Gatsby ist da

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ostarrichi

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Gatsby ist seit zwei Stunden da.
Er ist zwischenzeitlich ins Bad gezogen und hat schon alle Menschenherzen durch seine Zutraulichkeit gewonnen. :pink-heart:
Nelson hat an Händen und dem Handtuch gerochen, das Gatsby beim Autofahen nass gemacht hat. Er hat intensiv daran gerochen, scheint aber nicht weiter beeindruckt. Hund Terry reagierte ähnlich.
Gatsby ist neun oder zehn Monte alt und wurde streunend gefunden und ins Tierheim gebracht. Dort wurde er dann kastriert.
Ich bin mir aber sicher, das er bei Menschen war, weil als geborene Alley cat wäre er glaub ich nicht soooooo extra zutraulich.
Geputzt hat er sich schon, aber gegessen hat er noch nix und auf dem Klo war er auch noch nicht.
Ein Spalt war die Badezimmertür grad offen.
Gadsby scheint voll enspannt, es wurde Nase an Nase gerochen, dann hat Nelson etwas gepfaucht und dann gebrummt. Kein Schlagabtausch. Er schien etwas ängstlich und wusste nicht recht, was das ganze soll. Vermutlich durch seine vollkommene Unerfahrenheit.
Momentan sitzt Nelson bei uns und bekommt seine Dreamies.
 
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ostarrichi

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Zusatz: Gatsby hat gefressen und die Katzentoilette benutzt. :omg:
 
steffi76

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Das ist doch schon mal ein guter Anfang :) bin gespannt wie es weiter geht und freue mich auf Foto's :D
 
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doppelpack

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Hast du dir den Link zur langsamen Zusammenführung durchgelesen?
Ich finde es viel zu früh da schon irgendwelche Türen aufzumachen, wenn auch nur einen Spalt. Ich bin zwar auch kein Freund davon, sowas künstlich in die Länge zu ziehen, aber dein Kater war nun recht lange alleine. Da sollte man nichts übereilen, sonst ist möglicherweise alles zu Nichte gemacht.
 
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ostarrichi

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Ja ich habs gelesen und deshalb ist der Zwerg auch ins Bad gezogen anstatt ihn Nelson einfach vor die Nase zu setzen und es sich selbst ausmachen zu lassen. Wurde mir von einigen Leuten empfohlen allesamt Mehrkatzenbesitzer.
Es bringt aber auch nix wenn der kleine im Bad bleiben muss und Nelson gar nicht auf den Fremdgeruch reagiert. Und mit gar nicht meine ich nicht mal ignoriert.
Gatsby war ganz gelassen und neugierig auf Nelson, sie haben die Nasen zusammengesteckt. Keine dicken Schwänze oder andere körperliche Drohgebärden. Ein Faucher von Nelson und dann dumpfes Grollen. Dann war aber beim Ende des Augenkontakts auch gleich wieder Ruhe.

Heute morgen hat Nelson vor der Badezimmertür seine Dreamies bekommen.
Das normale Futter hat er nicht gefressen, das hat am
Fensterbrett zu stehen, das wird auch nirgends anders gefressen.
Gatsby im Bad frisst und kackt, ganz egal ob Nelson vor der Badezimmertür sitzt oder nicht.
Woran würden wir denn erkennen wann der richtige Zeitpunkt ist?
 
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Woran würden wir denn erkennen wann der richtige Zeitpunkt ist?

In dem anderen Thread hast Du das geschrieben:

Er kann sehr nett und lieb sein aber auch ziemlich durchgedreht und haut auch schon mal hin und attackiert Hund oder uns.
Wahrscheinlich hätten wir damals schon eine zweite holen sollen, hat sich aber irgendwie nie ergeben. Sprich Kater wurde vom Hund und uns "erzogen", nicht das, was ihm eine Katzenmammi und Geschwister hätten beibringen können.

Aus diesem Grund würde ich die Kater langsam mit der Gittertür zusammenführen.
Eine Gittertür kostet ca. 30€, Geduld kostet garnichts.

Natürlich ist die langsame Zusammenführung keine Garantie für eine gute Zusammenführung, aber wenn ein Tier schon so lange ohne Artgenossen gelebt hat und dabei nicht wirklich sanftmütig ist, würde ich dem Kater erst mal die Chance geben, sich an den neuen Artgenossen zu gewöhnen.
 
abraka

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Ich abbonniere mal.

Auf alle Fälle würd ich Gatsby noch ein paar Tage geben zum "ankommen". Für ihn ist ja auch erst einmal alles neu.
Und dann eine ganz langsame Zusammenführung angehen.

Ich hab auch oft den Rat bekommen: die machen das unter sich aus.
Bei manchen funktioniert das - aber wenn es nicht funktioniert, dann kann es so eskalieren, dass es zu heftigen Kämpfen und Panikreaktionen kommt. Und man das ganze für immer vergessen kann.
Würde ich persönlich deshalb niemanden raten (außer bei ganz kleinen Kitten).
 
doppelpack

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Wenn du den Thread gelesen hast, weißt du ja, dass eine Gittertür sinnvoll ist.
Vielleicht habe ich deine Schilderung auch missverstanden, aber für mich klang es gerade zunächst nicht so, als wäre eine vorhanden.
Und der erste Kontakt sagt oft nicht viel aus. Häufig sind die Katzen so "schockiert", dass es recht friedlich verläuft. Das böse Erwachen kommt dann ein paar Tage später, wenn es auf einmal zu Kämpfen und Beißereien kommt.
Deswegen, lieber einen Schritt zu langsam als zu schnell. "zu langsam" gibt es nicht bzw hat keine Auswirkungen, zu schnell schon.
 
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ostarrichi

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  • #10
Also wenn die die Nasen zusammenhalten ist das nicht so toll? Dachte eigentlich das eiin gutes Zeichen ist.
Das das Grollen keins ist dachte ich schon.
Nelson ist die geschlossene Badezimmertür gleichgültig. Er hält nicht Wache oder tut sonst etwas negatives.
Gatsby ist vollkommen entspannt. Lässt sich sehr gern streicheln, putzt sich, spielt, frisst und benutzt die Katzentoilette und will raus aua dem Bad.
Kann ich ihn das obere Stockwerk erkunden lassen ohne Nelson? Oder wäre das keine gute Idee?
 
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ostarrichi

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  • #11
Ich muss vielleicht noch ausführlicher Nelson beschreiben.
Als er jünger war, war er etwas abgedreht. Mensch und Hund wurden schon mal angesprungen, aber es ist nie Blut geflossen. Er liebt es Bällen oder dem Laser nachzujagen. Jetzt nicht mehr ewig lange. Es gab nie Probleme mit der Sauberkeit. Wir werden an der Wohnungstür begrüßt, der Hund wird nach längeren Spaziergängen genau abgerochen. Köpfchenstoßen mit dem Hund und meinem Mann und mir gibts auch fast jeden Morgen.
Er ist neugierig, sitzt gern am Balkon und schaut den Krähen mit Kieferklappern zu.
Ab und an, und das ist seltener geworden, werden unsere Beine attackiert. Das sieht dann so aus, dass er, wenn er seine narrischen 5 Minuten hat, wie von der Tarantel gestochen durch die Bude fetzt und an Sesseln, Couch oder eben Beinen hochspringt, und dann weiterläuft. Verletzt hat er noch niemanden dabei. Er mags nicht in einer bestimmten Haltung getragen zu werden und zeigt das dann auch deutlich. Seit wir die Tragehaltung geändert haben, ist er ok damit.

Probleme gabs mit der Nachbarkatze, weil, wie schon beschrieben, die leider im Stiegenhaus des öfteren ist und leider auch ab und an hinkackt. Einmal sind sie aufeinander getroffen und dann gabs gleich Haue für Nelson und er ist gleich panikartig zurück in die Wohnung gelaufen.
Er ist kein Schmusekater, kommt nur kurz mal auf den Schoß, aber das ist schon viel mehr geworden im letzten halben Jahr.
Das ist Nelson.

Zwecks Nase und Schock. Ich kenns eigentlich nur so, dass, wenn es bei Katzen knallt, dann gleich. Jedenfalls wars bei meiner früheren Katze so. Der hatte zwei Freunde, die durften ins Haus und aus seiner Schüssel fressen, Bekannte, die er mehr oder weniger ignoriert hat und zwei Feinde. Wenn er einen von denen traf, hats gescheppert. Sofort und von Anfang an. Aber vielleicht kann man Freigänger da nicht vergleichen.
 
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abraka

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  • #12
Katzenkumpel, die mal reindürfen und an die Schüssel gehen dürfen ist was völlig anderes als Katzen, die einziehen.

Es gibt die Revierteilung nach Zeit. Und offenbar durfte der Nachbarskumpel für eine bestimmte Zeit rein und auch fressen. Wäre er aber eingezogen hätte es vielleicht auch ordentlich was auf die Nase gegeben.

Am Anfang wird erst abgetastet. Vielleicht ist der Neuzugang auch nur eine vorübergehende Erscheinung. Erst nach 2-3 Wochen, wenn dann klar ist, der verschwindet nicht mehr :eek::eek: dann beginnt das Abstecken der Grenzen und des Revieres und es kann ordentlich krachen.

Es ist ein gutes Zeichen, dass sie sich beschnuppern. Das heißt die Neugierde und das Interesse ist da. Aber das ist nur der allererste Schritt.

Und wer hat es geschrieben: zu langsam gibts eigentlich nicht - aber zu schnell kann böse Folgen haben.

Also hab lieber ein wenig Geduld.
 
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ostarrichi

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  • #13
Nach drei Wochen? Ist das die Regel?
Wie soll man denn das dann machen? Wir arbeiten ja. :confused:
Diese Woche ist mein Mann zuhause, deshalb passte es genau und kann sich auch mit Gatsby beschäftigen.
Wie lang soll ich denn den Zwerg im Zimmer lassen? Oder kann ich ihm das obere Stockwerk erkunden lassen ohne Nelson. Dann hätte Zwerg mal Auslauf und es ist doch noch eine Tür dazwischen. Oder gibt man dem Neuling dann zuviel Raum?
 
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abraka

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  • #14
Bei Zusammenführungen gibt es eigentlich keine zeitlichen Regeln.
Jeder Fall ist anders.
Kann sein dass es bei euch ganz schnell geht, aber es kann auch sein das dass es lange dauert.

Du musst da von Tag zu Tag denken, kein Zeitdruck und immer erst einen neuen Schritt machen, wenn alle Beteiligten bei der Situation entspannt sind und bleiben.

Schritt für Schritt.

Du hast keine jungen Katzen und auch keine supersoziale Katzen die sich mit allem sofort verstehen.

Hab Geduld!
 
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  • #15
Gib Gatsby jetzt erst einmal Zeit zum ankommen. Ist er separiert und dort im Zimmer völlig neugierig und entspannt? Wenn ja, dann kannst du den nächsten Schritt machen. Du kannst auch Stockwerke abtrennen, wenn das machbar ist.

Was jetzt keinesfalls passieren sollte ist, dass die zwei unverhofft aufeinander treffen und kämpfen. Es soll immer alles möglichst positiv und entspannt sein.
 
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ostarrichi

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  • #16
Update: Gatsby ist fröhlich und kuschelig. Spielte ein bisschen mit mir, scheint aber hauptsächlich auf Streicheleinheiten aus zu sein. Er läuft jetzt im oberen Stockwerk herum und sieht sich dort um. Sehr entspannt alles.
Nelson hab ich die Futterschüssel zur geschlossenen Tür hingestellt und er hat gefressen. Hunger ist was schlimmes :aetschbaetsch1:
Jetzt liegt Nelson in seinem Kratzbaum und pennt.
 
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ostarrichi

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  • #17
Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Seit einer halben Stunde teilen sie den Kratzbaum im Erdgeschoss.
 

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  • #18
Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Seit einer halben Stunde teilen sie den Kratzbaum im Erdgeschoss.

Schön, wenn sie sich verstehen... Ich könnte jetzt nochmal sagen, dass das noch nicht viel heißt, aber das wurde dir ja schon öfter gesagt und du hast dich eben anders entschieden und dann muss man das so akzeptieren.

Aber darf ich mal fragen, wieso der Kratzbaum so zugemüllt ist? Das ist doch auch total gefährlich. Also grundsätzlich und in einer Zusafü noch mehr, wenn da jetzt das Bügelbrett umfällt (oder sonst was aus der Ecke), können da ganz schnell falsche Verknüpfungen entstehen.
 
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ostarrichi

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  • #19
Hatte zwar gerade einen langen Aufsatz geschrieben wie es den beiden geht, wie die Zusammenführung so voran geht, und was sie so machen den ganzen Tag, habs aber wieder gelöscht.

Für so viel Negativität hab ich echt kein Verständnis. :confused:

Ich erfreue mich an meinen beiden Jungs die hier friedlich schlafen und mit uns kuscheln, und werde weiterhin mein Bügelbrett dann wegräumen, wenn ich mit Bügeln fertig bin.
 
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