Freigänger

Maiglöckchen

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Wer woran welche Schuld hat oder nicht, diese Frage bringt einen im Nachhinein leider nicht weiter.:(
Es bringt einem insofern etwas, dass man in so einem Fall dann tunlichst den TA wechseln sollte, falls da etwas vermurkst wurde.

Und es bringt auch jedem Katzenhalter etwas, sich rechtzeitig mit dem Thema Narkose auseinander zu setzen :)
 

Irmi_

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Es bringt einem insofern etwas, dass man in so einem Fall dann tunlichst den TA wechseln sollte, falls da etwas vermurkst wurde.

Und es bringt auch jedem Katzenhalter etwas, sich rechtzeitig mit dem Thema Narkose auseinander zu setzen :)
Ok, hast auch wieder recht damit.
 
N

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N'Abend,
also, wenn man hier aufmerksam liest, kann man jeden Tag was Dazulernen.
Über die Folgen einer Billignarkose musste ich GsD noch nicht nachdenken, da meine immer auch an den Vorderpfoten rasiert waren, wegen der Infusion, und Inhalationsnarkose ist Standart, auch deswegen bin ich schon so lange bei meiner TÄ.
Ich kann nur für Ista hoffen, daß sich das wieder ein wenig gibt. Es wäre traurig, wenn die Katze bleibende Schäden davontragen würde.:reallysad:
 

Ista

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Na ja, die Kastration ist schon fast rin Jahr her....ob sich da noch was ändert? Ach Mensch! Das macht mich schon traurig. Sie war so eine lebendige Katze und direkt nach der Operation hat sie wochenlang einfach nur so da gesessen und an die Wand gestarrt. Sie hat auch vorher immer in meinem Bett geschlafen. Seit der Operation nie wieder. Seit kurzem kommt sie in der Nacht zumindest mal kurz wieder aufs Bett, aber sobald ich mich bewege, springt sie runter...usw usw... ich habe dann später erzählt bekommen, dass es manchmal passiert, dass Tiere nach der Kastration anders werden. Ich glaube bei minou war es extrem. Ich dachte, dass Tierärzte da nix falsch machen....jetzt ist es zu spät.
 

Mika2017

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Lies dir das mal durch.
Etwa ab der Mitte wird es richtig interessant.

https://www.google.com/url?sa=t&sou...FjAAegQIAhAB&usg=AOvVaw3r6IpS7ouGKisOldQpRHVq


Eine Katzenfreundin benötigt sie natürlich trotzdem.
Ich habe zwar auch sofort an die Ereignisse beim TA und bei der Kastration gedacht, ABER DER ARTIKEL DEINES LINKS übertrifft jede Vorstellung und auch mir lief es eiskalt den Buckel runter bei diesem Absatz - Zitat:

"Jetzt schätzen Sie doch mal, was wir damals mit unserem brandneuen Gerät bei Katzen mit der klassischen Billignarkose (Spritze in den Hintern, keine Intubation, keine zusätzliche Sauerstoffgabe) für Sauerstoff-Sättigungswerte gesehen haben. Diese Katzen lagen oft während der ganzen OP nicht höher als bei 55 bis 60, in Einzelfällen auch mal unter 50 Prozent! Und das ist die Tatsache, die mich zu dem Schluss bringt, dass die damals von den Besitzern beklagten Wesensveränderungen letztendlich auf einen hypoxischen Hirnschaden zurückzuführen waren. Wenn ich heute darüber nachdenke, läuft es mir kalt den Buckel runter."

Ich mag gar nicht mehr weiter lesen,
das ist einfach nur ...

Ich denke nun noch mehr als zuvor, dass die Wesensänderung der hier von der TE / BE besagten Katze mit den Ereignissen bei der Kastration zusammen hängen.

Mann Mann Mann...
 

Ista

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Es ist zwar albern, aber ich traue mich nicht, den Link zu lesen. Aber etwas habe ich jetzt mitgekriegt und das ist schrecklich. Ich will auch gar nicht der Ärztin, die ich sehr nett finde, was andichten, aber mir fallen so viele Dinge ein. Zb würde mir minou gegeben, die völlig aufgelöst war und mir wurde dringend geraten, sie sehr genau zu beobachten. Minou lag dann tagelang auf dem Bett und ist nur zum Pipi machen und trinken aufgestanden und ich hatte mir extra frei genommen und war die ganze Zeit bei ihr, aber sie hat mich überhaupt nicht registriert. Und als sie nach Tagen wieder auf die Beine kam war sie völlig! Anders! Spielt z.B. und nach ca 5 sec dreht sie sich um und geht (ist mittlerweile aber etwas besser geworden). Vorher hat sie so lange gespielt bis sie nicht mehr könnte und das war sehr lange.
Als ich der Ärztin das erzählte, sagte die nur zum Thema...sie schläft nicht mehr bei mir...*na ja, sie ist galt jetzt erwachsen geworden*. Ansonsten hat sie gar nichts ! Zu all dem gesagt. Keine Erklärung. Das finde ich schon seltsam.
 

Ista

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Oh...Ich glaube, ich steigere mich da gerade rein. Aber tatsächlich habe ich in den letzten Monaten immer wieder überlegt, ob minou nicht mehr so gut hört oder sieht weil sie plötzlich sich so extrem erschreckt wenn jemand kommt und neben ihr steht oder wenn ich ihr ein Leckerli vor die Nase lege, sucht sie oft und findet es nicht. Aber sie ist nicht taub, weil sie auch vor Geräusche von Nachbarn erschrickt und blind ist sie auch nicht.....yber irgendwie ist sie komisch geworden....
 

Irmi_

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Ista. Du liebst Deine Katze und versuchst Dich so gut Du kannst um sie zu kümmern. DAS ist es was zählt.:)

bitte mach Dich im Nachhinein nicht verrückt.;)

Ich fasse Dir den Artikel kurz zusammen, du wirst sehen, dass es nicht soo schlimm ist. Die Leute haben halt leider die Angewohnheit, besonders die heftigsten Sachen herauszupicken.

In dem Artikel wird beschrieben, wie ein Tierarzt vorging, der für seine billigen Kastrationen bekannt war. Der Schreiber des Artikels wurde auch Tierarzt und hat sich ein sog. Pulsoximeter gekauft. Auf Grund seiner Erfahrungen mit diesem Gerät hat er wohl seine Narkosemethoden stark verbessert, so dass es sicherer wurde für die Katzen.
Des weiteren hat er sein Unverständnis dafür geäußert, dass manche Katzenbesitzer extra den billigsten Tierarzt selektieren für die Kastration ihrer Lieblinge.
Der Artikel handelt nicht nur von Billig-Kastrationen, sondern auch von der Zahngesundheit von Katzen.
Zuletzt hat er noch ein paar Empfehlungen gemacht:
Die Zähne von Katzen jährlich kontrollieren zu lassen.
Fast alle Katzen über 5 Jahre Alter haben Zahnprobleme.
Zähne nur von Tierärzten behandeln lassen, die ein Dentalröntgengerät verwenden.
Tierärzte NICHT nur nach dem Preis auswählen.

Ich für meinen Teil habe beschlossen, wenn eine Narkose notwendig wird, das Vorgehen vorher von meiner Tierärztin zu erfragen. Des weiteren gibt es nicht nur Narkose mittels Spritze, sondern Inhalationsnarkose. Letzteres soll sehr viel schonender für das Tier sein. Auch ich werde zukünftig auf eine solche bestehen.

Wir können das Vergangene nicht ändern. aber wir können daraus lernen.:smile:
 

Nimsa

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ich persönlich hab ja noch keine Katze gehabt, die so gar nicht raus wollte.

Maya dagegen ist auch eher anhänglich, sodass es passiert, dass sie nur rausgeht, wenn ich mitgehe. Aber im Sommer geht sie gerne raus.

Was mich mal interessieren würde... Wie sieht das denn aus, wenn sie in den Garten darf? Wird sie dann rausgesetzt? Oder kann sie selbst entscheiden? Bleibt die Türe auf oder zu?

Hier könnte der Hase vllt. im Pfeffer begraben sein.

Ich würde sie nicht einfach raussetzen, sondern die Türe öffnen und dann kann Katze raus wenn sie mag - oder eben auch nicht. Sofern sie selbst ihre Hemmschwelle nach ihrem Tempo wieder überwinden darf, sollte sie sich auch wieder an draußen gewöhnen.
Falls ihr die Möglichkeit habt, würde ich über eine Katzenklappe nachdenken :)
 

doppelpack

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Ich würde mich jetzt nicht darauf versteifen, dass sie bei der Kastration einen geistigen Schaden davon getragen hat.
Genau so kann ich mir vorstellen, dass einfach die Kastration selbst oder etwas kurz danach traumatisch war - und das kann ganz ohne Fehlverhalten von irgendjemandem passiert sein - und das veränderte Verhalten darauf basiert. Vielleicht verknüpft sie da auch etwas mit dir, was auch das veränderte Verhalten dir gegenüber erklären würde.
Dieses Hin und Her mit den Nachbarskatzen kann vielleicht auch dazu beigetragen haben/beitragen. Man bekommt nicht immer alles mit und vor allem interpretieren Katzen die Situationen auch manchmal etwas anders.
Nicht wenige Leute haben mit dem Problem der "umgeleiteten Aggression" (den Begriff gerne auch weiter fassen) zu tun.

Insgesamt würde ich dir also dazu raten, die Bindung zu deiner Katze zu stärken. Dies kannst du durch Klickern und allgemein positive Bestätigung erreichen.
Der Freigang sollte nur freiweillig erfolgen, am besten wäre es hier, sie könnte selbst entscheiden, ob sie rein oder raus will.
 

tigerlili

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Arme Maus! Aber den Grund wirst Du nicht mehr herausfinden. Doppelpack hat Recht, gib ihr Liebe und erzwinge nichts.

Und suche ihr eine nette Katzenfreundin, die immer für sie da ist. :zufrieden:
 

Mika2017

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Ista. Du liebst Deine Katze und versuchst Dich so gut Du kannst um sie zu kümmern. DAS ist es was zählt.:)

bitte mach Dich im Nachhinein nicht verrückt.;)

Ich fasse Dir den Artikel kurz zusammen, du wirst sehen, dass es nicht soo schlimm ist. Die Leute haben halt leider die Angewohnheit, besonders die heftigsten Sachen herauszupicken.

In dem Artikel wird beschrieben, wie ein Tierarzt vorging, der für seine billigen Kastrationen bekannt war. Der Schreiber des Artikels wurde auch Tierarzt und hat sich ein sog. Pulsoximeter gekauft. Auf Grund seiner Erfahrungen mit diesem Gerät hat er wohl seine Narkosemethoden stark verbessert, so dass es sicherer wurde für die Katzen.
Des weiteren hat er sein Unverständnis dafür geäußert, dass manche Katzenbesitzer extra den billigsten Tierarzt selektieren für die Kastration ihrer Lieblinge.
Der Artikel handelt nicht nur von Billig-Kastrationen, sondern auch von der Zahngesundheit von Katzen.
Zuletzt hat er noch ein paar Empfehlungen gemacht:
Die Zähne von Katzen jährlich kontrollieren zu lassen.
Fast alle Katzen über 5 Jahre Alter haben Zahnprobleme.
Zähne nur von Tierärzten behandeln lassen, die ein Dentalröntgengerät verwenden.
Tierärzte NICHT nur nach dem Preis auswählen.

Ich für meinen Teil habe beschlossen, wenn eine Narkose notwendig wird, das Vorgehen vorher von meiner Tierärztin zu erfragen. Des weiteren gibt es nicht nur Narkose mittels Spritze, sondern Inhalationsnarkose. Letzteres soll sehr viel schonender für das Tier sein. Auch ich werde zukünftig auf eine solche bestehen.

Wir können das Vergangene nicht ändern. aber wir können daraus lernen.:smile:

Ich sage es doch:
Aufklärung geht hier doch schon wieder völlig den Bach runter.
Dann doch besser gar keine Aufklärung, und die TE soll zu einem anderen TA gehen und das alles mal schildern, anstatt so eine "Zusammenfassung", wobei das Wichtigste weg gelassen wird.

Ich habe keine Stunde heute Nacht geschlafen,
und bin fix und fertig wegen meinem Kater und habe Angst ihm könnte das auch passieren, was im Artikel steht.
Ich lese überall von "Tierhalter sollen sich gut informieren und aufklären lassen" und dann so eine Zusammenfassung...
Ich muss mich gerade wirklich schwer zusammen reißen - ich werde dem Satz stand halten den ich auf den Lippen habe.

An die/den Dame/Herren,
die/der hier den Beitrag / das Thema eröffnete.
Ich wusste nicht, dass du dich nicht traust den Artikl zu lesen. Vielleicht ist das auch gut so. Aber vielleicht möchtest du dann zu einem anderen TA gehen und all das was du uns an Veränderungen von deiner Katze geschildert hast, auch diesem anderen TA einmal schildern.
Vielleicht solltest du beim ersten Gespräch mit dem anderen / neuen Tierarzt deine Katze noch zuhause lassen, denn alleine deine Schidlerungen sind doch schon ausreichend.
Nur ein kleiner Tipp:
Vielleicht wäre der Fachbereich Tierneurologie angebracht, sprich in einer solchen Fachklink wird man dir deine Fragen vermutlich am ehesten und besten beantworten können.
Wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich gerade gar nicht, ob das was ich hier schreibe richtig und/oder gut ist - ich kann nur noch weinen und fühle ganz arg mit dir, auch mit deiner Katze!
Aber ich denke nicht,
dass man dir nun einfach sagen darf, das was geschah kann man nicht mehr ändern und in dem Artikl geht es um Zähne, Narkose und eben Billig-Dingsbums - ich bitte euch, die Katze sollte untersucht werden, wenn deren Tierbesitzer nach so vielen Monaten hier bei uns landet und uns aufzeigt, dass man sich schon fragte, ob sie blind und/oder taub ist, etc.

Du brauchst den Artikl nicht lesen, wenn du Angst davor hast - lasse es vielleicht wirklich besser sein, denn obwohl es um meine Katze ja nicht geht, so bin ich schon schwer getroffen. Also nicht lesen ist vielleicht echt nicht das Schlechteste.
Aber, da du ja hier bist, weil du ANTWORTEN suchst, doch nun vor den Antworten etwas Angst bekamst, so gehe mit deiner Katze zu einem Fachtierarzt der Neurologie und erkläre ihm das alles und dein Wunsch, dass du und auch deine Katze Antworten brauchen!
Und eventuell Hilfe. Da kenne ich mich nicht aus.

Fühl dich umarmt und alles Gute,
ich hoffe du bleibst ein Bisschen länger hier!

Liebe Grüße,
Mika2017
 
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Mika2017

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Ich würde mich jetzt nicht darauf versteifen, dass sie bei der Kastration einen geistigen Schaden davon getragen hat.
Genau so kann ich mir vorstellen, dass einfach die Kastration selbst oder etwas kurz danach traumatisch war - und das kann ganz ohne Fehlverhalten von irgendjemandem passiert sein - und das veränderte Verhalten darauf basiert. Vielleicht verknüpft sie da auch etwas mit dir, was auch das veränderte Verhalten dir gegenüber erklären würde.
Dieses Hin und Her mit den Nachbarskatzen kann vielleicht auch dazu beigetragen haben/beitragen. Man bekommt nicht immer alles mit und vor allem interpretieren Katzen die Situationen auch manchmal etwas anders.
Nicht wenige Leute haben mit dem Problem der "umgeleiteten Aggression" (den Begriff gerne auch weiter fassen) zu tun.

Insgesamt würde ich dir also dazu raten, die Bindung zu deiner Katze zu stärken. Dies kannst du durch Klickern und allgemein positive Bestätigung erreichen.
Der Freigang sollte nur freiweillig erfolgen, am besten wäre es hier, sie könnte selbst entscheiden, ob sie rein oder raus will.
Entschuldigung,

aber die Katze ist TAGELANG nach der Kastration nicht mehr aufgestiegen, nur noch zur Toilette und etwas fressen. Hat wochenlang Minuten Wände angestarrt... reagiert nicht mehr richtig, wenn man ihr Leckerlies hinlegt, und das nach vielen Monaten.
Ich habe das Gefühl hier haben einige den Artikel nicht gelesen oder nichts von dem verstanden was man schon alles von der Beitragseröffnerin zu lesen bekam.

Sonst schreiben wirklich fast ALLE schon bei DURCHFALL der Katze, dass damit nicht zu Spaßen ist und man zum Tierarzt gehen soll.
Ich bin entsetzt, hier noch keinen gelesen zu haben... stattdessen sucht man den Grund bei der Nachbarskatze, bei der Art wie Katze in den Garten gelassen wird; etc. Klickern ???

Ich glaube ich träume das alles gerade,
kann doch nicht euer Ernst sein.
DAS ist eine FREIGÄNGERKATZE, die muss sich auf der Straße zurecht finden und bei so einem VERDACHT auf... würdet ihr sie auf die Straße hier schicken und Bisschen Klickern...

Frank Elstner, oder was?
 
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Irmi_

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Mika, bitte krieg Dich wieder ein. Wenn jetzt alle nur noch panisch rum rennen bringt das nichts. Ich bin mir absolut sicher, dass es auch sehr gewissenhafte Tierärzte gibt. Aber wie bei jedem Beruf gibt es halt solche und solche.

Sinnvoll ist es jetzt sich zu überlegen, wie man einen gewissenhaften TA findet.

Dann brauchst Du auch keine Angst davor zu haben, Deine Tiere einmal in Narkose legen lassen zu müssen - wie Dir Nicker auch schon erklärt hat, soweit ich ihren Beitrag überflogen habe.
Nebenbeibemerkt: Ein gewisses Restrisiko wird es immer geben. auch im Humanbereich. Aber es besteht auch ein Risiko, vom Blitz getroffen zu werden, von einem Auto erfasst zu werden oder die Treppe runter zu fallen. Deshalb jetzt kopflos zu werden und sich zuhause einzusperren bringt nichts.
 

Jessica.

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Entschuldigung,

aber die Katze ist TAGELANG nach der Kastration nicht mehr aufgestiegen, nur noch zur Toilette und etwas fressen. Hat wochenlang Minuten Wände angestarrt... reagiert nicht mehr richtig, wenn man ihr Leckerlies hinlegt, und das nach vielen Monaten.
Ich habe das Gefühl hier haben einige den Artikel nicht gelesen oder nichts von dem verstanden was man schon alles von der Beitragseröffnerin zu lesen bekam.
Ich schließe mich doppelpack und tigerlili an .
Was genau der Auslöser da war,weiß auch keiner genau.:confused:

Da wurde eine junge kleine Katze angeschafft ,die ohne Artgenossen aufwachsen muss.
In jungen Monaten ging sie mit Frauchen unkastriert mit dem Garten.

Einige Katzen sind vor allem wenn sie alleine aufwachsen müssen,auf deren Besitzer fixiert.
Also auch nichts ungewöhnliches ,das sie der Besitzerin in den Garten hinterhertrottet.

Dann wird geschrieben,das sie nach der Kastration plötzlich Angst vor dem Garten hatte.

Und hier kann die Katze irgendetwas zum Beispiel so furchtbar erschreckt haben,das sie davor Angst hatte.

Aber nicht genug,die Besitzerin läuft trotzdem einige Monate mit der Katze nach draußen weiterhin in den Garten.
Obwohl sie eigentlich vermutet oder gar weiß ,das die Katze draußen Angst hatte.

Nebenbei klingt das so ,als ob die Tür eventuell geschlossen wurde,als Frauchen ohne Katze in das Haus ging.
Sonst würde die Katze vermutlich nicht an der Tür stehen bleiben und heulen,so das die Nachbarn darauf aufmerksam wurden und die Katze schon retten wollten.:confused:

Oder war die Besitzerin zumindest außer Sichtweise der Katze und heulte deshalb.

Stress pur für die Katze seid einigen Monaten und vorher war sie von der Kastration zusammen auch vermutlich gestresst.

Das kann auch depressiv und schreckhaft u.s.w. die Katzen machen und da weiß keiner,ob und wie alles zusammen hängt.

Es wurde vermutet,das die Katze blind oder taub ist,weil sie so schreckhaft ist.
Da konnte die Katze auch noch mal gründlich untersucht werden,ob etwas in der Richtung vorliegt.Falls noch nicht geschehen.


Nebenbei wird sie der Nachbarwohnung mit anderen Katzen ausgesetzt.
Wenn sie in ihren eigen Revier sich nicht mehr auskennt und unsicher wird,können auch irgendwelche Verhaltensstörungen mit oder durch die Kastration mit zum Beispiel auftreten.

Die Katze bräuchte eine soziale etwa gleichaltrige Spielgefährtin,wo sie sich etwas auch orientieren kann und nicht den Garten ausgesetzt wird,wo sie Angst hat.


Unsere Katze bekam 2013 eine Inhalationsnarkose und da wurden ihr zwei Zähne gezogen.
Hingebracht hab ich sie früh um 8 Uhr,weil sie da gleich dran kommen sollte.
Als ich Mittags anrief,hieß es damals das unsere Katze noch gar nicht dran war.Da ein Notfall angeblich rein gekommen war.

Nachmittags konnte ich sie dann abholen.
Blutverschmiert am Maul und auch abwesend mit großen apathischen Augen u.s.w.
Sie erbrach mehrmals zu Hause und fressen wollte sie am nächsten Tag auch nichts.
Also wieder mit ihr zu TA und da bekam sie Cortison und fraß dann auch langsam wieder.
Schmerzmittel sollte ich ihr sowie so geben.

Da war unsere Mimi auch sehr schreckhaft und es dauerte einige Zeit bis sich alles wieder einrenkte.

Ob da irgendwas beim TA war oder es an der Narkose gelegen hatte und sie die nicht vertragen hatte,wissen wir auch nicht.

Jedenfalls hieß es da damals,wir sollten sie auch nebenbei genau beobachten und sie in Ruhe erst mal lassen.Auch noch einige Zeit in der Box lassen,wo wir auch so gemacht hatten.

Und billig war das damals auch nicht.:hmm:

Liebe Katzenfreunde,
Ich habe mir vor ca 1,5 Jahren eine babykatze zugelegt, die ein Freigänger werden sollte. Ich habe sie an unseren Garten gewöhnt und sie war zufrieden bis zur Kastration. Seitdem hat sie ihren Charakter total verändert. Nach der Kastration bin ich mit ihr in den Garten und sie ist im Affenzahn ins Haus gerast weil sie plötzlich Angst vor dem Garten hatte, an den sie längst gewöhnt war. Daraufhin habe ich wieder langsame Eingewöhnung mit ihr gemacht, aber es wird nicht besser. Sie rennt zwar freiwillig mit mir in den Garten, aber sobald ich ins Haus gehe steht sie an der Tür und heult. Es kamen schon Nachbarn vorbei und wollten sie retten...
Diesen Zustand haben wir jetzt schon einige Monate. Jetzt frage ich mich, ob ich meiner Katze eigentlich etwas Gutes tue wenn ich sie raus lasse und sie im Garten nur Angst hat. Das ist ja nicht der Sinn der Sache. Und ich habe bereits wirklich Stunden mit der Eingewöhnung zugebracht. Das hatte keinen Erfolg.
Tatsächlich habe ich auch kein gutes Gefühl, sie raus zu lassen, finde es aber schade, weil ich nie eine Wohnungskatze wollte. Was mich nur so irritiert ist,dass sie vor der Kastration gerne raus ging....
Aber dann lasse ich es besser erst einmal? Vielleicht wieder im Frühling ,wenn auch meine Kinder in den Garten gehen. Wenn jemand bei ihr ist,hat sie nicht solche Angst.

Ich bin im übrigen total entsetzt,wie sich ihr Charakter seit der Kastration verändert hat. Das wusste ich vorher gar nicht. Ich habe eine völlig veränderte Katze mit nach Hause gebracht. Sie war vorher selbstbewusst, hat viel gespielt und geschmust und jetzt ist sie total schreckhaft, schmust kaum noch und fängt so langsam erst wieder an zu spielen. Die Kastration ist fast 12 Monate her. Nach der Kastration hat sie oft 10 Minuten lang nur dagesessen und die Wand angestarrt. Das war ziemlich gruselig, wirkte fast wie depressiv....
Puh! Ich wollte ja keine 2 Katzen. Deswegen sollte sie ja Freigänger werden, was ich für eine Katze auch erheblich artgerechter finde als zwei Katzen ohne Freigang....und alles lief gut. Jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll...
Was die Kastration gekostet hat, weiß ich nicht mehr. War aber viel. ... und bei der tierärztin hier um die Ecke. Ich war also nicht auf *Billigjagd*.
Na ja, die Kastration ist schon fast rin Jahr her....ob sich da noch was ändert? Ach Mensch! Das macht mich schon traurig. Sie war so eine lebendige Katze und direkt nach der Operation hat sie wochenlang einfach nur so da gesessen und an die Wand gestarrt. Sie hat auch vorher immer in meinem Bett geschlafen. Seit der Operation nie wieder. Seit kurzem kommt sie in der Nacht zumindest mal kurz wieder aufs Bett, aber sobald ich mich bewege, springt sie runter...usw usw... ich habe dann später erzählt bekommen, dass es manchmal passiert, dass Tiere nach der Kastration anders werden. Ich glaube bei minou war es extrem. Ich dachte, dass Tierärzte da nix falsch machen....jetzt ist es zu spät.
 
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