Freigänger kommt kaum noch rein weil der Neue da ist

Nolle

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Hallo erstmal an alle Freigänger Dosis :)

Ich mache mir gerade echt nen Kopf wegen meinem Dicken. Es regnet und regnet, aber er kommt nicht. Die Wohnung ist seit gestern für ihn suspekt, weil da ein "anderer" ist. Dass mein Großer aber nicht mal auf der Terrasse auf seinem Stuhl liegt ist schon mehr als unschön.
Ich habe das Gefühl, dass er sich nicht mal mehr dort wohlfühlt.
Bei Zusammenführungen von Katzen zu vorhandenen Freigängern ist es ja eh immer so eine Sache.

http://www.katzen-forum.net/wir-bekommen-zuwachs/102907-nolles-neuzugang.html

Hat jemand Erfahrung damit gemacht wann das besser wird? Was soll ich machen?

Den "Hausherrn" gewähren lassen und hoffen, dass er irgendwann mit der Situation und dem Neuzugang abfindet?

Ich möchte ihm nicht seinen Freigang nehmen, dass wäre eine Strafe und negativ in Verbindung mit dem neuen Kater.

Bitte gebt mir Tipps wie es bei Euch war!
 
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KiaraMN

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Hallo Nolle,

ich habe Deinen Thread wegen der Zusammenführung Deines Katers mit einem Jungspund gelesen. Das Zauberwort heißt Geduld, auch wenn es schwerfällt. Dein Kater wird sich irgendwann wieder in der Wohnung wohlfühlen.

Vielleicht melden sich noch einige Zusammenführungs-Spezialistinnen.

;)
 
S

Starfairy

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Nolle, das kenn ich. Bei mir hat es teilweise bis zu 3 Wochen gedauert, bis die alteingesessenen Herrschaften sich geruhten, wieder in die Wohnung zu kommen.

Bei anhaltend schlechtem Wetter denken sie deutlich eher darüber nach.
 
Marita6584

Marita6584

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Ich habe das gleiche Problem, Fiene ist "ausgezogen" und kommt nur noch zum Fressen, aber so langsam (nach 5 Wochen) wird es besser. Vergangene Nacht hat sie zum ersten Mal, seitdem der Kleine da ist, im Haus geschlafen. Das Wetter war ihr wohl zu schlecht. Ich hoffe, daß sie heute auch wieder hinein kommt. Man braucht unendlich viel Geduld, ich habe es schon einmal mit ihr durchgemacht, da war sie genauso drauf. Also abwarten und hoffen. Ich wünsche mir, daß hier bald wieder normale Verhältnisse herrschen, und zwar, bevor der kleine Felix in die "Pubertät" kommt.:smile:
 
SchaPu

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Hallo, ich kann auch nur sagen: Geduld! Und wirklich, 3 Wochen ist manchmal die magische Zahl. Vielleicht soll man deshalb beim Umzug die Katzen 3 Wocen drinne lassen?
 
Nolle

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Ich bin echt froh, dass es Dosis gibt, die mich verstehen.

Der kleine Kerl ist ja erst seit Freitag abend gegen 18Uhr hier. Wir stehen also noch ganz am Anfang würde ich sagen.

Man fragt sich eben ständig wie man es machen soll, damit es für die Katzen möglichst leicht wird.

Habt ihr die Neuen immer wieder separiert, damit die Freigänger auch mal im Haus/Wohnung ihre Ruhe hatten?
Ich habe eine 3 Zimmer Wohnung, leider kein Haus. Also Rückzugsmöglichkeit für Morpheus ist im Moment NUR aussen wenn ich den Kleinen überall rumlaufen lassen würde. Der Kleine war gestern im Wohnzimmer unterwegs und als Morpheus ihn von aussen sah hat er es vorgezogen gar nicht erst reinzukommen.
Als ich 4 Stunden später ins Bett bin war er immer noch nicht wieder aufgetaucht.
Erst heute morgen wieder zum Fressen, das ich ihm dann alleine gegeben habe.
Der Kleine war im Kinderzimmer und nur das Geplärre hat Morpheus schon nervös gemacht. Mittlerweile haart der Große auch ziemlich wegen dem Stress :(

Die Frage ist für mich, ob ich die Zusammenführung verzögere wenn ich den Kleinen immer wieder von Morpheus fernhalte und ihn immer wieder (zumindest wenn ich zuhause bin) ruhig überall herumlaufen lassen soll.
Die Holzhammermethode ihn immer rumlaufen lassen, wenn ich auch Stunden auf Arbeit bin gefällt mir nicht so. Er würde wie ein Wachhund an der Katzenklappe sitzen und warten das Morpheus da reinkommt. Ausserdem bleibt er noch so lange in der Wohnung, dass ich ihm nach und nach immer mehr Platz bieten möchte.
Wenn ich zur Arbeit muss wäre es mir ganz recht, wenn Morpheus tagsüber die Wohnung für sich hätte (bis aufs Kinderzimmer) damit er merkt, dass man sich auch in der Wohnung entspannen kann, obwohl eine andere Katze irgendwo in der Wohnung ist. Er kann dann an die Kinderzimmertür, riechen, seinen Kratzbaum etc wieder markieren wo der Kleine schon rangegangen ist etc.

@Marita: ich fühle mit Dir! 5 Wochen ist schrecklich lang. Ich liege erst seit 3 Tagen abends im Bett und denke immer wieder daran wo er jetzt wohl schläft und ob er sich wohl ein neues Zuhause sucht...
 
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Tigerpfote

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Hallo,

wir haben eine ähnliche Situation vor gut einem Jahr durchlebt: Freigängerkater Mikka wurde zwangsweise mit einer knapp einjährigen Notfallkatze, Nayla, verkuppelt. ;) Auch Mikka war zunächst nicht sonderlich begeistert ob des Familienzuwachses. Er hielt sich nur noch draußen auf (im Garten oder der Nachbarschaft), kam nur sehr selten noch zum Futtern rein. Mein Mann und ich hatten furchtbare Angst, er würde komplett ausziehen... Die ganze Situation entspannte sich, als Nayla nach 2 Wochen dann auch Freigang bekam. Sie begegneten sich ja nun ständig im Garten und von da war es kein großer Schritt mehr, bis sie auch beide unter einem gemeinsamen Dach leben konnten!

Für mich als bekennendes Weichei war die Zeit und diese Ungewissheit, wie sich das Ganze entwickeln würde, sehr schwer. Aber im Nachhinein sind wir superglücklich, dass wir das "ausgesessen" haben!! :smile:

Ich wünsche Dir gute Nerven und viel Geduld!!
 
Marita6584

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Ich separiere hier niemanden. Das einzige, was ich ab und zu einmal mache, ist, daß ich den Kleinen kurz in den Flur sperre, damit Fiene ins Hais kommt, ansonsten sollen und müssen sie sich begegnen,, sonst wird das ja nie etwas. Komischerweise fressen sie friedlich nebeneinander, und als Fiene eine Nacht im Haus geschlafen hat, war es auch friedlich....., komisch. Alle Türen waren offen, ich hätte es gehört.
Manchmal faucht sie Felix gleich an, manchmal beschnuppert sie ihn und faucht erst dann. So richtig schlau werde ich aus diesem Verhalten nicht. Manchmal habe ich das Gefühl, daß sie mich veräppelt.....:smile:
Aber wir kriegen das hin. Spätestens im Herbst, wenn es kälter wird. Im Winter verläßt Fiene das Haus nämlich kaum, sie lebt dann in ihrem Körbchen und steht nur zum Fressen auf. Dann wird sie auch immer richtig fett....
Ich hoffe allerdings, daß sie früher wieder richtig hier einzieht...
 
Nolle

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Das mit dem gemeinsamen Fressen klappt bei uns leider noch gar nicht :( Morpheus ist einfach noch zu nervös.
Ich muss den Kleinen in sein Zimmer bringen damit der Große überhaupt in Ruhe frisst. Heute morgen hat er das erste Mal seit Tagen wieder so richtig "reingehauen" und sich zum Fressen hingesetzt.

Es ist ja auch erst Tag 4 (die paar Stunden am Freitag zähle ich gar nicht mit), dafür schlägt sich mein bisher allein lebender Freigänger prima finde ich.

Immer positiv denken :zufrieden:
 
SchaPu

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  • #10
Katzen haben sehr feine Antennen und registrieren genau, wie wir uns in der Situation fühlen. Als am besten wir nehmen das ganz cool und tun so, als wäre die Situation völlig normal. Wenn die Dosis sich aufregen oder angespannt sind, dann sind es die Miezes auch ;-)
 
Marita6584

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  • #11
Katzen haben sehr feine Antennen und registrieren genau, wie wir uns in der Situation fühlen. Als am besten wir nehmen das ganz cool und tun so, als wäre die Situation völlig normal. Wenn die Dosis sich aufregen oder angespannt sind, dann sind es die Miezes auch ;-)

Stimmt, und ich bin relativ entspannt, weil ich das mit Fiene schon einmal durchgemacht habe, und am Ende waren sie und Hannes recht gute Freunde, aber er ist ja leider überfahren worden, und Felix war ein Notfall. Allerdings ging es bei Hannes schneller, aber sie hat sicherlich auch um ihn getrauert, denke ich.
Aber es gibt Fortschritte. Heute durfte er Fiene zum ersten Mal beschnuppern, ohne, daß sie geknurrt hat, und sie ist jetzt im Haus, sie schläft zwar in meinem Büro, aber das hat sie schon früher oft getan. Vielleicht liegt es auch am kalten Wetter, aber egal, es ist ein großer Fortschritt. Geduld zahlt sich eben aus, es dauert nur manchmal....
 
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  • #12
Angespannt bin ich, krieg ich aber auch nicht weg wenn der Große immer wieder geht und nicht mal in Ruhe frisst :(

Morpheus reduziert alles in der Wohnung auf ein Minimum.
Wenn er kommt, dann schnell rein, schnell ans Futter. Eventuell mal weiter Richtung Schlafzimmer, Flur schauen, ob das Ding noch da ist, aber dann schnell wieder kehrt.
Riecht ja auch schon alles so sehr nach dem Zwerg.

Er hat es gestern extrem genossen mich für sich alleine zu haben, als ich von der Arbeit kam. Wurde an der Garage begrüsst und er wollte gar nicht mehr von mir weg :pink-heart:

Wenn sich die beiden begegnen wird immer wieder Nase an Nase geschnuppert, dann dreht sich Morpheus weg und Miaut. Wird es ihm zu arg faucht er leiser als am Anfang, wenns nichts bringt wird auch gespukt. Alles um ihn auf Abstand zu halten aber verbal, keine Pfote drauf sehr selten daß er auf den Kleinen zugeht oder sich großmacht.
Die Körpersprache ist eher, Bäh, Angst, lass mich raus, nicht schön hier.

Mir geht das schon an die Substanz, wenn ich sehe, dass er reinwill und Levi aber direkt an der Katzenklappe hängt. Bei dem Türsteher würd ichs mir auch anders überlegen :rolleyes:

Montag abend war ich perplex: da lag der Grosse bestimmt 5 Minuten mitten im Wohnzimmer, der Zwerg war auf dem Kratzbaum und beide haben sich angeschaut. Jedesmal wenn Levi den Versuch machte näher zu kommen, hat Morpheus gegrummelt, das hat gereicht um ihn auf Abstand zu halten.
Leider funkt. das nicht immer. Der Kleine ist halt recht ungestüm, aber ich hoffe das Morpheus irgendwann man "auf den Putz haut" und ihm zu verstehen gibt:
hier ist auch mein zuhause und in meinem zuhause will ich manchmal meine Ruhe.

Bisher haut er ja lieber nach draussen ab :(
 
Marita6584

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  • #13
Es waere ja auch alles viel einfacher, wenn die Kleinen nicht so frech waeren... Felix rennt immer auf Fiene zu, manchmal bremst er dann kurz vor ihr ab, aber das reicht ihr dann schon. Sie sollte ihm einmal richtig einen Schups mit der Pfote geben, um sich mehr Respekt zu verschaffen, aber dazu ist sie einfach zu lieb. Aber heute Nacht hat sie im Haus geschlafen, Felix kann zwar auch in mein Buero, aber das klappt komischerweise, jedenfalls war es heute Nacht ruhig, seltsam.
Ich habe aber auch keine Katzenklappe, sondern muss die Terrassentuer oeffnen, wenn Fiene davor sitzt. Wenn sie dann nicht reinkommen will, nehme ich Felix auf den Arm, dann klappt es.
 
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  • #14
Guten Morgen :)

Das einzig hohe im Wohnzimmer ist der Kratzbaum, die olle Schrankwand steht im Kinderzimmer, konnt ich nimmer sehen. Hab ich beim Umzug vor 11 Monaten dort ausquartiert. Dort könnte er hoch, allerdings ist es für ihn bequemer nach aussen zu gehen. Manchmal lasse ich ihn allerdings nicht oder ich bekomme nicht mit, dass er reinkam. Zum Beispiel gestern, als ich Haare geföhnt habe.
Da muss er auf mich als Türöffner warten.

Die Katzenklappe steht, wenn ich zur Arbeit gehe offen, dann kann Morpheus rein und raus. Bin ich zuhause, darf Levi in der ganzen Wohnung rennen, die Klappe steht auf "nur rein", damit der Kleine nicht rauskommt und ich öffne Morpheus die Tür, wenn es ihm hier drin zu viel wird.
Levi sitzt oft wie ein Türsteher vor der Klappe, weil er weiss, daß Morpheus da reinkommen könnte und ich trau ihm zu, dass er mir nach draussen plumpst :eek:

Gestern kam mir Morpheus aus der Klappe entgegen, als ich mein Auto geparkt habe. Das war schonmal der erste Grund zur Freude. Bisher war ich mir nicht sicher, ob er es tagsüber ausnutzt "allein" in der Wohnung zu sein, wenn Levi in seinem Kinderzimmer bleiben muss. Scheinbar tut er es aber, wie lange auch immer.

Als ich ihm dann Fressen gab und wie immer versucht habe, ob das auch klappt wenn Levi frei in der Wohnung läuft bekam ich dann mein Highlight geboten:

Nicht mal 2 Meter voneinander entfernt standen die Fressnäpfe und in meiner Küche schmatzen 2 Kater :pink-heart:

Heute morgen war Morpheus so spät da, daß ich dem Kleinen schon was zum Fressen geben musste, weil er so geschrien hat :(
Nachdem Morpheus gefressen hatte, hat er sich zum Putzen sogar in sein Bett am Schlafzimmerfenster gesetzt und Levi die Pfote draufgehauen, als dieser trotzt Fauchen nicht verstehen wollte, dass man mit vollem Bauch seine Ruhe haben will.
Der Kleine war aber auch wirklich zu stürmisch :rolleyes:

An diese zwei schönen Momente denke ich jetzt immer falls mein Dicker mal wieder länger wegbleiben sollte. Er will es scheinbar versuchen und sein Zuhause nicht aufgeben. Ich hab echt Hoffnung.
 
SchaPu

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  • #15
Manchmal habe ich das Gefühl, dass Katzen sich plötzlich entscheiden. Z. B. meine Miez war seit dem Tierarztbesuch so ängstlich, dass sie nicht mehr ins Haus kam. 3 Wochen lang!!!! Ich habe geheult, mir Sorgen gemacht und ihr gesagt, dass es auf alle Fälle nur im Haus etwas zu fressen gibt.

Naja, sie prüfte dann, ob ich die Haustüre nur angelehnt lies, fraß schnell und schwupps wieder raus.

Dann plötzlich kam sie wieder durch die Katzenklappe rein, setzte sich auf die Treppe und putzte sich, als sei nichts gewesen. Nur schlafen tut sie seit der Zeit (2 Monate) im Heu in der Nachbarsscheune. Bin mal gespannt wie das im Winter wird.
 
Marita6584

Marita6584

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  • #16
Sie machen eben, was sie wollen....:smile: Heute kam Fiene auch nur kurz zum Fressen, dabei ist das Wetter echt schlecht, aber sie hat mit Sicherheit einen Unterschlupf, dennoch hätte ich sie lieber im Haus. Mal sehen, ich muß gleich arbeiten (Tuppertante), vielleicht holt sie mich ja vom Auto ab, wenn ich nach Hause komme, viel gefuttert hat sie jedenfalls noch nicht.
 
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  • #17
Hallo und einen schönen Sonntag :)

wir haben Tag 9 und ich bin nicht so sicher wie ich die Situation einschätzen soll.
Wenn ich die Beiträge von Euch beiden, Schapu und Marita so lese denk ich mir: wie bei uns :rolleyes:

Der Große kommt nur in die Wohnung wenns unbedingt sein muss, also zum Fressen. Da darf Levi mittlerweile auch bis auf ca 1m an ihn ran und zuschauen :pink-heart:
Geschlafen wird tagsüber (soweit ich es sehe, wenn ich nicht bei der Arbeit bin) auf der Terrasse. Nach einer fremden Wohnung hat er aber auch schon gerochen, kann auch ein Keller oder Schuppen gewesen sein.
Bin ich aussen vor dem Haus schnurrt und schmusst mein Großer wie ich es kenne. Je näher wir der Terrasse bzw Katzenklappe kommen umso verschlossener wird er.
Er haart auch immer noch ganz schlimm, daran sieht man auch wie stressig es für ihn ist:(

Heute war er noch gar nicht zu sehen, obwohl ich schon seit 8 Uhr auf bin.


Mich macht ziemlich traurig, dass Morpheus kein Interesse an Levi zeigt. GAR KEINS. Wenn er mal innen ist, die Katzenklappe geschlossen und ich mal gemeinerweise nicht gleich aufmache, weil er rauswill auch nicht. Auch wenn Levi spielt und ihn gar nicht bedrängt nutzt er die Gelegenheit nicht um ihn sich mal anzuschauen. Morpheus ist komplett abweisend.


Er starrt nach aussen, sieht den kleinen Kerl nur an, wenn der ihm zu nahe kommt und maunzt: lass mich raus. Läuft der Kleine ihm nach versucht Morpheus den Abstand weiterhin so gross wie möglich zu halten. Nase an Nase schnuppern gibts zwischendurch immer mal wieder, aber dann wars das auch. Er scheint zu hoffen, dass das Ding irgendwann doch wieder verschwindet
:(

Ich hoffe nur, dass er irgendwann wieder in die Wohnung kommt und nicht doch noch auszieht. Wenn er so weitermacht glaubt Levi ihm gehört die Wohnung und der schwarze Kater kommt eben ab und an zu Besuch.
Nach über einer Woche denke ich mir: kommt da noch irgendwann Interesse am Gegenüber oder hätte das früher passieren müssen?
Wird das nie mehr als gegenseitiges akzeptieren und das selbst nur wenn ich Glück habe?
 
SchaPu

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  • #18
Ich denke oft: Im Tierheim haben die Tiger auch keine Möglichkeit zu sagen, dass sie hier nicht bleiben wollen und müssen sich mit gaaaanz viiieeelen Artgenossen arrangieren. Und das funktioniert doch auch einigermaßen.

Ich habe gemerkt, wenn ich nicht dauernd um Madam buhle und sie rufe und ihr Leckerlies und Schmuseeinheiten hinterhertrage, kommt sie eher mal rein. Auch da versuche ich ihre Befindlichkeit nicht ganz so wichtig zu nehmen. Ich zeige ihr, dass ich mich freue, dass sie da ist, rede mit ihr, streichele sie und sie kriegt Leckerli, aber wenn sie zickt ignoriere ich es.

Heute Morgen bin ich aufgewacht und sie lag ganz dicht an meiner Seite im Bett. Uuups? Sie ist dann zwar wieder zur Scheune um im Heu zu schlafen, aber immerhin! Ich finde auch sie duftet so gut nach frischem Heu, das dort eingelagert ist.
 
Marita6584

Marita6584

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  • #19
Nicht die Geduld verlieren. Als Hannes damals zu uns kam,hat es auch über 4 Monate gedauert, bis sie zusammen auf der Couch lagen.....
Fiene ist "typisch Weib", mal darf Felix schnuppern, mal faucht sie gleich. Heute morgen kam sie ins Haus, hat gefressen und schläft jetzt in meinem Büro, Felix ist hier im Erdgeschoß bei mir. Wir wären ja schon viel weiter, wenn er nicht so frech wäre, aber er möchte eben mit ihr spielen, und Fiene hat schon als Kitten nie gespielt. Sie hat nicht die Möglichkeit, sich ein neues Zuhause zu suchen, weil sie sehr scheu ist, nur ich kann sie anfassen. Aber ich finde auch, daß sie so allmählich mal mit dem Herumzicken aufhören könnte. Den Ausdruck "das Ding" finde ich übrigens wirklich passend. Fiene schaut Hannes genau so an, als wäre er ein lästiges Ding....:smile:
 
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  • #20
Ich bin böse.

Morpheus kam gegen 11Uhr nach Hause und seitdem muss er hierbleiben.
Ich weiss, dass manche schreiben, dass sie nicht zwingen soll, aber es geht keinen Schritt voran.
Andere sagen wieder, sie lassen ihre Freigänger am Anfang ein paar Tage nicht raus. Zwei gute Freunde von mir, die die Zusammenführung auch mitverfolgen haben mir geraten das nun zu tun.

Morpheus markiert, wenn er zuhause ist lediglich die Ecke seines Kratzbaumes. Wenn überhaupt! Durch den Rest der Wohnung läuft er eigentlich gar nicht.
So würde er sein Revier sang und klanglos dem Kleinen überlassen und sich gar nicht mit ihm befassen.

Für mich schleift sich das Verhalten zu sehr ein. Weiss nicht wie ich das Verhaltensmuster sonst durchbrechen sollte.

Nun schlafen beide mittlerweile seit über einer Stunde im Wohnzimmer. Der Kleine auf dem Kratzbaum und Morpheus in seinem Lieblingskarton unter dem Wohnzimmertisch.

Ich hoffe sehr, dass der Grosse merkt: ach nee hier zuhause kann man ja doch schlafen und sich entspannen. Wenn er wach ist werde ich ihn mit allen Mitteln vewöhnen und versuchen, dass er es hier so angenehm wie möglich findet, obwohl der Kleine da ist.

Heisst es nicht manchmal auch, man muss jemanden zu seinem Glück zwingen :confused:
 
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