freigänger katze ans haus gewöhnen

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sternen

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hallo...

ohjeminee! unser kater ist es seit jahren ein freigänger. er war draußen mit vielen wildkatzen unterwegs und hatte ein riesiges gebiet, wo er herumtollen konnte...
jetzt ziehen wir in 2 wochen um und müssen ihn leider ans haus gewöhnen (allein deshalb, dass er uns nicht aus der neuen wohnung abhaut).
wir sind jetzt noch im alten haus und haben seine katzenklappe zugemacht, ihm ein katzenklo und ein katzenkörbchen aufgestellt. ein kratzbaum steht neben seinem futterplatz.
ist jetzt irgendetwas zu beachten? wir haben ihm zur beruhigung ein paar bachblütentropfen in den nacken getreufelt und hoffen, dass er mit der neuen situation klar kommt.
ist noch irgendwas wichtig? können wir sicher sein, dass er das katzenklo auch benutzt?

für hilfreiche tipps wären wir sehr dankbar - er tut uns so leid... obwohl er die neue situation wahrscheinlich noch gar nicht verstanden hat. spannend wirds, wenn er das erste mal das katzenklo benutzen muss. (er hatte schon früher ein klo - das ist aber schon gut 8 jahre her... erinnert sich eine katze an sowas?)

liebe grüße!
 
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shirkaninchen

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Zur Umstellung könnt ihr vielleicht seine Streu noch mit etwas Erde mischen, vielleiht fällt ihm so die Umstellung auf die Katzentoi einfacher.

Mehr Tipps habe ich dazu leider auch nicht
 
Mafi

Mafi

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Soll er in der neuen Wohnung Stubentiger bleiben?
 
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sternen

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da sind wir uns noch nicht so sicher ... vorerst natürlich schon, damit er sich an sein neues revier gewöhnt. aber er wird sehr viel platz haben im neuen haus. mal sehen, wie es ihm so als stubentiger ergehen wird. wenn er große probleme haben wird, werden wir ihn sicherlich wieder rauslassen...
 
Mafi

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Als eingefleischten Freigänger wird es sehr schwer, bzw gar nicht möglich sein, ihn daran zu gewöhnen. Ach die Gesellschaft der Katzen draußen, wird ihn warscheinlich sehr fehlen.
 
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sternen

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dazu muss ich sagen, dass er im winter eh lieber drinnen im warmen ist...
 
doppelpack

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Finde ich gemein. Erst Freigänger und dann Stubentiger? Warum denn, wenn man fragen darf? Nach dem Umzug ist es sinnvoll, ohne Frage, aber wieso denn auf Dauer?:confused:
 
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mrs.filch

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Finde ich gemein. Erst Freigänger und dann Stubentiger? Warum denn, wenn man fragen darf? Nach dem Umzug ist es sinnvoll, ohne Frage, aber wieso denn auf Dauer?:confused:
z.B. weil der Verkehr gefährlicher ist?
oder soll sie das Tier ins Tierheim geben?

Hier wird doch gefragt, wie man es am besten lösen kann, und ich kenne nicht nur einen älteren Freigänger, der sich gut an das Wohnungsleben hat gewöhnen lassen. Versuchen kann sie es doch, und wenn es nicht gelingt, dann ist ja auch der Freigang nicht gänzlich ausgeschlossen.

Ich würde versuchen, zumindest einen gesicherten Balkon oder gesicherte Fenster anzubieten, und viele viele Spielmöglichkeiten, vor allem Kratzbaumlandschaften. Ich würde auch mehrere Klos anbieten, z.T. mit Erde gefüllt, und dann allmählich mit zunehmend Streu durchmischen

Gutes Gelingen wünsch ich...
 
doppelpack

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z.B. weil der Verkehr gefährlicher ist?
oder soll sie das Tier ins Tierheim geben?

Hier wird doch gefragt, wie man es am besten lösen kann, und ich kenne nicht nur einen älteren Freigänger, der sich gut an das Wohnungsleben hat gewöhnen lassen. Versuchen kann sie es doch, und wenn es nicht gelingt, dann ist ja auch der Freigang nicht gänzlich ausgeschlossen.

Ich würde versuchen, zumindest einen gesicherten Balkon oder gesicherte Fenster anzubieten, und viele viele Spielmöglichkeiten, vor allem Kratzbaumlandschaften. Ich würde auch mehrere Klos anbieten, z.T. mit Erde gefüllt, und dann allmählich mit zunehmend Streu durchmischen

Gutes Gelingen wünsch ich...
Deswegen habe ich ja gefragt, was der BEweggrund ist, weil die zwei dick gedruckten Aussagen passen ja nich zusamen. entweder, es ist zu gefährlich oder eben nicht. Ich kann mri nicht vorstellen, dass TE Katze an stark befahrener Straße rausließe mit höchtswahrscheinlicher Todesfolge , nur weil er Freigang verlangt.
 
Chima

Chima

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Hallo!
Aus Erfahrung weiß man aber, dass Katzen, die über viele Jahre draussen glebebt haben, sich nicht umgewöhnen lassen. Spätestens im Sommer wird der Drang nach Draussen wieder sehr ausgeprädgt sein.
Ihr könnt es ja versuchen. Wenn ihr aber merkt, dass er sich immer mehr zurück zieht, viel Blödsinn macht oder sogar unsauber wird, dann solltet ihr ihn unbedingt wieder raus lassen.
Wenn er NUR in der Wohnung bléibt und er sich damit arrangieren kann, dann sollte er aber in jedem fall eiinen Artgenossen als Gesellschaft bekommen. ;)
 
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shirkaninchen

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Hallo!
Aus Erfahrung weiß man aber, dass Katzen, die über viele Jahre draussen glebebt haben, sich nicht umgewöhnen lassen.
Stimmt so definitiv nicht!

Es kommt immer auf die Lebensumstände und den Charakter des einzelnen Tieres an. Nachbarn mußten auch einen freiheitsliebenden Kater an die Wohnung gewöhnen. Zum Übergang haben sie ihn auch an Geschirr und Leine gewöhnt so konnte er noch täglich seine Spaziergänge machen, wenn auch nicht mehr so wie er wollte.

Nach und nach wurde diese auch reduziert, sein Katzenklo lernte er auch zu schätzen. Aber er mußte auch in der Wohnung ausreichend bespielt werden.

Unsauber wurde er nie. Sicher läßt sich dass nicht verallgemeinern. Mit viel Einsatz des Halters, der Katze in der Wohnung ein möglichst abwechslungsreiches Leben zu bieten, kann der Versuch aber gewagt werden.
 
Chima

Chima

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Sorry, hab ich so auch nicht gemeint. Wollte das nicht verallgemeinern. Ich wollte viel mehr sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, deutlich geringer ist, als das es klappt. Bei den meißten Katzen funktioniert das aber nicht.
Man muss sich dann echt Gedanken machen, wie man der Katze das ersetzen kann, was sie bisher kannte.
In diesem Fall finde ich einen Artgen ossern enorm wichtig.
 
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mrs.filch

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In diesem Fall finde ich einen Artgenossern enorm wichtig.

Das sehe ich nicht so. Der Kater ist seit ? mehr als 8 Jahren Alleinherrscher im Haus, und es lässt sich nicht sagen, ob er sich noch an einen Artgenossen gewöhnen wird.

Um es mit deinen Worten zu sagen:
die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, ist deutlich geringer als die, dass es klappt.
 
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