Freig├Ąnger Katze hat sich zweites Zuhause gesucht­čś┐

dorisbaerbel

dorisbaerbel

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Hallo zusammen,
meine Freig├Ąngerin Kate hat sich offensichtlich ein zweites Zuhause gesucht. Ich habe letzte Woche durch Zufall gesehen, dass Sie ein paar H├Ąuser weiter in der Siedlung aus einem Haus kam und die Frau angesprochen. Sie sagte Kate w├Ąre ja schon ein paar Monate immer bei Ihnen und sie w├╝rden sie auch f├╝ttern und sie schl├Ąft wohl auch regelm├Ą├čig dort. Ich war entsetzt und bin immer noch sehr traurig und weiss nicht so genau wie ich mit der Situation umgehen soll. Kate ist bislang auch immer noch bei mir, aber immer seltener - vermutlich seid sie dort auch Futter bekommt. Da sie aber regelm├Ą├čig vorbeischaut, habe ich sie eher als Hardcore Freig├Ąngerin eingeordnet. Sie ist ├╝brigens gechippt und kastriert, aber die Familie ist nicht auf die Idee gekommen, mal mit ihr zum Tierarzt zu gehen, um zu checken ob sie wirklich niemandem geh├Ârt...Zudem sind sie Weihnachten einfach weg gefahren mit der Hoffnung, dass Kate noch da ist wenn sie wiederkommen....
Meine Frage an euch ist, habe ich eine Chance, dass Kate zu mir zur├╝ck kommt, wenn ich die Familie bitte das F├╝ttern einzustellen und sie vielleicht auch nicht mehr ins Haus zu lassen, oder w├╝rdet ihr eher die neue Familie akzeptieren?Dann sollten sie sie aber auch ganz ├╝bernehmen, oder - wobei ich meine S├╝├če ungern aufgeben w├╝rde:sad:! Ich habe noch einen Kater Joe, der ganz fr├Âhlich bei mir ist, die beiden kommen ganz gut miteinander klar, aber da ich viel arbeite bekommt Kate bei der anderen Familie vermutlich mehr Aufmerksamkeit als bei mir. Ich bin wirklich hin und her gerissen und hoffe auf euren Rat. Tausend Dank schon mal!
 
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Panike

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Hallo Dorisbaerbel

Willkommen im Forum!

Also ich w├╝rde den Nachbarn versuchen zu erkl├Ąren, dass sie Kate bitte nicht mehr f├╝ttern sollen und auch nicht mehr rein lassen. Erkl├Ąr Ihnen, wie du dich dabei f├╝hlst und dass sie zu dir geh├Ârt. Ein Streit w├Ąre in jedem Fall kontraproduktiv.

Da dies schon einige Zeit geht, wird es ein gutes St├╝ck Arbeit Kate zu erinnern wo ihr eigentliches Daheim ist. Vorallem m├╝ssen die Nachbarn konsequent mitspielen... Und dann muss man Kate beobachten, schauen wie es ihr dabei geht und dann entscheiden, zum Wohle der Katze.

Gibt es bei den Nachbarn etwas, was Kate besonders mag was sie bei dir so nicht hat? Anderes Futter, einen Kameraden? Kannst du ihr das evt. auch bieten?
 
W├╝tenderWookie

W├╝tenderWookie

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Ich fasse mal zusammen:

Deine Katze ist gechippt.
Dennoch war die fremde Familie nicht mit ihr beim Arzt, um zu gucken, wem sie geh├Ârt.

Deine Katze wurde angef├╝ttert.
Auch, ohne zu ├╝berpr├╝fen, wem sie geh├Ârt.

F├╝r mich bedeutet das, da├č sich jemand fremdes Eigentum angeeignet hat, bzw. versucht anzueignen.

Ich an deiner Stelle w├╝rde die Familie freundlich, aber bestimmt, darum bitten, die Katze nicht mehr zu f├╝ttern.
Und dann sieh erst mal weiter.

Ich wei├č nicht, ob man sowas zur Anzeige bei der Polizei bringen kann, ich kenne mich rechtlich da ├╝berhaupt nicht aus.
Aber ich w├Ąre extrem unerfreut ├╝ber diese Situation und w├╝rde das dieser Familie klar machen.
 
R

realykee

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Hallo,

du kannst der Familie auch einfach sagen, dass Kate regelm├Ą├čig spezielle Medikamente ben├Âtigt, die mit dem Futter verabreicht werden m├╝ssen.

Du sagst, wenn sie die Medikamente nicht bekommt, w├Ąre es sch├Ądlich f├╝r Kate.

Sie wollen doch bestimmt nicht, dass Kate einen Schaden davon tr├Ągt, ohne Medikamente. Aufgrund dessen, soll die Familie das F├╝ttern unterlassen.

Auch wenn es eine Notl├╝ge ist, aber es entfacht keinen Nachbarschaftsstreit und ist vlt. das einzige Mittel was zieht ;)
 
dorisbaerbel

dorisbaerbel

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Danke! dass ihr mein Gef├╝hl best├Ątigt, dass ich zumindest versuchen sollte, Kate wieder zur├╝ck zu bekommen. Ich habe mit der Frau schon vereinbart, dass wir Ende dieser Woche mal einen Kaffe trinken und das Ganze besprechen.
Ich glaube nicht, dass ich mit dem Gesetz drohen will, falls dass ├╝berhaupt m├Âglich ist, sondern ich w├╝rde versuchen mich mit Ihnen zu einigen und so Kate hoffentlich wieder an ihr eigentliches zuhause zu gew├Âhnen.
Ich sch├Ątze der Vorteil der Familie ist, dass sie mehrere sind und meistens jemand zu Hause ist, ich lebe allein, sie m├Âgen Kate wohl alle und spielen mit ihr,auch die Kinder, was ihr offensichtlich gut gef├Ąllt. Einen Kumpel - meinen Kater Joe - h├Ątte ich durchaus anzubieten, aber ich weiss nicht ob ihr das reicht. Was sie f├╝ttern weiss ich noch nicht, aber da kann ich ja mal schauen, ob ich mir da etwas abschauen kann.
 
Panike

Panike

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Also ich habe auch Freig├Ąnger und w├Ąre wirklich sehr aufgebracht, wenn Nachbarn diese einfach f├╝ttern. Wie ├Âtte schrieb, "Eigentum angeeignet" trifft es sehr gut.

Es wird nicht einfach f├╝r die Nachbarn, Kate das Futter und den Zutritt wieder zu verweigern, schon gar nicht f├╝r die Kinder. Wenn da die "Arme" Katze draussen sitzt und jammert... Aber wenn dann habt ihr jetzt die besten Chancen, wo es kalt ist und Nachts ungem├╝tlich draussen ist. Dann gibt sie hoffentlich schneller auf und kommt heim.

Wenn die Nachbarn freude an Katzen haben, sollen sie sich doch ├╝berlegen selber zwei Tiere anzuschaffen... (Betonung auf zwei!) ;)

Den Tipp von realykee find ich auch gut. :)
 
F

Fieps

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Das passiert halt, wenn man die Katze rauslasst.....
 
Panike

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F

Fieps

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  • #10
Doch, n├Ąmlich drinnen lassen. Da umgeht man so etwas.
 
W├╝tenderWookie

W├╝tenderWookie

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  • #11
Und ich frag mich gerade, wer dich schon wieder raus gelassen hat?
 
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Margitsina

Margitsina

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  • #12
Katzen geh├Âren nicht eingesperrt , f├╝r manche Menschen w├Ąre es allerdings sicher besser.
 
MarDie

MarDie

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  • #13
Doch, n├Ąmlich drinnen lassen. Da umgeht man so etwas.

Was ein d├Ąmlicher Spruch! Du wei├čt schon, dass Freigang (in geeigneter Lage) das Non-plus-ultra f├╝r Katzen ist? Die Katze aus Gr├╝nden wie diesen nicht raus zu lassen, das w├Ąre nichts anderes als Egoismus.

Thread Erstellerin: Ich w├╝rde es auch so machen wie beschrieben. Dass du dich mit der Frau auf einen Kaffee triffst, ist ja schon mal super. Ich dr├╝cke die Daumen, dass sie Verst├Ąndnis zeigt. Die Notl├╝ge mit den Medikamenten finde ich auch gar nicht so schlecht.
Du musst halt schauen wie es deiner Katze dabei geht. Ich finde es zwar bl├Âd wie die Leute sich verhalten haben, aber im Endeffekt z├Ąhlt, dass deine Katze gl├╝cklich ist!
 
J

Jonika

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  • #14
Hallo und herzlich willkommen!

ich finde die Idee gut, der Familie vorzuschlagen, selbst 2 Miezen zu adoptieren. dann wird Kate da wahrscheinlich auch gar nicht mehr hin wollen, weil es dann deren Revier ist! Sie konnten ja nun mit deiner Katze ausprobieren, wie ihnen ein Leben mit Katzen gef├Ąllt, da w├Ąren eigene doch der n├Ąchste Schritt:)

Ich w├╝nsch dir viel Gl├╝ck!!

LG
 
Catbert

Catbert

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  • #15
K├Ânntest Du mit einem Kompromiss leben? Tags├╝ber, wenn Du nicht da bist, kann die Katze bei ihrer Zweitfamilie bet├╝ddelt werden. Aber sie f├╝ttern nicht und sie lassen auch die Katze nicht bei ihnen ├╝bernachten.
Der Vorschlag, sich selbst Katzen zuzulegen, ist nat├╝rlich auch m├Âglich. Allerdings w├╝rde ich ihnen klar machen, dass da einiges zu beachten ist. Jemand, der eine Katze anf├╝ttert und bei sich ├╝bernachten l├Ąsst, ohne wenigstens mal beim Tierarzt nachsehen zu lassen, ob sie jemand geh├Ârt, sie aber dann ├╝ber Weihnachten wieder "aussetzt", weil das halt bequemer ist, der hat noch nicht wirklich begriffen, was Verantwortung f├╝r eine Katze bedeutet.
 
C

catmolly

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  • #16
Das ist ein schwieriges Thema. Gute Vorschl├Ąge gab es: dass die andere Familie sich selbst 2 Tierschutzkatzen anschafft oder dass Eure Katze dort ein Zweitzuhause haben darf.
Katzen aus Egoismus einzusperren - weil man sie dann f├╝r sich allein hat - finde ich keine Alternative.
Ich kenne ├Ąhnliche F├Ąlle zur Gen├╝ge - Katzen sind eigenst├Ąndige Wesen und entscheiden ├Âfter nach ihrem Gusto, aus unterschiedlichen Gr├╝nden.

Bei unserer Katze war es auch so - sie war nicht zu bewegen, in ihr erstes Zuhause, wo sie als Fundkatze eingezogen war, zur├╝ckzugehen. Jetzt hat sie 2 Zuhause - bei uns (offiziell) + bei unsern Nachbarn, die sie dankenswerterweise adoptieren, wenn wir in Urlaub sind. Allerdings f├╝ttern sie auch nur in diesen Zeiten, und das klappt wunderbar.

Bekannte haben (hatten?) eine Katze, die als Kitten bei ihnen eingezogen ist - allein, mit 8 Wochen. Sie ist umgezogen zu Nachbarn und wird ab und zu f├╝r Monate (!) bei ihren Erstbesitzern eingesperrt, damit sie bleibt. Das klappt aber nicht.

Wieder andere haben einen Kater von Nachbarn aufgenommen, mittlerweile auch offiziell, zu dem die erste Besitzerin - wie selbst zugab - keinen Draht fand. Trotz Bem├╝hungen (unsere Freunde haben ihn nicht gef├╝ttert zu Anfang) wollte er unter keinen Umst├Ąnden zur├╝ck, nicht mal zu Besuch.

Ich sage immer: ich f├╝hle mich nicht als "Besitzer", sondern f├╝hle mich geehrt, dass Molly hier ihr zentrales Revier hat und uns offensichtlich sehr mag. Auch wenn wir nicht immer nett sind ;-) (man muss mal Filzies rasieren, Popo waschen, Z├Ąhne putzen und andere bl├Âde Sachen).

Versuch die oben genannten Vorschl├Ąge und versuch auch, es lockerer anzugehen und mal mit den Augen der Katze zu verstehen - was nat├╝rlich nicht einfach ist. So sind sie halt - anders als Hunde. Und daf├╝r lieben wir sie ja.
 
Hazelcats

Hazelcats

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  • #17
Ich finde das Thema ist echt schwierig und man f├╝hlt sich und ist auch je nach Nachbar, dem Ganzen ausgeliefert. Je nachdem wie vern├╝nftig oder zug├Ąnglich/einsichtig die Nachbarn eben sind.
Grunds├Ątzlich finde ich es unm├Âglich fremde Katzen einfach mit irgendetwas zu f├╝ttern oder Leckerchen zu geben, sie damit anzulocken... das ist purer Egoismus und wenn keine Einsicht herrscht, man selbst die betroffene Katze nicht dauerhaft zur Indoor-Katze machen m├Âchte, dann findet sich keine gute L├Âsung.
Katzen gehen eben nicht immer nur deshalb zum Nachbarn, weil sie dort Zuwendung und Zeit bekommen, oft werden sie ganz simpel "bestochen", mit Dingen die man ihnen selbst niemals geben w├╝rde oder sie gehen ohne tats├Ąchlichen Bedarf auf Beutezug, einfach um der Beute willen... daheim ist der Napf gef├╝llt, aber Nachbars Zuf├╝tterung ist eben Beute und die Nachbarn sagen nur "och der freut sich doch immer so", ja super. Die Nachbarn haben aber nicht die ekeligen Sachen im Klo die von dem M├╝llfutter kommen (merkt man ja nur, wenn die Katze dann mal nicht raus darf), die haben keinen vollgekotzten Teppich, die haben keine TA-Kosten und die versauen einfach Katzes Futterqualit├Ąt und gef├Ąhrden deren Gesundheit, teils auch wenn man ihnen sagt, da├č er Spezialfutter braucht (.. aber er fri├čt es doch so gern).

Ich kann ein Lied mitsingen, aber habe auch keine L├Âsung, als immer wieder mit den Leuten reden. Unsere Gegend hier ist sehr katzenfreundlich, aber die "besondnere" Zuwendung an fremde Katzen ist sehr zwiesp├Ąltig und nur auf Menschensicht bedacht. Nehmen wir Kater Bonny, taucht als junger Kater hier in der Gegend auf und bedient sich an allem Futter, was f├╝r ihn erreichbar ist, geht auch in die H├Ąuser, pr├╝gelt sich nat├╝rlich deshalb auch mit den Revierkatzen. Man kannte ihn, man duldete oder verjagte ihn, manche gaben ihm wohl auch mal so etwas Futter. Wir hatten ihn auch ├Âfter im Garten als Gast, war einfach dabei und vertrug sich mit unseren Katzen, erst im Winter bei eisigen Minusgraden und "Kater immer drau├čen" begann ich zu gr├╝beln wo der denn hin geh├Ârt. Irgendwann bat Bonny um Einla├č, er durfte in den Eingangsraum, fra├č einen Futterteller leer und schlief einige Stunden wie tot, dann wollte er wieder raus. Ich versuchte seinen Besitzer zu ermitteln, jeder kannte ihn, keiner besa├č ihn .. aber irgendwo mu├čte er doch hingeh├Âren? Er sah ja gepflegt aus. Dann fing er an immer strenger zu riechen, er markierte drau├čen, kam t├Ąglich mit neuen Kampfspuren und meine Besitzersuche intensivierte sich, f├╝hrte zu nichts, also nahm ich Bonny mit zum TA, lie├č ihn auf Chip checken, nichts, er wurde gechipt ( im Ansinnen er h├Ątte dann immerhin im Fundfall einen Ansprechpartner, der wei├č wo er lebt, der f├╝r ihn TAKosten zahlen w├╝rde... mich nat├╝rlich, auch wenn ich Bonny noch nicht als "meiner" ansah) und kastriert. Bonny kam von sich aus p├╝nktlich zum futtern und so konnte ich ihm die ABs nach der Kastra geben, er zog von sich aus mehr und mehr bei uns ein. Ich achtete auf Suchzettel, Aush├Ąnge, online-Suchseiten, .... nichts, keiner vermi├čte Bonny, der ja zwar stundenweise raus ging und nachts auch, aber doch sonst nur bei uns war. Also bekam Bonny ein Halsband um, mit Sicherheitsverschlu├č und dehnbar, mit meiner TelefonNr, mit Anschrift, ein etwaiger Besitzer h├Ątte also leicht mit mir in Kontakt treten k├Ânnen, so der Kater bei ihm auftaucht, .. nichts.
In der ganzen Zeit haben sich zwar einige Nachbarn mal gern am "och der bekommt was" beteiligt, aber Verantwortung und Kosten wollte keiner, das tat ich dann - doch Bonny bekam weiterhin, obwohl f├╝r jeden sichtbar ist, der hat ein Heim (Halsband mit Beschriftung) wohl Futter. Einmal blieb er tagelang weg, ich verteilte Suchzettel in alle Briefk├Ąsten im Umfeld, umgehend danach tauchte Bonny wieder auf, ich vermute es hat ihn jemand einfach drinbehalten gehabt und weil auf dem Zettel etwas von bei Tasso registriert stand und nun jeder wu├čte Bonny wohnt bei uns, au├čerdem er br├Ąuchte Spezialfutter, durfte Bonny gehen. Heute ist es so, da├č es mindestens zwei ├Ąltere Damen gibt, wo er noch etwas bekommt, obwohl sie wissen, ich m├Âchte es nicht. Und so sch├Ân es ist, wenn sie unseren Bonny gern sehen, so unfair ist es auch, sie machen was sie wollen, weil es ihnen gut tut den Katern zu f├╝ttern, aber als es darum ging, ganz f├╝r ihn zu sorgen, da wollten sie nicht.
Bonny wei├č jedenfalls wo er wirklich zuhause ist, als er sich ├╝bel die Pfote aufgeschnitten hat, hat er sich schwerverletzt heim und sogar durch seine Kellerkatzenklappe nach oben in Haus geschleppt.
So ├Ąhnlich lief es mit dem sp├Ąter zugelaufenen Teddy, nur da├č Teddy sehr scheu (aber bestechlich) war und Bonny von sich aus auf die Menschen zu geht. Also wurde Teddy weniger fremdgef├╝ttert, weil er kein so verlockendes Ziel war, nur auf Trockenfuttersuche ist er mehrfach wochenlang einkassiert worden und kam dann v├Âllig durch den Wind und in miesem Zustand heim. Mit dem aktuellen Streuner habe ich auch mehr "Gl├╝ck", er ist scheu, fauchte anfangs und wollte auch mal zuhauen (mich nicht, die eine F├╝tterdame, sie mag ihn deshalb nicht mehr).... so werde ich vielleicht mit viel Geduld und ├╝ber Monate/Jahre sein Vertrauen gewinnen und kann ihn dann mal zum TA bringen, vermutlich kastrieren lassen und schauen, ob er einen Chip tr├Ągt, vielleicht ist er ja wo abhanden gekommen und wird vermi├čt, allerdings hat er solche Scheu vor Menschen, da├č man eher meint, er hat miese Erfahrungen sammeln m├╝ssen als er sein Heim verlor.

Im Fazit meine ich, das Problem liegt ja nicht darin, da├č Tierfreude sich netterweise um eine Katze mitk├╝mmern, sondern sich darum k├╝mmern ihr Bed├╝rfnis nach Katze mit dem F├╝ttern/anlocken einer ihnen sympathischen fremden Katze zu erf├╝llen, aber nur so weit wie es ihnen selbst angenehm ist, also nur partiell, wirklich drum k├╝mmern, mit TA, Vollverantwortung usw., das wollen sie ja nicht, das soll doch der eigentliche Besitzer machen, deshalb wollen sie ja selbst auch keine eigene Katze. Und aus diesen Motiven heraus, ist es auch so hoffnungslos oder m├╝hsam vern├╝nftig mit ihnen zu reden und etwas im Sinne der Katze zu erreichen.
Ich w├╝nsche allen Betroffenen viel Gl├╝ck und Erfolg,
liebe Gr├╝├če
Karen
 
dorisbaerbel

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4
  • #18
Danke nochmal f├╝reure Antworten und Ideen, meine ├ťberlegungen gehen im Moment auch dahin, Kate zu teilen, wenn sie das noch akzeptiert, also tags├╝ber wenn ich arbeite kann sie gerne die Nachbarsfamilie besuchen, bekommt dort aber kein Futter und abends/nachts/morgens kommt sie nach Haus. Das w├Ąre aus meiner Sicht die Ideall├Âsung und bislang habe ich das Gef├╝hl f├╝r die Family ist das auch akzeptabel. Die Frau hat wohl eigentlich eine Katzenallergie, reagiert aber wohl nicht auf Kate. Daher vermute ich, dass zwei Katzen aus dem Tierheim wohl nicht funktionieren, aber vorschlagen werde ich es auf jeden Fall.
Ansonsten hoffe ich auch, eine f├╝r Kate akzeptable L├Âsung zu finden und denke auch dass sie freiwillig wieder nach Haus kommen sollte, nat├╝rlich unterst├╝tzt dadurch, dass es Futter nur noch bei mir gibt:grin: Dann weiss ich auch was sie bekommt, hatte sie ganz erfolgreich auf vern├╝nftiges Futter umgestellt, mal schauen, was sie dort bekommen hat. Bin aber im Moment ganz zuversichtlich, dass die Nachbarn einsichtig sind, mal schauen ob sich das h├Ąlt wenn sie vorm Haus sitzt und Alarm schl├Ągt....
 
Pegasine

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976
  • #19
Deine Katze scheint mit dem momentanen Zustand doch sehr gl├╝cklich zu sein.

Ich glaube, in diesem Fall w├╝rde ich mich f├╝r Cat-Sharing entscheiden.

Klar will man sein Tier f├╝r sich, aber eine Katze kann man nicht besitzen.

Die jetzige Situation hat f├╝r dein K├Ątzchen gro├če Vorteile. Mir w├╝rde es f├╝r das Tierchen leid tun, wenn jetzt pl├Âtzlich die T├╝r zu ihrem momentan bevorzugten sch├Ânen Pl├Ątzchen verschlossen bliebe, nur damit du sie wieder f├╝r dich alleine hast.

Sie w├╝rde das nicht verstehen.

Eine gute Bekannte hat aus diesem Gund auch schon mal ihre Katze komplett zu ihrer Nachbarin umsiedeln lassen. Tat furchtbar weh, aber der Kater wollt ums Verrecken zur Nachbarin rein, bei der es ohne Kind wohl ruhiger war. Ihm wurde der Wunsch erf├╝llt. Hin und wieder kam er meine Bekannte aber trotzdem noch besuchen und hat auch ab und zu mal da ein Nickerchen gehalten.

Absprechen solltest du dich aber vielleicht beim Thema Futter, also was gef├╝ttert wird.
 
W├╝tenderWookie

W├╝tenderWookie

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  • #20
Es ist doch aber ein Unterschied, ob eine Katze "freiwillig" zu einem Nachbarn geht, weil sie sich vielleicht dort wohler f├╝hlt, oder ob sie bewusst angef├╝ttert wird.

Das, was Hazelcats beschreibt, trifft hier doch auch zu.

Die Katze wurde angef├╝ttert, ohne zu gucken, ob ein Besitzer existiert.
Kate denkt sich:"Nett hier. Hier gibt's ja was leckeres." Oder was Katzen halt so denken.
Dann wird sie ├╝ber Weihnachten sich selbst ├╝berlassen.

Das finde ich schon ein starkes St├╝ck und zeugt f├╝r mich nicht von gro├čem Verantwortungsbewusstsein.
Das hat auch nichts damit zu tun, ob ich mich mit Katzen auskenne oder nicht.
Da ist ein Lebewesen, dem ich gezeigt habe, hier kannst du hinkommen und bleiben.
Wenn ich das nicht leisten kann oder m├Âchte und darauf hoffe, da├č sie dann wieder kommt, spricht das nicht f├╝r denjenigen.

W├╝rde ein User hier aufschlagen und sagen, er habe bewusst eine Katze angef├╝ttert, ohne zu gucken, wem sie geh├Ârt, und w├Ąre dann f├╝r zwei Wochen weggefahren, weil "die kommt ja hoffentlich wieder", w├╝rde er von den meisten hier eins auf den Deckel bekommen.

Und das zu Recht.
 
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