Futterumstellung und die Psyche des Menschen

Anky

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Ich habe hier schon SEHR viele Beiträge zum Thema Futterumstellung und mäkelige Katzen gelesen. Ich persönlich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, ob meine Katze das Futter fressen würde oder nicht.

Mich würde mal eure Meinung zu einer These interessieren: Was eine Katze frisst oder nicht, hängt von Besitzer hab.

Zwar gibt es meiner Meinung nach Katze schon härte Fälle, aber ich denke in der Regel, hat die Einstellung des Besitzes einen großen Einfluss darauf, was die Katze mag oder nicht.
Ich meine damit z.B., wenn ein Besitzer sich schon im Vorfeld den ganzen Tag den Kopf zerbricht. "Wird Mausi, das Futter wohl mögen? Und was denn nicht?!" und dann der Katze das Futter gibt mit dem Satz: "So, hier mal was ganz Neues für dich" Und schon vollkommen verunsichert ist... Das merkt die Katze doch! Die denkt sich dann auch. "Wenn mein Besitzer so einen Aufstand macht, dann muss da irgendwas falsch dran sein. Fress' ich mal lieber nicht. Morgen bin es sicher das gute alte Futter wieder"
 
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MioLeo

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hello

da hast du bestimmt recht und es wurde auch schon des öfteren erwähnt, dass man mit selbstbewusstsein und sicherheit bzw. überzeugung an die sache rangehen soll. die unsicherheit des besitzers färbt ab.
denn wenn der fixe orientierungspunkt des tieres unsicherheit vermittelt, ist es nur natürlich, dass das tier hemmungen hat.

liebe grüsse
 
Knitterfee

Knitterfee

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Ich hab auch mal gelesen, dass es nicht besonders gut ist, gespannt neben dem Napf zu warten und zu schauen, ob sie es denn nun wohl fressen mögen oder nicht.
Das klingt jetzt vielleicht hart, aber mich interessiert nicht, ob sie es mögen. Hat es von Anfang an nicht, ich hab mir da nie Gedanken drüber gemacht.
Die zwei hatten immer Hunger, also gab es Fressen. Was nun auf der Dose für ne Marke draufstand, war mir völlig egal, solange die Zusammensetzung okay war.
Und so mache ich das immer noch, und hier wird alles gefressen.
 
Gelfling

Gelfling

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Katzen sind da aber auch extrem unterschiedlich.
Bei manchen muss man gar nicht groß Konsequent sein, bei anderen reicht ein normales Maß und wieder andere sind kleine Härtefälle und da hat man es dann trotzdem immer wieder mal mehr oder weniger schwer mit.

Ich bin ja eigentlich auch niemand der da ein großes
Tam Tam macht und auf Mäkelein eingeht. Bei Tamino auch kein Problem.
Gut mal versucht er es (scheinbar angesteckt durch Pan-
so nach dme Motto wenn der dann muss ich auch mal)
aber kaum der Rede Wert und erledigt sich auch wieder rasch. Der hat da zum Glück kein so großes Durchhaltevermögen und stellt sich eh nicht so schnell an.
Pan hingegen kann ein richtiger Sturkopf sein, aber so richtig.
Ich geh mit ihm nicht anders um beim Füttern wie mit seinem Bruder und dennoch hat er immer wieder mal Phase da testet er aufs äußerste wer am längeren Hebel hockt. Ich mein manchmal echt der will mich verarschen.
Was neulich noch super lecker was will er auf mal partout nicht (das Selbe kann dann irgendwann auch wieder lecker sein).
Da hungert er lieber. Gut früher oder später
gibt es was anderes weil ich ja sowieso Wechsel wenn die Dose leer ist
(und Tamino frisst ja – der frisst dann auch mal,
wenn man nicht aufpasst für zwei).
Aussenden, bei aller liebe zu Konsequenz, ich will meinen Kater auch nicht Tagelang hungern lassen. Und alleine das reicht schon das Pan immer mal wieder seine Allüren bekommt und den Sturkopf raus hängen lässt.
Da kannste selbst genauso stur sein wie er und das bin ich.
Der kommt dann auch immer wieder mal angelaufen
um klar zu machen das er doch Hunger hat und das
Futter in der Küche doch ne Zumutung sei.
" Hy hallo! da bin ich! hab hunger, mach doch was...quark quark miep miep". Da muss man dann auch echt aufpassen das man ihn dann auch mal links liegen lässt damit er schnallt das er mit seinen Spielen nicht weiter kommt. Nur auf Dauer lernen tut ers einfach nicht. Irgendwann kommt dann wieder son Tag da machts bei ihm wohl Klick ...
Das ist echt son kleiner Kobolt und der kann nerven!
...aber n süßer isse trotzdem ;) :)

Grüße Gelfling
 

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