Gibt es Antidepressiva für Katzen?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
romanticscarlett

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Ich lese immer mal wieder von extrem ängstlichen Katzen, die unter so einer Art Dauerstress und Angst leiden müssen, z.B. aufgrund traumatischer Erlebnisse. Jetzt habe ich mich gefragt, ob es nicht auch Antidepressiva für Tiere gibt. Dass sich die Stresswerte wieder stabiliesieren und vielleicht ein höherer Serotoninspiegel erreicht wird.

Kennt sich jemand von euch damit aus oder hat sogar schon mitbekommen, dass eine Katze (oder ein anderes Tier) sowas bekommen hat und dann ausgeglichener wurde und nicht unter einer Dauerangst und -anspannung leiden musste?
 
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joma

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Bachblüten kannst du verabreichen,gaby!
 
Juli06

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Kann ich so auch nicht beantworten, ich weiss nur, dass ich
persönlich keiner meiner Katzen Antidepressiva geben würde,
weil es da weitaus wirkungsvollere, nebenwirkungsfreie und
schonendere Heilmittel gibt.


Vielleicht wissen da Andre mehr drüber.


Liebe Grüße, Juli06
 
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Lephista

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lulu39

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Dr. Assmann Homöopathie für Tiere

Für eine kurze Anwendungsdauer - nicht Dauergabe , da Alkohol enthalten! - schwöre ich auf REGUPSYCHON.

Vor 3 Jahren von einer THP empfohlen bekommen für Lucy, hat es immer gute Dienste geleistet.

Lucy reagiert nicht auf BB. :(
 
romanticscarlett

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Bachblüten kannst du verabreichen,gaby!

Es geht um keinen meiner Kater, sondern es interessieren mich einfach nur Erfahrungen zu dem Thema. Ich bin Bachblüten gegenüber sehr aufgeschlossen, habe sogar angefangen, mir selbst Mischungen zusammenzustellen. Außerdem interessiere ich mich zunehmend für Homöopathie, habe auch angefangen, mich in dieses Thema einzulesen.

Aber ich denke, bei einer schweren Angststörung, kommen auch Bachblüten an ihre Grenze. Ich meine, wenn z.B. der Cortisolgehalt ständig sehr hohe Werte aufweist, oder auch der Adrenalinwert. Und wenn das vielleicht schon über Jahre geht, entstehen ja Folgeerkrankungen durch diese Werte. Da halte ich moderne Antidepressiva für eine interessante Möglichkeit und wollte mal wissen, ob es Erfahrungen damit gibt.
 
Petra-01

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Es gibt Antideressiva auch für Katzen.

Ich persönlich lehne das jedoch strikt ab, würde ich meiner Katze NIE geben. Meiner Meinung nach haben Psychopharmaka, d.h. chemisch-synthetische Medikamente die zur Behandlung von psychischen Beschwerden eingesetzt werden, zu viele Nebenwirkungen und Risiken.

In den meisten Fällen werden Katzen die depressiv werden eben nicht artgerecht gehalten, ihre Lebensumstände sind so daß die Katze depressiv wird. Dann muß ich die Umstände optimieren und nicht Antidepressiva geben. Das wäre mein erster Schritt.
Dannach kann man mit sanfteren Methoden wie Bachblüten oder Homöopathie arbeiten. Das ist mein Weg! und meine Ansicht dazu. :)
 
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Hexe173

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.. ich habe mit Johanniskraut sehr gute Erfahrungen bei Katzen gemacht.
 
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tiha

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Es gibt Antideressiva auch für Katzen.

Ich persönlich lehne das jedoch strikt ab, würde ich meiner Katze NIE geben. Meiner Meinung nach haben Psychopharmaka, d.h. chemisch-synthetische Medikamente die zur Behandlung von psychischen Beschwerden eingesetzt werden, zu viele Nebenwirkungen und Risiken.

In den meisten Fällen werden Katzen die depressiv werden eben nicht artgerecht gehalten, ihre Lebensumstände sind so daß die Katze depressiv wird. Dann muß ich die Umstände optimieren und nicht Antidepressiva geben. Das wäre mein erster Schritt.
Dannach kann man mit sanfteren Methoden wie Bachblüten oder Homöopathie arbeiten. Das ist mein Weg! und meine Ansicht dazu. :)


Zu 100 % unterschreib :)

Übrigens macht Johanniskraut abhängig (zumindest bei Menschen)...
 
romanticscarlett

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  • #10
Ehrlich gesagt...

...wenn ich eine ältere Katze hätte und ALLES versucht hätte und nur die Möglichkeit, es mit Antidepressiva zu versuchen, übrig bleiben würde...dann würde ich auch die Abhängigkeit in Kauf nehmen, um der Katze ein würdiges und endlich mal einigermaßen angstfreies Leben zu ermöglichen. Ein Diabetiker muss ja auch jeden Tag sein Medikament ein Leben lang nehmen. Warum soll man dann nicht als Tierhalter seinem Tier jeden Tag ein bestimmtes Medikament geben?
 
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Lephista

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  • #11
huhu ihrs.

ich bin grundsätzlich absolut bei euch.
ich war bis vor kurzem von bb und globoli nicht so richtig überzeugt, habe aber gesehen, was diese sachen bewirken können.
ich bin sozusagen bekehrt :)

unser kater hat sich nakisch geleckt und durch behandlung einer thp hat er wieder richtigen teddyflaum bekommen. die klassische ta hat nur cortison spritzen können, was aber schon bei der 2. spritze nix mehr gebracht hat.
wir sind bzgl punky mit unserer thp noch nicht fertig, aber das ziel ist in sichtbare nähe gerückt.
ich bin gebeistert, was sie erreichen konnte und bin jedes mal von punkys reaktion geplättet.

aber....

wir haben ja auch noch unsere kleine susi. der eine oder andere hat vielleicht verfolgt, was wir mit ihr für probs haben.
auch susischatz durfte schon mehrfach unter den händen unserer thp liegen.
ich kann bei ihr ehrlich keinen erfolg sehen.
alles ausleiten, alle speziell für susi gemischten bb helfen mit verlaub ... nix.

wenn ich punky in einer passenden situation notfalltropfen gebe, sehe ich binnen 5 minuten eine veränderung.
susi kann ich die notfalltropfen mehrfach geben, es ändert sich nix.

susi ist über mehr als 10 jahre sehr sehr sehr schlecht behandelt worden. sie ist nun seit anfang dezember bei uns.
susi ist noch immer so verstört, das sie uns anfaucht, kratzt und beisst und punky sowieso verfaucht.
das ganze ist durch unseren urlaub so schlimm geworden, das sie nun seit fast 5 wochen massiv pieselt. organisches ist bereits ausgeschlossen.

susi ist nicht aggresiv. sie ist ängstlich.
all das liebevolle zuhause, die bachblüten, die globuli, die thp, die geduld bringen nichts - oder sehr sehr sehr sehr langsam etwas.

in susis konkretem fall sind wir nun soweit, das punky sich nciht mehr aufs sofa traut, susi seinen kb belagert und wir ob der dauernden putz- und waschaktionen echt am ende sind.
wir suchen derzeit einen geeigneten platz für susi. den zu finden, sind wir ehrlich, ist so schwer, das es nahezu aussichtslos ist.

was hat susi also für optionen? bedenkt dabei bitte, das sie ca 13 ist.
irgendwie sauber und relativ angstfrei werden und bei uns bleiben - uns die liebste lösung
im jetzigen zustand ein neues zu hause finden - schwer bis unmöglich
tierheim - sie hatte sich nach 3 monaten aufgegeben, lebte im klo und war pigelb. ich vermute, sie ist dort binnen 6 monaten tot.


würdet ihr in einer solchen situation nicht auch alles versuchen?
wie gesagt, bb, globoli, feliway, ein tolles zuhause und die ganze riege ist aktiv bzw erfolglos probiert worden.
 
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Arborea

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  • #13
Wenn ich ein Tier hätte, welches aus katastrophalen Umständen käme, ich Verhaltenstherapie, BB und sonstige sanfte Methoden probiert hätte, und nichts würde helfen, dann würde ich womöglich auf Psychopharmaka zurückgreifen.
Aber nur dann. Psychopharmaka haben z.T. schlimme Nebenwirkungen, nicht nur organische, sondern auch psychische. Und eine Katze kann mir nicht verraten, dass sie davon Panikattacken oder sonstwas bekommt.
Aber ein Leben in Panik und Angst ist auch nicht lebenswert.

Es gib tatsächlich solche Mittel. Meine Mama hatte von der früheren TÄ mal welche bekommen, weil Kicia zeitweise unsauber war. Da ich jedoch bei dieser Indikation strikt dagegen war, sie anzuwenden, kam es nie dazu, sie zu benutzen. Daher weiß ich nicht, ob sie helfen. Habe sie kürzlich weggeworfen, da sie knapp 10 Jahre abgelaufen waren.:oops:
 
Petra-01

Petra-01

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  • #14
Ehrlich gesagt...

...wenn ich eine ältere Katze hätte und ALLES versucht hätte und nur die Möglichkeit, es mit Antidepressiva zu versuchen, übrig bleiben würde...dann würde ich auch die Abhängigkeit in Kauf nehmen, um der Katze ein würdiges und endlich mal einigermaßen angstfreies Leben zu ermöglichen. Ein Diabetiker muss ja auch jeden Tag sein Medikament ein Leben lang nehmen. Warum soll man dann nicht als Tierhalter seinem Tier jeden Tag ein bestimmtes Medikament geben?


Klar, mein Kater ist herzkrank. Er muß Betablocker nehmen, da gibt es leider nichts anderes. :( Und ein Diabetiker oder wenn die Schilddrüse nicht funktioniert muß auch Medikamente kriegen. Gut daß es diese Möglichkeiten gibt.
Aber ein älteres Tier das unter Dauerstreß steht und deshalb unglücklich ist? Irgendetwas löst ja die Depression aus. Und was heißt dann "alles versucht"? Ich kenne Fälle in denen die Besitzer 6 Katzen haben und eine ist unglücklich und lebt deshalb relativ isoliert nur in einem Zimmer, hat Streß und traut sich nicht in die anderen Räume. Sie wäre viel glücklicher wenn sie irgendwo auf einem ruhigen Platz Einzelkatze sein dürfte. Aber die Leute wollen sich halt von ihrem älteren Schätzchen nicht trennen. Verständlich, aber was wäre das beste für die Katze? Einen anderen Platz zu suchen denke ich.
Statt dessen werden dann Medikamente verabreicht.
DAs ist nur ein Beispiel!!!
Aber ich kenne persönlich mehrere solche Fälle und bin dann sehr hin- und hergerisssen was ich raten soll. Mir würde es auch sehr schwer fallen eine Katze abzugeben aber ich würde auch vorher schauen ob ich meiner Katze zumuten kann daß ich mir noch 5 andere ins Haus hole. :rolleyes:
Ich habe nur eine Katze, LEIDER!, aber dieser Katze kann ich nicht zumuten weitere Katzen zu halten weil es Streß für ihn wäre und seiner Gesundheit schaden würde. Also bleibe ich bei einem Zwerg. Für ihn mache ich das so.

Aber vielleicht meinst du ganz andere Fälle, ganz andere Situationen??
Dann schreib doch bitte ruhig noch mal genauer was du meinst. :)
 
Petra-01

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  • #15
Daß Johanniskraut abhängig macht kann ich mir absolut nicht vorstellen, habe ich noch nie gehört, ist in der Medizinischen Literatur so auch nicht beschrieben. :confused:

@Lephista
Das ist schon eine sehr schwere Aufgabe die ihr da habt!
Und wenn Susi 10 Jahre unter schlechten Bedingungen gelebt hat werdet ihr das nicht in 4 Monaten regulieren können.
Da hilft meiner Meinung und Erfahrung nach nur viiiiiiiiiiiel Zeit und Gedult.
Bei ähnlichen angstkatzen
(leider habe ich hier nicht mehr den Zugriff auf andere Beiträge ich ich jetzt gerne dazu posten würde, das erste Mal das mir das "andere" Forum fehlt!:))
gibt es Erfahrungsberichte bei denen sich über Monate und Jahre das Verhalten der Katze nach und nach immer mehr gebessert hat! Aber das dauert. Dabei ist es ein echtes Problem wenn Katzi derweil überall hinpinkelt.

Hut ab daß ihr euch dieser Aufgabe stellt!
Meiner Meinung nach würden aber auch in diesem Fall Psychopharmaka das Problem nicht lösen!! Was nützt es wenn die Katze dann dumpf wird und statt Angst garnichts mehr fühlt?
 
romanticscarlett

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  • #16
Aber vielleicht meinst du ganz andere Fälle, ganz andere Situationen??
Dann schreib doch bitte ruhig noch mal genauer was du meinst. :)

O.k. da ja Anja sich eingeklinkt hat: ich meine ganz konkret die Situation von Susi. Kennst du vielleicht ihren Thread und ihre Geschichte aus dem NKF?

Sie wurde über Jahre schlecht gehalten und hat eine Angst entwickelt. Die Vorbesitzer gaben sie ins TH hier bei mir. Dort wurde Susi dermaßen depressiv, dass sie sich in ihr Klo verkroch und sich regelrecht selbst aufgab. Sie wartete wohl darauf, dass sie sterben konnte.

Anja suchte eine älter Zweitkatze zu ihrem Kater Punky und entschied sich mit ihrem Freund zusammen, der armen Susi eine Chance zu geben. Sie fuhren extra eine weitere Strecke hierher, um Susi zu sich zu holen. Susi lebte sich langsam ein, war aber sehr verängstig und zurückgezogen. Immer wieder pieselte sie wohin. Anja gab ihr Bachblüten, schaltete eine Tierkommunikatorin und -heilpraktikerin ein, ließ Susi beim TA organisch untersuchen. Sie hatte einen Rückzugsraum und wurde nicht bedrängt. Sie waren im Urlaub und das verängstigte Susi, obwohl sie sehr liebe Urlaubsbetreuung in der gewohnten Umgebung hatte.

Susi pinkelt immer öfter wohin, hat sogar schon ihr großes Geschäft auf dem Kratzbaum verrichtet, weil sie Angst vor Punky hatte, obwohl der ein ganz Friedlicher ist.

Es wurde wirklich alles versucht, was in den Möglichkeiten von Anja und ihrem Freund stand. Nun scheint die letzte Möglichkeit zu sein, es mit Antidepressiva zu versuchen. Die Alternative wäre, Susi abzugeben, aber auch das würde sie bestimmt wieder total verstören. In einem TH würde sie bestimmt vor Kummer sterben, wie Anja auch schon sagte.

Es ist wirklich eine ganz, ganz schlimme Situation. Anja liebt Susi sehr und möchte ihr einfach diese Chance nicht vorenthalten, dass Antidepressiva vielleicht bei ihr helfen. Susi hatte echt kein schönes Katzenleben und ist so ne arme Maus. Ich könnte schon wieder heulen, wenn ich daran denke. :( Sie hat es verdient, dass alle Möglichkeiten, die es gibt, ausgeschöpft werden. Daher würden mich konkrete Erfahrungen interessieren.
 
balulutiti

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  • #17
Was ich weiß, werden bei Katzen die selben Psychopharmaka wie bei MEnschen eingesetzt, nur eben in einer speziellen Dosierung. Da mein Satchmo sich ja auch nackich leckt, hab ich mit einer TÄ auch schon über das Thema gesprochen und mich informiert. Gegeben hab ich sie ihm dann doch nicht (und er ist halt weiter nackt...)

Edit: Er lebt aber hier nicht unter katastrophalen Umständen....
 
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Lephista

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515
  • #18
...Meiner Meinung nach würden aber auch in diesem Fall Psychopharmaka das Problem nicht lösen!! Was nützt es wenn die Katze dann dumpf wird und statt Angst garnichts mehr fühlt?

soweit ich das bisher gelesen habe (habe erst heute angefangen) ist das aber nicht so.
es gibt nur wenige zugelassene medis für katzen. aber diese machen angabegemäss nicht dumpf. ich habe mich genauer für buspiron schlaugelesen. einfach drauflos gegooelt. der arzt hat noch keine medikamente genannt.
ich hab auch einen erfahrungsbericht einer betroffenen für dieses medi gelesen, auch ihre katze hat keine derartigen verhaltensänderungen gezeigt.

ich kenne das dumpf fühlen aus dem humanen bereich. es ist störend, es ätzt an.

aber kann eine katze das alles so wahrnehmen wie wir? ich weiss es ehrlich nicht.
das eine gedämpfte katze z.b. keinen freigang haben sollte, ist klar. aber das ist bei uns ja eh nicht der fall.
und letztenendes, selbst WENN susi gedämpft wäre, ist das dann nicht immer noch besser, als immer panisch zu sein? sie selber kann es leider nicht sagen. ich gäbe gold dafür ...... *seufz*
und noch weiter gedacht...ist nicht ein GEGEBENENFALLS gedämpfter lebensabend im liebevollen, sorglosen zuhause besser, als ein verrecken im tierheimklo?

sorry für die drastische ausdrucksweise. aber ich seh es wirklich so und weiss nich, wie ich die wirklich grossen emotionen derzeit anders in worte fassen kann.
 
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tiha

Gast
  • #20
Nur mal auf die Schnelle gefunden. Davon gibt es etliche Stellen im Netz:


Johanniskrautpräparate sind bei leichten bis mittelschweren Depressionen ebenso wirksam wie chemische Produkte. Zu diesem Ergebnis kamen über 20 Studien, die die Wirkung von Johanniskrautextrakt mit den klassischen Antidepressiva Imipramin und Fluoxetin untersuchten. Im Vergleich zeigten die Johanniskrautextrakte weniger Nebenwirkungen als die chemischen Mittel.

«Vereinzelt klagen Patienten über leichte Nervosität, Verdauungsbeschwerden oder Hautrötung», sagt Ueli Honegger, Forschungsgruppenleiter für Psychopharmaka der Universität Bern. Die Gefahr, dass Johanniskraut abhängig macht, bestehe nicht: «Antidepressiva - egal ob chemische oder natürliche - bewirken im Hirn keine Veränderungen, die Sucht auslösen.»


Quelle: ktipp.ch - Beitrag Detail - Naturheilmittel - Johanniskraut zieht in die Klinik ein


Das mag sein. Ich kenne es aber trotzdem anders...
 
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