Freundin braucht Rat: Aggressiver Kater

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Wurm

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Hallo zusammen...
da ich hier nun schon so oft gute Tipps für diverse Problemchen mit meinen beiden Katerchen bekommen habe, möchte ich nun mal das Problem meiner Freundin schildern.

Sie hat einen 4-jährigen Kater (kastriert), den sie selber aufgepäppelt hat. Sie hat ihn bekommen da war er ein paar Wochen alt, von der Mutter verstoßen. Ich hab jetzt nicht mehr genau im Kopf wie alt, aber auf jeden Fall zu jung zur Abgabe... vielleicht 4 Wochen. Der Bauer wollte ihn erschlagen, aber sie hat sich seiner angenommen.

Wie gesagt, hat sie dieses kleine Wesen aufgepäppelt und er hat sich zu einem wohl genährten 4-jährigen Kater gemausert.

Nur ist es aber so, dass er absolut keine anderen Menschen in seinem Revier (Wohnung) duldet. Geht man an ihm vorbei, wird man angefaucht und angeknurrt. Des öfteren wird auch nach den Füßen geangelt die dann auch schonmal erwischt werden. Oder nach Händen...

Oder man sitzt gemütlich auf der Couch... und wenn der Kater kommt muss man aufpassen, dass er einen nicht vertreiben will. Erst setzt er sich ganz friedlich neben einen. Beachtet man ihn nicht weiter, wird man angegriffen.

Wenn er einen ganz guten Tag hat, legt er sich auch schonmal zu einem auf den Schoß, aber man muss jeder Zeit damit rechnen, sich eine einzufangen.

Anfassen darf ihn außer meiner Freundin niemand.

Aufgrund seines Verhaltens hatte meine Freundin bisher auch Angst, eine zweite Katze dazu zu holen. Nun zieht sie aber mit ihrem Freund (der übrigens auch diese Probleme mit dem Kater hat - wie jeder!) in eine größere Wohnung.

Die Frage ist nun:
Erst den Freund in die Wohnung und dann die Katze? Dann denkt der Kater vielleicht, dass es das Revier des Freundes ist und ist nicht mehr ganz so aggressiv...
Oder erst den Kater holen?

Wie sieht es da aus mit einer Zweitkatze? Da stellt sich die gleiche Frage wie bei dem Freund: erst die fremde Katze oder erst den Kater in die Wohnung holen?

Und könnte sein Verhalten daran liegen, dass er quasi eine Handaufzucht ist?

Vielleicht könnt ihr ja ein paar Tipps geben...
 
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Coonator

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War er schon immer so,oder seit wann macht er das?
 
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Leider hat Deine Freundin wohl von Anfang an versäumt, das aggressive Verhalten zu mildern, etwas umzupolen. Ob es jetzt nach 4 Jahren noch möglich ist, sei dahingestellt. Es hört sich so an, als sei das bei weiten nicht mehr Angriffslust und Abwehr per se, sondern ein festgefahrenes Verhalten, und anders kennt der Kater es nicht.

Um die Attacken etwas zu mildern, würde ich zumindest die wehrhaften Krallen soweit kürzen, daß sie nicht mehr nadelspitz sind.
Vielleicht könnte noch etwas zum Guten verändert werden, wenn man eine gründliche Anamnese und homöopathische Behandlung macht. Das sollte aber nur ein sehr erfahrener Voll-Homöopath machen, alles andre könnte die Lage noch verschärfen.

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Wurm

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Ich kenne sie erst seit 2 Jahren... aber was ich aus Erzählungen weiß ist, dass dieser Kater immer verhätschelt wurde. Wenn er was gemacht hat wurde gesagt "ach der arme Kleine" oder so ähnlich. Auf jeden Fall wurde das Verhalten nie wirklich unterdrückt.

Jetzt wenn Besuch kommt, sperrt sie ihn oft in der Küche ein (große Wohnküche). Ich glaube, davon könnte auch ein Teil seines aggressiven Verhaltens gegenüber Besuch kommen - als ob er schon wissen würde, ich werde eh gleich weggesperrt.

Sie hatte überlegt, mal einen Tiertherapeuthen (oder wie sich das nennt) kommen zu lassen...

Mit ihr selber schmust und kuschelt er ohne Ende... Aber alle anderen Menschen sind ein rotes Tuch für ihn.
Natürlich äußerst blöd für ihren Freund, der ja mit dem Kater zusammenleben muss.
 
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Coonator

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Die Idee des Tierkommunikators kam mir vorhin auch,vor Allem würde ich raten, ihn zu kontaktieren,BEVOR sie sich ein neues Tier zulegt,auch um Folgefehler zu vermeiden und auch zum Schutz für das neue Tier.
Für mich hört sich das an,als wäre der Kater total unterfordert,ein Artgenosse hätte zu früherem Zeitpunkt sicher einen Großteil der Verhaltensauffälligkeiten verhindert.
Ist der Kater viel alleine?Wird er mal richtig ausgepowert spielemäßig?
Ich würde daran arbeiten,daß ihr Freund sich regelmäßig mit dem Kater beschäftigt im gemeinsamen Spiel und auch im Leckerliverdienen sollte er derjenige sein,der sie verteilt.

Vielleicht wäre auch Freigang eine Möglichkeit,sein Verhalten zu entschärfen,wäre das denn in der neuen Wohnung möglich?
 
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Wurm

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Der Freund hat leider eher Angst vor dem Kater. Und der Kater merkt das natürlich. Ab und an gibt er ihm mal was zu Fressen aber nur, wenn er nicht um ihn herumschleicht. Er hackt auch mit den Pfoten nach ihm, wenn er den Napf hochhebt und wieder hinstellt.

Dass der Kater unterfordert ist, kann ich mir gut vorstellen. Meine Freundin ist 5 Tage die Woche von morgens bis abends arbeiten. In der Zeit ist dann manchmal der Freund da, der den Kater dann aber in der Küche lässt weil er eben Angst hat.

Ob sie richtig mit ihm spielt, weiß ich nicht. Nur dass halt Bälle und Mäuse rumliegen...

Wir hatten mal überlegt, dass sie mit ihrem Kater zu mir kommt. Dort ist er ja in fremdem Revier und könnte aber dennoch mal andere Katzen beschnuppern. Nur weiß ich nicht, wie gut diese Idee ist... Wahrscheinlich nicht sehr, oder?
 
Bea

Bea

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Der Freund hat leider eher Angst vor dem Kater. Und der Kater merkt das natürlich. Ab und an gibt er ihm mal was zu Fressen aber nur, wenn er nicht um ihn herumschleicht. Er hackt auch mit den Pfoten nach ihm, wenn er den Napf hochhebt und wieder hinstellt.

Klar merkt der Kater das. Der Freund müsste konsequent aber trotzdem freundlich bleiben und keine Angst zeigen.Das dauert sicher eine Weile und es gibt sicher ein paar Wunden.

In der Zeit ist dann manchmal der Freund da, der den Kater dann aber in der Küche lässt weil er eben Angst hat.

Das klingt nach einem halben Löwen.:oops:;)


Wir hatten mal überlegt, dass sie mit ihrem Kater zu mir kommt. Dort ist er ja in fremdem Revier und könnte aber dennoch mal andere Katzen beschnuppern. Nur weiß ich nicht, wie gut diese Idee ist... Wahrscheinlich nicht sehr, oder?

Eher nicht, das würde ich sein lassen.

Jetzt wenn Besuch kommt, sperrt sie ihn oft in der Küche ein (große Wohnküche). Ich glaube, davon könnte auch ein Teil seines aggressiven Verhaltens gegenüber Besuch kommen - als ob er schon wissen würde, ich werde eh gleich weggesperrt.

Auf jeden Fall. Klar ist das wenig angenehm wenn Besuch von dem Kater attackiert wird - aber wegsperren kann keine Lösung sein.
 
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Zugvogel

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Es ist sehr schwierig, dieses aggresive Verhalten, das vielleicht mal als Abwehr und Schutz fungierte, heute noch als solches einzusortieren, oder nicht doch als festgefahrene Verhaltens'muster'. Ich kenne einen solchen Fall, wo immerzu bös getatzelt und gefaucht wird, wo eine andere Miez vielleicht nur gucken würde.

Somit wäre eine echter Aggressionsabbau von vornherein zum Scheitern verdonnert, wenn es genau das nicht ist.

Parallelen gibts sehr oft da, wo Jungkätzchen zu früh von der erziehenden Mutterkatze weggekommen sind, die ihren Jüngelchen sehr wohl beibringt, wie weit sie gehen können mit ihrem Gebalge, Kratzen und Beißen.
Wer um dieses Manko weiß, kann sehr gut noch eingreifen und regulieren, ist man sich aber dessen nicht bewußt, wird wohl nicht korrigiert werden; Kratzen, Beißen und Fauchen sind Angewohnheiten, die das Zusammenleben etwas belasten, erschweren können. Und genau deswegen sollte man gleich 'erzieherisch' einschreiten ;)

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Oh weh,das klingt für mich nach einem Kater,der sehr viel alleine ist und wenn er jemanden in der Nähe hat und wird dann auch noch zu Einzelhaft verdonnert,dann kann ich mir ehrlich gut vorstellen,woher dieses auffällige Verhalten kommt.
Man sollte ja Tiere nicht so vermenschlichen,aber in diesem Fall ist es durchaus nachvollziehbar,daß die Reaktionen des Katers eigentlich ein Hilferuf sind,ein Betteln nach Änderung seines derzeitigen Daseins.

Wie ist das denn nun mit dem Freigang,wäre das möglich?

Normalerweise würde ich Deine Idee mit dem Zusammenführen des Katers in Deiner Wohnung sehr skeptisch sehen,aber die Überlegung hierzu in diesem speziellen Fall wäre vielleicht doch einen Versuch wert,
natürlich nur unter Aufsicht und evtl. auch nur erstmal minutenweise mit Pause und dann wiederholen.
Vielleicht würde Euch die Reaktion der Kater auch überraschen,das ist sehr schwer abzuschätzen.

Genau dieses Problem würde ich mit einem TK absprechen,wenn Ihr einen guten finden solltet in Eurer Umgebeung.
Vielleicht kann Dir auch jemand aus dem Forum einen TK empfehlen,bzw. hat selbst eine solche Ausbildung.
Mach doch einen Thread dazu auf "Tierkommunikator im Raum.... gesucht";)
 
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Wurm

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  • #10
Nein, Freigang ist leider nicht möglich. Meine Feundin wollte mal anfangen mit ihm an der Leine rauszugehen, aber das mag er überhaupt nicht.

Wenn sie mit ihrem Kater herkommen würde, dann würden wir ihn natürlich auch nicht direk aus der Kiste holen. Erstmal nur hinstellen und nach einer Weile öffnen. Er kann dann rein und raus wie er will.
Ich bin halt nur skeptisch, da ich ja zwei Kater habe und wenn dann beide auf ihn losgehen weil es ja ihr "Revier" ist? Und wegsperren möchte ich keinen von beiden.

Aber ich versuche auch imme mich in so ein Tier hineinzuversetzen und ich kann das Verhalten auch irgendwo verstehen. Nur der Freund ist nicht grad der mutigste und ich befürchte, dass sich sein Verhalten gegenüber dem Kater nie ändern wird. Er hatte in seinem Leben bisher auch nie Haustiere...
Ich bin ja auch nicht zimperlich im Umgang mit Tieren, aber vor diesem habe ich schon gewaltigen Respekt weil es teilweise wirklich unberechenbar ist.

Klar ist es schwierig das Verhalten nach 4 Jahren zu ändern. Das hätte viel früher passieren müssen... doch zu der Zeit hatte sie keinen Freund, mit dem die Katze auf Kriegsfuß steht und hielt das nie für schlimm. Das Ausmaß zeigt sich eher jetzt bzw jetzt bekommt sie das erst richtig mit weil es ja täglich so ist. Bei "nur" Besuch, konnte man das Problem ja wegschieben...

Aber sie möchte es halt versuchen und würde den Kater deswegen auch nicht abgeben - was der Freund auch nicht verlangt. Nur möchte er sich halt in seiner Wohnung auch frei bewegen können...
 
Samienta

Samienta

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  • #11
Der arme Freund tut mir echt leid und ich finde ihn sehr mutig, dass er trotzdem mit deiner Freundin zusammen ziehen will.

Haben die beiden schon eine Wohnung angemietet? Ich fände eine ruhige Wohnlage mit der Möglichkeit zu Freigang für den Kater ansonsten die beste Idee. Dann könnte er sich draußen austoben.
Ausgang "an der Leine" ist ja kein Vergleich dazu. Daraus kann sie nicht schließen, dass ihm Freigang nicht gefällt.

Außerdem sollte sie im Interesse ihres Freundes und ihrer Beziehung zu ihm, unbedingt anfangen, ihn versuchen zu erziehen. Wenigsten ausprobieren müsste sie es.

Es ist doch kein Zustand, dass der Kater in der Küche oder sonst wo eingesperrt wird, weil der Freund Angst vor ihm hat.
 
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Wurm

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  • #12
Da habe ich mich vielleicht falsch ausgedrückt. Sie denkt nicht, dass ihm deswegen Freigang nicht gefallen würde. Sondern sie wollte ihm die Möglichkeit geben so an der frischen Luft zu sein, da sie ihm keinen Freigang bieten kann.

Hier eine ruhige und auch noch bezahlbare Wohnung mit Garten zu finden, ist fast unmöglich. Düsseldorf eben...

Aber immerhin ist die neue Wohnung ca. 100m² groß und die bisherige war nur 50m². In der neuen Wohnung ist aber ein Balkon, was ja schonmal etwas ist...

Das Problem ist auch, sie weiß nicht wie sie ihren Kater erziehen soll. Wie zeigt man dem Kater dass er nicht auf Angriff gehen darf?
 
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Coonator

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  • #13
Ich bin der festen Überzeugung,daß Katzen sich nicht erziehen lassen.
Ihr Verhalten spiegelt nur die Lebensumstände wider.
Herauszufinden,was sie damit sagen wollen,ist unsere Aufgabe.
Ich würde hier wirklich professionelle Beratung suchen vor dem Umzug und dann mit Hilfe dieser TK dem Kater in der neuen Wohnung einen Katerkumpel an die Seite setzen mit genügend Rückzugsmöglichkeiten vor allem für den Anfang und natürlich einen vernetztem Balkon ;)
 
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Zugvogel

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  • #14
So, wie man mit sehr viel Liebe, Geduld und Stehvermögen den Pelzchen abgewöhnen kann, auf z.B. Tische zu springen, so kann man ihnen auch Beißen und Kratzen 'wegerziehen', wenn es nur um Verhalten beim Spielen geht.

Daß Katzen niemals sklavisch untertan werden können, wie man es leider zuweilen mit Hunden praktiziert, ist völlig klar, aber kleine schlechte Angewohnheiten, die das Zusammenleben etwas belasten, sind sehr wohl rauszubringen, auch die Sauberkeitserziehung gehört zu dieser Kategorie.

Zugvogel
 
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Wurm

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  • #15
Und was schlägst du vor, was sie tun könnte?
 
neko

neko

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im Süden
  • #16
Hallo Wurm,

mensch das tut mir leid, dass deine Freundin so Probleme mit ihrem Kater hat.
Aber ich kann den armen Kerl verstehen.
Er ist
1. Einzelkater in der Wohnung
2. viel zu früh von Mama weg (was ja garnicht anders ging)
3. Den lieben langen Tag alleine (und das seit 4 Jahren!)
4. Und dann soll er noch "seine" Dosi teilen, wenn Besuch kommt???

Er ist wohl ein Kater der den Frust des Alleinseins dann rauskommen lässt, wenn er die wenige Zeit dann nicht mit seiner Dosi verbringen kann, sondern die sich auch noch mit anderen Menschen beschäftigt und nicht mit ihm.
Ich denke der Arme fühlt sich einfach tierisch vernachlässigt und greift deswegen alle an, die ihm noch mehr Zeit stehlen, die er wohl mit seiner Dosi verbringen möchte.
Edit: Diese Fixierung auf deine Freundin liesse sich mit der Handaufzucht des Fellchens erklären...
Er hätte auch ein Randalierer werden können, der täglich die Wohnung vor Langeweile zerlegt... wäre vielleicht besser gewesen, dann hätte deine Freundin sich viel eher ernsthaft Gedanken gemacht, was los ist und was sie ändern kann.

Wie man jetzt aus der verzwickten Situation rauskommt ist schwierig. Ich denke sie sollen erst mal Umziehen, wobei ich sagen würde, der Freund sollte erst in der Wohnung sein und schon mal seinen Geruch verteilen. (Aber das ist jetzt ne Bauchentscheidung meinerseits).
Ob es jemals mit einer 2. Katze klappen wird??
Ich würde es nach dem Umzug probieren, aber mit einem Tier, das dem 4jährigen auch gewachsen ist (körperlich, wie auch von sozialer Seite). Vielleicht lässt sich der Kater noch ein bisschen "erziehen" oder lernt es die Katzengesellschaft zu geniessen und fühlt sich dann nicht mehr so alleine, wenn deine Freundin nicht da ist. Aber in dem Fall solltet ihr einen Kater suchen, den man im worst case wieder zurückbringen kann...

Grüssle
neko
 
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Bea

Bea

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  • #17
Das Problem ist auch, sie weiß nicht wie sie ihren Kater erziehen soll. Wie zeigt man dem Kater dass er nicht auf Angriff gehen darf?

Nur mit Konsequenz. Wurde gesundheitlich alles abgeklärt? Nicht das der Kater irgendwie Schmerzen hat und dadurch agressiv wird.

Wenn er beißen oder schlagen will ein deutliches Nein - nicht schreien oder brüllen, aber mit fester Stimme.
Schlägt er zu, oder beißt er auch durch ein deutliches AUA oder Quieken zeigen: das tut weh.
Evtl. hilft auch Katzensprache: fauchen, wenn der Kater auch nur den Ansatz macht zu schlagen oder zu beißen.
 
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Wurm

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  • #18
Danke für eure Tipps...
Gesundheitlich ist mit dem Kater alles ok!
 
neko

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im Süden
  • #19
Ach nochwas vergessen.

Ich würde sagen, Kater einsperren ist ab jetzt ein absolutes Tabu. Er soll nicht noch länger und mehr von seiner Besitzerin getrennt sein müssen, als er eh schon ist.
Er muss erst mal lernen, dass andere Menschen eben keine Konkurrenz sind, so wie es bis jetzt gehandhabt wurde, konnte er das ja nur so auffassen.
Ich denke es baucht viel, viel Geduld und Konsequentes Verhalten der Menschen.
Und für Notfälle schafft euch einen Pflaster und Desinfektionsmittelvorrat an. :oops: Ich denke der eine oder andere Kratzer wird nicht zu vermeiden sein.

neko
 
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Wurm

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  • #20
Ich habe meiner Freundin alle eure Tipps ausgerichtet. Sie wird versuchen ihrem Freund das beizubringen, dass er nun die Katze um sich haben wird und sie nicht mehr weggesperrt wird. Als Unterstützung soll ich ihm das auch nochmal so sagen, damit er das ernst nimmt. Werde ich machen...

Nur das mit "er soll keine Angst zeigen" ist halt schwer... er ist eher... naja wie soll ich das sagen ohne dass es böse klingt? Hm... eher der weiche Typ der sehr ängstlich ist. Er kann sich nicht wehren oder traut sich nicht... und schon gar nicht kann er konsequent sein. Er ruft eher nach Hilfe...
 
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