner Liste eine Anmerkung: Klingt für mich alles gut, ich würde aber nicht alles auf einmal geben. Die Maus bekommt ja jetzt schon Medis. Ich würde da echt schauen, dass ich langsam eines nach dem anderen dazueinschleiche und dann mal abwarten, ob sich eine Veränderung zeigt.
 
Lehmann

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  • #16
Es war bei meiner Mila genauso, kurze Zeit, nachdem sie etwas gefressen hatte, sah man, dass sie Schmerzen bekam . Ist i-wie auch logisch. das Futter kommt in den Magen, geringe Mengen relativ schnell in den Darm und auf dem Weg dazwischen liegt die BSD.:(
Das merken die Katzingers natürlich auch, dass es nach dem Fressen richtig weh tut und dass ist auch meistens der Grund, warum sie nicht mehr fressen wollen...

Ich finde den BUN im Blutbild nicht besonders stark erhöht, also der Harnstoff ist nicht besorgniserregend...

Wie geht's der Maus denn inzwischen? Ich finde es übrigens toll, dass du dich selbst an's infundieren machst, du solltest es dir aber auf jeden Fall vom TA zeigen lassen und nicht, wie schon erwähnt, auf die Idee kommen, in eine sterile Flüssigkeit zum Infundieren mit unsterilen Substanzen wie Tee oder so zu mischen, dass könnte im schlimmsten Fall eine Sepsis geben. Alles was infundiert oder venös zugeführt wird, muss steril sein!
 
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  • #17
Wie geht's ihr denn jetzt? Hat sie sich wieder etwas beruhigt? Das kann sicherlich von Schmerzen/Übelkeit/Unwohlsein kommen....

Was mir noch eingefallen ist: Pulsatilla hat Slimmy bei Bauchweh super geholfen.

Zu deiner Liste eine Anmerkung: Klingt für mich alles gut, ich würde aber nicht alles auf einmal geben. Die Maus bekommt ja jetzt schon Medis. Ich würde da echt schauen, dass ich langsam eines nach dem anderen dazueinschleiche und dann mal abwarten, ob sich eine Veränderung zeigt.

Danke! :)

Heute früh ging es ihr gut, sie hat mich aufgeweckt und lauthals nach Frühstück verlangt. :pink-heart: Sie hat dann in Summe etwas mehr als ein halbes Schüsserl verputzt und noch einen Nachschlag bekommen.

Wir kriegen halt jetzt keine Nüchternwerte von ihr, aber die Tierklinik weiß, dass sie vorher was gegessen hat.

Am Abend ist hoffentlich das Ergebnis von der heutigen BE schon da und ich hoffe, dass sich in den Blutwerten auch ihr aktuelles Befinden widerspiegelt...

Danke auch für deinen Tipp, die Ergänzungsmittel nach und nach zu verabreichen... Mit welchem würdest du denn anfangen?

Bei Gina sehe ich halt als vordringlichstes Problem (nebst ihrer fehlenden Compliance) folgendes:

  • die Entzündung an sich (Pankreatitis), die bitte bloß nicht fortschreiten und schon gar keine anderen Organe befallen soll
  • erhöhte Leberwerte
  • Bauchschmerzen
  • Unruhe/Rastlosigkeit (an anderen Tagen auch Mattigkeit und Erschöpfung)
  • in den letzten Tagen (nicht heute!) Futterverweigerung trotz großem Hunger und sicher auch Übelkeit

Dazu kommt, dass sie sowieso von Natur aus widerspenstig und schnell verärgert ist und jetzt natürlich noch viel mehr. Bei ihr ist es wirklich schwierig, Medikamente zu verabreichen, vor allem in flüssiger Form. Mit der Pipette anrücken kann ich bei ihr vergessen.

Kleine Tabletten in einem weichen Leckerli verpackt frisst sie aber ohne weiteres, sofern sie nicht bitter schmecken.
 
Slimmys Frauli

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  • #18
Papyablatttee wäre halt entzündungshemmend und durch das Papain (Enzym) hilft er nachweislich der Verdauung - auch explizit bei Pankreatitis. Und da wir ja so gute Erfahrungen damit gemacht haben, bin ich subjektiv dazu geneigt, ihn als erstes zu empfehlen. ABER: Den Tee kriegst du nur mit Spritze in die Katze. Eingekocht ist das Zeug echt bitter und grauslig....Ich sehe da keine Chance, dass irgendwer das freiwillig trinkt (außer ein rational denkender Mensch, der sich dazu zwingt).

Hast du schon mal versucht, die Maus auf deinen Schoß oder zwischen deine Beine zu setzen, sie dann in ein Handtuch/eine Decke zu wickeln (wie ein Riesenlätzchen), dass nur noch der Kopf rausschaut? Das klappt bei Gegenwehr-Katzen eigentlich gut. Und aus eigener Erfahrung: Vorher nicht beruhigen/trösten etc. Einfach schnappen, Medis rein, loben und Leckerlie hinterher. So wenig Tango wie möglich um die Medis machen. Dann geht's leichter.
 
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  • #19
Es war bei meiner Mila genauso, kurze Zeit, nachdem sie etwas gefressen hatte, sah man, dass sie Schmerzen bekam . Ist i-wie auch logisch. das Futter kommt in den Magen, geringe Mengen relativ schnell in den Darm und auf dem Weg dazwischen liegt die BSD.:(
Das merken die Katzingers natürlich auch, dass es nach dem Fressen richtig weh tut und dass ist auch meistens der Grund, warum sie nicht mehr fressen wollen...

Das würde natürlich einiges erklären... Danke!

Aber Gina ist echt hart im Nehmen und frisst trotzdem bzw. versucht es zumindest. Sie ist wirklich ein harter Brocken, das zeigt sich erst jetzt so wirklich, wo sie erstmals in ihrem Leben richtig krank ist.

Und ich sehe, dass ihre starrsinnige, unnachgiebige, widerborstige Persönlichkeit sich auch auf der Körperebene bei ihr spiegelt... Gina gibt nicht auf. Und ich schon gar nicht!

Ich finde den BUN im Blutbild nicht besonders stark erhöht, also der Harnstoff ist nicht besorgniserregend...

Naja, er ist nicht doppelt oder dreifach erhöht, das stimmt schon. Bei meiner verstorbenen Luna mit PKD war der BUN dramatisch erhöht und ging auch trotz Phosphatbinder nicht mehr wirklich runter.

Aber wenn Harnstoff im Blut mal oberhalb der Norm liegt, dann heißt das doch eigentlich, dass die Nieren den Harnstoff nicht mehr richtig binden und ausscheiden können und dadurch eine Selbstvergiftung droht, oder?

Wie geht's der Maus denn inzwischen? Ich finde es übrigens toll, dass du dich selbst an's infundieren machst, du solltest es dir aber auf jeden Fall vom TA zeigen lassen und nicht, wie schon erwähnt, auf die Idee kommen, in eine sterile Flüssigkeit zum Infundieren mit unsterilen Substanzen wie Tee oder so zu mischen, dass könnte im schlimmsten Fall eine Sepsis geben. Alles was infundiert oder venös zugeführt wird, muss steril sein!

Also um ehrlich zu sein, mir wird jetzt schon schlecht beim Gedanken daran, dass ich ihr in ein paar Tagen zum ersten Mal selbst eine Infusion verpassen werde... Ich hab echt Bammel davor.

Da kommen ganz tiefsitzende Ängste hoch: Angst, eine Vene zu treffen oder noch schlimmer: ein Organ.

Angst, dass sie mir die Nadel mit der Pfote aus der Hand haut und sich (oder mich) mit der Nadel dann im Auge oder sonstwo verletzt.

Und dazu kommt, dass ich so eine arge Hemmschwelle habe, ein Lebewesen zu "verletzen". Ich frage mich immer, wie Diabetiker das schaffen, sich selbst täglich mehrmals in den Finger zu pieksen, ich würd nicht mal das zustandebringen, von Menschen, die sich Vitamin B12 selbst in die Muskulatur spritzen müssen, ganz zu schweigen. Ich würd das nicht zsammbringen.

Aber noch schlimmer ist es, wenn ich es bei jemandem anderen machen müsste. Ich weiß nicht, ob ich diese Grenze überhaupt überwinden kann, aber ich werde wohl MÜSSEN.

Nein, ich infundiere eh nix anderes als die fertige Standardlösung, deshalb ja hier meine vielen Fragen, ich möchte ja alles richtig machen.

Trotzdem hab ich soooooooooooooooo Schiss...

Ich hoffe, dass heute eine der TÄ Zeit hat, mich darauf anzulernen, ansonsten morgen oder am Sonntag. In der Tierklinik hab ich es heute schon angekündigt, dass ich das ab Montag selbst machen möchte und man mir das bitte zeigen möge.

Und wenn ich mich daran erinnere, wie ich vor ein paar Jahren im Erste-Hilfe-Kurs für Tiere bei einem "Übungshund" die Pfote verbunden hab und mich dabei angestellt hab wie der erste Mensch, obwohl der Hund ur brav war und sich auch meinen dritten Versuch sehr geduldig gefallen ließ, und überhaupt, wie der Verband nachher ausgschaut hat... Also besonders begabt bin ich für sowas nicht, das wollt ich damit sagen.

Aber hier gehts nicht um einen Verband, sondern um eine Nadel und hier wohnt auch kein geduldiger Hund, der 1 Stunde lang stillhält, sondern eine schlecht gelaunte Katze, die ohnehin schon Schmerzen hat, unglaublich schnell grantig wird und austickt und bei der ich keine Zeit für einen 2. Versuch habe.

Gina wird nämlich nicht nur in der Tierklinik stinksauer, wenn man medizinische Behandlungen an ihr ausführt, sondern auch bei mir zuhause. Zwar in abgeschwächter Form, weil sie mich ja kennt, aber sie wird dann auch auf mich so richtig böse und hat schon ein paar Mal versucht, mich zu beißen, von kratzen und mit der Pfote aushauen brauchma nicht reden, das ist selbstverständlich.

Und sobald sie mir entwischt, rennt sie immer unters Bett. Das ist für mich das worst case Szenario: Gina mit der Nadel an der falschen Stelle unterm Bett, den Schlauch mit dem Infusionsständer hinter sich her ziehend, der dann auch noch umfällt und vielleicht der Liserl auf den Kopf fällt und so weiter...
 
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  • #20
Papyablatttee wäre halt entzündungshemmend und durch das Papain (Enzym) hilft er nachweislich der Verdauung - auch explizit bei Pankreatitis. Und da wir ja so gute Erfahrungen damit gemacht haben, bin ich subjektiv dazu geneigt, ihn als erstes zu empfehlen. ABER: Den Tee kriegst du nur mit Spritze in die Katze. Eingekocht ist das Zeug echt bitter und grauslig....Ich sehe da keine Chance, dass irgendwer das freiwillig trinkt (außer ein rational denkender Mensch, der sich dazu zwingt).

Puuuuuuhhhhhhh... Na das wird lustig.

Hast du schon mal versucht, die Maus auf deinen Schoß oder zwischen deine Beine zu setzen, sie dann in ein Handtuch/eine Decke zu wickeln (wie ein Riesenlätzchen), dass nur noch der Kopf rausschaut?

Ich klemme Gina am Boden knieend zwischen meine Oberschenkel, weil das für mich am leichtesten ist. Aber sie ist schlau, sie ist schon mal im Rückwärtsgang unter mir durchgeschlüpft... :yeah:

Die Sache mit der Decke hat bei meiner Minnie immer super geklappt, bei der Gina läuft das hingegen folgendermaßen ab: Während ich sie auf einer Seite beginne einzuwickeln, dreht sie sich währenddessen und wickelt sich selbst wieder aus, aber in einem Affentempo! Dazwischen haut sie nach allen Richtungen aus und es ist ihr in diesen Momenten egal, ob sie meine Hand oder meine Augen erwischt. Und ich versuche, gleichzeitig ihre Vorderpfoten festzuhalten und sie einzuwickeln... eine Katastrophe.

Und es ist auch völlig egal, ob es um eine Pipette, um Ohrentropfen, Verband abnehmen oder einfach darum geht, ihre Nickhaut zu betrachten, völlig wurscht, für Gina ist alles schlimm. Gestern nach dem Heimkommen wollte ich ihr den Verband abnehmen, na frage nicht. Sie hat so ein Theater gemacht, zum Glück waren die Fenster zu, sonst hätt bestimmt einer der Nachbarn angeläutet...

Ich wollte schon längst diesen Katzensack kaufen, damit wenigstens die Pfoten drin verpackt sind, aber leider ist mir das zu spät eingefallen. Aber ich weiß, dass sie in der Tierklinik sowas haben, vielleicht kann ich bei denen so ein Trumm ausborgen oder kaufen.


Und aus eigener Erfahrung: Vorher nicht beruhigen/trösten etc. Einfach schnappen, Medis rein, loben und Leckerlie hinterher. So wenig Tango wie möglich um die Medis machen. Dann geht's leichter.

Ehrlich gesagt ist meine einzige Chance, wenn sie am Kratzbaum liegt und schläft. Auf diese Weise hab ich sie immer mit den Augentropfen überrumpelt, da war ihre Reaktionszeit verlangsamt.

Blöd ist halt, wenn sie in der Kratztonne schläft, die ist schwerer zugänglich.

Und man darf nicht vergessen: Gina ist wirklich superschlau. Sie merkt sich sowas und verschwindet dann präventiv unterm Bett, so geschehen heuer mit den Ohrentropfen. Sie musste ca. 2 Monate lang Ohrentropfen erhalten und ist dann ganz einfach, sobald sie mich erblickt hat, SOFORT unterm Bett verschwunden, auch wenn ich gerade nicht mit den Ohrentropfen zu ihr unterwegs war. Und wenn sie gesehen hat, Mama zieht sich im Vorraum die Jacke und die Schuhe an und geht gleich zur Arbeit, dann ist sie unterm Bett hervorgekommen und hat mich angegrinst...
 
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