Frage zur Zusammenführung von Katze und neuem Kater

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Lu.

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Hallo zusammen!

Ich habe hier im Forum bereits früher super Hilfe zur Sauberkeitserziehung von unserer Katze Mimi bekommen und wollte euer geballtes Wissen nun noch einmal in Sachen Zusammenführung zu Rate ziehen.

Zum Hintergrund:
Mimi ist als Findelkind zu uns gekommen. Sie wurde von ihrer Mutter nicht angenommen und ist damit mit ca. 8-10 Wochen bei uns eingezogen. Sie war dann nach ein paar Wochen bei uns sehr krank aber wir haben Sie mit Hilfe des Tierarztes aufgepäppelt bekommen und inzwischen ist sie eine kerngesunde junge Katzendame von ca. 2 Jahren. Sie ist kastriert, geimpft, gechipt und hat Freigang.

Vor ca. 1 Jahr, als Mimi endlich stabil gesund war und kastriert werden konnte, kam Marshmallow ins Haus. Ein ähnlich alter Kater. Bei den beiden ging die Vergesellschaftung quasi nach Lehrbuch. Anfängliches Knurren und Fauchen, Jagen und Streiten und nach einigen Wochen Akzeptanz. Im Haus haben sich die beiden akzeptiert aber weitgehend ignoriert. Draußen im Garten wurde aber kräftig Fangen gespielt, wobei die Initiative häufig von Mimi ausging und die Sache immer spielerisch blieb. Die große Liebe war es nicht zwischen den beiden aber gemocht haben sie sich bestimmt.

Leider ist Marshmallow letztens plötzlich und unerwartet verstorben, sodass Mimi wieder allein war. Weil wir beide berufstätig sind und auch mit den Kindern recht viel unterwegs sind, haben mein Mann und ich uns recht schnell dazu entschieden, Mimi wieder einen Gefährten an die Seite zu stellen. Also zog vorgestern Pumuckl bei uns ein, ein ca. 1-2 Jahre alter Kater aus dem Tierschutz. Er wurde als freundlich, unkompliziert und menschenbezogen beschrieben, manchmal ein bisschen wild aber grundsätzlich eher von der ruhigen Sorte. So wie unsere Mimi auch. Die ist sehr menschenbezogen und da gar nicht schüchtern, spielt gerne mit Pfeifenputzern und liebte eben Fangen spielen draußen mit Marshmallow. Anderen Katzen draußen begegnet sie mit Respekt aber ohne Angst und wir haben sie auch schon dabei beobachtet, dass sie auch bei ihr (wahrscheinlich) fremden Tieren die Initiative zum Fangen spielen ergriffen hat.

Wir haben Pumuckl ein eigens Zimmer eingerichtet, sodass er erst einmal ankommen konnte. Das ging sehr schnell, es zieht ihn förmlich nach draußen in den Rest vom Haus.
Gestern Abend haben wir das Handtuch, das er ausgiebig beschlafen hat, Mimi auf einen Teil des Kratzbaums gelegt, damit sie seinen Geruch schon einmal kennen lernen kann, ohne dass sich die beiden Tiere gleich Auf in Auf gegenüber stehen. Anfänglich war sie wenig begeistert und hat auch geknurrt und das Tuch zwar beschnuppert aber dann gemieden. Wir haben sie dann damit in Ruhe und das Tuch einfach liegen gelassen und den Abend normal mit ihr verbracht. Heute früh hat sie dann das Handtuch erneut kräftig beschnuppert und sich dann selbst darauf hingelegt und drauf geschlafen.
Nachdem das schonmal gut geklappt hat, haben wir einige Stunden später den ersten Versuch eines Zusammentreffens gewagt. Vorher durfte Pumuckl, während Mimi draußen war, schon einmal Wohnzimmer und Bad begutachten, damit für ihn nicht alles neu ist. Er hat sich auch sehr selbstbewusst im Haus bewegt.
Das Zusammentreffen war dann, na ja, ich finde ein wenig seltsam: Mimi hat sofort angefangen wie wild zu Knurren und, sobald Pumuckl ihr zu nahe kam, zu Fauchen. Er hat in meinem Augen deutliche Unterwerfungsanzeichen gemacht: Schwanz eingezogen, zur Seite geschaut, keinen direkten Blickkontakt gesucht, usw. Soweit so erwartet. Was ich nicht erwartet habe sind folgende zwei Punkte:
Pumuckl hat bei Kontakt zu Mimi zwar all diese Anzeichen von Unterwerfung gemacht, gleichzeitig ist er Mimi aber gefolgt und hat, mit einigem Abstand aber doch näher als ihr das lieb war, laut "geheult".
Mimi dagegen hatte offensichtlich ziemliche Angst vor Pumuckl und ist sofort nach oben (auf Fensterbank, Kratzbau, Regal), hat sich dort allerdings trotzdem in die Ecke gedrängt gefühlt und ist, sobald wir möglich möglich, so schnell sie konnte abgehauen. Pumuckl ist zwar hinterher aber eher langsam und nicht aufdringlich. Mimi aber hat sich wieder nach oben in eine Ecke gekauert, hat geknurrt und geraucht und, als sie nicht mehr weiter ausweichen konnte, wieder abgehauen.

Wir haben die beiden dann wieder getrennt, Pumuckl zurück in sein Zimmer gebracht und Mimi versucht zu verwöhnen. Das allerdings hat nicht gut geklappt. Seit sie mit Pumuckl zusammen getroffen ist, ist sie offensichtlich sehr verunsichert. Sie möchte nicht mit uns spielen, auch nicht ihr Lieblingsspiel, ignoriert Leckerlies und traut sich kaum an der Tür zu Pumuckls Zimmer vorbei. Jedes Geräusch lässt sie aufschrecken.

Wir haben jetzt entschieden, die Vergesellschaftung nochmal anders anzugehen, sozusagen nochmal einen Schritt zurück, und eine Gittertür zu bauen, die wir in die Tür beim Pumuckl reinhängen. Dann können sich die beiden Tiere zwar begegnen aber immer mit der sicheren Tür dazwischen. Zusätzlich wollen wir anfangs die Türe verhängen, solange wir nicht dabei sind und die Verhängung nur dann aufmachen, wenn wir mit beiden Tieren interagieren, in der Hoffnung, dass sie damit positive Erfahrungen machen und sich annähern. Ich hoffe, dass Mimi sich bald wieder hoch traut, damit wir die beiden überhaupt gleichzeitig "bespielen" können.

Nun meine Frage: meint ihr, das ist das richtige Vorgehen? Habt ihr noch Tipps, wie wir Mimi ihre Angst wieder nehmen können? Sie soll sich schließlich in ihrem Zuhause weiterhin wohl fühlen. Sollten wir bei der Vergesellschaftung noch etwas beachten? Haben wir etwas vergessen?

Danke für eure Hilfe und Tipps!

Liebe Grüße
Lu
 
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Krähe

Krähe

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Hi Lu!
Genau wie du waren wir vor einiger Zeit Anfang Juni in der gleichen Situation - Kater und Katze zusammenführen.
Zuallererst kann ich dir diesen Thread empfehlen, der uns sehr weitergeholfen hat: Die langsame Zusammenführung

Dass die Katzen beim ersten Aufeinandertreffen nicht direkt positiv reagieren, ist nicht ungewohnt.Für eure erste Katze ist der neue Kater nämlich ein Eindringling in ihrem Revier, in etwa so, als würde ein fremder Mann in eure Wohnung kommen und dort leben wollen.
Durch die Gittertür oder den Türspalt können die Katzen sich einige Zeit erst einmal kennenlernen, den Geruch des Anderen wahrnehmen und sich an die Gegenwart einer zweiten Kate gewöhnen, ehe man langsam die Beiden zusammenführt.
Dass ihr eine solche einbauen wollt ist super! Kann man nur empfehlen. Wir haben ein Babygitter dafür genutzt, das hat auch gut funktioniert.
Beim ersten Mal kann es immer zu Fauchen, Raufen und Jagen kommen, solange die Katzen jedoch nicht blutig kämpfen oder vor Angst urinieren/nicht wegkommen, kann man sie vorsichtig machen lassen. Die Beiden müssen erstmal klären, wer eigentlich wo in der Rangordnung steht.
Dieses erste Mal und die Aufeinandertreffen an einer Gittertür kann man auch super untermalen indem man mit den Beiden spielt, Leckerchen aushändigt oder sie anderweitig belohnt, um die Situation für Beide positiv zu verknüpfen.

Wichtig ist auch, dass ihr Mimi das Tempo bestimmen lässt, wenn Pumuckl an sich nichts dagegen hat sie kennen zu lernen. Wenn sie zeigt, dass sie neugierig ist und keine Angst vor seinem Raum zeigt, könnt ihr ruhig weitermachen. Manche Katzen brauchen mehr, manche weniger.
Unsere Minze hat auch gut 3 Wochen gebraucht um aufzutauen und nicht mehr zu fauchen, wenn Shiva an ihr vorbeiläuft, mittlerweile lieben die Zwei sich😄

Ich hoffe, dass ihr die Zwei gut zusammenführen könnt!
Gruß,
Krähe
 
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Lu.

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Hey Krähe!

Danke für deine Antwort! Was du von deinen beiden Miezen erzählst, macht mir viel Mut, dass Mimi und Pumuckl sich auch verstehen werden, wenn wir es langsam und mit Geduld angehen lassen.
Mit Marshmallow damals hat es ja auch geklappt und mein Mann meinte gerade, dass Mimi da auch sehr verunsichert war und Angst hatte. Damals konnte sie halt nicht so einfach türmen, weil sie noch nicht raus durfte.

Eine Frage habe ich noch, vielleicht kann mir die ja jemand von such beantworten: was bedeutet denn das Heulen von Pumuckl? Ist das ein Machtgebaren? Ich habe das noch nie von einer Katze gehört.

Liebe Grüße,
Lu
 
basco09

basco09

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Gut, dass ihr jetzt mit Gittertür arbeiten wollt. Gute Entscheidung, bei uns hat das geholfen. Bitte arbeitet dann mit gleichzeitigem Füttern, Leckerchenrunden und Spielen an der Türe zunächst auf Abstand und dann immer näher, wenn es geduldet wird. Der Dufttausch war schon mal gut, das würde ich regelmäßig machen, auch umgekehrt.
Das Heulen ist glaube ich normal. Caro hatte vorgestern eine andere Katzen in unserem Garten entdeckt und als Drohung auch ganz laut geheult, zeigt wohl an, dass da jemand Fremdes im Revier ist...
 
Krähe

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Eine Frage habe ich noch, vielleicht kann mir die ja jemand von such beantworten: was bedeutet denn das Heulen von Pumuckl? Ist das ein Machtgebaren? Ich habe das noch nie von einer Katze gehört.
Minze hat das zu Anfang auch gemacht, wenn sie andere Katzen gesehen/gehört hat (auch die Nachbarskatzen durchs Fenster oder Katzen im Fernsehen...). Da gab es ein lautes Murren oder Heulen, dann war wieder gut.
Shiva gegenüber hat sie das auch gemacht und tut es ab und an immer noch, besonders wenn es zu den "Machtkämpfen" geht oder er ihre Dominanz in Frage stellt, aber ultimativ nichts Ungewöhnliches.
Das Heulen und Aufzeigen eines Fremden im Revier kann auch eine Weile bleiben, bis die Beiden sich vollends aneinander gewöhnt haben und akzeptieren, dass der jeweils Andere kein Eindringling ist.
 
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Lu.

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Danke Basco09 und Krähe!
Allerdings hätte ich dann so ein Heulen eher von Mimi als von Pumuckl erwartet, er ist ja der Eindringling und es ist ihr Revier. Aber vielleicht zeigt we ja auch nur an, dass da jemand anderes ist. Hmm, ich werde es auf jeden Fall mal beobachten aber mir keine größeren Gedanken drum machen.

Der kleine Kobold ist eh schon ziemlich gut bei uns angekommen und es drängt ihn stark raus aus seinem Zimmer. Meint ihr, das ist ok, wenn er trotzdem erst mal noch dein bleibt? Mein Mann und ich gehen regelmäßig zu ihm rein zum Spielen, streicheln, kuscheln und auch meine beiden Mädels besuchen ihn regelmäßig. Mein Mann meint, wir sollten ihn im Haus herumstrolchen lassen, wenn Mimi draußen ist und erst, wenn sie wieder rein will, wider in dein Zimmer bringen. Aber ich weiß nicht so Recht - ist er dann nicht gerade richtig traurig, wenn er mal raus darff und mal nicht?

Ich hoffe, dass ich die Gittertür heute weiter voran bringen kann. Das Netz habe ich schon gekauft, fehlt "nur" noch der Rahmen.

Liebe Grüße und Danke für alle Hinweise!
Lu
 
basco09

basco09

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Doch er kann ruhig mal herum strolchen, das nennt man auch Raumtausch, aber ist oft nicht einfach zu realisieren. Das Abgetrennte wird er schon eine Weile ohne Schaden überstehen, hat unsere Caro auch.
Mir fiel jetzt noch auf, unsere Luna heult ganz selten auch mal als Spielaufforderung. Könnte das passen?
 
Krähe

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Allerdings hätte ich dann so ein Heulen eher von Mimi als von Pumuckl erwartet, er ist ja der Eindringling und es ist ihr Revier. Aber vielleicht zeigt we ja auch nur an, dass da jemand anderes ist. Hmm, ich werde es auf jeden Fall mal beobachten aber mir keine größeren Gedanken drum machen.
Ach, manchmal kommen sich die Neulinge auch wie die Könige vor... Shiva hat das Wohnzimmer direkt zu seinem Bereich erklärt, Minzes Geruch war ihm egal und als er sie gesehen hat, hieß es dann auch erstmal "Eindringling!"😆

Mein Mann meint, wir sollten ihn im Haus herumstrolchen lassen, wenn Mimi draußen ist und erst, wenn sie wieder rein will, wider in dein Zimmer bringen. Aber ich weiß nicht so Recht - ist er dann nicht gerade richtig traurig, wenn er mal raus darff und mal nicht?
Klar. So verhindert ihr auch das Entstehen von Territorien - und sein Geruch wird im Rest des Hauses verteilt. Das wird Mimi sicherlich erstmal nicht so toll finden, aber mit der Zeit gewöhnen sie sich dran.
Unsere Minze hat die ersten Tage nachdem Shiva raus durfte uns mit dem Popo angesehen und wollte gar nicht von ihrem Lieblingsplatz runter, weil Alles nach ihm roch, aber irgendwann hat sie nachgegeben und gemerkt, dass das ja gar nicht so schlimm war und sich nur um seinen Geruch handelt, er aber nicht da ist.
Als sie sich an den Geruch gewöhnt hat, durften sie zusammen... und siehe da, es gab natürlich Zickenkrieg und Gefauche, aber sie ist nicht sofort weggerannt, wenn sie ihn gerochen hat. Irgendwann haben sie dann zusammen im selben Raum geschlafen, ohne Probleme.
Das wird je nach Katze und Charakter seine Zeit dauern, aber aufgeben sollte man dabei nicht. Manche Prinzessinnen brauchen Wochen, bis sie dem Neuen gegenüber auftauen.

Natürlich wird er es doof finden, dass er mal draußen ist mal nicht... Shiva jammert uns Morgens auch die Ohren voll, wenn er endlich aus dem Wohnzimmergefängnis darf. Umso größer ist dann aber die Freude, wieder "frei" zu sein.
Ihr beschäftigt ihn zudem auch genug, dass er nicht aus Langeweile und Frust euch in "seinem" Raum an die Decke geht.
 
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Lu.

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Doch er kann ruhig mal herum strolchen, das nennt man auch Raumtausch, aber ist oft nicht einfach zu realisieren. Das Abgetrennte wird er schon eine Weile ohne Schaden überstehen, hat unsere Caro auch.
Mir fiel jetzt noch auf, unsere Luna heult ganz selten auch mal als Spielaufforderung. Könnte das passen?
Ach, manchmal kommen sich die Neulinge auch wie die Könige vor... Shiva hat das Wohnzimmer direkt zu seinem Bereich erklärt, Minzes Geruch war ihm egal und als er sie gesehen hat, hieß es dann auch erstmal "Eindringling!"😆


Klar. So verhindert ihr auch das Entstehen von Territorien - und sein Geruch wird im Rest des Hauses verteilt. Das wird Mimi sicherlich erstmal nicht so toll finden, aber mit der Zeit gewöhnen sie sich dran.
Unsere Minze hat die ersten Tage nachdem Shiva raus durfte uns mit dem Popo angesehen und wollte gar nicht von ihrem Lieblingsplatz runter, weil Alles nach ihm roch, aber irgendwann hat sie nachgegeben und gemerkt, dass das ja gar nicht so schlimm war und sich nur um seinen Geruch handelt, er aber nicht da ist.
Als sie sich an den Geruch gewöhnt hat, durften sie zusammen... und siehe da, es gab natürlich Zickenkrieg und Gefauche, aber sie ist nicht sofort weggerannt, wenn sie ihn gerochen hat. Irgendwann haben sie dann zusammen im selben Raum geschlafen, ohne Probleme.
Das wird je nach Katze und Charakter seine Zeit dauern, aber aufgeben sollte man dabei nicht. Manche Prinzessinnen brauchen Wochen, bis sie dem Neuen gegenüber auftauen.

Natürlich wird er es doof finden, dass er mal draußen ist mal nicht... Shiva jammert uns Morgens auch die Ohren voll, wenn er endlich aus dem Wohnzimmergefängnis darf. Umso größer ist dann aber die Freude, wieder "frei" zu sein.
Ihr beschäftigt ihn zudem auch genug, dass er nicht aus Langeweile und Frust euch in "seinem" Raum an die Decke geht.
Ach perfekt, dann werden wir das so machen! Auf Territorien habe ich nämlich auch keine Lust und Mimi wird sich schon dran gewöhnen. Das Treppenhaus zur Haustür hin sparen wir dann einfach für Pumuckl aus, damit Mimi weiterhin gerne von draußen reinkommt. Das erste Mal, nach Pumuckl Ankunft, hat sie durch die dort abgestellten Futterdosen sofort Lunte gerochen und ist direkt wieder nach draußen geflitzt 😄. Die Dosen standen bei der Pflegestelle in Pumuckls Zimmer - ich hatte gar nicht daran gedacht, dass sie das daran auch merkt 🤣.

Eine Spielaufforderung könnte das Heulen durchaus auch sein 🤔. Pumuckl ist sehr verspielt. Er ist ja immer direkt auf Mimi zu gegangen und hat dieses Heulen ausgestoßen, gleichzeitig hat er ja durchaus deutlich gemacht, dass er ihr nichts Böses will. Anders kann ich seinen zwischen seine Beine geklemmten Schwanz und sein demonstrativ zur Seite gucken auf jeden Fall nicht deuten.

Danke Leute, das hilft mir echt weiter 👍
(y)
 
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  • #10
Am Mittwoch werde in wir übrigens die Gittertür fertig bekommen. Meine Schwiegereltern haben noch ein klemmbares Treppengitter und ich habe heute stabile Bambusstäbe gekauft, die wir am Gitter befestigen und daran wiederum das Netz basteln. Ich denke, mit Kabelbindern wird das klappen.
Meine Schwiegermutter bringt das Gitter am Mittwoch mit, dann werde ich das abends gleich fertig machen.

Ich habe heute die beiden trotz geschlossener Türe schon mal gleichzeitig gefüttert und dafür Mimis Lieblingsfutter genommenen. Das hat gezogen 😄. Erst wollte sie gar nicht die Treppe raufkommen aber als sie das Geräusch von Trockenfutter in ihren Napf gehört hat, hat sie nicht wiederstehen können 🤣. Und dann knusperte es einvernehmlich drinnen wie draußen. Vielleicht ist das ja bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung
 
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  • #11
Da ist schon ein guter erster Schritt!
 
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  • #12
Guten Morgen!

Ich bin gerade enorm verunsichert. Wir waren gestern mit Pumuckl beim Tierarzt und dort haben sie einen chronischen Katzenschnupfen festgestellt.
Da die Tierschutzstelle, bei dem wir Pumuckl geholt haben, nicht impft, wollten wir das so schnell wie möglich nachholen und dann kam "nebenbei" diese Diagnose mit raus.
Die Tierärztin war gelassen und meinte, dass sich gesunde Tiere selten an der chronischen Form anstecken, trotzdem mache ich mir jetzt Sorgen um meine Mimi. Außerdem habe ich gelesen, dass manche Erreger auch auf den Menschen übertragbar sind und das verunsichert mich noch mehr, weil wir zwei kleine Mädels haben, die natürlich nicht nach jedem Streicheln ihre Hände waschen.

Wie sehr ihr das?

Danke!
Lu
 
Pattsy

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  • #13
Ich schubse das mal hoch ;)
Ich kenne mich nicht aus mit Katzenschnupfen, aber wäre bestimmt wichtig, wenn jemand antwortet.
 
Poldi

Poldi

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  • #14
Wie wurde der Katzenschnupfen diagnostiziert? Welche Symptome gibt es.
Katzenschnupfen ist nicht gleich Katzenschnupfen, sonden ein Katzenschnupfenkomplex.
Er besteht aus Viren, felines Herpesvirus und Caliciviren.
Dann gibt es noch den bakteriellen Katzenschnupfen. Feline Chlamydien, feline Mycoplasmen und Bartonellen.
Das lässt sich, wenn die Katze einen Schub hat, mit einem Abstrich testen.
Bitte lese dich ein.
Katzenschnupfenkomplex
 
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