Geschwisterstreit-Experten gefragt

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Pechimi

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Momentane Situation

Pepper wird von ihrem Bruder Chili angestarrt,dann angesprungen oder gehauen.
Gestern konnte ich das sehr genau beobachten.Ich saß mit Pepper auf dem Sofa.
Immer wieder hat er ihr Blicke zugeworfen und gestarrt.Kam er näher hab ich ihn weggeschoben.Als ich dann aufstand hat er die Gelegenheit genutzt und sie angesprungen.
So wie ich das jetzt sehe ist das der Grund ,weshalb Pepper die meiste Zeit draußen verbringt.
Sie kommt abends rein.Meist ist Chili dann nicht da.Dann frisst sie-die einzige Mahlzeit am Tag.
Sobald sie die Katzenklappe hört sprngt sie aufs Sofa und kauert sich ängstlich zusammen.
In unserem Haus und auch im Garten kann sie sich nicht unbeschwert und frei bewegen.
Es gibt immer wieder Phasen in denen ich sie reinholen muss,weil sie garnicht kommt.
 
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HappyNess

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Klingt ein wenig nach der typischen Kater-Katze-Problematik.

Wie alt sind die zwei Süßen denn und wie war das Verhältnis bisher?

Wäre es für euch möglich eine dritte Katze (oder eher einen Kater) dazu zu holen?
 
fairydust

fairydust

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Wie alt sind die Katzen? Wie viele Katzen leben im Haushalt?
Sind alle kastriert?
 
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Pechimi

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Wie es dazu kam

Pepper und Chili sind Geschwister ,bald 2 Jahre alt und bei uns seit sie 3 Monate sind.
Sie waren am Anfang ein Herz und eine Seele-
Im Frühling 16 habe ich immer wieder beobachtet,wie Chili seine Schwester draußen fixiert und ihr nachstellt.Sie war dann immer seltener in der Umgebung zusehen.
im August 16 kamPepper dann 4 Wochen garnicht mehr ins Haus.Ich habe das eigentlich auf den TA besuch geschoben-beide wurden geimpft-weil das zeitlich direkt zusammenhing.

Die Ursachen sind mir eigentlich unerklärlich.
Chili ist kein Raufkater,er ist zurückhaltend und eher schüchtern,sensibel.
Seit einem Jahr lebt auch Kater Mio bei uns.Chili und er verstehen sich sehr gut,liegen zusammen und putzen sich,selten raufen sie mal.

Was wir tun

Sobald Chili anfängt zu starren schieben wir ihn weg.Zum Anspringen kommt es in der Regel nicht ,weil wir es verhindern.
Es ist immer jemand da,der aufpasst wenn Pepper heimkommt.
Nachts sind beide getrennt ,Pepper ist mit im Schlafzimmer,die tür ist allerdings offen.
 
krissi007

krissi007

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Hallo Pechimi,

ich meine auch, dass es nach Kater-Katze Problem anhört. Und wenn es bisher nicht gab, dann gehe ich mal davon aus, dass deine Katzen in dem Alter sind, wo diese Problem anfangen, also so 1-2 Jahre alt.

Ich denke auch, dass dein Kater unausgelastet ist, weil die Katze nicht (mehr) mit ihm spielen möchte, insbesondere nicht auf seine Art. Noch ein Kater könnte Abhilfe schaffen.
 
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Pechimi

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Im Dezember dachte ich schon wir hätten die Wende.
Beide lagen neben mir auf dem Sofa und schnurrten.
auf einmal klettert Pepper über mich und legt sich neben Chili.

Auch an Silvester ,als alle 3 längere Zeit zusammen im Haus waren(was wirklich selten vorkommt!)gab es keinen Vorfall.
Letzte Woche war der Klavierstimmer da ,die Katzen lagen zu dritt und friedlich unterm Bett.

Diese Situationen geben mir Hoffnung,dass noch nicht alles verloren ist.
Es muss doch mölich sein die beiden zu versöhnen.
Charakterlich sind sie sich wirklich sehr ähnlich.
 
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Pechimi

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Hallo Pechimi,

ich meine auch, dass es nach Kater-Katze Problem anhört. Und wenn es bisher nicht gab, dann gehe ich mal davon aus, dass deine Katzen in dem Alter sind, wo diese Problem anfangen, also so 1-2 Jahre alt.

Ich denke auch, dass dein Kater unausgelastet ist, weil die Katze nicht (mehr) mit ihm spielen möchte, insbesondere nicht auf seine Art. Noch ein Kater könnte Abhilfe schaffen.

Den zweiten Kater gibt es seit einem Jahr .Noch einen ?
 
krissi007

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Dein Chili mobbt wohl ordentlich deine Pepper :(

Gibt es eigentlich auch Probleme beim KaKlo, wird sie da auch verfolgt, oder geht sie nur draußen?

Du musst auf Chili ganz dolle aufpassen und ihm beibringen, dass sein Verhalten nicht ok ist und du es auch nicht akzeptierst.

Wie beschäftigen sich Chili und Mio miteinander, toben sie auch mal richtig dolle?

Für mich hört es sich so an, dass dein Chili iwie nicht ausgelastet ist. Vllt. würde bei ihm auch clickern helfen.

EDIT: hab gerade gelesen
Den zweiten Kater gibt es seit einem Jahr .Noch einen ?

Nein, nein, nicht noch einen. Nach den Infos muss man sich deinen Chili angucken, warum er das tut. *mal von nur Spass abgesehen*
 
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Pechimi

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  • #10
Dein Chili mobbt wohl ordentlich deine Pepper :(

Gibt es eigentlich auch Probleme beim KaKlo, wird sie da auch verfolgt, oder geht sie nur draußen?

Du musst auf Chili ganz dolle aufpassen und ihm beibringen, dass sein Verhalten nicht ok ist und du es auch nicht akzeptierst.

Wie beschäftigen sich Chili und Mio miteinander, toben sie auch mal richtig dolle?

Für mich hört es sich so an, dass dein Chili iwie nicht ausgelastet ist. Vllt. würde bei ihm auch clickern helfen.

EDIT: hab gerade gelesen


Nein, nein, nicht noch einen. Nach den Infos muss man sich deinen Chili angucken, warum er das tut. *mal von nur Spass abgesehen*

Chili ist ein ziemlich ruhiger Kater.Mio ist sehr viel draussen.Sie raufen ab und zu mal und nur kurz.
Manchmal jagen sie sich.Springen und durchs Haus rasen kenn ich eigentlich nicht.
Spielangel,Laserpointer zieht bei ihm nicht.Bällchen manchmal.

Wir clickern,kommen aber nicht so recht vorran.


Probleme mit dem Klo gibt es nicht.Normalerweise gehen sie alle raus.
Dass Pepper aber vor Angst mal pinkelt,darauf warte ich grad noch.
 
krissi007

krissi007

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  • #11
Dass Pepper aber vor Angst mal pinkelt,darauf warte ich grad noch.

Soweit sollte es nicht kommen und wird auch nicht, Du passt ja auf. ;)

Irgendwie klingt es für mich so, ob deine Katzen doch recht unterschiedliche Interessen haben. Mio ist stets unterwegs, Pepper will mit Chili nicht spielen, worauf Chili langweilig ist und dies Pepper auf Katerart zeigt.

Passe auf Chili auf, sein Verhalten ist nicht ok und bleib dabei mit clickern, er braucht Beschäftigung.

Im Dezember dachte ich schon wir hätten die Wende.
Beide lagen neben mir auf dem Sofa und schnurrten.
auf einmal klettert Pepper über mich und legt sich neben Chili.

Auch an Silvester ,als alle 3 längere Zeit zusammen im Haus waren(was wirklich selten vorkommt!)gab es keinen Vorfall.
Letzte Woche war der Klavierstimmer da ,die Katzen lagen zu dritt und friedlich unterm Bett.

Diese Situationen geben mir Hoffnung,dass noch nicht alles verloren ist.
Es muss doch mölich sein die beiden zu versöhnen.
Charakterlich sind sie sich wirklich sehr ähnlich.

Und ja, das gibt Hoffnung........gute, begründete Hoffnung. :)
 
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Pechimi

Gast
  • #12
Also...
da ich Pepper letzte Nacht eingesammelt habe und sie ja sehr lange draußen war hat sie heute den ganzen Tag im Haus-nur Schlafzimmer verbracht.
Futter hab ich auch da gegeben.
Gerade hat sie dann gefressen,obwohl Chili auch im Raum war.
Dann ist sie schnell aufs Bett gehuscht.
Chili hat einen kurzen Versuch gestartet sie zu ärgern.Pepper hat gefaucht und er hat aufgehört.
Dann lagen beide friedlich auf dem Bett,also gleich Leckerli verteilt.An der Körperhaltung sehe ich aber wie ängstlich und vorsichtig Pepper ist.
Jetzt chillen beide hier.
Gleich will ich mit meinem Mann laufen gehen,da werde ich Chili rausschmeißen oder einer meiner Jungs passt auf.
Meistens gibt es halt solche längeren Begegnungen ,in denen man erwünschtes Verhalten bestärken kann ,nicht!
 
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Catma

Gast
  • #13
Meistens gibt es halt solche längeren Begegnungen ,in denen man erwünschtes Verhalten bestärken kann ,nicht!
Dann inszeniere du solche Begegnungen :)
Es kommt dann gar nicht darauf an, dass sie nett miteinander agieren oder gar spielen, sondern einfach nur, dass sie gemeinsam in einem Raum entspannt miteinander sind.
Es reicht schon, wenn du zB zwei Fummelbretter aufstellst. Ruhig sehr weit voneinander entfernt, aber dass sie sich dabei sehen können. So beschäftigt sich jeder mit "seinem" Brett, aber sie sind gemeinsam in einem Raum. Falls sie das nicht kennen, übe das (oder Ähnliches) erstmal mit jedem einzeln (Tür zu und nur einer der beiden im Raum), so bleibt es entspannt, wenn beide es im selben Raum tun.
Es reicht auch, wenn beide einfach "nur" etwas gemeinsam beobachten.
Oder du bürstest sie, und eine andere Person bürstet ihn.
So in etwa. Dass sie sich nicht in die Quere kommen, aber gemeinsam im Raum entspannt sind.

Dass die Katze sich kaum mehr in ihrem Revier bewegen mag und sich meist irgendwohin verzieht ist sehr bedenklich, dem müsstest du deutlich etwas entgegensetzen.
Versuch einesteils nette Momente zu schaffen, andernteils ihm ganz klar zu verstehen zu geben, dass diese Drohungen ab jetzt nicht mehr erwünscht sind und auf sie draufhüpfen erst recht nicht. Setz ihm deutliche Grenzen. Ersticke quasi sein Vorhaben im Keim. Sobald er auch nur anfängt, sie schief anzugucken - ermahne ihn oder noch besser, schubs ihn weg - sanft natürlich. Hört er gut auf dich? Wenn nein, dann üb das mit ihm.
Wenn du ihn ermahnst/ablenkst etc bleib dabei ruhig und gelassen, werde nicht laut, es soll in dem Moment nicht Unruhe entstehen. Schieb ihn einfach ein bisschen zur Seite oder halte ihm zB ne Zeitung vors Gesicht :cool: schon läuft sein Drohgebaren ins Leere. Oder lenk ihn kurz ab, sag leise (!) aber bestimmt "nein" aber warte dann nicht ab, ob er darauf reagiert, sondern unterbrich gleich seinen Blick, zB schnippst mit den Fingern so dass er seinen Blick von ihr abwendet und wenn er das tut, lobst du ihn. Er soll merken, was er nicht soll, aber auch, was für ein Verhalten dir gute Laune macht.
Falls es dazu kommen sollte, dass du nicht schnell genug bist und er sie wieder anspringt, schnapp ihn dir - kommentarlos, nicht schimpfen etc - und setz ihn in ein anderes Zimmer und gut ist. Wenn er gleich wieder rausläuft und sie anstarren will, machste die Tür zu. Nur kurz. Nur, damit die Situation definitiv beendet ist.
Sieh das nicht als Strafe. Es geht darum, dass er sein Tun sofort unterbrechen soll. Er lernt das am schnellsten, wenn du nicht mit ihm diskutierst ;) sondern du an seiner statt sein Tun unterbrichst.
Wenn er vom Starren ablässt, wenn du ihn ermahnst, ist ja gut aber eben wenn nicht, entfernst du ihn von dort, wo er ist :cool: So wird er lernen, dass es besser ist auf dein "nein" zu hören und bestenfalls es bald ganz sein lassen, weil es seinen Zweck nicht mehr erfüllt.

Mach mit ihm auch Extra-Spielstunden, in denen er seine Energie schön ablassen kann. Aber lenk ihn nicht mit Spielen ab, wenn er starrt, sonst könnte er auf die Idee kommen, du belohnst ihn für sein Verhalten. Lieber die Starr-Situation im Keim ersticken und ihn unabhängig davon im Alltag mehr auslasten. Es müssen keine Einzel-Spielstunden sein. Wenn der andere Kater dann mitmischt, umso besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Cats maid

Cats maid

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  • #14
Catma hat echt sehr viel geschrieben, was ich eins zu eins so unterschreiben kann.

Was Du zusätzlich tun kannst ist ihr selbstbewußt zu stärken, in dem Du sie vermehrt für mutiges Verhalten lobst ( sie ist entspannt in der Nähe ihres Bruders)

Und in dem Du Dir Eure Wohnung auf Sackgassen hin ansiehst. Oft wenn sich Katzen jagen gibt es irgendwo einen Ecke wo die eine Katze der anderen nicht ausweichen kann. Manchmal kann man dort durch einfache Mittel, einen Stuhl, einen Kratzstamm einen Karton o.ä. diese Ecke umgestalten, dass diese Sackgasse aufgebrochen ist.

Und grundsätzlich ist die gleichzeitige Gabe von Futter in Sichtweite des anderen auch ein probates Mittel, damit die Katzen sich jeweils mit etwas Gutem verbinden.

Im Alter von 2 bis 3 manchmal 4 Jahren, erlangen die Mitzen so etwas wie ihre soziale Reife und das ist meiner Erfahrung nach damit verbunden, dass sie dann noch einmal versuchen die sozialen Verhältnisse untereinander neu zu sortieren.

Hab' hier auch einen zweijährigen Rotzlöffel der gerne unser Mädchen ärgert und gelegentlich versucht sie zu dominieren.

Allerdings reicht es inzwischen, wenn ich laut seinen Namen und nein sage wenn er sie taxiert. Er weiss inzwischen ganz genau...Püppi ärgern ist verboten und sie ist in unserer Gegenwart tiefenenspannt, bezogen auf den Strolch. Sie hat umgedreht gelernt, der darf mir nichts tun. (Und unser Zweijähriger ist ein echter Draufgänger, alles nur kein Sensibelchen) Es dauert und es ist ein feiner Grad zwischen Lob und Grenzen setzten, aber sie lernen es.

Das nachhaltigste Mittel hier, ist hier wirklich positive Verstärkung bei erwünschtem Verhalten.
Deshalb hab' ich hier überall kleine Leckerli Verstecke um solches Verhalten auch belohnen zu können.

Wenn Du an Bachblüten glaubst, schadet es auch nicht, Deiner Lady eine passende Mischung zur Stärkung des Selbstbewußtseins zu geben. In der Regel unterstützt das den entsprechenden Prozess.
 
Hesto

Hesto

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  • #15
Ich will nichts kluges beitragen... aber gedrückte Daumen und das Zauberwort Geduld dalassen. Yes you can!!!!
Bei uns gibt es immer ganz besondere Leckerlis, wenn alle da sind zum Fressen und auch nicht vorher. Und dann wird gespielt. Da freuen sich alle vier drauf, dass merkt man richtig.
Es dauert lang und man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Ich hatte wirklich tolle Unterstützung, wenn es einen Durchhänger gab. Es geht halt einen Schritt vor und dann unvermutet 2 zurück. Nicht irritieren lassen!
 
krissi007

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  • #16
Schön, so schön viele guten Tipps, denen ich mich auch anschließen möchte. :)

Wie auch schon gestern geschrieben, mir sind die doch recht unterschiedlichen Interessen deiner Katzen aufgefallen. Sie ein bisschen mehr zusammen zu bringen, wäre sicher auch förderlich.

Versuche mal Spielrituale einzubürgern, bei denen, wenn auch nicht alle mitspielen, aber alle anwesend sind. Das würde ihre Bindung auch stärken. Und dabei viel loben und belohnen, wenn sie artig sind.

Für deine Pepper wären sicher Einzelspieleinheiten auch gut. Tür zu und nur sie alleine bespaßen, z. B. mit Angel. Das würde ihr Selbtbewusstsein stärken, was sie auch nötig hat.

Da du geschrieben hast, dass eigentlich nichts zu loben gibt. Sicher, wenn man Probleme hat, dann sind diese Momente rar. Aber wenn man mit Strategie vorangeht und vor allem den Blick bewusst auf diese Momente setzt, dann werden sie mit der Zeit immer häufiger.

Und dann möchte ich dir noch die 3-Punkte-Regel http://haustierwir.blogspot.de/2011/12/3-punkte-regel.html dalassen. Es ist eine sehr sanfte aber doch erfolgversprechende Erziehungsmethode.

Toi, toi, toi
 
P

Pechimi

Gast
  • #17
So,langen Text geschrieben und alles ist weg.:confused:
Ich schreib später nochmal.
 
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Pechimi

Gast
  • #18
Wow!!

Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten,die Tipps und das Mutmachen.

Erstmal zu gestern:
als ich weg war lagen Pepper und Chili im Schlafzimmer auf dem Bett.Meinen jüngsten Sohn hab ich zum Catsitten engagiert.Meine Jungs wissen mittlerweile genau worauf sie achten müssen.
Beide haben friedlich gedöst und lagen später sogsr näher zusammen.
Dann wollte Pepper raus und ist seitdem weg.Das kenne ich ja schon.Ich hoffe,dass der Tag gestern mit viel Leckerli und Kuscheln bewirkt,dass sie heute Abend von alleine reinkommt.

Die 3-Punkte Regel habe ich mir durchgelesen und gleich mal angefangen die Namen zu trainieren.Auf Katzenname komm reagiert die ganze Bande aber die Namen einzeln zu üben ist sicher sinnvoll.
Vielleicht habe ich auf Chilis erste "Attacken"zu zaghaft reagiert.Liegt sicher daran,dass meine Katzen am Anfang so scheu und sensibel waren.

Spielen mit Chili ist schwierig,da ist er echt schwer zu motivieren.Das könnt ihr sicher kaum glauben bei so einem jungen Kater.Vielleicht ist aber auch noch nicht das Richtige gefunden.Fummelbrett gibt es bisher nicht aber das ist ein Versuch wert.
Geclickert haben wir heute auch schon und kommen grad beim Pfötchen geben nicht weiter.

Mal sehen wann Pepper auftaucht und was ich dann von Euren Tipps umsetzen kann.Ich werde immer wieder nachlesen!
 
P

Pechimi

Gast
  • #19
Achja...
anhand meiner Handyfotes habe ich den Sommer rekonstruiert.

Bis einschließlich Juli kam Pepper ganz regelmäßig morgens und abends nachhause. Es gab gelegentlich diese Vorfälle mit Chili aber sie haben in der Nähe gefressen,Napftausch gemacht,sind aneinander vorbeigelaufen...alles normal soweit.
Dann kam der unsägliche August mit dem Impftermin.Wir waren bei einer neuen Tierärztin,die ich sehr nett und kompetent finde.
Danach saß Chili für Stunden unterm Bett und Pepper hat das Haus 4 Wochen nicht betreten.Also sie hat in der offenen Tür gefressen.
Im September habe ich gemerkt,dass Pepper direkt kehrt macht und zur Klappe wieder abhaut sobald sie Chili sieht.
Im November habe ich sie im Regen aufgesammelt und für eineinhalb Tage ins Haus geholt.Seitdem ist die Klappe nach außen gesperrt und sie kommt relativ regelmässig.

Für mich stellt sich immer noch die Frage ob der Tierarztbesuch diese Sache mit verursacht hat.
Besonders ,weil ich mit Pepper am Montag einen Termin dort habe zum Filz entfernen.
Vielleicht sollten wir das besser aufschieben ?
 
krissi007

krissi007

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Ort
OHV
  • #20
Dann wollte Pepper raus und ist seitdem weg.Das kenne ich ja schon.Ich hoffe,dass der Tag gestern mit viel Leckerli und Kuscheln bewirkt,dass sie heute Abend von alleine reinkommt.

Das ist aber wirklich viel, was sie weg ist. Es ist eigentlich überhaupt nicht die Zeit dafür, also wettertechnisch.

Bist du dir sicher, dass sie nicht evtl. ein Zweitzuhause hat? Was macht sie den ganzen Tag draußen?

Du könntest evtl. sie drin festsetzen, also wie bei einer Eingewöhnung, so für 3-4-5 Wochen. Aber das musst du natürlich selbst einschätzen, ob es bei ihr geht.

Wenn es geht, dann müsstest du aber aufpassen, dass sie es schön Zuhause hat und dann wäre sie später vllt. doch ein bisschen häuslicher. Dann wäre der TA-Termin auch kein Problem.

Und ja, jede sollte schon auf ihren Namen hören. Das kannst du mit Leckerlie trainieren.
 
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